Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag

„Eigenlob stinkt, aber es war echt toll!“ VOX zeigt „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ am 8.1. um 20:15 Uhr

Zusammen haben sie 4 Michelin-Sterne, 67 Punkte im Gault-Millau und geballte Kochexpertise: Die Spitzenköche Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag bekochen sich nun erstmals gegenseitig in ganz privater Atmosphäre. Für die Koch-Doku „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ (zeigt VOX am 8.1. um 20:15 Uhr) öffnen sie ihre privaten Wohnungen und lassen die Zuschauer hinter die Kulissen eines Spitzenkochs schauen. An vier kernigen Männerabenden kocht jeweils ein Profi für seine drei Kollegen und will dabei zeigen, was er am Herd, Ofen oder Sous-vide-Garer drauf hat. Klar, dass da Nervosität mitspielt und alle Spitzenköche die Gaumen der anderen begeistern wollen. „Wenn da ein Lohse, Jakumeit und Freitag an meinem Tisch sitzen, dann will ich Gas geben und zeigen, was ich kann“, so Nelson Müller. Ob ein 30.000 Euro teurer Grill, feinste Patisserie-Kunst oder Götterspeise auf Sterne-Niveau – die Sendung ist gespickt mit Kochtricks und kulinarischen Augenweiden.

Gastgeber Christian Lohse, mit 2 Michelin-Sternen ausgezeichnet, wurde mit 19 Punkten im Gault Millau bewertet Den ersten Abend bestreitet Christian Lohse in seiner kleinen privaten Küche mit Holzmobiliar und wenig Platz. „Der Zuschauer von außen sieht heute einfach mal einen Sternekoch von innen“, kündigt der Küchenchef des Berliner Gourmet-Restaurants „Fischers Fritz“ gleich zu Beginn an. Und weiter: „Meine drei Kollegen diese Woche haben alle sehr viel um die Ohren. Es geht hier um keine Competition, sondern die sollen sich bei mir einen schönen Abend machen!“ Gemeinsam mit seinem Küchenchef Norbert bereitet der 2-Sterne-Koch das Drei-Gänge-Menü für sein „perfektes Profi-Dinner“ vor. Bei der Vorbereitung seines Eintopfs erklärt Lohse die am häufigsten falsch verwendeten Begriffe „Panierung“ und „Panade“. Und er räumt mit einem Irrglauben in der Küche auf: „Pfeffer verbrennt nicht beim Braten, das ist totaler Unsinn!“ Für die perfekten Röstaromen kommen die Lauchzwiebeln bei Christian Lohse daher direkt auf das Kochfeld des Herds – ganz ohne Pfanne, die die Hitze nimmt. Als Vorspeise will der ehemalige Leibkoch des Sultans von Brunei Onsen-Eier servieren, dazu werden die Eier bei 61 Grad im Ofen gegart. „Mit Lachs, Essig und der Säure wird das ein Highlight! Aber das ist keine Küche für Anfänger. Das ist Hardcore“, so der 49-Jährige. Ralf Jakumeit ist begeistert von der Vorspeise: „Das ist das, was wir wollen: Unkompliziert, aber das, was auf den Teller kommt, ist Bombe!“ Zum krönenden Abschluss gibt es Götterspeise mit Vanillesauce und Blumendeko. Nelson Müller hat die „mutige“ Nachspeise gefallen: „Das Schlimme ist, dass es einfach lecker war. Ich bin schockiert!“ Glücklich fasst er den Abend zusammen: „Viele Restaurants sollten sich ein Beispiel an Christian Lohse nehmen. Denn es ist eine Kunst, die Seelen der Menschen wieder gesund zu machen.“

Gastgeber Ralf Jakumeit, wurde mit 16 Punkten im Gault Millau bewertet, betreibt die Catering- und Eventfirma „Rocking Chefs“ „Köche rocken die Welt“, verkündet der Rock’n’Roller unter den Spitzenköchen Ralf Jakumeit an seinem Dinner-Tag. Mit seinem Heiligsten, einem 30.000 Euro teuren multifunktionalen Holzkohlegrill in seinem eigenen Garten, will der „Rocking Chef“ seine drei Mitstreiter betören. Gegrillt wird bei ihm das ganze Jahr über, denn seiner Meinung nach gibt es keine Kälte, sondern nur zu wenig Kohle. Doch was wird er den drei Spitzenköchen servieren? „Bei mir wird es heute Gerichte-Klassiker geben, die ich selbst brutal gerne esse: Wiesenkräuter-Bratwürste, Jakobsmuscheln und Kalbstafelspitz.“ Klassisch sind seine Gewürze dabei nicht unbedingt, da er Salz und Zucker überhaupt nicht mehr verwendet: „Ich arbeite ausschließlich mit Kokosblütenzucker, den können sogar Diabetiker verwenden. Und ansonsten würze ich mit Ur-Meerwasser, das ist Millionen Jahre alt und wird in 800 Metern Tiefe gefördert. Das ist pumperlgsund!“ Ob die ungewöhnliche Gewürzvielfalt des 42-Jährigen seinen Gästen munden wird?

