Gusto Deutschland 2017 erscheint

Am späten Abend des 09.12. veröffentlicht der noch junge Restaurantführer, der erst im vergangenen Jahr in einer repräsentativen Umfrage der Fachzeitschrift „Sternklasse“ von der Deutschen Top-Gastronomie zur Nr. 2 unter den bundesweiten Restaurantführern gewählt worden ist, die Bewertungen der Ausgabe für das neue Jahr. Deren Inhalte sind dann zunächst exklusiv online auf dem Internetportal des Guides verfügbar, bevor Anfang Januar die Buchausgabe auf den Markt kommt.

Mit Joachim Kaiser aus Nördlingen wurde einer der Pioniere der derzeit in der Gourmetlandschaft immer populärer werdenden puristischen Produktküche zum Koch des Jahres ausgezeichnet. „Vom selbst hergestellten Rieser Culatello Riserva über
Süßwasser-Stör vom nahen Hesselberg bis zur französischen Bluttaube ist hier
wirklich immer konsequent das Produkt der Star“, heißt es in der Begründung. Und dass bei ihm „ein Stück Fisch und etwas Sauce mehr Ausdruckskraft und Finesse besitzten, als andernorts vielteilige Kompositionen“.

Aufsteiger des Jahres ist Tony Hohlfeld, der sich in Hannover mit dem Jante selbstständig gemacht hat. „Mit seinen stilistisch originellen und handwerklich gekonnt ausgeführten Kreationen gelingt es unserem diesjährigen Aufsteiger des Jahres, die Grundidee dieser modernen, in den skandinavischen Ländern entstan-denen Naturküche auf die Heimatregion zu übertragen“. Zum Newcomer des Jahres wurde Alexander Hohlwein ernannt, der in seiner Heimatstadt Limburg seit Mitte 2016 das Restaurant 360° betreibt.

Als eine Art „Rückkehrer des Jahres“ könnte Christian Scharrer vom Restaurant Courtier in Weissenhaus bezeichnet werden, der nach einem zweijährigen Gastspiel im schweizerischen Ascona erst im Laufe des vergangenen Jahres wieder an der Ostseeküste angeheuert hat – und sich dort mit 9 Gusto-Pfannen und Bonuspfeil auf Anhieb einen Platz unter den zwanzig besten Köchen sichern konnte. Zu deren absoluter Spitze zählt nun laut Gusto auch Klaus Erfort aus Saarbrücken, der zu seinen 10 Gusto-Pfannen nun auch noch den Bonuspfeil bekam, weil seine Küche aktuell den den state of the art der modernen französischen Klassik darstellt.

Mit der Höchstbewertung von 10 Gusto-Pfannen sind neben Klaus Erforts GästeHaus bundesweit aktuell nur 12 weitere Restaurants ausgezeichnet: das Vendôme in Bergisch-Gladbach, das Lorenz Adlon Esszimmer in Berlin, das Falco in Leipzig, Victor’s fine dining by Christian Bau in Perl, die Schwarzwaldstube von Harald Wohlfahrt in Baiersbronn, das Aqua in Wolfsburg, wo Sven Elverfeld kocht, die Maierei Dirk Luther in Glücksburg, Kevin Fehlings The Table und Christoph Rüffers Haerlin (beide Hamburg) sowie die drei bayrischen Restaurants Atelier (München), Überfahrt (Rottach-Egern) und Kastell (Wernberg-Köblitz).

Insgesamt wird der Guide, der die Restaurants grundsätzlich anonym und auf eigene Rechnung testet, in seiner neuesten Ausgabe knapp 900 Häuser auszeichnen. Gusto Deutschland 2017 erscheint als Online-Ausgabe (www.gusto-online.de) am 09.12. 2016 und als gedrucktes Buch (ISBN-978-3-938662-38-0) Anfang Januar 2017.

Gourmet Report Meinung: Wir können die Ergebnisse des Gustos gut nachvollziehen!

Auf unserer Facebook-Seite finden Sie alle ausgezeichneten Restaurants des GUSTO 2017 (seit 9.12.2016 / 23 Uhr): https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154401247618124

Gault Millau 2017 – Saarland

Alexander Kunz vom „Gourmet“ in St. Wendel verbessert sich dieses Jahr nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird. „Bei ihm,“ so loben die Kritiker, „kann man noch die echte klassische Küche erschmecken, denn er lässt jeden modischen Schnickschnack links liegen und konzentriert sich auf das, was er am besten kann: gradlinige Gerichte, in denen das Produkt für sich spricht und dessen Geschmack mit klugen Arrangements betont wird. Dabei verfällt Kunz keineswegs in Traditionspflege, sondern wirkt durch behutsame Modernisierung ziemlich zeitgemäß. Schöne Beispiele sind das Jakobsmuschel-Carpaccio, mariniert mit etwas Limettenöl und kombiniert mit einem Croustillant im Kataifiteig und etwas Kaviarschmand oder der gebratene Loup de mer mit Petersilienwurzelpüree und leichtem Petersiliensud.“
Kunz bekommt in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 des Guides, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt,  16 von 20 möglichen Punkten, die für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“ verliehen werden.  

An der Spitze der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau im Saarland und in der Bundesrepublik steht weiterhin Klaus Erfort in seinem „GästeHaus Erfort“ in Saarbrücken, weil „man für unseren Geschmack nirgends hierzulande dem kulinarischen Elysium so nahekommt wie in dieser schneeweißen Gründerzeitvilla. Klaus Erfort hat ein derartiges Gespür für Aromenkombinationen, Konsistenzen und Betonung des Eigengeschmacks seiner Produkte, dass es fast schon überirdisch wirkt.
Nicht missen möchten wir die dicke Gillardeau-Auster, die hier in außergewöhnlicher Qualität quasi schon zum Inventar gehört und mal mit Olivenöl beträufelt, mal mit Ingwergelee und Zitronenmarmelade oder mit Sojagelee und Apfelschaum serviert wird. Auch für die Gänsestopfleber lässt er sich immer wieder neue Variationen einfallen. Sie wird nie von plakativer Süße erschlagen, sondern mit subtilen Aromatisierungen in Szene gesetzt. So ist beispielsweise die Terrine mit einer dünnen Schicht Kakao durchzogen und mit selbigem hauchdünn eingestäubt, obenauf liegt ein Knusperröllchen mit Gänselebermousse, Zitrus-Gel sorgt für die kontrastierende Frische.“ Für solche Gerichte erhält er wieder 19,5 Punkte. Diese Weltklasse-Note haben nur noch 4 andere Köche in Deutschland.           

