Schottlands neue Gourmetküche

Zwischen Haggis und Haute Cuisine

Schottland hat sich zu einem Feinschmecker-Reiseziel gemausert. Junge, welterfahrene Küchenchefs bringen traditionelle Gerichte, exzellente regionale Produkte und kontinentale Sterneküche zusammen und geben dem Ganzen einen frischen Dreh. Diese Häuser lohnen 2017 einen kulinarischen Zwischenstopp.

– 21212 Restaurant with Rooms: Paul Kitchings neue Weltküche –
Paul Kitching ist ein Shooting-Star der neuen schottischen Küche, auch wenn er das Etikett für sein Haus eigentlich nicht mag. Er spricht lieber von „neuen Gedanken zur Weltküche”. Nachdem er in verschiedenen Top-Restaurants gearbeitet hatte, investierte Kitching zusammen mit seiner Partnerin Katie O’Brien 4,5 Millionen Pfund in die Erfüllung eines Lebenstraumes namens „21212“.

Bei Kritikern und Publikum wurde das 2009 in Edinburgh eröffnete „Restaurant mit Zimmern“ ein großer Erfolg. Bereits 2010 folgte die Auszeichnung mit einem Michelin-Stern. Seit 2013 zählt das 21212 mit vier Rosetten der Automobile Association (AA) zu den besten Restaurants in Großbritannien. Personenkult und Selbstinszenierung sind Kitching fremd. Er selbst beschreibt sich so: „Nichts Besonderes. Schuhgröße 45. Bundweite 81. Und alles eigene Zähne.“

– Airds Hotel & Restaurant: Meeresfrüchte-Paradies –
Einst war das Airds eine urige Fährwirtschaft. Heute ist es ein Landhaushotel mit Sternerestaurant. Unter britischen Kulinarikern ist es bekannt für herausragende Meeresfrüchtegerichte. Die Zutaten dafür haben einen kurzen Weg. Das Airds Hotel steht direkt am Ufer einer Meeresbucht auf der Appin-Halbinsel, 50 Kilometer südwestlich von Fort William. Das Panorama ist spektakulär, ebenso wie die Qualität der Großen Jakobsmuscheln und Kaiserhummer, die hier an Land gebracht werden. Sie gelten als die besten ganz Großbritanniens.

Das Airds ist schon seit über 40 Jahren im Good Food Book verzeichnet und hat zahlreiche begehrte schottische Gourmetpreise gewonnen: darunter Best Gourmet Dining, Best Tasting Menu und Best Head Chef. Seit etwa zwei Jahren schreibt der 34 Jahre junge Küchenchef Chris Stanley die kulinarische Erfolgsgeschichte des Hauses weiter. Er beschreibt seinen Stil als „moderne schottische Küche mit französischem Einschlag“. Sein Flagschiffgericht sind sautierte Hummermedaillons mit gerösteten Tomaten, Spinat und Brioche.

– Boath House: Wild im Herrenhaus –
Das Boath House ist ein Geheimtipphotel im nordschottischen Auldearn unweit von Inverness. Das architektonische Juwel aus der Regency-Ära steht auf weitläufigem Privatgrund unweit der Burgen- und Whiskystraße. Seine heutigen Eigentümer, Don und Wendy Matheson, hatten das damals baufällige Haus Anfang der 1990er Jahre entdeckt, erworben und mit großem Aufwand wieder zum Strahlen gebracht. 1997 eröffneten sie es als kleines Luxushotel.

Es ist nicht nur ein Ort für Liebhaber des schottischen Landhausstils. Mit einem Michelin-Stern und 4 AA-Rosetten zählt das Restaurant des Hauses seit Jahren zur Top 10 schottischer Gourmet-Adressen. Das ist der Hauptverdienst des Chefkochs Charlie Lockley, der mit dem Haus und das Haus mit ihm weit über die Grenzen der Region bekannt geworden ist. Die Gegend bietet unter anderem Lamm, Wild und Krustentiere von überragender Qualität. Lockleys Spezialität: geräucherter Lachs mit Roter Bete und Wachtelei.

– Knockinaam Lodge: Michelin-Rekord im Süden –
Südlicher und abgelegener geht es in Schottland nicht: Dumfries & Galloway ist die südlichste Verwaltungseinheit des Landes. Geografisch gesehen sind es die Southern Uplands. In dieser Ecke Schottlands ging die High Society Englands gern zur Jagd. Noch heute findet man hier elegante Landsitze. Einer der schönsten ist Knockinaam Lodge.

Mit moderner britischer Kochkultur hat der seit 1994 hier tätige Küchenchef Tony Pierce mit großem Erfindungsreichtum das hiesige Restaurant zu einer kulinarischen Institution in Schottland gemacht. Mehr als 20 Jahre in Folge konnte das Haus seinen Michelin-Stern verteidigen – ein Rekord für Schottland. Das schottische Fremdenverkehrsbüro VisitScotland hat das Haus unlängst mit dem „Taste Our Best Award“ prämiert, die AA mit drei Rosetten. Pierce‘ Spezialität: sanft gegartes Filet vom Angus-Rind aus der Speyside-Region.

– The Torridon: Luxushotel mit Farm –
Eigene Hochlandrinder, eigene Tamworth-Schweine und eine 8000 Quadratmeter große Anbaufläche für Obst, Gemüse und Küchenkräuter: Nein, The Torridon ist kein gewöhnliches Landhaushotel. Das mehrfach als „Schottisches Hotel des Jahres“ ausgezeichnete Haus – liegt umgeben von weitläufigem Park- und Waldland an der zerklüfteten Küste am Meeresarm Upper Loch Torridon im Nordwesten Schottlands.

„Field to fork“ – „vom Feld auf die Gabel“ – ist die Maxime des Küchenchefs David Barnett. Rind- und Schweinefleisch kommen aus eigener Produktion. Mit Fasan, Ente und Reh kehrt der Jäger von Streifzügen über das 58 Hektar große Privatgelände zurück.

