Salzseminar für Profis und Amateure

Deutsches Gewürzmuseum: Salzseminar für Profis und Amateure mit Ingo Holland

Der Gewürz- und Salzexperte ist Sternekoch, Buchautor und Gewürzhändler. Tafel-, Meer- oder Steinsalze: Eine Unterscheidung der Salzarten steht ebenso auf dem Programm, wie deren Gewinnung und Aufbereitung sowie der Einsatz in der Küche zu Hause und in der Gastronomie. Die Teilnehmer erfahren, wie die unterschiedlichen Salze perfekt eingesetzt und kombiniert werden – und welche Mengen und Zusätze tatsächlich gut und wichtig für eine gesunde Ernährung sind. „Salz ist nicht gleich Salz. Es ist zwar kein Gewürz, aber trotzdem zum Würzen unentbehrlich“, erklärt Sigrid Daum. Die Geschäftsführerin des im Oktober 2015 eröffneten Gewürzmuseum im Kulmbacher Mönchshof will den Besuchern einen sinnesorientierten Zugang zu Themen rund um Gewürze, Speisen und Getränke bieten. „Besonders unsere praxisorientierten Seminare und Mitmachaktionen kommen bei unserem Publikum extrem gut an“, weiß sie aus den Erfahrungen der ersten Monate.

Das Seminar findet am 22. Oktober im museumspädagogischen Zentrum (MUPÄZ) im Kulmbacher Mönchshof statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt. Alle Informationen zu Anmeldung und Teilnahme sind ab September auf der Homepage zu finden. Eine Anmeldung ist auch telefonisch unter 09221/ 805 14 oder per Mail an stefanie.rau@kulmbacher.de möglich.

www.kulmbacher-moenchshof.de

Der Alte fränkische Satz

Der Alte fränkische Satz wurde als 56. Passagier in die Slow Food Arche des Geschmacks aufgenommen. Die Arche des Geschmacks ist ein internationales Projekt der Slow Food Stiftung für Biodiversität. Es schützt und fördert traditionelle Nutztierrassen, Kulturpflanzen und Lebensmittel, die vom Verschwinden bedroht sind und trägt so zur Rettung unseres kulinarisch-kulturellen Erbes bei. Der Alte fränkische Satz wird vom Slow Food Convivium Mainfranken-Hohenlohe unterstützt.

Der „Alte fränkische Satz“ entspricht einer über lange Zeiträume hinweg praktizierten Anbaumethode für Weinberge. Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts war diese Anbaumethode nicht nur in Franken, sondern in allen deutschen Weinbaugebieten verbreitet, da sie geeignet war, auch in ungünstigen Jahren einigermaßen gesichert Weine zu erzeugen. Das Prinzip war, durch Anpflanzung von unterschiedlichen Weinsorten in einem Weinberg das Risiko des Totalausfalls der Weinernte zu minimieren. So war gewährleistet, dass, auch wenn durch Spätfröste einige Weinsorten erfroren, andere dies überstanden und so noch eine Traubenernte durchgeführt werden konnte.

Eine andere Besonderheit dieser Anbaumethode ist es, die Trauben aller Weinsorten zum gleichen Zeitpunkt zu ernten und gemeinsam zu vinifizieren. Dies führt im Gegensatz zu Weincuvées, bei denen die unterschiedlichen Weinsorten getrennt gelesen, vinifiziert und erst am Ende verschnitten werden, zu einer großen geschmacklichen Vielfalt, die von Weinberg zu Weinberg und von Jahr zu Jahr die unterschiedlichsten Weine hervorbringt. In Franken gibt es aktuell noch siebeneinhalb Hektar dieses „Alten fränkischen Satzes“, wobei einzelne Weinberge ein Alter von über 50 Jahren aufweisen, aus wurzelechten Sorten bestehen und in alter fränkischer Kopferziehung als Pfahlweinberg in mühevoller Handarbeit gepflegt werden.

Der Alte fränkische Satz umfasst nur noch eine Rebfläche von 7,5 Hektar, was einem Anteil von 0,12 Prozent der gesamten fränkischen Rebfläche entspricht. Der Rückgang ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Lagen sehr aufwändig zu bearbeiten sind und nur einen geringen Ertrag bringen.

Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung des neuen Arche-Passagiers: http://www.slowfood.de/biodiversitaet/die_arche_passagiere/alter_fraenkischer_satz

eat!berlin Feinschmeckerfestival 2016

Tickets zum bereits fünften eat!berlin Feinschmeckerfestival. Das Programm ist online und Karten für alle Veranstaltungen stehen zum Verkauf unter www.eat-berlin-festival.de. An 10 Tagen – vom 26. Februar bis zum 6. März 2016 – haben Sie die Auswahl zwischen 28 absolut unterschiedlichen Veranstaltungen, oder eigentlich 38. Aber dazu später mehr.

Festivalleiter Bernhard Moser legt Wert auf einzigartige Events, die so anderswo nicht erlebt werden können. Und er ist der Meinung, dass „der Feinschmecker Verantwortung für seinen Konsum übernimmt“. Deshalb sind in diesem Jahr mit Unterstützung der Gasag Fahrzeuge für eat!berlin im Einsatz, die mit Bio-Erdgas betrieben werden. Damit fahren die Autos nicht nur kostengünstig, sondern auch CO2-neutral. „Wir etablieren das wohl demokratischste aller Gourmetprodukte: Berliner Leitungswasser von den Berliner Wasserbetrieben. Beim Projekt Nachhaltigkeit berät und unterstützt uns die BSR seit Beginn“, bedankt sich Bernhard Moser bei den Partnern von eat!berlin.

„eat!berlin ist Ausdruck der Vielfalt und Kreativität, die für Berlin nicht nur gesellschaftspolitisch oder kulturell prägend ist, sondern zunehmend auch auf den Tischen und Tellern der spannendsten Stadt Deutschlands stattfindet. Darum freuen wir uns als Partner diesem besonderen Festival in Berlin Energie geben zu können.“ Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der Gasag.

„Berliner Trinkwasser ist nicht nur von höchster Qualität, sondern auch ein Naturprodukt aus regionalem Anbau mit einer unschlagbar guten Ökobilanz“, sagt Jörg Simon, Vorstandschef der Berliner Wasserbetriebe. Das Unternehmen unterstützt die eat!berlin in diesem Jahr erstmals durch Trinkwasserspender an allen Veranstaltungsorten, mit denen das Leitungswasser zusätzlich mit Kohlensäure aufgesprudelt werden kann.

Aber nun zum wichtigsten, unserem Programm für 2016. Am liebsten würden wir Ihnen alle Events kurz vorstellen, beschränken uns aber auf den berühmten „kleinen Gruß aus der Küche“.

Zwei Sterne, drei Hauben und ein gebürtiger Österreicher: Sebastian Frank (Restaurant Horváth) nimmt anlässlich der aktuellen Entwicklungen Horváths Roman Jugend ohne Gott zum Anlass für einen literarisch-kulinarischen Abend, dabei wird er von Roman Steger und Martin Wall (Speisekammer, Wien) unterstützt. Die im Buch behandelten Themen Ausgrenzung, Rassismus, Denunziantentum und Heuchelei sind heute so aktuell wie damals. Landschaften und Stimmungen des Kriminalromans inspirierten Sebastian Frank zum Menü des Abends (Mittwoch, 2. März 2016).

Ganz hoch hinaus geht es mit Kolja Kleeberg. Der Fernsehkoch empfängt seine Gäste im Fernsehturm am Alexanderplatz. Bernhard Moser hat sehr für diesen Veranstaltungsort gekämpft, hat doch sein Großvater Hermann Henselmann das höchste Bauwerk Deutschlands konzipiert (Donnerstag, 4. März 2016).

Zwei Sterne, drei Hauben und ursprünglich Sachse – wir freuen uns, dass Daniel Achilles zum ersten Mal Gastgeber einer Veranstaltung der eat!berlin ist und zusammen mit anderen Akteuren seine Heimat kulinarisch vorstellen wird (Montag, 29. Februar 2016).

Im letzten Jahr hat er einen ganzen Kinosaal mit asiatischen Köstlichkeiten und passenden Kurzfilmen verzaubert, in diesem Jahr wird es für nur acht Gäste sehr exklusiv: Tim Raue bereitet in seinem Restaurant persönlich ein Menü aus Sushi, Sashimi, Nigiri und Maki zu. Schnelle Buchung ist empfohlen (Samstag, 27. Februar 2016).

