Traditionelle Isländische Küche

Isländische Vorspeisen

Die traditionelle isländische Küche bietet viele außergewöhnliche Speisen. Dazu gehören fermentierter Hai (Hákarl), sauer eingelegte Robbenflossen (Selshreyfar) in Molke eingelegte Hammelhoden (Súrsaðir Hrútspungar) oder auch Puffins. Bei vielen Reisenden steht das Probieren eines dieser Gerichte auf dem Wunschzettel ihrer Reise nach Island. Aber wo kann man den besten Hákarl essen und was gibt es Besonderes zu beachten? Denn aufgepasst: falsch zubereitet kann dieses Traditionsgericht sogar giftig sein!

Isländische Vorspeisen
Starters – from left: Reindeer (Rentier) Pate, Puffin (Papageientaucher), Shark (Hai) und Lachs und Sashimi – the reindeer pate was okay, the rest not necessary, the shark real ugly (the little white cubes). Taste was like Ammoniak and I burb now since hours (like Durian) – traditional icelandic dishes
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Nobelhart & Schmutzig Speiselokal: Wir werden wieder teurer!

Billy Wagner schreibt uns

Wir haben in den letzten Monaten viel in das Nobelhart & Schmutzig investiert. In die Mitarbeiter, die schon lange bei uns sind, in die Ausstattung des Restaurants – wir verwenden in der Küche nun fast ausschließlich Edelstahl und Ton statt Plastik. Ebenso investieren wir aber auch in die Qualität der Produkte, vor allem in den Weinkeller. Wir haben einiges im Keller, was nicht auf der Karte steht (Clos Rougard, Overnoy und Richard Leroy – um ein bisschen name droppping zu betreiben), weil wir nicht wollen, dass diese Weine zu schnell getrunken werden. Wir wollen einen anderen Weg gehen: Wir kaufen, verkaufen aber nicht – zumindest nicht alles. So werden auf sieben magere Jahre sieben fette folgen.

Nobelhart & Schmutzig, Berlin

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Nur 6 % probieren auf Reisen neue, fremde Gerichte

Dim Sum

Mit Anbruch der goldenen Jahreszeit, beginnt auch die zweitbeliebteste Reisesaison der Deutschen und OpenTable, der führende Anbieter von Online-Restaurantreservierungen,  hat dies zum Anlass genommen, um mal genauer hinzuschauen, welche Rolle Essen im Urlaub spielt. Schließlich ist Food Tourismus in aller Munde und ein kulinarischer Trend, der nicht nur hierzulande sondern weltweit Kultur und Kulinarik miteinander vereint.

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Wolfgang Nagler

Das Hotel & Wirtshaus Post in St. Johann in Tirol steht für die gelungene Kombination aus Tradition und Moderne. Für diese Verbindung steht auch der bekannte ehemalige Sternekoch Wolfgang Nagler, der in diesem Winter das Küchen-Team des Hauses unterstützt. Als weitere Neuheit erwartet die Gäste des Wirtshauses eine zeitgemäße Onlinekommunikation per App. Über das integrierte Bonussystem werden treue Gäste zusätzlich mit exklusiven Goodies und Events belohnt.

Nach der gelungenen Neuübernahme des traditionsreichen Hotel & Wirtshaus Post in St. Johann in Tirol durch Familie Blumschein, soll der positive Trend fortgesetzt werden. Für die gut gebuchte Wintersaison hat sich Postwirtin Sigrid Blumschein daher zusätzliche Neuheiten für die Gäste überlegt: „In der Küche können wir mit dem renommierten Spitzenkoch Wolfgang Nagler eine echte Verstärkung vermelden. Zusätzlich haben die Gäste des Wirtshauses ab sofort die Möglichkeit auch online mit den Mitarbeitern zu kommunizieren.“ Mit verschiedenen „Belohnungen“ wird die Treue der Stammgäste zum Wirtshaus honoriert. „Unsere Gäste können direkt von ihrer App aus Freunde einladen, nachsehen welche Events stattfinden und Reservierungen durchführen“, erklärt Blumschein weiter.

Spitzenkoch Wolfgang Nagler steht für urbane Tiroler Küche
Das Thema Kulinarik steht in diesem Winter unter einem besonderen Stern. Küchenchef Christoph Probst hat in den vergangenen Monaten ein kreatives Team herangezogen und seine zeitgemäß interpretierte Tiroler Küche weiterentwickelt. Er hat sich von Wolfgang Naglers Idee, einer modernen, authentischen und auch überraschenden Umsetzung mit regionalen Produkten überzeugen lassen. Nun coacht der ehemalige Sternekoch das Team in den Wintermonaten. Nagler selbst prägte bereits die Cuisine des Brandenburger Hof in Berlin. In den vergangenen elf Jahren führte er das Zepter im Bad Gasteiner Lutter & Wegner in der Villa Solitude, welches unter seiner Führung mehrfach vom Gault Millau ausgezeichnet wurde. Das Restaurant ist eine Dependance des renommierten Berliner Weinhauses. „Seine kreative internationale Cuisine passt daher perfekt zu unserer zeitgemäß interpretierten Tiroler Küche mit frischen, einheimischen Zutaten“, so Blumschein.

Neben der klassischen Küche verfügt das Hotel & Wirtshaus Post auch über modernes Ambiente. Ab sofort gehört dazu auch die digitale Kommunikation mit dem Personal vom Wirtshaus. „Da man heutzutage immer mehr Smartphones und Tablets unter dem Christbaum findet, haben wir dies zum Anlass genommen, eine Kundenbindungs-App anzubieten“, sagt Blumschein. Diese wurde in Zusammenarbeit mit der Cheers.House Austria GmbH entwickelt. Das Unternehmen fördert die Beziehungen zwischen Gastro-Betrieben, deren Gästen, Angestellten und Lieferanten auf einer gemeinsamen Plattform. „Neben dem zusätzlichen Komfort für die Gäste haben wir mit der App auch die Möglichkeit, die Treue unserer Stammkunden mit verschiedenen Goodies und Events zu honorieren“, so Blumschein weiter. „Je öfter die Gäste kommen, desto höher steigt das Bonuslevel und desto exklusiver werden die Prämien.“ Diese variieren dabei von einem Espresso über ein Candle-Light-Dinner bis hin zu einem Helikopterflug. „Auch wenn man heutzutage nicht mehr ganz ohne elektronische Hilfsmittel leben kann, darf man nicht das Wichtigste vergessen: Gute Produkte, mit Liebe verarbeitet, Herzlichkeit und Freude. Außerdem vielleicht auch ein wenig „dazu gehören“ in einer Zeit, in der das Wort gemeinsam allzu oft durch den Begriff alleine ersetzt wird“, sagt Blumschein abschließend.

www.dashotelpost.at

Schleswig-Holstein Gourmet Festival

Seit drei Jahrzenten prägt das Schleswig-Holstein Gourmet Festival die kulinarische Landschaft im Norden. Auch in der Jubiläumssaison bleibt das Konzept Zugpferd für den Feinschmecker-Tourismus und vergisst dabei nie seine Wurzeln. Die erste Hälfte der 30. Saison endete zum Dezember mit 13 Veranstaltungen in sieben Mitgliedshäusern und einer positiven Bilanz: 5.958 spannende Speisen verließen die Küchenpässe und wurden von knapp 980 Gästen oft mit Applaus goutiert. Traditionell startet die zweite Hälfte des SHGF mit der ‚Tour de Gourmet Jeunesse‘ Anfang Januar. Passend zum 30. SHGF präsentiert die ausrichtende Kooperation Gastliches Wikingland e.V. das Erfolgskonzept für den Feinschmecker-Nachwuchs zum 10. Mal.

