CHEF-SACHE 2016 – Rückblick

Wie gewohnt war das Cologne Avantgarde Cuisine Festival auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und hat bei Besuchern, Ausstellern und Referenten bleibenden Eindruck hinterlassen. Über 3.100 Besucher kamen an zwei Tagen, um die Shows der großen Chefs zu sehen. Die Ausstellerfläche war mit einem Zuwachs von 18 Prozent restlos ausgelastet. Dahinter steckten monatelange Vorbereitungen der beiden Veranstalter Edition Port Culinaire und Fleet Food Events, die den Kongress bereits zum achten Mal organisierten. Sie sorgten dafür, dass die Zusammenstellung der Aussteller noch interessanter, Tastings noch beeindruckender, die zahlreichen Präsentationen noch spannender und die Shows auf der großen Bühne so wegweisend wie nie waren. Gekrönt wurden die verschiedenen Programmpunkte mit ausgelassenen Partys auf denen die gesamte Branche zusammenkam, um gemeinsam Erlebtes Revue passieren zu lassen.

Sonntag, 25. September 2016
Als sich am Sonntag um 10:30 Uhr die Türen des Palladiums in Köln öffneten war das diesjährige Motto Winds of Change bereits zu vernehmen. Alles stand im Zeichen der Weiterentwicklung, woran das angekündigte Programm keinen Zweifel ließ. Absolute Highlights waren darin gar nicht so eindeutig auszumachen, so dass der große Zuschauersaal über die gesamte Veranstaltung hinweg sehr gut gefüllt blieb. Den Anfang machte wieder eine eloquente Talkrunde unter der Leitung von Gourmet-Guru Ralf Bos. Gemeinsam diskutierten die Sterneköchinnen Sarah Henke und Maria Groß mit dem Spitzenkoch Felix Schneider und dem Gastronomen Billy Wagner, wie sich das klassische Fine-Dining bereits verändert hat und wie es sich in den nächsten Jahren entwickeln könnte. Bei allen Meinungsverschiedenheiten, war man sich dahingehend sehr einig, dass auf einen offensichtlichen Wandel reagiert werden muss. Dieser Umstand wurde immer wieder zum Thema zahlreicher Gespräche, schließlich betrifft das die gesamte Branche, dass die wandelnden Ansprüche des Gasts zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden dürfen. Wie darauf reagiert werden könnte, zeigten die Talkgäste in kurzen und knackigen Power-Slots.

Auf die einstündige Mittagspause, in der sich die Besucher über das Catering von der Transgourmet Eigenmarke Ursprung freuten und sich an Maultaschen vom Waller, Wildleberkäs aus der Schwinzer Heide und/oder Zupf-Schweine-Krüstchen satt aßen, folgte ein Espresso an der LAVAZZA-Bar. Dann wurde der Saal wieder voll und mit Spannung wurde der erste Referent erwartet. Der hatte seine Reise von den Färöer-Inseln angetreten, um dem Publikum seine eigene New Nordic Cuisine zu präsentieren. Poul Andrias Ziska zeigte, was passiert, wenn sich kompromisslose Tradition, absolute Regionalität und hohe Kochkunst miteinander vereinen. Dafür wurde er in seinem Restaurant KOKS als „Best Nordic Restaurant“ ausgezeichnet. Seine Gerichte sind sicherlich gewöhnungsbedürftig, faszinierend und vor allem aber so vielversprechend, dass allen klar ist, dass aus dem hohen Norden immer noch viel zu erwarten ist.

Den nächsten Showact bestritten zwei Persönlichkeiten, die von der CHEF-SACHE nicht mehr wegzudenken sind. Schließlich organisieren Jonnie und Thérèse Boer seit einigen Jahren die Schwesterveranstaltung der CHEF-SACHE in den Niederlanden – die CHEFSREVOLUTION. Das verbindet – und so hatten sie sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Diesmal wurden auf der Bühne keine konkreten Gerichte aus ihrer aktuellen Arbeit im De Librije (No. 38 / 50 Best, ***) vorgestellt. Die Zuschauer bekamen einen umfassenden Einblick in die Philosophie des Paares, wie sich diese zwischen Küche und Service verbindet und zu einem Gesamtkonzept zusammenschmilzt.

Sobald der Applaus für die beiden abgeebbt war, wurde es wieder ganz still im Zuschauerraum, denn alle wussten, dass sie sich nun auf ein Feuerwerk an kreativer Innovation gefasst machen sollten. Jordi Roca hatte sich angemeldet und auch wenn er im El Celler de Can Roca (No. 2 / 50 Best, ***) die Patisserie leitet, ist er nicht nur für die süße Abteilung eine Quelle der Inspiration.