Auf Platz 2 bleibt unangefochten Christian Bau vom „Schloss Berg“ in Perl-Nennig mit 19 Punkten. „Bei seinem Menü ‚Paris-Tokio‘ weiß man, aus welcher modernen Klassik er kommt, und merkt auch in punkto Produktqualität sowie bei den Zubereitungsarten schnell, wohin es ihn zieht. Ein ebenso aromenstarker wie sensorisch reizvoller Coup ist das feingewürfelte, geschmorte US-Prime Beef in tiefgründiger Sauce, das von Belota-Schinken-Schaum überschichtet und von reichlich Périgordtrüffelstreifen gekrönt wird und bei dem winzige Croûtons für einen interessanten Crunch-Effekt sorgen. Der ‚Tag am Japanischen Meer‘ bietet die von Bau sehr geschätzte Gelbschwanzmakrele als eine Art Sashimi und kleine Röllchen, die von Gurken in verschiedenen Zubereitungen, Meeresalgen, Algencrumble und geeisten Meerwasserperlen begleitet werden.“ 

Dem Spitzen-Duo folgt gemeinsam mit Aufsteiger Kunz „der stimmig und durchdacht kochende“ Cliff Hämmerle vom „Barrique“ in Blieskastel mit „seiner gradlinigen modernen Küche, die ihre klassischen Wurzeln nicht verleugnet und auf der Höhe der Zeit ist. Auch wenn sich das ‚Wilde Schwein im Maisfeld‘ eher nach Wortgeklingel anhören mag: Das geschmacksintensive, butterzart geschmorte Wildschweinragout, das von einem Mais-Kartoffel-Schaum überschichtet und mit fein geschnittenen Maiskölbchen garniert ist, bietet elegante Rustikalität. Famos auch die blutig gebratene Taubenbrust, die bestens von geschmortem Radicchio, Zwetschgenconfit und karamellisierten Walnüssen kontrastiert wird.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 7 Restaurants im Saarland, deren Küchenchefs sie allesamt mit einer oder mehreren Kochmützen auszeichnen.

Die besten Restaurants des Gault&Millau im Saarland
19,5 Punkte
GästeHaus Erfort in Saarbrücken
19 Punkte
Schloss Berg in Perl-Nennig
16 Punkte
Barrique in Blieskastel
*Gourmet in St. Wendel
14 Punkte
Schlachthof in Saarbrücken
13 Punkte
Landgasthof Paulus in Nonnweiler
Hashimoto in Saarbrücken

*Aufsteiger  

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Schlemmer Atlas 2017: Die besten Köche

Spitzenköche des Jahres 2017 – Schlemmer Atlas benennt die Besten der Besten – Eine Auszeichnung des Schlemmer Atlas

Die Testsaison für die neuen Schlemmer Atlas 2017 ist beendet, alle dabei gemachten Erlebnisse ausgewertet und die Besten der Besten der Kochzunft sind festgelegt. Die 43. Auflage des bewährten Restaurantführers verrät erneut, wer es als „Spitzenkoch des Jahres“ zu Bestnoten geschafft hat.

Um in den Kreis der Schlemmer Atlas „Spitzenköche“ aufgenommen zu werden, haben sich auch in der Testsaison 2016/17 wieder alle Köche den Tests der unabhängigen Schlemmer Atlas-Tester stellen müssen. Nur wer dabei mit erstklassiger Produktqualität, Frische der verwendeten Produkte und ein Höchstmaß an Kreativität und Professionalität bei der Zubereitung und Präsentation der Speisen überzeugen konnte, wurde mit der Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln geehrt. Selbstverständlich mussten die Werke der Köche auch in den Punkten Harmonie der Speisen und Menüfolge, Auswahl der passenden Weine durch fachmännische Beratung und Servicequalität bei entsprechendem Ambiente auf ganzer Linie die Schlemmer Atlas-Redaktion überzeugen!

In diesem Jahr konnten 15 deutsche, 7 österreichische, 1 schweizer und 2 niederländische Köche auf ganzer Linie begeistern und den Testern die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln entlocken.

Die Ehrungen der Spitzenköche des Jahres aus Deutschland und Österreich erfolgen traditionell im Rahmen der Busche Gala. In diesem Jahr werden die Preise am 24.10.2016 im Schlosshotel Kronberg in Kronberg im Taunus überreicht.