Erfolgskonzept: 10. Tour de Gourmet Jeunesse
Am Sonntag, 8. Januar 2017, fahren 15 Audi Limousinen mit jungen Gästen an Bord durch das verschneite Schleswig-Holstein. Die Nachwuchs-Feinschmecker kommen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern wie Österreich, der Schweiz und sogar Schweden. In jeder Saison wechselt die Route, um die Vielfalt der Restaurants und Hotels sowie der Regionen kennenzulernen. Zum Jubiläum dürfen sich die Teilnehmer auf kulinarische Genüsse im Park Hotel Ahrensburg, im Hotel Der Seehof in Ratzeburg und im Neumitglied Waldhaus Reinbek freuen. Es werden Kontakte geknüpft, hinter die Kulisse geschaut und dabei vielleicht der Traumjob entdeckt. Oder die jungen Teilnehmer erweitern ganz einfach ihren kulinarischen Horizont in lockerer Atmosphäre. Die Plätze sind heiß begehrt, denn nur 40 Gäste zwischen 18 und 35 Jahren können mit auf die Sinnestour. Sie kostet 85 Euro p. P. inkl. 4-Gänge-Menü, Getränke und Audi Shuttle-Service. Infos unter www.gourmetfestival.de

Der Geheimtipp aus Dänemark
Am 13. und 14. Januar 2017 gibt René Mammen aus Aarhus sein Debut beim Schleswig-Holstein Gourmet Festival im Romantik Hotel Kieler Kaufmann. Das Mitgliedshaus liegt einladend norddeutsch und stilvoll leger oberhalb der Kieler Förde und wurde erst kürzlich liebevoll renoviert und großzügig um einen Anbau erweitert. In Dänemark ist der sympathische Maître de Cuisine ein echter Geheimtipp für hochwertige, saisonale Küche, in Deutschland ist René Mammen bislang noch ein unbeschriebenes Blatt. Das soll sich mit dem Auftritt beim 30. SHGF ändern! Bei der Arbeit im besternten Restaurant Substans in Europas Kulturhauptstadt 2017 legt er Wert auf solides Handwerk und hochwertige Rohware, um den guten Geschmack auf den Punkt zu bringen. Im Kieler Restaurant ‚Ahlmanns‘ wird er gemeinsam mit Küchenchef Matthias Apelt ein delikates, ökologisches Menü kreieren, das alle Sinne anspricht. www.kieler-kaufmann.de

Der Experimentierfreudige aus Nordjütland
Kenneth Hansen lässt seit 2012 die Feinschmecker-Herzen beim Schleswig-Holstein Gourmet Festival höherschlagen. Zur Jubiläumssaison besucht der sympathische Däne am 27. und 28. Januar 2017 das **** ambassador hotel & spa in St. Peter-Ording. Das Wellnesshotel liegt direkt an der Seebrücke und ist mit fantastischem Blick auf Nordsee und Dünen der perfekte Ort für kleine Fluchten aus dem Alltag. Der neue Küchenchef des 4-Sterne-Hotels, Michael Reimann, wird zusammen mit Kenneth Hansen die Teilnehmer des Galadiners im Fine-Dining-Restaurant ‚Sandperle‘ mit einer ‚nordischen Küche‘ aus regionalen Produkten verwöhnen. Seit 2009 drückt Kenneth Hansen Nordjütland im Svinkløv Badehotel seinen urbanen Stempel auf und überzeugt dabei als ‚bester nordischer Küchenchef 2010‘ mit seinen experimentierfreudigen Kreationen. Im Oktober musste der passionierter Koch und Angler einen Schicksalsschlag hinnehmen, denn das ganz aus Holz gebaute Traditionshotel brannte bis auf seine Grundmauern nieder. Jetzt baut der Gastgeber und Küchenchef zusammen mit der Inhaberin das Hotel im Bäderstil wieder auf. www.hotel-ambassador.de

Der Neuausrichter an der Elbe
Thomas Martin ist aus der Riege der angesehenen Gastköche des Schleswig-Holstein Gourmet Festivals nicht mehr wegzudenken. Am 29. und 30. Januar 2017 wird der Verfechter der französischen Hochküche im Park Hotel Ahrensburg seine neue Art zu Kochen präsentieren: puristisch, klassisch, ohne Schnickschnack! Seit fast 20 Jahren steht Thomas Martin am Herd des neu dekorierten Restaurants Jacob im Hamburger Louis C. Jacob. Zum 225. Geburtstag der Hamburgensie gibt es eine konzeptionelle Neuausrichtung in der Küche des 2-Sterne-Maîtres. Der Fokus liegt auf wenigen Produkten mit einer klar verständlichen Küchenlinie. „Meine Gerichte sind unverfälscht, selbsterklärend und mit absoluter Ausrichtung auf den Geschmack. Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche. Es wird keine abstrakte Kunst wie Gemüsestraßen oder Landschaften, keine Überinszenierung mehr auf unseren Tellern geben“, erklärt Martin. Zusammen mit Küchenchef Dominik Köndgen vom Park Hotel Ahrensburg wird Thomas Martin interessante Einblicke in seine neue Speisekarte geben. www.parkhotel-ahrensburg.de

Der Dynamische vom Bodensee
In der Jubiläumssaison des SHGF kommt Gastkoch Dirk Hoberg am 3. und 4. Februar 2017 zum zweiten Mal auf Wunsch von Familie Behmer in ihr Ringhotel Waldschlösschen Schleswig. Der 2-Sterne-Maître vom Bodensee ist für seine ‚Vollgas-Küche‘ – eine Kombination aus Moderne und Klassik – bekannt. Geprägt haben den 35-Jährigen Stationen bei Harald Wohlfahrt und Stefan Steinheuer. Seine Menüs sind Entdeckungsreisen durch eine außergewöhnliche Vielfalt von Eindrücken. Mit Kreativität und Leichtigkeit schafft Dirk Hoberg individuelle Kombinationen mit ausbalancierten Aromen, die sagenhaft schmecken. Hoberg‘s Lieblingsthema ist Japan, das er geschickt und stimmig in Dialog mit europäischen Traditionen setzt. Seit Eröffnung des Luxushotels ‚Riva‘ 2008 präsentiert er seine herausragende Kochkunst im Restaurant ‚Ophelia‘ am Bodensee und erhielt nach kurzer Zeit hohe Auszeichnungen in den arrivierten Restaurant-Guides. Küchenchef Matthias Baltz und sein Waldschlösschen-Team freuen sich auf den jungen, dynamischen Gastkoch. www.hotel-waldschloesschen.de

