Hagebutte

Ein Herbsthighlight für die Küche

Im Herbst entdeckt man als Spaziergänger an wilden Hecken und Sträuchern Hagebutten. Die purpurroten Früchte haben ein feinsäuerliches Aroma und schmecken nicht nur im Tee. Das Mark wird als Zutat für Suppen, pikante Soßen zu Wild, Muffins, Kuchen und Desserts verwendet. In der Konfitüre lässt sich das Wildobst mit Äpfeln, Orangen und der Kornelkirsche sehr gut kombinieren. Eine herbstliche Delikatesse ist Hagebutten-Chutney mit Feigen und Quitten. Für Hagebutten-Essig werden die Früchte leicht angestoßen, mit Kräutern wie Thymian in eine Flasche gegeben und mit Weinessig übergossen. Die Flasche verschließen, vier bis sechs Wochen an einem hellen Ort lagern und alle zwei bis drei Tage schütteln. Anschließend kann man den Essig durch ein feines Tuch filtern und zu fruchtigen Salaten genießen.

Als Hagebutte bezeichnet man die Früchte verschiedener Wildrosenarten wie die Kartoffelrose ( Rosa rugosa ) und Hundsrose ( Rosa canina ). In Süddeutschland wird sie auch „Hiffe“ genannt. Das Wildobst ist reif, wenn die Schale auf leichten Fingerdruck etwas nachgibt und sich die Früchte leicht pflücken lassen. Je nach Rosenart und Reifegrad enthalten sie zwischen 0,4 und 5 Gramm Vitamin C pro 100 Gramm. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind B-Vitamine, Provitamin A und Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Natrium. Der rote Pflanzenfarbstoff Lycopin gehört zu den Antioxidanzien, die den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen. Die Hagebutte stärkt die Abwehrkräfte und soll unterstützend bei nervösem Magen sowie Harnwegserkrankungen wirken.

Die Verarbeitung ist aber ein wenig aufwändig. Es müssen Blütenansatz, Stiel und die im Inneren der Fruchtkapsel sitzenden Samen (Nüsschen) mit ihren Härchen entfernt werden. Denn die Härchen reizen Haut und Schleimhäute, sodass beim Entkernen am besten Handschuhe getragen werden. Viele kennen dieses „Juckpulver“ aus der Kindheit. Man kann sich das Entkernen aber sparen, indem man die Früchte in wenig Wasser für 20 Minuten köchelt und durch ein feines Passiersieb streicht. Ein Schuss Zitronensaft erhöht die Haltbarkeit. Zum Rohverzehr sind Hagebutten nicht geeignet.
Heike Kreutz, www.aid.de

Sebastian Prüßmann, Stuttgart

Mit Wildkräutern schmackhaft verführen: Wildkräuter sind Trumpf in der Küche von Sebastian Prüßmann, Chef des Restaurant Zirbelstube im Althoff Hotel Am Schlossgarten in Stuttgart. Vier Kräutersammler ziehen täglich, ausgestattet mit einem Korb zum Sammeln, Schere und Papier durch die Schwäbische Alb um Brennnessel, Löwenzahn, Petersilie, Schafgarbe, Pimpinelle, wilden Koriander, Brunnenkresse, Klee und Rauke frisch und direkt in die Küche des Restaurants zu liefern, damit das Küchenteam daraus immer wieder neue gesunde Köstlichkeiten zaubern kann. Die jungen, zarten Kräuter harmonieren perfekt mit den aromatischen Baby Leafs. Dekorative Blüten von Veilchen, Stiefmütterchen, Sauerklee und Ringelblüten bereichern den farbenfrohen Mix eines jeden Gerichts. Je nach Saison kommen andere Blüten zum Einsatz.

So ist Weiße Edelziege mit Rucola und heimischen Kräutern ebenso auf der Karte zu finden wie Steinbutt verfeinert mit Koriander oder Gefüllter Mini-Kohlrabi mit Sauerklee. Salatkreationen aus Wildkräutern inspirieren den Spitzenkoch immer wieder zu ausgefallenen Gerichten: Ob exotisch mit Gelbschwanzmakrele mit Auster, klassisch mit Taubenbrust oder Felchen mit Kapuziner Blättern. Seit 2013 ist Sebastian Prüßmann Küchenchef im Althoff Hotel Am Schlossgarten. Er begeistert seine Gäste mit französischer Küche und überrascht dabei stets mit innovativen Elementen: Klassische Rezepte werden modern interpretiert und mit regionalen Einflüssen zu aromatisch-kontrastreichen Kompositionen vereint.