Die Auszeichnung „Spitzenkoch des Jahres 2017“ erhalten:

Spitzenköche aus Deutschland
Christian Bau: Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl
Jean Claude Bourgueil: Im Schiffchen, Düsseldorf
Thomas Bühner: la vie, Osnabrück
Sven Elverfeld: The Ritz-Carlton, Wolfsburg – Aqua, Wolfsburg
Klaus Erfort: Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
Kevin Fehling: The Table Kevin Fehling, Hamburg
Hans Haas: Tantris, München
Karlheinz Hauser: Süllberg Karlheinz Hauser – Seven Seas, Hamburg
Martin Herrmann: Dollenberg – Le Pavillon, Bad Peterstal-Griesbach
Christian Jürgens: Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern
Claus-Peter Lumpp: Restaurant Bareiss, Baiersbronn
Helmut Thieltges: Waldhotel Sonnora, Dreis
Heinz Winkler: Residenz Heinz Winkler, Aschau
Joachim Wissler: Grandhotel Schloss Bensberg – Vendôme, Bergisch Gladbach
Harald Wohlfahrt: Traube Tonbach – Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Spitzenköche aus Österreich
Andreas Döllerer: Döllerers Genusswelten, Golling
Thomas Dorfer: Landhaus Bacher, Mautern an der Donau
Johanna Maier: Restaurant Johanna Maier & Söhne, Filzmoos
Karl Obauer, Rudolf Obauer: Obauer, Werfen
Heinz Reitbauer: Steirereck im Stadtpark, Wien
Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher, Kirchberg/Tirol
Alain Weissgerber, Restaurant Taubenkobel, Schützen am Gebirge

Spitzenköche aus den Niederlanden
Jonnie Boer: De Librije, Zwolle
Jacob Jan Boerma, De Leest, Vaasen

Spitzenköche aus der Schweiz
Andreas Caminada: Schauenstein – Schloss Restaurant, Fürstenau
Der Schlemmer Atlas erscheint seit 43 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral.

Die besten Gastronomie-Konzepte Deutschlands sind gekürt

FIZZZ Award 2016
 
Das Trendkonzept des Jahres heißt „Laden Ein“ und kommt aus Köln. Mit dem „Circle by Cihan Anadologlu“ als innovativste Bar und dem „Standl 20“ als kreativstes Café-Konzept Deutschlands holt München gleich zwei der begehrten Awards. Zum besten Bier-Konzept wurde das Bayreuther „Liebesbier“ gekürt. Das Team des Jahres kommt aus Bamberg und rockt dort den „Plattenladen“ und die „Ostbar“. Der Erfolgsgastronom 2016 heißt Klaus P. Wünsch und hat von Schwabach aus ganz Deutschland erobert.
 
Im Münchner Kultclub „P1“ feierten mehr als 600 Gastronomen aus ganz Deutschland im Rahmen einer exklusiven Partynacht die Gewinner des FIZZZ Award 2016. Die Auszeichnungen des Fachmagazins FIZZZ werden einmal im Jahr an die besten Gastronomiebetriebe Deutschlands verliehen und sind ein Seismograph für die wichtigsten Trends der Branche. Die Gewinner mussten sich nicht nur dem kritischen Urteil der Expertenjury stellen, sondern auch in einem Online-Voting Fans aktivieren. Nach zwei spannenden Abstimmungsrunden standen die Sieger fest:
 
Trendkonzept des Jahres: „Laden Ein“, Köln
Pop-Up und feste Destination verschmelzen zum Erfolgsmodell: „Laden Ein“ ist das erste stationäre Pop-Up-Konzept Deutschlands. Die Restaurant-Sharing-Idee ist bisher einzigartig: Alle zwei Wochen steht nicht nur ein neues Menü auf der Karte, sondern die Köche, die Kellner und das Konzept werden gleich mit ausgewechselt. Noch-nicht-Gastronomen haben hier die Möglichkeit, sich auszuprobieren und ihre kulinarische Vision zu verwirklichen. Der aktuelle Anbieter ist der Star des Ladens und kann das Konzept ganz individuell gestalten. www.laden-ein.com
 
Innovativste Bar: „Circle by Cihan Anadologlu“, München
Mit „Circle by Cihan Anadologlu“, der japanisch inspirierten Craft Cocktail Bar in Münchens Private Member Club „Hearthouse“, will der Beverage-Profi eine völlig neue Art der Barkultur zeigen. „Wir arbeiten mit Techniken, die eigentlich nur in der Sterneküche verwendet werden und haben internationale Bartender, die sich täglich auf die Suche nach neuen Produkten machen“, beschreibt Cihan sein Konzept. Der Raum ist einer Arena nachempfunden. Inspiriert von japanischen Sushi Countern ist die direkte Beziehung zwischen Gast und Bartendern gewährleistet. www.thecircle.bar
 
Team des Jahres: „Der Plattenladen“/„Ostbar“, Bamberg
Als Team kann man Berge versetzen – oder eine ganze Stadt zum gastronomischen Leben erwecken. Denn genau das ist Moritz Niederstrasser und Roland Krefft mit ihrem Team in Bamberg gelungen: Hinter den Tresen des „Plattenladens“ und der „Ostbar“ stehen nicht einfach Mitarbeiter oder Bartender, sondern Gastgeber und Freunde. Ein Team, das aus Studenten, Rentnern, Rappern und Familie besteht und das immer wieder aufs Neue ihre Verbundenheit beweist. Zwei Läden, ein großes Team. Mit einmaligem Zusammenhalt und hoher Kreativität wird Bamberg gerockt.
www.der-plattenladen.de, www.ostbar-bamberg.de
 
Kreativstes Café-Konzept: „Standl 20“, München
Wer denkt, viele Ideen brauchen viel Platz, der sollte den „Standl 20“ auf dem Münchner Elisabethmarkt besuchen, denn hier gibt es auf gerade einmal 20 Quadratmetern immer wieder neue Kaffees, Snacks, Zubereitungsideen oder Kaffee-Drinks zu entdecken. Hinter dem Konzept im kleinen Markthäuschen stehen der Kaffeeröster Johannes Bayer und der frühere Werbefachmann Toni Lohde. Neben einem Röstkaffee-Sortiment bieten sie Specials wie Nitro-Kaffeelimo mit Filterkaffee, Zitronensaft und Holunderblütensirup aus dem Siphon an. www.comingsoon.standl20.de
 
