So isst die Welt

ARTE, Montag, 14.09. um 09:10 Uhr

So isst die Welt

Hamburger

Hamburger Teneriffa

Die vierteilige Dokumentationsreihe folgt dem Siegeszug, den vier Gerichte aus sehr unterschiedlichen Kulturen rund um den Globus angetreten haben: Hamburger, Pizza, Falafel und Sushi. Sie alle haben eines gemeinsam: Als Fast Food eroberten sie die Speisekarten des globalen Dorfes.


Der erste Teil der Reihe begibt sich auf Spurensuche nach den Ursprüngen des wohl bekanntesten Bouletten-Brötchens, des Hamburgers. Ausgehend von Zubereitung und Zutaten der Speisen nimmt die Dokumentationsreihe den Zuschauer mit auf eine kulinarische Expedition zu den Ursprüngen der Nationalspeisen: Wie gesund ist das Lieblingsgericht eines Landes? Warum ist es gerade dort entstanden? Und wieso wurde es auch auf anderen Kontinenten so erfolgreich? Vier Folgen führen den Zuschauer an die Schauplätze der aktuellen Nahrungsforschung: Angefangen von den Laboren der Ernährungswissenschaft über die Hexenküchen der Aromadesigner hin zu den Bibliotheken der Kulinarhistoriker. Der erste Teil der Reihe beschäftigt sich mit dem wohl bekanntesten Hackbrötchen der Welt, dem Hamburger. Wahrscheinlich kannten die meisten Kulturen schon sehr früh eine Technik, Fleisch zu zerkleinern, um es haltbar zu machen. Doch erst um 1880 begann mit der Einwanderung deutscher Arbeiter in die USA der Siegeszug des amerikanischen Hacksteaks, das unter dem Namen „Hamburger“ die ganze Welt eroberte. Amerikanischer Geschäftssinn verwandelte das bodenständige Einwandereressen in das erste Fast-food-Gericht der Welt. Große Industriekonzerne, die das belegte Brötchen standardisiert und professionell vermarktet haben, verdienen mit dem Hamburger Milliarden.

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