Dry Aged Pork

Der Ludwig präsentiert Dry Aged Pork

Eigentlich ist ein „altes Ferkel“ ein Oxymoron. Dass die Beschreibung aber kein Widerspruch in sich sein muss, beweist Fleischexperte Dirk Ludwig. Mit Dry Aged Pork aus eigener Schlachtung, genannt Altes Ferkel, gehört der innovative Metzgermeister zu den Trendsettern in der Szene. Das schweinische Pendant zum Dry Aged Côte de Boeuf reift bis zu 21 Tage am ganzen Knochen in Ludwigs Salzreifekammer, der Carnothek, zum Kultstück heran. Am 4. Juni 2016 stellt er sein trocken gereiftes Kotelett vom Deutschen Landschwein im neuen Weber Original Store in Gründau vor.

Dry Aged Beef hat mittlerweile einen festen Platz in Restaurants und Fleischabteilungen, und so ist die Zeit reif für eine Schweinerei der Extraklasse. Natürlich im positiven Sinn, denn wenn kontrolliert langes Abhängen von Rindfleisch für Genuss sorgt, warum dann nicht auch Schweinefleisch Zeit zum Reifen geben? Üblich war bisher die möglichst schnelle Verarbeitung von Schweinefleisch, Dirk Ludwig öffnet mit dem Dry Aged Pork nun ein neues Kapitel.

Damit trocken gereiftes Schweinefleisch optimalen Geschmack entwickelt, muss die Qualität von Anfang an stimmen. Dafür hat Dirk Ludwig, Deutschlands größter handwerklicher Steakversender, zwei Erzeuger aus dem Biosphärenreservat Rhön und der Vulkanregion Vogelsberg mit ins Boot geholt. Einwandfreie Haltungsbedingungen für die rund sechs Monate alten Schweine und viel Bewegung an der frischen Luft sorgen für besonders hochwertiges Fleisch. Nach der Verarbeitung ist Dirk Ludwigs acht Meter lange Carnothek, sein Reifeschrank aus Alpensalz-Ziegelsteinen, genau der richtige Ort für den bis zu 21-tägigen Reifeprozess. „Bei einem Grad Celsius und geringer Luftfeuchtigkeit wird den Fleischfasern Flüssigkeit entzogen und damit das Aroma intensiviert. Trotzdem bleibt alles richtig schön saftig“, erklärt Dirk Ludwig.

Eine große Bühne bekommt das neue Trendprodukt im Weber Original Store in Gründau. Wer am Samstag, dem 4. Juni 2016, von 14 bis 18 Uhr in den Laden kommt, hat wortwörtlich Schwein, denn dann grillen zwei Blogger um die Wette und zeigen, was man mit dem Alten Ferkel alles machen kann. Wer schon jetzt probieren möchte, bestellt Dry Aged Pork als vier Zentimeter dickes Metzgerstück mit Knochen und Schwarte in Ludwigs Onlineshop.

Weitere Informationen finden Sie unter www.der-ludwig.de

Fenchel

Heilpflanze für die Küche

Am Fenchel scheiden sich die Geister: Manche lieben ihn,
andere hassen ihn. Dabei ist die Knolle mit dem anisartigen, leicht
süßlichen Aroma eigentlich ein ganz besonderer Genuss. Wer sich erst
an den intensiven Geschmack gewöhnen muss, kann Fenchel mit anderem
mediterranen Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Oliven kombinieren.

Seine würzige Frische passt hervorragend zu Geflügel, Fisch und
Meeresfrüchten. Die Knollen lassen sich dünsten, schmoren und
gratinieren, schmecken aber auch roh in einem Salat mit Radicchio und
Roter Beete.

Schon die Römer und Griechen wussten auch die Heilkraft der Pflanze
zu schätzen. Die enthaltenen ätherischen Öle wie Anethol und
Fenchon lindern Blähungen und helfen bei Verstopfungen und
Völlegefühl. Auch bei Erkrankungen der Bronchien und Erkältungen
hat sich ein Fencheltee bewährt.

Erst seit dem 17. Jahrhundert wird Fenchel auch als Gemüse genutzt.
Vor der Zubereitung muss die Knolle gründlich gewaschen werden, um
den Sand zwischen den Blättern zu entfernen. Das Blattgrün wird
abgeschnitten und eignet sich fein gehackt zum Würzen. Anschließend
den Strunkansatz und die Stiele beseitigen sowie die dicken Fasern in
Richtung Spitze abziehen. Die Knolle wird halbiert, der harte Kern
entfernt und der Rest in Spalten, Scheiben oder Würfel geschnitten
– je nach Verwendungszweck und Geschmack. Der einfachste Weg der
Zubereitung ist das Dämpfen des Gemüses für 10 Minuten in wenig
Salzwasser. Dann mit etwas Butter beträufeln und fertig.

