Eric Werner

Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel im Wasserturm gewinnt für sein Restaurant „Himmel un Äd“ einen der jüngsten Zwei-Sterne-Köche Deutschlands. Eric Werner hatte sich mit gerade einmal 26 Jahren schon zwei Michelin-Sterne als Küchenchef der Essener „Résidence“ erkocht. Als das Traditionshaus schließt, stehen ihm alle Türen offen. Umso glücklicher schätzt sich das Hotel im Wasserturm, den bodenständigen Star als Küchenchef für sich gewonnen zu haben.

„Ich find’s gut, wenn der Gast sieht, was er isst, und nicht darüber nachdenken muss, was das jetzt wohl sein soll“, erklärt Eric Werner. Für ihn ist es die größte Herausforderung, ein sehr reduziertes Gericht perfekt anzurichten. „Häufig lenkt zu vieles auf dem Teller vom Hauptdarsteller ab, statt ihn zu unterstützen. Das Mutige ist, auf solches „Chichi“ zu verzichten.“
Diese Grundhaltung ist ganz im Sinne des Restaurantkonzepts. Der Name „Himmel un Äd“ soll nicht nur den regionalen Bezug der Küche zum Ausdruck bringen, sondern auch die Verbindung zwischen einer himmlischen Genussküche und einem guten Schuss Bodenständigkeit vermitteln.

Die Zusage des lebenslustigen Kölnliebhabers Werner, kam für das Hotel im Wasserturm beinahe zeitgleich mit der Aufnahme in der Kooperation „Romantik Hotels & Restaurants International“. Unter diesem Label finden sich Häuser mit einer ganz besonderen Atmosphäre und einem außergewöhnlichen Genuss-Schwerpunkt.

„Genau genommen haben wir jetzt drei Sterne unter einem Dach“, erklärt Wasserturm- Geschäftsführer Stefan Sandweg augenzwinkernd. Denn der bisherige Küchenchef Mathias Maucher ist bereits mit einem Michelin-Stern für seine kreative Küche dekoriert. Maucher wird sich ganz auf die kulinarische Neukonzeption des Restaurants „d/\blju ‚W’“ im Erdgeschoss und die Bankettküche des Hotels konzentrieren, bevor er sich mit einem eigenen Restaurant in Köln in die Selbstständigkeit begibt.

Natürlich muss Eric Werner seine Auszeichnungen als Küchenchef in Essen zurücklassen. Doch in der 11. Etage des Hotels im Wasserturm wird er ab dem 19.01.2017 sicher neue Sterne vom Kölner Himmel holen.

Lebenslauf Eric Werner
Geboren 1985 in Halle an der Saale
Nach der Ausbildung Koch im Restaurant „Sao Gabriel“ in Portugal
2008 – 2009 Koch bei Berthold Bühler in der „Résidence“ in Essen
2009 – 2010: Sous Chef bei Heiko Antoniewicz
2010 – 2011: Sous Chef bei Clara von Krüger im „Spatzenhof“ in Wermelskirchen
(ein Michelin-Stern)
2012 – 2014: gemeinsam mit Erik Arnecke Küchenchef in der „Résidence“ in Essen (zwei Michelin-Sterne)
2015 – 2016: alleiniger Küchenchef in der „Résidence“ in Essen (zwei Michelin-Sterne)

Auszeichnungen
2011: Ein Michelin-Stern für den „Spatzenhof“ in Wermelskirchen
2015: Zwei Michelin-Sterne für die „Résidence“ in Essen

Lebenslauf Mathias Maucher
Geboren am 1983 in Radolfzell a. Bodensee
Ausbildung als Koch in der „Schwarzwaldstube“,
Hotel „Traube Tonbach“, Baiersbronn
2012 – 2014: Küchenchef im Restaurant „W“, Hotel im Wasserturm
2014 – 2016: Küchenchef im „Himmel un Äd“, Hotel im Wasserturm
Auszeichnung
2014: ein Michelin-Stern für das „Himmel un Äd“ in Köln

„Himmel un Äd“ – das Restaurant“ im Hotel im Wasserturm
Im einst größten Wasserturm Europas befindet sich heute ein außergewöhnliches Fünf-Sterne-Superior-Hotel, das historisches Gemäuer mit exklusiver Modernität vereint.
Errichtet wurde der Turm vor 140 Jahren. Nach der teilweisen Zerstörung im 2. Weltkrieg ist er in den 1990er Jahren wieder aufgebaut worden und steht heute unter Denkmalschutz.
Im 11. Stock dieses Kölner Wahrzeichens, liegt das Restaurant „Himmel un Äd“. Hier erwarten den Gast eine regionale Sterneküche sowie ein atemberaubender Blick über ganz Köln – sowohl vom Restaurant aus als auch auf der 360°-Panorama-Dachterrasse.

Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag

„Eigenlob stinkt, aber es war echt toll!“ VOX zeigt „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ am 8.1. um 20:15 Uhr

Zusammen haben sie 4 Michelin-Sterne, 67 Punkte im Gault-Millau und geballte Kochexpertise: Die Spitzenköche Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag bekochen sich nun erstmals gegenseitig in ganz privater Atmosphäre. Für die Koch-Doku „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ (zeigt VOX am 8.1. um 20:15 Uhr) öffnen sie ihre privaten Wohnungen und lassen die Zuschauer hinter die Kulissen eines Spitzenkochs schauen. An vier kernigen Männerabenden kocht jeweils ein Profi für seine drei Kollegen und will dabei zeigen, was er am Herd, Ofen oder Sous-vide-Garer drauf hat. Klar, dass da Nervosität mitspielt und alle Spitzenköche die Gaumen der anderen begeistern wollen. „Wenn da ein Lohse, Jakumeit und Freitag an meinem Tisch sitzen, dann will ich Gas geben und zeigen, was ich kann“, so Nelson Müller. Ob ein 30.000 Euro teurer Grill, feinste Patisserie-Kunst oder Götterspeise auf Sterne-Niveau – die Sendung ist gespickt mit Kochtricks und kulinarischen Augenweiden.

Gastgeber Christian Lohse, mit 2 Michelin-Sternen ausgezeichnet, wurde mit 19 Punkten im Gault Millau bewertet Den ersten Abend bestreitet Christian Lohse in seiner kleinen privaten Küche mit Holzmobiliar und wenig Platz. „Der Zuschauer von außen sieht heute einfach mal einen Sternekoch von innen“, kündigt der Küchenchef des Berliner Gourmet-Restaurants „Fischers Fritz“ gleich zu Beginn an. Und weiter: „Meine drei Kollegen diese Woche haben alle sehr viel um die Ohren. Es geht hier um keine Competition, sondern die sollen sich bei mir einen schönen Abend machen!“ Gemeinsam mit seinem Küchenchef Norbert bereitet der 2-Sterne-Koch das Drei-Gänge-Menü für sein „perfektes Profi-Dinner“ vor. Bei der Vorbereitung seines Eintopfs erklärt Lohse die am häufigsten falsch verwendeten Begriffe „Panierung“ und „Panade“. Und er räumt mit einem Irrglauben in der Küche auf: „Pfeffer verbrennt nicht beim Braten, das ist totaler Unsinn!“ Für die perfekten Röstaromen kommen die Lauchzwiebeln bei Christian Lohse daher direkt auf das Kochfeld des Herds – ganz ohne Pfanne, die die Hitze nimmt. Als Vorspeise will der ehemalige Leibkoch des Sultans von Brunei Onsen-Eier servieren, dazu werden die Eier bei 61 Grad im Ofen gegart. „Mit Lachs, Essig und der Säure wird das ein Highlight! Aber das ist keine Küche für Anfänger. Das ist Hardcore“, so der 49-Jährige. Ralf Jakumeit ist begeistert von der Vorspeise: „Das ist das, was wir wollen: Unkompliziert, aber das, was auf den Teller kommt, ist Bombe!“ Zum krönenden Abschluss gibt es Götterspeise mit Vanillesauce und Blumendeko. Nelson Müller hat die „mutige“ Nachspeise gefallen: „Das Schlimme ist, dass es einfach lecker war. Ich bin schockiert!“ Glücklich fasst er den Abend zusammen: „Viele Restaurants sollten sich ein Beispiel an Christian Lohse nehmen. Denn es ist eine Kunst, die Seelen der Menschen wieder gesund zu machen.“

Gastgeber Ralf Jakumeit, wurde mit 16 Punkten im Gault Millau bewertet, betreibt die Catering- und Eventfirma „Rocking Chefs“ „Köche rocken die Welt“, verkündet der Rock’n’Roller unter den Spitzenköchen Ralf Jakumeit an seinem Dinner-Tag. Mit seinem Heiligsten, einem 30.000 Euro teuren multifunktionalen Holzkohlegrill in seinem eigenen Garten, will der „Rocking Chef“ seine drei Mitstreiter betören. Gegrillt wird bei ihm das ganze Jahr über, denn seiner Meinung nach gibt es keine Kälte, sondern nur zu wenig Kohle. Doch was wird er den drei Spitzenköchen servieren? „Bei mir wird es heute Gerichte-Klassiker geben, die ich selbst brutal gerne esse: Wiesenkräuter-Bratwürste, Jakobsmuscheln und Kalbstafelspitz.“ Klassisch sind seine Gewürze dabei nicht unbedingt, da er Salz und Zucker überhaupt nicht mehr verwendet: „Ich arbeite ausschließlich mit Kokosblütenzucker, den können sogar Diabetiker verwenden. Und ansonsten würze ich mit Ur-Meerwasser, das ist Millionen Jahre alt und wird in 800 Metern Tiefe gefördert. Das ist pumperlgsund!“ Ob die ungewöhnliche Gewürzvielfalt des 42-Jährigen seinen Gästen munden wird?