Das Bühnenprogramm wurde mit der feierlichen Bekanntgabe der Best of the Best Awards abgeschlossen. Es moderierten wie immer die Schauspielerin Michaela Schaffrath und Initiator der CHEF-SACHE Thomas Ruhl. Die gesamte Branche hatte bereits zum fünften Mal die Besten unter ihnen nominiert und gewählt. Die ersten Plätze in den Rubriken der Köche, Restaurants, des Services und ganzer Unternehmen gingen diesmal an: Jonnie Boer, Jan Hartwig, Heiko Antoniewicz, Restaurant Tim Raue, Barbara Berger, Billy Wagner, Ralf Bos und das Unternehmen BOS FOOD.

Die neu gewonnenen Eindrücke wurde auch noch am Abend auf der METRO AFTER SHOW PARTY besprochen und auch, was den ganzen Tag auf der AEG-Bühne geboten worden war. Hier hatte sich die dritte Generation der Meisterköche nicht lumpen lassen. Stellvertretend kochten Benjamin Peifer, Sonja Baumann & Erik Scheffler aus dem Gut Lärchenhof (*) und Frederic Morel aus dem se7en oceans (*) aktuelle Gerichte aus ihrem Programm und standen keinem geringeren Experten als Jürgen Dollase Rede und Antwort.

Montag, 26. September
Auch am zweiten Veranstaltungstag der CHEF-SACHE 2016 hatte sich die Halle schon früh gefüllt. Darauf waren die Aussteller wohlweislich eingestellt. Viele von ihnen haben schon ihre Stammplätze und sind seit Jahren auf der Messe vertreten. Trotzdem kommen immer wieder neue dazu, denn es ist die bunte Mischung an Besuchern, ausgewählter Fachpresse und hochwertigen Firmenauftritten, die die Veranstaltung für die gesamte Gastronomie so attraktiv macht.

Die meisten Besucher hielten ihre Plätze schon länger besetzt als endlich Joachim Wissler die Bühne betrat. Der Koch des Vendôme (No. 35 / 50, ***) gehört schon fast zum Inventar der CHEF-SACHE und bewies mit seiner Show ein weiteres Mal, dass sich das so schnell auch nicht ändern sollte. Zum Abschluss seiner Präsentation lud er das Publikum auf einen Kinobesuch ein. Mit Popcorn, Eiskonfekt und Cherry Coke blieb seine Vorstellung noch länger im Gedächtnis.

Dann zeigte Alexandre Gauthier aus dem Restaurant La Grenouillère (No. 62 / 50 Best, *), dass die klassische französische Küche immer noch avantgardistische Ausprägungen haben kann, wenn sich der Koch etwas traut und alles daran setzt aus dem Schatten der großen Franzosen herauszutreten, anstatt ihnen nur nachzueifern.

In der auf diesen Auftritt folgenden Mittagspause schauten die meisten Zuschauer an der AEG-Bühne vorbei, auf der seit dem frühen Morgen der Signatures Patisserie Award ausgetragen wurde. Im Mittelpunkt standen hier die edlen und fairen Schokoladen von Original Beans aus denen die Finalisten im Vorfeld ein Dessert entwickelt hatten. Unter der Verwendung von diesen und frischen Produkten von METRO, wurden die Kreationen nun vor der Jury zubereitet und auf den blank polierten Tellern von ASA Selection angerichtet. Keine leichte Entscheidung, die Andy Vorbusch, René Frank, Christian Hümbs und Wolf-Andreas Richter trafen. In der Kategorie Next Generation gewann Maximilian Döring und in der Kategorie Master of Pastry gewann Matthias Carben.

Abermals gestärkt vom Ursprung Catering ging es auch sogleich weiter auf der großen Hauptbühne. Andreas Döllerer war an der Reihe. Mit seiner Cuisine Alpine, aus dem Restaurant Döllerer (3 Hauben Gault Millau) zeigte er, dass regionale Zutaten und der Anschein von ganz traditionellen Gerichten, nicht immer eine Wirthausküche zur Folge haben. Seine alpine Jakobsmuschel ist das umgekehrte Beispiel, hinter ihr verbirgt sich ein Stück Ochsenmark und eben kein Meerestier aus dem Luxussegment.

Als André Chiang die Bühne mit seiner Präsentation einnahm war das gesamte Publikum gebannt. Der Chef aus Singapur, wo er sein Restaurant André (No.32 / 50 Best, No. 3 / 50 Best of Asia, **) betreibt, ist berühmt für philosophisch sehr durchdachte Menüs. Sie gründen alle auf seiner Octophilosophie, die jeden Gang auf einem bestimmten Parameter aufbaut. Je nachdem basieren seine Gerichte so a
uf einem Konstrukt der Begriffe Unique, Pure, Texture, Memory, Salt, South, Artisan oder Terroir. So ein Gesamtkonzept ist außergewöhnlich und findet mit Sicherheit sehr bald seine Anhänger und Nachahmer.