Fenchel ist mit 20 bis 24 Kalorien pro 100 g wie jedes Gemüse sehr
kalorienarm. Dafür kann er mit vielen positiven Inhaltsstoffen
punkten: Vitamin A, C und E, Folsäure, Eisen, Magnesium und Kalzium.

Im Sommer finden Verbraucher heimischen Fenchel im Angebot. Frische
Knollen sind weiß bis hellgrün gefärbt und haben eine feste
Konsistenz. Das kräftige Blattgrün duftet leicht nach Anis. Im
Gemüsefach des Kühlschranks ist Fenchel, in ein feuchtes Tuch
eingewickelt, bis zu zwei Wochen haltbar.

/Heike Kreutz/, www.aid.de

Formula-Diät

Generell sind Diäten keine Lösung für eine langfristige Gewichtsabnahme und -stabilisierung. Und das obwohl so gut wie alle Diäten eigentlich funktionieren – solange man sich nur daran hält. Das ist aber gleichzeitig das Kernproblem: wer will schon die nächsten 30 Jahre von 1.200 bis 1.500 kcal leben, dauerhaft auf fettreiche Lebensmittel verzichten oder jahrelang Pulver anrühren?

Eine bewusste und schlaue Ernährung sieht anders aus. Warum es aber einen großen, weiteren Grund gibt, gewissen Diäten eher aus dem Weg zu gehen, hat ökotest in ihrer aktuellen Ausgabe publiziert. Die nahm die sogenannten Formula-Diäten* mal genauer unter die Lupe und kam zu einem ernüchternden Ergebnis. Bis auf zwei Produkte, die immerhin das Prädikat „ausreichend“ bekamen, sind alle mit „mangelhaft“ und „ungenügend“ glatt durchgefallen. Sechs, setzen sozusagen.

Der Grund? Böse Inhaltsstoffe, falsche und unzureichende Kennzeichnung sowie zu wenig anwendungsorientierte Hinweise. Zeit wurde es, finde ich. Auch wenn ich durchaus nachvollziehen kann, dass bei starkem Übergewicht die anfängliche Unterstützung durch Formula-Shakes bei der – sagen wir mal zügigen – Gewichtsabnahme hilfreich sein kann. Dennoch fehlt bei dieser Art von Diät die Komponente Ernährungsbildung gänzlich. Ein Umstand, den ich bei vielen Diäten bemängele. Denn im heutigen Lebensmittel- und Ernährungsdschungel ist eine bewusste und individuell geeignete Ernährungsweise ohne Ernährungskompetenz kaum möglich.

Stattdessen gibt es fertige, für das Diätkonzept passende Produkte, die meine Bequemlichkeit weiter füttern und mir tiefer liegende Erkenntnisse verwehren. Dafür darf ich manchmal Punkte zählen oder mir etwas aus einer kleinen Lebensmittelliste aussuchen. Was ich aber nicht weiß: wie lange kann ich das so machen und wie bzw. was esse ich danach, ohne wieder in den schwereren Ausgangszustand zu kommen?
Das ist laut ökotest auch einer der Hauptgründe für die schlechten Ergebnisse. Die Produkte enthalten nicht nur jede Menge unerwünschte Inhaltsstoffe wie Aromen, Süßstoffe und gentechnisch veränderte Substanzen. Nein, die Produkte sind auch noch teilweise kalorienärmer als vorgeschrieben und kommen der Aufklärungspflicht nur in Ansätzen nach. So ist bei Pulverdiäten sowohl eine ärztliche Begleitung zur richtigen Durchführung wichtig als auch eine auf drei Wochen begrenzte Anwendungsdauer vorgeschrieben. Eine Tatsache, die auch so manch aus der Werbung bekannter Hersteller verschweigt.

Somit ist es nicht verwunderlich, dass auch nach Formuladiäten das Gewicht schnell wieder ansteigt und der Stoffwechsel sich rächt. Zwar sind wir dann um eine Erkenntnis reicher. Wirklich leichter bleibt dabei aber leider nur die Geldbörse.

*Formula-Diäten sind frei verkäufliche Nährstoffpulver, die den täglichen Bedarf an lebensnotwendigen Nährstoffen wie Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen decken sollen und dabei kalorienarm sind. Als Mahlzeiten-Ersatz verkauft unterliegen die Produkte der Diätverordnung.

Der Beitrag wurde zuerst auf www.irina-baumbach.de/blog veröffentlicht.