Bestes Bier-Konzept: „Liebesbier“, Bayreuth
Mit dem „Liebesbier“ haben Jeff Maisel und Thomas Wenk eine neue Pilgerstätte für Bierfans aus ganz Deutschland geschaffen. 21 Biere vom Fass, über 80 aus der Flasche, 260 Innenplätze, gut 300 Plätze im Gastro-Garten, Investitionskosten von rund 1,2 Millionen Euro. Mit feinem Gespür für Trends wurde das Objekt eingerichtet: Angesagte Street-Art an den Wänden, hochwertige Ledersessel an den verschiedenen Tischgrößen, dazwischen immer wieder Trödler-Fundstücke wie gut erhaltene Leder-Sofas. Eine Benchmark für die biergeprägte Gastronomie in Deutschland. www.liebesbier.de
 
Erfolgsgastronom 2016: Klaus P. Wünsch, Schwabach
Der Pionier der deutschen Foodtruck-Szene zeigt, dass ein Mann eine ganze Branche auf Touren bringen kann: Klaus P. Wünsch ist der Vater der mobilen Genusskultur. Essen auf Rädern hat er zum Kult gemacht, die mobilen Küchen haben die deutsche Imbisskultur revolutioniert und ihre Festivals sind zum Pflichtprogramm für kulinarische Trendscouts geworden. Im Jahr 2010 machte er mit dem ersten richtigen Foodtruck Deutschlands von sich reden. Doch nur am Steuer zu sitzen, war ihm nicht genug. Mit der Homepage „Foodtrucks Deutschland“ gründete Klaus P. Wünsch eine Plattform, die die Aktivitäten einer ganzen Branche bündelt und mit „Foodtruck RoundUp“ rief er ein Festival ins Leben, das zwei Mal jährlich mehr als 30 Trucks und rund 15.000 Gäste anlockt. 2015 entstand die Fachausstellung „SFC Street Food Convention“ auf dem Gelände der NürnbergMesse, Organisator und ideeller Träger ist „Mr. Foodtruck“. Er ist auch selbst nicht von der Straße zu kriegen: Nach „RibWich“ wollte er es 2014 mit dem Foodtruck „Goud“, was auf fränkisch so viel wie „gut“ bedeutet, noch einmal wissen, und brachte ein Heimat-Foodtruck-Konzept an den Start. www.foodtrucks-deutschland.de
 
 
Die Entscheidungen fielen durch ein zweistufiges Abstimmungsverfahren: Im Online-Voting, das zu fünfzig Prozent in die Bewertung einfloss, konnten die nominierten Gastronomiebetriebe ihre Fan-Base aktivieren. Ebenfalls fünfzig Prozent Gewicht hatte die Expertenjury aus erfolgreichen Gastronomen aus ganz Deutschland und der FIZZZ-Redaktion. Nominiert waren 15 gastronomische Top-Betriebe, die im Internet unter www.fizzz.de/award vorgestellt wurden. Der Erfolgsgastronom 2016 wurde auf Grund seiner herausragenden Sonderstellung in der Branche von der Fachjury ernannt.

Thomas Schanz

von Bernhard Steinmann

Einer der ältesten Weinorte an der Mosel soll heute unser Ziel sein: Piesport.
Wie immer, wenn an die Geschichte des Weinanbaus erinnert wird, kommen wir um die alten Römer nicht herum, auch wenn sie den Weinanbau nicht erfunden, sondern übernommen haben. Das Entstehungszentrum der Weinrebe liegt vermutlich in Armenien bzw. dem heutigen Georgien sowie zwischen Euphrat und Tigris und das vor mehr als 7000 Jahren.
Die weitgereisten römischen Eroberer zeichnete ein untrügliches Gespür für ein vielversprechendes Terroir aus. „Wie die Ränge eines Amphitheaters“ rahmen die Weinberge den Ort ein, schreibt Decim(i)us Magnus Ausonius, Staatsbeamter und Dichter, ca. 310 in der Gegend des heutigen Bordeaux geboren, in seiner Reisebeschreibung „Mosella“ im Jahr 371.
Der Ort lag sehr günstig an einer wichtigen Römerstraße (via romana), die als Aufmarsch- und Nachschubstraße der römischen Legionen von Trier nach Mainz führte. Durch sie hatte Piesport Anschluss an das römische Weltreich. Deshalb konnte sich auch ein blühender Handel entwickeln. Man geht davon aus, dass es an dieser Stelle eine Furt durch die Mosel gab, die man bei niedrigem Wasserstand mit Wagen durchfahren konnte. Die Furt war der lokalen Gottheit Mercurius Bigontius geweiht. Daraus leitete sich mit der Zeit der Name Porto Pigontio ab, aus dem allmählich Piesport wurde.

Auf der linken Moselseite erstreckt sich die 66 Hektar große Weinlage des bekannten Piesporter Goldtröpfchens. Auf dem Schieferboden gedeiht ein vortrefflicher Riesling.
Rechts von der Mosel bahnen wir uns den Weg zum Hotel und Restaurant Schanz, unserem heutigen Ziel. Im August 2011 erfüllte sich Thomas Schanz den Traum vom eigenen Restaurant mit tatkräftiger Unterstützung seiner Eltern.
Schanz absolvierte seine Kochlehre in der legendären Traube in Tonbach. Vom Restaurant Silberberg über die Köhlerstube arbeitete er sich in das Blickfeld von Harald Wohlfahrt und dessen berühmter Kaderschmiede. Es folgten Stationen bei Klaus Erfort in Saarbrücken und bei Helmut Thieltges im Dreiser Sonnora. Dort war er sechs Jahre als Sous-Chef tätig.

Allein dieser schlicht dokumentierte Lebenslauf lässt die Restaurantführer bestimmt aufhorchen. Doch die rasche Auszeichnung mit einem Stern des Guide Michelin war erarbeitet und verdient. Der zweite folgte im letzten November.

Nun soll keiner auf die Idee kommen, es würde ausreichen, ein paar Jahre bei namhaften Köchen zu jobben um danach selbst zu hohen Ehren zu kommen. Hierzu gehört noch einiges mehr. Thomas Schanz bringt nämlich neben seiner Kreativität und seinem handwerklichen Geschick auch eine stattliche Portion Ehrgeiz mit. Vor allem jedoch ist es seine Leidenschaft und seine Freude an der Arbeit, die ihn mit scheinbarer Leichtigkeit Ziele erreichen lässt, die andere trotz Mühen und Plagen nicht erreichen.