Der letzte Auftritt auf der CHEF-SACHE 2016 versprach schon bei der Bekanntgabe des Programms ein wahres Feuerwerk. Albert Adrià hatte sich angekündigt, um zu zeigen, woran sein Konzept elBarri, was mehrere Restaurants beinhaltet, derzeit mit Hochdruck arbeitet. In erster Reihe steht zweifelsohne das Restaurant Tickets (No. 29 / 50 Best, *), im Hintergrund befindet sich natürlich immer noch das legendäre elBulli – nur eben nicht mehr als Restaurant, sondern vielmehr als Kreativschmiede. Von seinem ursprünglichen Einstieg in die Patisserie hat sich Albert Adrià nie entfernt, daneben aber als Koch, als kreativer Motor und als Gastronom unheimlich vielfältig entwickelt. Zum Beweis für seine Talente wurden auf der Bühne acht Gerichte zubereitet, die unterschiedlicher nicht hätten sein könnten.
(Die Fotos von diesen Gerichten und alle weiteren, die auf der Hauptbühne zubereitet wurden sind unter www.apicbase.com abzurufen.)

Im großen Finale der CHEF-SACHE 2016 ging ein besonderer Dank an das gesamte Team im Hintergrund. Insbesondere an die Bühnenchefs Nicole Grün, Bettina Seitz, Fabian Heldmann, Thomas Hildebrand, Marcus Schneider und Christian Mittermeier. Das Moderatorenteam, das aus Michaela Schaffrath, Jürgen Dollase und Thomas Ruhl bestand, hatte an den letzten beiden Tagen einen unterhaltsamen Job gemacht. Nun luden sie zur Shipwrecked Party, die leicht mit dem iSi-Shuttleservice erreicht wurde. Hier ließ man nicht nur die Veranstaltung selbst mit einem rauschenden Fest ausklingen, sondern feierte auch das zehnjährige Bestehen der Edition Port Culinaire. Kein Wunder also, dass das ganz besonders ausgelassen vonstatten ging.

Best of the Best awards: http://www.gourmet-report.de/artikel/347708/Best-of-the-Best-Awards-2016/

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet sich die CHEF-SACHE in diesem Jahr aus ihrer Wahlheimat Köln. Sie bleibt dem Rheinland aber erhalten, zieht nur ein kleines Stück den Rhein hinauf und landet am 17. & 18. September 2017 in der Alten Schmiedehalle in Düsseldorf.

STADT LAND FOOD berlin

Es wird brutal lokal beim Stadt Land Food-Festival! Schon eine Woche vorab vom 26. September bis 02. Oktober bringt das Stadt Land Food-Menü in Kooperation mit der neu gegründeten „Gemeinschaft für gute deutsche Esskultur“

Lebensmittelproduzenten aus Berlin-Brandenburg mit den spannendsten Köchen der Stadt zusammen. Die Köche haben sich einen Erzeuger ausgesucht und stellen dem Stadtbewohner seine Produkte vor. Mit Ihren Mitteln bringen Sie die Identität des Bauern mit speziellen Menüs auf die Teller der Stadt. Und darum geht es bei Stadt Land Food in diesem Jahr: Identität.

Die „Gemeinschaft für gute deutsche Esskultur“ ist eine Initiative der Restaurants Nobelhart & Schmutzig, Einsunternull, Horváth und Ernst und hat sich zum Ziel gesetzt, die einheimische Küche mehr in den Fokus der Berliner und internationalen Gastro-Szene zu rücken. Das Stadt Land Food-Menü ist dafür ein idealer Auftakt, der das Interesse der Restaurantbesucher für regionale Lebensmittel weckt und gleichzeitig das Netzwerk zwischen Köchen und Bauern stärkt.

www.markthalleneun.de/

Dirk Ludwig und Heiko Brath

Dirk Ludwig und Heiko Brath entwickeln das Muh(n)-to-Muh(n)-Aging

Mond anheulen war gestern, seit dem letzten Vollmond am 18. August wird er angemuht. Zwei der bekanntesten Metzger der Grillszene, Dirk Ludwig und Heiko Brath, stärken sich gegenseitig den Rücken und haben mit dem Muh(n)-to-Muh(n)-Aging ein neues Projekt ins Leben gerufen. Dafür haben die beiden Fleischexperten drei Färsen vom Hohenloher Rind einen Vollmondzyklus lang reifen lassen. Mit solchen innovativen Kooperationen wollen die beiden Fleischsommeliers ihr Handwerk gemeinsam voranbringen. Am 30. September wird es beim Profi-Meat-ing in Müllheim bei Freiburg erstmals präsentiert, Edelbeef in Mainz vertreibt das Produkt exklusiv.

