Oliver Scheiblauer ist der

Das Fachmagazin „Rolling Pin – Jobs & Business“ wählte am 6. September im Restaurant „Hanner“ in Mayerling bei Wien erstmals die „Jungen Wilden“. Die Jury umfasste neben Gourmetjournalisten und namhaften Vertretern von Österreichs Haubenelite auch Deutschlands trendigsten Fernsehkoch, Ralf Zacherl. Der Sieg ging schließlich an Oliver Scheiblauer vor Stefan B. Richter aus Limburg an der Lahn und Peter Jungbauer aus der Steiermark.
„Der Mutigste war der Erfolgreichste“ – so lautete der Grundtenor der Juroren, nachdem der Wiener, Oliver Scheiblauer zum „Jungen Wilden 2005“ proklamiert wurde. Er verwies seine Konkurrenten, Peter Jungbauer – Küchenchef auf dem deutschen Kreuzfahrtschiff „AIDAaura“ – aus der Steiermark und Stefan B. Richter aus Limburg an der Lahn mit einem „Gegrillten Lamm auf Melonen-Pilzragout mit Krenschaum, einem Ei im Ei und einer Creme Brulée vom Hondashi Tofu und Chili“ auf den gemeinsamen zweiten Platz. Neben dem erstmals verliehenen Titel sicherte sich der 32-Jährige auch den Hauptpreis in Form eines heiß begehrten Praktikumsplatzes in Ferran Adriás weltberühmtem Restaurant „El Bulli“ in Spanien.

Bevor die drei Finalisten am 6. September im Restaurant „Hanner“ in Mayerling bei Wien gegeneinander antraten, hatten sie einige Hürden genommen. Das Fachmagazin „Rolling Pin – Jobs & Business“ hatte den Wettbewerb ins Leben gerufen, um die „Jungen Wilden“ von morgen zu entdecken und zu fördern – jene Nachwuchsköche also, die Küche auf hohem Niveau präsentieren und dabei dennoch eingefahrene Bahnen verlassen. Die Aufgabe der Teilnehmer war es, ein möglichst originelles Gericht mit „Steirer-Kren“ (Meerrettich) zu kreieren. Aus über 300 Einsendungen wählte Ralf Zacherl, sternendekorierter Küchenchef und heute Deutschlands trendigster Fernsehkoch (Pro Sieben, RTL 2, ZDF) die drei besten Rezepte aus.

Beim großen Finale mussten sich die drei Teilnehmer einer kompetenten 20-köpfigen Fachjury stellen, die neben dem eigens aus Berlin angereisten Ralf Zacherl und bekannten Gourmetjournalisten vor allem namhafte Vertreter von Österreichs Haubenelite umfasste. Außer Hausherrn Heinz Hanner gaben etwa auch Wini Brugger (Indochine 21, Wien), Christian Domschitz (Mörwald im Ambassador, Wien), Thomas Dorfer (Landhaus Bacher, Mautern), Gerhard Fuchs (Saziani Stubn, Straden), Helmut Österreicher (vorm. Steirereck, Wien), Roland Trettl (Hangar 7, Salzburg) oder Prof. Franz Zodl (Präsident VKÖ) ihre Wertung ab.

Ralf Zacherl: „Die Jungs haben hervorragende Arbeit geleistet. Ich finde den Wettbewerb so toll, weil er eingefahrene Gleise verlässt und neue Richtungen aufzeigt. Schön finde ich auch, dass so viele Teilnehmer aus Deutschland dabei waren und der zweite Platz an einen Deutschen ging!“ Heinz Hanner: „Man kann nie genug für den Nachwuchs tun. Dieser Bewerb schafft eine neue Plattform für eine neue Generation von Köchen!“

Glücklich über den 2. Platz zeigte sich der Deutsche Stefan B. Richter, der gestand: „Sich gegen 300 Konkurrenten durchzusetzen und im Finale zu stehen ist ein riesiger Erfolg. Umso stolzer bin ich, einer der ersten Finalisten der Jungen Wilden zu sein!“

Nicht minder zufrieden war Jürgen Pichler, Herausgeber von Rolling Pin – Jobs & Business und Organisator des Wettbewerbs: „Die erste Veranstaltung ihrer Art ist sehr gut über die Bühne gegangen und hat eine neue Richtung vorgegeben. Wir wollen die jungen Talente ins Scheinwerferlicht rücken und die kulinarische Avantgarde von morgen präsentieren. Auf Grund des großartigen Erfolges der heutigen Veranstaltung sind die Jungen Wilden 2006 bereits jetzt beschlossene Sache – vielleicht ist die Beteiligung aus Deutschland und der Schweiz im nächsten Jahr noch größer!“

Rolling Pin – Jobs & Business ist eines der größten Fachmagazine für Hotellerie-, Gastronomie- und Cruisejobs und erscheint 13-mal pro Jahr mit einer Auflage von durchschnittlich 30.000 Stück in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Südtirol und Belgien.

Quelle: www.rollingpin.at

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