Auch wenn Barnett Schotte ist und zu 90 Prozent mit regionalen Zutaten arbeitet: Eindeutig schottisch würde er seine Küche nicht nennen. Seine Techniken und Rezepte hat er auf der ganzen Welt gesammelt. Typisch schottisch sei jedoch sein Wildkaninchengericht: mit vor Ort gesammelten Winterpfifferlingen, Kohl aus dem Garten, Kaninchen-Haggis und Röstgerstenbrühe.

– Chez Roux-Restaurants: Frankreich in Schottland –
Wer sich mit Schottlands feiner Küche beschäftigt, kommt an Albert Roux nicht mehr vorbei. Roux, 1935 in Frankreich geboren, ist einer der bekanntesten Köche Großbritanniens. Das von ihm und seinem Bruder gegründete und ursprünglich betriebene Le Gavroche in London gilt als Speerspitze französischer Haute Cuisine auf der Insel. Es war 1982 das erste Drei-Sterne-Restaurant im Vereinigten Königreich. Längst hat Roux die Leitung des Gavroche an seinen Sohn Michel übergeben.
Er selbst kehrt mit einer Reihe von Restaurants unter seinem Namen kulinarisch zu seinen gastronomischen Wurzeln zurück: in das Frankreich seiner Kindheit. Gutes Essen und ehrliche, erschwingliche Landküche ist die Maxime seiner „Chez Roux“-Restaurants. In den vergangenen Jahren hat er auch in einigen der spektakulärsten Landhaushotels Schottlands Dependancen eröffnet. Darunter berühmte Adressen wie das Cromlix nahe Dunblane im Herzen des Landes, das Greywalls nahe Edinburgh, Inver Lodge im hohen Norden bei Ullapool und das Roxburghe nahe der Grenze zu England.
Albert Roux ist zwar hier durch seine Vision, seine Rezepte und seinen Qualitätsanspruch präsent. Mit Interpretation und Umsetzung betraut er jedoch die neuen britische Köchegeneration: Darin Campbell im Cromlix, Ryan McCutheon im Greywalls, Patryk Stanalowski im Inver Lodge, Olivier Borja im Roxburghe.

Ein Klassiker, der in jedem der Chez Roux-Restaurants auf der Karte steht, ist das Soufflé Suissesse. Es ist Rouxs Jahrhundertkreation: ein doppelt gebackenes Käsesoufflé in einem Bett aus Sahne. Die köstliche Kalorienbombe ist ein Publikumsliebling aus der Le Gavroche-Zeit. Schon Queen Mum hatte eine Schwäche dafür.

Links zu allen im Artikel beschriebenen Häusern finden sich unter www.luxuryscotland.co.uk

Frischeparadies Onlineshop

Zwei Jahre ist es her, dass Deutschlands größter Delikatessenhändler Frischeparadies in den Onlinehandel eingestiegen ist. Sein Geschäft hat er so zusätzlich zum Einkaufserlebnis im Markt und der direkten Belieferung von Hotellerie und Gastronomie auf ein drittes Standbein gestellt. Der Shop wurde sofort gut angenommen, doch nach zwei Jahren war es an der Zeit für ein umfangreiches Update. Ab sofort profitieren Kunden von einer deutlich vereinfachten Navigation, Kompatibilität mit Smartphone und Tablet, einem überarbeiteten Design und vielen neuen Produkten.

Vor Eröffnung des Onlineshops 2014 stand Frischeparadies noch vor der Herausforderung, wie eine frische Dorade, zarter Wildkräutersalat, ein tiefgekühlter High-Pressure-Lobster und zwei Flaschen Chardonnay am besten in einem Paket und möglichst ressourcenschonend verschickt werden, ohne dass Konsistenz, Temperatur oder Qualität auch nur eines Produktes leiden. Inzwischen hat sich der Onlineshop etabliert und man ist ein ganzes Stück weiter: „Wir haben in erster Linie auf ein neues Shopsystem für Privatkunden umgestellt, nämlich Shopware, weil es uns breitere und modernere Gestaltungsmöglichkeiten bietet und wir flexibler sind. Viele andere Neuheiten bestehen aus Strukturen im Hintergrund, die der Kunde gar nicht sieht“, sagt Anne-Kathrin Mayrhofer von Frischeparadies, die das Go Live betreut.

Deutlich sichtbar ist hingegen ein Mehr an Produkten und die Zusammenführung von Weinabteilung und Food-Produkten, was bisher mit einem extra angegliederten Shop gelöst wurde. Mit dem Update geht auch eine noch höhere Datensicherheit einher sowie die Kompatibilität mit mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet auf allen gängigen Betriebssystemen. Optisch präsentieren sich vor allem die Produkte aus dem Fisch- und Seafood sowie Fleisch-Bereich neu und ansprechend. Ein weiteres großes Plus: Mit Hilfe durchdachter Filterfunktionen können Produkte beispielsweise nach Preis, Hersteller, Herkunft, Bio-Qualität und Auszeichnungen wie QSFP oder Label Rouge gefiltert werden. Neben zahlreichen weiteren visuellen Anpassungen ist der weiße Untergrund einem dunkelgrauen gewichen, was mehr Ruhe in das Layout bringt.

www.frischeparadies-shop.de

Römertopf feiert 50-jähriges Jubiläum

Komplette Produktionskette seit 50 Jahren am Firmensitz im Westerwald – Nachhaltiger Einsatz von 100 Prozent einheimischen Ressourcen
NEU: Feuerfeste Modelle und eignen sich für Einsatz auf BBQ-Grill und im Lagerfeuer – kein Wässern erforderlich

Dass die besten Ideen meist aus einem Zufall heraus entstehen, zeigt die Unternehmensgeschichte der Marke Römertopf. Während eines Italienurlaubs im Jahr 1966 entdeckte der Unternehmer Eduard Bay römische Tonbehälter in einem Museum, die ihn zu den berühmten Brätern aus Ton inspirierten. Schon ein Jahr später wurde der „Ur-Römertopf“ als Innovation auf der damals führenden Konsumgüter- messe in Hannover vorgestellt und begann seinen Siegeszug um die Welt. In den 1970er und 1980er Jahren in fast jeder deutschen Küche heimisch, erfährt die Marke heute, 50 Jahre später, ein Revival. Das Wiederentdecken regionaler Zuberei- tungsarten und Rezepte sowie die Verwendung von regional erzeugten Lebensmit- teln stiften in einer globalisierten Welt Identität. Auch die deutsche Traditionsmarke Römertopf trifft somit genau den Zeitgeist, denn die komplette Produktionskette je- des Römertopf-Produktes findet am Firmenstandort in Ransbach-Baumbach, Westerwald, statt. Von der Gewinnung der heimischen Rohstoffe bis hin zum Brennen des fertigen Produkts setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und den sorgsamen Umgang mit den Ressourcen.