Gastgeber Nelson Müller, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, hat aktuell 16 Punkte im Gault Millau „Wenn da ein Lohse, Jakumeit und Freitag an meinem Tisch sitzen, dann will ich Gas geben und zeigen, was ich kann“, so der dritte Gastgeber Nelson Müller über seine Nervosität, für andere Sterneköche kochen zu dürfen. Als jemand, der lange in der Patisserie gearbeitet hat, will er seinen Gästen aber nicht nur die filigranen Köstlichkeiten der Feinbäckerei näher bringen. So holt er sich mit Henry Bach kurzerhand einen 2-Sterne-Koch als Schnippelhilfe in die Küche seiner neuen Wohnung, in die er gerade erst umgezogen ist. Auch ein „Burger Inside Out Chakalaka“ sowie ein Kartoffeldonut machen seine Kollegen neugierig auf den Dinner-Abend. Die Sauce béarnaise kommt bei Björn Freitag so gut an, dass er den Mund zu voll nimmt und sagt: „Da könnte ich einfach nur den Rachen aufreißen und die Sauce reinfließen lassen.“ Das lässt sich Nelson Müller nicht zweimal sagen… Björn fasst den Abend satt und glücklich zusammen: „Das war alles durchdacht. Das war lecker und einfach nur wahnsinnig viel Arbeit!“

Gastgeber Björn Freitag, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, hat aktuell 16 Punkte im Gault Millau Björn Freitag, der von seinen Eltern das Restaurant „Goldener Anker“ übernommen hat, will heute Rinderroulade nach dem Rezept seiner Mutter zubereiten – praktischerweise in seiner Wohnung, die direkt über dem Restaurant liegt. „Ich werde nur die Sauce etwas feiner machen, weil ich ja heute ein paar Experten am Tisch sitzen habe.“ Nach eigener Aussage hat der 43-Jährige ein Händchen für die perfekte Garzeit von Fleisch und Fisch, insofern dürfte heute nichts schiefgehen. Ein Trinkspiel mit Fischstäbchen und Kartoffelsalat bildet den Start für den Abend. Nelson Müller: „Ich hätte es mich nicht getraut, Fischstäbchen als Appetizer zu servieren. Aber das finde ich von ihm schon wieder cool, dass er genau weiß, was uns schmeckt und es uns serviert.“ Christian Lohse freut sich derweil schon auf die Hauptspeise und die Rinderrouladen: „Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen, ich ertrinke fast.“ Und auch Björn ist stolz auf seine Gerichte: „Eigenlob stinkt, aber es war echt toll.“ Nur komisch, warum seine Kochjacke nach drei Gängen immer noch so strahlend weiß ist. „Das hat bestimmt ein Bringdienst zubereitet“, scherzt Christian Lohse.

VOX zeigt „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ mit den Starköchen Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag am 8.1. um 20:15 Uhr!

Die Menüs im Überblick:

Christian Lohse, Berlin

Vorspeise: Onsen-Ei mit Lachs Hauptspeise: Lohses Eintopf Nachspeise: Götterspeise mit Vanillesauce

Ralf Jakumeit, Straubing

Vorspeise: St. Pauli Fischauge Hauptspeise: Rosa gegrillter Kalbstafelspitz mit Garnelen-Koriander-Chili-Vinaigrette und Sellerie-Espuma Nachspeise: Feige X-treme

Nelson Müller, Essen

Menü „Post aus Afrika“ Vorspeise: Jakobsmuscheln mit Zitrusfrüchten Hauptspeise: Burger Inside Out Nachspeise: Gefüllte Crêpes

Björn Freitag, Dorsten

Vorspeise: Hummer-Toast „Exotisch“ Hauptspeise: Rinderroulade „Fort Knox“ Nachspeise: Weißes Schokoladenmousse mit Sanddorneis

Deutsche Braukunst in Übersee

Nicht nur in Deutschland wird im 500. Jahr des deutschen Reinheitsgebots allerhöchsten Wert auf die historische Verordnung gelegt – auch im Ausland wächst der Durst nach deutschem Bier. Ob auf entlegenen Inseln im Pazifik oder im Süden von Afrika, das Informationsportal Netzsieger präsentiert deutsches Bier von ferner Herkunft.

Gerste, Hopfen und Wasser. Als der deutsche Herzog Wilhelm IV. vor 500 Jahren das deutsche Reinheitsgebot erließ, rechnet er wohl kaum damit, dass ein halbes Jahrhundert später tausende Kilometer entfernt von Deutschland nach seiner Verordnung gebraut wird. Diese elf Biere stammen ursprünglich alle aus dem Kessel eines ausgewanderten deutschen Braumeisters:

Kunstmann Lager – Chile

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts baute die deutsch-chilenische Familie Kunstmann eine Getreidemühle, eine Brennerei und eine Hefefabrik im südlichen Valdivia-Collico. Nachdem Mitte des 20. Jahrhunderts die erste Brauerei durch ein Erdbeben zerstört wurde, begann die Familie Kunstmann in den 1960 Jahren, Bier für den eigenen Bedarf zu produzieren. Unter Aufsicht des Diplom-Braumeisters Lutz Herdtle produziert die Compañía Cervecera Kunstmann heute von Lager bis Pils elf verschiedene Biere.

