Happy Birthday All-Clad

45 Jahre Topqualität für Spitzenköche weltweit

Wäre All-Clad ein Mensch, hätte er oder sie die längste Zeit des Arbeitslebens bereits hinter sich. Die Töpfe und Pfannen des amerikanischen Ultrapremium-Kochgeschirrherstellers sind jedoch ein ganzes Leben lang im Einsatz, und das schon seit 45 Jahren. Das liegt nicht nur am patentierten Herstellungsverfahren, das optimale Wärmeleitung und konstant professionelle Ergebnisse garantiert, sondern auch an der geballten Erfahrung aus fast fünf Jahrzehnten und dem kontinuierlichen Austausch mit Profis auf der ganzen Welt.

Seinen Anfang nahm alles in den späten 1960er Jahren mit dem US-Metallspezialisten John Ulam. Er hatte gerade das patentierte Roll-Bonding-Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe verschiedene Schichten von reinen Metallen und Legierungen zu untrennbaren Einheiten verwalzt werden konnten. Zuerst in anderen Industriezweigen angewendet, entdeckte Ulam schnell das Potenzial für hochwertiges Kochgeschirr und gründete 1971 All-Clad Metalcrafters. Und der Rest ist Geschichte: Produkte zuerst aus der Serie Stainless, später auch aus den Linien Copper-Core und Stainless with d5 Technology eroberten die Küchen der Welt und finden sich heute bei so renommierten Köchen wie Thomas Keller***, Daniel Boulud***, Harald Wohlfahrt*** oder Daniel Humm***.

„Produkte von All-Clad suchen in professionellen Küchen ihresgleichen. Sie helfen uns, effizient zu kochen und gutes Essen zuzubereiten“, heißt es aus den USA von David Chang, Gründer der internationalen Momofuku Restaurantgruppe. Drei-Sterne-Legende Harald Wohlfahrt aus der Traube Tonbach sagt: „Ich koche am liebsten mit All-Clad, weil die Produkte im Spitzengastronomie-Alltag eine so große Funktionalität haben. Das Ergebnis ist immer optimal, egal ob auf Gas oder Induktion“. Und Zwei-Sterne-Koch Tim Raue, der seit Jahren mit All-Clad arbeitet, ergänzt: „All-Clad mit anderen Töpfen und Pfannen zu vergleichen, ist wie einen Ferrari mit einem Fahrrad zu vergleichen.“

Auch von langjährigen Freunden und Partnern gibt es Glückwünsche: „Happy Birthday All-Clad, schön, dass es Euch gibt! Auf dass Ihr noch lange der perfekte Partner für unser Top-Fleisch seid“, wünscht Wolfgang Otto, Inhaber und Geschäftsführer von Otto Gourmet. Ralf Bos von Bos Food fügt hinzu: „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit All-Clad zusammen, weil wir beide nur perfekte kulinarische Lösungen anstreben. Da ist es doch klar, dass wir uns schon auf die nächsten 45 freuen!“

Das Geheimnis des Ultrapremium-Kochgeschirrs liegt in der Produktion: Nach dem Roll-Bonding erhalten die Töpfe und Pfannen beim Hydroformen ihre endgültige Form, wobei die Materialstärke auch in den Biegezonen erhalten bleibt. Das Ergebnis: Das Produkt umschließt seinen Inhalt von allen Seiten und bis ganz nach oben mit einem perfekten Wärmefeld. Alle Modelle verfügen über ergonomische Kaltstahlgriffe, die einfaches Handling garantieren, die mehrfache Politur des Kochgeschirrs von Hand sorgt für die optimale Porengröße und verhindert das Anhaften von Bratgut. All-Clad liefert alle Töpfe und Pfannen mit einer lebenslangen Garantie aus.

www.all-clad.de

Reduktion von Fett, Salz und Zucker

Aus falscher Ernährung resultierende Krankheiten sind ein großes Problem moderner Gesellschaften. Eine Ernährungsumstellung wäre in vielen Fällen die beste Möglichkeit, dagegen anzugehen. Doch Ernährungsgewohnheiten sind im Leben sehr fest verankert und vielen Menschen fällt es schwer, hier Änderungen dauerhaft umzusetzen. Ein Weg, sich bei gleichbleibendem Ernährungsverhalten besser zu ernähren, kann die Änderung der Rezeptur oder Zubereitungstechnik verarbeiteter Lebensmittel sein. Das Max Rubner-Institut (MRI) forscht darum im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu Möglichkeiten, Lebensmittel mit weniger Salz, Zucker und Fett herzustellen.

