Jeder Deutsche hat einen Apfelbaum

Naja, fast jeder: 72 Millionen Äpfelbäume gibt es in der Bundesrepublik!! Wer hätte das gedacht!

Apfelbäume tragen in Deutschland das Lieblingsobst der Deutschen. Insgesamt beträgt die Anbaufläche von Äpfeln in Deutschland rund 32.000 Hektar und nimmt damit ein Drittel der gesamtdeutschen Baumobst-Anbaufläche ein – gefolgt von der Süßkirsche mit 5.000 Hektar und den Pflaumen mit rund 4.500 Hektar.

Die vielseitig verwertbaren Früchte enthalten jede Menge Vitamine und stehen das ganze Jahr über in vielen geschmacklich unterschiedlichen Sorten zur Verfügung. Im Jahr 2012 wird die deutsche Apfelernte vermutlich rund 875.000 Tonnen betragen. Die häufigsten Apfelsorten sind dabei Elstar, Jonagold und Braeburn.

Wer wohl all die vielen Äpfel essen wird?

Island: Natur und Kultur genießen

„Island mit Genuss“ heißt eine neue achttägige Tour von Wikinger Reisen. Der Name ist Programm: Kleine Wandergruppen genießen die kolossale Natur mit spektakulären Lavagebieten und Geysiren, aber auch Lifestyle und Cityfeeling in Reykjavik. Für individuelle Urlauber gibt es ein neues Island-Programm im Südwesten der Insel.

In unterschiedlichen Landschaften wandern
Zur geführten Tour gehören fünf leichtere Wanderungen mit ganz unterschiedlichen Landschaftsbildern: saftige Wiesen, Schlammtöpfe und Lavafelder, Gletscher und Wasserfälle. Zwischendurch entspannen die Aktivurlauber in warmen Flüssen und Dampfquellen.

Highlights der Vulkaninsel erleben
Auf dem Programm stehen die Highlights Islands: von der Reykjaneshalbinsel über den Geysir Strokkur mit seinen riesigen Fontänen bis zum Gletschertal Þórsmörk. Weitere Ziele sind der Vulkan Eyjafjallajökull und die größte europäische Heißwasserquelle Deildartunguhver. Wer möchte, kann die berühmte Blaue Lagune besuchen oder Wale beobachten. Auf Wunsch ist auch ein Flug auf die Westmännerinseln möglich.

Reykjavik entdecken
Für diese Genuss-Tour hat Wikinger Reisen bewusst ein Hotel in der lebendigen Altstadt von Reykjavik ausgewählt. Man bummelt durch die isländische Metropole mit trendiger Kunst- und Musikszene, besucht Museen und probiert die kreative Küche im Nordatlantik. In den zahlreichen angesagten Restaurants, Bars und Cafés treffen sich auch viele Einheimische.

Neue individuelle Reise im Südwesten
Für individuelle Aktivurlauber bietet der Marktführer für Wanderreisen jetzt eine Rundtour im Südwesten Islands. Die ebenfalls achttägige Reise mit komfortablen Hotels und kurzen Fahrstrecken lässt viel Zeit für Wanderungen und Landschaftserlebnisse.

Reisepreise und Termine 2012
Geführte Standortreise:
„Island mit Genuss“ – 8 Tage ab 1.450 Euro, inklusive Linienflug nach Keflavik und zurück,
Programm, Frühstück, Wikinger-Reiseleitung.
Termine: 26.06. – 03.07., 17. – 24.07., 31.07. – 07.08., 14. – 21.08.12