Vailima – Samoa

Bis zu Beginn des Ersten Weltkriegs war Samoa 14 Jahre lang eine deutsche Kolonie. Neben vielen deutschen Namen ist noch das Reinheitsgebot erhalten geblieben. Vailima ist das einzige auf der Südsee-Insel gebraute Bier und das Nationalgetränk Samoas. Vialima Bier ist in zwei verschiedene Sorten erhältlich: ein achtprozentiges Export-Bier und ein helles, untergäriges mit etwa sechs Prozent.

Mack Pilsner – Norwegen

Ludwig Markus Mack, ein Bäcker aus Braunschweig, gründete 1877 die Brauerei Macks Ølbryggeri in Norwegen. Als der Bäcker auf Wanderschaft nach Tromsø kam, fiel ihm auf, das es keine Brauerei gab. Die Einwohner brauten ihr Bier lieber selbst. Die nördlichste Brauerei der Welt produziert aufgrund der hohen Alkoholsteuer fast nur für den heimischen Markt. Exportiert wird nur in die anderen skandinavischen Länder

Tsingtao – China

1906 gründeten deutsche Siedler die heute zweitgrößte Brauerei der Volksrepublik China und sechstgrößte Brauerei der Welt. Inzwischen exportiert die Tsingtao Brauerei in über 50 Staaten. Damit liegt der Anteil von Tsingtao Lager und Pure Draft bei ca. 50 % des chinesischen Bierexports.

Pacífico – Mexiko

Die Unternehmer und Braumeister Germán Evers, Jorge Claussen und Emilio Philippy gründeten im Jahr 1900 die Cervecería del Pacífico in der südlichen gelegenen Stadt Mazatlán. Die Brauerei, die jährlich etwa 15 Millionen Liter Bier produziert, sponsert den hiesigen Baseballverein Venados de Mazatlán. Das amerikanische Vergleichsportal FindTheBest zeichnete die Biermarke zum weltbesten Bier aus.  

Estrella Damm – Spanien

Eine der bekanntesten spanischen Biermarken hat ihre Wurzeln im Elsass. Am Ende des Deustch-Franzözischen Krieges wanderte August Kuentzmann Damm mit seiner Frau nach Spanien aus und gründete vier Jahre später in Barcelona seine eigene Brauerei. Der Name “Estrella” bedeutet im spanischen sowie im katalanischen “Stern”. Der rote Stern ziert auch das Logo des nach Pilsner Brauart gebrauten Cervezas.

Kubuli Lager – Dominica

Das jüngste Bier der Liste kommt aus der Karibik. 1995 wanderte der Braumeister Kurt Eidenschiek nach Dominica aus und lebt dort den Traum vieler Unternehmer: Das Hobby zum Beruf machen und dabei auch noch erfolgreich sein – bei Sonne, Strand und Palmen. Inzwischen versorgt die Kubuli Brauerei auch die umliegenden Karibik Inseln ST. Lucia, Antigua, Martinique und Guadeloupe.

Windhoek Lager – Namibia

1920 gründeten Carl Liest und Hermann Ohlthaver die Südwestbrauerei, die seit der Unabhängigkeit von Namibia (1990) Namibia Breweries Limited heißt. Derzeit exportiert die Brauerei in weltweit 23 Länder, darunter auch nach Großbritannien.  Das Windhoek Lager erhielt mehrmals das Gütesiegel des Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG).

Eisenbahn – Brasilien

In der kleinen brasilianischen Stadt mit dem deutschen Namen Blumenau produziert die Brauerei Eisenbahn neun verschiedene Bier, neben Weizenbier und Pils sogar ein Kölsch. Obwohl die Brauerei recht klein ist, gewann sie die meisten Preise aller brasilianischer Bierproduzenten. Wer genau die Brauerei gründete, ist unklar. Die Stadt hingegen gründete 1850 der deutsche Apotheker Hermann Blumenau.

Quilmes – Argentinien

Nicht nur das blau-weiße Etikett macht das vom deutschen Einwanderer Otto Bemberg gegründete Bier zum nationalen Symbol. Die Brauerei Cervecería y Maltería Quilmes ist Hauptsponsor der argentinischen Fußballnationalmannschaft. 1850 gegründet, war Quilmes bereits im Jahr 1920 das beliebteste Bier der Region. Heute dominiert die Brauerei mit 75 % Anteil den argentinischen Biermarkt.

