Erster Michelin Guide für Washington, DC

Kulinarik-Führer mit 107 Restaurants in der US-Hauptstadt vergibt erste Sterne

Der US-Hauptstadt ist der Durchbruch gelungen, sich als weltweit anerkanntes Gourmet-Reiseziel zu etablieren: Im neuen „Michelin Guide Washington, DC“ findet der Leser 107 Restaurants, die insgesamt 33 kulinarische Stilrichtungen repräsentieren. Darunter befinden sich zwölf Restaurants, die wegen ihrer exzellenten Küche von Michelin besonders ausgezeichnet wurden: Drei erhielten zwei Michelin-Sterne, neun jeweils einen Michelin-Stern. Weitere 19 Restaurants wurde das Bib Gourmand Siegel für besonders gutes Essen zu moderaten Preisen verliehen.

„Michelin macht der Welt klar, was wir als Einwohner Washingtons schon lange wissen: Wir sind eine Destination mit hervorragender kulinarischer Kultur, die unsere Gäste immer mehr zu schätzen wissen. Washington, DC gastronomisch zu erleben verleiht den Menschen neue Inspirationen, schon deshalb lohnt es sich unsere Stadt zu besuchen“, sagt Elliott Ferguson, President und CEO von Destination DC, der Tourismusorganisation der US-Hauptstadt.

Zwei Sterne wurden verliehen an die Restaurants „Minibar“ und „Pineapple & Pearls“ sowie an das „Inn at Little Washington“, das im Rappahannock County (Virginia) liegt. Neun Restaurants in der Innenstadt erhielten jeweils einen Michelin-Stern. Dies sind: „Blue Duck Tavern“, „The Dabney“, „Kinship“, „Fiola“, „Masseria“, „Plume“, „Rose´s Luxury“, „Sushi Taro“ und „Tail Up Goat“.

Der Michelin Guide für Washington, DC ist die neueste Ausgabe in der Reihe dieser weltberühmten Restaurantführer, die nunmehr 29 Destinationen behandeln. Die Idee des Guides geht übrigens auf eine Initiative des französischen Reifenherstellers Michelin zurück, der im Jahr 1900 für Autofahrer den ersten Band als Wegweiser zu Werkstätten und Benzindepots herausbrachte. Erst 20 Jahre später erschienen in dem Band auch Hotel– und Restaurantempfehlungen. Seit einigen Jahren beschäftigt sich der Michelin Guide mit ausgewählten Reisezielen, die auch über Europa hinausgehen.

Weitere Informationen über die US-Hauptstadt Washington, DC sowie die angrenzenden Bundesstaaten Maryland und Virginia, die zusammen das Reiseziel Capital Region USA bilden, gibt es im Internet unter www.capitalregionusa.de zu finden.

Zehn Souschefs kamen zum Austausch bei Tim Raue in Berlin zusammen

Der elfte CookTank von Sternefresser.de bot erstmals den Souschefs bekannter Spitzenköche eine Bühne: Zehn Chefs aus der zweiten Reihe kamen zum Austausch bei Tim Raue in Berlin zusammen, um gemeinsam zu kochen und über die Rolle des Stellvertreters im Küchengefüge zu diskutieren.