Das Menü:
Carpaccio von der Gänsestopfleber mit eingedicktem Traubenmost, Sherrygelee und Parmigiano Reggiano
In Kardamom gebratene St.Jakobsmuschel aus Dieppe mit wildem Brokkoli, Tomate und Mandarine
Tranche vom wilden Steinbutt „Jägerin Art“ auf Pak Choi mit Riesling-Vinaigrette und Feldsalatjus
Frikassee vom gegrillten Hummer mit gebrannter Litschi, Madagaskar-Pfefferjus und knusprigem Bündnerfleisch
Pochierter Atlantik Seehecht „karibische Art“ mit Koriander, kandierter Papaya, geröstetem Reis und Gewürzsud
Label Rouge Taubenbrust mit knusprigem Scholes, Creme vom Karottengrün und Myrtejus
„Zwei Äpfel fielen weit vom Stamm“ mit Macadamiacreme, Kaffeeessigschaum und Granny Smith Sorbet
Weinbergspfirsichsorbet mit Jasminreis-Schaum und Sake

FAZIT:
Harmonie, Balance und Akkorde, das ist meine Überschrift für diesen Abend.

Thomas Schanz kreiert mit detaillierter Warenkenntnis, perfekten Produkten und Ideenreichtum eine Aromenfülle, wie wir sie in Deutschland nur selten erleben.
Ob Frucht- oder Säurenoten, Fisch, Fleisch oder Gemüse, immer hat man das Gefühl nur Hauptdarsteller auf dem Teller zu erleben, die als eingespieltes Ensemble auftreten.
Nichts ist zuviel, nichts fehlt.

Das Menü wird nach einiger Zeit nicht einfach durch eine neue Speisefolge ersetzt, sondern behutsam verändert und weiterentwickelt. Ein überaus kluger Ansatz, wenn auch kein Alleinstellungsmerkmal.

Trotz seiner prominenten Kochstationen ist es Thomas Schanz gelungen einen eigenen Stil zu entwickeln und auszubauen. Ein leichter Flirt mit Perfektionismus und eine offensichtliche Liebe zum Detail teilt er allerdings mit seinen früheren Chefs.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Klaus Breinig

Wenn die neueste Küchentechnologie aus Japan auf deutsche Kochgewohnheiten trifft, ist es gut, einen Fachmann für beide Bereiche zu haben. Show- und TV-Koch Klaus Breinig ist nicht nur Experte in Sachen Food und deutscher Traditionsküche, sondern auch Profi, wenn es um Küchengeräte und deren praktischen Nutzen geht. Mit seiner Erfahrung unterstützt er Panasonic ab sofort darin, die innovativen Funktionen der Kücheneinbaugeräte-Linie erfahrbar und nachvollziehbar zu machen und deren einfachen und optimalen Einsatz im normalen Kochalltag in den Vordergrund zu stellen.

Das Hauptziel der meisten technischen Neuerungen ist es, das Leben zu erleichtern und dadurch wertvolle Zeit zu sparen. Dennoch nutzen etliche Verbraucher die Möglichkeiten innovativer Funktionen häufig nicht vollkommen aus. „Seit dem Verkaufsstart unserer Kücheneinbau-Serie im August 2015 haben wir verschiedene Erfahrungen gemacht“, erklärt Ulf Triebener, Vertriebsleiter für Kücheneinbaugeräte bei Panasonic. „Einige Kunden haben die einzelnen Funktionen sehr gut in ihren Alltag integriert, andere kochen trotz innovativer Technik weiterhin wie mit einem herkömmlichen Backofen oder Kochfeld und verpassen dadurch viele Chancen.“
Unterstützung soll deshalb ab sofort Klaus Breinig bieten. Der gelernte Koch kann dank seiner jahrelangen Beraterfunktion in diesem Bereich und als Inhaber einer Kochschule viele praktische und alltagsorientierte Tipps geben. „Ich möchte allen Hobbyköchen vor allem die Einfachheit der Technik aufzeigen und ihnen damit mehr Sicherheit für zu Hause geben, denn mit präzisen Geräten wird Kochen zur Leidenschaft“, sagt Klaus Breinig. Insbesondere die Vorteile des Induktionskochfeldes mit integriertem Genius Sensor, das durch seine gradgenaue Temperatureinstellung und automatische Kontrolle Anbrennen oder Übergaren verhindert, und die Funktionskombinationen des 3-in-1-Kompaktbackofens, der dank eines vollwertigen Dampfgarers, Backofens und einer Mikrowelle schonende und dennoch zeitsparende Zubereitungsprozesse ermöglicht, sollen durch spezielle Rezepte, Cooking-Events und praktische Tipps und Tricks anschaulich und erlebbar gemacht werden. „Panasonic ist es wichtig, die Innovationen der Geräte für diejenigen verständlich und zugänglich zu machen, die täglich für ihre Familien in der Küche stehen, denn Kochen verbindet für uns Leidenschaft mit Präzision“, so Ulf Triebener.