Der Festival-Debütant
Neu beim SHGF ist Gastkoch Manuel Liepert aus der Südsteiermark. „Ich habe diesen genialen Koch auf einer Urlaubsreise durch Österreich kennen und schätzen gelernt“, schwärmt Guido Eschholz, Direktor im VITALIA Seehotel in Bad Segeberg, von dem 26-jährigen Heilbronner, der nach seiner Kochlehre in die Schweiz wechselte und sich dann in Österreich niederließ. Gemeinsam mit Lisa Kürbisch leitet er dort das ‚Liepert’s Kulinarium‘ unter dem Motto ‚Handmade in Styria‘. Dahinter verbergen sich selbst angebautes Gemüse und Kräuter, die das kreative Team zu individuellen Menüs verarbeitet. Denn im ‚Liepert’s‘ kann jeder Gast sich aus einer ausgewählten Speisekarte selbst zusammenstellen, was er gern essen möchte und dabei sogar dem Profi in der Küche bei der Zubereitung über die Schulter gucken. Manuel Liepert legt Wert auf hochwertige, saisonale und regionale Produkte. Seine Kreationen sind geprägt von großem Ideenreichtum und präziser Zubereitung. Liepert‘s spannenden Küchenmix aus Tradition und Moderne dürfen die Gourmets mit Blick auf den Großen Segeberger See am 3. und 4. Februar 2017 genießen. www.vitaliaseehotel.de

Der 2-Sterne-Sammler aus der Schweiz
Am 11. und 12. Februar 2017 zieht es Rolf Fliegauf vom Lago Maggiore an den Küchensee in das romantische 4-Sterne-Hotel Der Seehof. Der geb
ürtige Nördlinger wurde 2011 mit 29 Jahren jüngster 2-Sterne-Koch Europas im Restaurant Ecco vom Nobelhotel Giardino in Ascona. Dort schwingt er seit 2007 als einer der progressivsten Schweizer Köche das Küchenzepter. Im Winter ist er in St. Moritz im ‚Ecco on snow‘ zu finden, das ebenfalls mit 2 Sternen dekoriert ist. Im neuen Michelin Guide Schweiz 2017 wurde auch das dritte Ecco-Restaurant unter seiner Leitung mit dem 2. Stern ausgezeichnet. Fliegauf arbeitet mit Neugier und Kreativität, um seine Gerichte stetig zu verbessern, bleibt dabei aber immer bodenständig. Den Grundstein für seine steile Karriere legte er in der ‚Traube Tonbach‘ in Baiersbronn und später bei Juan Amador. Seinen aromareichen Stil wird er gemeinsam mit Lokalmatador Dennie Zurmöhle beim SHGF präsentieren. Die Gäste erwartet höchste Kochkunst und herzliche Gastfreundschaft in der ‚Perle am Küchensee‘ in Ratzeburg. www.der-seehof.de

Der Mozart der Sterneküche
Mit Christoph Rüffer besucht ein schon als genial zu bezeichnender Koch am 18. und 19. Februar 2017 das Hotel Cap Polonio in Pinneberg. Küchenchef Marc Ostermann freut sich sehr auf den bereichernden ‚Koch des Jahres‘ im Gault Millau 2015. Der 2-Sterne-Maître präsentiert sich zurückhaltend und konzentriert, dabei schafft er eine zeitlos-elegante Küche auf extrem hohem Niveau. Er ist ein Tüftler, der sich in jedes Produkt vertieft, beständig probiert und verbessert. Für seine durch ungewöhnliche Kombinationen und ausdrucksstarke Aromen geprägte Küche wurde der 41-Jährige vom Michelin auf die Beobachtungsliste zum 3. Stern gesetzt. Seine phantasievollen Kompositionen mit erstklassigen Jahreszeiten-Produkten lassen die Kritiker Vergleiche zu Mozart ziehen: Auf den ersten Blick leicht und luftig, auf den zweiten hochkomplex und von großer Substanz und Tiefe. In jedem Fall Weltklasse! www.cap-polonio.de

Die wilde Lebenskünstlerin
Am 24. und 25. Februar 2017 mischt die quirlige Verwandlungskünstlerin Maria Groß das verträumte Friedrichstadt mit seinen historischen Grachten, Gassen und Giebelhäuser auf. Die 37-Jährige hat Spaß an ihrem Job und wird in der Holländischen Stube ihre nuancierten Kunstwerke zur Geltung bringen. Das 1625 erbaute Haus ist berühmt für seine Schleswig-Holsteiner Küche. Die Leidenschaft am Kochen und ihr herzliches Lachen sind bei Maria Groß ansteckend. Im Restaurant ‚Clara‘ in Erfurt perfektionierte sie ihren Küchenstil und erfüllte sich nach dem ersten Michelin-Stern 2015 mit der ‚Bachstelze‘ nahe Erfurt ihren Traum vom zwanglosen Gastronomie-Erlebnis. Seit Mai 2016 bietet Michael Friese, Chefin der Holländischen Stube, ihren Gästen zum Geschmackserlebnis auch nordisch eingerichtete Zimmer im neueröffneten Hotel ‚Klein Amsterdam‘ gleich nebenan. www.hollaendischestube.de

Der unkomplizierte Sportler
Wieder beim SHGF dabei ist das Chaîne de Rôtisseurs Mitglied Waldhaus Reinbek. Zum Einstand kommt mit Michael Kempf aus dem Berliner 2-Sterne-Restaurant Facil im Hotel The Mandal ein sportlicher Gastkoch am 4. und 5. März 2017. Sein Markenzeichen sind selbsterklärende Speisen, zeitgemäß zubereitet mit Fokus auf erstklassige, saisonale Produkte. Seine stilistisch eigenständigen Menükreationen wirken nie verkopft, sondern sind unkompliziert und verständlich. Kempf schafft es, die komplexen Ergebnisse des Kochvorgangs bei wunderbarem Geschmack einfach aussehen zu lassen. Die Zubereitung des 5-Gänge-Menüs für das SHGF-Jubiläum in der offenen Showküche vom Waldhaus Reinbek können die Gäste live miterleben. Küchenchef Christian Dudka und sein Team bereiten alles vor für den kochenden Marathonläufer aus Berlin.  www.waldhaus.de

2. Tour de Gourmet Solitaire für Alleinreisende
Zum Abschluss der 30. Saison findet am 12. März 2017 die 2. ‘Tour de Gourmet Solitaire‘ statt. Das amüsante Restaurant-Hopping mit 4-Gänge-Menü in kommunikativen Darbietungsformen führt von der Holländischen Stube in Friedrichstadt über das Waldschlösschen Schleswig bis zum Romantik Hotel Kieler Kaufmann. Das neue Konzept für Alleinreisende ab 40 Jahren trifft den Zeitgeist und bietet neben Spaß mit Gleichgesinnten einen genussreichen, entspannten Sonntag im schönen Schleswig-Holstein. Eine ideale Gelegenheit zum unkomplizierten Kennenlernen von Land und Leuten! Die 2. TdGS kostet 119 Euro inkl. 4-Gang-Menü, begleitender Getränke und Shuttleservice. Während die Damen schnell buchen, benötigen die Herren meist noch Bedenkzeit. Aber nicht zu lange damit warten, denn der März 2017 kommt schneller als man denkt. Buchung für Alleinreisende ab 40 Jahren über shgf@plass-relations.de.
Aktuelle Infos zu Terminen, Gastköchen, Arrangements und Preisen lesen Sie unter www.gourmetfestival.de.