Inspiration findet der 34-jährige Koch auf Reisen und an freien Tagen. Neue kulinarische Kreationen entwickelt er gemeinsam mit seinem Team. „Ein Küchenchef ist immer nur so stark wie das Team, das hinter ihm steht“, sagt der gebürtige Rheinländer. Im Mittelpunkt stehen für ihn immer das Produkt und sein Geschmack. Geprägt von seinem Mentor Nils Henkel, ehemals Chefkoch im Schlosshotel Lerbach, widmet sich Prüßmann mit besonderer Leidenschaft der vegetarischen Küche. Aus diesem Grund hat er den pflanzlichen Köstlichkeiten ein ganzes Menü mit dem vielsagenden Titel „Gemüse-Liebe“ gewidmet.
In puncto Gemüse kooperiert das Team der Zirbelstube unter der Regie von Sebastian Prüßmann mit dem regional ansässigen Keltenhof in Filderstadt. Der Keltenhof ist ein gewachsener Gemüsebaubetrieb, der im integrierten Anbau Blattsalate, Gemüse und Kräuter auf den fruchtbaren Felder vor den Toren Stuttgarts kultiviert – als auch Kräuter, Baby Leaf und Wildkräutersalat anbaut.

Während der Vegetationsperiode von Mai bis Oktober dominieren die eigenangebauten Salate und Kräuter im Sortiment. Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie werden morgens geerntet, mittags verarbeitet und sind anschließend auf dem Weg zum Kunden. Sorgfalt und höchster Respekt gegenüber dem Produkt bestimmen Ernte, Transport und Weiterverarbeitung.

Trotz der hohen Ansprüche an sein Team und sich selbst legt Prüßmann stets Wert darauf, dass der Spaß beim Kochen nicht verloren geht: „Nur so bleibt jeder einzelne motiviert, jeden Tag sein Bestes zu geben und den Gast glücklich zu machen.“ Ausgezeichnet mit einem Michelin Stern, pflegt sie französische Küche mit regionalen Akzenten. Behutsam renoviert und seit August 2014 wieder geöffnet, bietet sie einen ebenso gemütlichen wie stilvollen Rahmen für private und geschäftliche Anlässe. Im Sommer serviert das Team die feinen Kreationen auch auf der Terrasse mit Blick auf den Schlossgarten.

www.hotelschlossgarten.com

Marc Schulz

Executive Chef und Gastgeber Marc Schulz freut sich auf ein Event der Extraklasse, wenn am 18. Juni 2014 in Kooperation mit dem Gastronomiefachmagazin Rolling Pin die JUNGEN WILDEN zur dritten Max on One-Küchenparty im Jumeirah Frankfurt zu Gast sind. Stefan Marquard, Ludwig Maurer, Bernd Arold, Marco D’Andrea und der JUNGE WILDE 2014, der am 17. März 2014 in Hamburg gewählt wird, werden das Max on One zusammen mit Marc Schulz, Restaurantleiter Slim Ennakhla und Sommelier Alejandro Coto ohne Frage rocken.

Dank der offenen Showküche und den diversen Live-Cooking Stationen können die Gäste ganz nah dabei sein, wenn die Profis ihre fantastischen Gerichte zaubern. Exklusive Gourmetkreationen, ein Austernbuffet sowie eine Dessertstation sorgen für eine außergewöhnliche kulinarische Kombination.Zusammen mit dem Max on One-Team werden die fünf geladenen Kollegen für ordentlich Dampf in den Kesseln sorgen und die Gäste kulinarisch überraschen.

Der Gastgeber: Marc Schulz verantwortet seit Oktober 2013 den kulinarischen Bereich des Jumeirah Frankfurt, wo er am 18. Juni 2014 zur Max on One-Küchenparty einlädt.

Der Vater der JUNGEN WILDEN: Stefan Marquard ist Kitchenrocker der ersten Stunde.
Der Guru unter den Fleischfreaks: Ludwig Maurer ist für seine abgefahrenen Kreationen berühmt.
Hardcorekoch: Bernd Arold bricht mit Konventionen, um geschmacklich neue Welten zu erforschen.
Der JUNGE WILDE 2012: Pâtissier Marco D’Andrea weiß auch abseits der süßen Spielwiese durch Innovationsgeist zu überzeugen.
Der JUNGE WILDE 2014: wird am 17. März 2014 in Hamburg gewählt.
Die Gäste sollen sich ganz wie zu Hause fühlen, dürfen dabei den Spitzen-Köchen über die Schulter schauen und sich an guter Gesellschaft erfreuen. Die Weingüter Groebe aus Rheinhessen, Chateau La Nerthe aus dem Rhonetal und Bürklin Wolf aus der Pfalz runden mit ihren exzellenten Weinen den Abend ab.