Rheingold Bier – USA

Der emigrierte Gastwirt und Brauer Samuel Liebmann gründete Mitte des 19. Jahrhunderts im New Yorker Stadtteil Brooklyn die Rheingold Brauerei. Zwischen den 1940er und 1960er Jahren war die Brauerei des Aacheners mit ihrem Hauptprodukt Rheingold Extra Dry eine der erfolgreichsten Brauereien der Stadt. In der bewegten Geschichte des Rheingolds Biers wechselte die Marke mehrmals den Besitzer.

http://www.netzsieger.de/

Michelin 2017 – Gerüchteküche

UPDATE: Alles richtig gewesen!
Es ist nun bestätigt!

Es soll nur drei neue Zwei Sterner geben, keinen neuen DreiSterner! Wir haben die ersten Namen …

Natürlich sind das NUR Gerüchte! Erst um 19.30 Uhr wird offiziell in Berlin verkündet!

Die drei neuen Zwei-Sterner sind:

Marco Müller vom Rutz in Berlin
Tristan Brandt vom Opus V in Mannheim
und
Tohru Nakamura von Geisels Werneckhof

Auf unserer Facebook Seite bringen wir laufen aktualisiert die neusten Gerüchte und Nachrichten!
https://www.facebook.com/gourmetreport/

Hier finden Sie die vermutlichen neuen EinSterneRestaurants:
http://www.gourmet-report.de/artikel/347837/Michelin-2017-Geruechtekueche/

Kaktuswasser und Birkensaft

Energydrinks aus der Natur?

Kokoswasser ist längst vergessen. Heute greifen
Hollywoodstars zu Kaktus- und Birkenwasser, die deutlich weniger
Kalorien haben. Die Pflanzensäfte sollen sehr erfrischend sein und
noch dazu Gesundheit und Schönheit erhalten. Wissenschaftliche
Beweise gibt es dafür allerdings nicht.

Bereits seit Jahrhunderten trinkt man in der mexikanischen Wüste
Kaktuswasser. Das süßlich-zitronige Getränk, wird aus den Früchten
von Feigenkakteen gewonnen, die in kargen Gegenden wertvolle
Wasserspeicher sind. Im Innern der Pflanze sammeln sich Mineralien und
Vitamine wie Vitamin A und C, Magnesium, Eisen, Kalzium und
Omega-3-Fettsäuren. Kaktuswasser ist durch die Säure Taurin, die
auch in Energydrinks enthalten ist, ein natürlicher Wachmacher. Bei
regelmäßigem Genuss soll sogar die Haut straffer werden. Noch ist
das kalorienarme „Wunderwasser“ nicht im deutschen Handel
erhältlich. Das kann aber bei dem derzeitigen medialen Hype nur eine
Frage der Zeit sein.

Alternativ darf es etwas Birkensaft sein, den schon die Wikinger
schätzten. In Skandinavien und Osteuropa hat das „Melken“ der
Birke eine lange Tradition. Der Baum wird nur im zeitigen Frühjahr
angezapft, wenn er den nahrhaften Saft aus den Wurzeln in die Knospen
pumpt. Birkenwasser soll frisch und süß-säuerlich schmecken. Nach
dem Volksmund wirkt er belebend, unterstützt bei der Entgiftung und
lindert Kopfschmerzen. Positive Inhaltsstoffe sind unter anderem
Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Natrium. Der Kaloriengehalt
liegt bei nur 5 Kilokalorien pro 100 ml. Denn die Süße ist auf den
Birkenzucker Xylit zurückzuführen, der nur halb so viele Kalorien
wie gewöhnlicher Haushaltszucker hat. In Skandinavien wird
Birkenwasser nicht nur getrunken, sondern auch zum Süßen von Kaffee
und Müsli verwendet. Wer das Getränk kosten möchte, wird in
ausgewählten Biosupermärkten, Naturkostläden und im Internet
fündig. Es gibt den Baumsaft pur, aber auch aromatisiert. Ganz billig
ist das Modewasser aber nicht. Eine 0,3l-Flasche kostet mindestens
2,50 Euro.

Auch wenn Trends kommen und gehen, der gesündeste Durstlöscher ist
nach wie vor einfaches Wasser aus der Leitung oder Mineralwasser. Und
das garantiert kalorienfrei und kostengünstig.

/Heike Kreutz, www.aid.de

Auf den Spuren von Schweizer Käse

Gerichte mit Geschichte

Was haben das Emmental, Mönche im Schweizer Jura und ein märchenhaftes Schloss in Gruyères gemeinsam? Sie alle sind Ursprung für Legenden, die sich um die Entstehung und Namensgebung traditioneller Schweizer Käsesorten wie Le Gruyère AOP, Tête de Moine AOP und Schweizer Emmentaler AOP ranken.