Wie sich die technischen Möglichkeiten auf den normalen Kochalltag herunterbrechen lassen, zeigt Klaus Breinig mit einem einfachen Beispiel: „Nehmen wir ein traditionelles Gericht wie den Schweinebraten. In einem herkömmlichen Ofen rechnet man bei der Zubereitung pro Kilogramm Fleisch etwa 50 Minuten. Nutzt man jedoch die drei Funktionen des Panasonic 3-in-1-Kompaktbackofens, kann man schon in der Hälfte der Zeit einen saftigen Schweinebraten genießen. Einfach Mikrowelle und Dampfgarer zuschalten, durch die Kombination aus Heißluft und Feuchtigkeit bleibt der Braten super saftig. Wenn man zum Schluss noch einmal kurz die Grillfunktion aktiviert, hat man in kürzester Zeit eine knusprige Kruste und zartes Fleisch.“ Solche einfachen Hilfestellungen sind es, die Breinig den Verbrauchern in Zukunft mitgibt. Von der klassischen Sauce Hollandaise über Milchreis bis hin zur optimalen Zubereitung von Fisch gibt es viele praktische und schnelle Wege, die Technik im Alltag sinnvoll zu nutzen. „Durch die präzise, gradgenaue Temperatureinstellung und automatische Kontrolle des Induktionskochfelds kann zum Beispiel bei der Zubereitung einer Bachforelle nichts mehr schiefgehen. Einfach Pfanne auf den Herd geben, die Temperatur auf 75 Grad einstellen und den Fisch in Butter langsam ziehen lassen“, berichtet Breinig.

Spannend ist die Partnerschaft auch durch die Verbindung von östlicher Philosophie und westlicher Bodenständigkeit. Während Panasonic mit seiner japanischen Herkunft für neueste Technologie, puristisches Design und zukunftsorientiertes Denken steht, repräsentiert Klaus Breinig typisch deutsche, ehrliche Traditionsküche. „Ich bin ein sehr geerdeter Typ und schätze es, aus guten Grundprodukten das Maximum herauszuholen“, beschreibt Breinig sich und seinen Kochstil. Mit dieser Philosophie steht er der japanischen Küche sehr nah, in der der Respekt vor dem einzelnen Produkt großgeschrieben wird und Köche mit viel Sorgfalt und Bedacht mit den Rohstoffen umgehen. Unter anderen wird Breinig deutschlandweit in verschiedenen Kochstudios unterwegs sein und in seiner Kochschule in Edertal bei Kassel Kursteilnehmern und Interessierten die Möglichkeiten der Geräte veranschaulichen.

Die 10.000 besten Restaurants der Welt

Nach dem uns die französische „La Liste“ gezeigt hat, dass französische Restaurants die Besten sind, zeigt uns jetzt die „Weltrangliste“, dass die Deutschen Spitze sind – von den ersten 20 sind sieben deutsch: 3. Platz Wissler, 6. Platz Wohlfahrt, 7. Klaus Erfort, 8. Christian Jürgens, 16. Thieltges, 17. Elverfeld, 18. Bau

Das schreibt die Restaurant Rangliste über ihr Bewertungssystem:
Für unsere Volkenborn-Ranglisten werden die wichtigsten Restaurantführer und deren Bewertungen ausgewertet und in unser eigenes Punktesystem (ähnlich dem französische Schulnotensystem) umgerechnet. Die ermittelten Punkte werden addiert und ergeben die Gesamtpunktzahl*.

Durch die unterschiedlichen Methoden und Qualitätsstufen bei der Vergabe von ‚Noten‘ sind die Führer gewichtet und können sich jährlich verändern.

*Es werden nur die höchsten Punktwerte in die Rangfolgenberechnung eingerechnet, die schlechteste Bewertung wird gestrichen. Bei manchen Ländern wird die schlechteste Bewertung mit 0,1 multipliziert und zu den Gesamtpunkten addiert. Ähnlich wie bei Sport-Richtern, werden somit persönliche Vorlieben von Kritikern relativiert.

Um besondere Leistungen zu würdigen, rechnen wir die Sonderwertungen der Guides für Service, Ambiente, Wein etc. als Bonuspunkte ( <=1) hinzu.

Die Weltliste: www.restaurant-ranglisten.de/restaurants/world-ranking/#c2296
Über die franz. La Liste: www.gourmet-report.de/artikel/347069/La-Liste-die-100-besten-Restaurants-der-Welt.html

La Liste – die 100 besten Restaurants der Welt

Als Gegenentwurf zur 50best Liste hat das Französiche Aussenministerium eine eigene Liste in Auftrag gegeben – dazu lies das Ministerium 200 Guides prüfen – ein Algorithmus fand die Besten 1000 Restaurants – Nr. 1 in Deutschland und weltweit Nr. 30: Schwarzwaldstube, 34. Vendome, 36. La Pergola, 54. Obauer, 75. Simon Taxacher, Platz 82 Klaus Erfort, 93. Adelboden,  94. Waldhotel Sonnora. Weltweit Nr.1: Benoît Violier, Platz 5 Caminada – Bester Skandinavier: Frantzen auf Platz 97.
Noma ist nicht vertreten. Auch fehlen Eleven Madison Park, Steirereck und das gesamte Südamerika.