Unkraut in der Küche

Wiesenkerbel wartet auf seine Entdeckung

Im Vergleich zu Brennnessel, Löwenzahn und Giersch fristet Wilder Kerbel oder Wiesenkerbel ein Schattendasein unter den Wildkräutern. Dabei ist der bis zu 150 cm hohe Doldenblütler überall in Mittel- und Nordeuropa an Waldrändern und auf Wiesen zu Hause und wahrlich nicht zu übersehen. Essbar sind alle Teile der Pflanze – die verzweigten Stängel, die auf der Unterseite behaarten farnartigen Blätter, die geschlossenen Blütenstände und im Herbst sogar die Wurzeln.

Schon beim Zerreiben der Blätter in der Hand bekommt man einen Vorgeschmack auf das herbe, erdige Aroma des Wiesenkerbels – eine intensive Mischung aus Möhre und Petersilie. Dips, Kräuterquark oder -butter, aber auch cremigen Suppen und Soßen gibt er eine frühlingshafte Note. Prima Partner sind Eier, Kartoffeln und Reis, darüber hinaus zartes Gemüse, allen voran frischer Spargel, sowie helles Fleisch und Fisch.

Die Verarbeitungsmöglichkeiten sind dabei vielfältig. Frisch geerntet und gehackt machen sich die Blätter gut als Würzmittel. Sie sind jedoch auch in einer Marinade gut aufgehoben. Langes Kochen behagt dem Wiesenkerbel allerdings gar nicht. Dadurch verliert er seine pikante Frische. Das Kraut wird am besten kurz vor Ende der Garzeit zugegeben oder über das fertige Gericht gestreut.

Wie die meisten Wildkräuter ist Wiesenkerbel reich an ätherischen Ölen. Darüber hinaus enthält er nennenswerte Mengen an Beta-Carotin und Vitamin C, Magnesium und Eisen.

Die Kultur von Wiesenkerbel im eigenen Garten erübrigt sich eigentlich. Dort kann man seinen kultivierten Bruder, den Echten Kerbel, aussäen. Er ist extrem anspruchslos und gedeiht auf allen Böden. Als herbe Ergänzung bietet sich dann in der freien Natur gesammelter Wiesenkerbel an. Zum Leidwesen der Landwirte findet er sich auf nährstoffreichen Wiesen und Äckern im Überfluss. „Allerdings hat der Wiesenkerbel zwei stark giftige Verwandte, den gefleckten Schierling und die Hundspetersilie“, warnt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. Auf Nummer sicher geht, wer im Rahmen einer geführten Kräuterwanderung Standorte des Wiesenkerbels erkundet und diese dann immer wieder zur Ernte aufsucht.
Eva Neumann, www.aid.de

Was ist eigentlich ein Bäcker?

Gutes Handwerk braucht Leidenschaft, Know-how & Zeit und keinen „Angriff“ auf die Verbraucher

Gemeinsame Stellungnahme der Berufsorganisation Die Bäcker. Zeit für Geschmack e.V. und Slow Food Deutschland e. V. zur neuen Marketingkampagne des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks

Am 5. Mai 2015, pünktlich zum „Tag des Deutschen Brotes“, startete der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks eine Verbraucheroffensive unter dem Motto: „Schluss mit dem inflationären Gebrauch des Begriffs Bäcker!“ Gestützt auf das traditionelle Bäckerwappen mit den von zwei Löwen getragenen gekreuzten Schwertern und dem Zusatz „Deutsche Innungsbäcker“ soll der Öffentlichkeit präsentiert werden, „wer hierzulande das beste Brot backt“. Ziel ist es, dem Verbraucher von nun an „eine klare Orientierung im undurchsichtigen Wettbewerb zu bieten“.

Die Organisationen Die Bäcker. Zeit für Geschmack e. V. und Slow Food Deutschland e. V. begrüßen die Initiative, Verbraucherinnen und Verbraucher nicht länger im Dunkeln tappen zu lassen und ein für alle Mal zu klären, was unter dem Begriff Bäckerei eigentlich zu verstehen ist. Um bei der Frage „Was genau macht einen Bäcker aus?“ Orientierung zu schaffen, wäre vorab allerdings ein ehrlicher und offener Diskurs über die Stärken und Schwächen der Bäckerbranche sinnvoll gewesen. Die anstehende Werbekampagne, zu der auch ein TV-Werbespot unmittelbar vor der „Tagesschau“ gehört, schüttet nun leider ,das Kind mit dem Bade aus‘. Man präsentiert ein neues, historisches Qualitätssiegel und macht es sogleich wieder unglaubwürdig, weil es von allen genutzt werden kann, die Mitglied in der Innung und somit im Zentralverband sind.

Chance vertan? Zumindest wird diese Marketing-Offensive die bereits begonnene, öffentliche Diskussion der interessierten und engagierten Brotesser beflügeln.

Ein Aspekt soll an dieser Stelle noch einmal hervorgehoben werden. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks vertritt alle „Bäckereien“, sofern sie Mitglieder der Innung sind, unabhängig von Betriebsstruktur, Fertigungsmethode und Handwerkskunst.

