Billigwerkzeug vom Discounter ist oft minderwertig und gefährlich!

Gefälschte Prüfsiegel, krebserregende Substanzen in Hammerstielen, nicht bestandene Überspannungsprüfungen bei Elektroschraubendrehern oder Kettensägen mit klemmenden Gashebeln – Billigwerkzeug entpuppt sich immer wieder als gefährlicher Schrott. Zu diesem Schluss kommt die Zeitschrift selbst ist der Mann. In Zusammenarbeit mit unabhängigen Prüfinstituten testete die Redaktion zu Schnäppchenpreisen angebotene Werkzeuge von Discountern. „Lebens- und Gesundheitsgefahr, minderwertige Qualität und gefälschte Prüfsiegel waren das erschreckende Ergebnis“, berichtet Chefredakteur Nils Staehler.
So erklärt beispielsweise Aldi in einer Kundeninformation, dass sich bei der Benutzung eines angebotenen Beils der Kopf vom Stiel lösen könne. Hier drohen schwere Verletzungen. Dieser Rückruf ist kein Einzelfall: Immer wieder finden Kunden auf den Aldi-Internetseiten aktuelle Produktwarnungen. Und selbst der ADAC greift zu Schrott- Qualität und bietet als Werbeprämie ein Werkzeug-Set an, das nicht den einschlägigen Standards entspricht. Zwar gaukelt ein Sammelsurium von Prüfzeichen hohe Qualität vor, doch handelt es sich bei einigen um glatte Fälschungen. Es bestätigt sich also, was eigentlich längst jeder wissen sollte: „Wer immer nur auf den Preis achtet, bekommt zwar stets billiges Werkzeug, aber nur selten preiswertes“, rät der Chefredakteur.

Sehen, verstehen, nachvollziehen – das Redaktionsteam von selbst ist der Mann trägt mit Fachwissen und Kompetenz zu den täglichen Erfolgserlebnissen in unzähligen Hobbywerkstätten, beim Renovieren, auf der Baustelle oder im Garten bei. Das Thema Sicherheit spielt dabei natürlich eine entscheidende Rolle. So bieten den Lesern beispielsweise die regelmäßig durchgeführten Werkzeugtests entscheidende Informationen für sicheres Heimwerken.

Weitere Verbraucherinformationen veröffentlicht selbst ist der Mann in Heft 9/2005 (Erstverkaufstag: 19. August).

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