Koch-Legende Paul Bocuse bekannte auf die Frage „Wer kocht eigentlich bei Ihnen, wenn Sie einmal nicht im Restaurant sind“ einst freimütig: „Derselbe, der kocht, wenn ich da bin – mein Souschef.“ Die Stellvertreter von bekannten Sterneköchen wie Harald Wohlfahrt, Kevin Fehling, Hendrik Otto, Daniel Achilles oder Christoph Rüffer standen in der vergangenen Woche selbst im Rampenlicht: Der CookTank von Sternefresser.de machte Station bei Gastgeber Tim Raue in Berlin und versammelte am 30. Mai die interessantesten Chefs aus der zweiten Reihe für einen Tag zwischen Küche und Esstisch. „Wir haben für diese Ausgabe bewusst den Blick auf das Rückgrat der großen Köche gelenkt. Sehr oft wird dem Stellvertreter und der Küchenbrigade keine große Aufmerksamkeit zuteil – Gäste und Journalisten kennen meist nur den Küchenchef. Doch natürlich funktioniert keine gute Küche und kein guter Chef ohne ein eingefleischtes Team im Hintergrund und der Souschef hat dabei eine ganz zentrale Rolle“, erklärt CookTank-Gründer Christian Stromann die Intention der mittlerweile elften Koch- und Denkfabrik des Online-Magazins. Als Partner unterstützten die Lebensmittelprofis der Metro den kulinarischen Austausch mit einem Warenkorb, aus dem die Küchenchefs unter anderem Waller von Pistole, deutsches Salzwiesenlamm, Sepia-Rogen, Beluga Kaviar von Aki sowie japanisches Wagyu-Beef für ihre Gerichte auswählen konnten.

„Ein Souschef ist nicht nur Koch“, bekräftigt auch Daniel Kofahl von der Universität Trier. In einem Kurzvortrag erklärte der Ernährungssoziologe das vielschichtige Sozialgefüge in Küchen sowie den besonderen Kommunikationsauftrag eines Stellvertreters. „Ein Souschef ist Mediator und Filter. Er ist Bindeglied zwischen Küchenchef und Kochbrigade und muss sich deshalb seiner eigenen Kommunikation sehr bewusst sein.“ Dass diese Funktion nicht nur für den Teamerfolg bedeutsam ist, sondern auch für die Esskultur im Allgemeinen, zeigte sich in der anschließenden Diskussion zwischen den anwesenden Souschefs und der Presse. Wie unterschiedlich das Thema „Der Star á part“ kulinarisch interpretiert werden konnte, zeigten die Köche mit ihren Gerichten. So wählte Andreas Caminadas Souschef Marcel Skibba aus dem dreifach besternten Schloss Schauenstein in der Schweiz Waller als Hauptakteur und servierte dessen Leber mit einem intensiven BBQ-Aufguss sowie die Loins und gegrillten Bauch auf den obligatorischen Beitellern á part. Torsten Michel, seit neun Jahren die rechte Hand von Harald Wohlfahrt, ließ sich vom „Nose-to-tail“-Gedanken leiten: In seinem Sechserlei vom Salzwiesenlamm servierte der Souschef der Schwarzwaldstube unter anderem Lammfuß-Croustillant mit Gartengurke, Lammhirn in Limonen-Ingwer-Bouillon und Milchlamm Königlicher Art mit Innereienragout. Reihum kochte jeder der Teilnehmer rund 25 Kostproben, um sich dem Feedback der Kochkollegen und geladenen Fachmedienvertretern zu stellen.

Durch die Vergabe von zwei Wildcards bekommen regelmäßig auch Nachwuchstalente die Möglichkeit, am CookTank teilzunehmen. Der erst 20-jährige Clemens Grabmer aus der Waldschänke im oberösterreichischen Grieskirchen setzte sich aus 26 Bewerbern durch. Der junge Küchenchef nutzte seine Chance auf den Austausch mit den erfahrenen Kochkollegen und machte mit seiner Interpretation vom „G’surten Schweinebauch mit Hopfenspargel, Mehlknödel, Brot-Sponge und selbstgemachten Lardo“ auf sich aufmerksam. „Es ist schon sehr spannend zu sehen, wie viele eher unbekannte Köche durch die letzten CookTanks hervorgekommen sind und die Plattform genutzt haben, um sich und ihre Küche zu präsentieren“, ergänzt Tim Raues Küchenchef Christian Singer. Der diesmalige CookTank-Gastgeber arbeitet seit mehr als fünf Jahren im Restaurant des umtriebigen Berliner Spitzenkochs und kann sich vorerst keinen besseren Arbeitsplatz vorstellen. „Als Nummer zwei im Küchenkader muss man sich nicht verstecken. Die meisten Souschefs sind voll in das Geschehen ihrer Küchen eingebunden – oft sogar komplett dafür verantwortlich“, erklärt der Stellvertreter des Zwei-Sterne-Kochs.