Auch das Live-Entertainment verspricht einiges: Harald Krüger und seine Band „Krüger Rockt!“ nennen sich „die schärfste Rock ‘n‘ Roll Band seit Einführung der Anschnallpflicht“. Eine Tombola zugunsten der Charity „Herzenswünsche e.V.“ mit fantastischen Preisen rundet den Event ab.

Alle Leistungen der Max on One-Küchenparty 2014 im Jumeirah Frankfurt am Mittwoch, 18. Juni 2014, auf einen Blick:

–    Champagner Empfang mit kleinen Köstlichkeiten

–    Show Cooking inklusive aller Speisen

–    Korrespondierende Weine der Weingüter Groebe aus Rheinhessen, Chateau La Nerthe aus dem Rhonetal und Bürklin Wolf aus der Pfalz sowie Softgetränke

–    Live-Entertainment mit Krüger Rockt!

–    Beginn 19:00 Uhr

Karten für die Max on One-Küchenparty 2014 können über das Jumeirah Frankfurt für € 159 pro Person inklusive aller Speisen, präsentierter Weine sowie Softgetränke telefonisch unter +49 (0) 69 / 297 237 0 oder per E-Mail an JFreservations@jumeirah.com reserviert werden. Das Max on One-Küchenparty Arrangement kann ab 370 Euro im Einzelzimmer sowie ab 500 Euro im Doppelzimmer gebucht werden und beinhaltet die Teilnahme an der Max on One-Küchenparty 2014 und eine Übernachtung mit Frühstück.

Jumeirah Frankfurt:
Mit seiner innovativen Architektur und dem zeitlos-modernen Interieur setzt das erste deutsche Hotel von Jumeirah Hotels & Resorts neue Maßstäbe. Das Jumeirah Frankfurt, im Herzen der Stadt in unmittelbarer Nähe zu Oper, Einkaufsmeilen, Sehenswürdigkeiten und Finanzviertel gelegen, bereichert Frankfurts Skyline mit seinem außergewöhnlichen Design. Das Luxushotel beherbergt auf 25 Etagen 218 Zimmer und Suiten, die einen atemberaubenden Blick auf Skyline und Umland schaffen. Mit dem höchsten Suiten-Anteil und den durchschnittlich größten Zimmern der Stadt sowie einzigartigen Restaurantkonzepten, dem Talise Spa, vielseitigen Veranstaltungsräumen und modernster Technologie, bietet das Jumeirah Frankfurt die perfekte Balance aus Luxus und Eleganz, ergänzt durch eine einzigartige Servicephilosophie.

www.jumeirah.com/frankfurt

Ulfar Finnbjörnsson

Sie nennen ihn „The Wild Chef“ – doch nicht etwa wegen seines wilden Aussehens oder seiner wilden Kochmanieren. Nein, Úlfar Finnbjörnsson versteht sich wie kein zweiter isländischer Koch auf die Zubereitung von Wildgerichten. Als Küchenchef des Restaurants im renommierten „Grand Hotel Reykjavik“ serviert er seinen Gästen vom klassischen Gänsebraten bis hin zu exotischen Zwergwalfilets alle erdenklichen Wildgerichte und dazu passende kulinarische Beilagen.

In diesem Jahr eröffnet Chefkoch Finnbjörnsson am 4. und 5. Oktober 2013 die Jagdsaison im „Grand Hotel Reykjavik“ mit seinem typisch isländischen Wild-Buffet. Los geht es ab 19 Uhr mit einem Aperitif und Live-Musik, eine unbegrenzte Schlemmertour durch das Buffet kostet umgerechnet 65 Euro pro Person.

www.visitreykjavik.is/wild-game-buffet-2013-grand-hotel-reykjavik

Hagebutte – das Vitaminbombe aus der Natur

Im Herbst leuchten die Hagebutten purpurrot an wilden Hecken und Sträuchern. Das Wildobst wird vor allem wegen seines hohen Vitamin-C-Gehalts geschätzt, der sogar Zitrone und Sanddorn übertrifft. Je nach Rosenart und Reifegrad kann er zwischen 400 und 5.000 Milligramm pro 100 Gramm liegen. Zudem sind Hagebutten reich an B-Vitaminen, Provitamin A und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Natrium. Auch Pektin, Gerbstoffe, ätherische Öle und der rote Pflanzenfarbstoff Lycopin sind enthalten. Lycopin gehört zu den Antioxidanzien, die den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen.