Wir haben auch wieder Events im Programm, die an zwei, drei, oder sogar fünf Tagen stattfinden. Deshalb kommen wir tatsächlich auf insgesamt 38 Veranstaltungen. Eine dieser mehrtägigen Soirees findet in der Weinschule Berlin statt. Die Keimzelle des Feinschmeckerfestivals ist in diesem Jahr in ein altes Haus (erbaut ca. 1720) umgezogen, dort wird die fabelhafte Felicitas Then an fünf Abenden ein trendiges Pop up-Restaurant eröffnen (Montag, 1., bis Samstag, 5. März 2016).

Am ersten eat!berlin-Wochenende finden die Berliner Käsetage diesmal in der Arminiusmarkthalle statt. Hier können Sie erneut die besten Affineure, Käsehändler und Produzenten der Stadt kennenlernen und deren Produkte verkosten (27. und 28. Februar 2016).

Auch im Schmelzwerk wird es wieder voll, wenn Kreuzberg kocht… Ganz ohne Eintritt gibt es zu moderaten Preisen Spezialitäten Kreuzberger Spitzenköche (Freitag, 4., Samstag, 5. und Sonntag, 6. März 2016).

Nun ist es doch etwas mehr als ein Amuse bouche geworden. Wer bis hierher durchgehalten hat, bekommt noch zwei Schmankerl. Den Überraschungserfolg der letzten eat!berlin haben wir einfach kopiert und verlängert: Vier italienische Mamas bitten mit Tutti a tavola auf ihre resolut-herzliche Art erneut im La Banca, Hotel de Rome, zu Tisch. Und die einzigen Backkurse, die Cynthia Barcomi durchführt, finden bei uns statt. Allein das ist schon großartig, aber es kommt noch besser. Vier Jahre lang haben wir gehofft, nun ist es endlich soweit: insgesamt 20 Barcomi-Backfans (und nur die schnellsten) werden in das Geheimnis ihres legendären New York Cheesecake eingeweiht (jeweils Montag, 29. Februar, und Dienstag, 1. März 2016).

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen unter www.eat-berlin-festival.de.

Saccharin und Co. ersetzen Haushaltszucker

Der Kuchen, das Dessert, die Konfitüre oder der Tee soll süß sein und sich zugleich möglichst nicht auf den Hüften niederschlagen. In solchen Fällen können synthetisch hergestellte oder natürliche Süßstoffe wie Saccharin, Cyclamat, Acesulfam K oder Steviolglycoside den Haushaltszucker ersetzen. Sie haben eine 30- bis 13.000mal höhere Süßkraft als Haushaltszucker, bringen jedoch kaum oder nur vernachlässigenswert wenige Kalorien mit.

Beim Abnehmen helfen Süßstoffe zwar nicht, wohl aber bei der Gewichtsstabilisierung. Anders als Haushaltszucker verursachen sie auch keine Karies. Hemmungslos zugreifen sollte man dennoch nicht. „Wenn man ständig übermäßig süße Nahrung zu sich nimmt, wird die Reizschwelle für süßen Geschmack erhöht. Das Verlangen nach Süßem steigt und man verlernt zu schmecken“, erklärt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid.

Süßstoffe gelten als Lebensmittelzusatzstoffe. Daher sind ihnen E-Nummern zugeordnet. Im Rahmen des Zulassungsverfahrens werden sie unter anderem auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft. In der Lebensmittelindustrie ist der Einsatz von Süßstoffen auf bestimmte Lebensmittel begrenzt und beispielsweise in Säuglingsnahrung verboten. Für jeden zugelassenen Süßstoff ist ein sogenannter ADI-Wert definiert (Acceptable Daily Intake – akzeptable tägliche Aufnahmemenge). Er gibt die Menge eines bestimmten Süßstoffes pro Kilogramm Körpergewicht an, die eine Person ohne gesundheitliches Risiko täglich ein Leben lang zu sich nehmen kann.

Die ADI-Werte der Süßstoffe unterscheiden sich zum Teil erheblich. „Es ist völlig unrealistisch anzunehmen, dass ein Verbraucher am Ende des Tages die ADI-Werte diverser Nahrungsmittel verrechnet“, sagt Harald Seitz. Er empfiehlt deshalb, Süßstoffe mit Augenmaß zu verwenden. Beispielsweise dürfen Menschen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie leiden, kein Aspartam zu sich nehmen. Sie können die darin enthaltene Aminosäure Phenylalanin nicht verarbeiten.

