Gault Millau 2017 – Bremen

„Für seine  weltläufige Bistroküche inklusive Regionalem“ bekommt Christian Müller vom neueröffneten „Pier 6“  in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau, die nach dem heimischen Schulnotensystem urteilt, auf Anhieb 14 von 20 möglichen Punkten, die für „sehr gute Küche“ stehen. Die Kritiker loben: „Typisch hanseatisch, aber pfiffig abgewandelt kommen eine Praline vom Labskaus oder eine Variation von Matjes und Brathering. Das tadellos gebratene Steak begleiten frittierte ‚Gemüse-Pommes‘ und angenehm scharfe Pfeffersauce.“  
Den mit vielen Gerichten aus Worpswede ins Ostertorviertel gezogenen Rauch fanden die Tester in seinem neuen Restaurant „La Villa – Kays Culinarium“ vom „Zuspruch der Gäste so überfordert, dass sich Nachlässigkeiten in die Küche einschlichen.“ Die Kritiker gaben deshalb keine Note und „hoffen, dass die Küche bald so angenehm arbeitet wie das neue, italienisch-flotte Serviceteam.“   

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Bremen hält weiterhin unangefochten Christian Wichtrup von „Grashoff’s Bistro“: „Alles wie gehabt. Keine kulinarischen Experimente, keine küchentechnischen Spielereien. Wir finden es großartig, dass der Gast hier verlässlich wohlschmeckende Gerichte aus allerbesten Zutaten erwarten kann. Sollte man etwa die perfekt gemachte geschnetzelte Kalbsleber mit Äpfeln und Zwiebeln, Essenza di Basilico, Crème fraîche und Kartoffelpüree von der Karte nehmen, nur weil für die Medien öfter mal was Neues her muss? Bitte nicht! Außerdem sind ja auch immer mal Entdeckungen zu machen wie die in Tandoori-Masala marinierte, dann gebratene Poulardenbrust mit milder Kokosnuss-Chilisauce, rotem Mangochutney, frischer Minze und auf indische Art gedämpftem Basmatireis.“ Dafür erhält Wichtrup wieder 16 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis das Kochen zur Kunst wird.   
Ihm folgt mit 15 Punkten Stefan Ladenberger vom Restaurant „Das kleine Lokal“ in Fesenfeld, dessen „Küchenklassik sich aller Modetorheiten und aufgesetzter Experimentierfreude enthält und trotzdem nie langweilig wirkt. Tadellos beispielsweise der St-Pierre mit grünem Spargel, Orangenstücken, pfiffiger hausgemachter Ingwerpasta und schmackhafter Rotweinreduktion“.

Platz 3 teilt sich Newcomer Müller mit Henner Fischer vom „Topaz“ in der Altstadt, aus dessen Küche „die angenehme Schärfe der Karotten-Dashi-Creme zum Rotbarschfilet mit Pak Choi ebenso gut gefällt wie das dry aged Striploin Steak mit grünen Bohnen und bester Béarnaise“.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr 8 Restaurants in Bremen. 7 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Bremen
16 Punkte
Grashoff’s Bistro
15 Punkte
Das kleine Lokal
14 Punkte
*Pier 6 in Bremerhaven
Topaz
13 Punkte
Küche 13
Natusch in Bremerhaven
1783
*Newcomer

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Frankfurt kulinarisch

Frankfurter Küchenchefs erkochen sich wiederholt zahlreiche Michelin-Sterne und Gault Millau-Punkte. Feinschmecker dürfen sich über ein neues Zwei-Sterne-Restaurant in der Stadt freuen.

Jedes Jahr in den Wintermonaten erwarten Feinschmecker mit großer Neugierde die Veröffentlichungen der beiden Gourmet-Führer Guide Michelin und den Gault Millau. Einige der Frankfurter Restaurants überzeugen schon seit Jahren mit ihrer exquisiten Küche, andere wurden eben erst eröffnet oder konnten sich im Vorjahresvergleich verbessern.

Die Gourmetkritiker vergeben der Villa Merton seit 2003 durchgehend einen Michelin-Stern. Küchenchef Matthias Schmidt leitet seit 2008 das Küchenteam und überzeugt mit seinem starken Fokus auf die saisonal-regionale Küche. Er erkochte sich mit seinen fantasievollen Kreationen wiederholt 17 von 20 Gault Millau-Punkten. Die Kritiker des Guide Michelins krönten 2012 die herausragenden Leistungen des Spitzenkochs mit einem zweiten Stern.