Feuerfeste Produktpalette auch für BBQ-Grill und Lagerfeuer geeignet
Pünktlich zum Jubiläum erweitert Römertopf sein vielseitiges Sortiment um robuste, feuerfeste Produkte aus anthrazit-schwarzer Keramik, die äußerst widerstandsfähig, kratzfest und resistent gegen abrupte Temperaturwechsel sind und nicht gewässert werden müssen. Die dickwandigen Produkte mit griffsicheren breiten Rand eignen
sich nicht nur für die Zubereitung leckerer Speisen im Backofen oder der Mikrowelle, sondern auch für den Einsatz auf dem BBQ-Grill oder sogar in der Glut eines Lagerfeuers. Zwei Grillschalen, ein Geflügelbräter sowie ein runder Bräter mit Deckel sind ein guter und umweltfreundlicher Ersatz für schweres, gusseisernes Kochgeschirr. Der Geflügelbräter für komplette Hähnchen, Enten, Puten oder Truthähne von bis zu drei Kilogramm Gewicht ist für den Einsatz im geschlossenen Kugelgrill geeignet. Seine spezielle Form ermöglicht ein rundherum krosses Ergebnis, das Innere des Geflügels bleibt zart und saftig. Zusätzlich kann in der großen Auffangschale Fleischsaft aufgefangen und Gemüse mitgegart werden. Die Grillschalen kommen zum Einsatz, wenn kein Fett ins Feuer tropfen, leckerer Bratensaft aufgefangen oder empfindliche Speisen wie Meeresfrüchte oder zarte Fischfilets indirekt gegrillt werden sollen. Der feuerfeste Bräter mit Deckel kommt am Lagerfeuer für kräftige Eintöpfe und Suppen zum Einsatz. Auch zum Warmhalten sind Grillschalen und Bräter bestens geeignet.

Auch eingefleischte Römertopf-Fans finden zum Jubiläum etwas Neues im Sortiment. Der große Jubiläumsbräter erinnert optisch an die römische Tradition des Kochens in Tongefäßen, die 2000 Jahre später durch die Marke Römertopf wieder belebt wurde.

Gordon Leung

Die Acht ist Glückszahl im chinesischen Kulturkreis. Spricht man die Zahl im kantonesischen Dialekt aus, klingt sie wie das hochchinesische Wort für Reichtum. Für Festtage und besondere Ereignisse wählen Chinesen deshalb gern ein Datum mit einer Acht. Autokennzeichen mit vielen Achten werden zu Höchstpreisen versteigert, für Handynummern Unsummen bezahlt. Auch in der chinesischen Küche ist die Zahl omnipräsent – so gibt es acht Regionalküchen, die perfekte Tafel besteht aus acht Personen und auch die berühmten „Acht Schätze“ – Gerichte mit acht verschiedenen Zutaten – zeugen vom Stellenwert der Zahl. Gordon Leung, neuer Chefkoch des kantonesischen Restaurants Spring Moon im Peninsula Hong Kong, widmet dem Brauch ein eigenes Gericht. Seine „Eight Treasures Duck“ vereint authentische Tradition mit handwerklicher Perfektion.

Als einer der wohl versiertesten kantonesischen Köche Hongkongs, blickt Spring Moons neuer Küchenchef auf fast 30 Jahre Erfahrung zurück. 21 davon bekleidete er als Head Chef des Michelin-Stern-gekrönten Fook Lam Moon in Hongkong und verfügt seither über ein fast enzyklopädisches Wissen chinesischer Kochtechniken und ursprünglicher Zutaten. Authentizität, Frische und der natürliche Geschmack einer jeden Zutat haben oberste Priorität für Gordon Leung. In seiner „Eight Treasures Duck“ verbindet sich diese Philosophie zu einem wahren Geschmackserlebnis. Aufgrund der Komplexität der Zubereitung servieren nur noch wenige Restaurants diese Variante der berühmten Peking-Ente.

Hinter den „Acht Schätzen“ verbergen sich Pilze, Haselnüsse, gesalzener Schinken, Lotussamen, Salzeier, mageres Schweinefleisch, Lilienknollen und Gerste. Jede der Zutaten wird einzeln zubereitet, während die Ente in Abalonesauce sanft gart und das Fleisch den vollen Geschmack der Sauce aufnimmt. Laut Chef Leung birgt vor allem das Garen der Ente große Herausforderungen. Zart soll das Fleisch sein aber gleichzeitig nicht zerfallen. Zudem müssen die Aromen der einzelnen Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sein – keine der „Acht Kostbarkeiten“ darf eine andere dominieren.