Gastgeber Nelson Müller, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, hat aktuell 16 Punkte im Gault Millau „Wenn da ein Lohse, Jakumeit und Freitag an meinem Tisch sitzen, dann will ich Gas geben und zeigen, was ich kann“, so der dritte Gastgeber Nelson Müller über seine Nervosität, für andere Sterneköche kochen zu dürfen. Als jemand, der lange in der Patisserie gearbeitet hat, will er seinen Gästen aber nicht nur die filigranen Köstlichkeiten der Feinbäckerei näher bringen. So holt er sich mit Henry Bach kurzerhand einen 2-Sterne-Koch als Schnippelhilfe in die Küche seiner neuen Wohnung, in die er gerade erst umgezogen ist. Auch ein „Burger Inside Out Chakalaka“ sowie ein Kartoffeldonut machen seine Kollegen neugierig auf den Dinner-Abend. Die Sauce béarnaise kommt bei Björn Freitag so gut an, dass er den Mund zu voll nimmt und sagt: „Da könnte ich einfach nur den Rachen aufreißen und die Sauce reinfließen lassen.“ Das lässt sich Nelson Müller nicht zweimal sagen… Björn fasst den Abend satt und glücklich zusammen: „Das war alles durchdacht. Das war lecker und einfach nur wahnsinnig viel Arbeit!“

Gastgeber Björn Freitag, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, hat aktuell 16 Punkte im Gault Millau Björn Freitag, der von seinen Eltern das Restaurant „Goldener Anker“ übernommen hat, will heute Rinderroulade nach dem Rezept seiner Mutter zubereiten – praktischerweise in seiner Wohnung, die direkt über dem Restaurant liegt. „Ich werde nur die Sauce etwas feiner machen, weil ich ja heute ein paar Experten am Tisch sitzen habe.“ Nach eigener Aussage hat der 43-Jährige ein Händchen für die perfekte Garzeit von Fleisch und Fisch, insofern dürfte heute nichts schiefgehen. Ein Trinkspiel mit Fischstäbchen und Kartoffelsalat bildet den Start für den Abend. Nelson Müller: „Ich hätte es mich nicht getraut, Fischstäbchen als Appetizer zu servieren. Aber das finde ich von ihm schon wieder cool, dass er genau weiß, was uns schmeckt und es uns serviert.“ Christian Lohse freut sich derweil schon auf die Hauptspeise und die Rinderrouladen: „Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen, ich ertrinke fast.“ Und auch Björn ist stolz auf seine Gerichte: „Eigenlob stinkt, aber es war echt toll.“ Nur komisch, warum seine Kochjacke nach drei Gängen immer noch so strahlend weiß ist. „Das hat bestimmt ein Bringdienst zubereitet“, scherzt Christian Lohse.

VOX zeigt „Das perfekte Profi-Dinner – Spitzenköche unter sich“ mit den Starköchen Christian Lohse, Ralf Jakumeit, Nelson Müller und Björn Freitag am 8.1. um 20:15 Uhr!

Die Menüs im Überblick:

Christian Lohse, Berlin

Vorspeise: Onsen-Ei mit Lachs Hauptspeise: Lohses Eintopf Nachspeise: Götterspeise mit Vanillesauce

Ralf Jakumeit, Straubing

Vorspeise: St. Pauli Fischauge Hauptspeise: Rosa gegrillter Kalbstafelspitz mit Garnelen-Koriander-Chili-Vinaigrette und Sellerie-Espuma Nachspeise: Feige X-treme

Nelson Müller, Essen

Menü „Post aus Afrika“ Vorspeise: Jakobsmuscheln mit Zitrusfrüchten Hauptspeise: Burger Inside Out Nachspeise: Gefüllte Crêpes