Das Resümee der Tages zog Kai Röger, Chefredakteur vom Tagesspiegel Genussmagazin: „Der CookTank hat gezeigt, dass trotz Nachwuchsmangel an der Basis viele Spitzenküchen wirklich gut aufgestellt sind. Noch arbeiten die Souschefs zwar im Schatten, aber sie sind Dreh- und Angelpunkt in der Küche und stehen ihren Küchenchefs handwerklich kaum nach. Das Wissen ihrer Chefs scheint bei ihnen in guten Händen und wenn die Zeit gekommen ist, kann man gespannt sein, wie sie daraus ihren eigenen Stil entwickeln. Wissen ist schließlich auch bei Köchen kein Vermächtnis, sondern ein Auftrag, weiter zu denken.“

Der elfte CookTank von Sternefresser.de fand am 30. Mai im zweifach besternten Restaurant Tim Raue in Berlin statt. Die Stellvertreterrunde bestand aus Marcel Skibba vom Schloss Schauenstein (3*) in der Schweiz, Torsten Michel aus der Schwarzwaldstube (3*) der Traube Tonbach in Baiersbronn, Jan-Philipp Berner vom Sylter Söl’ring Hof (2*) sowie den beiden Hamburger Souschefs Tobias Günther aus dem Haerlin (2*) und Dennis Ilies vom The Table (3*). Aus der Hauptstadt waren Julius Nowak vom Reinstoff (2*), Christian Singer vom Restaurant Tim Raue (2*) sowie Lukas Bachl und Thomas Lade aus dem Lorenz Adlon Esszimmer (2*) mit von der Partie. Als Wildcard-Gewinner nahmen Clemens Grabner aus der Waldschänke in Grieskirchen, Österreich, und Andre Schwuchow aus dem Berliner Fischers Fritz (2*) am kulinarischen Austausch teil.

"DLG-Expertenwissen" zu Honig, Tiefkühl-Pizza und TK-Gemüse veröffentlicht

In der Reihe „DLG-Expertenwissen“ informiert die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) regelmäßig über Themen und Entwicklungen aus den Bereichen Lebensmitteltechnologie, Qualitätsmanagement, Sensorik und Lebensmittelqualität. Experten greifen aktuelle Fragestellungen auf und geben kompakte Informationen und Hilfestellungen. Die drei neuen Ausgaben der DLG-Expertenwissen Honig, Tiefkühl-Pizza und TK-Gemüse stehen als Download kostenfrei zur Verfügung unter: www.DLG.org/publikationen.html

Folgende Ausgaben wurden jetzt in der Reihe „DLG-Expertenwissen“ veröffentlicht:

DLG-Expertenwissen 11/2015: Sensorische Analyse von Honig
Der Pro-Kopf-Verbrauch von Honig beträgt in Deutschland ca. 1 Kilo pro Jahr, in Österreich 1,3 Kilo und in der Schweiz 1,2 Kilo. 63 % der Deutschen geben an, regelmäßig Honig zu essen. Die Leistung der Honigbienen geht jedoch deutlich über die Produktion von Honig hinaus. Weltweit werden etwa 80 % aller Blüten von Insekten bestäubt, 85 % davon übernimmt die Honigbiene. Vor allem Obstbau und Imkerei sind eng verknüpft. In diesem DLG-Expertenwissen wird auf die Besonderheit der Honigsensorik eingegangen. Um diese besser zu verstehen, wird die Entstehung von Honig und dessen Zusammensetzung besonders beleuchtet.