Die Geschichten zum Namen der weltbekannten Sorten werden ebenso über Generationen weitergegeben wie die jahrhundertealten Rezepturen der Köstlichkeiten. Jedes der weltbekannten Schweizer Originale hat seine ganz eigene, oft charmante und wissenswerte Ursprungsgeschichte. Eines haben aber alle 600 Sorten gemein: Sie sind das Ergebnis von gelebtem Handwerk. Hergestellt in kleinen Dorf- und Alpkäsereien auf Basis bester Rohmilch und frei von jeglichen Zusätzen steht jede Spezialität für reine Natürlichkeit – heute wie vor 900 Jahren.

Mönche, nächtlicher Heißhunger und würzige Käserosetten – Die Legende des Tête de Moine AOP
Je länger Geschichten und Traditionen zurückliegen, desto mehr Legenden kursieren in der Regel. Auch über die Schweizer Käsespezialitäten haben sich über die Jahre verschiedene Erzählungen weit über die Heimat hinaus verbreitet. Ein besonders schönes Beispiel hierfür bietet Tête de Moine AOP, dessen Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Seinen Namen verdankt der „Mönchskopfkäse“ seinen Erfindern, den Mönchen vom Kloster Bellelay im Schweizer Kanton Jura. Sie sollen für seine besondere Servierform verantwortlich sein. Im Gegensatz zu anderen Käsesorten wird der zylindrische Laib nicht geschnitten, sondern in weltweit einzigartigen Rosetten serviert. Wenn die Mönche in der Nacht der Hunger plagte, schlichen sie sich in die Küche und schabten mit einem scharfen Messer nur eine dünne Schicht vom Käse ab, damit der heimliche Genuss möglichst unbemerkt blieb. Dabei fiel ihnen auf, dass der Käse seinen Geschmack erst in dieser Form richtig entfaltet. Bis heute wird Tête de Moine AOP, die Delikatesse aus silofreier Bergrohmilch, in feine Rosetten geschabt serviert.

Weit in die 80er Jahre hinein wurde der Käse mit einem Messer geschabt. Nicolas Crevoisier erfand die Girolle, mit der sich die Käserosetten kinderleicht drehen lassen. Zur Entstehung des praktischen Werkzeugs gibt es eine weitere Geschichte: Da der Käse die Menschen im religiös geprägten Jura an die Tonsur der Mönche erinnerte, wollten sie den „Mönchskopf“ nicht in der Mitte durchbohren. Deshalb entwarfen sie zunächst Vorrichtungen, bei denen das Käsemesser zum Abschaben von oben herabgesenkt werden konnte.

In den Klosterschriften taucht der „Mönchskopfkäse“ erstmalig 1570 auf, nur wenige Jahrzehnte nach der Dokumentation von Sbrinz AOP und kurz vor der ersten Ursprungsdeklaration von Le Gruyère AOP. Alle drei Spezialitäten werden allerdings schon früher namentlich erwähnt. So reicht der Ursprung des außergewöhnlichen Käses aus der malerischen Region Gruyère in der französischsprachigen Westschweiz inzwischen fast 1000 Jahre zurück.

Schweizer Käse – Wiege des guten Geschmacks
Bei aller Tradition zählt bei allen Schweizer Käsesorten natürlich vor allem eins: unverkennbarer Geschmack. Die Basis dafür bleibt auch im Wandel der Zeit das Fingerspitzengefühl der Käsermeister, viel Liebe zum Produkt, Zeit zum Reifen und frische Rohmilch von regionalen Landwirten. So sorgt Le Gruyère AOP für fruchtig-kräftige Aromen und Sbrinz AOP für vollmundig-mürben Genuss, während der einzigartig blumige Tête de Moine AOP nicht nur mit seinem zarten Schmelz ein besonderes Geschmackserlebnis garantiert, sondern in schöne Käserosetten gedreht auch das Auge verwöhnt. Würziger Appenzeller, die Weichkäsespezialität Tomme Vaudoise, zartschmelzender Raclette oder nussig-würziger Schweizer Emmentaler AOP – jede einzelne Sorte steht für exklusiven Käsegenuss seit vielen Generationen.

www.schweizerkaese.de

Bauli Panettone

Alle Jahre wieder: Der traditionsreiche Panettone kehrt zurück in die Supermarktregale

Weihnachtszeit ist Panettone-Zeit, ganz besonders in Italien. Aber auch in Deutschland ist das traditionelle winterliche Gebäck immer beliebter. Der kegelförmige Kuchen aus leichtem Weizensauerteig mit kandierten Früchten und Rosinen ist vergleichbar mit unserem Christstollen. Führender Hersteller ist Bauli und in der Vorweihnachtszeit ist der legendäre Panettone wieder in den Supermärkten zu finden.

