Die Schlehe ist reif

Frost macht die Wildfrüchte milder

Wer im Spätherbst entlang von Wäldern spaziert, kann die
stahlblauen Früchte der Schlehe entdecken. Besonders schmackhaft ist
das Wildobst erst nach den ersten Frösten. Denn durch die Kälte wird
ein Teil der bitter schmeckenden Gerbstoffe abgebaut. Die säuerlichen
Früchte sind gut für Marmelade, Kompott, Fruchtsaft, Wein und Likör
geeignet und lassen sich mit milden Obstsorten wie Äpfeln und Birnen
kombinieren.

Die Schlehe (/Prunus spinosa/) wird auch Schlehdorn, Hecken- oder
Schwarzdorn genannt und gehört zur botanischen Familie der
Rosengewächse. Der dornenreiche Wildstrauch wächst in ganz Europa an
Wald- und Wegesrändern, an felsigen Hängen und angepflanzt in
Hecken. Er bevorzugt einen sonnigen Standort und kalkhaltige Böden.
Auffällig sind die schwarze Rinde und die rotbraun gefärbten, fein
behaarten Zweige. Die weißen Blüten erscheinen im April noch vor den
Blättern und verströmen einen feinen Mandelduft. Für Bienen und
Schmetterlinge sind sie im zeitigen Frühjahr eine wichtige
Nahrungsquelle. Von den Früchten ernähren sich rund 20 Vogelarten
wie zum Beispiel Meisen und Grasmücken. Der seltene Neuntöter
brütet gerne im Schlehenbusch und spießt auf den Dornen Insekten und
andere Beutetiere auf.

Die Früchte haben eine zusammenziehende Wirkung und werden in der
Naturheilkunde bei Harnwegserkrankungen und Verdauungsstörungen
angewendet. Außerdem sollen sie den Appetit anregen und müde Geister
wecken. Für den Energiekick empfahl schon Hildegard von Bingen, fünf
Esslöffel Schlehensaft in einem Glas Wasser schluckweise zu trinken.
Ein Tee aus den Blüten hilft nach dem Volksmund bei
Erkältungserkrankungen. Inhaltsstoffe der Schlehe sind unter anderem
Flavonoide, Vitamin C und B1, Magnesium sowie Gerb- und Bitterstoffe.

Die Erntezeit beginnt je nach Witterung meist Ende Oktober und kann
bis in den Dezember hinein andauern. Wer die ersten Fröste nicht
erwarten kann, legt die Früchte über Nacht in die Gefriertruhe. Sie
sollten aber ausgereift sein. Zum Schutz vor den Dornen sind bei der
Ernte Handschuhe zu empfehlen. Übrigens sollten ein paar Früchte am
Baum bleiben, da sie Säugetieren und Vogelarten im kargen Winter
Nahrung bieten.

Heike Kreutz, www.aid.de

Rheinhessen genießen

Kreative Küche, authentische Produkte und charakterstarke Weine

Wie schmeckt Rheinhessen? Auf jeden Fall nach Wein, aber das größte Weinanbaugebiet Deutschlands hat noch mehr zu bieten. Um auf die Produktvielfalt der Region aufmerksam zu machen, startet Rheinhessenwein e.V. vom 15. September bis 13. November 2016 erstmals die Aktion „Rheinhessen genießen“. 17 Top-Gastronomien haben sich ihr regionales Lieblingsprodukt ausgesucht und damit ein individuelles Gericht kreiert, das sie im Aktionszeitraum servieren. Weil ein passender Wein dazu nicht fehlen darf, sprechen die Gastgeber gleich auch eine Weinempfehlung aus Rheinhessen aus.

Ob Leberwurstsoufflé auf Riesling-Senf-Soße mit gedünsteten Essiggurken, rheinhessische Tapasvariation auf der Fassdaube mit Ziegenkäse oder Ragout vom rheinhessischen Wingertsreh mit Trauben und Speck – neben seinen Klassikern hat Rheinhessen kulinarisch viel zu bieten. Die Region lebt von der großen Bandbreite ihrer Restaurants und zieht mit ihrem kulinarischen Angebot viele Gäste und Weinfreunde in das Land der tausend Hügel. Um auf dieses Potential aufmerksam zu machen, findet zum 200-jährigen Jubiläum von Rheinhessen die Kampagne „Rheinhessen genießen“ statt. Im achtwöchigen Aktionszeitraum bieten 17 Restaurants ihr neuinterpretiertes Gericht oder einen verfeinerten Klassiker an.