1. Restaurant de l’Hôtel de Ville, Crissier (Suisse)
2. Per Se, New York (Etats-Unis)
3. Kyo Aji, Tokyo (Japon)
4. Guy Savoy, Paris (France)
5. Schauenstein, Fürstenau (Suisse)
6. El Celler de Can Roca, Gérone (Espagne)
7. Kyubei, Tokyo (Japon)
8. Maison Troisgros, Roanne (France)
9. Auberge du Vieux Puits, Fontjoncouse (France)
10. Joël Robuchon, Tokyo (Japon)
11. Régis et Jacques Marcon, Saint-Bonnet-le-Froid (France)
12. Emmanuel Renaut – Flocons de Sel, Megève France)
13. Les Prés d’Eugénie – Michel Guérard, Eugénie-les-Bains (France)
14. Nihonryori Ryugin, Tokyo (Japon)
15. Martin Berasategui, Lasarte-Oria (Espagne)
16. Pierre Gagnaire, Paris (France)
17. Le Louis XV – Alain Ducasse, Monté-Carlo (Monaco)
18. Osteria Francesana, Modena (Italie)
19. Le Bernardin, New-York (Etats-Unis)
20. Le Pré Catelan, Paris (France)
21. De Librije, Zwolle (Pays-Bas)
22. Alajmo-Le Calandre, Rubano (Italie)
23. De Leest, Vaassen (Pays-Bas)
24. Kyo-ryori Nakamura, Kyoto (Japon)
25. Matsukawa, Tokyo (Japon)
26. Azurmendi, Larrabetzu (Espagne)
27. Sant Pau, Sant Pol del Mar (Espagne)
28. Quintessence, Tokyo (Japon)
29. Lameloise, Chagny (France)
30. Schwarzwaldstube, Baiersbronn (Allemagne)
31. Maison Pic, Valence (France)
32. L’Epicure, Paris (France)
33. L’Assiette Champenoise, Reims (France)
34. Vendôme, Bergisch Gladbach (Allemagne)
35. Le 1947, Courchevel (France)
36. Le Pergola, Rome (Italie)
37. Oryouri Hayashi, Kyoto (Japon)
38. Pavillon Ledoyen – Yannick Alléno, Paris (France)
39. Kikunoi Honten, Kyoto (Japon)
40. Hof Van Cleve, Kruishoutem (Belgique)
41. Gordon Ramsay, Londres (Royaume-Uni)
42. The Capital – Beijing Hong Kong Jockey Club, Pékin (Chine)
43. Akelarre, Donostia-San Sebastian (Espagne)
44. Astrance, Paris (France)
45. Huai Yang Fu at Andingmen, Pékin (Chine)
46. Georges Blanc, Vonnas (France)
47. Arzak, Donostia – San Sebastian (Espagne)
48. Bras, Laguiole (France)
49. Atrio, Caceres (Espagne)
50. Maruyama (Gion), Kyoto (Japon)
51. Jean-Georges, New-York (Etats-Unis)
52. 28 Hubin Road, Hangzhou, (Chine)
53. Mizai, Kyoto (Japon)
54. Obauer, Werfen (Autriche)
55. Auberge de l’Ill, Illhaeusern (France)
56. La Vague d’Or- la Pinède, Saint-Tropez (France)
57. Vue de Monde, Melbourne (Australie)
58. Hyo-Tei, Kyoto (Japon)
59. Quique Dacosta, Dénia (Espagne)
60. Le Cinq, Paris (France)
61. Dal Pescatore, Canneto Sull’Oglio (Italie)
62. Rockpol, Sydney (Australie)
63. Otomezushi, Ishiakawa (Japon)
64. Gion Sasaki, Kyoto (Japon)
65. Ichiyanagi, Tokyo (Japon)
66. Attica, Melbourne (Australie)
67. Cheval Blanc – Hôtel les Trois Rois, Basel (Suisse)
68. L’Arpège, Paris (France)
69. Le Meurice Alain Ducasse, Paris (France)
70. Quay, Sydney (Australie)
71. FU1015, Shanghai (Chine)
72. Wakiya Ichiemicharou, Tokyo (Japon)
73. Mibu, Tokyo (Japon)
74. Reale, Castel di Sangro (Italie)
75. Simon Taxacher, Kirchberg (Autriche)
76. The Ocean, Alporchihos (Portugal)
77. Azumino Okina, Nagana (Japon)
78. Piazza Duomo, Alba (Italie)
79. Le Petit Nice, Marseille (France)
80. Meurin, Busnes (France)
81. Maggie’s Restaurant, Shanghai (Chine)
82. Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken (Allemagne)
83. La Madia, Licata (Italie)
84. La Pyramide, Vienne (France)
85. Bakuzanbo, Tokyo (Japon)
86. Uliassi, Senigallia (Italie)
87. Gill Ashiya, Hyogo (Japon)
88. Sukiyabashi Jiro, Tokyo (Japon)
89. L’Osier, Tokyo (Japon)
90. Da Vittorio, Brusaporto (Italie)
91. St. Hubertus, San Cassiano (Italie)
92. DiverXO, Madrid (Espagne)
93. Adelboden, Steinen (Suisse)
94. Waldhotel Sonnora, Dreis (Allemagne)
95. Kikunoi, Minato (Japon)
96. Yun Men Jin Cui, Chengdu (Chine)
97. Frantzen, Stockholm (Suède)
98. Maaemo, Oslo (Norvège)
99. Taillevent, Paris (France)
100. Vissani, Baschi (Italie)

Sie sind irritiert? Brauchen Sie nicht. Der Auftraggeber bestimmt doch, was wie im Algorithums bewertet wird. Und wie aus Zauberhand gehören jetzt 29 Restaurants in Frankreich und zahllose Auslandsfranzosen zu den 100 Besten. Also ungefähr über 1/3 der 100 besten Köche weltweit sind Franzosen. Frankreich ist wieder stolz auf seine Eßkultur.

Die 50best Liste hat den Mangel, dass sie nicht objektiv sein kann, da nicht die gleichen Bewertungsmassstäbe in jedem Restaurant angelegt werden können. Sie zeigt aber Trends.
Die französische Liste kann man als schwache Auftragsarbeit eines Statistikers bewerten. Südamerika hat der gute Mann komplett vergessen. Die gute Kochkunst in den USA kommt von drei Franzosen und von sonst niemanden. In Hongkong gibt es auch nichts leckeres, aber in China sechs Restaurants, von denen ich noch nie oder wenig hörte. In Großbrittanien gibt es nur ein Restaurant: Gordon Ramsay.  Die nordische Küche ist unbekannt, Noma schafft es erst gar nicht in La Liste.
Aber die Franzosen werden an La Liste glauben.

Vendôme ist bestes Restaurant Deutschlands 2016

Restaurant-Ranglisten.de berichtet:

Joachim Wissler übernimmt alleinige Führung in den Restaurant-Ranglisten vor Harald Wohlfahrt, Klaus Erfort und Christian Jürgens

Das Restaurant Vendôme im Grand Hotel Schloss Bensberg in Bergisch-Gladbach ist das beste Restaurant Deutschlands. Das hat die Auswertung der aktuellen Ausgaben der wichtigsten Restaurantführer durch das Online-Portal Restaurant-Ranglisten.de ergeben. „Ich gratuliere Küchenchef Joachim Wissler zu diesem Ergebnis. Er ist unbestritten seit Jahren die Speerspitze der kreativen deutschen Küche“, sagt der Geschäftsführer von Restaurant-Ranglisten.de, Hannes Buchner.

