Christian Connerth

Christian Connerth (24) vom Restaurant Wein am Rhein in Köln ist im Rahmen des „Sommelier-Cups 2015“ vom Deutschen Weininstitut (DWI) zum besten deutschen Sommelier gekürt worden. Zweiter wurde Florian Richter (Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim), gefolgt von Maximilian Wilm (Seven Seas, Hamburg) auf Rang drei. Sebastian Schütz (Rot Weiss Rosé, Magetshöchheim) und Sven Ponge (Riesling & Komplizen, Schwelm) belegten die Plätze vier und fünf.

Das mit rund 30 Weinfachleuten und Nachwuchskräften aus Gastronomie und Handel hervorragend besetzte Teilnehmerfeld brachte es in diesem Jahr zusammen auf insgesamt 18 Sterne und 305 Punkte im Gault Millau. Entsprechend spannend und hochklassig verlief der zweitägige DWI-Wettbewerb am 8. und 9. November im Atrium Hotel in Mainz.

Hier hatten die Teilnehmer zunächst weitreichende Kenntnisse über die typischen Rebsortenmerkmale heimischer Weine nachzuweisen, mussten Strukturdaten zum Weinbau und Weinmarkt parat haben und über die Weinbereitung oder das Weinrecht Bescheid wissen. In mehreren vergleichenden Degustationen galt es, Weine aus deutschen wie auch einigen internationalen Anbauregionen zu beschreiben und deren Herkünfte, Jahrgänge und Rebsorten zu bestimmen. Weitere Schwerpunkte bildeten Aufgaben zu Wein und Speisen, die Zuordnung von Weinen und die Charakterisierung renommierter Lagen sowie als Highlight erstmals eine Raritätenprobe mit teils über 20 Jahre gereiften Weinen.

Beeindruckend degustierten und beschrieben die fünf Finalisten schließlich zwei verdeckte Weine und beantworteten die Fachfragen der hochkarätig besetzten Jury. Dieser gehörten neben Vertretern der Sommelier-Union Deutschland, der Deutschen Wein- und Sommelierschule, der Hotelfachschule Heidelberg und Fachjournalisten unter anderem der frisch gekürte Master of Wine Janek Schumann an. Zum Abschluss der Finalrunde mussten der Jury zu drei Speisen die passenden Weine empfohlen werden. DWI-Geschäftsführerin Monika Reule freute sich die gute Beteiligung und zeigte sich beeindruckt vom hohen Niveau des Teilnehmerfeldes. Sie überreichte die Urkunden an die stolzen Gewinner, die sich über attraktive Geldpreise im Wert von insgesamt 3.250 Euro freuten. Als Sieger des Wettbewerbs darf Christian Connerth zusätzlich an der „Sommelier Summer Class“, dem jährlichen Treffen internationaler Sommeliers im Juli 2016 in Geisenheim teilnehmen.

Die Gewinner des DWI-Sommelier-Cups im Überblick:

Platz 1: Christian Connerth (24), Restaurant Wein am Rhein in Köln
Platz 2: Florian Richter (28), Hotel & Restaurant Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim
Platz 3: Maximilian Wilm (27), Hotel Süllberg, Gourmeterestaurant Seven Seas, Hamburg
Platz 4: Sebastian Schütz (38), Online-Shop und Weinhandel Rot Weiss Rosé, Magetshöchheim
Platz 5: Sven Ponge (50), Riesling & Komplizen – Weinkontor, Schwelm

Falk Richter

Im Rheingau tut sich was. Am 17. April eröffnete das nunmehr dritte Restaurant auf Burg Schwarzenstein seine Pforten. Mit herrlichem Ausblick können die Gäste der neuen Grill & Winebar jetzt all‘ die Köstlichkeiten genießen, die Küchenchef Falk Richter und Restaurantleiterin Gülhan Wiedemann auf die Karte gesetzt haben. Dirk Schröers Reich, der für das Gourmet Restaurant verantwortlich zeichnet, wird kleiner und (noch) feiner. Edel und auf höchstem Niveau verwöhnt Schröer seine Gäste dann in seinem kleinen Fine Dining Restaurant. Im großen Glas-Kubus geht es künftig ganz easy zu, denn hier ist jetzt die neue Grill & Winebar zu Hause. Sechzig Sitzplätze gibt es innen und 70 draußen auf der großen Terrasse mit Weitblick.

Weitblick haben auch die Gastgeber Stephanie und Michael Teigelkamp mit der Realisierung des neuen Restaurant Konzepts bewiesen. Es folgt dem aktuellen Trend des „casual dining“. Michael Teigelkamp bringt es auf den Punkt: „Wir werden flexibler für unsere Gäste. Viele von ihnen wollen es immer öfter locker und ganz entspannt. Und das heißt: kurzentschlossen ausgehen, gerne auch in Jeans und dann vor Ort aus einer großen Bandbreite an Speisen und Getränken auswählen“. In der Grill & Winebar ist das alles möglich. Ab 12.00 Uhr ist durchgehend geöffnet. Montag und Dienstag bleibt das Restaurant geschlossen.