Sei es die Kartoffel, das Landschwein, die Regenbogenforelle oder die Zwetschge, immer steht ein Produkt aus Rheinhessen im Fokus. Ziel ist es, die Vielfalt der fruchtbaren Region widerzuspiegeln und auf die authentischen Erzeugnisse aufmerksam zu machen. Regional zu kaufen, ist für viele Gastronomen eine persönliche Verpflichtung. Der starke Zusammenhalt zwischen Erzeugern, Winzern und Restaurants ist der Initiatoren der Aktion besonders wichtig. Die Kooperation ist auch ein wichtiges Anliegen der Lokalen Aktionsgruppe Rheinhessen (LAG) und ein strategisches Ziel der Entwicklungskonzeption. Aus diesem Grund wird die Aktion finanziell unterstützt mit LEADER-Mitteln der LAG Rheinhessen.

Die teilnehmenden Betriebe sind in ganz Rheinhessen zu finden, im Nordosten in Mainz nehmen das Restaurant Favorite, Geberts Weinstuben, Am Bassenheimer Hof, die Kupferberg Terrassen und das Adagio im Atrium teil. In Bingen ist das direkt am Rhein gelegene Zollamt dabei. Im Herzen Rheinhessens servieren die Restaurants 100 Guldenmühle, Weedenhof, Mundart, Fachwerk im Eulengarten, Metzlers im Golfclub und Schloss Sörgenloch ein neu interpretiertes rheinhessisches Gericht mit passendem Wein. Im Südwesten nehmen die Dohlmühle, der Espenhof und der Kulturhof an „Rheinhessen genießen“ teil, und ganz im Südosten der Region nahe Worms unterstützen das Landhaus Dubs und das Vis à Vis die Aktion. Zwischen dem 15. September und dem 13. November bieten alle genannten Teilnehmer zu ihren individuellen Öffnungszeiten ihr speziell entwickeltes Gericht an und empfehlen einen passenden Wein aus Rheinhessen.

www.rheinhessen-geniessen.de

Bonusprogramme verändern Kaufverhalten

Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufolge ändern Konsumenten willentlich und wissentlich ihr Kaufverhalten, um an Bonusprogrammen teilzunehmen. Apps holen gegenüber der klassischen Kundenkarte auf.

Das Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. hat im April 2016 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.515 Verbraucher zwischen 18 und 69 Jahren zu Bonusprogrammen online befragt. Dabei wurden 59 Programme aus zehn verschiedenen Branchen hinsichtlich Erfolgsfaktoren, Bekanntheit, Nutzung und Teilnehmererfahrungen sowie Vorstellungen vom optimalen Bonusprogramm zu jeder Branche untersucht.

Jeder Deutsche nimmt durchschnittlich an 3,7 Bonusprogrammen teil, um so beim jeweiligen Händler durch häufiges Einkaufen Prämien oder Rabatte zu ergattern. Wichtigster Teilnahmegrund für Verbraucher ist die Möglichkeit Geld zu sparen. Wenn Verbraucher auf die Teilnahme an einem Bonusprogramm verzichten, sind hohe Einlösungshürden und die Angst vor unerwünschter Werbung die häufigsten Beweggründe. Der Großteil der Ablehner würde eine Teilnahme jedoch bei attraktiveren Prämien in Erwägung ziehen.

Die Studie deckt auf, dass Teilnehmer von Bonusprogrammen willentlich ihr Kaufverhalten ändern, um die damit verbundenen Vorteile nutzen zu können: So kaufen 49 Prozent häufiger in einem Geschäft ein, in dem sie auch am Bonusprogramm teilnehmen. 32 Prozent kaufen bewusst mehr, und 23 Prozent nehmen sogar einen Umweg in Kauf, um beim Einkauf die Vorteile eines Bonusprogramms zu erlangen. Diese Werte sind damit im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 2014 angestiegen. „Es ist höchst bemerkenswert, wie vielen Verbrauchern bewusst ist, dass sie ihr Kaufverhalten durch Bonusprogramme ändern“, erläutert André Wolff, Bonusprogramm-Experte bei Dr. Grieger & Cie. Marktforschung aus Hamburg.

