Kinderleichte Küche & Chartreuse:

Diesen Spagat müssen die besten acht „MasterChef“-Kandidaten auf Sky 1 meistern. Zwei neue Folgen am Montag, 27. November um 20.15 Uhr nur auf Sky 1

• Herausforderungen der nächsten beiden Episoden: Lieblingsgerichte von Kindern, Chartreuse und ein dreistufiger Pressure Test mit einem Käse-Soufflé
• Zu Gast in der weltweit erfolgreichsten Kochshow: Fußballstar und Sky Experte Christoph Metzelder
• Versteigerung eines Bosch Kühlschranks zu Gunsten von „brotZeit eV“ und der Sky Stiftung

Die besten acht Kandidaten der „MasterClass“ müssen sich in der nächsten Ausgabe der beliebten Kochshow ganz außergewöhnlichen Testessern stellen: 19 Kinder bewerten die Gerichte aus der Team-Challenge, in der es diesmal um eine gesunde und ausgewogene Ernährung geht.
Prominente Unterstützung erhalten die jungen Testesser von Überraschungsgast und Sky Experte Christoph Metzelder. Er engagiert sich für den Verein „brotZeit eV“, der auch von der Sky Stiftung unterstützt wird und benachteiligten Kindern in Kindergärten und Schulen ein gesundes Frühstück ermöglicht. Dafür wird während der Sendung ein Bosch Kühlschrank signiert, der ersteigert werden kann. Mehr Infos unter: https://www.unitedcharity.de/Auktionen/Kuehlschrank-MasterChef
Für das Verliererteam aus der Team-Challenge wird es dann im Pressure Test handwerklich anspruchsvoll. Die „MasterChef“-Jury möchte, dass sie eine Chartreuse, ein in einem Ring geschichtetes Gericht, zubereiten.
„Wir verlangen heute von den Kandidaten einen irren Spagat: erst Kinderessen und dann so etwas handwerklich Anspruchsvolles wie eine Chartreuse. Das wird spannend“, so Juror und Sternekoch Ralf Zacherl. Wer diese Aufgaben am schlechtesten meistert, muss seine „MasterChef“-Schürze ablegen und die Show verlassen.

Für die verbleibenden sieben Kandidaten bleibt kaum Zeit durchzuatmen, denn es geht sofort anspruchsvoll in drei weiteren Kochrunden weiter. In der ersten Runde müssen die Kandidaten ein frei gewähltes Gericht in einem Weckglas zubereiten. Der Gewinner kommt eine Runde weiter, die übrigen sechs Kandidaten müssen in die nächste Runde und in Zweier-Duellen gegeneinander kochen. Für die drei schlechtesten Kandidaten geht es dann in der letzten Runde darum, ein überzeugendes Käse-Soufflé der anspruchsvollen „MasterChef“-Jury zu präsentieren. Die Erwartungen sind hoch und dieses Mal ist es gar nicht so leicht, die Nerven zu bewahren. Wer diese Herausforderung dennoch meistert und wer die „MasterChef“-Küche verlassen muss, sehen Sky Zuschauer am 27. November um 20.15 Uhr exklusiv auf Sky 1 sowie auf Sky On Demand, Sky Go und Sky Ticket.

Über „MasterChef“:
„MasterChef“ ist die weltweit erfolgreichste Koch-Castingshow mit über 300 Millionen Zuschauern und mehr als 10.000 Kandidaten, sie ist in 52 Ländern on air. In Australien gilt sie als erfolgreichste TV-Sendung aller Zeiten.
In 24 Episoden wird Deutschlands bester Hobbykoch gesucht. Das Teilnehmerfeld besteht zu Beginn aus den besten 40 Hobbyköchen Deutschlands. Nach diversen Ausscheidungsrunden ziehen 24 von ihnen in die sogenannte „Master Class“ ein. Eine(r) von ihnen wird im Finale zum Sieger gekürt. Im Laufe der Staffel müssen sich die Hobbyköche verschiedenen Aufgaben rund ums Kochen und Anrichten stellen. Diese sind als Team- und Einzelwettbewerbe oder als Duelle gestaltet. So haben die Kandidaten von Sendung zu Sendung die Chance, eine Runde weiterzukommen, um am Ende nicht nur den begehrten Titel „MasterChef“ zu führen, sondern auch 100.000 Euro und ein persönliches Kochbuch ihr Eigen nennen zu dürfen.
Bewertet werden die Kandidaten von einer hochkarätigen Jury bestehend aus TV- und Sterneköchen Nelson Müller, Ralf Zacherl, Sterneköchin Sybille Schönberger und Sommelier Justin Leone. Produziert wird die Koch-Castingshow von Endemol Shine Germany.
Originaltitel: „MasterChef“ Deutschland, zweite Staffel, Show, 24 Episoden als Doppelfolgen, je ca. 50 Minuten, D 2017.

Über Sky 1:
Der Entertainmentsender Sky 1 zeigt in Deutschland und Österreich eine ebenso unterhaltende wie hochwertige Mischung aus exklusiven Showformaten und hochkarätigen Serien. Das Programm besteht sowohl aus eigenproduzierten Shows und Serien als auch aus großartigen internationalen Serienproduktionen. Über Kabel, Satellit und IPTV steht Sky 1 in SD als Teil des Sky Starter Pakets allen Sky Kunden zur Verfügung, in HD ist der Sender im Sky Entertainment Paket erhältlich. Die Sendungen sind zudem über Sky On Demand, Sky Go und Sky Ticket zeitlich und räumlich flexibel abrufbar.

Philipp Stein

Wenn Liebe durch den Magen geht, werden Denim-Fans begeistert sein: Takko präsentiert zum Launch der neuen Jeans-Kollektion eine Online-Kochshow mit Deutschlands jüngstem Sternekoch Philipp Stein.