DLG-Expertenwissen 12/2015: Produkttrends und sensorische Qualität von Tiefkühlgemüse
Tiefkühlprodukte haben einen festen Platz in der heutigen Ernährung. Sowohl sozio-demografische Faktoren, als auch veränderte Alltagsstrukturen und Wertevorstellungen begünstigen die steigende Nachfrage nach diesen Produkten. Die sensorische Qualität hat einen wesentlichen Einfluss auf den Konsum der Erzeugnisse durch die Verbraucher. Das DLG-Expertenwissen gibt einen Einblick in das Qualitätsniveau von Tiefkühlgemüse. Sensorische Fehler werden im Detail aufgezeigt und technologische Ursachen sowie Maßnahmen zur Fehlervermeidung dargestellt.

DLG-Expertenwissen 13/2015: Produkttrends und sensorische Qualität von Tiefkühlpizzen
Der Konsum von Tiefkühlpizzen nimmt seit vielen Jahren zu. Die steigende Beliebtheit lässt sich auch auf den hohen Convenience-Charakter dieser Produktgruppe zurückführen. Das DLG-Expertenwissen gibt Aufschluss über die sensorischen Fehler im 4-Jahresvergleich im Zeitraum von 2010 bis 2013, basierend auf den Ergebnissen der internationalen DLG-Qualitätsprüfungen für Convenience-Produkte. Zudem werden mögliche Fehlerursachen und Maßnahmen zu deren Behebung thematisiert.

Kostenfreier Download unter: www.DLG.org/publikationen.html

Martina & Moritz informieren

Hallo liebe Freundinnen und Freunde des Apfelguts,

Heute gibt‘s gleich eine ganze Reihe von Meldungen:
Gerade erschienen: Unser neuestes Begleitbuch zur Fernsehsendung, Heimatküche NRW, ein kulinarischer Streifzug durch Nordrhein-Westfalen.
Nachdem wir uns zunächst den Küchenschätzen und Lieblingsgerichten ganz Deutschlands gewidmet hatten, wollten wir es im Heimatland des WDR genauer wissen und suchten nach den Ursprüngen, Traditionen und Rezepten der Küche in NRW.

In diesem Buch haben wir unsere reizvollsten Entdeckungen zusammengefasst und erklären jeweils die Grundlagen der acht kulinarischen Regionen Nordrhein-Westfalens: Rheinland, Niederrhein, Münsterland, Ruhrgebiet, Eifel, Bergisches Land, Sauerland, Ostwestfalen-Lippe.

Dabei haben wir die überlieferten Gerichte behutsam modernisiert, den heutigen Lebensumständen und Essgewohnheiten angepasst, ohne freilich ihren Charakter zu verändern. Mit ausführlichen Produktbeschreibungen, vielen Tipps und Hinweisen zum perfekten Gelingen!  
Zu bestellen – gerne gewidmet oder signiert! – natürlich bei uns.

Neu im Angebot des Apfelguts: Ein vollkommen neues, sehr praktisches Produkt, nämlich Pomme-Sauce. Eine Komposition aus Produktes des Apfelguts, die wie die klassische französische Mischung von Port- oder einem anderen Südwein und Rotwein eingesetzt werden kann, um einen Saucenfond zu ziehen, eine Sauce abzurunden oder eine kurze Sauce aus dem Bratenfond eines Steaks zu bereiten. Dafür einfach den Bratensatz in der Pfanne mit Pomme-Sauce ablöschen, einkochen und mit Salz abschmecken, eventuell mit Pfeffer und/oder Cayenne (Chilipulver) schärfen. Sie werden begeistert sein! Denn einfacher und schneller kann man eine komplex schmeckende Sauce nicht herstellen. Aus Apfelweinen, Apfel-Balsam, Apfelbrand, Apfelessig und Apfelsaft. Mit 9 % Alkohol und feinfruchtiger Säure.
Ebenfalls neu: Aus der Sorte Ananasreinette konnten wir erstmals Pomme-Pure herstellen. Die noch recht kleine Menge wurde abgefüllt in Piccolo-Fläschchen (0,2 l), ebenso eine Partie Glockenapfel: Sehr praktisch für den keinen Haushalt und gegen den schnellen Durst! Ansonsten sind noch alle Sorten Pomme-Pure lieferbar.