Individuelle Wanderreise mit 3 Standorten:
„Wanderwoche in Island“ – 8 Tage ab 815 Euro, Mietwagen der gebuchten Kategorie ab/bis Flughafen Keflavik inkl. aller gefahrenen km, Vollkaskoversicherung, Frühstück, gute Straßenkarte, Wanderkarten und Beschreibungen der einzelnen Gebiete und Wanderungen.
Termine: tägliche Anreise möglich (je nach Airline)

www.gourmet-report.de/goto/icelandexpress

Teneriffa: Loro Parque

Der Loro Parque, einer der schönsten Natur- und Tierparks der Welt, umfasst mit einer Fläche von 135.000 Quadratmetern die weltweit größte und artenreichste Papageien-Genreserve mit knapp 4.000 Exemplaren aus 350 Arten und Unterarten. Er befindet sich von einem frühlingshaften Klima begünstigt in Puerto de la Cruz an der Nordküste Teneriffas, wodurch er ganzjährig optimale Bedingungen bietet, um dieses wahrhaftige Naturparadies zu besuchen. Sein Freizeitangebot wird stetig mit überraschenden Neuigkeiten erweitert. So präsentiert der Loro Parque im Jahr 2012 eine neue Ausstellung weißer Bengaltiger, mehrere Volieren verschiedenster Papageienarten, Jungtiere bei den Erdmännchen und Krallenäffchen sowie ein frisch renoviertes Show-Stadion für die Seelöwen.

Fast 40 Jahre nach der ersten Eröffnung kehrt der Loro Parque zu seinen Wurzeln, den Papageien, zurück und überrascht durch eine Papageienshow in ganz neuem Erscheinungsbild mit multimedialen Effekten und einer traumhaften Architektur. Hinzu kommt die erst kürzlich eröffnete Voliere der tropischen Aras. Dort können die majestätischen Vögel, die in der südamerikanischen Wildnis beheimatet sind, bei ihrem wundervollen Flug beobachtet werden.

Auch Katandra Treetops, eine der größten und beeindruckendsten Freiflug-Volieren der Welt, sorgt für Aufsehen. Die Edelstahlkonstruktion wiegt mehr als 21 Tonnen und erreicht eine Höhe von bis zu 27 Metern. So entsteht ein beeindruckender Raum von 27.000 Kubikmetern, der den Freiflug der Vögel ermöglicht. Sie kann von den Besuchern betreten werden, um Hunderte von unterschiedlichen Vogelarten und Unterarten aus Australien und Asien auf Augenhöhe zu beobachten. Der Volieren-Name leitet sich aus der Sprache der australischen Ureinwohner ab und bedeutet “ Gesang der Vögel in den Baumkronen“. Bunte Loris, Kakadus, Enten, Emus und Fruchttauben sind nur einige der Stars dieser großartigen Voliere, in der eine geheimnisvolle, tropische Regenwaldatmosphäre alle Sinne der Besucher umhüllt.

Die dem Park angeschlossenen Stiftung Loro Parque Fundación agiert international und zielt darauf ab, die Gesellschaft zum Natur- und Umweltschutz aufzurufen. Sie wurde 1994 gegründet und hat sich die Erhaltung der Papageienarten und ihrer Lebensräume zur Aufgabe gemacht. Es gelang ihr, die größte und artenreichste Papageiensammlung zusammen zu stellen, die als genetische Reserve für die Zukunft dient. Derzeit fördert die Loro Parque Fundación 31 aktive Artenschutz-Projekte.

www.loroparque.com

Käse und Wein – eine geschmackvolle Symphonie

Der richtige Käse zum richtigen Wein – das ist Genuss in höchster Form. Jede dieser Köstlichkeiten bietet eine Bandbreite an unterschiedlichen Geschmacksnoten und Aromen. Die richtige Kombination verwöhnt den Gaumen mit einer geschmackvollen Symphonie.

Welcher Wein zu welchem Käse passt, darf eine persönliche Angelegenheit sein, denn die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Generell gilt die Faustregel: beste Qualität gleich höchster Genuss für den Gaumen. Das gilt für beide Gaumenfreuden gleichermaßen. Die nachfolgenden Tipps geben eine Orientierung und erleichtern die Auswahl. Sie sollten aber nicht als strenge Regeln betrachtet werden. Viele Menschen probieren gerne ausgefallene Kombinationen. Diese Experimentierfreude darf nicht durch Regeln erstickt werden.

