Michael Hoffmann

Michael Hoffmann aus Berlin, Küchenchef des Margaux* schreibt uns

Liebe Gourmet Report Leser,
gemeinsam mit meiner Frau Kathrin Hoffmann habe ich mich dazu entschieden, das Restaurant MARGAUX im Februar 2014 zu schließen.

Nach 14 Jahren am Brandenburger Tor ist es Zeit für eine Veränderung. Die Welt hat sich verändert, Berlin hat sich verändert und auch die Gourmetküche ist eine andere geworden.

Ich möchte den Weg, den ich als Koch mit einer nachhaltigen Küche schon seit vielen Jahren eingeschlagen habe, konsequent weitergehen und inhaltlich an neuen Konzepten, Projekten und Orten arbeiten.

Im Februar können Sie mich in der Serie „Hoffmann’s fabelhafte Welt der Gemüse“ des Senders arte als Gastgeber einer kulinarischen Reise erleben.

Ich möchte Ihnen, liebe Gäste, Freunde und Wegbegleiter sehr herzlich für Ihre langjährige Treue und Unterstützung in diesen schönen und intensiven Margaux-Jahren im Herzen Berlins danken.

Bald werden Sie an dieser Stelle erfahren, wo und in welcher Form ich Sie sehr gern weiterhin als meine Gäste begrüßen würde.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Herzlich
Ihr

Michael Hoffmann

www.margaux-berlin.de/

Sarah Wiener

Neue 10-teilige TV-Reihe „Sarah Wieners Erste Wahl“ ab 16.09.13 auf arte – auch auf DVD erhältlich

Nachdem Sarah Wiener in der arte-Reihe „Die Kulinarischen Abenteuer“ auf ihren Entdeckungsreisen durch ihre Heimat Österreich, aber auch Italien, Frankreich und Großbritannien bereits die lukullischen Spezialitäten der jeweiligen Regionen erkundete, macht sie sich in der neuesten 10-teiligen TV-Reihe „Sarah Wieners Erste Wahl“ (ab 16.09. ebenfalls auf arte) in 7 europäischen Ländern auf die Suche nach den Wurzeln des Geschmacks und den besten Grundnahrungsmitteln. In jeder Folge steht das jeweilige Grundnahrungsmittel im Mittelpunkt sowie die Frage, wie es entstanden ist, woher es kommt und was man daraus machen kann.

Sarah Wiener (Köchin, Gastronomin, Buchautorin, Unternehmerin, engagierte Verfechterin gesunder Ernährung und artgerechter Tierzucht) besucht Nahrungsmittel-Erzeuger, die ihren Beruf noch mit Leidenschaft und in mühevoller Handarbeit ausüben. Sie erläutert uns in unterhaltsamen und informativen Episoden den Unterschied zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft ohne Pestizide oder Kunstdünger und wie es gelingt, auch pfleglich und verantwortungsbewusst mit der Natur und den Tieren umzugehen.

Sarah Wiener teilt für einige Tage das Leben der Bauern, Fischer, Imker und legt selbst Hand an. So hackt sie nicht nur Holz und hilft beim Mähdreschen, sie streichelt auch schwäbische Bienen (ohne auch nur einmal gestochen zu werden), pflückt – trotz Höhenangst – Äpfel direkt vom Baum, erntet am Fuße des Vesuvs die ideale Tomate für die ultimative Spaghetti-Soße (Stichwort: Corbara!) oder besucht die berüchtigte Heimat von Dracula und stellt fest, dass dort überaus reizende Menschen leben, die nicht nur mit Knoblauch kochen… Natürlich lässt Sarah Wiener es sich auch nicht nehmen, am Ende ihres Besuchs für die Gastgeber ein leckeres Gericht aus den regionalen Erzeugnissen zuzubereiten.

Neben den Reiseberichten zu den Ursprüngen unserer Grundnahrungsmittel bietet „Sarah Wieners Erste Wahl“ jede Menge interessanter Hintergrundinfos zu den regionaltypischen Lebensmitteln und deren Produktion, sozusagen Bildungsfernsehen in seiner köstlichsten Form – für alle, die auch mal auf den Teller und darüber hinaus schauen wollen!

Die Serie ist von Edel:Motion auf DVD erschienen. Nach den „Kulinarischen Abenteuern“ am 20.09.2013 erscheint die Kochbuch-DVDs „Sarah Wieners Erste Wahl“ mit über 7 Stunden Lauflänge in einem Mediabook inkl. 36-Seiten-Booklet nebst Illustrationen und allen Rezepten.

www.sarahwiener.de

Frank Oerthle

SWISS serviert Spezialitäten aus dem Tessin

Im Frühjahr verwöhnt SWISS ihre Gäste der Business und First Class auf Langstreckenflügen mit Menükreationen von Frank Oerthle, Chef im Restaurant Galerie Arté al Lago in Lugano. Zu den Menüs werden Wein- und Käsespezialitäten aus dem Kanton Tessin serviert.