Der Tigerpalast wurde 1988 von Johnny Klinke gegründet und begeistert neben dem hochkarätigem Variété-Programm mit dem hoch gelobten Tiger-Gourmetrestaurant. Seit 1997 trägt das Lokal durchgängig einen Michelin-Stern. Keine andere Bühne erhielt jemals diese Auszeichnung. Im August 2012 übernahm Andreas Krolik die Küchenleitung, welcher vorher das Zwei-Sterne-Lokal Brenners Park-Restaurant in Baden-Baden führte. Die Kritiker des Gault Millau bewerteten die kulinarischen Leitungen aktuell mit 17 Punkten.

Erno’s Bistro zählt seit Jahrzehnten zu den Klassikern der feinen Frankfurter Gastronomieszene. Das Küchenteam ist auf traditionelle französische Küche spezialisiert. Eröffnet wurde das Haus im Jahre 1974 von Ernst „Erno“ Schmidt. 1995 engagierte man Valery Mathis als Küchenchef und konnte mit ihm das kulinarische Niveau des Hauses fortlaufend steigern. 1998 gipfelten diese Bemühungen in der Verleihung eines Michelin-Sterns, der bis heute das Haus schmückt.

Auf eine ausgezeichnete Küche dürfen sich auch Gäste des Restaurants Français im Traditionshotel Steigenberger Frankfurter Hof freuen. Das Team um Chefkoch Patrick Bittner wurde auch 2012 für die französisch inspirierte, zeitgemäße leichte Küche mit einem Michelin-Stern und 17 der 20 begehrten Gault Millau Punkte ausgezeichnet.

Carmelo Greco heißt der Koch, der seit 1996 regelmäßig in Frankfurt-Rödelheim mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Carmelo Greco heißt nun das nach seinem Gründer benannte Restaurant, welches schon im Gründungsjahr 2011 einen Stern im Guide Michelin erobern konnte und diesen 2012 verteidigt.

Neu in die Liste der Frankfurter Ein-Sterne-Restaurants nahmen die Gourmet-Kritiker das Restaurant Weinsinn im Westend auf. Das Lokal unter der Küchenleitung von Andre Rickert begeistert mit ausgezeichneter Küche zu moderaten Preisen sowie einer umfangreichen Weinauswahl, die sich aus großen Namen wie auch Geheimtipps zusammensetzt.

Ebenso über einen Michelin-Stern darf sich das Küchenteam des erst im Herbst eröffneten Restaurants Lafleur im Gesellschaftshaus des Palmengartens freuen. Der österreichische Küchenchef Alfred Friedrich führte bereits einige sternedekorierte Restaurants. Frankfurter Feinschmecker kennen ihn bereits aus dem Tigerpalast.

Alter Fritz

Glück für Berliner und Berlinbesucher: Kritiker Bernd Matthies findet einen wahren Geheimtipp für kleines Geld: „Es schmeckt prima, der Fisch ist perfekt gegart, die Balance zwischen würzigen Elementen und der Sahne gut gelungen!“

Ich habe hier noch nie so gut gegessen und hoffe, dass das so bleibt – dann hätten wir hier ganz klar eines der besten kulinarischen Ausflugsziele Berlins. Dabei ist angesichts des Preisniveaus Skepsis durchaus angebracht, denn drei Gänge für 33 Euro einschließlich Wein können eigentlich nur ein Rechenfehler sein – oder eben Murks ergeben.

Doch es kommt kein Murks. Die Menüportionen sind ziemlich klein, aber sei’s drum. Seesaibling mit Pellkartoffeln, Brunnenkresse und Kaviar-Crème-fraîche, das ist im modernen Stil in einem tiefen Teller aufeinandergeschichtet, und der Kaviar ist natürlich nicht vom Stör, sondern vom Saibling. Es schmeckt prima, der Fisch ist perfekt gegart, die Balance zwischen würzigen Elementen und der Sahne gut gelungen. Hauptgang im Menü: Lamm, geschmort und gebraten, mit ligurischem Gemüse und „Bohnencassouletcreme“, wieder so was. Sieht gut aus, schmeckt gut, ist handwerklich einwandfrei mit weich geschmorter Schulter und rosa gebratener Hüfte (vermute ich), ein paar Klecksen sanftem Bohnenpüree, etwas zu dominantem Pesto aus getrockneten Tomaten, Respekt! Selbst der etwas verspielt angerichtete Teller mit einer Schlange aus Schokocreme mit Mandarinen hatte keinerlei Verlegenheitscharakter, sondern war ein angenehmes, munteres Dessert.