Die in Deutschland angebotenen Bonusprogramme unterscheiden sich erheblich hinsichtlich Bekanntheit, Nutzung und Image. Das von vielen Filialisten angebotene Bonusprogramm Payback weist beachtliche Werte auf: 84 Prozent der Deutschen kennen das Programm, 60 Prozent sind sogar Mitglied; DeutschlandCard hingegen kennen 56 Prozent und rund jeder dritte Deutsche nimmt an dem Programm teil. Verbraucher ziehen händlerübergreifende Programme den Bonussystemen einzelner Händler vor, gleichwohl existieren zahlreiche Programme einzelner Händler: Die Tchibo PrivatCard etwa kennen 31 Prozent und 18 Prozent nutzen sie.

Eine Nutzung von Bonusprogrammen per App wird von den Verbrauchern noch nicht bevorzugt. Mehr als zwei Drittel der Deutschen bevorzugen weiterhin die Identifizierung als Bonusprogramm-Mitglied via Kundenkarte. Wenngleich der Durchbruch der mobilen Bonusprogramm-Nutzung noch nicht erfolgt ist, steigen Nutzung und Präferenz für Apps weiter an. „Junge Bevölkerungsgruppen präferieren Bonus-App bereits wesentlich stärker als ältere, dieser Trend wird in den kommenden Jahren weiter an Fahrt aufnehmen“, resümiert André Wolff.

Die vollständige Studie gibt es unter www.grieger-cie.de/bonusprogramme

Sascha Kemmerer

Am 4. Juni 2016 lädt Sternekoch Sascha Kemmerer gemeinsam mit fünf Kleinwalsertaler Kollegen zum Gourmet-Event „Neun Hauben – ein Tal“ ein. Die Veranstaltung ist Teil der zweiten Vorarlberger Genusstage unter dem Titel „Forum Genuss Alpen“, bei dem die Gesichtspunkte Regionalität, Authentizität und Saisonalität im Mittelpunkt stehen.

Neben dem Hausherrn Sascha Kemmerer – aktuell mit einem Michelin Stern, 17 Punkten im Gault Millau und drei Hauben ausgezeichnet – präsentieren an dem Abend fünf weitere namhafte Haubenköche aus der Region ihre großartigen Kreationen: Martin und Florian Jäger aus der „Humbachstube“ im Alpenhof Jäger, Jeremias Riezler von der „Walserstuba“, Gerd Hammerer aus Haller’s Genuss & Spa Hotel sowie Radinka Marjanovic aus dem „Cuisino Restaurant Kleinwalsertal“. Serviert werden insgesamt fünf Gänge:

• Heimisches Kalbsfilet | Nussbutterpüree | Pfifferlinge | Kalbskopfcroûtons (Martin & Florian Jäger)
• Walser Rehrücken | Fichtensprossen | Vorarlberger Bramata (Jeremias Riezler – Walserstuba)
• Eintopf vom Ausseer Saibling | Erbse und Spargel (Gerd Hammerer – Haller’s Genuss & Spa Hotel)
• Confirtes Brüsterl | geschmorte Keule vom Wälder Hennele | Rollgerstl | Brokkoli und Frühlingsmorcheln(Sascha Kemmerer)
• Schaumsüppchen von Bärlauch und Winzersekt | Ziegenkäsepraline | Paradeiser-marmelade (Radinka Marjanovic)

Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres findet das „Forum Genuss Alpen“ mit einigen der besten Köche der Welt heuer vom 31. Mai bis 9. Juni 2016 und vom 7. bis 9. Juli 2016 in verschiedenen Regionen und Ortschaften Vorarlbergs statt. Parallel zu vielen Genussveranstaltungen werden bei mehreren Diskussionsrunden und Workshops die Bereiche Regionalität und Nachhaltigkeit in den Alpen, Wertschöpfung in der Region, Unterstützung von kleinbäuerlichen und alpinen Strukturen und die Zukunft der alpinen Gastronomie besprochen.

