Björn Freitag lässt kochen

Sternekoch für einen Tag: Neue Kochshow mit dem kompottsurfer startet am 15. Januar

Björn Freitag lässt kochen

Keine Sorge. Der „kompottsurfer“ Klaus Dahlbeck wird nicht am Herd stehen, wenn am kommenden Samstag, 15.1. um 17.50 Uhr die Pilotsendung der Kochshow Sternekoch für einen Tag – Björn Freitag lässt Prominente kochen, im WDR. So prominent ist der kompottsurfer ja nicht. Er wird bequem am Kritikertisch im vollbesetzten Restaurant sitzen und das Essen beurteilen, das eine wirklich prominente Person mit Lust aufs Kochen im Restaurant Goldener Anker (Dorsten) den Gästen servieren lässt. Im Gegensatz zum Promidinner handelt es sich bei den Prominenten aber nicht um Leute aus der dritten Reihe, und auch sonst hat die Sendung nullkommanix mit dem RTL-Format zu tun.

Und so läuft die Sendung: In der Küche von Björn Freitags Restaurant Goldener Anker in Dorsten (1 Michelinstern) steht in jeder Folge ein ambitionierter Prominenter am Herd und kreiert jeweils zwei Vor-, Haupt- und Nachspeisen, von denen der Gast drei Gänge für ein Menü auswählen kann. Die Frage ist natürlich: Inwieweit können die Fähigkeiten der Hobbyköche – denen Küchenchef Björn Freitag und sein Team lediglich hilfreich zur Hand gehen, aber nicht in die entscheidenden Kochprozesse eingreifen dürfen – den Ansprüchen der Gäste und einer dreiköpfigen Jury standhalten?


Zur Jury gehören außer Klaus Dahlbeck noch die Kollegin Anja Velings und als prominenter Gastkritiker, der Comedian Bernd Stelter. Gäste und Kritiker wissen natürlich nicht, wer da für sie kocht, aber vielleicht geben ja die Gerichte Hinweise auf die Identität des prominenten Chefkochs … .

Spannung zieht die Sendung nicht zuletzt aus dem Umstand, dass es die Vielzahl installierter Kameras erlaubt, das gesamte Geschehen in Küche und Gastraum ständig im Blick zu haben. Was sagt wohl der Promi, wenn er via Bildschirm live mitbekommt wie die Kritiker sein Essen zerlegen? Und welche haarsträubenden Gedanken machen sich Publikum und Kritiker über die Identität des Gastes? Gerade dieses Wechselspiel sorgt für erheiternde Unterhaltung.

Für die Jury gibt es noch einen Nebenschauplatz. Ihr werden blind jeweils ein Rotwein und ein Weißwein zum Essen serviert, und sie muss nun herausfinden, welcher von beiden der teurere ist. „Leute, Leute, war ich angespannt“, berichtet Klaus Dahlbeck. „Wenn die Jury über solche Aufgaben stolpert, ist das Gefeixe beim Zuschauer natürlich groß und unsereins hat das dringende Bedürfnis, die nächsten Tage nur noch mit einer Papiertüte über den Kopf aus dem Haus zu gehen, wie Bart Simpson, nachdem er beim Friseur war.“

Der Kompottsurfer: http://blog.rewirpower.de/

Wie viele Sterneköche arbeitet auch Björn Freitag mit CHROMA type 301 Kochmesser – Design by F.A. Porsche

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