Die gesamte Restaurantkritik von Bernd Matthies finden Sie wie immer im Berliner Tagesspiegel:
www.tagesspiegel.de/weltspiegel/essen-trinken/kolumne-von-tisch-zu-tisch-linsenterrine-mit-wachteln-im-alten-fritz/7569228.html

Alter Fritz, Karolinenstr. 12, Tegel, Telefon 433 50 10, geöffnet Dienstag bis Sonntag ab 17 Uhr

Danke, Bernd Matthies! Ihre Restaurantkritiken sind immer gut fair und sachlich!

Gault Millau Hamburg 2013

Christoph Rüffer vom „Vier Jahreszeiten“ bildet mit Wahabi Nouri vom Piment im neuen Gault&Millau die Hamburger Küchenspitze – Nicht viel übrig haben die Kritiker für die Restaurants der Hamburger TV-Köche

 

Durch seine „schnörkellos präzise Küche mit klassischen Edelprodukten auf fast jedem Teller“ kocht sich der 39-jährige Christoph Rüffer vom Restaurant „Haerlin“ des Hotels „Vier Jahreszeiten“ nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in die kulinarische Spitze der Bundesrepublik. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 preisen ihn die Tester: „Hier kehren wir gern im Winter ein. Wenn anderen beim beschränkten Angebot die Ideen ausgehen, kommt Christoph Rüffers Stärke am besten zur Geltung. Er ist ein Tüftler, der sich in jedes noch so simpel scheinende Produkt vertieft, der beständig probiert und verbessert. Ganz leise brachte er das ‚Haerlin‘ in den letzten zehn Jahr nach ganz oben – ohne Kochbuch, ohne Fernsehauftritte, ohne die heute fast obligaten Runden durch das Restaurant.“

Für Gerichte wie „Taubenbrust in Zitronenpfefferjus oder exzellenten Kaisergranat (gebraten und als Tatar) mit zweierlei Muskatkürbis (mit Ras el Hanout glasiert, als Crème mit karamellisierten Kürbiskernen), Salat aus gelber Karotte und Apfelspänen sowie einem Tupfer Aprikosenkompott“ bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note als Rüffer haben nur 13 Köche in Deutschland.

Er teilt sich nun Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hamburg mit Wahabi Nouri vom „Piment“ in Eppendorf, der seine 18 Punkte des Vorjahres „souverän verteidigte und immer neue Ideen aus dem Ärmel schüttelt. Sie wirken nie gesucht oder abgeguckt. Um die Süße eines nur zart angegrillten Langostinos zu betonen, platziert er ihn auf einem Couscous in Orange: mit Aprikose und Karotte. Passt nicht? Doch! Man muss die Möhre nur in Maracujasaft mit Vanille kochen. Die Variation von der Eismeerforelle würzt er verschiedenartig mit Kaffee und gibt dazu Pulpo als Pulver, Sorbet und ‚Röstspeck‘.“

Den beiden hanseatischen Kochkönigen folgen mit je 17 Punkten Karlheinz Hauser vom „Seven Seas“ auf dem Süllberg und Thomas Martin vom „Jacobs“ in Nienstedten. Bei Hauser „wurden die Geschmacksreisen ideenreicher. Schon die kalten Vorspeisen glänzten mit ebenso ausgefallenen
wie stimmigen Kräuterverbindungen: zum Hummer Kamille und Eukalyptus, zum Kaviar Waldmeister. Und zur Variation von Gänsestopfleber und Mais gibt‘s Tamarillogelee“. Martin „bereichert seine französische Küche nach Lust und Laune um norddeutsche, spanische oder nordafrikanische Aromen. Überraschend zum Pannfisch mit Senfsauce die Bratkartoffeln als geschmacksintensives Püree oder zur gebratenen Taube mit einer leber- gesättigten Sauce Rouennaise der (passende) Kontrast von Pfirsich, Fenchel und knuspriger Hirse.“

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 32 Restaurants in Hamburg. 26 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch das erstmals bewertete Lokal „Jellyfish“ in Sternschanze, das „Seafood und Fisch von seltenem Wohlgeschmack bietet, weil es alle Produkte aus der Aquakultur und dem ‚industriellen Fang‘ verbannte“ (14 Punkte), sowie das im Juni eröffnete „Coast by East“ in der Hafencity, durch „eine Art Küche, die am besten funktioniert, wenn man gar nicht so hungrig ist und nur den Gaumen mit einem pikanten Geschmack auskleiden möchte, während man über das Hafenbecken bis hinüber zur Elbphilharmonie schaut“ (13 Punkte).