Björn Freitag, Dorsten

Vorspeise: Hummer-Toast „Exotisch“ Hauptspeise: Rinderroulade „Fort Knox“ Nachspeise: Weißes Schokoladenmousse mit Sanddorneis

Aljoscha Freitag

Aljoscha Freitag ist der neue Küchenchef im Victor’s Landgasthaus „Die Scheune“. Der gebürtige Wormser machte bereits seine Kochlehre im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg, wurde dort 2009 Commis de Cuisine und 2011 Souschef. Nach einem Abstecher ins Restaurant Quack (Saarbrücken) und ins Favorite Parkhotel (Mainz) ist der 27-jährige passionierte Koch wieder zurück in Victor’s Welt: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung in der Scheune und meine verantwortungsvolle Aufgabe“, erklärt er.
Der neue Küchenchef will dem kulinarischen Konzept des Landgasthauses in Perl-Nennig einen frischen Wind verleihen. Bei seiner modernen Regionalküche legt er besonderen Wert auf den „gewissen Pfiff“ – sowohl geschmacklich als auch bei der Präsentation der Speisen. Wie sein Vorgänger Stefan Meiser setzt Aljoscha Freitag dabei auf regionale Produkte und verblüfft seine Gäste mit vielen köstlichen Überraschungen.

Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg begeistert seine Gäste mit höchstem Komfort und einer einzigartigen Lage inmitten von Weinbergen im Dreiländereck zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich. 105 Zimmer und Suiten – von mediterraner Eleganz in der Villa bis zu edler Klassik im Renaissance-Schloss – stehen den Gästen zur Verfügung. Zur perfekten Performance des Fünf-Sterne-Superior-Hotels gehören drei Restaurants, unter anderem das Victor’s FINE DINING by Christian Bau des Drei-Sterne-Kochs, ein exklusiver Wellnessbereich und die Beauty-Farm „Victor’s Spa“ sowie ein reiches Angebot an ganzjährigen Freizeitmöglichkeiten. Dazu zählen Schiffsfahrten auf der Mosel und der Saar, Radwanderungen, Golfen und Tennis ebenso wie Weinproben bei regionalen Winzern und Shopping-Trips nach Frankreich oder Luxemburg.

Fisch & Feines, Messe Bremen

Schollen aus der Nordsee, Fleisch von Mangalitza-Schweinen, Edelsalze, feine Konfitüren und Schokoladen, Craft Beer in Strömen: Feinschmecker in Bremen und Umgebung treffen sich im November in der Messe Bremen. Von Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. November 2016, bietet die Fisch & Feines in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 und 3 Delikatessen im großer Auswahl. Alle Produkte genügen strengen Qualitätskriterien, denn die Fisch & Feines steht für nachhaltigen Genuss. „Ein Konzept, das ankommt – das zeigen uns die Besucherscharen“, sagt Projektleiter Jürgen Fricke.

Schon zum neunten Mal organisiert das Team die Genussmesse und das kulinarische Begleitprogramm in Bremen und Umgebung. In den Wochen um die Messe kredenzen Gastronomen ihren Gäste geräuchertes Störfilet, Weser-Lamm, Grünkohlmaultaschen, Urkarotten, Heidschnuckenbraten oder Matjes-Sushi. Und im Vorfeld der Fisch & Feines veranstalten Aussteller erneut „Foodmanufakturen“: Besucher können zum Beispiel lernen, Pralinen zu machen und Bier zu brauen, oder sie kosten Produkte des Bremer Martinshofs, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.

Die Messe selbst ist ein Paradies für Entdeckungsfreudige auf noch mehr Fläche in den Hallen und erstmals auch im Freien: Vor Halle 3 ist Streetfood zu haben, von Burgern bis zu gegrillten Makrelen. Mehr als 40 Hersteller und Händler stellen erstmals auf der Fisch & Feines Bremen aus. Einer alten Technik zur Konservierung von Gemüse hat sich Olaf Schnelle verschrieben: Durch Salz und Ausschluss von Sauerstoff macht er nach dem Prinzip der Sauerkrautherstellung auch Wurzelgemüse, Bohnen und mehr haltbar: „Das Fermentieren hat enorme Vorteile: Es ist einfach und bedarf keiner Energie. Und das Ergebnis ist noch wertiger als das Ausgangsprodukt wegen der Milchsäurebakterien, die im Prozess entstehen und für Menschen ganz wichtig sind.“