„Einfach weglassen“ kann man die Lebensmittelbestandteile Salz, Zucker und Fett bei den meisten Produkten nicht. Fast immer hat der Nährstoff mehr als eine Funktion im Lebensmittel. Salz im Käse hemmt zum Beispiel gefährliche Mikroorganismen, Zucker in Milchprodukten beeinflusst die zur Jogurt-Herstellung nötigen Bakterienkulturen und Fett ist bekanntermaßen ein wichtiger Geschmacksträger. Auch die eingesetzten Technologien wirken sich in mehr als einer Hinsicht auf das Lebensmittel aus.

Die Veränderung von Zellstrukturen, wie sie etwa beim Einsatz von Hochdruck passiert, beeinflusst zum Beispiel die Haltbarkeit von Lebensmitteln, aber auch den Geschmack. Genau darauf basiert eines der Forschungsprojekte des Max Rubner-Instituts. Gemüsesäften und -pürees mit und ohne Kochsalz-Zugabe werden mit Hochdruck behandelt. Wie bereits in anderen Studien gezeigt werden konnte, verändert sich dadurch die Geschmackswahrnehmung – weniger Salzzugabe ist erforderlich. Die Produkte werden dann hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe mit nicht behandelten Säften und Pürees verglichen.

In einem anderen Projekt ersetzen die Wissenschaftler das üblicherweise in Backwaren verwendete Fett durch hochwertiges Rapsöl. Dazu ist es erforderlich, das Öl so zu stabilisieren und zu verfestigen, dass es die Funktion der bisher verwendeten Fette im Teig übernehmen kann. Neben den Untersuchungen zur Backfähigkeit und Lagerung stehen auch Tests zur Verbraucherakzeptanz im Forschungsplan.

Kaltgeräucherter Lachs, Matjesfilet, Bismarckhering – lecker, aber auch recht salzig. Traditionell übernimmt das Salz hier wichtige Funktionen bei der Haltbarmachung. Die Wissenschaftler planen, die Rezeptur zu ändern und die eingesetzte Menge an Kochsalz (Natriumchlorid) zu reduzieren. Selbstverständlich wird das entstehende Produkt hinsichtlich Sicherheit, Qualität und Geschmack geprüft.

Eine ähnliche Herausforderung besteht, wenn Salz bei Kochschinken oder Brühwürsten reduziert werden soll. Die Wissenschaftler erproben hier neben dem Einsatz von Salzersatzstoffen auch den von Stoffen, die die Geschmacksempfindung für den fünften Geschmack Umami (neben süß, salzig, bitter, sauer) stimulieren sollen und so das Empfinden der Salzigkeit stärken. Zudem wird auch bei der Fleischforschung die Hochdrucktechnologie zur Verstärkung des salzigen Geschmacks eingesetzt. Die Wissenschaftler haben sich zum Ziel gesetzt aufzuklären, auf welchen Mechanismen die Wirkung der neuen Technologie beruht.

Das ehrgeizige Ziel beim Schnittkäse ist, den Natriumgehalt unter 0,4 Gramm pro 100 Gramm Käse zu drücken – natürlich ohne Qualitätseinbußen. Dazu werden unter anderem spezielle Starter- und Zusatzkulturen mit verstärkter Aromabildung erprobt, die die geschmacklichen Veränderungen durch reduzierten Kochsalzeinsatz kompensieren sollen. Auch beim Käse soll zudem mit Salzersatzstoffen gearbeitet werden. Da Salz beim Käse auch mikrobiologisch von großer Bedeutung ist, werden die Wissenschaftler diesen Bereich während der Käsereifung intensiv verfolgen. Um ganz sicher zu sein, dass am Ende kein Risiko von dem Salz-reduzierten Produkt für den Verbraucher ausgeht, werden gezielt Stämme von Lebensmittelinfektionen auslösenden Bakterien, zugesetzt. Im Endprodukt muss ausgeschlossen sein, dass sich diese Bakterien im Käse vermehren können.

Insgesamt werden vom Max Rubner-Institut neun Projekte gestartet, die sich der Reduktion von Fett, Salz und Zucker beziehungsweise dem Einsatz von Ersatzprodukten oder der Erhöhung der Geschmackswirkung – bei Zucker und Salz – widmen. Wenn diese erfolgreich beendet sind, werden die Ergebnisse bekannt und für Nutzer zugänglich gemacht.

www.mri.bund.de

Roher Fisch für ein langes Leben?