Nicht viel übrig haben die Kritiker für die Restaurants der Hamburger TV-Köche. In Tim Mälzers „Bullerei“ im Schanzenviertel „ist alles in Ordnung, aber nicht so richtig erwähnenswert; das machen so auch viele andere und etliche für weniger Geld“. Bei Steffen Henssler gibt’s „eingehamburgerte Sushi, Nigiri und Sashimi sowie ewig ziemlich gleiche Hauptgerichte“.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in der Hansestadt 1 langweilig gewordenes Restaurant ab („Steigenberger“) und nimmt 3 neu auf, 3 werden höher, 1 wird niedriger bewertet („Apples“).

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Hamburg

18 Punkte
Haerlin* im Hotel Vier Jahreszeiten
Piment in Eppendorf

17 Punkte
Jacobs im Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten Seven Seas auf dem Süllberg

16 Punkte
Landhaus Scherrer in Ottensen Le Canard nouveau in Ottensen

15 Punkte
Fischereihafen-Restaurant in Altona Küchenwerkstatt in Uhlenhorst
Memory in Sülldorf
Osteria Due in Pöseldorf
Prinz Frederik im Hotel Abtei in Harvestehude Rive in Altona
Vleth in der Speicherstadt

*Aufsteiger

 

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Jacky Bonnot

Alexandre Lagarde (JEAN RENO) ist Frankreichs berühmtester Sternekoch – bewundert, erfolgreich, eine Legende. Seit kurzem muss er sich aber vor allem mit Stanislas (JULIEN BOISSELIER) herumschlagen, dem neuen Boss der Finanzgruppe, der sein Gourmetrestaurant angehört. Der will nämlich Alexandre durch einen jüngeren Koch ersetzen, dem allerdings die Edelgastronomie weniger am Herzen liegt als die Molekularküche im Reagenzglas. Nach und nach entlässt Stanislas sämtliche Leute aus Alexandres Küchenbrigade. Dass dem alten Hasen die kulinarischen Ideen ausgehen, ist jedoch fast noch schlimmer. Schließlich muss er ein sagenhaftes neues Menü kreieren, um den Gastro-Kritiker vom „Guide“ zu überzeugen. Da läuft ihm Jacky Bonnot (MICHAËL YOUN) über den Weg – jung und hitzköpfig, aber ein echter Könner am Kochtopf, der sein Talent bisher in lausigen Bistrojobs vergeudet. Es scheint, als hätte Alexandre mit Jacky den idealen Komplizen gefunden. Die Helden am Herd sind zwar ganz groß darin, schnell die Emotionen hochkochen zu lassen, verlieren aber ihr Ziel nicht aus den Augen: Alexandres Widersacher kräftig die Suppe zu versalzen…

Filmstart am 7.Juni 2012

"Die Natur auf den Tisch" von Dänemarks Gourmetpapst

Dänemarks Gourmetpapst präsentiert beste dänische
Restaurants zwischen Marschland und Nordseeküste:
NEUES KOCHBUCH LÄDT ZU KULINARISCHER
ENTDECKUNGSREISE DURCH SÜDWESTJÜTLAND
Dreisprachiges Buch „Die Natur auf den Tisch“ von Michelin-Kritiker
Bent Christensen stellt auf 224 Seiten Top-Restaurants der grenznahen
Genießerregion und ihre Rezepte zum Nachkochen zuhause vor

Ein neuer kulinarischer Reiseführer weckt den Appetit auf gastronomische Erlebnisse an der Südwestküste Dänemarks. Autor des frisch erschienenen Buchs „Naturen til bords – En kulinarisk rejse langs Vadehavs- og Vesterhavskysten“ ist der bekannteste dänische Restaurantkritiker, Bent Christensen.