Von althergebracht zu sehr exotisch: Eine neue Ausstellerin vertreibt Kokosblütenzucker aus dem Hochland von Java, goldfarbenes Pulver, das nach Karamell und Malz schmeckt. Frittierte Heuschrecken mit Chili dürften für viele ebenfalls ungewohnt sein. Geradezu kribbelig kann auch Vollmilch-Dschungelade mit gerösteten Mehlwürmern oder der Energieriegel „Bug Break“ machen… Die gefriergetrockneten, essbaren Insekten gehören ins Sortiment eines schleswig-holsteinischen Unternehmens. Die Auswahl an Protein quasi pur kommt so gut an, dass Folke Dammann und seine Familie inzwischen von dem Betrieb leben. „Einsteigern empfehle ich eine süße Variante“, sagt der Chef des Hauses, der für das Unternehmen seinen ursprünglichen Beruf Kommunikationsdesigner an den Nagel hängte.

Bekannte wie außergewöhnliche Genüsse lassen sich prächtig mit einem Schluck aus dem flüssigen Angebot der Fisch & Feines herunterspülen. Mit Wein, Sekt, Selters oder Limonade oder zum Beispiel auch mit den Bierspezialitäten der mehr als 20 Händler und Brauereien beim Craft Beer Event in Halle 3, das im dritten Jahr noch mehr Vielfalt bietet. Ganz neu ist zum Beispiel Bier aus Wacken, „dem zuweilen lautesten und durstigsten Dorf der Welt“, wie die Brauerei in Anspielung auf das jährliche Heavy-Metal-Festival textet.

Wer dann noch einen Absacker möchte, könnte ein Gebräu kosten, dem laut Hersteller ein Gemisch aus altem Motorrad, Feuerwasser und Tonka-Bohnen seine besondere Note verleiht. Auch gibt es Schnaps, der wie in den USA zur Prohibitionszeit gebrannt wird. Zu kaufen ist er wie in jenen Tage in Einmachgläsern.

Die Fisch & Feines ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Ticket kostet neun Euro, am Freitag ab 15.00 Uhr 5 Euro. Es gewährt auch

www.fisch-feines.de.

Wormser Nibelungen Festspiele

Ob als Auftakt für einen fulminanten Festspiel-Abend oder als kulinarisches Glanzlicht zum Ausklang eines ganz besonderen Sommertags – auch diesmal wieder verspricht das Nibelungen Dinner während der Wormser Nibelungen Festspiele ein echtes Highlight zu werden. Zehn Termine stehen in der Zeit vom 16. bis 30. Juli zur Auswahl. Angerichtet wird – wie bereits in den vergangenen Jahren – im Kreuzgang des historischen Andreasstifts von Gauls Catering aus Mainz. Das als Caterer des Jahres 2015 ausgezeichnete Team rund um Küchendirektor Klaus Heidel hat auch dieses Jahr wieder ein Viergang-Menü komponiert, das schon beim Lesen der Menüfolge die Geschmacksknospen in Aufruhr versetzt. Los geht’s jeweils um 17.30 Uhr mit einem Sektempfang und Fingerfood mit vielen Aha-Effekten. Doch das Beste kommt, wenn die Gäste an den festlich gedeckten Achter-Tischen Platz genommen haben.
 
Da tanzen feinste Süßwasserfischlein auf dem Vorspeisenteller, und Perlen aus Weinessig und Schalotten platzen am Gaumen. Entzücken wird sicher auch der sanft geschmorte Rinderrücken in einer leichten Szechuan-Pfeffer Essenz. Den süßen Abschluss bilden zartgrüne Pistazien-Club-Sandwiches in fruchtiger Begleitung. Da werden nicht nur Süßschnäbel schwach … Die vegetarische Menü-Variante klingt mindestens genauso verführerisch und zeugt von großer Kochkunst und der Lust an vielen kleinen überraschenden Momenten.
 
Gäste, die auch die Vorstellung, die um 20.30 Uhr beginnt, besuchen, werden in time mit einem Limousinen Shuttle zum Spielort chauffiert. Auch dieser Service ist im Menüpreis eingeschlossen. Das Viergang Menü inklusive Sektempfang und Fingerfood sowie aller korrespondierenden Getränke und Kaffeespezialitäten kostet EUR 95,- und ist unter Tel. 06131 90 688 100 oder per E-Mail an info@gauls-catering.de zu buchen. Hier gibt es auch weitere Informationen.