Der 25-Jährige gilt als „Aufsteiger des Jahres“ (Feinschmecker) und hat für das Modeunternehmen ein Drei-Gänge-Menü mit blauen Komponenten entwickelt. Die Aktionshomepage www.takko-denim-dinner.de wird in allen 1100 Filialen in Deutschland und über die Online- und Social Media-Kanäle von Takko beworben. Auf der Homepage finden die Takko Kunden nicht allein Rezepte zum Download, sondern auch eine dreiteilige Kochshow, in der Philipp Stein Tipps und Tricks aus der Sterneküche verrät. Takko Marketingleiter Dietmar Schweinsberg ist dabei der Zusatznutzen für die Kunden wichtig: „Wir werden natürlich auch in Zukunft die Produkte in den Mittelpunkt unserer Kommunikation stellen. Mit dem Denim-Menü haben wir uns aber bewusst für einen neuen Content-Marketing-Ansatz entschieden. Der Servicegedanke für unsere Kunden steht im Mittelpunkt – wir bieten einen Mehrwert. Trotz Sternekoch war von vornherein klar: Das Menü muss erschwinglich und für jeden nachkochbar sein, damit möglichst viele Kunden Spaß daran haben. Die Botschaft: Ein gutes Produkt muss nicht teuer sein.“

Um neue Zielgruppen zu erreichen, wird die flankierende PR-Kampagne gezielt über Medienarbeit verlängert: Takko findet man dann nicht wie bisher nur auf den Modeseiten, sondern zusätzlich auch im Rezeptteil der wöchentlichen Frauenzeitschriften. Für die Online-PR wurde zusätzlich ein redaktioneller Videobeitrag produziert. Entwickelt wurde die Content-Kampagne von KARKALIS COMMUNICATIONS. Die Agentur zeichnet seit 8 Jahren in verschiedenen Ländern für die Fashion PR für Takko verantwortlich.

Der Chef de Cuisine zaubert im Mainzer Restaurant „Favorite“ täglich für seine Gäste Gourmet-Kreationen. Neben seiner Auszeichnung mit einem Stern ist Stein, der durch Familientradition zum Kochen kam, mit 16 Gault & Millau Punkten dekoriert. Anlässlich des Starts einer Denim-Kollektion des Modeunternehmens Takko hat der Sternekoch nun alle Koch-Register gezogen und ein blaues Dinner entwickelt. Ganz im Zeichen des Themas Jeans ziehen sich blaue Komponenten durch das gesamte Drei-Gänge-Menü. Als Vorspeise präsentiert Stein ein knuspriges Crostini mit aromatischem Traubenchutney, Schinken und blauen Blüten. Im Mittelpunkt des Menüs steht eine Forelle mit blauen Kartoffelschuppen und Weißweinbutter. Ein Blaubeer-Quark-Küchlein mit frostigem Granitée rundet das Menü ab und bringt Genießer zum Schwelgen.

Philipp Stein erklärt jeden Gang im Video auf www.takko-denim-dinner.de

Kochshow mit Claudia Bitch & Co

„NakedKitchen – Scharfe Girls am Herd“ ist eine einzigartige und hocherotische TV Kochshow, in einem angesagtem Restaurant – Schluss mit dem Klischee, Erotikdarstellerinnen können nur in der Horizontalen Höchstleistungen erbringen, macht Isabella in ihrer neuen Fernseh-Talk-Kochshow, welche ab dem 3. Juli immer freitags um 21.45 Uhr auf dem Erotikkanal Visit-X zu sehen ist.

Neben dem Kochen eines leckeren Drei-Gang Menüs fühlt Isabella ihren Gästen in einem begleitenden Interview auf den Zahn. Auch vor sehr intimen Fragen scheut Isabella sich nicht. Grandios verpackt lockt sie ihren Showgästen so manches Geheimnis heraus. Ein Blick unter die Kochschürze erlangt Man(n) auch in den erotischen Showeinlagen. Essen was schmeckt lautet die Devise bei NakedKitchen. Hier wird Augenschmaus mit Gaumenschmaus gebündelt. Ein Männertraum wird wahr!

Aktuell werden die Shows einmal pro Woche in einem Restaurant in Stuttgart produziert. Sieben NakedKitchen Folgen wurden bereits für die Ausstrahlung aufgezeichnet. Neben Amateur-Erotik-Darstellerinnen hat Isabella auch schon die Mallorca Party Prominenz Mia-Julia (aka Mia Magma) hinter den Kochtopf gelockt. Darüber hinaus auch das IT-Girl Edona James – welche im Zusammenhang mit Stefan Effenberg Schlagzeilen machte.

Bis zur Sommerpause werden noch sechs Folgen abgedreht, so die Showmasterin, welche in jeder Show mit einer venezianische Maske auftritt und dieser dadurch einen Hauch von Mystik verleiht.

Nichts mit Ferien sagte uns Isabella. Während die Küche in der Sommerpause kalt bleibt – startet sie bereits mit einem weiteren spannenden Format durch. Für den August wurde sie bereits als Moderatorin für die Reality Night Movie Show „Psycho Project“ gebucht.

www.nakedkitchen.tv

Es gibt auch ein Trailer von der Show auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=RMf0IzQhz5A
Normalerweise machen ja Trailer Lust auf mehr … Normalerweise!

Hans C. Marcher

Die Kochshow bei der alle SATT werden.
Neu und bisher einzigartig ist das „organisierte Massenkochen mit würziger Unterhaltung“ mit dem Foodentertainer Hans C. Marcher (44).
In den letzten fünf Jahren hat Marcher bereist mehrfach mit bis zu 1.000 Menschen gleichzeitig gekocht. Ein spektakuläres Showkonzept mit hohem logistischen Aufwand und der Garantie für genüssliche Unterhaltung.

Diese Erfahrungen sind nun in die „Mitmach-Kochshow“ ABGEBÜGELT eingeflossen, eine Mischung aus Küchenparty, Entertainment und Comedy.
„Die Show ist, ohne live dabei gewesen zu sein, schwer zu greifen und zu verstehen“, so Hans C. Marcher weiter. Man kann sich alle Aktionen wie Unterhaltung, Musik, Interaktion, Kochen, Dinner und Genießen in einem abendfüllenden Programm nur schwer vorstellen.

Aber zum Schluss haben die Leute ein Programm von knapp vier Stunden, in dem sie viel gelacht und selbst am Herd mit Hand angelegt haben, um später ihr eigenes Menü mit den weiteren Gästen zu genießen.
Der besondere Clou an der Show: Es wird mit dem Bügeleisen das Fleisch für den Hauptgang gebügelt und zubereitet.