Wie es Euch gefällt: Mal regional – mal international
Bei der Möblierung wurde großen Wert auf naturnahe Materialien gelegt. Auf den rustikalen Holztischen mit Treibholzoptik, um die herum bequeme Stühle und Bänke gruppiert sind, gibt es keine Tischdecken. Die Speisekarte ist im Baukasten System aufgebaut. So kann jeder selbst bestimmen, was er wie kombinieren möchte. Die Auswahl der fleischlichen Genüsse reicht vom Tafelspitz über Rumpsteak und Rinderfilet, wahlweise in 200 g oder 300 g, bis hin zum kapitalen T-Bone-Steak, das 800 g auf die Waage bringt. Bei der Fleischauswahl wie auch beim Einkauf aller Speisen und Getränke achtet man ganz bewusst darauf, dass sowohl regionale Köstlichkeiten als auch internationale Spezialitäten auf der Karte zu finden sind.

Eine besondere Attraktion ist der große Holzkohlegrill, auf dem Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Limousin Rind aus dem Taunus, Dry Aged Beef aus Amerika, das Wolllschwein aus dem Pfälzer Wald, die Extra-(Brat)Wurst vom heimischen Metzger, Geflügel aus der Bresse oder Vogelsberger Lamm – alles wandert vor den Augen der Gäste auf den Grill und wird à la Minute zubereitet. Das gilt auch für die Sektion „Fish and Seafood“, frisch auf den Tisch aus der Bretagne, aus Kanada oder aus Schottland.

Alles Handarbeit: Suppen und Salate, Starter und Side Dishes
Ob Delis oder Starter, Salate, Suppen oder Side Dishes, alles ist handgemacht – auch die vegetarischen Gerichte sowie die Desserts, denen heute bereits Suchtcharakter nachgesagt wird. Ähnlich könnte es mit den hausgemachten Kuchen und süßen Süden gehen. „Wenn schon, denn schon“, sagt Stephanie Teigelkamp. Und dann wären da noch die „Rote Zora“, ein hausgemachter Ketchup made by Schwarzenstein, die grüne Pfeffersauce, die Ponderosa BBQ Sauce und Falk Richters Gewürzmischungen aus der Mühle – gerne auch zum Mitnehmen, denn das alles gibt’s so nur in der Grill & Winebar auf dem Johannisberg.

Weine nach Lust und Laune: Johannisberg oder Tafelberg
Auch Weinfreunde dürfen sich freuen, denn die selbsterklärende Weinkarte enthält 60 Positionen, davon sind über 20 Weine in 0,1 oder in 0,2 l im offenen Ausschank erhältlich. Sie kommen vom Jo’berg vor der Haustür und aus der ganzen weiten Weinwelt. Alle aufgeführten Weine sind nicht nach Land und Farbe angeordnet, sondern nach Geschmackstypen gegliedert. So finden auch neue Weinnasen garantiert ganz schnell ihren Wein – ganz nach Lust und Laune. Für Bierfans gibt’s Crafts, ein frisch gezapftes Pils und Weizenbier aus dem Allgäu – frisch vom Fass. Handgemacht und individuell sind die Signature Drinks, mit denen das Team die Gäste verwöhnen möchte. Da stecken viele gute Ideen und ebensolche Kräuter drin. Soviel sei heute schon verraten.

Who is who: Die handelnden Personen
Küchenchef Falk Richter ist bereits seit drei Jahren auf Burg Schwarzenstein. Bisher war er stellvertretender Küchenchef im Gourmet Restaurant unter Leitung von Dirk Schröer. Zuvor arbeitete er in München bei Otto Koch. Auch Restaurantleiterin Gülhan Wiedemann hat schon Bergluft auf dem Johannisberg geschnuppert. Zwei Jahre lang war sie um die Ecke bei Käfers in der Gutsschänke tätig. Davor arbeitete sie vier Jahre bei Käfers im Wiesbadener Kurhaus. Ehe sie nach Schwarzenstein kam, führte sie ihr Weg zurück in den Rheingau – nach Eltville in das Restaurant der Burg Crass.

www.burg-schwarzenstein.de

Björn Zimmer

Björn Zimmer gewinnt Sommelier-Cup 2014 des Deutschen Weininstituts

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat Björn Zimmer vom Schlosshotel Hugenpoet aus Essen im Rahmen des „Sommelier-Cups 2014“ als besten deutschen Sommelier ausgezeichnet. Den 2. Platz errang Florian Richter vom Hotel Kronenschlösschen in Eltville-Hattenheim, gefolgt von Sebastian Schütz, Leiter der Juliusspital Vinothek in Würzburg, auf dem 3. Rang.

Rund 40 Sommeliers sowie Mitarbeiter aus Gastronomie und Handel im Alter von 22 bis 58 Jahren, hatten sich dem DWI Sommelier-Cup gestellt, der am 09. und 10. November 2014 im Atrium Hotel in Mainz ausgetragen wurde.

Von den Teilnehmern wurden unter anderem weitreichende Kenntnisse über
– typische Rebsortenmerkmale heimischer Weine,
– Strukturdaten zum Weinbau und Weinmarkt,
– die Weinbereitung oder
– das Weinrecht erwartet.

Darüber hinaus mussten sie in vergleichenden Degustationen Weine aus deutschen wie auch einigen internationalen Anbauregionen beschreiben und deren Herkünfte, Jahrgänge und Rebsorten bestimmen. Weitere Schwerpunkte bildeten die Weinberatung von Kunden und Gästen, sowie Fragen zur Lagerhaltung und Kalkulation.