Für den Privatgebrauch sind die diversen Süßstoffe in unterschiedlichen Darreichungsformen erhältlich. Tabletten lösen sich in heißen Flüssigkeiten auf. Flüssigsüßen eignen sich gut für kalte Getränke, Desserts und Konfitüre. Allrounder sind pulverförmige Streusüßen. Aufgrund ihrer hohen und noch dazu deutlich unterschiedlichen Süßkraft können Süßstoffe in einem vorhandenen Rezept nicht im Verhältnis 1:1 den Haushaltszucker ersetzen. Auf vielen Verpackungen finden sich Umrechnungshilfen. Trocken und kühl lassen sich Süßstoffe rund drei Jahre lagern. Angebrochene Flüssigsüßen kommen am besten in den Kühlschrank.
Eva Neumann, www.aid.de

KitchenAid geht mit eigenem Food-Blog an den Start

Die Prinzipien Leidenschaft, Kochen und Qualität verfolgt KitchenAid schon seit 95 Jahren. Genau das greift der Küchenhersteller mit seinem neu entwickelten Blog „Serious about food“ auf, der nicht nur Name, sondern auch Programm ist. Der Blog gibt Tipps zum Umgang mit den unterschiedlichen Küchengeräten, wertvolle Ratschläge, Food-Geschichten rund ums Kochen sowie Rezeptideen. Außerdem kommen internationale Botschafter zu Wort, die die KitchenAid-Philosophie leben und vermitteln. Für Cynthia Barcomi aus Deutschland, Edd Kimber aus England, die Italienerin Csaba dalla Zorza und Jacqueline Mercorelli aus der französischen Savoie hat die einzigartige Ess- und Kochkultur ihrer Heimat einen hohen Stellenwert. Von Heidelbeer-Scones über selbstgemachte Bratwürstchen bis hin zu feinen Macarons mit Salzbutter-Karamell zeigen die Köche, wie die Rezepte einfach und mit professionellem Ergebnis gelingen. „Trotzdem bleibt noch genug Platz für Flexibilität und Kreativität, so dass die Fantasie für Eigenkreationen angeregt wird“, erzählt die Botschafterin Csaba dalla Zorza.

„Besonders gut gefallen mir die Rezepte zu den unterschiedlichen KitchenAid-Geräten. Egal, ob es um die Artisan-Küchenmaschine, die Gerätekombination Chef Touch, bestehend aus Vakuumierer, Dampfgarer und Schockfroster oder den Twelix-Artisan-Ofen geht. Überall findet man wertvolle Tipps für den Küchenalltag, beispielsweise zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln“, so Sales- und Marketingmanager Burkhard Mölleken von KitchenAid Großgeräten. In seiner langjährigen Unternehmensgeschichte voller Innovation und Tradition ist KitchenAid nicht nur sich selbst, sondern auch seinem Motto „Serious about food“ stets treu geblieben. Mit dem neuen Blog beweist KitchenAid einmal mehr sein Gespür für Zeitgeist und Fantasie mit altbewährter Qualität.

www.kitchenaid.de
www.seriousaboutfood.de

Exklusive Kochkurse im Sra Bua by Tim Raue

Wer Interesse an hoher asiatischer Kochkunst hat, muss nicht weit in die Ferne fliegen. Das Sra Bua by Tim Raue auf der Rückseite des Hotel Adlon Kempinski bietet ab 6. September exotische und ausgefallene Küche zum Nachkochen. Küchenchef Daniel Lengsfeld lässt sich am jeweils ersten Samstag des Monats ab 15 Uhr über die Schulter schauen. Ob Currys, Sushi, Dim Sum & Salate oder Thai Ente – an vier Terminen mit unterschiedlichen Themen erlernen die Teilnehmer, wie durch europäisches Handwerk gepaart mit fernöstlichen Aromen ein „Sra Bua-Erlebnis“ kreiert wird.

Der erste Kochkurs startet am 6. September mit „Curry Sensations“ und verschreibt sich ganz den unterschiedlichen Currysorten und -farben. Ob rotes Curry mit Fleisch, grünes Curry mit Fisch oder gelbes vegetarisches Curry, durch die unterschiedlichen Schärfegrade und Würzungen findet jeder Teilnehmer seinen Favorit. Ausgefallen ist hierbei ein lila Curry mit Schweinebauch.