Den perfekten Rahmen für Leungs exquisite Speisen, hierzu zählt auch sein Rührei mit gehackten Schrimps, Krabbenfleisch und Sprossen, bildet das Interieur im Shanghai-Stil des Spring Moon. Dunkle Eichentäfelung, sandgestrahltes Glas in Orange- und Gelbtönen und Art-déco-Elemente versetzen den Gast in die Goldenen 20er Jahre Shanghais. Traditionelle Details wie die Tee-Bar, Ventilatoren und geschmackvolles chinesisches Porzellan lassen kantonesisches Essen und Trinken zu einem sinnlichen Erlebnis werden.

www.peninsula.com

Julia Komp

Deutschlands jüngste Sterne-Köchin ist die Kölnerin Julia Komp

Julia Komp hat es geschafft: mit ihren 27 Jahren ist die Overatherin die jüngste Frau, die als Küchenchefin einen Stern im legendären Guide Michelin erobern konnte. Vor rund einem Jahr hatte sie die kulinarische Leitung des Restaurants Schloss Loersfeld in Kerpen übernommen, das sich in einer über 500 Jahre alten Burganlage befindet, die zu den schönsten Deutschlands zählt.
„Ich bin mir nicht sicher, ob ich ein oder sogar zwei Mal getestet wurde“, berichtet die frischgebackene, glückliche Sterne-Köchin. Sicher ist: ihr Menü (Oktuspus-Terrine mit Chorizo und Paprika, Adlerfisch als Zwischengang, Kalbsfilet aus Frankreich und ein asiatisches Bananendessert) konnte den Guide Michelin überzeugen. Daraufhin wurde ihr Anfang Dezember die begehrteste Gastro-Auszeichnung Deutschlands verliehen.

Dass das „echt kölsche Mädchen“ etwas drauf hat, bewies sie bereits während ihrer Ausbildung von 2008 – 2011 im Gourmet-Restaurant „Zur Tant“ in Porz-Langel. Danach kochte sie als Chef de Partie im Vorstandscasino des TÜV Rheinlands in Köln-Poll (2011-2013).
Nach einem einjährigen Intermezzo im ehemaligen Kölner Gourmet-Tempel „La Poele d’Or“ wechselte sie Anfang 2015 in das Kerpener Schloss Loersfeld.
Hier stieg Julia Komp Ende letzten Jahres von der Sous Chefin zur Küchenchefin auf und gilt seither als eine erfolgreichsten Newcomerinnen der Gastro-Szene im Rheinland.

 Nicht erst durch ihre Auslandspraktika in Tunesien, Sri Lanka und Malaysia avancierte Julia Komp zur Liebhaberin orientalischer Gewürze und Speisen. Fast sämtliche Urlaube ihrer Kindheit verbrachte sie mit ihrer Familie in einem Haus in Tunesien und liebte es schon damals, gemeinsam mit ihrer Oma auf den umliegenden Märkten, exotische Gewürze und Gemüse, frischgeschlachtetes Fleisch und frischgefangenen Fisch einzukaufen und zuzubereiten.

Diese und viele andere kulinarische Grundkenntnisse, die sie während ihrer Ausbildung und durch Praktika in diversen Sterne-Küchen erwarb (u.a. „Schloßhotel Lerbach“ (Bergisch-Gladbach), „La Société“ (Köln), „Eastern & Oriental Hotel, Penang“ (Malaysia) ebneten der ehrgeizigen jungen Köchin den Weg zu Siegen bei verschiedenen Koch-Wettbewerben, von verschiedenen Stadt- und Regionalmeisterschaften bis zum 2. Platz mit dem Team NRW bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2011.
Im gleichen Jahr gewann sie als erste Frau bei der renommierten „Hans Bueschkens Young Chef Challenge“ die Auszeichnung als „Zentral Europas beste Jungköchin“.

Mit der deutschen Jugend-Nationalmannschaft holte sie u.a. Doppel-Gold beim Copa Culinary Cup in Costa Rica, Doppel-Gold beim Kremlin Culinary Cup in Moskau und Bronze beim „Salon Mondial Basel“ (alles 2013).

In diesem Jahr gelang dem jungen Ausnahme-Talent mit ihrer selbstgegründeten Regionalmannschaft Köln der erste Platz beim „Salon Mondial 2016“ in Dubai. Als Team-Käpitänin bestand ihre Hauptaufgabe aber vor allem darin, ihr Team zu unterstützen – was ihr ebenfalls gelang. Julia Komps Mannschaft brachte 12 Gold-, 6 Silber- und zwei Bronze-Auszeichnungen mit nach Hause.

Doch eines ist der jungen Spitzen-Köchin bewusst: „Ich weiß, dass ein Chef immer nur so gut ist, wie sein Team. Ohne die Jungs (Raika Nassiri als Sous-Chef, Denis Steindorfer als Patissier, Christian Lorenz als Gardemanger und Azubi Jan Weber) wäre das alles nicht möglich!“
Julia Komps kulinarisches Ziel für die kommenden Jahre: „Im historischen Ambiente des 520 Jahre alten Schlosses möchte ich nicht nur den Ansprüchen der Gourmets gerecht werden, sondern die Sterne-Gastronomie auch für junge, entdeckungsfreudige Gäste attraktiv gestalten.“

 

Denis Feix, Sebastian Prüssmann, Christian Eckhard

Die Zirbelstube im Althoff Hotel am Schlossgarten startet 2017 mit einem neuen Küchenchef: Denis Feix übernimmt die Küchenverantwortung.

Die Zirbelstube im Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart, das als Mitglied von „The Leading Hotels of the World“ zu den weltweit besten Hotels zählt, wartet ab Mitte Januar 2017 mit einem hoch ausgezeichneten Koch auf: Denis Feix, der vorige Woche für seine Kochkunst erneut mit zwei Michelin-Sternen und wenige Tage zuvor mit der Exzellenzwertung von 18 Punkten im Gastronomieführer Gault & Millau ausgezeichnet wurde, wird der neue Chefkoch des Restaurants Zirbelstube. Feix, der zuletzt im Restaurant „Il Giardino“ in Bad Griesbach tätig war, wird dabei von seiner Ehefrau Kathrin Feix begleitet, die als Chef-Sommelière in der Zirbelstube künftig das Serviceteam unterstützt. Kathrin Feix wurde vom Gault & Millau 2016 als „Gastgeberin des Jahres“ ausgezeichnet.

Kathrin und Denis Feix folgen auf Sebastian Prüßmann, der zur Villa Rothschild in den Taunus wechselt. Der jetzige Villa Rothschild-Küchenchef Christian Eckhard folgt seiner Frau, der wundervollen Sarah Henke, nach Andernach.