Als Hagebutte bezeichnet man die Früchte verschiedener Wildrosenarten wie die Kartoffelrose (Rosa rugosa) und Hundsrose (Rosa canina). In Süddeutschland wird sie auch „Hiffe“ genannt. Die alte Heilpflanze soll gegen Appetitlosigkeit sowie Harnwegserkrankungen helfen und die Blutbildung unterstützen. Ein Tee aus Hagebuttenschalen wird gerne bei Fieber und Infektionen getrunken.

Auch für den Gaumen ist die fruchtig-säuerliche bis feinherbe Hagebutte ein Genuss. Das Mark wird als Zutat für viele köstliche Speisen verwendet “ etwa pikante Soßen für Fleisch und Wild, Muffins, Kuchen und Desserts. Die wilden Früchtchen eignen sich für Liköre und Chutneys und lassen sich in der Konfitüre beispielsweise mit Äpfeln, Birnen oder Kornelkirsche kombinieren. Die Schweden genießen die Hagebuttensuppe „Nyponsoppa“ mit Knäckebrot.

Die Verarbeitung ist dagegen mit etwas Aufwand verbunden. Es müssen Blütenansatz, Stiel und die im Inneren der Fruchtkapsel sitzenden Samen (Nüsschen) mit ihren Härchen entfernt werden. Denn die Härchen reizen Haut und Schleimhäute, sodass beim Entkernen am besten Handschuhe getragen werden. Viele kennen dieses „Juckpulver“ noch aus der Kindheit. Wem das Entkernen zu aufwändig ist, kann die Früchte auch in wenig Wasser weich garen und das Mus durch ein sehr feines Passiersieb streichen. Zum Rohverzehr sind Hagebutten nicht geeignet.

Das Wildobst kann ab September gepflückt werden. Die Hagebutten sind reif, wenn die Schale auf leichten Fingerdruck etwas nachgibt und sich die Früchte leicht pflücken lassen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Otto Koch kocht in Berlin

Otto Koch kommt nach Berlin – leider nur für einen Abend kocht der Münchner Altmeister, der Vater der Jungen Wilden, im Petit Felix des Adlon Hotels in Berlins Mitte

Am Freitag, 31. Mai 2013, erwartet das le petit Felix hohen Besuch: Sternekoch Otto Koch! Der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Gourmet-Koch und Patron des Restaurant 181 First & Business im Olympiaturm München wird Berlin an diesem Abend erlesene Köstlichkeiten seiner Küche bieten.

Das folgende Menü können Sie für 125 Euro pro Person in entspannter Atmosphäre mit Ihren Liebsten genießen:

Schnee-Eier mit Kaviar auf kalter Champagnersauce
Trüffeltortellini
Weißwurst von Meeresfrüchten
Falsche Prinzregententorte
Taube mit Gänseleber in Blätterteig
Gratinierte Käseplatte
Torso Striptease

Reservierungen unter 030 206286-10 oder per E-Mail unter info@lepetitfelix.de

Anschließend – ab 23 Uhr – findet eine rauschende Partynacht im FELIX ClubRestaurant statt.

Steffen Sonnenwald

Steffen Sonnenwald ist der neue Küchenchef vom neuen Lenbach in München – Purer, authentischer Genuss – der neue Namen: Rilano No.6 Lenbach Palais

„München hat (s)ein neues In-Lokal,“ meldet heute die beauftragte PR Agentur. Am 12. Oktober eröffnet das ehemalige „Lenbach“ – unter neuem Betreiber und mit neuem Namen: Rilano No.6 Lenbach Palais.
Es wird bereichtet: „Ob in der bestechend brillanten Bar oder im prachtvoll erhabenen Restaurant, das „neue“ Lenbach bietet die perfekte Kulisse für „Sehen und Gesehen werden“. Rilano-Chef Holger Behrens setzte bei der Neuausrichtung auf eine zukunftsorientiere Episode an Zerstreuung und Glamour, kultivierte Kommunikation, exquisite Tafelfreuden und mondänes Amüsement. Für das neue Design zeichnen sich Innenarchitektinnen Niki Szilagyi und Sandra Zschach, Director Marketing & Communication der Rilano Group verantwortlich. Küchenchef Steffen Sonnenwald, Mitbegründer der „Jungen Wilden“ verwöhnt seine Gäste mit purem und authentischem Genuss. Nach erlesenem Fine-Dining geht es dann zu später Stunde bei chilligen Rhythmen von bekannten DJs und internationalen Showacts heiß her.“