In den Finalrunden wurden die Finalisten vor die Herausforderung gestellt, zwei verdeckte Weine zu degustieren und zu beschreiben sowie zu zwei Fachfragen Stellung zu nehmen. Anschließend mussten sie zu drei Speisen eine passende Weinempfehlung abgeben.

Eine 10-köpfige Fachjury, der unter anderem Vertreter der Sommelier-Union Deutschland, der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule und Journalisten angehören, hat die Sieger des Wettbewerbs ermittelt.

DWI-Wettbewerbsleiter Manuel Bretschi überreichte gemeinsam mit der Deutschen Weinprinzessin Judith Dorst die Urkunden an die stolzen Gewinner. „Das Leistungsniveau aller Wettbewerbsteilnehmer war in diesem Jahr ausgesprochen hoch“, betonte Bretschi.

Die Gewinner erhielten zudem attraktive Geldpreise im Gesamtwert von über 3.000 Euro. Björn Zimmer darf als Wettbewerbssieger auch an der „Sommelier Spring Class“ des DWI teilnehmen, einem Workshop mit internationalen Sommeliers in Geisenheim.

Die Preisträger in der Übersicht:

Platz 1:
Björn Zimmer, 34, Restaurantleiter & Sommelier, Schlosshotel Hugenpoet, Essen

Platz 2:
Florian Richter, 27, Chef-Sommelier, Hotel Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim

Platz 3:
Sebastian Schütz, 37, Leitung Vinothek des Weinguts Juliusspital, Würzburg

Platz 4:
Sven Ponge, 49, Inhaber & IHK Sommelier, Riesling & Komplizen, Schwelm

Platz 5:
Marcel Heid, 29, Maître d’Hôtel, Schlössl Oberrotterbach, Oberrotterbach

Fjordforelle

Der vielseitig Nordic Cuisine-Fisch in Aktion bei Koch- und Denkfabrik CookTank Nord „Nordisch by Nature“ mit Spitzenköchen

Viele Sterne, ein Motto, beeindruckend kreative Kochumsetzungen. Die renommierten Chefs von Nord- bis Ostsee setzten sich anlässlich der Koch- und Denkfabrik CookTank Nord des Portals Sternefresser.de mit dem Thema „Nordisch by Nature“ auseinander und präsentierten, bestaunten und besprachen in konstruktiver Runde gemeinsam mit Genuss-Journalisten ihre persönlichen Kreationen. Zum Beispiel Gerichte, die den Anspruch haben, gleichermaßen Komponenten oder Aromen von Dessert und Hauptgang zu verwenden. Oder ein Rezept, das einen Drink-Klassiker wie Gin Tonic auf den Teller bringt. Eine Kreation, die auf dem Teller matt-pastellgrün anmutet, oder ein fast veganer Ansatz. Acht Köche mit ein bis drei Sternen und drei Wildcard-Gewinner interpretierten so jeder auf seine individuelle Weise, ihre Vorstellung: von einem Gericht, das die Prinzipien der Nordischen Küche und den Kreislauf der Natur berücksichtigt. Partner des CookTank Nord, das Norwegian Seafood Council (NSC) und Marketingorganisation auch für die vielseitige Fjordforelle, hatte das Motto angeregt. Denn dieser feine Fisch gilt unter Köchen als Basis für kreative Speisen von kalt bis heiß und ist ein typischer Akteur der nordischen Küche.

Als Kollegen begrüßte Gastgeber Christoph Rüffer im Haerlin die Sterneköche Johannes King (Söl’ring Hof) Sebastian Zier (La Mer) und Jens Rittmeyer (KAI3) von der Insel Sylt, Kevin Fehling (La Belle Epoque in Travemünde), Robert Stolz (Stolz in Plön), Ralf Haug (Freustil im Ostseebad Binz) sowie Christian Richter (Perior im ostfriesischen Leer), die untereinander und mit den eingeladenen Genuss-Redakteuren ins Gespräch kamen.

Bloß nicht anbraten!
Beim CookTank Nord verrieten die Sterneköche ihr „Lieblingsgericht“ mit der Fjordforelle. Zum Beispiel mag Robert Stolz sie „am liebsten leicht geräuchert und mit brauner Butter bestrichen, leicht gesalzen“ oder Sebastian Zier „unbedingt konfiert“, Christian Richter „ganz roh“ und CookTank-Gastgeber Rüffer „geräuchert mit Wacholderholz und warm serviert“. „Bloß nicht braten“, so die einstimmige Meinung. Christoph Rüffer: „Die Fjordforelle ist dankbar für jede Verarbeitung und deshalb geeignet für die kreative Küche. Bei der Auswahl der Zutaten ist natürlich nachhaltige Herkunft sehr wichtig. Und norwegische Produkte stehen dabei für hohe Qualität.“ Noch ein Tipp für den Einkauf von Zutaten, wenn es schon um „Nordisch by Nature“ geht? Rittmeyer: „Vor der Haustür schauen! Man muss nicht von überall auf der Welt seine Zutaten kaufen. Wir beziehen unsere Produkte nur aus Norddeutschland und nordischen Ländern wie zum Beispiel auch Norwegen.“ Passend dazu ergänzt Stolz: „Entbehrung macht kreativ. Hat man immer alle Zutaten zur Auswahl, braucht es keine Kreativität.“