Thomas H. Althoff, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Althoff Hotels: „Sebastian Prüßmann verlässt unser Haus aus privaten Gründen in Richtung Rhein-Main-Gebiet. Ich danke ihm für seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit in den Althoff Hotels. Es freut mich sehr, dass wir hochkarätige Interessenten für die Nachfolge als Küchenchef unserer Zirbelstube hatten. Unsere Wahl fiel auf einen der besten aufstrebenden Köche in Deutschland. Denis Feix ist ein guter Bekannter der Althoff Hotels, kochte er doch schon unter den Althoff Meisterköchen Joachim Wissler und Dieter Müller.“

20 Jahre – 2 Sterne
Denis Feix kann eine Bilderbuch-Karriere in der Küche vorweisen. Der 42-jährige war zuletzt zehn Jahre lang Küchenchef im Restaurant „Il Giardino“ in Bad Griesbach, das von Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde. Zuvor war er in leitenden Küchenfunktionen vier Jahre lang im Restaurant „La Résidence“ in Essen und davor zwei Jahre auf Schloss Berg in Perl-Nennig tätig. Denis Feix sammelte im Rahmen seiner Laufbahn Erfahrung bei den Althoff Spitzenköchen Joachim Wissler vom Restaurant Vendôme, das mit drei Guide Michelin-Sternen und 19,5 Punkten von Gault & Millau ausgezeichnet ist, und bei Dieter Müller – dekoriert mit drei Sternen im Guide Michelin und 19,5 Punkten von Gault Millau.

Der mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Denis Feix wird die Zirbelstube, die seit 20 Jahren zu den feinsten Adressen der Landeshauptstadt zählt, als kulinarische Spitzen-Adresse etablieren. Feix wird in der Zirbelstube seine spannungsreiche, aromatische und kreative Küche anbieten. Die kompetente vinologische Begleitung zu seinen Gerichten übernimmt seine Ehefrau Kathrin.

Denis und Kathrin Feix freuen sich über die neue, gemeinsame Herausforderung: „Wir schätzen es sehr, dass wir unsere erfolgreiche Arbeit künftig im Hotel am Schlossgarten weiterführen werden. Ganz besonders haben wir die gastronomische Arbeit in den Hotels von Thomas H. Althoff seit Jahren verfolgt und freuen uns, in dieser kulinarisch exponierten Hotel Collection jetzt mitzuwirken.“

Die Liste der Auszeichnungen, die Denis Feix bisher erkochte, ist lang. Seit Jahren zählt er in Restaurantranglisten zu den besten Köchen Deutschlands, seine Auszeichnung mit zwei Guide Michelin-Sternen und 18 Punkten im Gault & Millau hält er seit 2013. Der Feinschmecker zeichnete Feix bereits im Mai 2013 als Koch des Monats aus.

Kathrin Feix erhielt im Gault & Millau 2016 die begehrte Auszeichnung als „Gastgeberin des Jahres“.

www.hotelschlossgarten.com

Christian Singer jetzt in Dubai

DRAGONFLY heißt das neue Restaurant, das aus der kreativen Feder des Berliner Spitzenkochs Tim Raue stammt und am 25. November 2016 in Dubai eröffnet. Wie bereits bei den Restaurants La Soupe Populaire auf Bötzow Berlin, Sra Bua by Tim Raue im Kempinski Hotel Adlon, bei den Brasserien Colette Tim Raue in München, Berlin und Konstanz sowie beim HANAMI by Tim Raue auf der TUI Mein Schiff 5, wurde Tim Raue auch bei diesem Projekt als kulinarischer Berater beauftragt. Raue war demnach für die Konzeption des gesamten Restaurants inklusive der Ausrichtung des Interieurs, der Gestaltung der Speise- und Getränkekarte und der Rekrutierung des Küchenchefs sowie der Restaurantleiterin verantwortlich. Eigentümer des Restaurants ist die MERAAS Holding – eine in Dubai ansässige Gesellschaft, die unter anderem Einzelhandelsimmobilien, Restaurants und Hotels betreibt. Für die operative Umsetzung vor Ort zeichnen Küchenchef Christian Singer und Restaurantleiterin Patricia Liebscher verantwortlich. Beide waren zuvor viele Jahre lang für Tim Raue in Berlin tätig – Singer als Küchenchef des Restaurants Tim Raue (zwei Michelin Sterne, 19 Gault Millau Punkte, Platz 34 auf der „The World’s 50 Best Restaurants“ Liste), Liebscher zunächst als Restaurantleiterin des La Soupe Populaire und STUDIO tim raue, später dann als Gastgeberin in der Brasserie Colette Tim Raue in München und schließlich Berlin.

Kulinarisches Konzept
Das kulinarische Konzept sieht eine asiatisch inspirierte Gourmet-Küche vor, die als Verbindung der japanischen Produktperfektion, der thailändischen Aromatik und der chinesischen Küchenphilosophie charakterisiert werden kann. Auf weißen Zucker, weißes Mehl und Gluten wird verzichtet, alle Milchprodukte sind laktosefrei. Neben dem Menü „LUCKY NUMBER 8“, in dem Raue-Klassiker wie die „Wasabi Langoustine Kanton Style“, die „Peking Ente Tim Raue“ und der „Steinbutt mit zehn Jahre alter Kamebishi Sojasauce“ zu finden sind, stehen auf der Karte auch Gerichte wie „Sashimi von der Dorade mit Furikake und Tapioka“, „Dim Sum mit schwarzem Trüffel, Haselnüssen und Wasserspinat“, „Shanghainese Beef mit Papaya und Tomaten“ sowie „Mango mit Kardamom und Vanille“ und „Litchi mit Himbeere und Joghurt“.

Besonders spannend ist die Getränkebegleitung im DRAGONFLY, denn statt alkoholischer Essensbegleiter serviert das Serviceteam um Patricia Liebscher JINES – eine Kombination aus den englischen Worten Juice und Wine. Für die JINES werden Säfte aus dem Hause van Nahmen mit hausgemachten Essenzen, Kräutern und Gewürzen kombiniert, in speziell designte Weinflaschen abgefüllt, verkorkt und dann sowohl Flaschen- als auch Glasweise in Kombination zu den Gerichten serviert. Zur Wasabi Langoustine wird beispielsweise ein JINE aus Aprikosen- und Passionsfruchtsaft mit Ginger Ale gereicht, zum Steinbutt ein JINE aus Gurken- und Selleriesaft mit Yuzu und zur Peking Ente ein JINE aus Pflaumensaft, Tamarinde und Madagaskar-Pfeffer.