Wieder da: Der neu Jahrgang von DUTTENHOFER Pomme-Secco und DUTTENHOFER Apfelwein (übrigens erstmalig gekeltert aus der Sorte Champagner-Reinette). 2014 brachte eher leichte, fruchtige Weine, gute Durstlöscher und bestens zu Brotzeit/Vesper/Jause oder an einem heißen Sommertag. Auch die Liebhaber unseres Cidre, der leider ausverkauft ist (nach dem Hagel 2013 haben wir nicht ausreichend viel herstellen können und dieses Jahr waren schon früh Wein und Secco zu Ende gegangen), sollten mal diese beiden Getränke probieren. Sie sind allerdings nicht halbsüß, sondern wirklich trocken!
Noch frei: Einige Plätze in unserem übermorgen (Mittwoch, 24. Juni) beginnenden Sommerseminar und eine ganze Reihe von Plätzen in unserem neu terminierten Herbstseminar vom 7. bis 9. Oktober.
Alles zu bestellen oder zu buchen über www.apfelgut.de – aber bitte beachten, dass zwischen dem 25. Juli und 10. August ferienhalber kein Versand möglich ist.

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für den für morgen vorausgesagten wirklichen Beginn des Sommers,
Ihre/Eure Martina & Moritz
– und das gesamte Team des Apfelguts!

Paco Ruano kommt nach Wien

Paco Ruano eröffnet eine neue kulinarische Reihe im Wiener Restaurant Mercado “El sabor de la cocina Latinoamericana”

Lateinamerika avancierte in letzter Zeit zur kulinarischen Trenddestination. Die unterschiedlichen Küchentraditionen dieses Kontinents haben durch eine neue Generation an oft auch international ausgebildeten Köchen eine spannende Neuinterpretation erfahren.
Der österreichische Gastronom, Klaus Piber, startet gemeinsam mit seinem Küchenchef Alexander Theil mit April 2015 die kulinarische Reihe „El sabor de la cocina Latinoamericana“ in seinem Wiener Restaurant Mercado. Er wird zukünftig verschiedene Köche Lateinamerikas nach Wien einladen und deren genuine Küchenstile präsentieren.

Zum Auftakt kommt der 31 jährige mexikanische Koch Paco Ruano aus Guadalajara nach Wien. Ruano startete seine Karriere bei Thierry Blouet in dessen preisgekröntem Restaurant Café des Artistes in Puerto Vallarta, an der Westküste Mexikos. Weitere Stationen führten ihn nach Europa, wo er unter anderem im Mugaritz, bei den Brüdern Roca im El Celler de Can Roca und im derzeit als weltbesten Restaurant geltenden Noma in Kopenhagen tätig war.

Die Liebe zum Kochen war von klein auf da. Seine Großmutter betrieb ein Restaurant in Guadalajara und bereits mit 14 Jahren wusste er, dass sein Lebenstraum die Leitung eines eigenen Restaurants sein würde. Vor drei Jahren eröffnete er in seinem Heimatort das Restaurant Alcalde. Dort präsentiert er eine authentische und geschmacklich faszinierende Küche und interpretiert die an Gewürzen und Aromen reiche mexikanische Küchentradition neu.

Mit „El sabor de la cocina Latinoamericana“ werden Klaus Piber und sein Küchenchef Alexander Theil in regelmäßigen Abständen Topköche Lateinamerikas nach Wien bringen
und hier die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Küchenstile vorstellen. Am 10. und 11. April zeigt Paco Ruano sein Können im Restaurant Mercado. Anschließend haben die Gäste bis 3. Mai die Gelegenheit ein Menü Paco Ruanos zu verkosten.