Japanische Kost soll Sterblichkeit verringern

Wenn es um das Alter geht, haben Japaner weltweit die Nase
vorn. Die hohe Lebenserwartung wird auch mit der gesunden japanischen
Kost in Verbindung gebracht. Eine aktuelle Studie aus dem britischen
Ärzteblatt bekräftigt die Vermutung, dass eine Ernährung mit viel
Reis, Gemüse und Fisch einen Beitrag zu einem langen Leben leisten
kann.

An der Untersuchung nahmen knapp 80.000 Menschen im Alter von 45 bis
70 Jahren teil. Sie wurden zu ihren Ernährungs- und
Lebensgewohnheiten befragt.

In Deutschland ist es eine Pyramide, in Japan ein Kreisel: Im Jahr
2005 hatten die japanischen Behörden einen „Nahrungskreisel“ mit
vier Stufen von hohem zu niedrigem Verzehr entwickelt, um der
Bevölkerung die Prinzipien einer gesunden Ernährung zu
veranschaulichen. Der Japaner soll viel Getreide, also Reis, Nudeln
und Brot essen, gefolgt von Gemüse. Auf der dritten Ebene stehen
Fisch, Sojabohnen, Eier und Fleisch, während Obst und Milchprodukte
in nur geringen Mengen gegessen werden sollen.

Mitarbeiter des Nationalen Zentrums für globale Gesundheit und
Medizin in Tokio brachten die Angaben zur Ernährungsweise der
Studienteilnehmer mit späteren Todesfällen in Zusammenhang. Anhand
einer Skala von 0 bis 70 bestimmten die Wissenschaftler, wie stark
sich die Probanden an die Empfehlungen des japanischen
Gesundheitsministeriums hielten. Das Fazit: Wer sich stark an die
Empfehlungen des „Nahrungskreisels“ hielt, hatte im Laufe der
folgenden 15 Jahre eine um 15 Prozent geringere
Sterbewahrscheinlichkeit. Jeder 10-Punkte-Anstieg auf der Skala
führte zu einer Reduktion der Sterblichkeit um 7 Prozent.

Doch trotz aller Forschungen, Statistiken und deren Interpretation:
Ein Rezept für ein langes Leben gibt es nicht. Die Lebenserwartung
ist von vielen verschiedenen Faktoren wie dem Lebensstil, der
Gesundheitsversorgung und nicht zuletzt auch von den Genen abhängig.
Wie stark der Einfluss der Ernährung ist, darüber kann nur
spekuliert werden.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen: www.bmj.com/content/bmj/352/bmj.i1209.full.pdf

10 Dinge, die Sie garantiert noch nicht über Tiefkühlkost wussten

Warum der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan Tiefkühlkost-Fan war und woher genau die Idee zur Gefriertruhe kam? Diesen Fragen ist die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH nachgegangen und hat die zehn kuriosesten Fakten zum Thema Tiefkühlkost zusammengestellt.

1. Die kühle Kost ist heiß begehrt, auch in Gaunerkreisen
Diamanten? Goldbarren? Teure Gemälde? Von wegen! Auch Tiefkühlkost ist bei Einbrechern sehr beliebt. Immer wieder muss die Polizei ausrücken, weil Gefrierschränke leergeräumt oder komplette Kühlanhänger gestohlen wurden. Zuletzt im sächsichen Laußnitz. Schaden: 35.000 Euro!
www.radiodresden.de/gewinnspiele-aktionen/ladung-tiefkuehlkost-in-laussnitz-gestohlen-578173/

2. Ronald Reagan war Tiefkühl-Fan
Ob sein Lieblingsgericht der Hirschbraten oder doch die Forelle Müllerin Art war, bleibt sein Geheimnis. Verbrieft ist aber, dass der amerikanische Präsident am 6. März 1984 den Tag der Tiefkühlkost ins Leben rief. Kein Wunder: Die USA sind mit ihrem Jahresverbrauch von über 51 kg pro Kopf die unangefochtenen Weltmeister! Deutschland liegt mit 40 kg noch ein Stück dahinter.
www.swr.de/swr4/bw/region-aktuell/bodensee/die-tiefkuehlkost/-/id=258288/nid=258288/did=5976702/si5629/index.html