Wie viele Profiköche arbeitet auch Steffen Sonnenwald mit CHROMA Kochmesser .
Im Restaurant des Rilano No.6 Lenbach Palais heben diamantenes Weiß, glänzendes Bronze und bernsteinfarbene Akzente den ehrwürdigen Charakter der neubarocken Räumlichkeit majestätisch hervor. Eine ausgefeilte indirekte Beleuchtung verleiht dem hohen, monumentalen Saal Dramatik, Erhabenheit und erweckt das Gefühl, Teil von etwas Besonderem zu sein. Liebhaber authentischer, geschmackvoller Küche dürfen sich auf die Kompositionen von Küchenchef Steffen Sonnenwald freuen. Der Mitbegründer der einstigen „Jungen Wilden“ bezeichnet seine unverwechselbare „Art of Cooking“ als pur und emotional. Pur, denn der Otto Koch-Zögling hebt den natürlich Geschmack der Produkte her. Emotional, denn seine Kreationen verbinden zwei seiner großen Leidenschaften – den Genuss und die Musik. Traditionelle Genüsse werden leicht und mediterran neu interpretiert. So finden Gourmets Kalbskopf kombiniert mit marinierten Jakobsmuscheln und confierter Tomate. Oder Zander wird an einem Blaukrautschaum serviert und von kleinen Röstkartoffeln und Meerrettich begleitet.
Eine exzellente, internationale Weinauswahl rundet Sonnenwalds Sinfonien ab. Sommelière Kim Stöckert wählte rund 200 edle Gewächse vornehmlich aus den klassischen Anbaugebieten Deutschland, Italien und Frankreich aus. Aber auch Highlights aus Österreich wie der Winzersekt vom Weingut Bründlmayer, ein 2009er Morillon „Zieregg“ vom Weingut Tement aus der Steiermark oder ein 2000er „Monte Bello“ vom Ridge Vineyards aus Kalifornien verwöhnen zukünftig die Gaumen von Kennern und Liebhabern. Die Preise variieren zwischen 28 und ca. 800 Euro. Fachkundig und mit viel Herzblut berät die junge Fränkin, die zuletzt im Tantris als Sommlière tätig war.

Das Rilano No.6 Lenbach Palais findet man in der Ottostraße 6, 80333 München, Tel: 089.549 1300

Das Restaurant verfügt über 240 Sitzplätze, die Bar bietet 140 Personen Platz. Die Bar-Galerie ist für ca. 50 Personen und die Sommerterrasse für 160 Personen geeignet. Das Foyer lädt zum Stehempfang für bis zu 150 Personen ein. Der Gobelinsaal ist der perfekte Rahmen für bis 250 Personen und das Vestibül für bis zu 15 Personen.

ÖFFNUNGSZEITEN
Restaurant:
Montag bis Samstag von 11:00 bis 14:30 Uhr
Montag bis Samstag ab 18:00 Uhr
Sonntags und feiertags geschlossen
Bar:
Montag bis Samstag ab 14:30 Uhr
Sonntags und feiertags geschlossen

www.rilano-no6.com

Hessen lockt mit Aktionen rund um Apfel, Kartoffel & Wein

Die Herbstzeit bietet in Hessen
eine Vielzahl an kulinarischen Veranstaltungen und Festen, die gut mit Besichtigungstouren zu den Sehenswürdigkeiten zwischen Kassel, Frankfurt und der Bergstraße kombinierbar sind. Nach dem Besuch von Museen, Schlössern und UNESCO Welterbestätten runden hessische Spezialitäten wie Kartoffelbratwurst, Handkäs´ und Apfelwein einen Tag in den Regionen ab.

„Apfel küsst Knolle“

Während der Gastro-Wochen „Apfel küsst Knolle“ vom 8. bis zum 23. September 2012 überraschen 17 Betriebe am Vulkanradweg in Vogelsberg mit außergewöhnlichen Gerichten rund um Apfel und Kartoffel: Kartoffel-Schafskäsestrudel mit gegrillten Hähnchenbruststreifen und Apfelchutney, gebratenes Schweinefilet mit Apfel-Hollandaise dazu Kartoffelrösti, Steak mit Apfelsenfkruste und Kartoffel-Apfelschnee, Frischbörner Kartoffelbratwurst mit Kartoffel-Feldsalat – Besucher erleben hier Gaumenfreuden pur. Wer nach dem Essen aktiv werden möchte, schwingt sich am besten aufs Rad: Der Vulkanradweg ist einer der schönsten Radwege Hessens und verläuft steigungsarm auf ehemaligen Bahntrassen. Weitere Informationen unter www.hessen-tourismus.de