Die nächsten Gastköche werden Mitte Juni „Benito und Solange“ vom Restaurant Manzanilla aus Ensenada, in Mexiko sein.

Kochen mit Martina und Moritz

Neue Reihe: Praktische Küchenhelfer für pfiffige Rezepte

Der Induktionsherd: In Echtzeit von Null auf Hundert und zurück
Was ist besser in der Küche: Gas oder Elektro? Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz haben da nur eine Antwort: keins von beidem. Sie sind begeistert von Induktion und behaupten: Diese neue Technik verbindet die Vorzüge von beidem miteinander, aber ohne deren jeweilige Nachteile. Induktion ist schnell, pflegeleichter als die normale Glaskeramikplatte, weil nichts mehr einbrennen kann, sicher und direkt zu regulieren. Die Hitze lässt unverzüglich nach, sobald man Stufen herunter- oder den Herd abschaltet. In der heutigen Sendung zeigen die beiden anhand verschiedener Gerichte, wie man mit dieser Technik umgeht, wie vielseitig, wie praktisch und dem herkömmlichen Kochen überlegen sie ist. Und dass es nichts Besseres gibt, wenn man mit dem Wok kochen will. Aber keine Angst: Natürlich lassen sich ihre neuen Rezepte allesamt auch ohne Induktion zubereiten.

Redaktion: Klaus Brock

Morgen wieder die Kultsendung – WDR Fernsehen, Samstag, 21. Februar 2015, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – Moderation: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Neue Reihe: Praktische Küchenhelfer für pfiffige Rezepte: Der Induktionsherd

www.martinaundmoritz.wdr.de

Eier – unentbehrlich für den Körper?

Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin beim Reformwarenhersteller Natura.

„Ob gekocht, gebraten oder als Zutat in Backwaren: Eier finden in unterschiedlichsten Formen Verwendung. Dabei glänzt das prominenteste aller Lebensmittel mit einer Vielzahl an lebenswichtigen Nährstoffen. Ein Ei enthält circa sechs Gramm Eiweiß, das der Körper für lebenswichtige Stoffwechselprozesse benötigt. Vitamin A, E und Beta-Carotin fördern eine Reihe grundlegender Abläufe wie Wachstum, Bildung von Haut und Schleimhäuten sowie das Immunsystem. Als eine von wenigen Nahrungsquellen versorgen Eier den Körper zudem mit dem knochenbildenden Vitamin D. Auch stimmungsaufhellende Tryptophane sowie für die Gesundheit der Augen verantwortliche Carotinoide gehören zu den Nährstoffen.

Für Menschen, die vollkommen auf tierische Produkte verzichten, bieten Ei-Ersatzpulver einfach zu verwendende und gesunde Alternativen. Sie eignen sich besonders als Bindemittel beim Backen und Kochen, enthalten weder Geschmacksverstärker noch künstliche Aromen, Farbstoffe, Antioxidationsmittel oder Konservierungsmittel. Ei-Ersatzprodukte gibt es sogar in Bio-Qualität auf Basis von Lupinenmehl im Reformhaus. Sie sind gentechnikfrei und liefern viel wertvolles pflanzliches Eiweiß, das für eine ausgewogene Ernährung unverzichtbar ist.“

www.natura.de

Istrien

ORF sucht „Geschmack Europas“ in Istrien: Präsentation der neuen Folge der TV-Kulturreihe mit Lojze Wieser – Am 23. November in der „matinee“

Wie schmeckt Europa? Antworten auf diese Frage sucht und findet die ORF-TV-Reihe „Der Geschmack Europas“, die anhand der Geschichte des Essens die Geschichte unseres Kontinents, seiner Kulturen, Sprachen und Menschen erzählt. Sechs Dokumentarfilme sind seit ihrem erfolgreichen Start im Herbst 2013 bereits ausgestrahlt, die jüngste und siebente Folge dieser Produktion der ORF-TV-Kulturabteilung führt nach Istrien und feiert am Sonntag, dem 23. November 2014, TV-Premiere (um 9.05 Uhr im Rahmen der „matinee“ in ORF 2; Dakapo um 12.00 Uhr in ORF III).