Zur ersten Auflage und Premiere im Dezember 2014 haben die Produzenten der GFE German Food Entertainment zusammen mit Regisseur Harald Richter den Stadtgarten in Erfurt gebucht, um an zwei Abenden den Auftakt für eine öffentliche Deutschland-Tour zu geben.
Ziel ist es, die Gäste mit leicht verdaulicher Kost zu unterhalten. Der Vorteil beim „Abgebügelt-Konzept“, man kann schon während der Show in vollen Zügen konsumieren. Vom ersten kulinarischen Appetitanreger zu Beginn der Veranstaltung bis hin zur Versorgung mit Getränken und dem 3-Gang-Menü werden die Gäste mit Bauch, Herz und Hirn satt. Und wer will, bekommt gerne Nachschlag!

Sämtliche Aktivitäten während der Zubereitung des dreigängigen Menüs durch die Gäste, werden intermedial durch eine Live-Regie von fünf Kameras eingefangen und Von der Küchen-Live-Combo musikalisch begleitet. Das bunte Treiben wird auf eine Großleinwand projiziert.
Während Hans C. Marcher auf der Bühne und im Publikum agiert, kümmert sich Saalreporter Marc Neblung um die teilnehmenden Gäste und ihre Bedürfnisse.
So können alle der rund 400 Gäste die lustigen Geschichten, Pannen und Kochtricks live miterleben und bekommen dabei noch wertvolle Kochtipps mit auf den Heimweg.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Bühnenkochshows mit Kochanekdoten und Rezeptplaudereien ist man bei „Abgebügelt“ stets auf Augenhöhe mit den Gästen. Jeder muss mitmachen, um am Ende auch genießen zu können und satt zu werden.

Die Live-Kochshow hat noch einen entscheidenden Vorteil, so Hans C. Marcher mit einem Augenzwinkern: „Über das Essen kann sich niemand beschweren, denn die Gäste haben ja selbst gekocht“. Natürlich hält man auch Alternativen für Vegetarier, Veganer und andere Allergiker bereit.

Mit am Start während der Performance sind rund 15 Foodentertainer (= Profiköche mit Entertainmentqualitäten), die dem Publikum auch mal zur Hand gehen, wenn es zum Beispiel um das „Bügeln mit totem Fleisch“ geht.
Als Stargast wird der 15-jährige Kloß Fritz aus Zella-Mehlis erwartet. Mit seinem Kultsong über die Thüringer Lieblingsspeise erreichte er mehr als 4,8 Million Youtube Fans und sorgt als begeisterter Hobbykoch in der Show dafür, dass es neben den Thüringer Klößen auch ein schmackhaftes Dessert gibt.

Am 11. und 12. Dezember 2014 – Einlass 18 Uhr – Beginn 19 Uhr im STADTGARTEN ERFURT – 99 € Person/Ticket – 3 1⁄2 bis 4 stündige Kochshow, Aperitif, alle alkoholischen und alkoholfreien Getränke, ein Appetitanreger, dreigängiges Menü, alle technischen Geräte und Lebensmittel für die Show, Gastgeschenke für alle Teilnehmer.
After-Koch-Show Party 22.30 Uhr bis 0.30 Uhr

www.abgebuegelt.de

Müritz Fischtage

Müritz Fischtage vom 27. September bis 12. Oktober an rund 30 Orten

Müritzer Zanderfilet, Barsch und Miesmuscheln im Krebsfond, Welshofpaella: Vom 27. September bis zum 12. Oktober finden die 8. Müritz Fischtage statt. Bei der großen Eröffnung mit dem traditionellen Plauer Fischzug finden sich Fischer, Köche und Musiker zum Festmarsch zusammen. Darüber hinaus können Gäste auf dem regionalen Fischmarkt köstlichen Fisch erwerben und in der Räucherschule oder beim Filetierkurs ihre Fähigkeiten bei der Zubereitung verbessern. Zudem stehen Vorträge zum Thema „Nachhaltige Fischerei der Müritzfischer“ im Müritzeum oder ein „Großes Krebsessen“ in der Fischerei Alt Schwerin auf dem Programm. Nach dem Genussfinale vom 3. bis 5. Oktober, einer Veranstaltung in Waren (Müritz), zu der eine Live-Kochshow und ein Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie gehören, finden die Müritz Fischtage beim Abfischfest an der Bolter Schleuse am 10. und 11. Oktober ihren Abschluss. Organisiert wird die kulinarische Veranstaltungsreihe von den Müritzfischern, ein Netz verschiedener Fischereibetriebe rund um den größten deutschen Binnensee. Unter www.mueritz-fischtage.de finden Interessierte alle Teilnehmer sowie die angebotenen Speisen.

www.mueritz-fischtage.de

Ausgekocht! ARD stellt „Mälzer kocht“ ein

Der sympathische Pinneberger Tim Mälzer wollte auf der ARD eine seriösen Kochshow zeigen – das interessierte aber nur 3,9 % der 14-49 Jährigen – ARD gibt Mälzer stattdessen Moderatoren Rolle

Wie Uwe Mantel von DWDL berichtet, wird Mälzer am Montag um 20.15 Uhr Moderator von „Lebensmittel Check“.

Tim Mälzer hat 5 Jahre lang auf der ARD gekocht.

Alles über Tim Mälzer: www.gourmet-report.de/archiv/tim+maelzer

Neue Kochshow auf SAT1: THE TASTE

The Voice als Kochshow!

Mit The Taste zeigt SAT.1 diesen Herbst die derzeit sicher lustigste Kochshow. In THE TASTE muss die Jury, bestehend aus den Spitzenköchen Tim Mälzer, Lea Linster, Frank Rosin und Alexander Herrmann, anhand eines einzigen Löffels des zubereiteten Gerichts entscheiden muss, ob sie den Kandidaten in ihrem Team haben will oder nicht.

Der Clou: Ähnlich wie bei The Voice wissen die vier Juroren nicht, wer hinter den kulinarischen Kreationen steckt denn nur der Geschmack entscheidet!