Zwei, die sich mit viel Leidenschaft für ihr Handwerk einsetzen, das sind Dirk Ludwig von der Metzgerei Der Ludwig in Schlüchtern und Heiko Brath von der Metzgerei Brath in Karlsruhe. Mitte August haben sich die beiden Experten zusammengetan und gemeinsam eine ausgefallene Reifemethode entwickelt: das Muh(n)-to-Muh(n)-Aging. „Wir sehen uns nicht als Konkurrenten, sondern tauschen uns aus und helfen uns gegenseitig. Wir wollten mit unserem Können und Wissen etwas ganz Besonderes produzieren“, erklärt Dirk Ludwig. In der Vollmondnacht zum 18. August wurden drei Rinder geschlachtet. Die Reifezeit wurde der Mondphase angepasst, denn 28 Tage sind ein ideales Zeitintervall für eine Trockenreifung.

Für die Kooperation führten die beiden Metzger ihre Kompetenz zur Fleischveredelung zusammen, dabei ist eine Art Reifecuvée entstanden: Während Fleisch normalerweise unter konstanten Bedingungen reift, hingen die Rücken diesmal erst 14 Tage in der Reifekammer von Heiko Brath, am 1. September fand dann die Übergabe an Dirk Ludwig in Schlüchtern statt. In seiner Carnothek aus Alpen-Ziegelsteinen wurde das Fleisch bis zum 16. September bei einer Temperatur von einem Grad Celsius und geringer Luftfeuchtigkeit weiter veredelt. „Dirk und ich wollen durch unser gemeinsames Projekt ein Ausrufezeichen setzen für ein Miteinander in der Branche. Die Leidenschaft für gute Lebensmittel und der Wunsch, das Handwerk durch Innovation und Engagement zu unterstützen, liegen uns am Herzen“, meint Heiko Brath zu seiner Zusammenarbeit mit dem Metzger aus dem Main-Kinzig-Kreis. Wer das neue Produkt testen möchte, hat am 30. September beim Profi-Meat-ing bei Grill on Fire in Müllheim bei Freiburg die Gelegenheit dazu. Danach wird es exklusiv über Edelbeef in Mainz erhältlich sein.

www.der-ludwig.de

Hummersaison startet

Kaum haben die letzten Sommertouristen die idyllischen kleinen Orte an der schwedischen Westküste verlassen, bereiten sich die Einheimischen schon auf das nächste Saison-Highlight vor. Am 26. September fällt der Startschuss für den diesjährigen Hummerfang. Erst dann darf die begehrte Delikatesse, die im kühlen Salzwasser der Provinz Bohuslän besonders delikat gedeiht, aus dem Meer gefischt werden. Ein kulinarisches und gesellschaftliches Highlight für die Fischer, die Einheimischen und für Besucher. Den ganzen Herbst und Winter über können sie hier die köstlichen Krustentiere in verschiedensten kulinarischen Variationen genießen oder direkt beim Fang dabei sein. In Bohuslän werden Hummer-Safaris angeboten, bei denen die Gäste mit den Fischern hinaus fahren, die Reusen legen und kontrollieren, die Scheren der gefangenen Hummer zusammen binden und dem spannenden Seemannsgarn der Fischer lauschen können. Je nach Paketangebot wartet als krönender Abschluss am Abend ein delikates Hummermenü. Das ist so beim Hummerpaket des Stora Hotellet in Fjällbacka der Fall, das zudem die Möglichkeit bietet, beim Hummerkochen dabei zu sein und sich direkt ein paar Expertentipps für die Zubereitung zu holen. Ebenfalls im Rundum-Sorglos-Paket inbegriffen sind ein Fisch- und Schalentierlunch, Picknickkorb, Westküsten-Wrap sowie Übernachtung und Frühstück. Wer nur an der Hummer-Safari selbst interessiert ist, kann eine solche bei Everts Sjöbod in Grebbestad buchen, bei dem die Hummer-Safaris sogar das Label „Natures Best“ für ökologisches und nachhaltiges Reisen tragen. Wer möchte, kann auch hier ein Hummer-Dinner inklusive Übernachtung und Frühstück im Paket dazu buchen.

Weitere Tipps zu Erlebnissen rund um die krabbelnde Delikatesse in Westschweden sind unter www.vastsverige.com/de/schalentiererlebnisse/ zu finden.

Gault&Millau Genuss Messe

Essen und Trinken der besten Köche und Winzer Österreichs

100 Haubenköche
50 Winzer

17. und 18. September 2016
Kursalon Hübner
Johannesgasse 33, 1010 Wien

Öffnungszeiten:   Samstag 17.09.2016 11-20 Uhr
                              Sonntag 18.09.2016 10-19 Uhr
Von der klassischen Wirtshausküche bis zur kreativen Avantgarde  – zum ersten Mal bringt Gault&Millau die besten Haubenköche aus ganz Österreich nach Wien.