3. Ein eisiger Wind brachte die Erleuchtung
Der Meeresbiologe Clarence Birdseye (1886-1956) staunte nicht schlecht als er auf einer Expedition in die Antarktis die Einheimischen beobachtete. Die Inuits froren innerhalb weniger Minuten ihre Fische ein, indem sie sie in die – 40 Grad kalte Luft hängten. Nach dem Auftauen schmeckte das Gefriergut wie frisch. Birdseye war so fasziniert, dass er nach der Reise sofort Konstruktionspläne für eine Gefrieranlage schmiedete.
http://de.wikipedia.org/wiki/Clarence_Birdseye

4. Tiefkühlkost mag keine Eisberge
Kälte muss sein, keine Frage. Aber wenn das Gefriergut nur noch ein großer Eisklumpen ist, gibt es leider nur eine Lösung: ab in den Müll damit. Denn dies ist nicht etwa ein Zeichen, dass die Ware besonders stark eingefroren war sondern dass die Kühlkette an irgendeiner Stelle unterbrochen war. Dann bitte nicht mehr verzehren. Unbedenklich sind dagegen Schneekristalle, weil in die Beutel Löcher gestanzt wurden. So blähen sich diese nicht auf und passen besser in den Gefrierschrank.
www.t-online.de/lifestyle/essen-und-trinken/id_21548582/tiefkuehlkost-so-erkennen-sie-gute-tiefkuehlkost.html

5. TK-Ware lindert Schmerzen
Gefrorene Möhren, Erbsen oder Bohnen sind die perfekte Alternative, wenn Sie keine Kühl-Kompresse zur Hand haben. Falls Sie oder Ihre Lieben sich also verletzt haben, einfach in die Truhe greifen! Wichtig: Legen Sie ein dünnes Tuch zwischen Haut und Tiefkühlgut, sonst kann es zu schmerzhaften Unterkühlungen kommen. Auch als Coolpack bei Kopfschmerzen, Hitzeschlag oder nach einer Zahnoperation geeignet.
www.hno-operationen.de/notfall

6. Tiefkühlkost brachte die (kulinarische) Unabhängigkeit
Ein feines Blumenkohlsüppchen im Januar? Rosenkohl im Juli? Vor 1960 ein Ding der Unmöglichkeit. Zumindest, wenn die Hausfrau bei ihrer Hauptzutat Wert auf Geschmack und Farbe legte. Denn bis zu diesem Zeitpunkt kannte man in Deutschland nur das Einkochen, um Lebensmittel haltbar zu machen. Das Problem: Erdbeeren, Bohnen & Co. sahen längst nicht mehr so ansehnlich aus, veränderten ihre Konsistenz und büßten ihren Geschmack ein.
www.tiefkuehlkost.de

7. Sieben Dollar revolutionierten die Lebensmittelwelt
So hoch war das Startkapital vom Erfinder der Tiefkühlkost Clarence Birdseye. Mit diesem Mini-Betrag versuchte er, eine sogenannte Schockgefrieranlage zu konstruieren. Sie bestand aus Eis, Salz und einem Ventilator mit Elektroantrieb – und scheiterte ständig. Die Lebensmittel hatten nach dem Einfrieren und Auftauen nicht mehr die gewünschte Qualität. Erst mit seiner Erfindung, dem Plattenfroster-Verfahren, klappte es viele Jahre später. Sein Durchhaltevermögen hat sich trotzdem ausgezahlt: 1929 verkaufte er das Patent und die Markenrechte für 22 Millionen Dollar!
http://de.wikipedia.org/wiki/Clarence_Birdseye
www.tk-18.de/2015/03/02/85-jahre-tiefkuehlkost/#post-5864

8. Tiefkühlkost macht Eisdielen Konkurrenz
Laut „Verbraucheranalyse 2012“ von der Axel Springer AG und der Bauer Media Group verzehrte jeder Deutsche 7,7 Liter Eiscreme. Dabei muss man dank TK-Technologie nicht zwangsläufig an der Eisdiele Schlange stehen oder den Eiswagen abwarten. Heute hält das Tiefkühlsortiment hunderte von Eissorten bereit, die bequem in der heimischen Truhe bevorratet werden können. Auch mit Tiefkühlfrüchten können Sie innerhalb von drei Minuten Ihr eigenes gesundes Eis zaubern, ohne Farb- oder
Konservierungsstoffe. Ohne Eismaschine und viel Aufwand! Einfach zirka 350 Gramm TK-Früchte mit zwei Esslöffeln Zucker und 250 Gramm Joghurt pürieren – und genießen.
www.chefkoch.de/forum/2,25,251440/Blitz-Eis-ganz-ohne-Eismaschine-Joghurt-Obst-nach-Wahl.html