Gefragt, was zur Fjordforelle wie Deckel auf Topf passt, kombinierte Jens Rittmeyer Stachelbeere, Pilzsud und Fichtenöl. Untrennbar zusammen gehört für Christoph Rüffer Fjordforelle und Meerrettich, für Sebastian Zier Fjordforelle und Rucola Perlgraupen. Johannes King zeigte sich beim wissenschaftlichen Vortrag über die Fjordforelle von Dr. Matthias Keller, Geschäftsführer des Bundesmarktverbands der deutschen Fischwirtschaft, als Fan der Aquakultur: „Wir brauchen nachhaltig produzierte Lebensmittel aus dem Meer für die wachsende Weltbevölkerung. Auch hier ist es gut, wenn die Fischzucht im Kreislauf der Natur stattfinden kann.“ Für alle, die
nicht beim CookTank dabei waren und Interesse haben mit der Fjordforelle zu arbeiten, filetierte der Sous-Chef von Johannes King, Jan-Philipp Berner, die Fjordforelle vor laufender Kamera. Johannes King erläuterte dazu, was speziell diesen Fisch ausmacht: „Besonders ist bei der Fjordforelle ihre orange-rote Farbe, das feine feste Fleisch und ihre Vielseitigkeit – ihre variantenreiche Verarbeitung, ob pochiert, mariniert oder roh. Der besondere Geschmack und die feine Struktur des Fleischs sind perfekt für Rohfischgerichte geeignet, was nicht heißt, dass sie nicht auch zu kreativen Zubereitungsarten ‚hot’ inspiriert. Die norwegische Fjordforelle weist außerdem einen niedrigeren Fettgehalt auf als die meisten anderen Forellenarten.“ Der Film steht ab Mitte Oktober auf der Webseite www.fischausnorwegen.de bereit.

Der jüngste CookTank war die achte Veranstaltung von Sternefresser.de und mit dem Event mit der Fjordforelle zum ersten Mal in der Hansestadt zu Gast.

CookTank im Norden

Ideenaustausch mit Spitzenköchen der Nord- und Ostsee

Premiere für den „CookTank“ im Norden: Ende September findet die Koch- und Denkfabrik des Online-Portals Sternefresser.de erstmals in Hamburg statt. Die besten Köche der Küstenregionen treffen im Zwei-Sterne-Restaurant Haerlin auf Fachjournalisten und Branchenkenner. In der Küche von Gastgeber Christoph Rüffer wird gemeinsam gekocht, gegessen und gefachsimpelt. Partner und Förderer des Ideenaustauschs sind das Norwegian Seafood Concil (NSC) und die Porzellanmanufaktur Hering. Nachwuchsköche können sich noch bis zum 10. September für eine Teilnahme bewerben.

„Mit dem CookTank wollen wir interessante Akteure der Gourmetszene enger vernetzen und Denkanstöße zu aktuellen Themen bieten. Die Treffen sollen den Dialog fördern und den Nachwuchs inspirieren, aber auch neue Gäste für die Spitzengastronomie begeistern“, erklärt Sternefresser-Herausgeber Christian Stromann Gourmet Report die Idee der Veranstaltungsreihe. Die achte Koch- und Denkfabrik des Online-Magazins wird zugleich die erste ihrer Art in der Hansestadt. Für die Premiere vereint Sternefresser.de am 29. September die spannendsten Köche Norddeutschlands zum Fachaustausch im traditionsreichen Fairmont Hotel Vierjahreszeiten an der Binnenalster. Das neu gestaltete Restaurant Haerlin bietet für einen Tag zwischen Küche, Esstisch, Fotostudio und Diskussionsrunde ideale Bedingungen.

Inhaltlich beschäftigt sich die Runde mit dem Thema „Nachhaltige Fischzucht“. Die Kernfragen hierzu sind praxisnah und aktuell: Welchen kulinarischen Mehrwert haben Aquakulturen für die Gastronomie und kann eine gezielte Zucht die Umwelt schonen? Experten wie Dr. Matthias Keller, Geschäftsführer des Bundesmarktverbandes der deutschen Fischwirtschaft, informieren über die Chancen und Risiken von Aquakulturen. Vertreter von Fachmedien, Foodblogger und Journalisten bringen ihre eigenen Beobachtungen und Fragen ein, während der Lebensmittelphysiker Thomas Vilgis vom Max-Planck-Institut in Mainz den Austausch durch Hintergrundwissen aus der Forschung bereichert. Fernab öffentlicher Kochevents wird so eine Diskussion über den Tellerrand hinaus angeregt.

Neben den Gastgebern unterstützt das Norwegian Seafood Concil die Veranstaltung. Die Kooperation liegt auf der Hand: Norwegens nachhaltig bewirtschaftete Aquakulturen und nachhaltige Bestände an Wildfisch gelten weltweit als Vorbild für den verantwortungsbewussten Umgang mit einer begrenzten Ressource. Fjordforelle und Heilbutt aus der norwegischen Zucht haben heute einen festen Platz in der Haute Cuisine.

Die geladenen Spitzenköche gehören zu den besten ihrer Zunft. Gastgeber Christian Rüffer begrüßt mit seinen Kollegen Johannes King (Söl’ring Hof), Sebastian Zier (La Mer) und Jens Rittmeyer (KAI3) von der Insel Sylt, Kevin Fehling (La Belle Epoque) aus Travemünde, Robert Stolz (Stolz) aus Plön, Ralf Haug (Freustil) aus dem Ostseebad Binz sowie Christian Richter (Perior) aus dem ostfriesischen Leer ausgezeichnete Könner ihres Fachs. Nacheinander kocht jeder der Küchenchefs ein eigens für den CookTank kreiertes Gericht zum gemeinsamen Verkosten.