Das Kleinwalsertal, als eines der schönsten Hochgebirgstäler der Alpen, gehört nicht umsonst zu den Genuss-Regionen Österreichs. Kaum eine andere Destination bietet eine derart geballte Spitzengastronomie. Und das Travel Charme Ifen Hotel befindet sich mittendrin, als einziges Fünf-Sterne-Hotel im Tal.

„Mit unserem Ernährungskonzept GreenGusto geben wir ein Genussversprechen, das auf Qualität, Transparenz und Ehrlichkeit beruht“, sagt Nikolaus Jäger, Gastgeber im Travel Charme Ifen Hotel. Küchenchef Sascha Kemmerer ergänzt: „Bei diesem Gourmet-Event der Extraklasse bringen wir die besten Köche des Kleinwalsertals zusammen und bieten unseren Gästen abwechslungsreichen Hochgenuss mit heimischen Zutaten.“

Der Abend „Neun Hauben – ein Tal“ am 4. Juni 2016 beginnt um 18.30 Uhr. Im Preis von 75 Euro pro Person sind das Menü und die begleitenden Weine sowie Aperitif, alkoholfreie Getränke, Bier und Kaffee inkludiert. Reservierung unter der Telefonnummer +43 (0)55 17 ? 608 509.

Weitere Informationen rund um das Travel Charme Ifen Hotel unter www.travelcharme.com . Die Genusstage informieren darüber hinaus unter www.forum-genuss-alpen.at .

The Nam Hai Hoi An

Zum Internationalen Wellnesstag am 11. Juni bietet das The Nam Hai Hoi An seinen
Gästen noch mehr Entspannung sowie gesunde Ausflüge in die vietnamesische Küche

Gesund und entspannt leben ist das Motto des Global Wellness Days, welcher weltweit am 11. Juni gefeiert wird. Das Fünf-Sterne-Haus The Nam Hai Hoi An in Vietnam verwandelt sich daher an diesem Tag noch mehr in eine Oase des Wohlbefindens.

Dieses Jahr widmen sich die Köche des The Nam Hai Hoi An voll und ganz der biologischen Küche und bereiten rein vegetarische Gerichte ausschließlich mit Produkten aus dem hoteleigenen Garten zu. Frische vitaminreiche Säfte aus saisonalem Obst und Gemüse begleiten die Menüs. Auch für Wellnessfreunde hat das preisgekrönte Spa des Luxushotels etwas Passendes zu bieten. Eigens hergestellte Naturprodukte aus Reis und Tamarinde kommen in der neuen Spa-Behandlung Vietnamese Rejuvenation zum Einsatz. Die darin enthaltenen Wirkstoffe zielen darauf ab, die Haut gesund aussehen zu lassen und gleichzeitig die Muskeln zu entspannen. Die natürlichen Säuren und antioxidativen Eigenschaften der Produkte wirken pflegend und erhalten so den natürlichen Teint. Ab 16 Uhr vereinen sich Körper, Geist und Seele in einer ganz besonderen Yogasitzung. Yoga, Meditation und Atemübungen sind Teil dieser Session, welche Hotelgästen exklusiv im Rahmen des Internationalen Wellnesstages angeboten wird. Wohlbefinden und ein gesunder Lebensstil werden durch die Kombination von Meditation und althergebrachten Yoga-Atmungstechniken, bekannt als Pranayama, gefördert.

Weitere Informationen unter www.thenamhaihoian.com

The Nam Hai Hoi An liegt eine halbe Stunde südlich von Da Nang, Vietnams viertgrößter Stadt, entfernt. Es umfasst 60 Villen und 40 Poolvillen, die mit bis zu fünf Schlafzimmern ausgestattet sind. Drei Infinity Pools, ein preisgekröntes Spa und ein Gourmetrestaurant zählen zum Resort. Drei UNESCO-Welterbestätten befinden sich in unmittelbarer Nähe des Resorts, der Strandabschnitt Hoi An Beach zählt zu einem der schönsten des Landes.