Vegan-Vegetarisches Sommerfest

Berlin ist die vegetarierfreundlichste Stadt in Deutschland. Das zeigt auch das Vegan-Vegetarische Sommerfest, das am 
31. August von 10 bis 21 Uhr bereits zum sechsten Mal in der Hauptstadt stattfindet. Auf dem Veggie-Sommerfest können sich große und kleine Besucher einen ganzen Tag lang über den vegetarischen Lifestyle informieren, vegan schlemmen und ein vielfältiges Programm erleben. An rund 
70 Info- und Verkaufsständen warten auf die Besucher internationale Leckereien, vegane Bio- und Rohkost-Spezialitäten, tierversuchsfreie Kosmetik, T-Shirts mit tollen Motiven und lederfreie Produkte und Accessoires wie Gürtel und Schuhe. Bei Organisationen wie der Albert-Schweitzter-Stiftung, Sea Shepherd, Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg und Vegan Runners können sich Interessierte über die Themen Tierschutz und Tierrechte, Umwelt sowie Ernährung und Gesundheit informieren.
„Das Sommerfest bietet die ideale Gelegenheit, sich über eine fleischfreie Ernährung zu informieren und die Vielfalt vegetarisch-veganer Produkte kennen zu lernen“, sagt VEBU-Geschäftsführer Sebastian Zösch. „Wir rechnen mit über 10.000 Besuchern.“

In einer Live-Kochshow zeigt der vegane Spitzenkoch und Restaurantbesitzer Björn Moschinski, wie man aus pflanzlichen Zutaten leckere Köstlichkeiten zaubert. Der vegan lebende Kraftsportler Patrik Baboumian, der sich 2011 den Titel “Stärkster Mann Deutschlands“ holte, versucht auf dem Sommerfest einen neuen Weltrekord aufzustellen. Man darf gespannt sein, ob es ihm gelingt. Auf der Bühne sorgen unter anderem Emaline Delapaix, Morgaine und Herr Binner für gute Stimmung. Und im Kongresszelt können spannende Vorträge und Lesungen gehört werden. Mit dabei sind Raphael Fellmer, Jumana Mattukat und viele andere. Hier wird es auch eine Live-Show der Sendung „MiViZ “ mit Marsili Cronberg geben.

Das persönliche Glück können alle bei einer Tombola mit vielen interessanten Sachpreisen herausfordern: Ob Restaurantgutscheine, Kosmetik-artikel oder Lebensmittel – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ein betreutes Kinderprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken und anderen Attraktionen sorgt dafür, dass auch die kleinsten Gäste Spaß haben. “

Was: Vegan-Vegetarisches Sommerfest
Wann: 31. August von 10 bis 21 Uhr
Wo: Alexanderplatz, Berlin

Das Vegan-Vegetarische Sommerfest wird vom Tierrechtsbündnis Berlin-Vegan, der Albert Schweitzer Stiftung (ASS) und dem 
Vegetarierbund Deutschland (VEBU) organisiert.
Anliegen der Veranstaltung ist es, sowohl überzeugte vegetarisch und vegan lebende 
Menschen als auch interessierte Passanten und Besucher anzusprechen und in einen interaktiven Austausch zu kommen.
Programm- und Ausstellerübersicht werden nach und nach veröffentlicht auf www.vegan-vegetarisches-sommerfest.de

ChefAlps 2013 erfolgreich

Mit rund 1’700 Besuchern war die zweite Ausgabe des Fachsymposiums ChefAlps am letzten Sonntag und Montag in der Zürcher Eventhalle StageOne ein voller Erfolg. Nie zuvor hatte es jemals in der Schweiz eine solche Gelegenheit gegeben, 10 internationale Weltklasse-Köche live in Aktion zu erleben. Allein fünf dieser Starchefs sorgen derzeit besonders für Aufsehen: In der erst kürzlich erschienenen Rankingliste „World’s 50 Best Restaurants 2013“ nehmen sie Spitzenplätze in den Top 12 ein, darunter Joan Roca aus Spanien, die neue Weltnummer eins!

Kochen ist in erster Linie ein Handwerk, aber es gehört auch Denkarbeit dazu. Hier lieferte 2013 auch die zweite Ausgabe des Fachsymposiums ChefAlps jede Menge Inspiration. 10 Vertreter der Kochwelt-Elite gaben in begeisternden Bühnenshows Einblick in ihre Philosophie und ihr Können – und dies in einem Ausmass, wie es in der Schweiz so noch nie zuvor zu erleben war. „Diese Möglichkeit, von den Besten zu lernen, ist einfach fantastisch“, urteilte Andreas Caminada. Der Schweizer Starchef und Europas jüngster Drei-Sterne-Koch (Schloss Schauenstein) steht als Patronatsträger denn auch voll hinter der ChefAlps. Ebenso wie seine Kollegen aus Österreich, die Spitzenköche Thomas Dorfer und Heinz Reitbauer, die es sich ebenfalls nicht nehmen liessen, auch diesmal die ChefAlps mit ihrer Anwesenheit vor Ort zu bereichern. Als Botschafter für die ChefAlps in Italien steht Spitzenkoch Norbert Niederkofler mit seinem guten Namen, der jedoch leider nicht nach Zürich kommen konnte.

Den Gourmetgipfel der Haute Cuisine wollte niemand verpassen
Die Elite der Gastronomiebranche und ebenso zahlreiche Nachwuchstalente sowie Medienschaffende, Fachjournalisten und Foodblogger aus dem In- und Ausland nutzten die Gelegenheit, sich von den Ideen und Techniken der Weltklasse-Köche und von Ausstellern nicht alltäglicher Gourmetprodukte für ihr eigenes Wirken inspirieren zu lassen sowie Netzwerke zu pflegen und auszubauen. Auch ambitionierte Hobbygourmetköche und sogenannte Foodies, interessierte Laien, die gutes Essen und Trinken in seiner Gesamtheit lieben, sich für die kulturellen Hintergründe interessieren und die neusten Kulinariktrends sowie die Entwicklung bekannter Persönlichkeiten in der Haute Cuisine mitverfolgen, kamen an der ChefAlps voll auf ihre Kosten. Autogramme und gemeinsame Schnappschüsse fürs Erinnerungsalbum waren ebenso unkompliziert möglich wie persönliche Gespräche mit den grossen Starchefs.
Auf Entdeckungstour zu innovativen Ausstellern und zum Networking ging’s in die Markthalle
Obendrein waren in der Markthalle innovative Produkte, Zutaten, Grill- und Kochgeräte, erlesene Weine, Champagner, Spirituosen, Zigarren, Mineralwässer und Softgetränke, Kaffeesorten und -automaten, feinste Tableware, modernste Kücheneinrichtungen, Kulinarikmagazine und Fachzeitungen sowie Kreditkartenzahlungssysteme führender Anbieter aus der Gastronomie für die gehobene Gourmetküche zu entdecken. In den Pausen zwischen den 45-minütigen Kochshows wurden hier die vielfältigen Gelegenheiten zum Kennenlernen neuer Ideen, zum Diskutieren und Degustieren sowie zum Networking ausgiebig genutzt und geschätzt. Einen guten Rahmen, um persönliche wie berufliche Freundschaften zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen, bot am Sonntagabend auch das Get-together in der Markthalle.