30. SHGF
30. Schleswig-Holstein Gourmet Festival vom 18.9.2016 bis 12.03.2017
Ausrichter seit 1987 ist die Kooperation Gastliches Wikingland e. V.
15 Mitglieder und 33 Veranstaltungen – Buchungen nur über die jeweiligen Häuser
19 Gastköche aus Deutschland, Dänemark, Österreich und der Schweiz
jedes Mitglied entscheidet selbst den Preis für das 5-Gang-Menü inkl. begleitender Getränke der Partner
Eröffnungsgala Sonntag, 18. September 2016, im Park Hotel Ahrensburg. Preis 185 € für Champagner-Empfang, 5-Gänge-Menü inkl. Dessertparty und aller begleitender Getränke sowie Kulturprogramm
10. ‚Tour de Gourmet Jeunesse‘ am 8. Januar 2017 für Gäste zwischen 18 und 35 Jahren. Preis 85 € für 4-Gang-Menü, begleitende Getränke und Audi Shuttleservice.
2. ‚Tour de Gourmet Solitaire‘, am 12. März 2017 für Alleinreisende ab 40 Jahren. Preis 119 € inkl. 4-Gänge-Menü, korrespondierende Getränke und Audi Shuttleservice

Tohru Nakamura

Über dem Restaurant Geisels Werneckhof im Münchner Stadtteil Schwabing leuchten künftig zwei Sterne. In der neuen Deutschland-Ausgabe des Guide Michelin stiegen Küchenchef Tohru Nakamura und sein Team in die zweithöchste Kategorie auf. Der Werneckhof gehört damit zu insgesamt fünf Restaurants in der bayrischen Landeshauptstadt, die laut Definition des renommierten Gastronomieführers aufgrund ihrer hervorragenden Küche „einen Umweg verdienen“.

Von Anfang an herausragend:
Dies alles kommt nicht von ungefähr, denn seitdem Tohru Nakamura im April 2013 das kulinarische Zepter in dem traditionsreichen Restaurant übernahm, verhalf er diesem innerhalb kürzester Zeit zu internationaler Anerkennung. Auf Anhieb wurde der Werneckhof mit einem Michelin-Stern und 18 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnet. 2015 folgte der Titel „Koch des Jahres“, verliehen vom Magazin „Der Feinschmecker“.

Ein beeindruckender Werdegang:
Der in München geborene Küchenchef – Sohn einer deutschen Mutter und eines japanischen Vaters – präsentiert eine gehobene, weltoffene Küche. Diese ist inspiriert von den beiden Kulturen, mit denen er aufwuchs, ebenso wie von aktuellen Einflüssen aus anderen Teilen der Welt. Der 33-jährige blickt in seiner beruflichen Laufbahn bereits auf eindrucksvolle Stationen und Lehrmeister zurück. Nach seiner Kochausbildung bei Sternekoch Martin Fauster im Hotel Königshof, der wie der Werneckhof zu den Geisel Privathotels gehört, sammelte Tohru Nakamura wertvolle Erfahrungen in renommierten Gourmetrestaurants im In- und Ausland – darunter so namhafte Adressen wie das Restaurant Vendôme von Joachim Wissler und das Oud Sluis von Sergio Herman.
Einblicke in die klassische japanische Küche gewann er zudem mit Hilfe von mehrwöchigen Praktika in verschiedenen Restaurants in Tokyo.

„Unglaublich! Obwohl die Leistung des gesamten Jahres hier honoriert wird, ist doch dieser 1. Dezember ein ganz wichtiges Datum für uns gewesen. Wir danken allen, die den Werneckhof unterstützen. Unseren Mitarbeiter, die nicht den Durchschnitt anstreben, unseren Gästen, welche unsere Gastronomie toll finden und nicht zuletzt der Familie Geisel, mit der wir gemeinsam jetzt erst einmal feiern werden“, freut sich Tohru Nakamura über die Auszeichnung.

Michael Geisel, Inhaber von Geisels Werneckhof, ergänzt: „Schon während seiner Ausbildung im Hotel Königshof hat Tohru Nakamura erahnen lassen, dass er es weit bringen kann. Seit fast fünf Jahren arbeiten er und sein Team höchst diszipliniert daran, sich immer weiter zu verbessern und wir sind alle sehr stolz auf diese herausragende Leistung.“

Geisels Werneckhof befindet sich in der Werneckstraße 11 in 80802 München- Schwabing und ist dienstags bis samstags ab 19.00 Uhr geöffnet (letzte Bestellung um 21.30 Uhr). Zum Mittagessen empfängt das Restaurant seine Gäste samstags zum Spät-Lunch zwischen 13.00 und 16.30 Uhr (letzte Bestellung um 14.30 Uhr). Sonntag und Montag ist Ruhetag. Reservierungen werden unter der Telefonnummer +49 (0)89 – 388 795 68 und per Mail an info@geisels-werneckhof.de entgegen genommen.

Weitere Informationen, wie die aktuelle Speisekarte, sind unter www.geisels-werneckhof.de zu finden.

Nils Henkel

Oben angekommen ist Nils Henkel schon lange. Jetzt kocht er auch oben – auf dem Johannisberg. Und er hat richtig Lust auf den Rheingau, denn als Küchenchef des Gourmet Restaurants von Burg Schwarzenstein kann er all‘ das verwirklichen, was ihm wichtig ist. Ab Februar wird Henkel, der sich zwei Michelin Sterne, 19 Gault Millau Punkte und viele Auszeichnungen erkocht hat, die Gäste von Burg Schwarzenstein verwöhnen und mit neuen Ideen für frischen Wind im Rheingau sorgen. Auf dem Johannisberg findet Henkel eine perfekte Bühne. Das Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein gehört unbestritten zum Besten, was die weltberühmte Weinregion zu bieten hat.

Den Schritt in den Rheingau ist Nils Henkel sehr bewusst und nach reiflicher Überlegung gegangen. Er sagt: “Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe hier im Rheingau. Burg Schwarzenstein liegt wunderschön in den Weinbergen und bietet den perfekten Rahmen für meine naturverbundene Küche. Neben fantastischen Weinen stammen aus dieser Region auch viele kleine Produzenten, die meine Küche sicherlich bereichern werden“.

Achtsamkeit und purer Genuss
Mit seiner Pure Nature Küche hat Nils Henkel einen ganz eigenen Weg eingeschlagen. Seine neue deutsche Küche sorgt für Überraschungen am Gaumen und auf dem Teller. Einfallsreich und erfrischend spielt er mit Texturen und Aromen – souverän und immer orientiert an den Jahreszeiten. Aus der Natur schöpft er Kraft. Beim draußen sein und beim Kochen. Mit sensibler Achtsamkeit integriert Nils Henkel die Schätze, die Natur und Region uns schenken, in seine Gerichte. Wilden Kräutern und alten Gemüsesorten widmet er besondere Aufmerksamkeit und setzt sie oft als Hauptdarsteller in den Mittelpunkt seiner Menüs. Fisch und Fleisch sind daher bei manchen Gerichten eher sinnvolle Begleiter, wobei Henkel, der von der Ostseeküste stammt, ein Faible hat für alles, was aus dem Wasser kommt. Die raffinierten Kreationen gleichen kleinen Kunstwerken, bei denen der Eigengeschmack der Produkte an erster Stelle steht. Der pure Genuss – auch fürs Auge!