Welcher Wein passt am besten zu Parmigiano Reggiano

Sagen Sie mal, Herr Sommelier: Welcher Wein passt am besten zu Parmigiano Reggiano?

Käse & Wein gehören zusammen wie Salz & Pfeffer oder Brot & Butter. Aber nicht jeder Wein passt zu jedem Käse, der je nach Reifegrad unterschiedliche Aromen erfordert. Parmigiano Reggiano hat ein Reifespektrum von mindestens 12 Monaten bis hin zu 72 Monaten und mehr und variiert dadurch in Geschmack, Konsistenz und Geruch. Bei der richtigen Weinbegleitung kommt es deshalb auf feine Nuancen an, die ein geschulter Sommelier schmecken und erklären kann. Deshalb befragt Parmigiano Reggiano fünf ausgewählte Sommeliers, die ihre ganz persönliche Weinempfehlung zu Parmesan geben.

Im zweiten Teil der Serie verrät Jérôme Pourchère, Maître im Drei-Sterne-Restaurant Gästehaus Erfort in Saarbrücken, seine persönlichen Empfehlungen zum Thema Wein und Parmesan. Der gebürtige Südfranzose ist seit 2002 Klaus Erforts erster Mann im Service und mit seinem unverwechselbaren Esprit fester und unverzichtbarer Bestandteil des Drei-Sterne-Teams. Pourchère wurde 2015 vom Feinschmecker als „Gastgeber mit Charme“ ausgezeichnet und steht wie kein anderer für unaufdringliche Gastfreundschaft.

Herr Pourchère, welcher Wein passt am besten zu mittelgereiftem, also etwa 24 Monate altem Parmesan?
Sowohl Rot- als auch Weißweine sind ideale Begleiter eines mittelreifen Parmesans. Wer Weißwein bevorzugt, sollte einen kräftigen, opulenten Chardonnay im Alter von sechs bis sieben Jahren wählen, etwa einen Meursault Premier Cru, Jahrgang 2008. Allen Rotwein-Fans empfehle ich einen kräftigen im Barrique ausgebauten Italiener mit viel Frucht und dezenten Barrique-Tönen, etwa einen Barolo oder einen Sangiovese. Alternativ passen auch Weine aus dem südlichen Rhonetal mit einem Grenache-Anteil.

Macht es in Bezug auf die Weinauswahl einen Unterschied, ob Parmigiano Reggiano in der Vorspeise oder im Dessert vorkommt?
In puncto Weinbegleitung sollte durchaus unterschieden werden, ob der Parmesan zur Vorspeise oder im Dessert gereicht wird. Ist er Teil der Vorspeise passen die Weinvorschläge aus Frage eins sehr gut, also ein Chardonnay oder ein im Barrique gereifter Rotwein. Ist der Parmesan im Dessert enthalten, empfehle ich eine nicht zu süße Spät- oder Auslese mit lebendiger Frucht und Säure, das kann ein Riesling oder auch eine Scheurebe sein.

Passt Parmesan auch als Apéro zu Champagner?
Parmesan und Champagner ergänzen sich hervorragend. Allerdings sollte zu jungem Parmigiano ein frischer Champagner gereicht werden, während zu einem gereiften Parmesan am besten ein opulenter Barrique-Champagner, etwa von Jacques Selosse, passt.

Wie essen Sie Parmesan am liebsten?
Zu Pasta liebe ich Parmesan in Spänen. Ich nasche aber auch ab und an gerne ein Stück Parmesan als Snack zwischendurch.