Die Highlights der Bühnenshows im Überblick
Tanja Grandits: „Ungeahnten Geschmackserlebnissen immer auf der Spur bleiben!“
Den Auftakt machte am Sonntag die Schweizer Zwei-Sterne-Köchin Tanja Grandits aus dem Restaurant Stucki in Basel. „Schmecken Farben? Ja, es gibt eine Köchin auf der Welt, die das unter Beweis stellt und wie keine andere ihre Erfindungen auf die Teller bringt“, moderierte Thomas Ruhl, Herausgeber der Edition Port Culinaire, ihre Show an.
Zusammen mit ihrem Team demonstrierte die zierliche Powerfrau eindrücklich die Philosophie ihrer Küche. Darin dreht sich alles um Farben, Gewürze und Kräuter, deren aromatische Gegensätzlichkeit sie in geschmacklich raffinierte, harmonische Kompositionen zu verwandeln weiss.
Step by step erlebten die Zuschauer die faszinierende Zubereitung fünf verschiedener Farbengerichte, wobei Tanja Grandits gut nachvollziehbar ihre zugrundeliegenden Gedanken darstellte. Mittels ausgeklügelter Formen, Texturen, Konsistenzen und Aromen sowie unterschiedlichster Kochtechniken, Back- oder Garmethoden erzielt die Sterneköchin mit der Neugierde einer akribischen Forscherin jeweils bis dahin ungeahnte Geschmacksintensitäten, deren Genuss sie obendrein jeweils durch ein ebenso aussergewöhnlich kreiertes passendes Getränk abrundet. So vereinten sich an der ChefAlps u. a. „Jakobsmuschel mit Kamillen-Miso, Vanille-Spargel und Salz-Zitrone“ und „Rote-Beete-Joghurt mit Himbeerbrot zum Weidenlamm mit Szechuanpfeffer“. Die Raffinesse steckt dabei im Detail, das sich bis zur durchdachten Platzierung auf dem Teller bei Grandits konsequent durchzieht. Leicht, unverkrampft, fröhlich, überraschend. So setzt diese erstaunliche Frau mit ihrem Team vorbildhaft ermutigende Trends in der Spitzengastronomie!

Björn Frantzén: „Rentierpenis – why not? Die Natur bestimmt, was wir essen!“
Wie lohnenswert es ist, die ChefAlps zu besuchen, um seine eigenen Horizonte zu erweitern, erfuhren die Symposiumsteilnehmer auch gleich in der anschliessenden Kochshow des skandinavischen Shootingstars Björn Frantzén (Restaurant „Frantzén“, Stockholm, **Michelin, World’s Best Nr. 12). Er vertritt die moderne nordische Küche – mit asiatischen Inspirationen. Dazu betreibt Frantzén einen eigenen Gemüse- und Kräutergarten und setzt sich intensiv mit dem Forschen nach den besten Lebensmitteln auseinander. „Die Natur entscheidet, was wir kochen“, lautet seine Philosophie. An der ChefAlps standen beim jungen Skandinavier u. a. die Zubereitung von „Pancakes aus Rentierblut mit Bitterschokolade“ sowie mit Holzkohle flambiertes Rentiersteak-Tatar, das dadurch ein feines Raucharomaparfum erhält, und obendrauf fein geraspelter hartgetrockneter (!) Penis vom Rentier auf dem Fünf-Gänge-Programm. Bewusst provokant und mit sympathischem Augenzwinkern, aber mit gedanklichem Tiefgang und handwerklich in meisterhaft perfekter Umsetzung dargeboten.
„Wissen die Leute eigentlich, was sie bei Ihnen essen?“, entfuhr es danach dem erfahrenen Foodjournalisten Waldemar Schön, der seine Show moderierte. Frantzéns Antwort auf Schöns Frage kam denn auch prompt: „Nein, vorher meist nicht, aber anschliessend schon.“ Das Carte-blanche-Prinzip habe sich bewährt. In seinem Restaurant gibt es keine standardisierte Speisekarte für den Gast zur Auswahl, sondern eine Aufstellung der Zutaten, die für die einzelnen Gänge dann verarbeitet werden. „Es ist unglaublich spannend, zu erfahren und damit zu experimentieren, wie das menschliche Gehirn reagiert und wie unsere geschmackliche Wahrnehmung durch unser Wissen beeinflusst wird – oder eben nicht!“, so der junge Wilde. Seine Show sorgte nachhaltig für Diskussionsstoff unter den Zuschauern. Ist das Genialität oder grenzt das schon an Vera…schung? Mit letzterer hätte sich der Schwede wohl kaum in Kürze zwei Michelin-Sterne und Platz zwölf in der „Best Restaurants“-Weltrangliste erkocht, lautete das Fazit. Doch genauso sollte es sein: „ChefAlps will anecken, aufwecken, zu neuen Denkmustern und Küchenpraktiken ermutigen“, freute sich Reto Mathis, Spitzenkoch und Mitor
ganisator der ChefAlps.
Joan Roca: „Crossmediale, interaktive Künste nutzen, um Essen als Gesamterlebnis zu zelebrieren!“
Im Anschluss an Björn Frantzén sorgte der Spanier Joan Roca, die neue unbestrittene Weltnummer eins, mit Einblicken in die visionäre Welt seiner Haute Cuisine für offene Münder, selbst bei den ganz Grossen seiner Zunft. Ganz konkret zum Beispiel damit, wie man die Musik Wagners oder die Kostbarkeiten des Meeres – mit den Themen Geburt, Traum, Angst, Sterben und Wiederauferstehung – für alle Sinne nachvollziehbar kulinarisch auf den Teller bringt. (Restaurant „El Celler de Can Roca“, Girona. ***Michelin, World’s Best Nr. 1.)
Sein Restaurant, gut eine Autostunde von Barcelona entfernt, führt Joan zusammen mit den beiden Brüdern Jordi (Patissier) und Josep (Service) – ein unschlagbares Dreigestirn. Ihr ganzes Bestreben ist es, alles jemals Gekochte zu toppen. So entwickeln sie stetig ihr Konzept „Essen als Gesamterlebnis“ weiter.
„Es gibt immer ein Schema, ein Konzept, nach dem wir unsere Gerichte entwickeln. Dem liegen 16 verschiedene Prinzipien zugrunde wie Tradition, Erinnerung, Forschung, Landschaft, Weine, süsse Küche, Farben, Parfum, Poesie, Risiko, Magie usw. – und der Querdialog mit anderen kreativen Disziplinen“, erläuterte Roca in Zürich. Letzterer inspirierte zu einem Experiment mit zwölf Künstlern unterschiedlicher Gattungen, u. a. mit Musikern, Opernsängern, Videokünstlern, Keramik- und Juwelierkunsthandwerkern. Die Rocas wollten damit eigentlich „nur“ neue Inspirationen entwickeln, heraus kam eine gastronomische Oper, umgesetzt in konkreten kulinarischen Zwölf-Gänge-Akten, zwölf Videoinstallationen, zwölf neuen, extra dazu komponierten Stücken usw. – eine Hommage an Richard Wagner sowie an François Vatel, Koch des französischen Königs Ludwig XIV. Vatel war als Küchenmeister nicht nur für das Zubereiten des Essens zuständig, sondern auch für dessen Präsentation und Darbietung inklusive Theaterinszenierungen, ein wahrer Eventmanager aus früheren Zeiten, salopp ausgedrückt.
Bei den Rocas heisst das: Jedem Gericht wird ein Musikstück, ein speziell kreiertes Gefäss gewidmet; der Wiedergeburt beispielsweise ein Glacé (Eis) auf Hefebutter, ein Lebensmittel, das sich bewegt, lebt – angerichtet auf einem Teller, der ebenfalls „lebt“ – dank Silikon mit Mechanik im Inneren. Erstaunliches lief da vor den Augen der ChefAlps-Zuschauer ab. Musikalisch, filmisch und live zubereitet – das Thema „Meer“. Dazu präsentierte Roca extra dafür hergestelltes Geschirr in Form von Korallen und Anemonen sowie Löffel, die einem Tintenfisch-Tentakel in Silber nachempfunden waren. Gut vorstellbar, dass aus diesen unglaublichen Fantasiegefässen Rocas „Gebratene Blätter der Seeanemone“ oder die „Kleinen Tintenfische, raffiniert mariniert und angebraten“ sowie die „Seegurke in Scheiben mit Spaghetti-Algen und pulverisiertem Plankton“ ganz, ganz intensiv nach köstlichem Meer schmecken!