Ob an Weihnachten als Festtagsspezialität oder an Silvester als Glücksbringer, der traditionsreiche Panettone spielt in Italien an Feiertagen aber auch davor eine große Rolle. Neben vielen individuellen, generationsübergreifenden Familienrezepten gibt es auch zahlreiche namhafte Hersteller für Panettone. Besonders erfolgreich ist das in der dritten Generation geführte Familienunternehmen Bauli. Es wurde 1922 von Ruggero Bauli gegründet, der sein Gebäck zunächst per Hand in seiner Bäckerei nahe Verona gefertigt hat. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde schnell klar, dass er seine Produktion größer ausbauen musste. Der Panettone von Bauli wurde in kürzester Zeit in ganz Italien berühmt. Heute gehört Bauli auch in Deutschland in der Vorweihnachtszeit und zu Weihnachten auf den Tisch.

Der große Erfolg ist sicher dem über viele Generationen gehüteten Geheimrezept zu verdanken. Die Herstellung des Fruchtkuchens ist nämlich sehr individuell und unglaublich aufwendig. Es kann bis zu 40 Stunden in Anspruch nehmen, einen klassischen Panettone herzustellen. Das Ergebnis überzeugt, denn im Vergleich zum Christstollen ist der Panettone besonders luftig und weich und entfaltet seinen besonderen Geschmack durch die einzigartige Mischung aus getrockneten und kandierten Früchten.

Die Geschichte des süßen Kuchens ist bis heute umstritten. Wo viele an die Legende mit dem Küchenjungen Toni glauben, der aus der Not heraus seinem Fürsten ein süßes Brot aus Teigresten und Trockenfrüchten servierte, das alle Pane de Toni nannten und das über die Jahre zu Panettone wurde, sind sich andere sicher, dass Panettone schon viel früher von lombardischen Familien für Weihnachten gebacken wurde. Wie Panettone auch nun immer entstanden ist, er wird von der Lombardei bis Sizilien in der Winterzeit noch heute als Dessert und auch über italienische Grenzen hinaus als süßer Kuchen gegessen. Vor Weihnachten ist der Panettone von Bauli fast überall im deutschen Einzelhandel erhältlich und liegt preislich bei zehn Euro.

Glückwunsch, Jan Hartwig und "Nobelhart & Schmutzig"

Das Magazin DER FEINSCHMECKER kürt Deutschlands beste Restaurants: Noch nie war die Gastro-Szene bei uns so spannend wie heute! Neue Konzepte, lässige Bistros, Weltklasseküche: Neue und bekannte Lokale liefern sich einen Wettstreit um die besten Genusserlebnisse.
Damit die Gäste einen Überblick über alle wichtigen Lokale haben, gibt DER FEINSCHMECKER auch dieses Jahr wieder den großen Guide „Die 500 besten Restaurants in Deutschland 2016/2017“ heraus. Er liegt der Oktoberausgabe bei und enthält auf 258 Seiten Empfehlungen der Redaktion von Sylt bis zum Bodensee.

Zwei Lokale zeichnet das Magazin für ganz besondere Leistungen und Konzepte aus. Die Sieger in diesem Jahr sind:

„Restaurant des Jahres“: „Nobelhart & Schmutzig“ in Berlin

„Koch des Jahres“: Jan Hartwig, Restaurant „Atelier“ in München

Radikal, aber überzeugend ist das Konzept des Berliner „Nobelhart & Schmutzig“: In der Küche von Micha Schäfer werden ausschließlich Zutaten der Region verwendet, das unverfälschte Produkt steht im Mittelpunkt. Es gibt gratis Leitungswasser und Essen, das man auch anfassen soll. Dazu eine höchst spannende Weinbegleitung von Patron Billy Wagner. Ein authentisches Erlebnis und ein Konzept, das sich von den vielen Trendlokalen durch höchste Professionalität und kompromisslosen Qualitätsanspruch abhebt. Es inspiriert und beflügelt die Genusslandschaft.

Jan Hartwig führt erst seit zwei Jahren Regie im Münchner „Atelier“ im Hotel „Bayerischer Hof“ und hat in dieser Zeit eine geradezu beispielhaft rasante Entwicklung hingelegt. Wohl noch nie hat sich ein junger Koch, der zuvor Souschef bei Sven Elverfeld*** war („Aqua“), so schnell und so eindrucksvoll emanzipiert und seine eigene Handschrift entwickelt. Mit seiner jungen deutschen Küche gelingt ihm meisterhaft die moderne Verbindung von Heimatnähe und Weltläufigkeit.

Für den großen Restaurant-Guide wurden auch in diesem Jahr wieder alle Lokale neu mit bis zu fünf FEINSCHMECKER-Punkten bewertet. Der Guide bietet alles, was man für eine Reservierung benötigt: Beschreibungen von Küchenstilen, beispielhafte Gerichte, einen Eindruck vom Ambiente sowie Angaben von Preisen und alle wichtigen Daten. Die Oktoberausgabe von DER FEINSCHMECKER mit dem Guide „Die besten Restaurants 2016/2017“ ist für 9,95 Euro ab heute, Mittwoch, 14. September, im Handel erhältlich.