Nützliche Tipps für perfekten Genuss

Wein und Käse sollten ein abgerundetes Geschmackserlebnis ergeben. Daher passt zu einem milden Käse auch ein milder Wein und zu einem herzhaften, aromatischen Käse ein kräftiger, vollmundiger Wein. Die jeweiligen Aromen überdecken sich nicht, sondern harmonieren miteinander.

Zu einem säuerlichen Käse empfiehlt sich ein edelsüßer oder halbtrockener Wein, denn zu viel Säure bei Käse und Wein addiert sich in unangenehmer Weise.
Pikanter oder salziger Käse kann mit einem edelsüßen oder säurehaltigen Wein getrunken werden.
Auch die grundsätzliche Empfehlung: „frische Käse – junge Weine“ bzw. „reife Käse – kräftige Weine“ ist sicher nicht verkehrt.
Wird ein passender Wein zu einer Käseplatte gesucht, dann sollte der Wein auf den kräftigsten, aromatischsten Käse abgestimmt werden.

Es muss nicht immer ein Rotwein sein

Bei würzigen Edelpilzkäsen ist ein Rotwein immer die erste Wahl – entweder ein Bordeaux, ein Rioja oder ein Portwein. Zu Weichkäse, wie beispielsweise einem Brie oder einem Camembert, servieren viele Genießer auch gerne einen Weißwein mit geringem Alkoholgehalt. Ideale Begleiter sind ein Weiß- oder Grauburgunder oder ein Chardonnay. Zu einem Rotkulturkäse kann ein Gewürztraminer oder ein Muscat gereicht werden.

Regionale Besonderheiten

Käse und Wein aus derselben Region ergänzen einander, denn das Aroma von Milch und Trauben wird von Bodenbeschaffenheit und Mikroklima beeinflusst. Manchmal ergeben aber auch Käse und Wein aus unterschiedlichen Regionen ein perfektes Duett. Der Crémerin Le Rustique, ein sahniger, mild-würziger Käse aus dem französischen Moselgebiet harmoniert gut mit Weinen aus der deutschen Ortenau. Im Durbachtal werden die Reben auf Steillagen angebaut. Die Trauben erhalten dadurch mehr Sonneneinstrahlung und reifen so optimal. Das Ergebnis: feine Weine mit wenig Säure. Rüdiger Nilles, Kellermeister der Durbacher Winzergenossenschaft, empfiehlt zur zart-cremigen Kreation der französischen Käsemeister einen roten Pinot Noir oder einen weißen Chardonnay. Bon appétit.

Ob Gourmet oder Nicht-Schmecker – das entscheiden die Gene

Knoblauch mit Haselnüssen, Banane mit Speck oder Schokolade
mit Ziegenkäse – dem einen kribbellt es bei derartigen Aromakompositionen vor Freude auf
der Zunge – dem anderen vor Ekel. Warum Geschmäcker so verschieden sind, wieso sich
die Wissenschaft bei Geschmacksfragen so schwer tut und welche
Geschmackskombinationen zu wahren Aroma-Explosionen führen, verrät jetzt BEEF!, das
Magazin „für Männer mit Geschmack“ in seiner neuen Ausgabe 1/2012, die ab heute
erhältlich ist.

Guter Geschmack ist angeboren. Der menschliche Geschmackssinn ist ein Zusammenspiel
aus äußeren Einflüssen, chemischen Prozessen und der Gene. Die Genetik unterteilt die
Menschheit in drei verschiedene Arten von Schmeckern: 25% Super-, 65% Normal- und
15% Nicht-Schmecker. Daneben spielen für die eigene Sinneswahrnehmung auch
Kindheitserinnerungen, Umgebungstemperaturen, Tageszeit oder das aktuelle
Wohlbefinden eine große Rolle. Außerdem wirken sich die unterschiedlichen Ihnhaltsstoffe
in Nahrungsmitteln und deren Zusammensetzung auf die geschmackliche Wahrnehmung
aus.