Weiter geht es am 4. Oktober mit hauseigenen Interpretationen klassischer asiatischer Salate wie von Papaya oder Pomelo. Dazu werden japanische Teigtaschen als Dim-Sum-Variation zubereitet.
Der dritte Kochkurs in der Reihe ist „all about Sushi”. Die Kursteilnehmer lernen das Einmaleins der Sushi-Küche, wie Sushi Klebereis hergestellt wird und wie er zu Maki oder Nigiri geformt und gerollt werden kann. Der Sushi-Kurs findet am 1. November statt.
Am 6. Dezember, dem Nikolaustag, bietet Lengsfeld einen Kochkurs der besonderen Art: Weihnachtsgans einmal anders – als Thai Ente. Im Kurs lernen die Teilnehmer Füllung und Glasur, die Herstellung einer kräftigen, süßen Hosin Sauce und Sesampfannkuchen als Beilage.
Die Kochkurse beginnen jeweils um 15 Uhr mit einer kurzen Begrüßung und einem Aperitif. In Kleingruppen von maximal 12 Personen werden gemeinsam die Speisen vorbereitet. Ab 19 Uhr folgt schließlich das Ruam-Gan-Menü, ein drei Gänge Menü, das ganz der Idee des Teilens verschrieben ist. Jeder Gast kann somit die verschiedenen Köstlichkeiten probieren. In der angrenzenden Sra Bua-Bar können die Teilnehmer den Abend perfekt ausklingen lassen.

Im Preis von 139 Euro pro Person sind über den Kochkurs hinaus das anschließende Dinner und die korrespondierenden Getränke während des Kurses und des Dinners enthalten. Für einen Aufpreis von 89 Euro können Gäste oder Begleitpersonen zum Menü am Abend hinzukommen. Reservierungen werden unter der Telefonnumer 030 2261 1959 oder der E-Mail-Adresse srabua.adlon@kempinski.com entgegengenommen.

Miami Spice Month

Bereits zum 13. Mal heißt es beim „Miami Spice Month“ Schlemmen auf höchstem Niveau und zum kleinen Preis: Bis 30. September 2014 können Genießer in rund 150 ganz unterschiedlichen Restaurants der Sonnenmetropole jeweils dreigängige Menüs verkosten und dabei kräftig sparen. Auf einer eigens dafür eingerichteten Website finden Interessierte eine Liste der teilnehmenden Lokale. Das Lunch-Menü kostet pauschal 23 Dollar (etwa 17 Euro), beim Dinner fallen 39 Dollar (circa 30 Euro) an.

Während sich die auf dem Festland gelegenen Viertel Downtown, Wynwood oder Midtown in den letzten Jahren rasant zu kulinarischen Hotspots entwickelt haben, erfindet sich auch die Gastro-Szene in Miami Beach immer wieder neu. Hier sind alle Liebhaber der gehobenen Küche bestens aufgehoben. Edel speisen zum Beispiel die Gäste auf der Terrasse des BLT Steak mit Blick auf Palmen und Meer, hoch über den Dächern im Juvia oder im Garten des französisch angehauchten Bistros WD 555.

Das jüngere, einheimische Publikum zieht es verstärkt in die angesagten Viertel auf dem Festland. Empfehlenswert ist beispielsweise ein Stopp im The Cypress Room, einem im Stil der Zwanziger Jahre gehaltenen Lokal mit Spezialitäten aus aller Welt im Design District oder dem Sugarcane Raw Bar Grill in Midtown.

Kleiner Tipp für Entdecker: Wer einen Tisch in einem der vielen Fisch-Restaurants am Miami River reserviert, kommt in den Genuss von typischen Gerichten wie Ceviche oder fangfrischem, gegrillten Fisch und kann bei einem Pisco Sour den Blick über die Biscayne Bay schweifen lassen.