Auf Burg Schwarzenstein wird Nils Henkel an alte Erfolge anknüpfen und neue Ideen in die Tat umsetzen. Mit den Menüs „Fauna“ und „Flora“, die er für die Gäste auf dem Johannisberg kreiert, bleibt er sich und seinem Kochstil treu. Aus Überzeugung. Das Menü „Flora“ ist komplett vegetarisch, dabei aber so deliziös und facettenreich, dass selbst passionierte Fleischliebhaber nichts vermissen werden. Das Menü „Fauna“ überzeugt mit den besten Produkten vom Land und aus dem Wasser, intelligent verknüpft mit den Aromen der Welt. Aufhorchen lassen wird garantiert auch eine auf die Menüs abgestimmte nicht alkoholische Getränkebegleitung aus Tees, Säften und Essenzen. Eine schöne und innovative Ergänzung zu der liebevoll gepflegten Weinkarte, auf der vertretenen Rieslinge und Spätburgunder aus dem Rheingau ebenso vertreten sind wie zahlreiche internationale Gewächse.

Man Spannung erwarten auch Burg Schwarzensteins Gastgeber Stephanie und Michael Teigelkamp den neuen Mann an ihrer Seite. Beide sind überzeugt davon, dass jetzt zusammen kommt, was zusammen gehört. „Nils Henkel ist ein genialer Koch und langjähriger Relais & Châteaux Kollege. Dass er sich dazu entschlossen hat, die Leitung des Gourmetrestaurants hier bei uns zu übernehmen, erfüllt uns mit Stolz und großer Freude. Damit setzen wir einen Meilenstein in der hiesigen Gastronomie. Die ganze Region wird davon profitieren – sowohl die herausragenden Winzer, als auch unsere Kollegen aus der Gastronomie“, sagen die Teigelkamps.

Vom Schloss auf die Burg
Nils Henkel begann seine Ausbildung als Koch 1986 im Romantikhotel Voss-Haus in Eutin. Danach setzte er seine Laufbahn in den Hamburger Restaurants Le Jardin im Raphael Hotel sowie im Landhaus Scherrer bei Heinz Wehmann und im Il Ristorante fort. Als Souschef ging er ins Münsterland und arbeitete im Coesfelder Valkenhof bei Pascal Levallois und in Averbeck´s Giebelhof in Senden.

Den finalen Schliff, zunächst als Sous-Chef, holte sich Nils Henkel ab 1997 im Althoff Schlosshotel Lerbach im Restaurant Dieter Müller, wo er 2004 die Position des Küchenchefs sowie Dieter Müllers Stellvertretung übernahm. 2008 wurde er hier alleiniger Küchenchef. Gemeinsam mit seinem Küchenteam führte Nils Henkel das Traditionshaus im Glanz von 2 Michelin Sternen in die kulinarische Moderne. Nachdem die Althoffgruppe Schloss Lerbach Ende 2014 verlassen hatte, arbeitete Henkel als Freiberufler. Er gab Kochseminare, entwickelte Rezepte und feine Produkte. Neben seiner Tätigkeit als Autor beriet er Gastronomiebetriebe und Unternehmen und war und ist ein gern gesehener Gast bei Gourmetfestivals im In- und Ausland.

Die Liste der Auszeichnungen, die Henkel sich erkochte, ist lang. 2008 war er Koch des Monats Mai der Zeitschrift „Der Feinschmecker„. Der Gault Millau zeichnete Henkel 2009 zum Koch des Jahres aus. 2010 erschien sein Kochbuch „Pure Nature“ im Fackelträger Verlag, und die Leser des Diners Club Magazins wählten ihn zum innovativsten Koch. Im Jahr 2012 kürte ihn das Branchenmagazin „Rolling Pin“ im Rahmen des Leaders of the Year Award zum Koch des Jahres. Seit 2006 ist Henkel auch Mitglied bei den „Jeunes Restaurateurs“, der Vereinigung junger deutscher Spitzenköche. Jetzt kommt er auf den Johannisberg und setzt dem Rheingau Glanzlichter auf.

www.burg-schwarzenstein.de

Guide MICHELIN 2017

31 neue Sterne erstrahlen über Deutschland Gastronomie weiterhin auf Spitzenniveau
Mit drei neuen 2-Sterne-Adressen und 28 neuen 1-Stern-Häusern
kommt die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland heute in den Handel – Insgesamt liegt die Zahl der Restaurants
mit einem oder mehreren Sternen jetzt auf dem neuen Höchststand von 292 Betrieben.

Dies sind 17 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Dazu Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN: „Die Entwicklung der deutschen Spitzengastronomie bleibt dank zahlreicher junger, innovations-freudiger Köche
auf sehr hohem Niveau. Vielfach haben sie ihr Know-how in internationalen Top-Häusern erworben und stellen ihr Können jetzt als Küchenchefs in eigenen Restaurants unter Beweis. Damit tragen sie
maßgeblich dazu bei, dass die deutsche Gastro-
Szene zu den besten in
Europa und der
Welt zählt
“, so Ellis weiter.
Frischer Wind durch junge Küchenchefs
Zu dieser Generation
hoc
h m
otivierter
junger Köche zählt
Shootingstar
Tristan
Bran
dt, der es zusammen mit seinem Team geschafft hat, dem
Restaurant
„Opus V
“ in Mannheim innerhalb von nur zwei Jahren den
zweiten MICHELIN Stern zu erkochen.
Erstmals mit zwei
MICHELIN
Sternen ausgezeichnet wurde ebenfalls das
Restaurant
„Geisels Werneckhof
“ in München unter der Regie von Tohru
Nakamura
, der Spitzenküche mit japanischen Einflüssen kreiert.
Auch er
ist
ein Vertreter der aufstrebenden jungen Küchenchefs
.
Dritte
r neuer Aufsteiger in die
2-Sterne-
Liga
ist das
Restaurant
„Rutz
“ in
Berlin. Küchenchef hier ist Marco Müller
. Die Bundeshauptstadt zählt damit
sieben 2-
Sterne
-Häuser sowie zwölf 1-
Stern
-Restaurants und
festigt damit
ihren Ruf als kulinarischer Hotspot in Europa.

Zehn 3-
Sterne
-Häuser belegen
Top
-Niveau
der Gastronomie
Die Zahl der deutschen 3-
Sterne
-Restaurants bleibt ebenfalls
auf
dem
Stand von zehn Häusern. Damit behauptet Deutschland seinen Platz als
europäisches Land mit den meisten 3-
Sterne
-Adressen nach Frankreich.

Nur etwa einhundert Adressen weltweit tragen dieses Top-
Prädikat für
Kochkunst auf höchstem Niveau.