Welche dieser Nahrungsmittel aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung gut
zueinander passen und welche nicht, zeigt das Food-Magazin BEEF anhand der
Forschungen der Food-Designerin Niki Segnit. Sie untersuchte die Kreuz- und
Querkombinationen von 99 Nahrungsmitteln und entwickelte daraus Geschmacksfamilien.
Weiß man um diesen Umstand, lassen sich mit Geschick und Erfahrung die
unterschiedlichsten Gerichte kombinieren. „Was auf den ersten Blick unmöglich erscheint,
passt in Wahrheit gut zusammen,“ erklärt Jan Spielhagen, Chefredakteur von BEEF!. „So
kommt die Vanille ebenso in das Panna Cotta, wie in den Langustenschaum. Erdbeeren gibt
es nicht nur mit Sahne, sondern auch mit grünem Pfeffer.“ In der neuen BEEF! finden Leser
natürlich weitere spannende Geschmackskombinationen, einen Schmeckerschnelltest
sowie Antworten auf die wichtigsten Geschmacksfragen.

Wie der Tee in den Teebeutel kommt

Da sitzt man morgens wie immer am Frühstückstisch, beobachtet den Teebeutel in der Tasse, sieht, wie sich das Wasser färbt, lässt ihn abtropfen, legt ihn beiseite, genießt entspannt – und fragt sich ganz plötzlich: Wie in aller Welt ist der Tee eigentlich in den Beutel gekommen? Wer das jetzt endlich mal ganz genau wissen will, sollte uns nach Buchholz begleiten. Denn dort steht eins der größten teeverarbeitenden Werke Deutschlands. Es verpackt Tees der Marken Meßmer und Milford im Vertrieb der Ostfriesischen Tee Gesellschaft. Insgesamt 18 Millionen Beutel – am Tag! Rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dafür im Einsatz. Der Produktionsprozess läuft rund um die Uhr.

Von Big Bags zu praktischen kleinen Beuteln
Angeliefert wird die wertvolle Rohware in Teesäcken. Daraus entstehen die feinen Mischungen stets gleichbleibender Qualität, die in großen Ballen abgefüllt werden. In der Welt der Tees gilt dafür natürlich eine englische Bezeichnung: Big Bags nennt man sie international. Je nach spezifischem Gewicht der Teesorte wiegt solch ein Big Bag 400 bis 900 Kilogramm. Wenn die Ware in die Produktion gelangt, fehlen allerdings immer etliche Gramm. Aus dem Inhalt jedes Teesacks und aus jedem Big Bag werden nämlich erst einmal Proben gezogen: für Geschmackstests der Tea-Taster, für die Qualitäts-prüfung und für Laborkontrollen nach genauem Prüfplan. Der Rest kommt erst mal ins Lager. Damit der gute Geschmack auch beim Lagern nicht beeinflusst wird, gibt es übrigens eine strenge räumliche Trennung: Der Schwarztee wird separat gelagert. So ist sichergestellt, dass Kräuteraromen wie zum Beispiel Pfefferminze nicht auf den Schwarztee übergehen können.

Apropos Schwarztee und feine Mischung: Der Schwarztee wird anders als die Kräuter- und Früchtetees erst hier vor Ort „komponiert“. „Das ist wie bei anderen edlen Produkten, wie zum Beispiel bei einem Blended Scotch oder bei einer Champagner-Cuvée“, erläutert uns Werksleiter Andreas Rippstein: „Wenn man mit natürlicher Rohware aus unterschiedlichen Ernten und Partien immer denselben gewünschten Geschmack erzielen will, muss man gekonnt „mischen“. Dieses Mischen, in der Fachsprache Blenden, ist regelrecht eine Kunst.“