Rolf Mürner: „Werdet Pâtissier – der schönste Beruf überhaupt!“
Sprudelnde Lollis und zwei wunderschöne Bodypainting-Models, gestaltet von der Art-Designerin Melanie Rodel (www.colorup.ch) und bestückt mit Köstlichkeiten des Pâtissier-Weltmeisters, gab es im Anschluss bei der Bühnenshow von Rolf Mürner zu erleben. („Swiss Pastry Design“, Rüeggisberg. Patissier- Weltmeister, Innovativer Trendsetter 2012.)
Der Schweizer schrieb das beste Dessertbuch der Welt – feinste Patisserie, raffinierte Schokoladengarnituren und elegante Pralinés sind sein Metier. „Nicht stehen bleiben und trotzdem Wurzeln haben“, lautet seine Devise. Der versierte Dessertcoach (u. a. der Schweizer Jugend- Kochnationalmannschaft) gab informative und präzise Einblicke in die Welt der Süssigkeiten, die augenblicklich von folgenden Trends beherrscht wird: Pâtisserie und Pralinés mit flüssigen Kernen und Tiki- Prickeleffekt in jeder Form, Farbe, Konsistenz und Geschmacksrichtung sind angesagt. Dass dazu handwerkliches Geschick und grosses Wissen gefragt sind, stellte Mürner eindrücklich unter Beweis, wobei er alle Nachwuchstalente und Jungköche im Publikum aufrief, eine Ausbildung als Pâtissier anzutreten: „Der Beruf ist der schönste überhaupt und stirbt langsam aus in der Schweiz!“
Massimo Bottura: „Wer als Sternekoch soziale Verantwortung trägt, kann etwas bewegen!“
Auch am zweiten Tag war das Auditorium in der Eventhalle Stage One bereits am frühen Morgen bei der Kochshow von Massimo Bottura aus Italien bis auf den letzten Platz besetzt („Osteria Francescana“, Modena. ***Michelin, World’s Best Nr. 3). Der Philosoph unter den europäischen Spitzenköchen machte seinem Ruf und Ansehen alle Ehre.
In leidenschaftlichen Plädoyers zeigte er sein Bestreben und die Bedeutung auf, wie wichtig es ist, heute als Spitzenkoch auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, und wie es gelingt, traditionell Überliefertes zu bewahren und gleichsam wiederzuerwecken durch mutige Transformationen in völlig ungeahnte, neue Kreationen.
Inspiration dazu ist ihm immer wieder die moderne bildende Kunst. Mit avantgardistischen Kochtechniken und wiederentdeckten Produkten aus seiner Heimat Italien kreierte er vor den Augen der Zuschauer auf der Bühne kulinarische Camouflagen, inszenierte Landschaften und Werke bekannter Künstler auf den Tellern. Alles, was bereits Rang und Namen hat an Spitzenköchen, zeigte sich im Publikum davon tief beeindruckt und ebenso begeistert wie die vielen jungen Talente und Gourmetkenner. „Nicht das vordergründige Kunstwerk ist dabei wichtig, sondern die Idee, Motivation und Geschichte, die dahinterstehen, und die intelligente Weiterentwicklung sind ausschlaggebend“, lautete Botturas Appell zum Abschluss, begleitet von grossem Applaus.