Termine für das Nibelungen Dinner:

·         Samstag, 16. Juli
·         Dienstag, 19. Juli – leider schon komplett ausgebucht
·         Mittwoch, 20. Juli
·         Donnerstag, 21. Juli
·         Freitag, 22. Juli
·         Samstag, 23. Juli
·         Dienstag, 26. Juli
·         Mittwoch, 27. Juli
·         Donnerstag, 28. Juli
·         Freitag, 29. Juli
·         Samstag, 30. Juli
Weitere Informationen unter:  www.gauls-catering.de

Wiener Genuss-Festival

Zum 9. Mal versammeln das Kulinarische Erbe Österreich und die Stadt Wien mehr als 180 kulinarische Aussteller zum Genuss-Festival im Wiener Stadtpark. Für die meisten Besucher ist der Termin – traditionell zum Muttertagswochenende – schon fix in ihrem Kalender verankert, wenn es wieder heißen wird „Das Beste aus den Regionen in der Bundeshauptstadt“.

Dann präsentieren Österreichs erstklassigste Handwerksbetriebe und Top-Manufakturen 3 Tagen lang ihr feines Angebot an ehrlich-regionalen Produkten. Neben klassischen Spezialitäten wie Pinzgauer Bergkäse, Kärntner Reindling, geräucherten Süßwasserfischen, Innviertler Surspeck oder Mangalitzaspeck gibt es auch wieder kreative Kreationen wie etwa getrüffeltes Kürbisschmalz, Safranessig, Erdbeersturm, Rosenzucker, Weidegans-Rillettes, Wiener Salonnougat oder Erdäpfelbratwürste. Neben kulinarischem Genuss geht es aber auch um Authentizität, Originalität und die Geschichten rund um die Regionalprodukte, die von den Ausstellern gerne erzählt werden.

Im 200 m² großen Ursprungs-Zelt können Besucher zudem in die einzigartige Erlebniswelt kulinarischer Köstlichkeiten eintauchen und ebenfalls die Möglichkeit nutzen, direkt mit den Bauern in Kontakt zu treten. Es warten aber nicht nur eine originelle Bio-Milchbar und Obstverkostungen auf die Gäste. Im Mittelpunkt des Zeltes stehen auch Bäcker, die zeigen, wie Sauerteig nach traditionellem Wissen hergestellt wird und welche Arbeitsschritte der Teig durchläuft, bis er zu köstlichem Bio-Brot wird. In einer Live-Kochvorführung zaubert ein Kochprofi zudem Leckerbissen rund um das Bio-Ei und aus zahlreichen anderen regionalen Produkten. Werner Lampert eröffnet dort auch am Freitag, 6. Mai um 11.00 Uhr mit einem Gespräch am „Grünen Tisch“ die Genuss- und Wissensvermittlung und spricht über die große Bedeutung und Kraft von Regionalität.

Heuer erstmals mit dabei: Die Region Südtirol, die sich mit Speck & Fleischwaren vom Strohschwein, Südtiroler Käsespezialitäten, Schüttelbrot, Edelkonfitüren, Kräutertees, Schlutzkrapfen und Südtirols besten Weinen von seiner delikatesten Seite zeigen wird.
Für ein passendes Kinderprogramm ist heuer ebenso gesorgt: In der Kinder-Erlebniszone erwartet die Kleinen eine Bastel- und Müslimix-Station. Daneben können große wie kleine Gäste am Glücksrad drehen. Als Gewinn winkt unter anderem 3x ein Wochenende „Urlaub am Bauernhof“ für die ganze Familie.

Noch mehr Informationen finden Sie unter www.genuss-festival.at

Markt des guten Geschmacks 2016

Bei der jährlichen Slow-Food-Leitmesse vom 31. März bis 3. April 2016 in Stuttgart steht das bewusste Erleben von Lebensmitteln mit allen Sinnen im Vordergrund. So bietet der Markt des guten Geschmacks – Die Slow Food Messe z.B. Mitmach-Veranstaltungen zum Thema Ganztierverarbeitung und Vielfalt schmecken.