Die Führung ist allerdings hauchdünn: Auf dem zweiten Platz folgen punktgleich das GästeHaus Erfort in Saarbrücken und die Schwarzwaldstube in Baiersbronn. Zusammen mit dem Vendôme hatten die beiden Restaurants jahrelang die Restaurant-Rangliste angeführt. Zu den beiden nun zweitplatzierten Restaurants stößt mit gleicher Punktzahl das Restaurant Überfahrt in Rottach-Egern. „Das Trio repräsentiert die große Bandbreite der deutschen Top-Küche: von der klassisch orientierten Küche Harald Wohlfahrts über die modern interpretierte französische Küche Klaus Erforts bis hin zum eigenständigen Stil von Christian Jürgens“, sagt Hannes Buchner.

Die Verschiebung an der Spitze der Rangliste ist auf eine Neugewichtung der Noten der Restaurantführer zurückzuführen, die in die Auswertung einfließen. Der Gusto vergibt seit der Ausgabe 2015 zusätzlich zur Höchstnote von 10 Pfannen noch einen Bonus-Pfeil. „Diese neue Notenstufe haben wir nun stärker berücksichtigt als im vergangenen Jahr“, erklärt der Betreiber von Restaurant-Ranglisten.de, Hannes Buchner. Die Kompetenz des Gusto ist bei Köchen und Gourmets unbestritten, insofern ist es für Restaurant-Ranglisten.de folgerichtig, diese Differenzierung auch bei der Berechnung der Rangliste abzubilden.

Neu in die Top10 kann Steinheuers Restaurant in Bad Neuenahr-Ahrweiler aufrücken. Es nimmt den Platz des La belle Epoque in Travemünde ein, das seit dem Weggang von Kevin Fehling geschlossen ist. Kevin Fehling hat es mit dem von ihm im August eröffneten Restaurant The Table in Hamburg auf Anhieb auf Platz 13 geschafft. Damit ist er auch der Aufsteiger des Jahres in den Restaurant-Ranglisten.

Den größten Sprung innerhalb der hundert besten Restaurants hat Küchenchef Paul Stradner im Brenners Park-Restaurant in Baden-Baden erreicht. Er verbesserte sich dank der Aufwertung in gleich fünf Restaurantführern von Platz 74 auf Rang 36. Ähnlich deutlich steigerte sich Jan Hartwig im Atelier in München, er kletterte vom 50. auf den 21. Platz. Das Frankfurter Restaurant Lafleur (Platz 38) machte zwar noch einen deutlich größeren Sprung nach oben, der neue Küchenchef Andreas Krolik hatte aber bereits an seiner alten Arbeitsstelle im Frankfurter Tigerpalast ähnliche Bewertungen erreicht, die er in seinem neuen Restaurant direkt bestätigen konnte.

Neu in den Top100 ist das Berliner Restaurant Horváth, das den 72. Platz erreicht. Dies überrascht nicht, da gleich vier Guides ihre Noten für Küchenchef Sebastian Frank angehoben haben. Außerdem steigen in die Top 100 die Restaurants L.A. Jordan (Deidesheim, Platz 76), ammolite – The Lighthouse Restaurant (Rust, Platz 77), Opus V (Mannheim, Platz 85), Frühsammers (Berlin, Platz 91), Dichterstub’n (Rottach-Egern, Platz 95), Christians (Kirchdorf, Platz 98), Le Gourmet (Heidelberg, ebenfalls Platz 98) auf.

Auf Restaurant-Ranglisten.de können Sie ab dem 14.12.2015 die BETA-Liste für alle Restaurants einsehen. Die komplett überarbeitete Rangliste für 2016 geht dann uneingeschränkt im Januar online. Mitglieder können schon ab 14.12. alle Bewertungen der Guides einsehen

www.restaurant-ranglisten.de

Neue Kochkurse mit Klaus Erfort

Kochen wie ein Sternekoch: neue Kochkurse mit Klaus Erfort

Zaubern Sie zuhause wie ein Sternekoch. Das nötige Know-how dazu vermitteln wir Ihnen in einem Kochkurse im GästeHaus Klaus Erfort.
 
Die Termine dazu stehen fest und können gebucht werden. Alle Kurse starten jeweils um 16 Uhr. An den Kurstagen bleibt das GästeHaus für weitere Gäste geschlossen. Damit ist garantiert, dass wir uns ganz auf die Kursteilnehmer konzentrieren können.
 
Übrigens: Die Teilnahme an einem Kochkurs ist auch ein einmaliges Geschenk an einen besonderen Menschen.
 
Termine:
12. Januar 2016
13. Januar 2016
19. Januar 2016
20. Januar 2016
Bitte beachten Sie: Um auf jeden „Kochschüler“ optimal eingehen zu können, ist die Teilnehmerzahl auf 12 Personen pro Termin begrenzt.
 
Eingeschlossene Leistungen:
Kochkurs unter der Leitung von Klaus Erfort
Zubereitung eines Menüs in vier Gängen inklusive aller Zutaten
Gemeinsames Essen
Wasser
Weinbegleitung zum Menü
Kaffee, Espresso, Cappuccino etc. zum Abschluss
bestickte Schürze und Rezeptmappe
Preis: 380,- Euro/Person
 
Anmeldung: Bitte setzen Sie sich telefonisch unter +49 681 – 95 82 68-2 mit unserem Restaurantleiter Jérôme Pourchère in Verbindung, um sich verbindlich zu einem Termin anzumelden und alle weiteren Details zu klären