Bis Ende Mai hält die so genannte Sonnenstube der Schweiz, das Tessin, Einzug an Bord der Business und First Class auf den SWISS Langstreckenflügen ab der Schweiz sowie auf ausgewählten Rückflügen. Frank Oerthle hat in Kooperation mit SWISS eine innovative Menü-Auswahl kreiert, die kulinarischen Hochgenuss über den Wolken bietet. Der Chef des Restaurants Galerie Arté al Lago des Grand Hotels Villa Castagnola ist mit 16 Gault Millau Punkten ausgezeichnet.

Gästen der Business Class werden unter anderem eine San Pietro-Rohschinkenroulade mit Schnittlauch-Ricotta-Füllung, ein Rindsfilet mit Haselnusskruste an einer Maggiapfeffersauce sowie eine Rhabarbercreme mit Erdbeermousse und Szechuanpfeffer geboten. Den Gästen der First Class serviert die SWISS Crew beispielsweise Hummer-Kokosnuss-Bällchen mit Muschel-Tintenfisch-Salat und Lammrücken mit Taggia-Oliven-Kruste. In beiden Klassen wird regionaler Käse mit „Ticino Mutschli“ oder „Formaggini di Capra“ offeriert. Die Weinauswahl aus der Region umfasst neben Tessiner Weißweinen, etwa einem Chiar di Luna Bianco di Merlot oder Vinattieri Bianco del Ticino DOC, auch lokale Rotweine wie dem Pra‘ Rosso Ticino DOC oder dem Casimiro Svizzera Italiana IGT.

SWISS

Kempinski Hotel River Park Bratislava

Ein Juwel vor lebendiger Kulisse: Das im Juni 2010 eröffnete Kempinski River Park in der slowakischen Hauptstadt hat sich in weniger als 18 Monaten als begehrter Ort für exklusives Tagen und Wohnen etabliert.

Das Luxushotel ist Teil des neuen River Parks, Design-Projekt des holländischen Architekten Erik van Egeraat. Es befindet sich als einziges Hotel der Stadt direkt am Donauufer und gilt als beste Adresse vor Ort. Seine 191 Zimmer und 40 Suiten bieten ebenso wie der Rooftop ZION SPA & Health Club beindruckende Aussichten auf Donau und Altstadt. Das Restaurant River Bank, die ARTE Lounge & Bar sowie der Churchill Cigar Club formen den kulinarischen Dreiklang im Haus.

Ein besonders Prunkstück ist die 390 Quadratmeter große Präsidentensuite im zehnten Stock. Für die standesgemäße Anreise gibt es einen Hubschrauberlandeplatz. Ein Rolls Royce Phantom steht für einen kostenlosen Transfer vom Hotel in die Stadt zur Verfügung. Die Altstadt ist in nur zehn Minuten zu Fuß erreichbar.

Die Übernachtungspreise beginnen bei 159 Euro für zwei Personen im Superior-Doppelzimmer inklusive Frühstücksbuffet, kostenlosem WiFi-Internet und Nutzung des ZION SPA & Health Club. Buchungen werden per E-Mail unter reservations.bratislava@kempinski.com oder telefonisch unter +421 2 3223 8557 entgegengenommen. Weitere Informationen zum Hotel und die Möglichkeit online zu buchen finden sich unter www.kempinski.com/bratislava.

Perisvegleich bei www.gourmet-report.de/goto/hotelopia

Das Hotel unter der Leitung des Österreichers Gerald Haberhauer gehört zur Avantgarde des noch jungen Landes. Das Security Forum GLOBSEC und Größen wie Sting, Plácido Domingo und Nato Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen waren bereits zu Gast. „Wir setzen über Bratislava hinaus Standards in puncto Service und Qualität“, so Haberhauer. Mit Erfolg, die New York Times kürte das Hotel als eines von „41 Places to Go in 2011“, der Conde Nast Traveller wählte es als einziges slowakisches Hotel auf die „Hot List Hotels 2011″ und im September 2011 verlieh Tripadvisor dem Hotel das „Certificate of Excellence“ für kontinuierliche Top-Bewertungen auf dem Portal. Einen Grund zum Feiern gibt es auch auf kulinarischer Seite: Seit Oktober 2011 zeichnet der Deutsche Björn Juhnke als Executive Chef verantwortlich und setzt mit regional-saisonalen Menüs und Einflüssen des schottischen Starchefs Gordon Ramsay genussvolle Zeichen. Durch die Lage im Erdgeschoss haben Gäste sowohl im Restaurant River Bank als auch in der ARTE Lounge & Bar die Donau stets im Blick. In den obersten Stockwerken des Hotels liegt der 1.500 Quadratmeter große ZION SPA & Health Club dessen große Fensterfronten das Gefühl geben, man schwimme direkt in den Horizont oder trainiere auf Wolken.