Einen neuen Spitzenwert verbucht der Guide MICHELIN Deutschland 2017 mit
243
Häusern bei den 1
-Stern
-Adressen. Insgesamt 28
Restaurants
erhalten die
begehrte Auszeichnung
neu
, davon mit dem „Bread & Roses“, „Le Flair“ und
„Nenio“ gleich drei in Düsseldorf. Die nordrhein
-westfälische Landeshauptstadt
zählt damit zu den Gewinnern im Guide MICHELIN Deutschland 2017.

Jeweils
zwei neue 1-
Stern
-Häuser finden sich in Bonn, Köln und Nürnberg.
Trend zum „Casual Fine Dining“ hält an
Auf ihren Fahrten für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN
beobachteten die Michelin Inspektoren aktuelle Trends und Entwicklungen
in der deutschen Küche und Gastronomie. So finden sich in der
gastro

nomischen Top-
Liga immer mehr
Häuser, die auf hohem Niveau kochen
und dabei eine
legere, lockere Atmosphäre bieten.
„Casual Fine Dining“
heißt dieser Trend, der
auch ein jüngeres Publikum anspricht
. Gerade in
den Metropolen ist inzwischen eine lebhafte, abwechslungsreiche und
spannende Gastronomie zu Hause.
„Bib Gourmand“ feiert 20. Geburt
stag
mit 472 Empfehlungen

2017 feiert der Guide MICHELIN Deutschland ein Jubiläum: Vor 20 Jahren
erschien in der Ausgabe erstmals
der „Bib Gourmand“. Das Prädikat für
sorgfältig zubereitete Speisen zu moderaten Preisen (in Deutschland 37
Euro
für eine
dreigängige Mahlzeit) wird durch das schle
mmende Michelin
Männchen gekenn
zeichnet und war von Anfang an ein Erfolg
bei den Lesern.

Insgesamt
303
Restaurants
erhielten im Premierenjahr 1997 einen Bib
Gourmand. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der Adressen b
eachtlich zu. Für
die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland zeichneten die Tester
472 Häuser mit dem Prädikat für ein exzellentes Preis
-Leistungs
-Verhältnis
und gute Küche aus. 60 Restaurants erhielten den Bib Gourmand neu.

Modern
isiert
es Layout erleichtert die Orientierung
Der Guide MICHELIN Deutschland
2017
erscheint in einem modernisierten,
lesefreundlichen
Layout.
Die Anordnung der Empfehlungen ist übersichtlicher
und praktischer: So stehen die Restaurant
-Tipps vor den Hotelempfehlungen.
Zusä
tzlich
geben
Schlüsselworte wie „traditionelle Küche, gastfreundlich“ oder
„moderne Küche, elegant“ auf einen Blick direkt
Auskunft über Küchenstil und
Ambiente eines Restaurants oder
den Charakter eines Hotels.
Insider
-Tipps für Adressen mit dem „gewissen Etwas“
Weiteres Novum sind die Insider
-Tipps der Michelin Inspektoren
für
Großstädte
und touristische Zentren
. Diese
speziellen Empfehlungen
sind
zusammen mit einem Foto der
jeweiligen
Städte
vorangestellt und
beinhalten
eine kurze Auswahl der Häuser, die durch ihre Atmosphäre,
typische Spezialitäten für die Region oder ihre reizvolle
Lage bestechen.
Hierbei handelt es sich neben besonderen Hotels nicht nur um Sterne

Adressen, sondern
ebenso um „Bib Gourmand“
-Häuser, aber auch
bodenständige
Restaurants
mit Lokalkolorit und guter Küche.

MICHELIN Teller
weist auf
„eine Küche von guter Qualität“
hin
Erstmals erscheint im Guide MICHELIN Deutschland 2017 auch ein neues
Symbol, der MICHELIN Teller.
Das Piktogramm steht für „eine Küche von
guter Qualität“ und ist all jenen Restaurants vorangestellt, die nicht mit
einem oder mehreren MICHELIN Sternen oder einem „
Bib Gourmand“
ausgezeichnet sind. Das Symbol weist die Leser darauf hin, dass bereits
die A
ufnahme in die Auswahl des Guide MICHELIN als Zeichen für eine
Küchenleistung über dem Durchschnitt zu werten ist.
Neue Hotelauswahl legt Wert auf Lage, Ambiente und Gastronomie
Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 erscheint mit einer im Vergleich
zur Vergangenheit deutlich reduzierten Hotelauswahl.

Einheitliche Bewertungsmaßstäbe rund um die Welt
Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Gastro

nomie-
und Hotel
führern. Die Basis dieses Vertrauens
sind seine strengen
Bewertungs
kriterien, die für alle 28
Länder, in denen der Guide erscheint,
einheitlich sind.
Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein
erfahrenes Team aus fest angestellten, anonym arbeitenden Michelin
Inspektoren verant
wortlich. Alle Tester verfügen über eine fundierte
Ausbild
ung und Erfahrung in internationaler Spitzenhotellerie und
-gastronomie und haben zusätzlich eine intensive Ausbildung bei Michelin
absolviert. Bei ihren Reisen auf der Suche nach den besten Restaurant

und Hoteladressen urteilen sie nach einem festen, an
objektiven
Maßstäben ausgerichteten Bewertungssystem, das sich im Laufe vieler
Jahre bewährt hat. Deshalb steht der Guide MICHELIN für internationale
Vergleichbarkeit und ein weltweit hohes Qualitätsniveau.

Ab 2
. Dezember im Buchhandel
Der Guide MICHELIN
Deutschland 2017 ist
ab 2
. Dezember
für 29,95
Euro
im Buchhandel erhältlich (Österreich: 30,80 Euro, Schweiz: 39 Franken).
Außerdem lassen sich die Restaurant
-Empfehlungen online über die
Website
„Bookatable by Michelin“
abrufen (
https://www.bookatable.com/de).
Die 54.
Ausgabe des renommierten Hotel
– und Gastronomieführers
empfiehlt auf 1.176 Seiten insgesamt 2.306 Restaurants und 1.972 Hotels,
davon:
292
Restaurants mit MICHELIN Sternen
10 3-
Sterne-
Restaurants
39 2-
Sterne-
Res
taurants, darunter drei neue
243
1-Stern
-Restaurants, darunter 28 neue
472 „Bib Gourmand“
-Restaurants, darunter 60 neue
Das Spektrum der im Guide MICHELIN gelisteten Häuser reicht vo
m
Landgasthof
über
das
Gourmetlokal
bis hin
zur
gut geführten
Familienpension. Darüber hinaus listet der Guide MICHELIN zahlreiche
Wellness
-Hotel
s bis hin
zu traditionsreichen Grandhotel
s.