9. 23 Mal Gold für Deutschland
So viele Fischstäbchen mit dem goldgelben Knuspermantel isst jeder Deutsche im Durchschnitt. Insgesamt kommen wir auf 100 Gramm Tiefkühlkost pro Tag. Auf Platz 1 der beliebtesten Waren:  Fisch. Dann folgen Backwaren und Pizza.
www.abendblatt.de/vermischtes/article107905402/246-Aepfel-110-Liter-Bier-und-23-Fischstaebchen.html

10. Das erste TK-Gericht feiert 85-jähiges Jubiläum
Happy Birthday Tiefkühlkost! In Amerika feiert das schonende Haltbarkeitsverfahren schon sein 85jähriges Jubiläum. Und wir dürfen immerhin auch schon 60 Geburtstagskerzen auspusten! Eine echte Erfolgsgeschichte, denn seit den 70iger Jahren hat sich das Marktvolumen in Deutschland mehr als vervierfacht. Jahresumsatz der Unternehmen: etwa 12 Milliarden Euro!
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/155451/umfrage/umsatzentwicklung-im-tiefkuehlkostmarkt-in-deutschland-seit-1989

Formula-Diät

Generell sind Diäten keine Lösung für eine langfristige Gewichtsabnahme und -stabilisierung. Und das obwohl so gut wie alle Diäten eigentlich funktionieren – solange man sich nur daran hält. Das ist aber gleichzeitig das Kernproblem: wer will schon die nächsten 30 Jahre von 1.200 bis 1.500 kcal leben, dauerhaft auf fettreiche Lebensmittel verzichten oder jahrelang Pulver anrühren?

Eine bewusste und schlaue Ernährung sieht anders aus. Warum es aber einen großen, weiteren Grund gibt, gewissen Diäten eher aus dem Weg zu gehen, hat ökotest in ihrer aktuellen Ausgabe publiziert. Die nahm die sogenannten Formula-Diäten* mal genauer unter die Lupe und kam zu einem ernüchternden Ergebnis. Bis auf zwei Produkte, die immerhin das Prädikat „ausreichend“ bekamen, sind alle mit „mangelhaft“ und „ungenügend“ glatt durchgefallen. Sechs, setzen sozusagen.

Der Grund? Böse Inhaltsstoffe, falsche und unzureichende Kennzeichnung sowie zu wenig anwendungsorientierte Hinweise. Zeit wurde es, finde ich. Auch wenn ich durchaus nachvollziehen kann, dass bei starkem Übergewicht die anfängliche Unterstützung durch Formula-Shakes bei der – sagen wir mal zügigen – Gewichtsabnahme hilfreich sein kann. Dennoch fehlt bei dieser Art von Diät die Komponente Ernährungsbildung gänzlich. Ein Umstand, den ich bei vielen Diäten bemängele. Denn im heutigen Lebensmittel- und Ernährungsdschungel ist eine bewusste und individuell geeignete Ernährungsweise ohne Ernährungskompetenz kaum möglich.

Stattdessen gibt es fertige, für das Diätkonzept passende Produkte, die meine Bequemlichkeit weiter füttern und mir tiefer liegende Erkenntnisse verwehren. Dafür darf ich manchmal Punkte zählen oder mir etwas aus einer kleinen Lebensmittelliste aussuchen. Was ich aber nicht weiß: wie lange kann ich das so machen und wie bzw. was esse ich danach, ohne wieder in den schwereren Ausgangszustand zu kommen?
Das ist laut ökotest auch einer der Hauptgründe für die schlechten Ergebnisse. Die Produkte enthalten nicht nur jede Menge unerwünschte Inhaltsstoffe wie Aromen, Süßstoffe und gentechnisch veränderte Substanzen. Nein, die Produkte sind auch noch teilweise kalorienärmer als vorgeschrieben und kommen der Aufklärungspflicht nur in Ansätzen nach. So ist bei Pulverdiäten sowohl eine ärztliche Begleitung zur richtigen Durchführung wichtig als auch eine auf drei Wochen begrenzte Anwendungsdauer vorgeschrieben. Eine Tatsache, die auch so manch aus der Werbung bekannter Hersteller verschweigt.