Bratislava (ehemals Pressburg) ist mit 433.000 Einwohnern die größte slowakische Stadt und liegt im Dreiländereck Slowakei-Österreich-Ungarn. Mit ihrer Lage an der Donau und den Ausläufern der Karpaten, der liebevoll restaurierten Altstadt und der lebendigen Kulturszene ist die Stadt auf dem besten Weg zur Trendmetropole. Bratislava ist von München aus mit dem Auto in weniger als fünf Stunden zu erreichen, ab Wien in weniger als einer Stunde. Der Flughafen Bratislava liegt zehn Kilometer entfernt, bis zum Flughafen Wien sind es 58 Kilometer beziehungsweise 30 Autominuten. Allgemeine Informationen sind unter http://visit.bratislava.sk/de zu finden.

So isst die Welt

Ausgehend von der Zubereitung und den Zutaten der Speisen nimmt die Dokumentationsreihe den Zuschauer mit auf eine kulinarische Expedition zu den Ursprüngen der Nationalspeisen: Wie gesund ist das Lieblingsgericht eines Landes? Warum ist es gerade dort entstanden? Und wieso wurde es auch auf anderen Kontinenten so erfolgreich? Vier Folgen führen den Zuschauer an die Schauplätze der aktuellen Nahrungsforschung: Angefangen von den Laboren der Ernährungswissenschaft über die Hexenküchen der Aromadesigner hin zu den Bibliotheken der Kulinarhistoriker.

Diese Folge beschäftigt sich mit dem wohl bekanntesten Hackbrötchen der Welt, dem Hamburger. Wahrscheinlich kannten die meisten Kulturen schon sehr früh eine Technik, Fleisch zu zerkleinern, um es haltbar zu machen. Doch erst um 1880 begann mit der Einwanderung deutscher Arbeiter in die USA der Siegeszug des amerikanischen Hacksteaks, das unter dem Namen ‚Hamburger‘ die ganze Welt eroberte. Amerikanischer Geschäftssinn verwandelte das bodenständige Einwandereressen in das erste Fast-food-Gericht der Welt. Große Industriekonzerne, die das belegte Brötchen standardisiert und professionell vermarktet haben, verdienen mit dem Hamburger Milliarden.

arte, Mittwoch, 05.10., 08:00 – 08:45 Uhr (VPS 08:00)

Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener

Wien ist eine Stadt für Genießer – vor allem für süße Genießer. Die Stadt ist nicht nur die Hauptstadt Österreichs, sondern auch die der Kaffeehäuser, und sie hat unzählige Leckereien hervorgebracht: vor allem Torten, Biskuits und Strudel in allen denkbaren Varianten. Im Café und Restaurant ‚Zum schwarzen Kamel‘ ist die Auswahl groß, wie Fernsehköchin Sarah Wiener feststellen muss, doch Köchin Sevgi Hartl hat sich auf drei Spezialitäten konzentriert: Biskuitroulade mit Mokkacreme, Traubenstrudel und die berühmte Sachertorte.

Dazu gibt es schon am Nachmittag neben der Melange, einer österreichischen Kaffeespezialität, den Wiener Gemischten Satz, einen Wein aus bis zu 20 Rebsorten. Danach warten die Donau-Auen mit einem kleinen Wunder: mit Schneebällen, die auch in der Sonne nicht schmelzen.

arte, Donnerstag, heute,19:30 – 20:15 Uhr (VPS 19:30)

Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Österreich

Im Burgenland, im Osten Österreichs an der Grenze zu Ungarn, liegt der Neusiedler See, das ‚Meer der Wiener‘, den auch Sarah Wiener als Kind mit ihrer Familie oft besucht hat. An seinem Westufer findet die Starköchin ihren nächsten Gastgeber. Max Stiegl hat sein Restaurant in Purbach im ältesten Haus der Stadt eröffnet.