„Beim Markt des guten Geschmacks geht es uns vor allem darum, die Menschen wieder an das Essen und alle damit verbundenen Prozesses heranzuführen. Die Industrialisierung der Lebensmittelindustrie hat zu einer Entfremdung von Mensch und Speise geführt. Viele Verbraucher wissen nicht mehr, auf welcher Weide ‚ihr Steak‘ stand, wie der Bauer das Tier behandelte, womit es gefüttert wurde, oder welcher Metzger wie die Schlachtung vollführte. Das oft fehlende Wissen um die Lebensmittelproduktion und die Speise macht es für viele schwer, ‚gute‘ von ’schlechten‘ Produkten zu unterscheiden“, so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Gerade beim Fleisch tragen wir eine große Verantwortung, das Erzeugnis wertzuschätzen, zum Beispiel durch eine möglichst ganzheitliche Verwertung des geschlachteten Tieres – von Kopf bis Schwanz. Die Erzeugung von Fleisch und tierischen Produkten erfordert viel Arbeit, Kosten und natürliche Ressourcen, aber es geht dabei auch um die Würde des für uns geschlachteten Tieres. Bei der Slow Food Messe widmen sich deshalb mehrere Kochwerkstatt-Termine der Ganztierverarbeitung, um zu zeigen, wie man auch weniger edler oder bekannte Teile in leckere Gerichte verwandelt:

Leberknödelsuppe in der Gemüsebrühe – von A – Z selbstgemacht! (K 3): Zwei junge Vollblutgastronomen schlagen mit Produkten vom eigenen Acker eine Brücke zwischen klassischer Kochkunst und zeitgemäßer jahreszeitlicher Ausrichtung. „Herz &Niere“ steht für Respekt vor dem Lebewesen und daher werden ganze Tiere verwendet und verwertet. Christoph Hauser („Herz & Niere“ -das nose to tail Restaurantkonzept in Berlin) wendet hierbei u.a. klassische Konservierungstechniken an und verbindet diese gekonnt mit seiner jahrelangen Erfahrung in der deutschen Spitzengastronomie. (Freitag, 01.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Feines Lammragout aus Bries, Zunge und Keule mit Steckrübe und Kartoffeln (K7): Ursula Hudson und Detlev Ueter kochen ganz traditionell Innereien vom Lamm. Sie wollen mit frischen Innereien von Tieren kochen, deren Leben ein gutes war, die extensiv gehalten und aufgezogen wurden und einen so guten wie nur möglichen Tod hatten. Aus Respekt vor dem Lebewesen wollen Ursula Hudson und Detlev Ueter gezielt das als Köstlichkeit auf den Tisch bringen, was aus dem Repertoire der Zubereitungen verschwindet, weil es nicht mehr geschätzt wird oder weil die Tiere aus industriellen Haltungsformen kommen und damit deren Innereien nicht gut auf den Tisch zu bringen sind. Und die Küchenphilosophie? Sie ist einfach, traditionell. Ziel ist, für Sie erfahrbar zu machen, wie wunderbar Inneren zu verarbeiten sind, wie köstlich sie unsere Mahlzeiten bereichern und abwechseln. (Samstag, 02.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Lamm – ganz oder gar nicht (K 10): Über das Putzen von Artischocken und Innereien bis hin zur Zubereitung von frischer Pasta erleben wir vier traditionelle römische Rezepte. Andrea und Marcello Gallotti bringen in ihr junges Restaurant viel ein: tiefes Wissen und Erfahrungen, die sie in ihrem Studium an der Slow-Food-Universität in Italien erworben haben, ihre Verwurzelung in verschiedensten europäischen Kulturen, die Überzeugung, dass Essen Identität und Freude stiftet, und ihren Ansatz, die Vielfalt der Regionalküchen Europas authentisch erlebbar zu machen. (Sonntag, 03.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Das Zweinutzungshuhn – eine nachhaltige Alternative zu den ausgebeuteten Hochleistungstierrassen der Massentierhaltung – findet wiederum Verwendung in der Kochwerkstatt Caesar’s Salad à la Sonja Frühsammer mit Hähnchenbrust vom Zweinutzungshuhn (K 9): Sie ist die beste Köchin in Berlin und eine der besten bundesweit. Die gebürtige Australierin kreiert aromenreiche Gerichte, die mit verschiedenen Konsistenzen und Geschmacksrichtungen spielen. (Sonntag, 03.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Dass Fleisch nicht unbedingt für ein gehaltvolles und deliziöses Mahl notwendig ist zeigt die vegetarisch ausgerichtete Kochwerkstatt Emmer- Ravioli mit Ziegenfrischkäse, Salbei-Schalotten-Butter und Wasserkressesalat mit Stefan Rottner (K4): Sein Handwerk hat Stefan Rottner in verschiedenen Spitzenrestaurants in Deutschland und der Schweiz erlernt. Regionale Spezialitäten sowie die Kräuter aus dem hauseigenen Garten bilden die Grundlage für seine gehobene und zugleich bodenständige Küche. (Freitag, 01.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