Gemeinsam mit Fotograf Claes Bech-Poulsen präsentiert der Gourmetpapst auf 224 Seiten die schmackhaftesten Seiten der grenznahen Region zwischen Marschland und Nordseestränden. Zum kulinarischen Reichtum der Region gehören Meeresfrüchte wie Austern und Blaumuscheln, zartes Marschlamm oder eine reiche Auswahl hochwertiger Käsesorten.

„Wie Italien und Frankreich ihre Weinregionen haben, so ist Dänemark stolz auf seine Regionen mit variierender Küche und Speiseplan. Und Südwestjütland ist ohne Frage Dänemarks Schatzkammer“, sagt Autor Bent Christensen, der unter anderem auch für den Michelin-Guide arbeitet.
„Die Natur auf den Tisch – Eine kulinarische Reise entlang der Wattenmeer- und Nordseeküste“ porträtiert die zwanzig besten Restaurants der Region. Darunter ist mit dem Henne Kirkeby Kro in Henne Strand an der Nordsee auch „Dänemarks Restaurant des Jahres 2011“.

Alle Restaurants haben ein ganz persönliches Drei-Gänge-Menü mit genauem Rezept zum Buch beigetragen. Sie machen „Naturen til bords“ zur perfekten Kombination aus gastronomischem Reiseführer und aktuellem Kochbuch mit angesagten dänischen Rezepten. Denn nicht zuletzt seit der Erfindung der Neuen Nordischen Küche gehört das kleine Königreich zu den großen Zielen für Kenner exquisiter Küche.

Das neue Koch- und Restaurantbuch „Die Natur auf den Tisch“ ist dreisprachig auf Dänisch, Englisch und Deutsch erschienen. Zum Preis von 366 Kronen (ca. 50 Euro) ist es online unter www.booksforcooks.dk bestellbar und in allen dänischen Buchläden erhältlich.
Weitere Informationen: www.visitsydvestjylland.dk

Rolf Fliegauf

Rolf Fliegauf ist mit 30 Jahren der der jüngste Koch Europas, der zwei Michelin Sterne erhalten hat. Fliegauf lernte bei Juan Amador, Heston Blumenthal and Rene Redzepi. Er ist jetzt Küchenchef im „Ecco“, dem Restaurant des Schweizer Fünf-Sterne-Hotels „Giardino“ in Ascona am Lago Maggiore. Mit neuen, ungewohnten Gerichten hat Rolf Fliegauf die Kritiker des Gourmetführers überzeugt.

DW-TV drehte einen sehr schönen Bericht über Rolf Fliegauf:
www.youtube.com/watch?v=paf_ifQVA9M

Dollase über Hamburger

Der wichtigste Kritiker Deutschlands in der FAZ:
Dass in der Kochkunst dieses Gebilde kaum jemals eingesetzt wird, hat ganz einfach handwerkliche Gründe. Sensorisch gesehen ist der Hamburger nämlich eine glatte Fehlkonstruktion. Um es kurz zu formulieren: Es müsste mindestens der Deckel weg. Die Proportionen sind schlecht, weil der Brotanteil viel zu hoch ist und in diesem Zusammenhang eine differenziertere Wahrnehmung der „verpackten“ Produkte nicht möglich ist. Würde man die Sache halbieren und die Zutaten auf der Hälfte in sinnvollen Proportionen anrichten, sähe das deutlich anders aus.

Lesen Sie den gesamten Artikel in der FAZ:
www.faz.net/s/Rub140A22C7E81E4505BC36130E989A7473/Doc~ED5A662497DA44F4EA9805C4C598543AC~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Wie viele berühmte Köche arbeitet auch der Kritiker Jürgen Dollase mit CHROMA type 301 Kochmesser – Design by F.A. Porsche

Patrick Bittner

Der Feinschmecker wählt Patrick Bittner zum Koch des Monats

Im Laufschritt an die Spitze hat es Patrick Bittner, Chefkoch im Restaurant Français, geschafft: Deutschlands führendes Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker“ kürt ihn in der aktuellen Februar-Ausgabe 2011 zum Koch des Monats. Kurz zuvor adelten die Michelin-Tester das Français bereits zum dritten Mal in Folge mit einem Stern. Liebhaber ausgezeichneter Küche haben nun für kurze Zeit die Gelegenheit, das Feinschmecker-Menü, welches die Gaumen der Kritiker überzeugte, selbst exklusiv zu genießen. Preis: 99 Euro inklusive Weinbegleitung.