Odenwälder Kartoffelwochen

Vom 15. September bis zum 3. Oktober 2012 dreht sich im Odenwald alles um den Erdapfel. Ob „Quetsche-Knödel“, Kartoffelpüree oder raffinierte Kartoffelmaultäschle – etwa 40 Restaurants und Gaststätten bieten eine abwechslungsreiche Palette an verschiedenen Kreationen. Der Anbau von Kartoffeln und die Zubereitung von Kartoffelgerichten hat im Odenwald eine lange Tradition. Diese haben die Odenwälder Gastronomen aufgegriffen und vor mehr als 20 Jahren die Odenwälder Kartoffelwochen ins Leben gerufen. Jedes der teilnehmenden Restaurants zaubert drei Kartoffelgerichte, die Feinschmeckern das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Darüber hinaus werden den Gästen Elektrofahrräder oder geführte Wanderungen angeboten: Aktive Urlauber können per Rad oder zu Fuß den Odenwald entdecken. Am Abend verwöhnt dann ein Kartoffel-Menü den Gaumen. Weitere Informationen unter www.hessen-tourismus.de

Nordhessen geschmackvoll!

Die Fachwerkstadt Melsungen wird zum achten Mal kulinarische Hauptstadt Nordhessens. Von 11 bis 18 Uhr präsentieren über 60 Hersteller auf dem Melsunger Marktplatz und in den umliegenden Straßen kulinarische Traditionen und Innovationen der nordhessischen Esskultur. Ahle Wurscht und Schmand zusammen mit Apfelschaumwein und Käse, Honig, Fisch und verschiedene Obstbrände laden zum Entdecken, Probieren und Kaufen ein. Weiter Informationen unterwww.melsungen.de

Weingenuss im Kloster Eberbach

Am 27. Oktober 2012 heißt es im Kloster Eberbach im Rheingau wieder „Weine genießen, Winzer treffen“. Von 14 bis 19 Uhr können Besucher hier das gesamte Spektrum hochwertiger hessischer Weine sowie die Winzer persönlich kennen lernen. In der stimmungsvollen Atmosphäre des Klosters präsentieren die diesjährigen Preisträger der hessischen Landeswein- und Sektprämierung ihre besten Weine und Sekte. Im Laiendormitorium steht eine Auswahl von mehr als 150 edlen Tropfen zur Verkostung bereit. Zu Wein und Sekt genießen Besucher Gutes aus der hessischen Küche. Neben der Weinprobe finden an diesem Tag kostenfreie Führungen durch das Kloster statt – eines der bedeutendsten mittelalterlichen Bauwerke Hessens. Weitere Informationen unter www.hessen-tourismus.de

„Weingenuss im Kloster“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin bei Weinliebhabern aus der Region und darüber hinaus etabliert. Im vergangenen Jahr lockte das Event über 1.000 Besucher in den Rheingau.

26. Glorreiche Rheingau Tage

Vom 3. bis zum 11. November 2012 steht der Rheingauer Riesling zum 26 Mal im Mittelpunkt der „Glorreichen Rheingau Tage“. 35 Weingüter des VDP-Rheingau präsentieren auf dem historischen Boden des Kloster Eberbach ihre Spitzenrieslinge. Während der acht genussvollen Tage können Gäste zwischen Weinverkostungen, exzellenten Gala-Dinners, Sekt-Menüs mit einer Vielfalt verschiedener Sektkreationen sowie musikalischen Events vom Pianospiel bis zum mitreißenden Konzert wählen. Krönender Abschluss ist die Riesling-Gala am 11. November, bei der der Riesling in historischer Kulisse und bei den schmackhaften Gerichten der Rheingauer Spitzenköche gefeiert wird. Weitere Informationen unter www.hessen-tourismus.de

Sinnlich-kulinarische Theaterstücke

Das Künstlerhaus43 gastiert am 5. Oktober und 15. November 2012 im Schwarzen Bock Hotel in Wiesbaden mit der Aufführung „Giacomo Casanova mit allen Sinnen“. In der glamourösen Kulisse beginnt der sinnlich-kulinarische Theaterabend rund um den größten Verführer der Weltgeschichte. Und da Liebe bekanntlich auch durch den Magen geht, zaubert die international erfahrene Küche des Hotels ein sinnliches Vier-Gänge-Menü. Bei venezianischem Perlhuhn an frisch gestoßenem Pfeffer wird zu einem unterhaltsamen Theaterabend mit viel Musik eingeladen. Geschichte vermischt sich mit Geschichten, wahren, erfundenen, platonischen, sinnlichen sowie romantischen rund um das Leben von Casanova, der von Schauspieler Ulrich Cyran gespielt wird. Der Eintritt kostet 69,90 Euro, inklusive Menü. Weitere Informationen unter www.wiesbaden.de