Dirk Luther und Thomas Martin

„Das Produkt ist der Chef auf dem Teller“ – das sagte 2-Sterne-Koch Dirk Luther (Restaurant „Meierei“ im Vitalhotel Alter Meierhof) beim ersten Chef´s Talk, einer Diskussionsrunde zum Thema „Von Hummern und Hipstern“ in Hamburg. Zusammen mit 2-Sterne-Koch Thomas Martin („Jacobs Restaurant“ im Hotel Louis C. Jacob) beleuchtete Moderatorin Gabriele Heins, stellvertretende Chefredakteurin des Magazins „Der Feinschmecker“, mit den beiden Spitzenköchen die Trends, Entwicklungen und Herausforderungen in der Gourmetszene.

Vor rund 40 geladenen Gästen und Journalisten wurde im Restaurant „CARLS“ in der HafenCity über Casual Fine Dining, Sterne und Bewertungen, die Nachwuchssorgen der Branche und die Tendenzen in der Gourmetküche diskutiert. „Vor 20 Jahren musste ich maximal einmal pro Woche eine Gemüseplatte für Vegetarier zaubern, heute ist der Gemüsekoch der wichtigste Koch in meinem Team“, betonte Thomas Martin.

Die beiden Spitzenköche Dirk Luther und Thomas Martin sind seit über 20 Jahren befreundet und zählen im Norden Deutschlands zu den besten Köchen. Am 9. Oktober werden sie wieder bei der Gourmetveranstaltung „Martin-Luther-King“ zusammen mit Johannes King im Vitalhotel Alter Meierhof kochen.

Das 5-Sterne-superior-Vitalhotel Alter Meierhof liegt direkt am Ufer der Flensburger Förde in Meierwik, einem Ortsteil von Glücksburg. Heller Sandstein und dunkles Fachwerk prägen die Gutshof-Architektur, die 54 Zimmer beherbergt und sich harmonisch in den parkartigen Garten einfügt. 1999 eröffnet, pflegt das privat geführte Hotel familiäre Gastfreundschaft auf höchstem Niveau.

www.alter-meierhof.de

Street Food am Potsdamer Platz

„The Trucks“

Seit heute, 08. Juli, an bereichern „The Trucks“ ­ drei Food Trucks mit wechselnden Anbietern der Markthalle Neun – das gastronomische Angebot am Potsdamer Platz. Die Trucks stehen künftig von montags bis freitags jeweils von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr in der Varian­Fry­Straße zur Verfügung. Der Einzug des innovativen Konzeptes der Markthalle Neun erweitert das Angebot an gesundem und leckerem Essen vor Ort und ist zugleich ein wichtiges Zeichen für eine nachhaltig veränderte Esskultur im Arbeitsalltag.

Anwohner, Mitarbeiter in den umliegenden Gebäuden und Gäste des Potsdamer Platzes werden über den Sommer dauerhaft in einem neuen Markthalle Neun­Konzept mit feinstem Street Food versorgt. In den USA sind Food Trucks inzwischen fester Bestandteil der Esskultur. Mit ihrer Vielfalt an spannenden Street Food Spezialitäten bietet die lebendige Food Truck­Szene jedem hungrigen „Mittagspausler“ die individuell richtige A nlaufstelle. Da es in Deutschland ohne Sondergenehmigung nicht erlaubt ist, sich an den Straßenrand zu stellen und Essen im öffentlichen Raum zu verkaufen, sind die begehrten Food Trucks hierzulande auf starke Partner und die Nutzung privater Grundstücke angewiesen.

Noch sind Anzugträger, die statt Massenware in Kantinen und Ketten abwechslungsreiche, frische und internationale Spezialitäten direkt auf der Hand genießen, eine Seltenheit. Der Asset Manager des Potsdamer Platz, Brookfield, zeigt sich hier zusammen mit der Markthalle Neun als Vorreiter für urbane Stadternährung indem sie zusammen Anwohnern, Mitarbeitern und Besuchern Raum für eine echte Begegnung mit authentischem Essen von leidenschaftlichen Produzenten anbieten.

Bei „The Trucks“ der Markthalle Neun werden wichtige Kriterien, wie die Regionalität der Zulieferer durch Hoferzeuger und kleine Manufakturen aus Berlin und Umgebung, handwerkliche Qualität und

beste natürliche Zutaten sichergestellt. „The Trucks“ wird von wechselnden Anbietern bespielt. Neben einem Coffee Truck, der vom Markthalle Neun internen Café 9 betrieben wird, wird es einen vegetarischen und einen Wagen mit Fleisch geben, in dem sich Vertreter von qualitativ hochwertigem Street Food abwechseln. Mit dabei so beliebte Anbieter, wie Big Stuff Smoked BBQ, Bone.Berlin und Kumpel & Keule am Fleischtruck, sowie El Carrito, Tapiocaria, PIC NIC 34, Heisser Hobel und Nimms Mitchen am vegetarischen Truck. Bei Pulled Pork Sandwiches, dampfenden Käsespätzle oder einem Kaffee zwischendurch ist für jeden Appetit etwas dabei.