10 Jahre Restaurant la vie

Thomas Bühner

Im April knallen die Korken im Drei-Sterne-Restaurant la vie in Osnabrück, das 2016 sein zehnjähriges Bestehen feiert. Das große Jubiläumsjahr beginnt mit einer rauschenden Open House Party am Freitag, den 1. April 2016. Nach einer Begrüßung durch Küchenchef Thomas Bühner wird bei verschiedenen Foodstationen das Beste aus 10 Jahren la vie präsentiert. Spannend bleibt es aber auch das restliche Jahr über, wenn Thomas Bühner gemeinsam mit renommierten Kochfreunden aus der ganzen Welt, wie Vicky Lau aus Honkong, Andreas Caminada aus der Schweiz, Björn Frantzén aus Stockholm und Jonie Boer aus den Niederlanden, kulinarische Abende bespielt.

Am 17. März 2016 wird sich Thomas Bühner in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück eintragen. Darüber hinaus darf sich das la vie über die Aufnahme in die Bestenliste „Top 60“ des Hotel– und Restaurantblogs wbpstars.com freuen.

www.lavie10.de/progra%20mm/

Thomas Bühner

Kaum zu glauben: Zehn Jahre sind seit der Eröffnung des Osnabrücker Restaurants la vie am 1. April 2006 vergangen. Seither ist viel passiert: Die Auszeichnung mit drei Michelin Sternen sechs Jahre in Folge beispielsweise, aber auch die Bewertung mit 19 Punkten im Gault&Millau sowie Höchstnoten im Feinschmecker und in allen anderen renommierten Führern. Ein guter Grund also, den Erfolg um Küchenchef Thomas Bühner, Gastgeberin Thayarni Kanagaratnam und ihr Team einmal gebührend zu feiern und mit Freunden, langjärigen Weggefärten und Gästen auf das Jubiläum anzustoßen.

Am Freitag, den 1. April 2016 lädt das la vie daher zu einer großen Open House Party ein, die um 19 Uhr beginnt. Nach einer kleinen Begrüßung und einem gemeinsamen Aperitif darf dann das gesamte Haus, inklusive Küche und Kochkursküche, erkundet werden. An verschiedenen Food- und Getränkestationen wird das Beste aus zehn Jahren la vie Küche präsentiert, darunter typische la vie Klassiker, wie Taubenbrust in exotischem Sud oder der Steinbutt mit Petersilien-Infusion.

Besonderer Gast des Abends ist Küchenchef Pascal Kleber aus dem Arosa Kulm Hotel & Alpin Spa, dem offiziellen Partnerhotel des la vie, der sich und sein Haus ebenfalls mit einer eigenen Food-Station vorstellt. Um das Gesamtpaket abzurunden, sorgt ein Live-DJ für entspannte Klänge. Gäste dürfen sich also auf einen wunderbaren Abend in gewohnt ungezwungener Atmosphäre freuen.

Partner der Jubiläumsfeier sind übrigens die französische Champagnermarke Pommery, der Spezialitätenversand OTTO GOURMET, der Online Delikatessenhandel BOS FOOD und die Berliner Marke Imperial Caviar sowie der Winzerhof Stahl aus Franken, das Weingut Wwe. Dr. H. Thanisch von der Mosel, das Weingut Martin Waßmer aus Baden, das Weingut Omina Romana aus dem Lazio und die Domaine Trevaillon aus der Provence. Edle Spirituosen, wie Grappa aus dem Hause Nonino und Cognac von Remy Martin, werden ebenfalls ausgeschenkt. Karten sind ab sofort zum Preis von 280 Euro pro Person auf der Homepage www.lavie10.de/programm oder telefonisch unter 0541-331150 buchbar. Übernachten können Gäste übrigens ideal in den Hotels Walhalla und Steigenberger Remarque, die unter dem Stichwort „Zehn Jahre la vie“ spezielle Raten anbieten.

Sternekochtreffen bei Markus Semmler

Ganz großes Kino ohne Kulissen und Diven – dafür mit sehr guten Freunden, fünf Sternen und fulminantem Essen! Ulla Kock am Brinck, besondere Freundin des Hauses, läßt es sich nicht nehmen mit zu kochen und verschiedene Blogger werden live von der Party im Web berichten. Seien Sie dabei, noch gibt es Karten für meine Lieblings-Köche-Party dieses Jahr!