Die „Wilden Wochen“ im Habichtswald

Im vergangenen Jahr war Premiere, jetzt können sich Besucher des Habichtswaldes auf eine Neuauflage freuen: Vom 6. bis zum 28. Oktober 2012 finden die „Wilden Wochen“ statt. Gastronomen aus Bad Emstal, Breuna, Edermünde, Gudensberg, Kassel, Naumburg, Schauenburg, Wolfhagen und Zierenberg verwöhnen Feinschmecker in dieser Zeit mit verschiedenen Habichtswaldschweingerichten. Wild aus dem Habichtswald ist ein hochwertiges und unbelastetes Bioprodukt, das sich auf vielfältige und schmackhafte Weise zubereiten lässt. Ob ein Restaurant an den „Wilden Wochen“ beteiligt ist, erkennen Gäste an einem Wildschwein aus Holz. Weitere Informationen gibt es unter www.grimmheimat.de

Ein Gastronomieführer zu den „Wilden Wochen“ ist im Büro der TAG Habichtswald in Bad Emstal unter der Telefonnummer 05624-9218972 erhältlich oder kann per Mail kurverwaltung@bad-emstal.de angefordert werden.

Alles Käse… Käseseminar in Schlangenbad

„Käse herstellen leicht gemacht“ ist das Motto des Käseseminars in Schlangenbad bei Wiesbaden. Am 27. Oktober und 24. November 2012 erlernen die Teilnehmer unter theoretischen und praktischen Erläuterungen die Herstellung von Weich- und Schnittkäse für den Hausgebrauch. Schritt für Schritt werden die einzelnen Phasen der Käseherstellung erläutert und die benötigten Utensilien vorgestellt. Nach diesem Kurs sind die Teilnehmer in der Lage, mehrere Sorten Käse eigenständig zu Hause herzustellen. Teil des Seminars ist auch eine Käseverkostung, bei der Seminarleiter Rudolf Liess, gelernter Bäcker und Koch aus Assmannshausen, seinen Gästen verschiedene Käsesorten aus eigener Herstellung zusammen mit einem Glas Rotwein serviert. Das Seminar findet ab 13 Uhr in der Lehrküche des Rheumazentrums Schlangenbad statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro, mit Kurkarte 22 Euro. Anmeldung unter Tel. 06129-4850 oderstaatsbad@schlangenbad.de
Weitere Informationen zu kulinarischen Aktionen in Hessen unter www.hessen-tourimus.de

Holger Behrens

Palais in 30 Tagen
Zeitgenössisches Design und eine für München einzigartige gastronomische Neuausrichtung zeichnen das neue Prunkstück Münchens aus

München, 12. September 2012 – Internationaler Glanz und Glamour an der Isar. Demnächst hat München wieder (s)ein neues In-Lokal. Denn kaum hat die Wiesn ihre Zelte geschlossen, steht das nächste Highlight vor der Tür. Am 12. Oktober eröffnet das ehemalige „Lenbach“ – unter neuem Betreiber und mit neuem Namen: Rilano No.6 Lenbach Palais. Im „neuen“ Lenbach ist das Gebäude der Star, so lautet die Devise für das Re-Design von Rilano-Chef Holger Behrens. Gepflegte Kommunikation, exklusiver Genuss und mondäne Lebensfreude verspricht nicht nur die glamouröse Location, sondern auch die neue gastronomische Ausrichtung. Genießen Restaurant-Gäste zum Dinner die Gaumenfreuden von Küchenchef Steffen Sonnenwald, Mitgründer der „Jungen Wilden“, so geht es zu später Stunde bei internationalen Rhythmen von bekannten DJs heiß her.

Das zeitgenössische, neue Design unterstreicht die Tradition und die Ehrwürdigkeit des Ende des 19. Jahrhunderts erbauten Palais. Schon beim Betreten des modernisierten, imposanten Hauses in der Münchner Ottostraße umgibt jeden Besucher Glamour und Exklusivität. Links geht es zur Bar, die durch edel glänzende Materialien und Goldtöne besticht. Sie ist mondäne Cocktailbar und nobler Treffpunkt für die Münchner Society, bietet aber auch ausreichend Oasen für einen romantischen Abend zu zweit. Drei exklusive Lounges können für einen Abend oder auch für einen längeren Zeitraum mit vielen Extras und Annehmlichkeiten gemietet werden.