Die Offensive des Zentralverbands hat zwei Ziele. Zum einen will man das Angebot der Back-Discounter, Back-Shops und SB-Bäcker ins Fadenkreuz nehmen. Unstrittig ist, dass die von den Discountern erzeugten, positiv besetzten Bilder von „frisch gebackenen“ Produkten tatsächlich gegen die guten Sitten verstoßen würden – gäbe es solche denn wirklich noch. Doch an solche Sitten, die sich dem Abwärtsstrudel von Ethik und Moral widersetzen, glaubt ein Großteil der Konsumenten schon lange nicht mehr.

Das zweite Ziel der Kampagne wirft zahlreiche Fragen auf, insbesondere wenn Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes dazu erklärt:
Mit dem Bäckerwappen haben Innungsbäcker die große Chance, gemeinsam und einheitlich für alle sichtbar zu ihren Werten zu stehen und dem Verbraucher auf den ersten Blick erkennbar zu zeigen, wer hierzulande das beste Brot backt. Je mehr Bäcker sich unter dem Wappen zu Handwerk und Qualität bekennen, desto stärker ist die Botschaft an den Verbraucher.

Welche Qualitätsaussage steht hinter dieser Botschaft? Bisher ist die einzige Voraussetzung, um Innungsbäcker zu werden, das Tragen eines Meistertitels. Bringt dieser Meistertitel unweigerlich Qualität in die Backstube? Jetzt wird uns suggeriert: Je mehr Bäcker das neue Wappen
Siegel nutzen, umso größer wird die Anzahl „bester Brote“ am Markt sein. Die Masse macht’s mal wieder?
Das „Bekenntnis zu Handwerk und Qualität“ unter dem neu aufpolierten Wappen wird, so steht zu befürchten, die weitere Image-Erosion des Backhandwerks wohl nicht aufhalten können. Insbesondere dann nicht, wenn das „Stehen zu den Werten“, zu denen sicherlich Verantwortungsbewusstsein und Aufrichtigkeit zählen, noch nicht in der Führungsspitze der Berufsvertretung angekommen ist. So steht etwa das Motto „Regionalität und Vielfalt gegen Einheitsbrot“, das vom Zentralverband zum „Tag des Deutschen Brotes“ zelebriert wird, im krassen Widerspruch zu Aussagen des Verbandspräsidenten Peter Becker. Beispielsweise zu dessen Äußerung (im Magazin ,Brot‘ 1/2014):
Mir ist völlig egal, ob das Getreide aus Amerika, aus der Ukraine oder der Magdeburger Börde stammt. Ich brauche einfach den optimalen Rohstoff.

Gehört es nicht zu den ureigenen Fähigkeiten souveräner Bäcker, aus regionalen Rohstoffen gutes Gebäck herzustellen? Genau hier liegt einer der wichtigsten Unterschiede zwischen handwerklicher und industrieller Fertigung. Gutes Handwerk drückt sich dadurch aus, dass Bäcker und Bäckerinnen mit ihrem Wissen, Know-how und Zeit in der Lage sind, die Herstellungsverfahren an die Rohstoffqualität anzupassen, ohne auf industriell aufbereitete Vorprodukte und gedopte Mehle zurückgreifen zu müssen. Auf der Grundlage schöpferischen handwerklichen Könnens erschafft ein guter Bäcker individuelle Produkte mit Charakter. Das ist es, was die Kunden von einem Handwerksbäcker erwarten. Und wie sieht es mit der Kompetenz und Ehrlichkeit aus, wenn Verbandspräsident Becker im gleichen Artikel formuliert:
Bioanbau … hat nichts mit Qualität zu tun, das sind ideologische Ansprüche. …Der konventionelle Anbau ist heute so vernünftig, da überdüngt keiner.

Nach Aussage von Becker ist also die von vielen Seiten dringend geforderte Reduzierung der Stickstoffdüngung überflüssig? Haben wir uns die Nitratbelastung unserer Gewässer und die daraus erwachsende Kostensteigerung für die Aufbereitung des Trinkwassers, als Folge unzeitgemäßer und kurzsichtiger Praxis der Stickstoffdüngung, nur eingebildet? Dabei steht diese Praxis unmittelbar im Zusammenhang mit der Forderung der Backbranche nach einem ,optimalen‘ Rohstoff.

Wo fängt eigentlich das Verständnis von Qualität an, wenn nicht bei den Folgen unserer Arbeit? Woran lässt sich Verantwortung ablesen, wenn man vor den ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen der Erzeugung unserer Rohstoffe die Augen verschließt und notfalls den hiesigen Bauern den „Schwarzen Peter“ überlässt, weil man den ,optimalen‘ Rohstoff ja auch aus der Ukraine importieren kann?