Tim Raue: „Mit Charakter, Mut und Forscherdrang, selbstbewusst den eigenen Stil finden!“
Kontrastreicher, als es kaum hätte sein können, begeisterte im Anschluss Spitzenkoch Tim Raue, das „Enfant terrible“ der Haute Cuisine aus Deutschland, mit seinen schnörkellosen Kreationen von „Dim-Sum- Ente“ und „Dry-Age-Rinderkrone“ auf der Bühne, die er auch zum Degustieren auf zahlreichen Tellern ins Publikum reichen liess („Tim Raue“, Berlin. **Michelin, 19 GaultMillau). Durch seine einzigartige „East meets West“-Philosophie hat Tim Raue eine beispiellose Eigenständigkeit erlangt. Er serviert ausschliesslich Gerichte, die Energie und Lebensfreude spenden und den Körper nicht unnötig belasten. Demzufolge gibt es bei ihm kein Brot vor dem Menu und keine Sättigungsbeilagen dazu.
„Wenn du provozierst, dann bekommst du Aufmerksamkeit, aber dann musst du auch was liefern!“, so sein Motto. Unermüdlich sammelt er neue Ideen, erforscht und entwickelt die besten Zutaten gemeinsam mit Produzenten, bis die Qualität für seine Küche stimmt, und lässt sich inspirieren von Produkten und Essgewohnheiten auf seinen Reisen durch Fernost. Mut zum Purismus und die Konzentration auf das wesentliche Geschmackserlebnis sind Eckpfeiler seiner Erfolgsrezepte mit raffiniertem Tiefgang und immer wieder ungewöhnlichen Grundprodukten, die er bekannt pointiert erläuterte: „Auch nur ein einziges Stück exzellentes Fleisch mit zwei, drei guten Zutaten auf dem Teller k
ann eine Zwei-Sterne-Küche sein. Es kommt auf die Zubereitung und das Endergebnis an: Schmeckt es? – das ist das ausschlaggebende Kriterium am Ende des Tages, auch für einen Spitzenkoch!“, so Raue.

Elena Arzak: „Von überall her Eindrücke und Ideen sammeln und in eigener Handschrift umsetzen!“
„Ein Summit wie die ChefAlps ist sehr wichtig für uns, denn sonst wüsste niemand, was wir tun und welche Ideen dahinterstehen“, sagte überzeugend eingangs ihrer Kochshow die als weltbeste Köchin ausgezeichnete Spanierin Elena Arzak („Arzak“, San Sebastián. ***Michelin, „Veuve Clicquot Best Female Chef 2012“, World’s Best Nr. 8). Bevor sie ins Familienrestaurant Arzak vollends einstieg, besuchte die charmante Sterneköchin u. a. in Luzern die Hotelfachschule und absolvierte überdies, wie sich herausstellte, sogar im ChefAlps-Partnerhotel Swissôtel Zürich ein halbjähriges Praktikum in ihrer Ausbildungszeit. Nach Zürich eingeladen zu sein, sei somit nicht nur eine grosse Ehre für sie als Spitzenköchin, sondern persönlich auch mit ganz viel Wiedersehensfreude für die geliebte Schweiz verbunden. Ihre Küche, in der sie zusammen mit ihrem ebenso berühmten Vater Juan wirkt, ist sensationell originell. Geschmack intensiviert Spaniens Avantgardeköchin mit drei Sternen u. a. durch gefriergetrocknete Substanzen; geforscht wird dazu im „Laboratorio“ mit einer Sammlung aus über 2’000 aussergewöhnlichen Produkten.
„Von überall in der Welt bringen uns auch Freunde und Gäste interessante Zutaten, exotische Gewürze oder landestypische Produkte für unsere Sammlung mit. Sie alle inspirieren uns immer wieder zu neuen Ideen für unsere Menus, wie beispielsweise die Schweizer Rösti, die ich mit kleinen Muscheln von uns aus dem Baskenland neu vereint habe – fantastisch, kann ich Ihnen sagen!“, erläuterte Elena Arzak das „Laboratorio“-Prinzip.
Dass in ihrer Küche der Geschmacksfantasie keine Grenzen gesetzt sind und auch das Spiel mit der optischen Täuschung eine Rolle in der Arzak’schen Philosophie spielt, dokumentierte sie mit der Live- Zubereitung und aussergewöhnlichen Präsentation von Gerichten wie „Mariquitas en flor“ – Marienkäfer auf Blumen, u. a. kreiert aus Joghurt, Lakritze und in Olivenöl karamellisiertem Zucker sowie mit der knallig roten Farbe spezieller Schildkröten, angerichtet auf einem Glas-Fototeller.
Ebenso komplex wie faszinierend war es auch, der Entstehung beizuwohnen von „Merluza terrestre“ – Hecht aus San Sebastián, der gehüllt in einer grünen, kross frittierten Erdkugel aus Reispapier einen überirdischen Landgang unternimmt. Raffiniert gewürzt, entfaltet sich sein ganzes Aroma, wenn der Ballon kurz vorm Essen aufgestochen wird.

Denis Martin: „Cuisiner, c’est sérieux, manger ne doit pas être sérieux – les sens dessus-dessous !“
Wie zu Recht mit Spannung von vielen Symposiumsteilnehmern schon in der Mittagspause erwartet, verblüffte Denis Martin aus der französischsprachigen Westschweiz auf humorvolle Art in seiner Kochshow mit einer Fülle an raffinierten Gerichten („Denis Martin“, Vevey. *Michelin, 18 GaultMillau).
Er verkörpert die kulinarische Avantgarde der Schweiz wie kaum ein anderer und gilt als Meister der Molekularküche. Ihn darauf zu reduzieren, wäre jedoch zu einfach. Denn moderne Technologien sind ihm nur Mittel zum Zweck. Seine Genialität besteht darin, Grundprodukte so zu verwandeln, dass sie fantastische neue Geschmackserlebnisse erzeugen.
Ganz nach seiner Devise „Cuisiner, c’est sérieux, manger ne doit pas être sérieux“ kreierte er u. a. eine köstliche Brieftaube durch ein aussergewöhnliches Verfahren: Dazu verschloss er eine nur ganz leicht angegrillte Taubenbrust zusammen mit einer Marinade aus verschiedenen Gewürzen und Kräutern in einem Plastikvakuumbeutel, verpackte diesen in einem tatsächlich echten Briefumschlag und steckte den Umschlag mit Inhalt kurzerhand in die Mikrowelle. Hier plusterte sich der Umschlag attraktiv zum Anrichten auf. Der absolute Hammer, wie es Spitzenkoch Reto Mathis nannte, war jedoch das kulinarische Ergebnis nach dem Öffnen des Briefes: eine zartrosa durchgegarte Taubenbrust!