Somit ist es nicht verwunderlich, dass auch nach Formuladiäten das Gewicht schnell wieder ansteigt und der Stoffwechsel sich rächt. Zwar sind wir dann um eine Erkenntnis reicher. Wirklich leichter bleibt dabei aber leider nur die Geldbörse.

*Formula-Diäten sind frei verkäufliche Nährstoffpulver, die den täglichen Bedarf an lebensnotwendigen Nährstoffen wie Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen decken sollen und dabei kalorienarm sind. Als Mahlzeiten-Ersatz verkauft unterliegen die Produkte der Diätverordnung.

Der Beitrag wurde zuerst auf www.irina-baumbach.de/blog veröffentlicht.

Benoit Violier ist tot – Selbstmord

Benoît Violier, ein Schweizer, wurde von der französischen La Liste zum besten Koch der Welt gekürt. Gestern hat sich der gebürtige Franzose, der im Schweizer Waadtland lebte und arbeitete, das Leben genommen. Der Leichnam Violiers ist am späten Sonntagnachmittag in seiner Wohnung gefunden worden, teilte die Polizei mit. Der 44-Jährige habe sich mit einer Feuerwaffe umgebracht. Die genauen Umstände seines Todes werden untersucht.

Violier ist gebürtiger Franzose. Der passionierte Jäger stammte aus einer Winzerfamilie aus La Rochelle, Frankreich. Nachdem er 20 Jahre in der Schweiz lebte, lies er sich vor zwei Jahren einbürgern. Erst seit drei Jahren arbeitete er als Küchendirektor im „Hotel de Ville“ in Crissier, das 20 Minuten von Lausanne entfernt liegt. Küchenchef ist Franck Giovanni. Violier übernahm den Job von Philipe Rochat, der im letzten Sommer bei einem Fahrradunfall ums Leben kam.

Violier ist vom Gault-Millau mit 19 Sternen ausgezeichnet und wurde „Koch des Jahres 2013“. Drei Sterne vom Michelin. 1. Platz bei La Liste. Er war Schüler von Joël Robuchon, Frédy Girardet und Philippe Rochat.

Violier hinterlässt Brigitte, seine Ehefrau, und den zwölfjährigen Sohn Romain, denen unser Mitgefühlt gilt. Die Familie bat darum, in Ruhe gelassen zu werden, um trauern zu können.

Betrug mit Lebensmitteln früher erkennen

Experten verschiedener Disziplinen unterstützen BVL bei Entwicklung eines nationalen Konzeptes

Die Bekämpfung von Lebensmittelbetrug ist seit dem Pferdefleischskandal im Jahr 2013 stärker in den Fokus der Behörden und der Öffentlichkeit gerückt. Beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist ein Expertenbeirat für Lebensmittelbetrug ins Leben gerufen worden. Experten aus verschiedenen Behörden werden künftig mit ihrem interdisziplinären Wissen das BVL bei der Entwicklung eines nationalen Systems zur Bekämpfung von Lebensmittelbetrug unterstützen.

Dabei geht es in erster Linie um die Entwicklung eines nationalen Frühwarnsystems vor Lebensmittelbetrug, aber auch Fragen der Vorbeugung und der Aufklärung von irreführenden Praktiken sollen thematisiert werden. „Die globalisierten Warenströme und die damit verbundenen komplexen Lieferbeziehungen haben Betrügern zusätzliche Möglichkeiten eröffnet“, sagt BVL-Präsident Dr. Helmut Tschiersky. „Deshalb werden wir uns dem Thema in Zukunft verstärkt widmen.“ Mit neuen Werkzeugen zur Erfassung und Auswertung von Warenströmen und neuen analytischen Methoden zum Nachweis von Verfälschungen bei Lebensmitteln sollen Betrug und Verbrauchertäuschung in der Lebensmittelkette aufgespürt und vermindert werden.

Die Mitglieder des Expertenbeirates kommen aus verschiedenen Behörden und Einrichtungen des Lebensmittelbereiches, aber auch Vertreter des Bundes- und Zollkriminalamtes, des Statistischen Bundesamtes und zweier Schwerpunktstaatsanwaltschaften gehören dem Gremium an.