Saisonverlängerung im ICEHOTEL

Eisige Übernachtungsmöglichkeit auch im Sommer

Gut 200 Kilometer nördlich des Polarkreises halten die Minusgrade den kleinen Ort Jukkasjärvi bereits fest im Griff. Und während sich der Fluss Torne Älv allmählich zu einer riesigen Eisbahn verwandelt, wird auch mit Hochdruck am Bau des Icehotels gearbeitet. Bis zur Eröffnung am 11. Dezember 2015 entstehen hier 50 Hotelzimmer aus Eis und Schnee, darunter 19 Suiten, die von Künstlern aus 13 Ländern individuell gestaltet werden. Außerdem wird es eine separate Eiskirche, eine Icebar sowie eine kuppelförmige Eventhalle geben – allesamt geformt aus Schnee und Eis. Haltbarkeitsdatum: bis zum nächsten Frühjahr.
Diese Vergänglichkeit gehört zum Icehotel wie seine „Auferstehung“ im Winter. Nun planen die Betreiber, Teile des Icehotels auch während der Sommersaison zu öffnen. Den Schlüssel dafür hat die Mitternachtssonne in der Hand, die im Sommerhalbjahr 100 Tage ohne Unterlass vom Himmel strahlt. Sie soll via Solartechnik die notwendige Energie liefern, um „Indoor-Eiserlebnisse“ auf nachhaltige und umweltfreundliche Weise zu ermöglichen. Etwa 1200 m² soll der ganzjährige Teil des Icehotels umfassen – mit Icebar, Ausstellungsbereich für Kunstwerke aus Eis sowie Suiten zur Übernachtung.

Im Winter wird dieser Bereich mit den „vergänglichen“ Teilen des Hotels verschmelzen, so die Idee, die voraussichtlich erstmals mit Beginn der Wintersaison 2016/17 Realität wird. Neben den bekannten Winteraktivitäten wie Touren mit dem Hundeschlitten oder dem Schneemobil bestünde so auch die Möglichkeit, eine Übernachtung im ICEHOTEL mit faszinierenden Wanderungen und anderen Outdooraktivitäten im Schein der Mitternachtssonne zu verbinden. Eisige Erlebnisse in der kommenden Wintersaison sind wie immer unter www.icehotel.com buchbar.

Was es rund um Jukkasjärvi sonst noch zu erleben gibt, erfahren Interessierte unter www.swedishlapland.de

Marcel Ress

Der Mallorca-Deutsche Marcel Ress gehört mit seinen 27 Jahren zu den jüngsten Köchen, die einen der begehrten Michelin Sterne erhielten.

Als Chefkoch des Simply Foshs erkochte Marcel gemeinsam mit seinem spanischen Team diese hochkarätige Auszeichnung.

Aktuell nimmt er an Spaniens erfolgreichstem TV-Format, der Kochsendung TOPChef, teil. Eine vergleichbare Sendung gab es bisher im deutschsprachigen Fernsehen nicht. Alle Teilnehmer sind Profis, haben ihre eigenen Restaurants oder arbeiten als Chefköche in der Spitzengastronomie. In der laufenden Staffel nehmen sogar drei Michelin Sterneköche teil. Einer von ihnen, „El alemán“ (der Deutsche), ist Marcel. Man könnte es sich so vorstellen, dass Tim Mälzer und Frank Rosin als Kanditaten bei einer Kochshow teilnehmen würden und Johannes Lafer und Alfons Schubeck in der Jury sitzen. Mit Einschaltquoten von mehr als 20% wird über 15 Wochen der beste Koch Spaniens gesucht. TOPChef macht die Teilnehmer zu Popstars.

Marcel Ress hatte sich aus über tausend Bewerbungen, in das Casting mit 180 Chefköchen in die Sendung gekämpft. Der junge Franke und Wahlmallorquiner begann schon früh mit seiner Kochkarriere. Mit sieben war ihm klar: „Ich werde Koch!“. Nach dem Abschluss seiner Kochlehre gab es ein paar prägende Stationen bevor er mit 20 Jahren ohne ein Wort spanisch auf die Ferieninsel Mallorca kam. Dort arbeitete er sich über alle Positionen in der Küche des Simply Foshs zum Chefkoch hoch und holte als dieser den ersten Stern für das Restaurant.

Die ersten Erfahrungen vor der TV-Kamera machte Marcel Anfang diesen Jahres bei der Sendung „Mein Lokal, dein Lokal“. Diesen kleinen Wettbewerb gewann Marcel.

