Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer

Von Cayenne bis Szechuan

Im Gewürzregal und im Internet werden viele verschiedene
Pfeffer-Spezialitäten angeboten. Dabei handelt es sich aber nicht
unbedingt um „echten Pfeffer“, der in schwarz, weiß und grün zu
haben ist. Echter Pfeffer wird stets vom immergrünen Pfefferstrauch
(/Piper nigrum/) gewonnen.

Manche Varianten sind eng mit dem echten Pfeffer verwandt. Sie
stammen von einer anderen Art aus der Familie der Pfeffergewächse wie
zum Beispiel der Lange Pfeffer (/Piper longum/) und Java-Pfeffer
(/Piper retrofractum/). Die Beeren sind zu einer etwa drei Zentimeter
langen Stange verwachsen und schmecken süß-säuerlich und noch
schärfer als echter Pfeffer. Meist werden die Stangen ganz mitgegart
und anschließend entfernt. Es können aber auch Stücke abgebrochen
und im Mörser zerkleinert oder zermahlen werden. In der
traditionellen indischen Medizin Ayurveda wird der Lange Pfeffer
eingesetzt, um die Verdauung anzuregen und den Körper zu reinigen.

Kubeben-Pfeffer (/Piper cubeba/) war im Europa des 16. Jahrhunderts
ein preiswerter Ersatz für echten Pfeffer. Die schwarzbraunen Körner
mit kurzem Stiel haben einen scharfen und bitteren Geschmack mit einer
leichten Eukalyptusnote und sind Teil der marokkanischen
Gewürzmischung „Ras el Hanout“. Sie werden gerne mit echtem
Pfeffer und Zimt kombiniert und sollten sparsam verwendet werden.

Szechuan-Pfeffer wird von Arten wie /Zanthoxylum piperitum/ aus der
Familie der Rautengewächse gewonnen. Man bricht die getrockneten
Kapselfrüchte auf, um die Samenkörner zu entfernen. Diese
„Pfeffer-Variante“ schmeckt beißend scharf bis prickelnd und
leicht nach Zitrone. Sie würzt in der fernöstlichen Küche
Geflügel, Tofu und Fisch und harmoniert sehr gut mit anderen
Gewürzen wie Knoblauch und Ingwer. Bei der Dosierung sollte man
allerdings vorsichtig sein.

Der bekannte Cayenne-Pfeffer hat nichts mit echtem Pfeffer zutun: Das
fein gemahlene Pulver stammt von der Chilisorte Cayenne (/Capsicum
annuum/). Es gehört zu den schärfsten Gewürzen und wird in fast
allen indischen, indonesischen und chinesischen Reisgerichten
verwendet.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Weitere Informationen:

http://www.aid.de/inhalt/wo-der-pfeffer-waechst-5937.html

Alexandre Couillon

Alexandre Couillon war gerade 22 Jahre alt, als er 1999 gemeinsam mit seiner Frau Céline das Restaurant La Marine auf der französischen Atlantikinsel Île de Noirmoutier eröffnete. Heute zählt es mit zwei Michelin-Sternen zu den besten in ganz Frankreich und der immer noch junge Küchenchef zu jenen Spitzenköchen, denen die Zukunft der französischen Haute Cuisine gehört.

Es gibt Restaurants, deren Name völlig bedeutungslos ist. Solche, bei denen man einfach nicht darauf kommt,
was sich der Besitzer bei der Benennung gedacht hat. Und schließlich gibt es Restaurants, deren Name
Programm ist. Zu dieser Sorte gehört das Restaurant La Marine. Aufgrund seiner Lage am äußersten Zipfel der
Insel Noirmoutier, einer wilden Atlantik-Schönheit nahe der französischen Westküste, hat man von den Tischen
des Restaurants den Hafen und das Meer stets im Blick.
Das kleine, aber überaus feine Restaurant ist jedoch nicht nur wegen seiner idyllischen Lage einen Besuch wert.
Denn hier erlebt man einen der wichtigsten Vertreter der neuen französischen Haute Cuisine bei der Arbeit.
Alexandre Couillon, ein Schüler von Michel Guérard und Thierry Marx, eröffnete es im Alter von 22 Jahren. Mit
nicht einmal 30 hatte er seinen ersten Stern im Guide Michelin erkocht. Eine Ehre, die er im Jahr 2013 mit dem
zweiten Stern verdoppeln konnte.

Lange als eines der vielversprechendsten Kochtalente Frankreichs gefeiert, hat er heute den Schritt zum seriösen
Spitzenkoch längst geschafft. Gemeinsam mit seinem hingebungsvollen Team nimmt Couillon einen geradlinigen,
modernen Kurs auf die französische Küche, basierend auf den Produkten der Insel und darauf, was ihm die
Natur rund um das Restaurant schenkt – und das sind vorwiegend herrlich frischer Fisch und Meeresfrüchte.