Das nationale Konzept zur Bekämpfung von Lebensmittelbetrug wird in enger Abstimmung mit dem von der EU-Kommission gegründeten Food-Fraud-Netzwerk entwickelt. In diesem nach dem Pferdefleischskandal ins Leben gerufenen Netzwerk tauschen sich die 28 Mitgliedstaaten über Betrugsfälle aus und erörtern geeignete Bekämpfungsmaßnahmen. In Deutschland wurde das BVL als nationale Kontaktstelle für Lebensmittelbetrug (Food Fraud Contact Point FFCP) benannt. Es stellt den Informationsaustausch mit den Bundesländern, den anderen EU-Staaten und der Europäischen Kommission sicher.

www.bvl.bund.de

Alex Werthmüller

Schweizer Nobelkoch legt Biografie vor:
Rezeptbuch eines bewegten Lebens

Fast blind hat ein 93-jähriger sein bewegtes Leben in zwei Zentimeter großen Lettern mühsam aufgeschrieben: Drei Jahre später war „Mein Lebensmosaik“ von Alex Werthmüller fertig. Der Nobelkoch lernte im Verlauf seines Lebens viele Prominente kennen, unter anderem auch Winston Curchill.

Gehoben hat den Schatz der Erinnerungen seine Enkelin Sarah Scarnato, die ihn auch als Autorin unterstützte. Als sie bei ihrem Grossvater einen mit Schachteln überbordenden Tisch entdeckte, jede mit Manuskriptblättern und alten Fotos randvoll gefüllt, entbrannte ihre Neugier. Im Stöbern offenbarten sich ihr unzählige Mosaiksteinchen, jedes eine pittoreske Station im Leben eines Mannes, der auch im hohen Alter noch lebensfroh ist.

Werthmüller hat als Chef- und Meisterkoch in den besten Hotels und Gastrobetrieben der Schweiz gearbeitet, aber auch mit 90 Mitarbeitern Hilfsbedürftige versorgt. Viele Prominente hat er kennengelernt, viele andere kommen und gehen gesehen. Der Zürcher Stadtpräsident zeichnete ihn mit einer Ehrenurkunde für sein Engagement aus. Als Naturliebhaber und Frauenversteher berichtet er von so mancher Erfahrung.

Es ist kaum möglich, in wenigen Zeilen wiederzugeben, welche Lebensfacetten in diesem reichhaltigen „echten“ Schmöker stecken: Sie sind vielfältig und stimmen mal heiter, mal nachdenklich, sind berührend und voll spannender und überraschender Wendungen. In Summe überlässt Werthmüller der Nachwelt ein Vermächtnis über den Wert und Sinn des Lebens. Ergänzt übrigens um einen sehenswerten Bildteil mit zahlreichen zeitgenössischen Abbildungen. „Mein Lebensmosaik“ von Alex Werthmüller und Sarah Scarnato ist dieser Tage im WOA Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.

Titelangaben:
Alex Werthmüller, Sarah Scarnato
Mein Lebensmosaik – 93 Jahre und kein bisschen leise
592 Seiten, mit Bildteil
Hardcover mit Schutzumschlag
EUR 29,90
ISBN: 978-3-9524265-4-8

60 Jahre Heinz O. Wehmann

Vorgestern feierte Heinz O. Wehmann die erste Etappe seines 60. Geburtstags im Landhaus Scherrer mit Medienpartnern und Prominenten. Dabei gewährte er Einblicke in sein Leben und nahm die Gäste mit auf eine kulinarische Zeitreise. An den verschiedenen Geschmacksstationen bekam Heinz O. Wehmann prominente Unterstützung: Komiker und Karikaturist Jörg Knörr verzierte Teller mit einzigartigen Zeichnungen des Geschmackspapstes, Schauspieler Marek Erhardt schwang die Pfanne und auch Rosalie van Bremen ließ es sich nicht nehmen, selbst Gemüse zu schnippeln.