Kunstvoll mag dem Besucher auch erscheinen, wie die fertigen Blends dann in den Beutel gelangen. Die Teeblättchen werden in einer großen Maschine in exakten Portionen auf spezielles Filterpapier gegeben. Es wird zugeschnitten und so gefaltet, dass zwei mit Blättchen gefüllte Kammern entstehen. Die kleine Tüte kommt nun in eine Art Nähstation: Eine Nadel vernäht sie mit einem Stück Baumwollfaden, an dessen anderes Ende näht sie das Etikett. Das Ganze geschieht in Rekordzeit: 350 Doppelkammerbeutel schafft die clevere Technik in der Minute. Und insgesamt können in der leistungsfähigen Werksanlage bis zu 44 unterschiedliche Sorten von Schwarz-, Grün-, Früchte- und Kräutertees gleichzeitig verarbeitet werden.

Nur erste Güte darf dabei in die kleine Filterpapiertüte: Jeder Produktionsauftrag an eine Maschine muss von der Qualitäts-sicherung und von zwei weiteren Experten abgezeichnet werden. Allein die feineren Blätter haben die richtige Größe für die Beutel. In Deutschland wird innerhalb des Produktionsprozesses Teestaub restlos abgesaugt. „Staub würde durch die Poren des Filterpapiers gehen und sich in der Packung absetzen“, erklärt Andreas Rippstein.

An dieser Stelle ist ein kleiner Ausflug in die Teeherstellung ganz nützlich: Loser Tee und Teebeutel-Tee unterscheiden sich allein hinsichtlich ihrer Blattgröße als Ergebnis der Blattsiebung bei der traditionellen Art der Teeherstellung. Diese besteht aus fünf Arbeits-schritten und liefert etwa ein Kilogramm fertigen Tee aus vier Kilogramm gepflückten Blättern. Nach dem Pflücken wird die Ernte in der Fabrik zum Welken ausgebreitet. Die Blätter verlieren dabei etwa 30 Prozent ihrer Feuchtigkeit und werden geschmeidig. Beim nächsten Schritt, dem Rollen, werden die Blätter an der Oberfläche aufgerissen, so dass ihr Zellsaft in Verbindung mit dem Sauerstoff der Luft tritt. Durch diesen natürlichen Oxidationsprozess (enzymatische Oxidation), Fermentation genannt, erzielt der Tee seine kupferne Farbe und verändert sein Aroma. Durch Trocknung verliert der Tee den Großteil seiner Feuchtigkeit. Bevor der Tee versandfertig in die Transportverpackung kommt, wird er nach den unterschiedlichen Blattgraden sortiert: Dabei erhält man zum Beispiel Ganzes Blatt, Broken und Fannings für Teebeutel.

Genuss am zarten Faden: Eintauchen und Tee trinken
Nach Fertigstellung können die Teebeutel weiter verpackt werden: erst in Kuverts, dann in Faltschachteln, schließlich in Umkartons. Die werden auf Paletten gestapelt, und diese Paletten treten dann sicher ummantelt die Reise in den Handel an, bis am Ende eine Packung Tee mit der Lieblingssorte zu Hause landet. Wo man die kleinen Beutel, die mit so viel großartigem Aufwand entstanden sind, mit kräftig sprudelndem Wasser überbrüht und sich auf diesen besonderen Genuss freut.

Obstbaumzeit: Tipps für richtiges Ernten und Lagern

Damit Baumobst aus dem eigenen Garten richtig gut schmeckt, gilt es bei Ernte und Lagerung einiges zu beachten. Praktische Tipps für die Obsternte gibt das Immobilienportal immowelt.de.