Im Restaurant des Rilano No.6 Lenbach Palais lassen diamantenes Weiß, glänzendes Bronze und bernsteinfarbene Akzente den ehrwürdigen Charakter der Räumlichkeit majestätisch erstrahlen. Eine ausgefeilte indirekte Beleuchtung verleiht dem hohen, monumentalen Raum Dramatik und Erhabenheit, um so die ideale Bühne für „Sehen und Gesehen“ zu bieten.

Liebhaber authentischer, geschmackvoller Küche dürfen sich auf die Kompositionen von Meisterkoch Steffen Sonnenwald freuen. Der Mitbegründer der einstigen „Jungen Wilden“ legt großen Wert auf authentischen Geschmack von Lebensmitteln, paart diesen mit mediterranen Einflüssen und interpretiert regionale Klassiker neu.

Zu späterer Stunde wähnen sich zukünftige Lenbach-Gäste an den Hot-Spots der internationalen Party-Szene, denn nach exquisitem Genuss geht’s anschließend heiß her. Regelmäßig wird ein bekannter DJ auflegen, und wer will, der swingt einfach mit.

Eröffnung des Rilano No.6 Lenbach Palais:
Am 12. Oktober 2012, Ottostraße 6, 80333 München, Telefon +49-89-549 1300.
Die große Opening-Gala steigt am 11. Oktober ab 20:00 Uhr für ca. 1.000 geladene Gäste.

Weitere Informationen und Reservierungen unter www.lenbach.de

Florian Hartmann

„Wilder“ Gourmet-Kochkurs mit Ansitz am 19. und 20. Mai 2012

Nicht nur Jäger erleben beim „Wilden“ Gourmet-Kochkurs mit Ansitz die Vielfalt der Wildküche kennen. Auch für alle anderen Feinschmecker bietet das Sterne-Restaurant Philipp Soldan am 19. und 20. Mai 2012 ein ganz besonderes Event.

Zum Auftakt des Kochkurses, der von Küchenchef Florian Hartmann geleitet wird, gehen die Teilnehmer am Samstag um 5 Uhr gemeinsam auf die Pirsch in den Frankenberger Forst. Im erwachenden Wald beginnen die Vögel ihren Morgengesang, bevor die Sonne ihre ersten Strahlen schenkt. Und mit etwas Glück zeigt sich ein Rehbock auf der Lichtung. Ob Sie Hobby-Fotograf oder Besitzer eines Jagdscheines sind – das ist Ihr Moment.

Im Anschluss können sich die Teilnehmer bei einem gemütlichen Frühstück in den Sonne Stuben über ihre Erlebnisse austauschen und sich auf den „Wilden“ Gourmet-Kochkurs am Folgetag einstimmen.

Am nächsten Tag zeigt das Küchenteam des Philipp Soldan im HOTEL DIE SONNE FRANKENBERG, wie edles Wildbret eindrucksvoll inszeniert wird. Denn der unvergleichliche Geschmack kommt erst durch die richtige Zubereitung voll zur Geltung. Gemeinsam zaubern die Teilnehmer Wild in verschiedenen Variationen auf den Teller: Wachtel, Wildtaube und Maibock – köstlich kombiniert mit allerlei Gutem aus dem Wald.

Und so liest sich das Jagd-Menü de Luxe: Ballantine von der Wachtel mit Morcheln, Erbsen und jungen Möhren – Milde Bärlauchsuppe mit Wildtaube – Maibockrücken mit geschmortem Rhabarber und Zitronencouscous – Erdbeeren mit Waldmeister.

Der „Wilde“ Gourmet-Kochkurs kostet 249 Euro pro Person inklusive Jagd-Menü und Getränke. Ebenfalls im Preis enthalten ist das Frühstück am Samstagmorgen in den Sonne Stuben. Die Übernachtung ist ab 105 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar.

Das Hotel
Das Hotel DIE SONNE FRANKENBERG liegt inmitten der histo¬rischen Altstadt Frankenbergs mit ihren original erhaltenen Fachwerkhäusern. Das Small Luxury Hotel of the World bietet hohen Komfort für Gäste in 60 modern ausgestatteten Zimmern und Suiten. Exzellenter Service, viel Raum für Tagungen und Bankette mit bis zu 120 Personen und ein gastronomisches Ensemble aus fünf Restaurants, das keine Wünsche offen lässt, bil¬den eine Symbiose aus herzlicher Gastlichkeit und exklusiver Hotelkultur. Im hoteleigenen Spa wartet ein umfassendes Wellness-Angebot für Entspannung, Therapie, Vitalität und Schönheitspflege auf die Gäste.

Weitere Informationen stehen bereit unter www.sonne-frankenberg.de