Weitere Informationen zum „Miami Spice Restaurant Month“ sowie eine aktuelle Liste aller teilnehmenden Restaurants finden Interessierte unter www.iLoveMiamiSpice.com

Picknick in Kapstadt

Der sehr milde und liebliche südafrikanische Herbst bietet genug Gründe, Zeit draußen zu verbringen: Auf dem historischen Anwesen des Steenberg Hotels bei Kapstadt lässt sich bei einem Picknick der Blick auf die umliegenden Steenberg Mountains genießen, wo zu dieser Zeit die Weinernte stattfindet. Das Bistro Sixteen82 bietet hierzu fertig gepackte Körbe für Kinder und Erwachsene.

Die leckeren Picknickkörbe sind jeweils gepackt für zwei Personen. Sie enthalten gefüllte Portobello-Champignons, eine Thymian-Pastete und Camembert, Ziegenkäsetartes mit karamellisierten Zwiebeln, einen leichten Bohnensalat mit Fenchel und Limonenvinaigrette sowie hausgebackenes Ciabatta-Brot. Ein sommerlicher Couscous-Salat und der köstliche Schokoladen-Brownie runden das Mahl an der frischen Luft ab. Für Kinder gibt es extra Gaumenfreuden: Das „Kids-Picnic“ enthält Joghurt, getrocknete Mangos, einen Hotdog, Hähnchenstreifen und Käse-Ecken sowie einen kleinen süßen Nachtisch. Die Picknickpreise liegen bei 350 Rand (etwa 24 Euro) für zwei Personen, die Kinderkörbe kosten 85 Rand (etwa 6 Euro).

Passend zu den Leckereien kann man sich in Steenbergs hauseigenem Wine Tasting Center direkt neben dem Bistro Sixteen82 einen Wein empfehlen lassen, den man vorab natürlich verkosten kann. Wer mehr über die unterschiedlichen Tropfen des Steenberg Wine Estates, die bereits seit 1695 angebaut werden, erfahren möchte, hat die Wahl zwischen fünf unterschiedlichen Weinverkostungen – von „Classic“ bis hin zum „Sensory Tasting“. Damit man anschließend nicht mehr ins Auto steigen muss, bietet das Steenberg Hotel vom 16. März bis Ende September ein „4for3“-Übernachtungsangebot, bei dem der Gast drei Nächte bezahlt und vier bleiben kann. In allen Übernachtungspreisen ist auch jeweils das Classic-Weintasting inklusive.

www.steenberghotel.com

Genusshandwerker-Reisen mit der EUROPA 2

Kulinarische Workshops an Bord – Insgesamt acht Genuss-Handwerkerreisen im Programm 2013 – Reisezeitraum: Juli bis November 2013 – Gourmet-Experten vermitteln Wissenswertes in Workshops – Auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt führt „Trüffel-Papst“ Ralf Bos in die Welt der Trüffel ein

Für alle Gourmets, die sich für alle Schritte rund um das Kochen und Genießen begeistern, bieten die Genusshandwerker-Reisen der EUROPA 2 – dem legeren, modernen Luxusschiff von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten – ein ganz besonderes Highlight: Auf acht ausgewählten Reisen erwarten die Gäste ausgewiesene Experten aus unterschiedlichen Genussbereichen an Bord und vermitteln in Workshops Wissenswertes rund um Entstehung, Verarbeitung und Verzehr verschiedener Lebensmittel der gehobenen Küche.

Gäste haben die Möglichkeit, bei den Workshops von Gourmet-Experten aus erster Hand Tipps zu bekommen und diese direkt unter Anleitung in der Praxis auszuprobieren. So wird es zum Beispiel verschiedene Weinverkostungen mit dem Winzer Armin Diel vom Schlossgut Diel auf der Mittelmeerreise vom 6.-13.7.2013 geben. Ein Gewürzworkshop des Gourmethandels Finca Marina findet beispielsweise auf der Ägais-Reise vom 12.-19.10.2013. Auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt entlang der Riviera vom 13.-20.7.2013 führt der gelernte Koch und „Trüffel-Papst“ Ralf Bos von BOS FOOD in die faszinierende Welt der Trüffel ein.

Reisebeispiel „Genusshandwerker-Reise“: An Bord der Reise vom 26.10.-2.11.2013 (7 Tage) von Piräus über Nauplia, Kreta, Rhodos, Antalya und Paphos nach Limassol sorgen der Olivenöl-Experte Heinrich Zehetner mit seinen Veronelli-Olivenölen und der Weinexperte aus dem Bordeaux René Lambert für einzigartige Geschmackserlebnisse. Die Reise kostet ab 4.890 Euro pro Person inklusive Flüge.