Immer wieder stellt sich die Frage, wessen Interessen Präsident Becker und sein Zentralverband eigentlich vertreten. So auch als Becker 2012 die „Aufhebung der Blockadehaltung“ gegen die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen forderte. Weiß der Mann, dass die übergroße Mehrheit seiner Kunden partout und völlig zu Recht keine gentechnisch manipulierten Rohstoffe auf dem Acker und in Brot und Backwaren wünscht?

Wie lange wollen richtige Bäcker eine solche Interessensvertretung noch hinnehmen und mit ihren Innungsbeiträgen finanzieren? Inklusive der kostspieligen, zweifelhaften Werbekampagnen? Oder woher stammen die Mittel für die sündhaft teuren TV-Spots direkt vor der Tagesschau?

Der Ursache allen Übels, dem systematisch erzwungenen ,Größenwahn‘ – ob nun die Größe der Brötchen betreffend oder die der Wachstumsrate der Betriebe – lässt sich nur mit ,Enkel-fähigen‘ Visionen zur Zukunft handwerklicher Betriebe begegnen. Offensichtlich hat der Mangel an diesen, den Zentralverband zur Organisation einer Kampagne verleitet, die den Verbraucher zum Narren halten will.

Kartoffeln

Gute Knollen erkennt man am erdigen Geruch

Ob Linda, Sieglinde oder Adretta: Die Kartoffel gehört zur deutschen Küche wie das Croissant zu Frankreich und der Mozzarella zu Italien. Jeder Deutsche isst im Jahr rund 55 Kilogramm Kartoffeln, frisch zubereitet oder in Produkten weiterverarbeitet. Auf die Vorzüge der Knolle weist die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hin. Im Rahmen der Initiative lädt Slow Food Deutschland e.V. in Kooperation mit dem Bundesverband Deutsche Tafel e.V. am heutigen 13.09.2014 in Kassel zum Aktionstag gegen Lebensmittelverschwendung. Besucher können auf dem Königsplatz nicht verkaufte und aussortierte Kartoffeln und Gemüse selber schälen, schnippeln und als leckeren Eintopf genießen.

Kraftpaket Kartoffel
Im Gegensatz zu dem Vorurteil, sie sei ein Dickmacher, ist die Kartoffel eigentlich ein echtes Kraftpaket. Sie enthält doppelt so viel Eiweiß wie Weizen. Sie versorgt den Menschen mit Magnesium, Kalium, Kalzium, Vitamin C und B. Dank ihrer Kohlenhydrate ist sie ein hervorragender Energiespender und Sattmacher. Und wegen des geringen Fettgehalts und nur 70 Kilokalorien auf 100 Gramm macht sie auch nicht dick.

Wahre Alleskönnerin
Als Mittel gegen Hunger setzte die Kartoffel sich in deutschen Küchen durch. Weltweit gehört die Knolle nach Reis, Weizen und Mais heute zu den wichtigsten Nahrungsmitteln überhaupt. Anpassungsfähig wie sie ist, wächst sie in fast jedem Klima und benötigt nur wenig Wasser. Kartoffeln lassen sich auf vielfältigste Weise variieren. Man kann sie kochen, dämpfen, dünsten, stampfen, braten, schmoren oder frittieren; aus ihnen werden Salate, Suppen, Pürees, Knödel, Aufläufe, Aufstriche und Mehlspeisen. Die Nährstoffe bleiben übrigens am besten erhalten, wenn die Kartoffeln mit Schale gekocht oder besser noch gedämpft werden.

Beliebte Sortenvielfalt
Rund 200 Kartoffelsorten gibt es in Deutschland, 5.000 weltweit. Darunter finden sich mild schmeckende, kräftige oder solche, die fein und intensiv zugleich sind wie die Frühkartoffel. In Deutschland findet man die Kartoffel als Gratin in der Gourmetküche ebenso wie als Kartoffelsalat an der Imbissbude.

Wie man gute Knollen erkennt
Wer Kartoffeln schätzt, kauft sie frisch. Gute Knollen erkennt man im Geschäft am erdigen Geruch und gleichmäßiger gelbbrauner Farbe. Sie sollten nicht muffig riechen und trocken sein. Wer Kartoffelsalat oder Kartoffelpuffer macht, der wählt festkochende Sorten. Für Pommes Frites, Salz- und Pellkartoffeln sind vorwiegend festkochende gut geeignet. Mehlige passen hervorragend in Eintöpfe und lassen sich gut zu Gnocchi, Knödel und Püree verarbeiten.