Architektur und Design
Das Ambiente des DRAGONFLY ist opulent, voller kräftiger Farben und luxuriöser Stoffe. Stilvoll, elegant und originell, erinnert die Einrichtung an eine orientalische Teestube. Besondere Hingucker sind die rote Eingangstür, die deckenhohen Fenster und eine Vielzahl bunter Laternen, die dem Restaurant Atmosphäre und Persönlichkeit verleihen. Entworfen wurde das Interieur von den Berliner Architekten Ester Bruzkus und Patrick Batek, die bereits die Inneneinrichtung des Restaurants Tim Raue und der Brasserien Colette Tim Raue in München, Berlin und Konstanz gestaltet haben. Insgesamt bietet das DRAGONFLY 140 Plätze, davon befinden sich 80 auf der Terrasse.

DRAGONFLY – der Name
Der Name DRAGONFLY bedeutet Libelle und verkörpert für Tim Raue Freiheit – ein Thema, das den 42-jährigen seit Kindheitstagen begleitet. Sein Motto lautet daher schon von Beginn an: „Wer will, was er muss, ist frei“. Die Libelle steht aber auch dafür, immer in Bewegung zu bleiben, sich nicht auf Erfolgen auszuruhen und sich kontinuierlich weiter zu entwickeln.

The Boulevard – die Lage
Das DRAGONFLY befindet sich auf dem CITY WALK BOULEVARD – einem urbanen und familienfreundlichen Wohnkonzept der MERAAS Holding. Dank seiner Nähe zu Dubai Downtown, perfekt gelegen zwischen der Dubai Mall und dem Meer, bietet der CITY WALK BOULEVARD mit diversen Restaurants, Bars, Bistros und Cafés nicht nur kulinarische Highlights, sondern auch jede Menge Shops, Einkaufszentren und Boutiquen, Entertainment-Einrichtungen und natürlich Hotels, Wellness-Oasen und Apartments. Mit diesem einzigartigen Konzept und dem damit verbundenen Gefühl von Gemeinschaft und Komfort hat sich der CITY WALK in kürzester Zeit zu einem bevorzugten Lifestyle-Hotspot für Bewohner und Touristen etabliert.

Das DRAGONFLY by Tim Raue ist montags bis sonntags von 12 bis 24 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind unter www.dragonfly.ue zu finden.

The Breakers Palm Beach – legendär seit 1896

Es gibt Hotels die so beliebt sind, dass sie schon seit vielen Jahren und über mehrere Generationen hinweg erfolgreich existieren. Eine derartige Erfolgsgeschichte steht in direkter Strandlage und mitten im Herzen von Palm Beach, Florida, in Form eines der legendärsten Resortdestinationen Amerikas: The Breakers Palm Beach. Wenn die Wände hier sprechen könnten, würden sie bestimmt einzigartige Geschichten erzählen, ist doch der Weg des Resorts geprägt von stetiger Entwicklung und Ausdauer. 120 Jahre nach der Gründung durch Henry M. Flagler ist The Breakers nach wie vor eine begehrte Adresse wo man frei von Krawattenzwang und Anzug seine Seele baumeln lassen und den Urlaub wahrhaft genießen kann. Man verbringt kostbare, unvergessliche Momente mit den Menschen, die einem wichtig sind oder widmet sich ganz sich selbst.

Das Hotel steht für zeitlose Atmosphäre, den eleganten Komfort und die Personifizierung einer großartigen Residenz, gepaart mit einer jugendlichen und familienorientierten Philosophie. Und das eben schon seit geraumer Zeit. The Breakers vereint das Beste, was Florida zu bieten hat: vollständig erneuerte Zimmer, teils mit atemberaubendem Meerblick, neun hervorragende Restaurants, von casual bis anspruchsvoll, darunter das HMF, der soziale Hotspot von Palm Beach, sowie einem tropischen Beach Club mit privatem acht Kilometer langem Sandstrand, vier Oceanfront-Pools und fünf Whirlpools. Zu den weiteren Annehmlichkeiten im The Breakers gehören ein neuer Indoor/Outdoor Spa, Weltklasse-Golf mit zwei 18 Loch Golfplätzen sowie einer renommierten Golfakademie, Tennis, exklusive Shoppingerlebnisse und delikate Gaumenfreuden. Für die kleinen Gäste ist das Family Entertainment Center mit vielseitigem Tagesprogramm ein besonderes Paradies. Mit knapp 2.000 Mitarbeitern, die insgesamt 50 Sprachen sprechen, wird jedem Gast das höchste Maß an persönlichem und herzlichem Service geboten.

Auch heute wird in diesem einzigartigen Hotel im Familienbesitz weiterhin Geschichte geschrieben. Luxus pur, exzellenter Service, einzigartige Erlebnisse, alles Ambitionen, die im The Breakers stets weiter optimiert werden, ganz nach der Vision von Henry Flagler. Der Geist der laufenden Erneuerung ist hier unerbittlich. Die Nachkommen des Flagler-Clans investieren auf lange Sicht über $ 30 Millionen pro Jahr in weitere Verbesserungen – ein unvergleichliches finanzielles Engagement für ein Hotel – so dass The Breakers im Einklang mit den gehobenen Ansprüchen der Gäste kontinuierlich weiterentwickelt werden kann. Dieses Engagement für laufende Erneuerungen stellt sicher, dass The Breakers für zukünftige Generationen attraktiv bleiben wird.