Der perfekte Zeitpunkt

Obst, das zu lange am Baum hängt, ist ebenso wenig lecker wie zu früh geerntete Früchte. Ob der Zeitpunkt für die Ernte gekommen ist, lässt sich feststellen, indem die Früchte leicht angehoben und gedreht werden. Lösen sie sich samt Stil problemlos vom Baum, kann die Ernte beginnen. Falls nicht, sollte man ihnen noch einige Sonnentage gönnen. Allerdings ist nicht jede Obstsorte zum Erntezeitpunkt bereits genussreif, weiß immowelt.de. Manche Apfelsorten wie Berlepsch, Pinova, Pirella und Rewena sind erst nach ein- bis zweimonatiger Lagerung richtig lecker. Auch Quitten und Birnen brauchen nach der Ernte noch einige Wochen, bis sie gut schmecken. Die hart geernteten Früchte reifen bei Zimmertemperatur sehr gut nach. Kirschen und Zwetschen hingegen entfalten ihr volles Aroma schon am Baum. Bei diesen Früchten zeigt der Geschmackstest, wann der Zeitpunkt für die Ernte gekommen ist.

Erntevorbereitungen

Ideal für die Ernte ist trockenes Wetter. Früchte, die bei hoher Luftfeuchtigkeit geerntet werden, sind druckempfindlicher und schlechter zu lagern. Stehen die Bäume auf einer Wiese, ist es sinnvoll, vor der Ernte das Gras zu mähen. Das Aufsammeln der bereits heruntergefallenen Früchte wird dadurch einfacher. Fallobst und Pflückobst sollte man immer in getrennten Behältern sammeln, da Fallobst umgehend verzehrt oder weiterverarbeitet werden sollte. Gelagert werden können nur unbeschädigte Früchte ohne Druckstellen. Deshalb auch das Obst vorsichtig in den Sammelbehälter legen und nicht werfen.

Die wichtigsten Erntehelfer

Praktisch beim Ernten sind gepolsterte Körbe oder Sammelbehälter, die mit Papier oder Stoff ausgelegt werden. Für gute Obstqualität ist es wichtig, dass jede Frucht einzeln geerntet wird. Dabei kann ein langer Obstpflücker helfen. Äste, die außerhalb der Reichweite des Pflückers liegen, können mit sogenannten Schüttelhaken heruntergebogen werden. Ist eine Leiter erforderlich: unbedingt auf einen festen Stand auf dem Boden achten.

Die richtige Lagerung

Lagerobst sollte nicht zu spät geerntet werden, deshalb ist es wichtig auf die Pflückreife zu achten. Ist der Pflückzeitpunkt überschritten, werden die Früchte schneller mehlig und faulen früher, erklärt immowelt.de. Aufgrund der unterschiedlichen Haltbarkeit sollte das Obst immer nach Sorten getrennt gelagert werden – am besten in gut belüfteten, kühlen Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Früchte werden am besten in Holzkisten verstaut und die einzelnen Lagen mit Papier voneinander getrennt. Während viele Apfelsorten sich hervorragend lagern lassen und auch Birnen einige Zeit aufbewahrt werden können, ist es bei Kirschen und Zwetschgen empfehlenswert, das Obst sofort zu verzehren oder zu verarbeiten.

Side by Side Kühlschränke von KitchenAid

Die neuen, doppeltürigen Side by Side Kühl- und Gefrierkombinationen der Premium-Marke KitchenAid beweisen es: Die Formel für Individualität ist eine einfache Addition. Ein System, zwei Designs und zwei Einbaumöglichkeiten ergeben für alle unterschiedlichen Ansprüche und Einrichtungsstile die richtige Kombination.

Die Küche ist längst nicht mehr separierte Koch- und Arbeitszone innerhalb eines Haushaltes. Stattdessen ist sie Teil des Lebensraums geworden und verfügt immer häufiger über einen ebenso sozialen Charakter wie das Wohnzimmer. Das führt dazu, dass der Wunsch nach einer individuell gestalteten Küche immer größer wird. Design spielt dabei eine entscheidende Rolle. Puristisch, viel Holz, Naturstein – noch nie gab es eine größere Auswahl im Küchenbau und im Gerätedesign. So hat jeder die Möglichkeit, seine Küche nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten und den eigenen Stempel aufzudrücken. Der neue Side by Side Kühlschrank passt in jede Küche, egal wie sie designt ist. Das Gerät ist in zwei verschiedenen Designs, Pro Line und Design Line, sowohl als vollummantelte freistehende Variante erhältlich als auch als teilummanteltes Gerät, das sich perfekt für einen Einbau-Look eignet.