„Der Erfolg von Patrick Bittner und seinem Team, macht uns alle sehr stolz“, zeigt sich Spiridon Sarantopoulos, General Manager des Fünf-Sterne-Hauses am Kaiserplatz, begeistert. „Patrick Bittner hat das Français als Frankfurts Top-Adresse etabliert, weil er es versteht, nicht nur sich, sondern auch sein Team jeden Tag aufs Neue zu allerhöchsten Leistungen anzuspornen.“

Patrick Bittner punktete bei den Kritikern erneut mit seiner französisch inspirierten, zeitgemäß leichten und aromenstarken Küche. Diese überzeugt puristisch und brilliert durch die Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche. Spitzenbewertungen gab es auch vom Feinschmecker-Guide. Die Kritiker vergaben vier Fs für herausragende Küche und Service sowie bemerkenswertes Ambiente mit großem Komfort. Zudem erhielt das Restaurant 17 der begehrten Gault-Millau-Punkte.

Die Juroren des Feinschmecker Magazins begleiten Bittners Weg schon seit vielen Jahren aufmerksam. So wurde er 2001 bereits zum Aufsteiger des Jahres gewählt.

„Ich freue mich riesig über die Auszeichnungen“, sagt der Küchenchef selbst. „Jetzt heißt es weiterhin ordentlich anstrengen, damit es auch irgendwann mit dem Koch des Jahres und mit dem zweiten Michelin-Stern klappt“, lacht Bittner, der es als begeisterter Marathonläufer gewohnt ist, über lange Distanzen zu gehen.

Sein Team unterstützt ihn auf dieser Strecke: Nils Blümke (Restaurantleiter), Christiane Bischoff (Demi Chef de Rang), Anna-Lena Böckel (Entremetier), Johannes Goll (Sous-Chef), Celina Gund (Commis de rang), Franck Mouzon (Sommelier), Tanja Muzic (Chef de rang), Oliver Näve (Patissier), Stefan Sieben (stellvertretender Restaurantleiter), Patrick Sohl (Saucier), Bijan Zintel (Auszubildender).

Anlässlich dieser Auszeichnung bietet das Restaurant seinen Gästen für kurze Zeit die einmalige Gelegenheit, das Menü, mit welchem Patrick Bittner die Juroren des Feinschmecker Magazins überzeugt hat, selbst zu testen. Bis Ende Februar wird dieses exklusiv auf der Karte des Gourmetrestaurants geführt. Den Auftakt bereiten offener Raviolo, Perlhuhneigelb, Spinat und Trüffel. Gefolgt von geangeltem St-Pierre mit Karotte und Koriander-Kokos als Hauptgang. Eine ausgefallene Komposition aus Macadamianüssen und Apfel-Raffinessen beschließen den Gaumenschmaus. Liebhaber der feinen Küche genießen das prämierte „Feinschmecker-Menü“ zum Preis von 99 Euro pro Person inklusive korrespondierender Weine.

Reservierungen über Tel.: 069/215-118 oder Mail an:
gastronomiedirektion@frankfurter-hof.steigenberger.de
www.frankfurter-hof.steigenberger.de

Jan Hofer: Sternekoch für einen Tag

Jan Hofer sagt an: als Sternekoch für einen Tag

Weit über zwölf Stunden lang wurde gekocht, gedreht, geredet – am Ende kamen dicht gepackte dreißig Minuten Sendezeit heraus für die Premiere von Sternekoch für einen Tag – Björn Freitag lässt Prominente kochen (WDR). Den fertigen Zusammenschnitt bekam auch der kompottsurfer erst am gestrigen Sendetermin erstmals zu sehen. Erst beim Zusehen dämmerte mir, dass in diesem Format wir Kritiker beinahe mehr auf der Hut sein müssen als der kochende Gast. Denn erstmals bekommt im deutschen Fernsehen auch mal der Kritiker eins übergebraten, wenn er daneben liegt.

Lesen Sie die komplette Story beim Kompottsurfer:
http://blog.rewirpower.de/index.php/2011/01/16/sternekoch-fur-einen-tag-jan-hofer-schlagt-sich-tapfer/

Jan Hofer und Björn Freitag kochen wie viele Sterneköche mit CHROMA type 301 Kochmesser