Aktuell befindet sich Marcel bei TOPChef unter den letzten sechs Teilnehmern und die Konkurrenz wird immer härter. „Ich bin nicht davon ausgegangen, soweit zu kommen. Jetzt freue ich mich nur noch über jede weitere Woche und möchte es mir mit einem Sieg beweisen.“ Die Sendung ist jeden Mittwoch, um 22 Uhr auf dem spanischen Sender Antena 3 und im Internet zu sehen.

Neue und eigene Wege befinden sich zur Zeit in der Entstehungsphase. „Ich möchte was anderes machen, nicht was so viele schon gemacht oder gezeigt haben“. Dafür braucht der junge Koch Zeit, um sich und seine Ideen zu entwickeln. Es wird aber in den nächsten Wochen klar und spuchreif sein.

Lagostina

Mit Lagostinas neuem Set für Minestrone und Polenta italienische Klassiker zubereiten

Die italienische Küche ist so vielfältig wie kaum eine andere. Trotzdem wagen sich viele Hobbyköche nur an Klassiker wie Pasta und Pizza, oft auch, weil für andere Gerichte die richtige Ausstattung fehlt. Darum bringt die italienische Premium-Kochgeschirrmarke Lagostina einen weiteren Teil der beliebten Linea Patrimonio heraus: Il Minestrone & Polenta, ein Set, in dessen Topf die bekannte Gemüsesuppe und auch die Maiscreme perfekt zubereitet werden können. Es beinhaltet außerdem einen Rührspatel und eine Schöpfkelle.

An den richtigen Zutaten für eine perfekte Minestrone scheiden sich die Geister. Während die Norditaliener die kräftige Gemüsesuppe mit Wirsing, Bohnen und luftgetrocknetem Bauchspeck zubereiten, verfeinert man sie im Süden mit Steckrüben, Linsen und Schweinskopf. Die Variationen sind scheinbar endlos, doch von der Toskana bis in die Abruzzen sind sich Köche einig: Eine gute Minestrone braucht vor allem viel Zuwendung und das richtige Kochgeschirr. Diesem Anspruch wird der Kochgeschirrhersteller Lagostina mit Il Minestrone & Polenta gerecht.

Um ihren typischen Geschmack zu erlangen, wird Minestrone schonend und bei niedrigen Temperaturen zubereitet. Nur so können sich die Aromen der Zutaten perfekt entfalten. Außerdem sollte die Suppe nach dem Kochen zehn bis 15 Minuten ruhen. Auch Polenta, eine Creme aus Maisgrieß, muss nach der Zubereitung quellen. Deshalb hat Lagostina den Topf des Sets mit der bewährten Lagoplan-Technologie ausgestattet. In seinem Boden befindet sich eine Aluminiumscheibe, die eine homogene Hitzeverteilung und eine energieeffiziente Wärmespeicherung ermöglicht. Obwohl er speziell für Minestrone entwickelt wurde, eignet sich der Topf mit einem Durchmesser von 24 cm auch für große Mengen anderer Suppen oder Eintöpfe. Auch auf dem Tisch macht Il Minestrone & Polenta etwas her: Der Topf und die mitgelieferte Schöpfkelle bestehen aus hochglanzpoliertem Edelstahl, in den Deckel sind thematisch passend die Wörter Minestrone und Polenta eingeprägt. Der Knauf des Deckels besteht aus glattem Eschenholz, genau wie der zugehörige Spatel. Für Polenta ist der Topf mit fünf Litern Fassungsvermögen vor allem wegen seiner bauchigen Form besonders geeignet. Durch die gewölbten Wände gleitet das Gargut automatisch nach unten und mit Hilfe des Holzspatels kann der Polentagrieß zu einer homogenen Masse verarbeitet werden.

Die Linea Patrimonio, zu Deutsch „Kulturerbe“, vereint die traditionelle Zubereitungsweise von italienischen Küchenklassikern mit innovativem Design. Der Topf ohne Deckel ist spülmaschinenfest und für Induktionsherde geeignet. Zum Lieferumfang gehört außerdem ein Rezeptheft mit vielen Ideen für Minestrone und Polenta. Die unverbindliche Preisempfehlung des Sets liegt bei 259,99 Euro. Es ist auch im Onlineshop unter www.lagostina.com erhältlich.