Die vollverkleidete Variante des Side by Side Kühlschranks verfügt über die patentierte Easy to Clean Oberfläche, die den Einsatz von aggressiven Reinigungsmitteln überflüssig macht. Die Edelstahlflächen des teilummantelten Geräts sind ebenfalls Easy to Clean. Der Edelstahl ist besonders leicht zu reinigen und verhindert Fingerabdrücke. Die Oberflächen sind außerdem kratzfest und korrosionsbeständig.

In der neuen Side by Side Kombination befindet sich der Eis-und Wasserspender in der Türe. Im Gefrierfach ist so deutlich mehr Platz. Ein neues digitales Display und Edelstahlknöpfe sichern eine einfache Handhabung des Eiswürfelbereiters und Wasserspenders. Dank des schwenkbaren Wasserspenders können nicht nur Gläser, sondern auch Flaschen und Karaffen mit frischem Wasser befüllt werden. Jede Gefäßgröße ist möglich, ebenso wie jede Gefäßöffnung. Nicht nur das Befüllen, sondern die gesamte Handhabung des Wasser- und Eisspenders ist einfach und komfortabel mit einer Hand zu erledigen.

Alle Modellvarianten verfügen über eine Frontbelüftung: Die warme Luft wird durch die Frontblende im Sockelbereich nach vorne abtransportiert. Ein antibakterieller Filter schützt alle Lebensmittel im Kühlschrank vor Bakterien und Gerüchen, und die Multi-Flow-Technologie sorgt dafür, dass jederzeit eine gleichmäßige Luftzirkulation im Gerät garantiert ist.

Die Temperatur im Kühl- und Gefrierteil ist in beiden Modellen unabhängig voneinander regelbar. Eine Schublade im Kühlschrank mit kontrollierter Luftfeuchtigkeit und die Vier-Grad-Temperaturanzeige erleichtern die Aufbewahrung von Milchprodukten und anderen sensiblen Lebensmitteln. Der Kühlschrank fasst 325 Liter, der Gefrierschrank hat einen Nutzinhalt von 180 Litern. Das Gefriervermögen liegt bei 12 Kilogramm in 24 Stunden. Sollte der Strom einmal ausfallen, beträgt die Lagerzeit der Lebensmittel fünf Stunden.

Natürliche Mineralwässer: Qualität zum Spottpreis

Für nur 13 Cent pro Liter gibt es beim Discounter oder im Supermarkt natürliches Mineralwasser mit Kohlensäure, das sensorisch „gut“ ist und bei dem die mikrobiologische Qualität stimmt. San Pellegrino Frizzante, Vöslauer prickelnd und Biokristall Classic Biomineralwasser, die bis zu 1,32 Euro pro Liter kosten, enttäuschen hingegen aus unterschiedlichen Gründen.

Viele Eigenmarken von Aldi (Süd), Edeka, Lidl, Netto Markendiscount, Penny und real schmecken tadellos und sind mit 13 Cent pro Liter ausgesprochen günstig. Einwandfrei im Geschmack sind auch Adelholzener, Franken Brunnen und Römerquelle, die zwischen 46 und 69 Cent pro Liter kosten. Apollinaris schmeckt ebenfalls gut, alle fünf Prüfflaschen enthielten aber einen Keim, der zwar nicht als gesundheitlich bedenklich gilt, dessen Vorkommen im Mineralwasser aber vom Anbieter Coca Cola zu klären ist.