Die neuen Sterne: http://www.gourmet-report.de/artikel/347837/Michelin-2017-Geruechtekueche/
Bib-Gourmand Adressen: http://www.gourmet-report.de/artikel/347835/Bib-Gourmand-Deutschland-2017/
Alle Sternerestaurants 2017 auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154371463698124

Gault Millau 2017 – Bremen

„Für seine  weltläufige Bistroküche inklusive Regionalem“ bekommt Christian Müller vom neueröffneten „Pier 6“  in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau, die nach dem heimischen Schulnotensystem urteilt, auf Anhieb 14 von 20 möglichen Punkten, die für „sehr gute Küche“ stehen. Die Kritiker loben: „Typisch hanseatisch, aber pfiffig abgewandelt kommen eine Praline vom Labskaus oder eine Variation von Matjes und Brathering. Das tadellos gebratene Steak begleiten frittierte ‚Gemüse-Pommes‘ und angenehm scharfe Pfeffersauce.“  
Den mit vielen Gerichten aus Worpswede ins Ostertorviertel gezogenen Rauch fanden die Tester in seinem neuen Restaurant „La Villa – Kays Culinarium“ vom „Zuspruch der Gäste so überfordert, dass sich Nachlässigkeiten in die Küche einschlichen.“ Die Kritiker gaben deshalb keine Note und „hoffen, dass die Küche bald so angenehm arbeitet wie das neue, italienisch-flotte Serviceteam.“   

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Bremen hält weiterhin unangefochten Christian Wichtrup von „Grashoff’s Bistro“: „Alles wie gehabt. Keine kulinarischen Experimente, keine küchentechnischen Spielereien. Wir finden es großartig, dass der Gast hier verlässlich wohlschmeckende Gerichte aus allerbesten Zutaten erwarten kann. Sollte man etwa die perfekt gemachte geschnetzelte Kalbsleber mit Äpfeln und Zwiebeln, Essenza di Basilico, Crème fraîche und Kartoffelpüree von der Karte nehmen, nur weil für die Medien öfter mal was Neues her muss? Bitte nicht! Außerdem sind ja auch immer mal Entdeckungen zu machen wie die in Tandoori-Masala marinierte, dann gebratene Poulardenbrust mit milder Kokosnuss-Chilisauce, rotem Mangochutney, frischer Minze und auf indische Art gedämpftem Basmatireis.“ Dafür erhält Wichtrup wieder 16 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis das Kochen zur Kunst wird.   
Ihm folgt mit 15 Punkten Stefan Ladenberger vom Restaurant „Das kleine Lokal“ in Fesenfeld, dessen „Küchenklassik sich aller Modetorheiten und aufgesetzter Experimentierfreude enthält und trotzdem nie langweilig wirkt. Tadellos beispielsweise der St-Pierre mit grünem Spargel, Orangenstücken, pfiffiger hausgemachter Ingwerpasta und schmackhafter Rotweinreduktion“.

Platz 3 teilt sich Newcomer Müller mit Henner Fischer vom „Topaz“ in der Altstadt, aus dessen Küche „die angenehme Schärfe der Karotten-Dashi-Creme zum Rotbarschfilet mit Pak Choi ebenso gut gefällt wie das dry aged Striploin Steak mit grünen Bohnen und bester Béarnaise“.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr 8 Restaurants in Bremen. 7 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Bremen
16 Punkte
Grashoff’s Bistro
15 Punkte
Das kleine Lokal
14 Punkte
*Pier 6 in Bremerhaven
Topaz
13 Punkte
Küche 13
Natusch in Bremerhaven
1783
*Newcomer

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Gault Millau 2017 – Bayern

Den „vermehrt auf konzentrierte Gerichte und geschmackliche Tiefe setzenden“ Jan Hartwig, 34, vom „Atelier“ in München kürt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 als „Aufsteiger des Jahres“ in Bayern, weil „alles stets handwerklich perfekt gearbeitet und aromatisch bis ins i-Tüpfelchen durchdacht ist“. Die Kritiker loben: „Kompositorische Meisterwerke gelingen ihm mit der soufflierten Wachtelbrust, die in einem Wasabi- und Zitronengrassud mit einem Ring von grünem Curry auf Salat von grüner Papaya thront und einen prachtvollen Hut aus Wasabicreme und gepufftem Reis trägt. Oder bei dem drei Tage zu geradezu buttriger Zartheit gebeizten Lammrücken, der sich mit Arganöl-Joghurt, Pistazie, mit Sumach gewürztem Couscous und einem intensiv safranisierten Sud orientalisch gibt“.
Für solche Gerichte bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben in Deutschland nur 13 Köche.

Auf Anhieb 17 Punkte erkocht sich für seine „überraschende, geschmacksstarke und provozierende Küche, die eine einzige Verbeugung vor der Natur seiner Heimat ist“, Felix Schneider vom „Sosein“ in Heroldsberg bei Nürnberg. Er bietet in „der spannendsten Neueröffnung des letzten Jahres eine neue deutsche Küche mit fränkischer Bodenhaftung, aber weltweiter Orientierung, wenn er aus Erbsen eine Art Misopaste für einen Gemüse-Gang erzeugt oder seinen Kohl nach koreanischer Art als Kimchi fermentieren lässt und damit den superfetten Wollschwein-Nacken von unglaublich sinnlicher Konsistenz konterkariert“. Für derartige Geschmackserlebnisse kürt ihn der Gault&Millau zur „Entdeckung des Jahres“ in Deutschland.

Auf 17 Punkte steigert sich Peter A. Strauss vom „Ess Atelier Strauss“ in Oberstdorf, der „Taubenbrust auf Buchweizen-Risotto, Steinbutt im Miso-Sud mit Gemüse und Sojabohnenpüree oder Rehfilet zwischen allerlei Rübchen und Pfifferlingen als sehenswerte Spitzenküche anrichtet oder Garnelen und Schweinebauch mit ein bisschen Show (dem in die Jahre gekommenen Raucharoma unter der Glasglocke), aufgepoppter Schwarte und Süßkartoffelpüree oberstdörflich chic präsentiert“.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, erreichen erstmals
Sebastian Miller von „Millers Storchennest“ in Baiersdorf bei Erlangen, der „in seiner Aromenküche mit Akaziensamen und Kakaobohnen, Jasmin- und Orangenblüten, Hibiskus und Zimtblüte experimentiert und dem Meerrettich seiner Heimat ein eigenes Menü widmet, in dessen Dessert er Holunderblüteneis (zum saftigen Mohnkuchen) mit der scharfen Wurzel würzt“;
Mathias Achatz vom „Landgasthof Buchner“ in Niederwinkling bei Straubing, der „seinen Gerichten gern einen fernöstlichen Touch gibt: Die confierte Lachsforelle kommt im ‚Japan Style‘ lauwarm in Soja-Tapioka-Vinaigrette mit Blumenkohl, Lauchöl und asiatischem Rettich, der Thunfisch im Tapiokablatt und als Tatar mit Tapiokachip, Paprika- und Wasabicreme-Tupfen“;
Antonio Denami von der „Vecchia Lanterna“ in München, der „zu jener neuen Generation italienischer Köche zählt, die sich von den überkommenen Evergreens lösen; er überrascht durch Saiblingstatar mit Gelben Beten, Sauerampfer und Mandelmayonnaise oder Oktopuscarpaccio mit mariniertem Rotkohl und fein abgeschmeckter Currymayonnaise“;
Philip Jaeger von der „Bavarie“ in der BMW-Welt München, der „beste Produkte klassisch zubereitet und mit Witz und Stil serviert, wie gegrilltes bayerisches Kräuterferkel auf hauchdünnen Maistortillas mit Mole, der mexikanischen Sauce aus Schokolade und Chili, oder gebratenen Zander auf einem mit Blutwurst verfeinerten Graupen-Risotto mit süß-sauren weißen Rübchen“.
    