Aufbewahrung
Kartoffeln lassen sich lange aufbewahren. Dazu sollten sie zwischen vier und sechs Grad, dunkel, trocken und gut durchlüftet aufbewahrt werden. Also raus aus der Folienpackung und nicht in den Kühlschrank legen, sonst werden sie süßlich. Lagern sie zu warm und hell, treiben die Knollen aus. Die Bereiche um die Triebe und grüne Verfärbungen sollten großzügig ausgeschnitten werden. Diese Stellen enthalten wie die Pflanzenkeime das gesundheitsschädliche Solanin, das auch in der Schale enthalten ist. Gekocht halten Kartoffeln zugedeckt zwei bis drei Tage im obersten Kühlschrankfach. Sollen sie länger halten, kann man die gegarten Fitmacher einfrieren. Roh funktioniert es nicht, denn die enthaltene Stärke wandelt sich bei Temperaturen unter vier Grad in Zucker um. Aber das ist auch gar nicht nötig: Kartoffeln lassen sich je nach Sorte mehrere Wochen bis Monate aufbewahren. Frühkartoffeln sollten schnell aufgebraucht werden. Die mittleren und späten Sorten, die es ab jetzt bis zum Frühjahr zu kaufen gibt, halten länger.

Namensverwandte Süßkartoffel
Obwohl vom Aussehen und Namen her verwandt, ist die exotische, mehlige Süßkartoffel eigentlich keine Kartoffel, sondern zählt wie der Knöterich zur Familie der Windengewächse. Auch sie gehört zu den zehn bedeutendsten Nahrungspflanzen weltweit. Bei optimalen Bedingungen (12 bis 14 °C) lassen sich Süßkartoffeln einige Wochen lagern.

www.zugutfuerdietonne.de

Vegan Kochen – so klappt die Umstellung

Besprechung des neuen Kochbuchs von Joni Marie Newman und Celine Steen

Dieses Buch ist gegliedert in neun Kategorien:
Milchprodukte ersetzten
Käse ersetzten
Eier ersetzten
Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte ersetzten
Honig und Gelatine ersetzten
Gluten ersetzten
Soja ersetzten
Raffinierten Zucker ersetzten
Fette ersetzten

Das besondere an diesem Buch ist, dass sehr viele eigentlich nicht veganen Speisen sehr kreativ „veganisiert“ werden, wie z.B Käsefondue, Büffelmozzerella, Schwarzwälder Schinken, Spareribs, Hotdogs, Schnitzel, Cordon-Bleu, Eiersalat, Joghurt, Buttermilch, Saure Sahne, Vollmich- und Weiße Schokolade, Fischstäbchen und und und…
Außerdem gibt es eine Einleitung in der verschiedene Ersatzprodukte und andere Lebensmittel erklärt werden, mit zusätzlichen Hinweisen für Allergiker.

Plus
+ sehr übersichtlich und gut strukturiert
+ viele Bilder
+ wirklich einfallsreiche Rezepte
+ Viele vegane Rezepte von eigentlich nicht veganen Speisen


Minus
– da das Buch aus dem Amerikanischen übersetzt wurde, gibt es viele Zutaten, die in Deutschland nicht (oder nur schwer) zu kaufen sind
– Gerichte sind teilweise sehr, sehr aufwendig oder mit vielen komplizierten Zutaten
– nicht so viele Hauptgerichte (muss nicht unbedingt ein minus sein)

Für wen ist das Buch?
Ich denke, dieses Buch eignet sich für Menschen, die nicht auf ihre „unveganen“ Lieblingsspeisen verzichten wollen, sich dafür aber auch Zeit nehmen können.

Man sollte außerdem schon ein bisschen geübter im Kochen sein und es sollte einem nichts ausmachen, auch mal nach einer Zutat länger zu suchen, in verschiedene Läden zu gehen oder sie im Internet zu bestellen. Gioia Romanowski

Autor: Joni Marie Newman, Celine Steen
ISBN:  978-3-8310-2115-4 (Bestellink)
Wie viele Rezepte: über 200
Preis: 14,95€

Wie beschwert man sich korrekt im Restaurant?

Es kommt eher selten vor – jedoch manchmal gerät auch der Restaurantbesuch zur Enttäuschung. Dann steht der Gast vor der Frage, wie beschwert man sich richtig, ohne dabei unfair zu werden

Bookatable und Gourmet Report geben Tipps für die passende Beschwerde in der Gastronomie

Eine aktuelle Bookatable-Umfrage hat ergeben: 96 Prozent aller Restaurantgäste halten schmutziges Geschirr in der Gastronomie für unverzeihlich. Unsaubere Lebensmittel sind für neun von zehn Gästen ein absolutes Tabu. Und auch wenn gute Gastronomen alles für die Zufriedenheit ihrer Gäste tun, passiert es gelegentlich doch, dass nicht alles perfekt passt.
Klassiker: Das Essen ist nicht warm genug, der Kellner hat die falsche Bestellung aufgenommen oder das Essen schmeckt einfach nicht. Fehler, die zwar durchaus passieren können, aber trotzdem aus Gästesicht angesprochen werden sollten. Doch wie sieht die passende Reklamation im Restaurant aus? Wie beschwert man sich richtig, ohne die Contenance zu verlieren?