Mit dabei sind allen voran:
Norbert Niederkofler (Südtirol), Rudolf Obauer (S), Heinz Reitbauer (W), Simon Taxacher (T), Andreas Döllerer (S) uvm.

Doch was wäre das beste Essen ohne den passenden Begleiter? Nur das halbe Vergnügen. Daher präsentiert Gault&Millau außerdem ausgewählte Winzer mit ihren Weinen, sowie Bier-, Schnaps- und Fruchtsaftproduzenten mit ihren prämierten Produkten.
 
Ein kleiner Vorgeschmack:
Domäne Wachau, Schlossweingut Graf Hardegg, Weingut Bründlmayer, Weingut Esterhazy, Weingut Hirtzberger, Weingut Fritz Wieninger, Weingut Jurtschitsch, Weingut Schwarzböck uvm.

Von 17. bis 18. September 2016 bieten die Koch-Stars ihre Speisen im Kursalon Hübner nicht bloß zum Verkosten an, sondern einige liefern in der Showküche (im Pavillon des Kursalons Hübner) auch einen exklusiven Einblick in ihre Küchentricks, geben Tipps für das beste Gelingen am Herd und stellen ihr Ausnahme-Talent noch einmal vor Publikum unter Beweis.

Eine Auswahl:
Andreas Döllerer (3 Hauben, 18 Punkte): Huchen, Purple Haze Karotte & Gelber Enzian
Norbert Niederkofler (4 Hauben, 19 Punkte): Tomatenrisotto Bottarga und Basilikumöl
Patisserie Hotel Sacher: Das Geheimnis der Sachertorte
Heinz Reitbauer (4 Hauben, 19 Punkte): Beinfleisch vom Almochsen mit Kerbelwurzelcreme          
Simon Taxacher (4 Hauben, 19 Punkte): Tiroler Kaspressknödel in der Brennsuppe
Hubert Wallner (3 Hauben, 17 Punkte): Techelsberger Kasnudeln

Das Beste vom Besten – die Genuss-Messe der Superlative !
Tickets erhältlich unter www.wien-ticket.at
Vorverkauf € 42,- (1 Tag), € 75,- (2-Tages-Pass)
Tageskassa € 49,- (1 Tag), € 89,- (2-Tages-Pass)
 
Mit Ihrem Ticket erhalten Sie 2 Jetons, die Sie gegen 2 Speisen Ihrer Wahl eintauschen können. Sollten Sie sich danach noch weiter durch unser vielfältiges Angebot an Österreichs Spitzenrestaurants durchkosten wollen, gibt es die Möglichkeit, Jetons vor Ort nachzukaufen.
Holen Sie sich als Geschenk Ihr persönliches Riedel-Verkostungsglas und lassen Sie sich von unseren Top-Winzern die besten Weine aus Ihrem Sortiment einschenken.
Für unsere Gäste ist die Ausgabe all unserer alkoholischen und alkoholfreien Getränke gratis.

Rheinhessen genießen

Kreative Küche, authentische Produkte und charakterstarke Weine

Wie schmeckt Rheinhessen? Auf jeden Fall nach Wein, aber das größte Weinanbaugebiet Deutschlands hat noch mehr zu bieten. Um auf die Produktvielfalt der Region aufmerksam zu machen, startet Rheinhessenwein e.V. vom 15. September bis 13. November 2016 erstmals die Aktion „Rheinhessen genießen“. 17 Top-Gastronomien haben sich ihr regionales Lieblingsprodukt ausgesucht und damit ein individuelles Gericht kreiert, das sie im Aktionszeitraum servieren. Weil ein passender Wein dazu nicht fehlen darf, sprechen die Gastgeber gleich auch eine Weinempfehlung aus Rheinhessen aus.

Ob Leberwurstsoufflé auf Riesling-Senf-Soße mit gedünsteten Essiggurken, rheinhessische Tapasvariation auf der Fassdaube mit Ziegenkäse oder Ragout vom rheinhessischen Wingertsreh mit Trauben und Speck – neben seinen Klassikern hat Rheinhessen kulinarisch viel zu bieten. Die Region lebt von der großen Bandbreite ihrer Restaurants und zieht mit ihrem kulinarischen Angebot viele Gäste und Weinfreunde in das Land der tausend Hügel. Um auf dieses Potential aufmerksam zu machen, findet zum 200-jährigen Jubiläum von Rheinhessen die Kampagne „Rheinhessen genießen“ statt. Im achtwöchigen Aktionszeitraum bieten 17 Restaurants ihr neuinterpretiertes Gericht oder einen verfeinerten Klassiker an.