Martin Traxl: „Einer der großartigsten Landstriche Europas überhaupt!“

„Das Interessante an Istrien ist das Grenzüberschreitende, was auch dem Charakter unserer TV-Reihe entspricht“, sagt Martin Traxl. „‚Der Geschmack Europas‘ ist eine kulinarische Vermessung von Regionen und Kulturräumen. Es geht darum, die historischen Hintergründe zu erkären, Mentalitäten zu entdecken, ihre kulturellen Ursachen zu erkunden. Das versuchen wir hier über die Kochtöpfe und haben dafür mit Lojze Wieser als Präsentator einen ausgesprochenen Kenner und Gastrosophen.“

Wie schmeckt Istrien für Traxl: „Salzig und süß, bitter und sauer, nach Meer und nach Bergen, nach der roten Erde, die man überall sieht, es schmeckt einfach einzigartig. Diese Einzigartigkeit resultiert aus einer außergewöhnlichen Durchmischung der Kulturen. Und das meiste hat sich aus einer Einfachheit heraus entwickelt, aber die Grundprodukte sind einfach so gut – vom Öl über die Trüffeln bis hin zum Wein -, dass es einem lukullischen Paradies gleichkommt. Ich halte Istrien für einen der großartigsten Landstriche Europas überhaupt“, so Traxl.

Lojze Wieser: „Verführerisch, lustvoll und zum nie Aufhören!“

TV-Reiseführer der kulturellen Gaumenreisen ist Lojze Wieser – seines Zeichens Gourmet, Gastrosoph, Autor und Verleger mit Schwerpunkt auf südosteuropäischer Literatur. Für ihn ist Istrien ebenso eine ganz besondere Region: „Ein Land, in dem sich die Sprachen und die Kulturen die Hand gegeben haben, weil es immer wieder entsiedelt und neu besiedelt wurde. Ein widerständiges Land, dessen Menschen gelernt haben, mit Armut zurechtzukommen und daraus ihren Reichtum schöpfen.“ Wie schmeckt Istrien für ihn? „Süß, herb, mild, aromatisch, verführerisch, lustvoll und zum nie Aufhören!“

Ranko Vlatkovic: „Wir hoffen, dass dieser Film viele Menschen anspricht“

Tourismusdirektor Ranko Vlatkovic setzt große Hoffnungen in die Istrien-Dokumentation der Reihe „Der Geschmack Europas“, denn „die Österreicher sind bisher bereits unter den Top 3 der internationalen Gäste zu finden. 2014 hatte Istrien bisher 22 Millionen Nächtigungen, davon entfielen gut 10 Prozent, genauer 2,6 Millionen, auf Gäste aus Österreich.“ Die Entwicklungen sind positiv, wie der Touristiker betont, könne das Land und auch Istrien, das ganze Jahr lang bereist werden – entsprechend dem aktuellen Werbemotto „Kroatien 365“. „Wir hoffen, dass dieser Film viele Menschen anspricht und uns viele Gäste aus dem deutschsprachigen Raum bringt.“

Mehr zum Inhalt von „Der Geschmack Europas – Istrien“:

Nach dem slowenischen Karst, der Innerschweiz, Siebenbürgen, der toskanischen Maremma, der Lausitz und dem spanischen Galicien führt nun die bereits siebente Ausgabe von „Der Geschmack Europas“ nach Istrien, die berühmte Halbinsel an der nördlichen Adria, auf der in den vergangenen Jahrtausenden zahlreiche Völker und Kulturen ihre eindrucksvollen Spuren hinterlassen haben.
Istrien reicht von Triest bis nach Rijeka, von Piran bis Pula. Die Halbinsel war Zufluchtsort für Piraten, Wanderer und müde Touristen. Viele haben hier ihre Spuren hinterlassen: von den Histriern, Illyrern und Römern bis hin zu den Kroaten; außerdem Slowenen, Italiener, Istrorumänen und die österreich-ungarische Monarchie. Lojze Wieser begibt sich mit dem Filmteam auf die Suche nach dem wohl besten Trüffel der Welt, fischt nach Austern, entdeckt auf Fresken mittelalterliche Totentänze und staunt über die geheimnisvollen Schriftzeichen der Glagoliten. Er lüftet das Geheimnis des steinernen Kazun und findet die alten Lagerstätten der Apachen aus den Winnetou-Filmen der Kindheitstage.

Entstanden ist ein Film über den Wilden Westen Kroatiens und Sloweniens, wo mit den Weinen Teran und Malvazija der Staub des Tages weggespült wird. Ein weiterer poetischer Reisebericht, der berührt und zeigt, dass eine Speise weit mehr ist als nur Gaumenfreude und Kochrezept.
Als Sprecher fungiert u. a. auch Schauspieler Cornelius Obonya.

„Der Geschmack Europas – Istrien“ ist nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Öko Test Senf

Große Namen schützen nicht vor Gentechnik: Auch der bekannte Löwensenf Extra scharf enthielt Bestandteile eines nicht zugelassenen Gen-Rapses

Weil Senf- und Rapspflanzen botanisch eng verwandt sind, kann Gen-Raps über den Wind oder andere Wege in das Senfsaatgut gelangen. So werden Felder und die Senfernte kontaminiert. Doch die meisten Verbraucher wollen keine Gentechnik.

Besonders problematisch ist Senf aus Braunsaat, der von vielen Herstellern aus Kanada bezogen wird, wo zu über 90 Prozent gentechnisch veränderter Raps angebaut wird. Folglich waren im ÖKO-TEST auch vor allem scharfe Sorten sowie Dijon-Senf belastet. Betroffen ist auch ein Bio-Senf.

Das Thema ist bei den deutschen Überwachungsbehörden seit langem bekannt. Im Jahre 2012 musste hierzulande erstmals Senf vom Markt genommen werden, der Bestandteile des nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Raps GT73 enthielt.

Im ÖKO-TEST gab es aber auch eine Reihe von Herstellern, deren Produkte Bestnoten bekamen. Vor allem mittelscharfer Senf aus gelben Senfsaaten war frei von Gentechnik – weil diese Saat meist aus Ländern bezogen wird, in denen kein gentechnisch veränderter Raps angebaut wird.

Das ÖKO-TEST- Magazin Juni 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Getränkekalkulation

Im Rahmen der zehnteiligen Webinar-Reihe des F&B Support findet am 7. April das Webinar „Getränkekalkulation“ mit MS Excel statt.
In dieser 60-minütigen Online-Veranstaltung erläutert der Trainer Uwe Ladwig den Teilnehmern, wie sie für ihr Getränkeangebot den Soll-Wareneinsatz berechnen sowie den richtigen Verkaufsmix festlegen. Unter Anwendung der Kalkulationstabelle, die die Teilnehmer im Anschluss direkt in ihren Betrieben verwenden können, ermitteln sie die Deckungsbeiträge der Getränke. Ebenso werden ihnen Verbesserungsmöglichkeiten in der Preisgestaltung aufgezeigt, die dazu beitragen, die Liquidität des gesamten Unternehmens zu steigern.
Diese Webinar-Reihe ist gezielt für F&B-Manager, Restaurantleiter und deren Stellvertreter aus Gastronomie, Hotellerie und GV konzipiert wurden. Durch die Wissensvermittlung über eine internetbasierte Plattform können sich die Teilnehmer innerhalb kurzer Zeit spezifisches Wissen aneignen, ohne Reisekosten oder Zeitverlust durch eine Anreise zu verursachen.

Informationen: Telefon 02154 / 953 52 45,
www.f-bsupport.de