Michael Gahleitner

Vom Honig naschen, am Käse klopfen und dem Fisch tief in die Augen blicken: Was bei Michael Gahleitner in den Topf kommt, muss von höchster Qualität sein. Der neue Küchenchef des Bergresorts Werfenweng ist ein leidenschaftlicher Verfechter des Travel Charme GreenGusto®-Konzepts für nachhaltige Kulinarik: „Regional, ökologisch, transparent“ heißen seine Kriterien bei der Produktwahl, und die trifft er am liebsten selbst. Im engen Kontakt mit den Bauern und Produzenten aus der Region in und um Werfenweng, das als Modellort für sanfte Mobilität zum Synonym für Entschleunigung und Respekt vor der atemberaubend schönen Natur des Salzburger Lands wurde.

Vom Bio-Hof in die Haubenküche
GreenGusto® heißt in der Bergresort-Praxis: „Muhfrischer“, handgerührter Joghurt vom Unterhundshof, der das Vier-Sterne-Superior-Hotel auch mit bestem Bio-Rohmilchkäse beliefert. Öko-Butter vom Stroblgut, die goldgelb aus dem Fass direkt in die Bergresort-Küche geliefert wird. Oder Eier vom Kendlhof, auf dem die Hühner noch frei-laufend im Grünen ihr Tagwerk tun. Produkte wie diese liefern Michael Gahleitner die Basis für seine Küche und tragen ihren Teil zum vollmundigen Geschmack bei. Kunstvoll-kreativ kombiniert der Haubenkoch alpine Aromen mit ausgewählten internationalen Spezialitäten – Oktopus beispielsweise, Jakobsmuscheln und Iberico-Schweinebacke oder Zander, ebenfalls von zertifizierten Qualitätsbetrieben. Darüber hinaus bietet das Salzburger Land eine besondere Vielfalt an Kräutern: Blätter und Blüten aus liebevoll angelegten Kräutergärten oder von romantischen Kräuteralmen versprechen ein ganzheitliches Naturerlebnis und runden die Kreationen von Michael Gahleitner perfekt ab.

Alpenzeit, Feinspitz, Stroblhaus
Fürs nachhaltig-köstliche Genusserlebnis bietet das Travel Charme Bergresort Werfenweng gleich drei Adressen und damit eine beeindruckende Vielfalt: Alpenzeit heißt das Gourmetlokal des erst 2012 eröffneten Hotels in innovativem Design. Aktuell betört Michael Gahleitner Feinschmecker-Gaumen dort mit Gerichten wie Zweierlei Zander mit Fenchel und Petersilie, Oktopus an Nori Alge mit gesalzener Zitrone, Sepia Kuchen und Avocado sowie Erdbeer-Vanille-Törtchen. Die großzügig-anspruchsvolle Halbpension wird im Hauptrestaurant Feinspitz serviert ? mit Showküche, Panoramafenstern und einer sonnenverwöhnten Terrasse, von der sich ein herrlicher Panoramablick auf den Hochkönig eröffnet.

Ein besonderes Highlight ist für den neuen Küchenchef das historische Stoblhaus. Das rund 400 Jahre alte Bauernhaus, das an seinem Originalplatz ab- und auf dem Resortgelände wieder aufgebaut wurde, ist Event-Location und uriges Dorfwirtshaus in einem ? mit gemütlicher Hütten-Gaudi für die Gäste. Denn das Ambiente ist für Michael Gahleitner stets Teil des Erlebnisses. „Die Berge, die Seen, die Natur, die Gemütlichkeit und Gastfreundschaft der Region ? die Mischung aus alldem macht mich glücklich hier“, so der leidenschaftliche Koch und Snowboarder. Und genau das Gefühl will er auch den Gästen bieten.

Das Gourmetrestaurant Alpenzeit ist dienstags bis samstags jeweils von 18.30 bis 22.30 Uhr geöffnet (Küche bis 21.00 Uhr). Das Stroblhaus empfängt die Gäste mittwochs bis montags von 17.00 bis 22.00 Uhr (Küche bis 21.30 Uhr).

Weitere Informationen und Reservierung telefonisch unter +43 – 64 66 – 391 678 oder per Mail an werfenweng@travelcharme.com.