Wildcard für den Nachwuchs: Interessierte Köche können sich ebenfalls für eine Teilnahme bewerben. Das Thema „Nordisch by Nature – von der Küste auf den Teller“ ermutigt dabei zu einem naturnahen Gericht mit Zutaten aus der Nordregion. Alle Einsendungen werden von einer Fachjury geprüft und die zwei überzeugendsten Talente eingeladen. Einsendeschluss für die Bewerbung mit Rezept und Foto an info@sternefresser.de ist der 10. September 2014.

www.sternefresser.de

Unverbindliche Flugzeiten

Pauschalurlauber kennen das: Kurz vor Antritt des Fluges teilt der Veranstalter mit, dass der ursprünglich für vormittags angekündigte Abflug in den lang ersehnten Urlaub erst mitten in der Nacht stattfindet. Oder am letzten Abend im Hotel kommt die Info, dass der Flieger zurück nach Hause leider doch schon um sechs Uhr morgens startet. Ärgerlich und schlecht für die Urlaubserholung ist beides. Aber ist die Verlegung der Flugzeiten überhaupt zulässig? ARAG Experten erklären, was die Veranstalter dürfen und was nicht mehr erlaubt ist.

Änderungsvorbehalt ohne Grenzen?
Bei den Veranstaltern ist es gängige Praxis, dass sie sich in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) vorbehalten, Flugzeiten zu ändern. Oft findet sich ein solcher Hinweis auch zusätzlich in der Buchungsbestätigung. Das mag zwar aus Sicht der Veranstalter verständlich sein, denn nicht immer stehen bei der Buchung die Zeiten für Charterflüge schon fest. Deshalb gesteht das Reisevertragsrecht dem Veranstalter grundsätzlich auch eine Änderung von wesentlichen Reiseleistungen zu. Dazu gehören eben auch die Flugzeiten. Trotzdem darf der Änderungsvorbehalt keine beliebige Verlegung der Flugzeiten erlauben, sonst ist er unwirksam. Das geht aus einem aktuellen Urteil hervor. Im dortigen Fall hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die AGB eines großen Reiseveranstalters geklagt. In denen hieß es „Unverbindliche Flugzeiten – Änderungen vorbehalten“ und „aktuelle Flugzeiten im Ticket“. Die Richter hielten diesen so genannten Änderungsvorbehalt für unwirksam, weil es danach dem Veranstalter freistand, von den Angaben in der Buchung ohne Voraussetzungen oder Grenzen abzuweichen. Das aber sei für die Kunden nicht zumutbar. Die voraussichtlichen Zeiten sind nicht unverbindlich, sondern Bestandteil des Reisevertrages. Er dürfen sich lediglich Änderungen aus triftigem Grund vorbehalten werden, welche für den Kunden zumutbar sind (LG Düsseldorf, Az.: 12 O 224/11).

Was ist gerade noch zumutbar?
Bereits vor diesem Urteil haben sich Gerichte damit beschäftigt, welche Flugzeitänderungen für den Reisenden zumutbar sind. Generell gingen die Gerichte bei Pauschalreisen allerdings davon aus, dass der An- und Abreisetag nicht der Erholung dient. Gewisse Verschiebungen bei Hin- und Rückflug wurden daher als zumutbar erachtet. Dabei spielt aber auch immer eine Rolle, wie lange der gebuchte Aufenthalt insgesamt dauert. Im Klartext: Bei einem 14-tägigen Urlaub muss es eher hingenommen werden, wenn der Rückflug um ein paar Stunden vorverlegt wird als bei einem Wochenendtrip. So war es nach Auffassung der Richter einer Urlauberfamilie zumutbar, dass die Zeit für ihren Rückflug von 14.35 Uhr auf 6.10 Uhr vorverlegt wurde. Es gehöre zum Wesen von Charterflügen, so das Gericht, dass Flugzeiten kurzfristig geändert würden, um die Kapazitäten besser auszulasten (AG Bad Homburg, Az.: 2 C 3320/00). Anders sah es dagegen in dem Fall eines 1-wöchigen Tauchurlaubes aus. Hier sollte der Rückflug statt um 18.20 Uhr bereits um 7.30 Uhr stattfinden. Die für den letzten Tag gebuchten Tauchgänge mussten deshalb ausfallen. Der Reisende hatte daher Anspruch auf Erstattung des Reisepreises für einen Tag (AG Ludwigsburg, Az.: 10 C 1621/08). Ähnlich urteilte der Bundesgerichtshof in einer kürzlich ergangenen Entscheidung: Auch dort ging es um eine 7-tägige Pauschalreise, bei der der Rückflug eigentlich für 16.40 Uhr geplant war, dann aber kurzfristig auf 5.15 Uhr vorverlegt wurde. Für die Reisenden bedeutete das: Sie wurden schon um 1.25 Uhr am Hotel abgeholt. Nach Ansicht der Karlsruher Richter war diese Abweichung nicht mehr hinnehmbar (BGH, Az.: X ZR 76/11).