Sei es die Kartoffel, das Landschwein, die Regenbogenforelle oder die Zwetschge, immer steht ein Produkt aus Rheinhessen im Fokus. Ziel ist es, die Vielfalt der fruchtbaren Region widerzuspiegeln und auf die authentischen Erzeugnisse aufmerksam zu machen. Regional zu kaufen, ist für viele Gastronomen eine persönliche Verpflichtung. Der starke Zusammenhalt zwischen Erzeugern, Winzern und Restaurants ist der Initiatoren der Aktion besonders wichtig. Die Kooperation ist auch ein wichtiges Anliegen der Lokalen Aktionsgruppe Rheinhessen (LAG) und ein strategisches Ziel der Entwicklungskonzeption. Aus diesem Grund wird die Aktion finanziell unterstützt mit LEADER-Mitteln der LAG Rheinhessen.

Die teilnehmenden Betriebe sind in ganz Rheinhessen zu finden, im Nordosten in Mainz nehmen das Restaurant Favorite, Geberts Weinstuben, Am Bassenheimer Hof, die Kupferberg Terrassen und das Adagio im Atrium teil. In Bingen ist das direkt am Rhein gelegene Zollamt dabei. Im Herzen Rheinhessens servieren die Restaurants 100 Guldenmühle, Weedenhof, Mundart, Fachwerk im Eulengarten, Metzlers im Golfclub und Schloss Sörgenloch ein neu interpretiertes rheinhessisches Gericht mit passendem Wein. Im Südwesten nehmen die Dohlmühle, der Espenhof und der Kulturhof an „Rheinhessen genießen“ teil, und ganz im Südosten der Region nahe Worms unterstützen das Landhaus Dubs und das Vis à Vis die Aktion. Zwischen dem 15. September und dem 13. November bieten alle genannten Teilnehmer zu ihren individuellen Öffnungszeiten ihr speziell entwickeltes Gericht an und empfehlen einen passenden Wein aus Rheinhessen.

www.rheinhessen-geniessen.de

FIZZZ Award 2016

 Top-Konzepte aus ganz Deutschland kämpfen morgen, am 12.09.2016, im Münchner Kultclub „P1“ um die begehrten Gastronomie-Preise
 
Das innovativste Trendkonzept der deutschen Gastronomie-Szene, das beste Bier-Konzept, das fitteste Team, die innovativste Bar, das kreativste Café-Konzept und der Erfolgsgastronom 2016: Wenn die Fachzeitschrift FIZZZ am Montag, dem 12. September, die Trendsetter der deutschen Gastronomie kürt, wird der Münchner Kultclub „P1“ zum Mekka von Gastronomie-Profis aus ganz Deutschland. Präsentiert werden der Ehrenpreis für den Erfolgsgastronomen des Jahres sowie die fünf Award-Kategorien mit je drei nominierten Top-Betrieben:
 
TRENDKONZEPT DES JAHRES, nominiert sind:
•      eatDoori, Frankfurt am Main
•      Laden Ein, Köln
•      Schmitz Fine Food, Frankfurt am Main
 
INNOVATIVSTE BAR, nominiert sind:
•      Fragrances, Berlin
•      Lux – Barkultur und Grillkunst, Münster
•      Circle by Cihan Anadologlu, München
 
TEAM DES JAHRES, nominiert sind:
•      Spirits Bar, Köln
•      Der Plattenladen/Ostbar, Bamberg
•      Herzog, München
 
BESTES BIER-KONZEPT, nominiert sind:
•      Erlkoenig, Bamberg
•      Liebesbier, Bayreuth
•      The Pier, Badeanzüge & Bier, Berlin
 
KREATIVSTES CAFÉ-KONZEPT, nominiert sind:
•      Playground Coffee, Hamburg
•      Standl 20, München
•      The Holy Cross Brewing Society, Frankfurt
 
In den vergangenen Wochen haben sich die Award-Kandidaten dem Urteil der Expertenjury und der Online-Community gestellt. Nun warten alle gespannt auf die Ergebnisse, um im Rahmen einer exklusiven Partynacht die Sieger zu feiern – und vielleicht sogar selbst auf der Bühne einen der begehrten Preise entgegenzunehmen.
 
Termin: Montag, 12. September 2016, 20.30 Uhr
Ort: P1 Club, Prinzregentenstraße 1, 80538 München
 
Die Fachzeitschrift FIZZZ ist das Trendbarometer der jungen Gastronomiekultur und erscheint monatlich als Printmagazin und APP-Version im MEININGER VERLAG (Neustadt/Weinstraße), der zahlreiche weitere Publikationen zu den Themen Getränke, Wein und Gastronomie herausgibt.
 