Eine Frage des Stils
Schon in der Bibel heißt es: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ – soll heißen: Fehler können jedem passieren. Das sollte sich jeder Gast grundsätzlich vor Augen führen, bevor er das Servicepersonal an den Tisch ruft, um die Arbeit des Kochs oder anderer Mitarbeiter im Restaurant zu beanstanden.
Die Devise lautet: Stil bewahren! Alleine durch die Tatsache, dass im Restaurant das Essen und der Service bezahlt werden muss, hat niemand das Recht beleidigend oder ausfallend zu werden. Die passende Beschwerde wird daher in ruhigem Ton, freundlich und vor allem höflich vorgetragen. Wichtig: Sie muss nicht immer objektiv sein, denn natürlich ist der Gästeeindruck ein subjektives Erlebnis, das man auch so artikulieren kann. Und doch: Höfliche Beschwerden werden wesentlich ernster genommen und führen am Ende auch eher zu einem Ergebnis – etwa dadurch, dass die Rechnung erstattet oder der Gast mit einem guten Wein des Hauses entschädigt wird.

Das Trinkgeld – Gradmesser der Zufriedenheit
Ein Spiel dauert 90 Minuten und abgerechnet wird eben zum Schluss. Wenn sich also weder Koch noch Servicepersonal für eine höflich vorgetragene Reklamation interessieren, gibt es immer noch die Möglichkeit, die Unzufriedenheit über das eigentlich obligatorische Trinkgeld auszudrücken. Kurz gesagt: Wer schlecht bedient wird, darf ruhig auf das Trinkgeld verzichten und beim Bezahlen auch noch einmal darauf hinweisen, warum er sich das Restgeld auf Heller und Pfennig zurückgeben lässt. Der vorher vielleicht unfreundliche Kellnerwird sein Verhalten eventuell doch noch einmal überdenken, wenn sein Geldbeutel darunter leidet.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an
Wer sein Essen oder den Service in einem Restaurant beanstanden möchte, sollte das in jedem Fall sofort dann tun, wenn ihm ein Missstand auffällt. Hintergrund: Wer bis zum Schluss wartet, vermittelt schnell den Eindruck, eigentlich doch nur den Rechnungsbetrag drücken zu wollen. Folge: Wenn die Vorspeise nicht geschmeckt hat, bietet es sich an, dies beim Servieren der Hauptspeise zu äußern. Und wenn der Wein korkt, sollte man das gleich nach dem ersten Schluck bemängeln und sofort eine neue Flasche verlangen – nicht erst, wenn die Flasche bereits geleert ist.

Bezahlgebühren bei der Flugbuchung

Die große Bauernfängerei

Flugportale sind seit vielen Jahren der Renner bei der Ticketbuchung. Doch einige Portale arbeiten mit unseriösen Geschäftspraktiken, die den Kunden übervorteilen. Das Reisemagazin Clever reisen! hat große Flugportale untersucht und berichtet über den neuesten Trick: Bezahlgebühren.

Der Kampf um den Kunden unter den Flugportalen wird gnadenloser und die Tricksereien immer unverschämter. So werden die Portalbetreiber beim Erschließen neuer Geldquellen äußerst erfinderisch. Neuester Trick sind die Bezahlgebühren, die ein enormes Ausmaß annehmen. Der Vorgang dabei ist eigentlich ganz einfach: Der Kunde bekommt am Anfang seiner Buchungsanfrage einen Ticketpreis angezeigt. Dieser soll laut Gesetzesvorgaben eigentlich den zu bezahlenden Endpreis abbilden. Entscheidet sich ein Kunde für ein Ticket und will es buchen, kommt das große Erwachen. Der Anbieter schlägt erst während des Buchungsvorgangs eine Bezahlgebühr auf den eigentlichen Ticketpreis drauf.

Kreditkartengebühren bis zu 35 Euro
Bei der Clever reisen!-Recherche verlangten Flugportale für einen Flug Kreditkartengebühren zwischen 24 Euro und 35,30 Euro. Doch auch bei anderen Bezahlarten haben einige Flugportale mittlerweile überteuerte Gebühren eingeführt und verlangen hohe Aufpreise. Bei der Bezahlart Sofortbanking verlangte ein Portal bei der Stichprobe stolze 28,30 Euro.