Joachim Wissler: „Das eigene Team und Netzwerke, wie sie ChefAlps bietet, sind entscheidend für uns!“
Auf den Schweizer Avantgardisten folgte der Reformator und internationale Wegbereiter für die neue deutsche Küche, Joachim Wissler („Vendôme“, Bergisch Gladbach. ***Michelin, 19,5 GaultMillau, 4 Hauben, World’s Best Nr. 10). 2012 wählten ihn die 100 besten Köche seines Landes zum „Koch der Köche“. Sympathisch und souverän widmete er seine Kochshow dem vielseitigen Einsatz der gefriergetrockneten Kochtechnik. Gebannt verfolgten die Zuschauer seine Demonstrationen und es war förmlich zu spüren, wie so mancher in Gedanken bereits in der eigenen Küche seine Ratschläge umsetzte.
Schritt für Schritt entstanden so beispielsweise göttlich anmutende Gerichte wie „Dry-aged Avocado und marmorierte Rinderlende mit Limone und Kaffee aromagegrillt“ oder „Landeier-Nudeln mit wachsweichem Kern in gegrillter Porreebouillon mit Pilzen und Ochsenmark“, in kunstvolle Blütenform geschabt wie der bekannte Schweizer Käse Tête de Moine. Auch Wissler hob neben der Bedeutung seines Teams wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen aus der Spitzenküche die Vorzüge eines Symposiums wie ChefAlps hervor: „Ohne den gegenseitigen Austausch der Ideen und die individuellen, bereichernden Beiträge dazu würden wir uns nicht weiterentwickeln und unsere Ideen würden ein Schattendasein führen, ohne bekannt zu werden.“
Keinen Zweifel liess auch seine Aussage über den Sinn und die Wertigkeit des Rankings „World’s Best Restaurants“: „Als bekannt wurde, dass unser Restaurant von den rund 900 unabhängigen Jurymitgliedern auf Platz zehn in die Weltbestenliste gewählt wurde, stieg die Rate von rund 800 durchschnittlichen täglichen Klicks auf 20’000 virtuelle Besucher unserer Website.“

Jonnie Boer: „Offen sein für Experimente!“
Zum krönenden Abschluss der ChefAlps 2013 zeigte Jonnie Boer aus den Niederlanden sein Können auf der Bühne („De Librije“, Zwolle. ***Michelin, World’s Best Nr. 57). Der kulinarische Top-Rock-’n’-Roller entwickelte schon früh seinen unvergleichlichen Stil, der konsequent auf den Produkten der Region aufgebaut ist. Wilde Kräuter und verschiedene Gemüsearten kultiviert er in seinem Gewächshaus. Fermentiert und vergoren bilden sie die aromatische Basis seiner verblüffenden Kreationen.
Unterstützt durch die filmische Dokumentation drei verschiedener Fermentierungsverfahren entfaltete er auf der ChefAlps-Bühne die raffinierten Geheimnisse seiner Küche mit der Live-Zubereitung von Gerichten wie „Austern in einem köstlichen Destillat aus Gurken und Eisenkraut sowie eingemachten Erdbeeren“. Welche Köstlichkeiten sich durch die eigene Züchtung von Kombucha-Pilzen erzielen lassen, stellte seine Kreation aus leicht flambierten „Langusten in einer Ceviche aus Kombucha, Vanille und Limonen“ unter Beweis. Darüber hinaus sorgte auch sein Lammgericht, gegart in Bienenwachs und mit schwarzen Oliven sowie Butterkaröttchen abgerundet, für Hochgenuss.
Teilnehmer und Organisatoren ziehen eine positi
ve Bilanz
„Wenn jeder der Köche und Gastgeber nur eine Idee oder Anregung von den Topleuten mitgenommen hat, die bei der ChefAlps 2013 aufgetreten sind, dann ist schon viel erreicht. Es muss ja nicht gleich jede Dorfbeiz einen Gefriertrockner für 25’000 Franken anschaffen. Es hilft schon, wenn man seine Arbeit – wie man kocht, wie man den Gästen begegnet – hie und da kritisch überprüft, um letztlich besser und erfolgreicher zu werden “, brachte es Szenekenner David Schnapp, Journalist (Die Weltwoche) und Blogger www.dasfilet.ch , auf den Punkt.

Diese neue Art von Anschauungsunterricht, von Wissensvermittlung hatte mit der ChefAlps erstmals letztes Jahr in der Schweiz Einzug gehalten – initiiert und organisiert von fünf erfahrenen Partnern: Erica Woehrle und Adriano Pirola, Managing Partner der Marketing- und Kommunikationsagentur Woehrle Pirola mit Sitz in Zürich und St. Moritz, Spitzenkoch Reto Mathis von Mathis Food Affairs in St. Moritz sowie Thomas Ruhl und seine Frau Carola Gerfer-Ruhl, Ideengeber und Initiatoren des Symposiums Chef-Sache in Deutschland und Herausgeber der Edition Port Culinaire. „Die vielen positiven Reaktionen auf die zweite Ausgabe überwältigen uns förmlich und bestärken uns in unserem Engagement, auf dem richtigen Weg zu sein“, schildert Erica Woehrle.
Schon jetzt vormerken: ChefAlps 2014!
Die Bilanz 2013 spricht denn auch für sich: Die bereits geglückte Premiere in 2012 mit rund 1’000 Besuchern konnte bei der zweiten Ausgabe der ChefAlps in diesem Jahr mit rund 1’700 Teilnehmern noch getoppt werden. Bereits der Ticketvorverkauf gestaltete sich derart erfreulich, dass schon zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn der Vorverkauf aus Platzgründen gestoppt werden musste, nur an der Tageskasse gab es noch einige wenige Tickets zu erwerben.
Alle, die weiter von Trendsettern der Haute Cuisine und Patisserie dazulernen wollen, können sich bereits heute auf die nächste ChefAlps am 18. und 19. Mai 2014 in Zürich freuen!