Weitere Informationen zum FIZZZ Award 2016 finden Sie im Internet unter www.fizzz-award.de

Genussmeile Wienerwald

Die längste Schank der Welt ist in diesem Jahr wieder erste Anlaufstelle für Freunde herzhafter Genüsse. Zwölf Weinbaugemeinden und über 80 Winzerinnen und Winzer präsentieren auf der über zehn Kilometer langen Genussmeile zum zweiten September-Wochenende ihre aromareichsten Gewächse. Wandern. Verkosten. Genießen – die Thermenregion Wienerwald zeigt sich den rund 50.000 vinophilen Gästen vor Ort von ihrer kulinarisch ergiebigsten Seite.

Der Spätsommer in der Thermenregion Wienerwald bringt eine ungeahnte Vielfalt, nicht nur in landschaftlicher Hinsicht. „Es geht um die Vielfalt unserer eigenen Sinne. Diese zu verwöhnen und zu fordern haben wir uns mit der Genussmeile zum Ziel gesetzt, die sich jährlich, und das bereits zum sechsten Mal, zur geschmackvollsten Freiluftmeile sowie längsten Schank der Welt verwandelt“, sagt Mag. Mario Gruber, Geschäftsführer Wienerwald Tourismus. Nach dem erfolgreichen Start der Genussmeile letzten Samstag (3. September) wird seitens Organisatoren mit rund 50.000 weininteressierten und naturverbundenen Gästen gerechnet. Über 80 regionale Winzerinnen und Winzer machen den Wasserleitungswanderweg von Mödling bis nach Bad Vöslau noch bis zum zweiten September-Wochenende zu Österreichs größter kulinarischen Spielwiese. Ganz fleißige Wanderer können entlang der Genussmeile bis zu zehn Kilometer zurücklegen und von Stand zu Stand erlesene Produkte wie Most, Sturm und regionale Weine probieren, die sich hervorragend mit „Edis Winzerspitz“, dem neuen Genussmeilengebäck von der Bäckerei Eder, kombinieren lassen. Verfolgt wird ohnehin nur ein Ziel: „Eben und gemütlich wandern, verkosten und reichlich genießen“, ergänzt Gruber. Herzhafte Schmankerln von Gastronomiebetrieben der Niederösterreichischen Wirtshauskultur und einzelnen regionalen Produzenten, wie beispielsweise dem Verein „Gutes zum Genießen“ und „so schmeckt Niederösterreich“, runden das kulinarische Angebot auf eine passende Art und Weise ab.

Ehrliche Produkte, gelebte Gastlichkeit. Wie man in der Thermenregion Wienerwald Gaumen und Geist erfreut, lässt sich bei der Genussmeile noch am 10. und 11. September jeweils am Samstag ab 14:00 Uhr und Sonntag ab 11:00 Uhr erleben. Die wichtigsten Akteure im Weintourismus der Region ziehen dabei gemeinsam an einem Strang. „Brauchtum zu leben heißt Tradition und Moderne zu verbinden. Besonders gut spürbar ist diese Symbiose bei der Genussmeile in der Thermenregion Wienerwald, die als inoffizieller Start für den Weinherbst Niederösterreich gilt. Die einzigartige Atmosphäre, Gastfreundlichkeit und unsere ehrlich produzierten und qualitativ hochwertigen Produkte aus der Region sorgen dafür, dass wir Jahr für Jahr mehr Gäste begrüßen dürfen“, sagt LAbg. Christoph Kainz, Bürgermeister Pfaffstätten.

Leichte Anfahrt zur längsten Schank. Um die Genussmeile in vollen Zügen genießen zu können, bietet sich eine Anreise mit der ÖBB-Südbahn, etwa über die nahegelegenen Stationen Guntramsdorf, Gumpoldskirchen oder Pfaffstätten an. Quer durch Baden fährt während der Genussmeile mehrmals am Tag der Genussmeile-Bummelzug, der direkt zwischen dem Bahnhof und den beiden Einstiegspunkten der Genussmeile in Sooß und Pfaffstätten verkehrt. Auch von den Bahnhöfen Traiskirchen (Badnerbahn), Pfaffstätten, Mödling und Gumpoldskirchen (ÖBB) fahren während der Genussmeilezeiten gratis Zubringershuttles. Wer dennoch mit dem Auto zur Genussmeile kommt, kann auf der Weinbergstraße zwischen Gumpoldskirchen und Pfaffstätten, sowie zwischen Baden und Bad Vöslau auf der zweiten Spur parken.

Termin Genussmeile Wienerwald: 10.-11. September 2016 (Samstag ab 14:00 Uhr, Sonntag ab 11:00 Uhr).