Die Highlights der neuesten Erweiterungen:
Die Seafood Bar – Wiedereröffnung im Dezember 2016 nachdem das Restaurant umfangreich renoviert wurde. Es debütiert mit einer moderneren Einrichtung und Ambiente unter Beibehaltung des geliebten Meerblicks und dem Fokus auf frische Meeresfrüchte.
Der neue Spa – dramatisch im neuen Gewand und modernem Design verwandelt und durch eine kuratierte Auswahl an außergewöhnlichen Behandlungen und Annehmlichkeiten ergänzt.
Der Flagler Club – Ein Boutique-Hotel im Hotel mit privatem Zugang und 25 Zimmern für diejenigen, die eine intimere Atmosphäre suchen.
Das spektakuläre Ocean Fitness – das feinste, allumfassende Hotel Fitness-Erlebnis auf 6.000 m² mit großer Indoor / Outdoor-Anlage und modernster Ausrüstung sowie über 60 kostenlosen Kursen in der Woche.

Attraktive Herbstangebote im The Breakers bis 18. Dezember 2016:
Kostenloses amerikanisches Frühstücksbuffet täglich für alle Gäste, verfügbar in den Restaurants The Circle und The Beach Club
Kostenloses Kindermenü für Kinder bis 12 Jahren

Ganzjährige Vorteile (buchbar mit sofortiger Wirkung ab dem 01.01.2017 bis 31.12.2017)
Keine Resort-Gebühr
Keine zusätzliche Gebühr für Erwachsene
Freies Highspeed-WLAN, Freie Ortsgespräche
Freier Zugang zum spektakulären 6.000 m² Ocean Fitness, Freie Gruppen-Fitness-Kurse (exklusive Privatunterricht)

Sommer-Angebote / Nur für internationale Gäste (buchbar mit sofortiger Wirkung vom 01.05.2017 – 31.10.2017)
Gäste erhalten eine kostenlose 5. Nacht bei der Buchung eines bezahlten Aufenthalts von mindestens vier Nächten. Das Angebot kann während des Aufenthalts wiederholt werden.
Inklusive:
Amerikanisches Frühstücksbuffet für alle Gäste einem Zimmer oder Suite – erhältlich in The Circle oder The Beach Club Restaurant
Kostenlose Kindermenüs, für Kinder bis 12 Jahren in den teilnehmenden Restaurants der The Breakers Dining Collection
Green-Fees für den historischen Golfplatz The Ocean Course oder renommierten Rees Jones ® Golfplatz – obligatorische $ 35 Wagen-Gebühr gilt pro Person, pro Runde
Freier Zugang zum Tennisplatz
Weitere Informationen unter www.thebreakers.com 

Ein Blick zurück auf mehr als ein Jahrhundert Geschichte im The Breakers Palm Beach:
Seit den späten 1890ern wollten Gäste, die Palm Beach besuchten, schon „down by the breakers“ verweilen – wo die Wellen sanft auf das von Palmen gesäumte Ufer treffen und der Atlantik mit seiner erfrischenden Brise lockt. Ein gutes Jahrhundert nach der ersten Eröffnung 1896 als das Palm Beach Inn., fasziniert The Breakers nach wie vor Gäste mit seiner unvergleichlichen Lage direkt am Meer und einer außergewöhnlichen Architektur.

Aber The Breakers ist mehr als nur ein Hotel. Es ist eine Legende. Die Geschichte seiner ersten 100 Jahre ist die Geschichte von Floridas Entwicklung zu einer der weltweit führenden touristischen Destinationen. Palm Beach war eine isolierte Gemeinschaft, bevor Henry Flager, einer der großen Industriellen Amerikas, dort eintraf. Er kam aus St. Augustine, wo er zwei Hotels sowie eine Eisenbahnstrecke (Florida East Coast Railway) erbaut hatte. Flagler, ein Partner von John D. Rockefeller, richtete seine Aufmerksamkeit schnell auf die wenig bekannte Gegend zwischen Lake Worth und dem Ozean, das heutige Palm Beach. Sein Royal Poinciana Hotel, eröffnet 1894, und das Palm Beach Inn., eröffnet 1986, wurden schnell die begehrtesten Orte der Gegend. Doch auch Hotels sind vor Tragödien nicht sicher und die ereignete sich im The Breakers gleich zweimal. Nach zwei schlimmen Bränden 1903 und 1925 wurde das Hotel immer wieder aufs Neue aufgebaut. Die zweite Rekonstruktion wurde in die Hände der New Yorker Designer Shultze und Weaver gelegt, die gleichen Köpfe, die später viele von Manhattans begehrtesten Hotels erschufen: The Pierre, The Sherry-Netherland und Park Avenue Waldorf Astoria.

1926 wurde The Breakers schließlich wiedereröffnet. Obwohl Flagler zu der Zeit bereits seit zwölf Jahre verstorben war, verfolgten seine Erben mit gleicher Entschlossenheit seine Vision weiter. Sie bauten innerhalb weniger Monate das Hotel wieder auf, diesmal mit einem europäischeren Einfluss in der Architektur, inspiriert vor allem durch die Villa Medici in Rom, und machten es zu dem dem Juwel das Gäste heute weiterhin besuchen.

50. Literarischer Wettbewerb der GAD Gastronomische Akademie Deutschlands

Die Preisträger im Jubiläumswettbewerb der Gastronomischen Akademie Deutschlands stehen fest

„50 Literarische Wettbewerbe – dieses Jubiläum macht uns stolz und ist ein Spiegel für die Akzeptanz der Expertise der GAD rund um das Thema Genussbücher“, konstatierte GAD-Präsident Bernhard Böttel bei der Begrüßung der rund 150 Autoren, Verleger und Kenner der Genussszene.

Mit 134 Büchern – eingereicht von 45 europäischen Verlagen – erzielte der Jubiläumswettbewerb das quantitativ beste Ergebnis seit Gründung des Wettbewerbs im Jahre 1960. Mit dem „Literarischen Wettbewerb“ hat sich die GAD zum Ziel gesetzt, Autoren und Verlagen, die im Segment „Essen, Trinken, Genuss und Tafelkultur“ publizieren, eine Plattform zu bieten. Aus der Vielzahl der jährlichen Neuerscheinungen wurden die besten Titel ausgezeichnet, um damit dem Buchhandel und den Lesern Kauf- und Orientierungshilfe zu bieten.