Reisemangel?
Und welche Rechte haben die Reisenden, wenn die Hin- oder Rückflugzeiten derart verschoben werden, dass das für sie nicht zumutbar ist? Laut ARAG Experten kann in diesem Fall ein Reisemangel vorliegen. Der gibt den Reisenden unter Umständen ein Minderungsrecht. Sie können also vom Veranstalter verlangen, dass er den Reisepreis um den Tagespreis für den betroffenen Tag mindert. Je nach Länge der Verschiebung erkennen die Gerichte in manchen Fällen 100 Prozent des Tagespreises, in manchen auch nur einen geringeren Prozentsatz als Minderungsbetrag an. Außerdem hat der Reisende grundsätzlich ein Recht zur Selbstabhilfe, sprich zur eigenen Buchung eines Fluges am ursprünglich vorgesehen Tag oder zur ursprünglich vorgesehen Zeit. Bevor man hier selbst tätig wird, sollte aber immer der Veranstalter bzw. der Reiseleiter vor Ort aufgefordert werden, Abhilfe in Gestalt eines anderen Fluges zu schaffen. Wird das verweigert, muss der Veranstalter die Kosten für den selbst gebuchten Flug und eventuelle Auslagen wie z.B. Taxi- oder Busfahrten zum Flughafen erstatten. Bei dieser Variante bleibt allerdings immer das Risiko, dass man am Ende auf den Kosten sitzenbleibt, weil – wie oben gezeigt – die Gerichte die Frage, ob die Verlegung der Flugzeiten unzumutbar war, sehr unterschiedlich beurteilen.

Interessante Urteile gegen Fluggesellschaften

1. Kreditkarte ist am Flughafen nicht mehr notwendig 2. bei durchgecheckten Gepäck muss sich der Fluggast beim Umsteigen nicht mehr darum kümmern

Ist Ihnen das auch schon passiert? Sie haben vor einem dreiviertel Jahr Ihren Flug gebucht und jetzt will die Fluggesellschaft beim Einchecken die Kreditkarte, mit der Sie damals bezahlten, sehen? Ist mir bei der „5 Sterne“ Qatar Airways passiert. Ich hatte die Karte nicht dabei. Die ließen mich – Silberstatus mit gebuchter Business Class – nicht fliegen, bis ich die blöde Karte doch gefunden hatte. Einem Iberia Reisenden ging es 2011 schlechter. Er hatte die Karte nicht dabei und durfte nicht mit.
Er verklagte die Iberia und gewann. Wie die Richter weise entschieden, ist eine „Kreditkarte ein Zahlungsmittel und keine für den Reiseantritt notwendig Reiseunterlage“! Schön, wenn ein Gericht gesunden Menschenverstand anwendet und die Klauseln der Airlines ausser Kraft setzt. Dank ans OLG Frankfurt (AZ 16U-43/11)

Im zweiten Urteil meinte eine Airline, ganz clever zu sein. Beim Umsteigen schaffte die Airline es nicht, das Gepäck rechtzeitig ins neue Flugzeug zu verladen. Daraufhin schloss die Airline den Passagier von der Weiterreise in der vermutlich überbuchten Maschine aus und er konnte erst am nächsten Tag weiterfliegen. Dieses Vorgehen erzürnte die Richter des BGHs, die die Airline zur Zahlung von 600 Euro Ausgleich nach EU-Verordnung verdonnerten! (AZ XZR128/11). CR

Was kochen eigentlich Ärzte?

Was kochen und essen eigentlich Ärzte? Die Frage mag vor dem Hintergrund all der Gesundheits- und Ernährungsratgeber, von Schlankheits- und Fitnessdiäten, von angeblich gesunden und weniger gesunden Produkten, berechtigt erscheinen. Um die Antwort vorwegzunehmen: Nein, hier wird nicht streng Diät gekocht. Im Mittelpunkt des bei NiKROS erschienenen Buches „Besser leben – genussvoll kochen“ steht auch nicht das aufwendige und stressige Verwöhnen von Gästen, sondern der Spaß am gemeinsamen Kochen mit Familie, Freunden und Kindern.

Dass sich im gemeinsamen und genussvollen Tun rund um Tisch und Herd ein besonderes Stück Lebensqualität offenbart, belegen die Ärzte mit ihrem Kochlöffel schwingenden Einsatz eindrücklich. Prominent unterstützt wurden sie dabei von einer Reihe überwiegend baden-württembergischer Sterne-Köche, die als Gastgeber wirkten und über 40 tolle Rezepte zu einem ungewöhnlichen Kochbuch beisteuerten.

Ergebnis ist nicht einfach ein weiteres Kochbuch, sondern ein Aufruf zu „mehr Genuss und Lebensfreude“, der dem Lesepublikum vor allem das „Machen“, die gemeinsame Zubereitung im Familien- und Freundeskreis, ans Herz legt.

Das Werk entstand aus einer Idee zur Unterstützung der Kinder-Rheumastiftung, die vom Bucherlös profitiert. Die Schirmherrin, Rosi Mittermaier, bekennt in ihrem Grußwort: „Kochen ist meine Leidenschaft“ und „Kochen ist Lebensfreude und Lebensinhalt“.
Constanze Richter, praktizierende Ärztin und Vorsitzende des Landesverbandes Baden-Württembergischer Rheumatologen, die als Herausgeberin zeichnet, schreibt in ihrem Vorwort unter anderem: „Lebensfreude lässt sich bewirken, und man kann dafür etwas tun!“

Dass raffinierter Genuss und gesunde Küche einander nicht ausschließen, zeigen die gut verständlichen Rezepte der Spitzenköche. Ob einem der Sinn nach einem bestimmten Gericht steht oder nach einem kompletten 4-Gänge-Menü: von der Vorspeise bis zum Dessert finden sich hier lauter verführerische Anregungen, die sich nach Lust und Laune kombinieren lassen.