Auf ihrem Weg durch das Burgenland begegnet Sarah Wiener den glücklichsten Schweinen der Welt. Auf dem Hof von Richard Triebaumer, einem Gentleman der alten Schule, dürfen die Tiere sich im Freien aufhalten. In Purbach serviert Max Stiegl seinem Gast dann eine Halászlé-Fischsuppe – mit Fischen, die Sarah Wiener direkt aus dem See geangelt hat, vielen Tomaten und noch mehr Paprika. Denn gleich hinter der Stadt beginnt die Puszta, die große ungarische Steppe.

arte, Donnerstag, heute, 19:30 – 20:15 Uhr (VPS 19:30)

Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Österreich

In den waldigen Hügeln der Steiermark liegt der kleine Ort Fischbach. Dort ist der junge Koch Christian Übeleis zu Hause und betreibt sein Restaurant ‚Zum Forsthaus‘. Bekannt wurde Christian Übeleis für seine lokalen Spezialitäten, die auf dem schmalen Grad zwischen deftig und elegant wandern. So gibt es etwa Tartar vom Almochsen oder Seesaibling, gegart in Kranewittenschmalz. Für Sarah Wiener hat Christian Übeleis eine besondere Aufgabe, die dem Lauf der Jahreszeit folgt, denn sein Rezeptvorschlag lautet: Zarter Maibock, dazu Kraut aus der Grube und zum Nachtisch Kürbiskernnudeln. Der Nachteil an der Sache: Der Maibock ist ein äußerst scheues Tier und nicht so leicht zu erlegen. Und auch das Pressen des Kürbiskernöls gestaltet sich nicht ganz einfach.

arte, Dienstag, heute, 19:30 – 20:14 Uhr (VPS 19:30) Erstausstrahlung

Gipfel der Genüsse: Das Mátra-Gebirge in Nord-Ungarn

An den südlichen Rändern des Mátra-Gebirges wächst seit mehr als 1.000 Jahren Wein. Im kleinen Dorf Gyöngyöspata führen tiefe Stollen in den vulkanischen Fels. Diese Stollen bilden ideale Lagerplätze für Weinfässer, weshalb die Zugänge fast immer hinter einem einstöckigen Häuschen versteckt sind.

Vor 18 Jahren ist Magdi Bernáth in ihren Geburtsort zurückgekehrt, obwohl sie eine Stelle als Managerin hatte, heute ist sie Winzerin. Und sie hat viele Gleichgesinnte, die sie auch braucht. Denn Gyöngyöspata ist arm, und der Kommunismus hat viele Wunden hinterlassen. Noch heute werden täglich per Lautsprecher Verbote und Regelverstöße verkündet.

Es gilt, dem Ort eine Perspektive zu geben. Zusammen mit Maris Néni setzt Magdi Bernáth auf die Wiederbelebung der Tradition. Neben einer ungewöhnlichen Trachtenkultur gibt es auch wunderbare kulinarische Spezialitäten in dieser Region, zum Beispiel den Rétes. Das ist ein Strudel, gefüllt mit karamellisierten Möhren, Kraut oder Quark. Maris Néni ist außerdem bekannt für ihre Zuckertorten. Mit all den traditionellen Köstlichkeiten kommt nun auch wieder Leben nach Gyöngyöspata.

arte, Montag, heute, 16:50 – 17:35 Uhr (VPS 16:50)

Zu Tisch auf … La Réunion

Die Insel La Réunion liegt östlich von Madagaskar im Indischen Ozean. In Saint-Philippe, im regenreichen Südosten der Insel, wird seit Generationen Vanille angebaut. Die Brüder Harry und Louis Leichnig haben von ihrem Vater gelernt, wie man Vanille pflanzt und erntet. Die Lianen ranken sich an Bäumen hoch. Mindestens drei Jahre müssen sie wachsen, bevor sie das erste Mal Früchte tragen.

Ab Juli sind die Schoten reif und können gepflückt werden. Danach haben sie aber noch nicht das charakteristische Aroma, das sie so verführerisch macht. Sie gewinnen es erst durch einen Prozess der Veredelung. Die Brüder verkaufen die braunen Schoten auf dem Markt – an verschiedenen Ständen. Dabei kommt es schon einmal vor, dass der eine Bruder versucht, dem anderen die Kunden abspenstig zu machen.

Gonzague Leichnig, der Vater von Harry und Louis, ist schon 78 Jahre alt, aber er denkt nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. ‚Arbeit dient der Gesundheit‘, ist seine Devise, und so pflegt er nach wie vor seine Plantagen und schaut nach seinen Bienenvölkern. Er kommt zum Familienpicknick in den Bergen zu Fuß, seine Söhne nehmen den Jeep.

Harrys Frau Nathalie nimmt Vanille nicht nur zum Kochen von Süßspeisen, auch Huhn oder Ente bereitet sie damit zu. Im Haus hat sie einen Gasherd, aber der wird fast nie benutzt. Sie kocht lieber in ihrer ‚kreolischen Küche‘: auf traditionelle Weise draußen auf dem Holzfeuer.

arte, Samstag, 01.01, 15:40 – 16:05 Uhr (VPS 15:40)