Aus Sicht der Verleger gratulierte mit einem launigen Grußwort Dr. Clemens Knoll, Geschäftsführer des Matthaes-Verlages, der von Anfang an eine feste Größe im Literarischen Wettbewerb war und ist, zum GAD-Jubiläum.

Die GAD hat ihr Jubiläum zum Anlass genommen selbst ein Buch herauszugeben.
56 Jahre Zeitgeschichte, die Entwicklung und der Zeitgeist von Koch- und Genussbüchern werden auf 120 Seiten an Hand der mit der „Goldenen Feder“ bisher ausgezeichneten 21 Bücher dokumentiert. Frank Hornberg (GAD) stellte mit brillant vorgetragenen Anekdoten das Buch vor. Zwischen den
einzelnen Jahrgangs-Kapiteln des Jubiläums-Buches wurden die diesjährigen Prämierungen vergeben.
Die GAD-Juroren vergaben 12 Goldmedaillen, zum ersten Mal jeweils für das beste Buch einer
Kategorie, sowie 48 Silbermedaillen für besonders empfehlenswerte Bücher und zwei GAD-Sonderpreise, die von Präsident Böttel den erfolgreichen Autoren und Verlagsvertretern übergeben wurden.

„Gesundes Genießen“ – mit diesen beiden Worten beschrieb GAD-Pressesprecher und Wettbewerbskoordinator, Hans G. Platz, den diesjährigen Literarischen Wettbewerb. Damit sind viele interessante Bücher gemeint, die sich mit gesunder, zeitgemäßer Ernährung auseinandersetzen, ebenso wie Bücher über Smoothies, Limonaden und Craftbeer. Back- und Patisserie-Themen sowie Brotbücher sind weiterhin stark vertreten, wie auch Fleisch- und Grillthemen mit teilweise opulenten Büchern für die Zielgruppe „kochender Mann“.

Es war ein hartes Stück Bewertungsarbeit für die knapp 50 Juroren, und oft haben nur Nuancen den Ausschlag für eine Auszeichnung gegeben. Den Juroren und den großartigen Leistungen der Autoren, Fotografen und Verlagsmitarbeiter galt sein besonderer Dank.
Gute Gespräche zwischen Verlagsvertretern, Autoren und den geladenen Gästen der GAD und Reminiszenzen an die Speiseangebote seit den 1970er-Jahren rundeten in zwangloser Atmosphäre die Preisverleihung und einen stimmungsvollen Vormittag ab und ließen den Buchmesse-Stress für einige Stunden in den Hintergrund treten.

Auch im nächsten Jahr bleibt es – wie schon seit 1960 – Ziel der GAD, Verlagen und Autoren Anregungen zur ständigen Verbesserung der Qualität der Literatur der Kochkunst und Tafelkultur zu geben und sich insbesondere auch für die Optimierung von Lehr- und Fachbüchern der gastgewerblichen Branche einzusetzen und nicht zuletzt dem Buchhandel bzw. den Lesern Orientierungshilfe bei der Buchauswahl zu geben.

Alle Preisträger: (pdf)
http://www.gastronomische-akademie.de/download/2016-GAD-LW-Ergebnisse-OYySTER-Sonderausgabe.pdf

Philipp Henkes ist der neue Küchendirektor im Steigenberger Frankfurter Hof

Hoteldirektor Moritz Klein freut sich sehr über die Verpflichtung des 31-jährigen Küchendirektors: „In den vergangenen Monaten haben wir viele Führungspositionen neu besetzt. Auch Philipp Henkes als neuer Küchendirektor gehört jetzt zu unserer Führungsmannschaft und ist ein großer Gewinn für unsere Küche. Das Hotel Steigenberger Frankfurter Hof erhält mit ihm eine international erfahrene und hochgradig motivierte Führungskraft als Chefkoch.“

Bereits mit 16 Jahren begann Philipp Henkes seine Ausbildung als Koch in seiner Heimat in Deutschland. Nach seinem Abschluss sammelte er internationale Erfahrungen in Fünf-Sterne Deluxe- und Grandhotels. Stationen waren unter anderem der Breidenbacher Hof, das luxuriöse Capella Hotel in der Düsseldorfer Innenstadt, das Capella Hotel in Singapore und das Capella Marigot Bay Hotel in St. Lucia. Zuletzt arbeitete er als Executive Chef im Solis Lough Eske Castle in Irland.

Henkes hat viel vor: „Ich möchte viele neue Gerichte entwickeln und anbieten, dazu gehören auch neue Karten für das OSCAR*S, die Bar und den Room-Service; ebenso lege ich großen Wert auf die kulinarische Gestaltung der Gerichte auf den Tellern. Aber ich möchte natürlich nicht alles strukturell und tiefgreifend sofort verändern, sondern alle von mir geplanten Neuerungen werden selbstverständlich an den bewährten Stil des Hauses mit großer Sorgfalt angepasst“.

Zu seinem Verantwortungsbereich gehören die Hauptküche mit Bankett, Room-Service und Catering. „Ich schätze meine neuen Mitarbeiter sowie ihre bisherigen Leistungen sehr. Auch sind die Altersunterschiede eine spannende Herausforderung für mich, mein jüngster Mitarbeiter ist 17 Jahre und mein ältester ist 63 Jahre alt. Aber es macht mir Spaß von den älteren Mitarbeitern zu profitieren und jüngeren Kollegen meine Unterstützung zu geben. Ich bin absolut motiviert und freue mich auf eine nachhaltige und nutzenbringende Zusammenarbeit. Gemeinsam mit meinem Team möchte ich jeden Tag optimale Einsätze erbringen und die Gäste des Hotels mit herausragenden – aber auch liebevoll zubereiteten – Gerichten zufriedenstellen. Für mich und mein Team stehen die Qualität und der Respekt vor den Produkten an erster Stelle.“

Henkes hat in den letzten Jahren verschiedene Auszeichnungen erhalten. Im Jahr 2014 erhielt er die Goldmedaille auf dem Donegal Food Festival.

www.frankfurter-hof.steigenberger.de