Kostenloses bezahlen: Die neuesten Tricks der Flugportale
Die gesetzlichen Vorgaben sind eindeutig. Dem Kunden muss zumindest eine kostenlose Bezahlfunktion angeboten werden. Doch auch hier tricksen die Anbieter. So gestatten einige Flugportale das kostenlose Bezahlen nur mit Kartenvarianten, die in Deutschland wenige Kunden haben. Der Clou: Damit Buchungsportale die von ihnen eigens aufgelegten Kreditkarten an den Kunden bringen, sind Flugbuchungen dann kostenfrei, wenn mit dieser Kreditkarte bezahlt wird.

Einige Metapreisevergleiche wollen das Problem mit den Bezahlgebühren lösen, indem sie auf ihren Internetseiten eine Übersicht der unterschiedlichen Bezahlgebühren anzeigen. Doch noch scheint das System nicht ausgereift: Teilweise wurden falsche Gebühren genannt – in einem Fall wurde der Preis für das Bezahlen mit der Kreditkarte sogar mehr als verdoppelt.

Selbst wenn die meist versteckten Bezahlgebühren immer mehr zum kostspieligen Ärgernis werden, so gibt es doch auch Alternativen. Einige bekannte Portale sind kundenfreundlich und verlangen oft keine Bezahlgebühren beim Kauf von Flugtickets. „Fiel doch mal eine Gebühr an, war diese häufig nur minimal“, lobt Jürgen Zupancic, Chefredakteur der Clever reisen!

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 1/14 seit dem 3. Januar 2014 am Kiosk für 5,50 Euro!
Extra: Airlineguide: Der Wegweiser für Schlauflieger. Mehr als 40 Airlines im Überblick, inklusive Neuigkeiten aus der Business Class und gute Hotels am Flughafen.

Weitere aufregende Themen in der Clever reisen! 1/14:
Reisekataloge 2014: Das Beste für Ihren Urlaub – Trends, Preise und Neuheiten
Rabatte: Sommerurlaub buchen und bis zu 40% sparen
Kanaren Comeback: Sonnenziele zum kleinen Preis
Griechenland: Die besten Wanderrouten auf Chalkidiki
Kalifornien: Die Insel Catalina Island entdecken
Singapur: Neue Orte abseits der Touristenpfade
Ecuador: Unterwegs auf dem Amazonas
Namibia: Mit dem Rad auf Safari
TEST: Linienflieger aus Europa – Wer sind die Besten?
Spartricks vom Profi: Günstige Flugtickets finden

Kaya Yanar

“Apfelstrudel trifft Baklava” – Kaya Yanar live in der Türkei erleben

– Show am 4.09 im Konyaalti Open Air Theater in Antalya
– 10 Euro Rabatt auf Ausflugspaket für ÖGER-Gäste bei Buchung aus Deutschland

Döner oder doch lieber Currywurst? Und was hat Apfelstrudel eigentlich mit der typischen türkischen Süßigkeit Baklava zu tun? Antwort auf diese und weitere Fragen hat der Entertainer Kaya Yanar. Der Komiker nimmt seine Gäste mit in seine unterhaltsame Welt voll von Geschichten über die deutsche und türkische Kultur.

Die Veranstaltung
Bereits im vergangenen Jahr besuchte der deutsch-türkische Comedian Kaya Yanar Antalya und begeisterte tausende Zuschauer in der Comedy- und Kulturshow „Apfelstrudel trifft Baklava“. Auch in diesen Jahr kehrt er wieder zurück ins Land seiner Wurzeln und auf die Bühne Antalyas. Dort präsentiert er am 04.09.2013 um 21:00 Uhr nicht nur die Highlights aus seinen alten Programm, sondern stellt auch sein neues Programm „All Inclusive & Around the World“ vor.
Das Showprogramm von Kaya Yanar findet dieses Jahr im Konyaalti Open Air Theater statt. In dem Amphitheater am Rande des Konyaalti Strandes finden bis zu 3.000 Besucher Platz.

Kartenvorverkauf in Deutschland – 10 Euro Rabatt für ÖGER-Gäste
In Kombination mit einer ÖGER TOURS-Reise an die Türkische Riviera können Eintrittskarten entweder vor Ort bei der Reiseleitung im Hotel oder bereits im Vorfeld von Deutschland aus gebucht werden. Die Tickets enthalten neben den Eintrittskarten für die Show und den Transfers zusätzlich eine kleine Stadtrundfahrt durch Antalya und ein anschließendes Dinner. Vor Ort ist dieses Ausflugspaket für 59,- € erhältlich. Für eine Buchung von Deutschland aus erhalten Besucher einen Rabatt von 10 Euro auf das Ausflugspaket, so dass dieses zum Sonderpreis von 49 Euro erworben werden kann.

Mehr Information oder Ticket-Bestellung von Deutschland aus unter der:
040 – 32001 – 330 (09:00 – 20:00)

Gesponsert wird das Event von den Titanic Hotels, zu denen Resorts an der Türkischen Riviera in Belek und Lara sowie in Istanbul gehören.