Denn darum geht es: um die Lust am Kochen und Essen und um die Lebensweisheit, dass eine gute Küche Lebensgenuss pur darstellt. Sinnliches Erleben wiederum dient dem allgemeinen Wohlbefinden grundsätzlich.

Davon sind die beteiligten Ärzte überzeugt, die sich mit einigen der landesbesten Köche zusammentaten, um den Geheimnissen guter Küche auf den Grund zu gehen. Sie alle gelangen zur Erkenntnis: mehr noch als gute und gesunde Zutaten und deren gekonnte Zubereitung sorgt das gemeinsame Küchenerlebnis von Gästen und Gastgebern für außergewöhnliche und erinnernswerte Erlebnisse.

Die folgenden Köche haben das Projekt unterstützt und mit ihren Rezepten zum Buch beigetragen:
Benjamin Breitenbach, Philipp Hederer, Emile Jung, Armin Karrer, Justus Klein, Günter Krezdorn, Manfred Lang, Johann Polster, Pavel Pospisil, Wolfgang Quack, Thomas Röttele, Pawhin Sanasu, Christian Schauer, Rolf Straubinger, Armin Wiedmann

Besser leben – genussvoll kochen
Ärzte und Köche gemeinsam am Herd
Über 40 tolle Rezepte für mehr Genuss und Lebensfreude!
Herausgegeben von Dr. med. Constanze Richter
ISBN 9-783-943688-01-6

Das GZSZ-Spezial vom "perfekten Promi Dinner"

GZSZ-Schauspieler schlüpfen in Gastgeber-Rolle

20 Jahre „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ – das sind 5.000 Folgen voller Freundschaft, Intrigen, Spannung, Liebe und Herzschmerz. Pünktlich zum Start der Jubiläumswoche bei RTL werden bei VOX nun vier der Serien-Stars auf ihre Talente abseits der Schauspielerei getestet. Im GZSZ-Spezial vom „perfekten Promi Dinner“ am 20. Mai um 20:15 Uhr dürfen Raúl Richter, Isabell Horn, Senta-Sofia Delliponti und Jascha Rust beweisen, dass sie auch mit dem Kochlöffel in der Hand eine gute Figur machen. Am heimischen Herd müssen die Promis jeweils drei Gänge zaubern – und nur, wer von seinen Gästen mit der höchsten Punktzahl bewertet wird, kann den ruhmreichen Titel des perfekten Gastgebers ergattern und 5.000 Euro für den guten Zweck einheimsen.

Der erste Gastgeber der Promi-Runde ist GZSZ-Beau Raúl Richter. In seiner Rolle als ehemaliger Zimmermann Dominik Gundlach beweist der Schauspieler, dass er Fingerspitzengefühl besitzt. Doch hat er am Herd ähnlich geschickte Hände wie sein Serien-Pendant? Der 24-Jährige hat neben dem Kochen noch ein pikantes Anliegen: Er sucht eine Freundin! Ob er die Damenwelt mit seinen Kochkünsten beeindrucken kann? Isabell Horn spielt bei GZSZ seit 2009 die pfiffige und hilfsbereite DJane Pia Koch. Am zweiten Dinner-Tag will die 28-jährige ihrem Serien-Nachnamen gerecht werden und ein leckeres Essen auf die Beine stellen. Das Highlight ihres Abends bildet ein wilder Ausdruckstanz, für den sich Senta als Supermann, Jascha als Frau in Lack und Leder und Raúl als Engel mit Flügelchen verkleiden. Doch wird die Schauspielerin auch mit ihrem Menü begeistern können oder setzt sie wie in ihrer Rolle als Pia auf Sympathiepunkte? Die dürfte sie beim Dinner jedenfalls ordentlich sammeln…

Am dritten Tag wird’s rockig: Senta-Sofia Delliponti alias Tanja Seefeld schickt ihre Mitstreiter in drei Gängen auf „Pestoweltreise“. Die italinenisch-bulgarische Schauspielerin und Sängerin ist seit 2010 mit im GZSZ-Cast und spielt in der Serie eine quirlige Rockstar-Tochter. Passend dazu veranstalten die vier Schauspieler an ihrem Esstisch eine kleine Jam-Session mit Beatbox und Gesang. Doch kann Senta-Sofia ihr Menü tatsächlich bühnenreif präsentieren oder macht ihr das Lampenfieber einen Strich durch die Rechnung? Jascha Rust alias Serien-Sunnyboy Zacharias ‚Zac’ Klingenthal streift sich am letzten Dinner-Tag die Kochschürze um. Mit „Lecker Raclette“ und einem „Frechen Bauernsalat“ geht er sein Menü ganz locker an – zu locker vielleicht? Seine Mitstreiter trauen ihm den großen Durchbruch als Koch vorerst nicht zu. Ob sich der 21-Jährige bei der Punktevergabe besser auf sein gutes Aussehen verlässt? Oder entpuppt er sich am Ende doch als Dinner-Sieger? Beim „perfekten Promi Dinner“ geht es für die GZSZ-Schauspieler um Alles oder Nichts – da können aus Kollegen harte Konkurrenten werden. Machen Raúl Richter, Isabell Horn, Senta-Sofia Delliponti und Jascha Rust eine gute Figur als Gastgeber oder gibt es saftige Punktabzüge?