Die acht unterschiedlichen Genusshandwerker-Reisen mit der EUROPA 2 führen im Zeitraum Juli bis November 2013 durch das Mittelmeer und auf die Arabische Halbinsel.

Stefan Wilke ist der neue Executive Küchenchef auf der MS Europa 2. Der 33jährige Stefan Wilke absolvierte seine Kochlehre im Hotel Engel in Obertal.

Wer darüber hinaus noch Lust verspürt, selber hinter dem Herd zu stehen und die Gerichte unterschiedlicher Reiseziele kennenzulernen, bucht einen Kochkurs auf hoher See in der Miele Kochschule. Hier zeigt der Küchenchef des Tarragon – dem französisch-geprägten Spezialitätenrestaurant an Bord – seinen Schülern die Küche der unterschiedlichen Destinationen der EUROPA 2. Die Kochkurse finden auf allen Reisen in der Vormittagszeit statt. Die Teilnahme kostet 80 Euro pro Person inklusive begleitender Weine, Kochschürze und Rezepte.

www.hlkf.de

Christian Detert

Der neue Küchenchef des Dorint Maison Messmer Baden-Baden benutzt verschiedene Aromen aus unterschiedlichen Küchenstilen und kombiniert diese zu ganz neuen Genuss-Erlebnissen. So überrascht er die Geschmacksknospen der Gäste zum Beispiel mit Hummer, Hibiskus und Fenchel oder Jakobsmuscheln mit Quitte und Maronen. „Meine Gerichte sind Unikate“, sagt der 28-Jährige stolz.

Obwohl noch jung an Lebensjahren hat Detert schon an vielen verschiedenen Herden gestanden: Seine beruflichen Stationen gleichen einer Reise durch die Sterneküche Deutschlands. Gleich zu Beginn seiner Karriere arbeitete er bei Sternekoch Heinz Otto Wehmann im Landhaus Scherrer in Hamburg. „Das waren die wichtigsten 14 Monate meiner Laufbahn“, sagt er rückblickend. Auch bei seinen folgenden Stationen – unter anderem das Hotel Kempinski in Heiligendamm oder das Bel Etage in Marburg – kochte Detert stets auf Sterne-Niveau. „In jeder Küche in der ich gearbeitet habe, konnte ich Inspirationen gewinnen und so meinen eigenen Stil finden.“ So nutzt er heute ganz bestimmte Gartechniken und auch einige Methoden der molekularen Küche.

Für den leidenschaftlichen Koch gibt es nichts Schöneres, als gemeinsam mit seinem Team jeden Abend in der Küche zu stehen und anschließend den Gerichten hochkonzentriert den letzten Schliff zu geben. Auch der Stress, der nicht selten in der Küche herrscht, macht ihm nichts aus: „Das fordert mich und treibt mich an.“ Teller zu kreieren ist für den 28-Jährigen mehr als ein Handwerk, es ist eine Kunst. „Da steckt sehr viel Liebe drin.“ Geschmack und Aussehen sind die wichtigsten Kriterien bei seinen Gerichten.

An seinem Beruf schätzt Detert auch das unmittelbare Feedback des Gastes: „Wenn es die Zeit zulässt, gehe ich gerne raus, stelle mich vor und unterhalte mich mit den Gästen.“ Als größtes Kompliment empfindet der Koch, wenn die Gäste sagen, dass sie viele Dinge so noch nie gegessen haben und dass sie gerne wiederkommen. Sein perfektionistischer Anspruch gilt nicht nur für das Gourmetrestaurant J.B. Messmer. „Als Küchenchef des Dorint Maison Messmer Baden-Baden möchte ich vom Frühstück bis zum Room-Service besondere Gastronomie anbieten.“ Ein Muss: frische und beste saisonale Produkte aus der Region. Große Unterstützung erhält Detert dabei von seiner Sous Chefin Caroline Schenk, die ebenfalls viel Erfahrung aus der Sterne-Küche mitbringt.

Im Herzen von Baden-Baden, neben Casino, Theater und Kurpark liegt das Dorint Maison Messmer Baden-Baden. Das Fünf-Sterne-Haus verfügt über 141 Zimmer, zehn Suiten sowie ein Penthouse mit Dachterrasse.

www.dorint.com