Mehr Informationen zur Genussmeile unter:
www.thermenregion-wienerwald.at/genussmeile

Neue Kochshow mit Alexander Herrmann

Verrückt nach heißen Töpfen! In SAT.1 regiert im Herbst die Kochleidenschaft: „The Taste“ geht in die vierte Runde, die „Karawane der Köche“ mit Tim Mälzer und Roland Trettl startet am 7. September (mittwochs, 20:15 Uhr) ihren Roadtrip durch Deutschland. Und in der neuen Koch-Game-Show „Kampf der Köche“ gibt Alexander Herrmann („The Taste“) ab Montag, 26. September 2016, montags bis freitags um 19:00 Uhr sein Debüt als Moderator in SAT.1. Hier treffen geübte Hobby-Köche in Battles auf gestandene Profis wie z.B. Cornelia Poletto, Mario Kotaska, Christian Lohse, Ali Güngörmüs, Stefan Marquard oder Ralf Zacherl. „Normalerweise hat ein Amateur gegen einen Profi keine Chance! Bei uns ist der Hobby-Koch aber perfekt vorbereitet und gibt die Kochzeit und das Gericht vor: Der Profi hingegen muss improvisieren und kommt richtig ins Schwitzen“, sagt Sternekoch Herrmann über den Kampf am Kochtopf.

Beim „Kampf der Köche“ tritt jeweils ein Hobby-Koch mit seinen drei besten und jahrelang erprobten Rezepten nacheinander gegen drei Profi-Köche an. In der zweistöckigen Koch-Arena ist oben der Amateur, unten der Profi – und mittendrin Alexander Herrmann: „Ich bin da wirklich zerrissen, auf welcher Seite ich stehe. Da fühle ich mich wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde: Einmal bin ich der Brave und einmal der Böse.“

Nach jedem Duell verkostet eine wechselnde Zuschauer-Jury „blind“ die Gerichte und entscheidet, wer diese Runde gewonnen hat. Mit jeder Runde gibt es für die Teilnehmer höhere Geldpreise (1000, 2000 und 3000 Euro) zu gewinnen. Entscheidet ein Profi-Koch eine Runde für sich, gewinnt der Hobby-Koch kein Geld, darf aber weiter antreten. Besonderer Twist: Der Hobby-Koch sucht sich aus, mit welchem Gericht er gegen welchen Profi antritt.

„Kampf der Köche“ wird im Auftrag von SAT.1 von Endemol Shine produziert.

„Kampf der Köche“ mit Alexander Herrmann, 24 Folgen, ab 26. September 2016, immer montags bis freitags um 19:00 Uhr in SAT.1.

European BBQ Championship

Gipfeltreffen der europäischen Grill-Elite in Bremen

Inmitten der freien Hansestadt Bremen werden am 17. und 18. September Europas beste Grillmeister aufeinander treffen um ihren Champion zu ermitteln. Es ist dies die erste Grill-EM auf deutschem Boden. Wenn sich an diesem September-Wochenende das Areal der Messe Bremen in eine gigantische Grillarena verwandelt, rechnen die Verantwortlichen mit bis zu 40.000 Besuchern an den beiden Wettkampftagen. Durchgeführt wird die Grill-EM im Rahmen der Verbrauchermesse HanseLife, veranstaltet von der Messe Bremen in Kooperation mit der World Barbecue Association (WBQA).

Fire, Food and Friendship
So das Credo der WBQA, die alle zwei Jahre die Europameisterschaft veranstaltet. Wer glaubt, hier handele es sich nur um ein banales Würstel-Wett-Grillen, der irrt gewaltig. Auf den Grillrosten der Besten ihres Faches werden kulinarische Köstlichkeiten zelebriert, die so manchen Sterne-Koch alt aussehen lassen. Hier punktet nur, wer eine internationale Fachjury von der Optik, Geschmack und Konsistenz seiner Gerichte zu überzeugen vermag. Nach einem strengen Regelwerk müssen fünf Gänge mit Beilagen präsentiert werden. Spareribs, Hähnchen, Fisch, Schweineschulter und Rinderbrust. Die Kür – ein landestypisches Gericht und ein Dessert, letzteres natürlich auch vom Grill, erfährt eine gesonderte Bewertung durch die Fachjury und das Publikum. Hierfür werden rund 50 Grillteams aus 20 Nationen mächtig einheizen, denn neben Meisterehren geht es auch um insgesamt 12.000 Euro Preisgelder.

Grill Fest
Zwei Tage zwischen Grillrost und Bühne. Europas besten Grilleuren über die Schultern schauen, den zahlreichen Darbietungen auf der Showbühne oder dem Veranstaltungsareal beiwohnen und sich mit lukullischen Leckereien verwöhnen lassen. Die Grill-EM im Rahmen der HanseLife verspricht ein Volksfest für alle.

Die European BBQ Championship findet am 17. und 18. September von 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7,50 Euro und erlaubt auch den Besuch der HanseLife.