Was stand vor 30 Jahren auf der Speisekarte, welche Klassiker sind am beliebtesten, wie steht es um die Zukunft unserer Lebensmittel und was macht eigentlich die stetige Gemütlichkeit des Sternerestaurants an der Elbchaussee aus? Bei der heutigen Jubiläumsfeier wurden diese und weitere Fragen während einer kulinarischen Zeitreise beantwortet: „Die Welt und die Gastronomie verändern sich, aber wahren Geschmack bringt nur die Natur hervor“, so Heinz O. Wehmann, „daher ist und bleibt es für uns am wichtigsten, dass unsere Zulieferer Bio- zertifiziert sind.“

Gestartet wurde das Jubiläum mit einer Ausstellung unter dem Namen GESTERN, welche in die sechs Jahrzehnte im Leben von Heinz O. Wehmann entführte und ebenso die Geschichte des Landhaus Scherrer widerspiegelt. So wurden z.B. Speisekarten der vergangenen 30 Jahre präsentiert und ein anschaulicher Einblick in den Wandel der Lebensmittelbranche gegeben. Zudem konnten die Gäste bei einer Blindverkostung selbst den Unterschied zwischen biologischen und genveränderten Produkten testen. Weiter ging es bei der Küchenparty im HEUTE: Hier wurden Wehmannsche Klassiker zu ausgesuchten Themen an je einer Geschmacksstation präsentiert: Die Gäste erlebten welche Garmethoden sich bei Kohlrabi eignen, damit dieser einen lieblich nussigen Geschmack entfaltet, wie Rote Bete richtig mariniert wird, um die gewünscht frische und erdige Note zu bekommen oder wie Tomaten durch richtiges Kochen den Säurespiegel verlieren und ein süßliches Aroma verbreiten. Im Anschluss lud der Sternekoch auf der Galerie im ersten Stock zu einem Blick ins MORGEN ein und verblüffte seine Gäste mit einer wahren Geschmacksexplosion: Ein Schokolade-Chilli- Schaum mit Stickstoff angerührt, entfaltete beim Verzehr erst seine süße Schoko-Note, bevor der Gaumen von feurigem Chilli angenehm überrascht wurde.

„Zusammen mit meinen Weggefährten habe ich die ersten 60 Jahre meines Lebens auf einer einmaligen Zeitreise Revue passieren lassen! Das Landhaus Scherrer spielt auch hier eine zentrale Rolle, denn es ist für meine Familie und mich nun seit mehr als 30 Jahren sowohl Arbeitsplatz als auch Zuhause. Mit Stolz kann ich heute sagen, dass mein Team und ich die Erstklassigkeit des Sternerestaurants von Beginn an gehalten haben und diese auch in die Zukunft tragen werden“, so der Geschmackspapst.

Hubert Obendorfer

Michelin-Stern, 3 Gault Millau-Hauben – im Genießer-Landhotel Birkenhof im Oberpfälzer Wald kommen Genießer voll auf ihre Rechnung. Nun lädt Hubert Obendorfer seine Gäste im neuen „Genuss-Atelier“ zum Mitkochen ein. Originelles Extra: Spezialkurse nur für Männer.

„Kochen ist mein Leben“, bekennt Hubert Obendorfer schlicht. Dabei steht der Sternekoch nicht auf Schischi und Firlefanz auf dem Teller. Bei ihm dreht sich alles um das Wesentliche: das Produkt. Die Grundprodukte erkennbar und so natürlich wie möglich zu präsentieren – und sie dabei in Harmonie zu verbinden -, das ist sein Ziel auf dem Weg zum perfekten Gericht. Wie ihm das gelingt? Dieses Geheimnis lüftet er nur allzu gern in seinen beliebten Kochkursen, zu denen er nun in sein neues „Genuss-Atelier“ im familiengeführten Genießerhotel Birkenhof im bayrischen Neunburg vorm Wald einlädt: „Ich wollte einen Raum für Inspiration, bewussten Genuss und spannende Begegnungen schaffen.“

Mission gelungen. In modernem Ambiente lässt er Gäste und Hobbyköche gerne in seine Töpfe blicken. Ob ein Männer-Kochkurs, bei dem es freilich um so essenzielle Dinge wie das perfekte Steak und die leicht glückende Mousse au Chocolat geht, ein grundlegender Saucen-Kochkurs oder der Frühlingsklassiker unter dem Zeichen „Fisch & Gemüse“ – beim Kochen in kleinen Gruppen verrät Oberndorfer so manchen Profitrick und gibt hilfreiche Tipps. Danach werden die Speisen genossen.

Neben dem „Genuss Atelier“ sind im Zuge des Umbaus neun neue Suiten, drei Ayurveda-Zimmer sowie die Erweiterung des Beauty- und Fitnessbereiches entstanden. „Es geht um Ruhe, Nachhaltigkeit und gesundes Leben – eben um Genuss mit allen Sinnen.“

Aktuelle Kochkurstermine und Infos: www.obendorfers-genusswelt.de, www.landhotel-birkenhof.de