Auch zwei importierte Edelmarken enttäuschten. San Pellegrino aus Italien und Vöslauer aus Österreich schmeckten deutlich nach Acetaldehyd, das bei der Herstellung von PET-Flaschen entsteht. Das gleiche gilt für das Wasser von Netto Supermarkt. Gesundheitlich ist das kein Problem, sensorisch sind die Wässer aber „mangelhaft“. Beim BioKristall Classic Biomineralwasser ist die „Bio“-Kennzeichnung irreführend, zudem sind die Deckeldichtungen aus weichmacherhaltigem PVC.

Der ausführliche Test Natürliche Mineralwässer ist in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/mineralwasser veröffentlicht.

Marcus Leben

Marcus Leben hat am eigenen Leib erfahren, worauf es in der Gastronomie ankommt, um erfolgreich zu sein. Nach seiner Ausbildung zum Koch (1989-1992) stellte der in der Nordheide Geborene in unterschiedlichen Positionen der gehobenen und Sterne-Gastronomie seine Kochkunst unter Beweis. So brachte er es mit Talent, Engagement und Ehrgeiz vom Lehrling bis zum Chef de Cuisine.

Die Restaurants La Mer (Hotel Prem, Hamburg), La Palme d`Or (Hotel Martinez, Cannes), Marinas (Hamburg), Sadler (Mailand), Seafood (Hotel Atoll, Helgoland), Schwarzwaldstube (Hotel Traube, Tonbach), Jacobs Restaurant (Hotel Louis C. Jacob, Hamburg), Prinz Frederik (Hotel Abtei, Hamburg) zählen zu den Stationen einer eindrucksvollen nationalen und internationalen Karriere.

Mit insgesamt fast 15 Jahren Küchenpraxis weiß Marcus Leben um die Belange der Profis in den unterschiedlichen Segmenten der Außer-Haus-Verpflegung: die Arbeitszeit effizient gestalten und sich mit einfachen aber kreativen Ideen vom Wettbewerb absetzen sind wichtige Faktoren, um auch nachhaltig steigende Umsätze zu erzielen.

Mit diesem Ansporn und einer Menge praktischem Gastronomiewissen im Gepäck zog es ihn 2004 in die Produktentwicklung – zunächst ins Nestlé Product Technology Centre, wo er im Bereich Nestlé Professional und in der Maggi Applikationsgruppe Lösungen und Konzepte für Profis erarbeitete. Im Jahr 2008 übernahm er als Principal International Chef die Leitung des Culinary Competence Center der Symrise AG. Dort bildete die Entwicklung von Aromen für die Hähnchen und Rindfleisch verarbeitende Industrie den Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Stets neuen Gastronomietrends aufgeschlossen, widmete er sich „nebenbei“ auch dem Cryo Kochen (Kochen mit Stickstoff), dem Event Catering und der Molekularen Küche.

In seiner neuen Position als Leiter der Culinary Fachberatung DACH entwickelt der 40-jährige Niedersachse mit einem Experten-Team und den Kollegen des Marketing Produkte, Rezepte, neue Konzepte und vieles mehr für die Kunden von Unilever Food Solutions.

„Ich nehme die neue Herausforderung gerne an, die auf mich zukommt“, so Marcus Leben, „und freue mich auf die neuen Kollegen, mit denen ich zusammenarbeite und die neuen Aufgaben erfolgreich bewältigen werde. Auch die Konzepte, die Unilever Food Solutions bislang entwickelt hatte, sind sehr spannend und geben mir viel Inspiration für die Arbeit mit, bei und für den Kunden.“

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Marcus Leben, denn er bringt die optimalen Voraussetzungen mit, um unsere Philosophie Chefmanship umzusetzen. Er kennt aus eigener Erfahrung die kulinarischen und praktischen Anforderungen der Profis und die Möglichkeiten der Hersteller, diese auf moderne Produkte und wirtschaftliche Konzepte zu übertragen“, so Steven Verweij, Managing Director von Unilever Food Solutions.