Dieselbe Note schafft auf Anhieb Florian Vogel von „Camers Schlossrestaurant“ in Hohenkammer bei Freising. Er lässt in „seiner inspirierten Küche beim Poltinger Lamm als originellem Tofuburger Asien auf Niederbayern treffen: würziges Lammhack zwischen zwei Scheiben topfrischen Tofus, dazu gibt er Tomatensugo und frischen, leichten Jasminreis“.      

Die besten Köche in Bayern
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Bayern verteidigt „mit seinen bei aller Geschmackstiefe auch sehr bildhaft, als Fest der Ästhetik dargebotenen Gerichten“ seit 2010 souverän Christian Jürgens vom Restaurant „Überfahrt“ in Rottach-Egern am Tegernsee. Die Tester jubilieren: „Nirgendwo bekamen wir das Thema Gänseleber ähnlich einfallsreich serviert wie hier als ‚Schaumkuss‘, eine auf weißem Porzellansockel thronende und mit Goldsprenkeln geadelte Reminiszenz an eine Süßigkeit aus Kindertagen. Man zerstört die hauchdünne Schokolade mit dem Löffel, drinnen findet sich ein Schaum von Gänseleber, Räucheraal und etwas Himbeere für die Fruchtigkeit. Eine weitere Gänselebervariante kam als täuschend echt nachgebildeter Apfel, der wie ein Bratapfel voller mollig warmer Winteraromen steckte, allerdings nicht süß, sondern in der herzhaften Variante – Apfel, Blutwurst, Gänseleber, Silberzwiebelchen, das Ganze umspielt von feinster Gänselebersauce. Solche Gerichte mit doppeltem Boden, die ihren vollen Reiz dem staunenden Gast erst auf den zweiten Biss enthüllen, entwickeln sich immer mehr zu einer typischen Jürgens-Spezialität.“

Ihm folgen wie Aufsteiger Hartwig mit jeweils 18 Punkten, die sie seit Jahren haben,
Bobby Bräuer vom „Ess.Zimmer“ in München (BMW-Welt): „Eine souveräne, konzentrierte, aromenstarke Küche, die stets auf der Höhe der Zeit ist, egal ob er Petersfisch mit Zitrusfrüchten, Sojabohnen, Erbse und Lemonpepper garniert und mit zwei  Saucenspiegeln (Verveine- und Zitrusfrüchtesud) präsentiert oder eine zunächst mit Sake und Mirin marinierte, dann im Ofen gebratene Brust vom Schwarzfederhuhn mit intensiver Tom Kha Gai-Aromatik und dem quasi als ‚Beilagensalat‘ servierten Pak Choi fest in Asien verwurzelt.“
Martin Fauster vom „Königshof“ in München: „Beim Thema Fisch hat der gebürtige Steirer die Seele eines Japaners: Er huldigt dem Produkt und weiß, wann der von ihm in der Spitzengastronomie wieder salonfähig gemachte Huchen oder der Saibling roh oder roh mariniert am besten schmeckt. Aber auch Warmes wie der Hummer Thermidor oder die Aalrutte aus der Isar sind köstlich. In der Fleischküche beeindruckt er ebenfalls mit breitem Repertoire und schmort Zickleinschulter mit grünen Bohnen, Kartoffelgemüse und Bärlauch zum wunderbar mediterran duftenden Genuss.“
Hans Haas vom „Tantris“ in München: „Hinter den betont unprätentiösen Titeln auf der Speisekarte von Haas, der hier seit 25 Jahren am Herd steht, verbergen sich meist Meisterwerke. Die kroatische Langoustine, nur ganz kurz in Öl geschwenkt, sodass sie noch fast roh ist, badet in einem Bouillabaisse-Krustentierfonds, dem Curry genau den richtigen Grad an Schärfe verleiht. Grandios auch die gelierte Kalbfleischterrine, die größte handwerkliche Fähigkeit verlangt, oder das luftige Karamellsoufflé mit Zwetschgenröster und Sauerrahmeis.“  
Andree Köthe und Yves Ollech vom Nürnberger „Essigbrätlein“: „Eine völlig neue, mutig eigenständige Küche auf der Basis heimischer Gemüse, die Fleisch und Fisch zur Nebensache macht. Sie trumpft stattdessen bei Bohne mit Birne und Zwiebeln, animierend angerichtet auf einem langen Teller: Brechbohnen blanchiert auf einem intensiven Gemüsefond, extrem rein und assoziativ grün; obenauf Birnenstückchen mit geschmorter Gemüsezwiebel und grüne Kräuter. Oder bietet Zitronensauerkraut als rasant aromatische Kombination von Gurke, Sauerkraut, Zitrone und brauner Butter, der jeder gebannt hinterherschmeckt.“
Tohru Nakamura in „Geisels Werneckhof“ in München: „Bei jedem Besuch entdeckt man neue, unbekannte Genüsse. Im Sommer etwa die
japanische Taglilie, die nur einen Tag blüht und die Nakamura von einem befreundeten Gärtner vor den Toren Münchens anbauen lässt. Sie kam in großartiger Aromenbalance mit in Butter confiertem, sehr cremigem Taschenkrebstatar, knusprigem Ingwer und Yuzu. Das originale Wagyu aus Japan serviert er nur kurz gegrillt und angebraten, so dass die luxuriösen Fleischscheibchen innen noch roh sind, mit einem Wagyu-Tatar, einer Nocke von Räucheraal und Morcheltapenade, gegrillten Tropea-Zwiebeln, einer Ochsenschwanzessenz und einem Dip von Soja, Knoblauch und Lauch.“

Mit diesen Küchenkünstlern ist Bayern das kulinarischste deutsche Bundesland, denn von den 36 deutschen Topköchen, die 18 bis 19,5 Punkte bekommen, stehen 7 in Bayern, 6 in Rheinland-Pfalz, 5 in Berlin und je 3 in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein am Herd.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 151 Restaurants in Bayern. 114 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhalten auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Summit“ in Elmau, „Délice“ in München sowie „Einzimmer Küche Bar“ und „ZweiSinn“ in Nürnberg (jeweils 14 Punkte).
Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der Gault&Millau in Bayern 9 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 14 neu auf; 7 werden höher, 12 niedriger bewertet.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Bayern
19,5 Punkte
Gourmetrestaurant Überfahrt in Rottach-Egern
18 Punkte
**Atelier, Ess.Zimmer, Geisels Werneckhof, Königshof und Tantris in München
Essigbrätlein in Nürnberg
17 Punkte
***Residenz Heinz Winkler in Aschau/Chiemgau
Luce d’oro in Elmau bei Garmisch-Partenkirchen
*Sosein in Heroldsberg bei Nürnberg
Dallmayr, Les Deux und Schuhbeck in München
Eisvogel in Neunburg vorm Wald/Oberpfalz
**Ess Atelier Strauss in Oberstdorf
Storstad in Regensburg
Kastell in Wernberg-Köblitz/Oberpfalz

 *Newcomer **Aufsteiger ***Absteiger  

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34,99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3