Fürs flüssige Wohl zeichnen vier unserer Lieblingsweingüter verantwortlich: Winter, Seeger, Riffel und Ômina Romana.

Freitag, 26. Februar 2016,
Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 19.00 Uhr
Live-Cooking Stationen inklusive Wein 149,00 € pro Person

www.kochkunst-ereignisse.com

Markus Semmler, Berliner Meisterkoch 2016,

Mario Döring

Beim „Chef’s Table“ den Interalpen-Cuisiniers über die Schulter schauen

Wer hat als Kind nicht einen verstohlenen Blick in die verführerisch duftenden Töpfe auf dem Herd geworfen, kaum dass die Eltern einem den Rücken zukehrten? Für alle großen „Kinder“, die noch heute am liebsten jeden Topfdeckel anheben würden, bietet das elegante Fünf-Sterne-Superior Interalpen-Hotel Tyrol deshalb ein ganz besonderes Erlebnis: Beim „Chef’s Table“ sitzen die Gäste nicht im Restaurant, sondern direkt in der haubenprämierten Interalpen-Küche und können das muntere Treiben in der Küche beobachten. Daneben testen sie die Köstlichkeiten der kreativen Cuisiniers frisch vom Herd. Los geht’s mit dem achtgängigen Degustationsmenü mit Weinbegleitung und einem Glas Champagner zum Aperitif ab 1. Februar jeweils dienstags bis freitags.

Zum Ende des vergangenen Jahres reisten die strengen Tester des Gault Millau wieder durch die bekanntesten Restaurants – und statteten auch dem Interalpen-Hotel Tyrol nahe Seefeld einen Besuch ab – mit einem erfreulichen Ergebnis: Das Küchenteam rund um Chef Mario Döring erkochte zwei Hauben und 15 Punkte. Die Tester beurteilen vorranging das feine Zusammenspiel von Aromen, Gerüchen und Zutaten der Gerichte. Verborgen bleibt zumeist die Zusammenarbeit hinter den Kulissen, die „Choreographie“ der Cuisiniers.

Mit seinem neuen Chef’s Table, der ab Februar regelmäßig stattfindet, nimmt sich das Interalpen-Hotel Tyrol nun diesem besonderen Thema an und gewährt exklusive Einblicke in das „Herz“ des Hauses: Jeweils von Dienstag bis Freitag können Gäste in der Küche Platz nehmen, um dort nicht nur den Köchen über die Schultern zu schauen, sondern auch ein achtgängiges Degustationsmenü zu genießen. Küchenchef Mario Döring und sein Team orientieren sich bei den zubereiteten Gerichten an Rezepten aus aller Welt, ohne dass der starke regionale Bezug verloren geht. Dabei greift der Cuisinier bevorzugt zu Zutaten aus der Umgebung des Hotels: Der Fisch etwa stammt vom benachbarten Leutaschtal, das Wild aus der Region. Auch heimische Bauern beliefern das Interalpen-Hotel Tyrol mit Milchprodukten und Gemüse. Für den besonders feinen Geschmack sorgen zahlreiche Kräuter, die im Garten des Hotels wachsen. Dazu gehören etwa verschiedene Arten von Thymian, Salbei, Waldmeister, Estragon, Lavendel und zahlreiche Minzsorten wie die Pfefferminze, Apfelminze, Orangenminze oder Schokoladenminze.

Begleitet wird das aromatische Menü von verschiedenen, handverlesenen Weinen, für jedes Menü passend ausgewählt vom Interalpen-Sommelier Andreas Pfingstl. Wer eine alkoholfreie Variante bevorzugt, kann aus einer großen Zahl an frischen Säften wählen, die auf die einzelnen Gänge abgestimmt werden.

Der Chef’s Table in der Hotelküche kann ab 1. Februar jeweils von Dienstag bis Freitag zum Dinner gebucht werden. Das Acht-Gänge-Degustationsmenü inklusive Weinbegleitung und ein Glas Champagner zum Aperitif kostet 145 Euro pro Person. Vegetarische und vegane Menüs werden auf Vorbestellung angeboten. Reservierungen von zwei bis maximal zwölf Gästen können bis zu zwei Tage vor dem Chef’s Table unter 0043 50809 30 entgegengenommen werden.

Weitere Informationen und Reservierungen unter www.interalpen.com.