Welcher Schauspieler am Ende Dinner-Sieger wird und 5.000 Euro für einen guten Zweck ergattert, zeigt VOX am 20. Mai um 20:15 Uhr beim GZSZ-Spezial von „Das perfekte Promi Dinner“.

Die Kandidaten und Menüs im Überblick:

Raúl Richter (24), spielt Dominik Gundlach bei GZSZ:
Vorspeise: Ceviche
Hauptspeise: Spaghetti á Llerlei
Nachspeise: Panna Cotta mit einem Baby-Ananaskompott

Isabell Horn (28), spielt Pia Koch bei GZSZ:
Vorspeise: Bunter Frühlingssalat mit warmem Honigziegenkäse
Hauptspeise: Lachsfilet mit Rote-Bete-Graupenrisotto auf Wasabischaum
Nachspeise: Warmer Schokozauber mit Vanille-Eis und Beeren

Senta-Sofia Delliponti (21), spielt Tanja Seefeld bei GZSZ:
Vorspeise: Karotten-Ingwersuppe mit Dubai-Pesto
Hauptspeise: Maispoulardenbrust mariniert in orientalischem Pesto mit Pilzrisotto an einer Rotweinsauce
Nachspeise: Panna Cotta mit Minz-Pesto und Früchten

Jascha Rust (21), spielt Zacharias ‚Zac’ Klingenthal bei GZSZ:
Vorspeise: Frecher Bauernsalat
Hauptspeise: Lecker Raclette
Nachspeise: Gegrillte Banane mit Vanille-Eis

Am 20.05. um 20:15 Uhr bei VOX

Bio Messe Berlin

Seit dem 1. April 2012 ist die Webseite der Fachmesse für ökologische Produkte online. Dort
finden sich ab sofort alle Informationen für Aussteller, Fachbesucher und Interessierte. Parallel
zur Messe findet an beiden Tagen ein offenes Forum im „Glashaus“ statt. In fachorientierten
Vorträgen, Diskussionen und Verkostungs-Aktionen geht es um den kreativen Austausch rund
um die Themen Qualität, Genuss und Nachhaltigkeit. Sprecher unter anderem: Konsumsoziologe
Dr. Ragnar Willer, der Gastronomieberater und Ernährungswissenschaftler Rainer Roehl
von A´verdis und der Change Maker Bernd Kolb.

Das offene Forum für alle Interessierten: Wissen vertiefen und Erfahrungen sammeln
Das Forum versteht sich als Ergänzung zur Fachmesse und ist Treffpunkt für alle, die ihr Wissen zum
Begriff der Nachhaltigkeit vertiefen und aktiv Erfahrungen mit ökologischen Produkten sammeln
möchten. Das Forum ist für 15,- Euro Eintritt pro Tag allen Interessierten zugänglich. Ermäßigte Karten
kosten 9,- Euro. Die Tickets sind unter http://www.biomesseberlin.de/besucher/tickets oder an
der Tageskasse erhältlich.

Themen und Sprecher unter anderem:
Samstag, 9. Juni 2012
• Vortrag: Rainer Roehl, A’verdis – „Vom Bio-Zertifikat zur klimaneutralen Küche – Praktisches
Nachhaltigkeitsmanagement in der Gastronomie“
• Vortrag: Dr. Ragnar Willer – „Relevant sein, heißt erfolgreich sein. Wie sich Bio radikal verändert.“
• Vortrag: Daniel Klink – „Der ehrbare Kaufmann“
• Vortrag: Bernd Kolb – „Die sieben Tugenden“
• Podiumsdiskussion: Moderation Rainer Roehl
Sonntag, 10. Juni 2012
• Vortrag: Franziska Schmid und Nicole Just – „Vegan Is The New Green“
• Vortrag: Thomas Hartwig, Leogant – „Schlüsselaspekte für eine optimale Wasserqualität“
• Vortrag: Weinseminar mit Verkostung
• Vortrag: Florian Bolz, Le Schicken – Vortragstitel folgt

Zu den Veranstaltern
Jiro Nitsch und Benjamin Richter verbindet die Leidenschaft für ganzheitliche Qualitätsprodukte. Zu
diesem Qualitätsanspruch gehört neben ökologischer und fairer Herstellung, gutem Geschmack und
gesundheitlichen Aspekten, ein ansprechendes Design und eine zeitgemäße Vermarktung. Der Vertriebsexperte
Nitsch und der Gastronomieprofi Richter erkannten bereits 2009, dass im Osten
Deutschlands eine modern konzipierte, vertriebsoffene
Fachmesse fehlt.
Die Bio Messe
Berlin soll der Branche als Plattform dienen
und steht jedem offen, der ökologische Qualitätsprodukte
produziert oder vertreibt. „Die
Bio Messe Berlin sieht sich nicht in Konkurrenz
zu anderen Mitbewerbern. Wir sitzen alle
im gleichen Boot. Die Branche kann gemeinsam
für die Idee „Bio“ wirken und sich gegenseitig
stärken“, glaubt Benjamin Richter.