Und so hält auch die Speisekarte, was der Name des Restaurants verspricht: Rührei mit Seeigel; Seeteufel mit
einer wunderbaren Stange weißen Spargels, vollendet mit einer Sauce aus Räucheraal und Birne; Kabeljau, überzogen
mit einer leichten Ziegenkäsesauce, mit Zucchini und Charentais-Melone – um nur einige der maritimen
Köstlichkeiten zu nennen, die aus Alexandre Couillons Küche kommen. Das Menü wird dabei stets an den Fang
des Tages angepasst, den der Küchenchef direkt am nur 50 Meter entfernten Fischmarkt im Hafen bezieht.
Jedes Gericht ist ein mit viel Akribie erschaffenes geschmackliches Meisterwerk und kommt als farbenfroher
Kontrast zum modernen schwarz-weißen Dekor des Restaurants auf die Tische – perfekt begleitet von einem
lokalen Wein aus der Vendée. Céline, die Restaurantleiterin und Frau des Küchenchefs, unterstreicht mit ihrer
freundlichen und stets zuvorkommenden Art das Bestreben der Couillons, dem Gast ein harmonisches, ja heimeliges
Genusserlebnis zu bescheren.

So stellt ein Besuch im Restaurant La Marine eine angenehme Abwechslung zur bisweilen übermäßig durchexerzierten
französischen Haute Cuisine dar, ohne dass der Gast dabei aber auf absolute Perfektion und höchste
Qualität verzichten müsste. „Das Kochen ist meine Art der Kunst“, unterstreicht Alexandre Couillon. „Diese
Kunst ermöglicht es mir, schöne Dinge zu erschaffen.“
Im Juni 2016 stellt Alexandre Couillon seine Kunstwerke der kulinarischen Moderne in Salzburg aus: als
Gastkoch des Restaurant Ikarus im Hangar-7.

Gewürznelke

Der süßlich-scharfe Duft von Gewürznelken erinnert an Weihnachten. Die feurigen Blütenknospen verfeinern Lebkuchen, Pfeffernüsse, Spekulatius und Heißgetränke wie Glühwein und Früchtepunsch. Sie geben aber auch Wild, Lamm, Geflügel und Fisch, Chutneys, Gewürzreis, Suppen und Eintöpfen eine würzige Note. Ein Klassiker sind ganze Nelken im Rotkohl und Sauerkraut, die sparsam verwendet und vor dem Verzehr wieder entfernt werden. In der niederländischen Provinz Friesland werden die getrockneten Knospen für die Produktion des Friesischen Nelkenkäses verwendet, der aus Magermilch hergestellt wird. Zudem sind Nelken ein Bestandteil des Currypulvers. Eine frische Orange, bespickt mit einer Handvoll Nelken, erfüllt den Raum mit einem dezenten Adventsduft.

Gewürznelken sind die getrockneten Knospen des Gewürznelkenbaumes ( Syzygium aromaticum ) aus der Familie der Myrtengewächse. Der Baum stammt ursprünglich von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe im Pazifik und erreicht eine Höhe von über zehn Metern und ein Alter von etwa 100 Jahren. Die Knospen müssen vor dem Erblühen von Hand gepflückt werden. Beim anschließenden Trocknen werden sie braun und verlieren drei Viertel ihres Gewichts.

Gewürznelken können bis zu 15 Prozent ätherische Öle enthalten, wobei der Hauptbestandteil das Eugenol ist. Nelkenöl wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und bremst das Bakterienwachstum. So wird traditionell bei Zahnschmerzen empfohlen, eine Nelkenblüte vorsichtig auf dem betroffenen Zahn zu zerkauen.

Am besten kaufen Sie frische Nelken, die sich fettig anfühlen und etwas Öl absondern, wenn man mit dem Fingernagel gegen ihren Stiel drückt. Nelkenpulver sollte stets dunkel und gut verschlossen aufbewahrt werden, da es durch Licht, Wärme und Feuchtigkeit rasch an Aroma verliert.
Heike Kreutz, www.aid.de

Peter Knogl im Hangar7

Auf Interview-Fragen gibt der im tiefsten Niederbayern geborene Peter Knogl eher knappe und prägnante
Antworten. Wer den großgewachsenen Chefkoch nicht kennt, könnte ihn so auf den ersten Eindruck hin gar
für oberflächlich halten. Doch wer einmal Peter Knogls Kreationen kosten durfte, wird nie wieder zu dieser
Fehleinschätzung kommen – und ganz nebenbei in die tiefschürfende Philosophie der Frage „Löffel oder
nicht Löffel?“ eintauchen.

Kochen: Für Peter Knogl ist das die Kunst, Einfaches miteinander zu kombinieren, um Exquisites zu kreieren.
Um dieses Credo zu entwickeln und ihm anschließend auch gerecht zu werden, hat Knogl früh angefangen,
bei den Größten zu lernen: Seit seiner Ausbildung zum Koch hat er in gut zehn Michelin-Stern-prämierten
Restaurants gearbeitet – und bis dato 13 Auszeichnungen erhalten. Bemerkenswerte Stationen und Mentoren
sind etwa das Restaurant Tristan auf Mallorca unter Gerhard Schwaiger, das Restaurant Chantecler im Negresco
in Nizza bei Joel Antunes oder gar die Residenz Heinz Winkler in Aschau im Chiemgau, mit ihrem namensgebenden
Küchenchef. In mehr als 20 Jahren hat Knogl so nicht nur wichtige Auslandserfahrung gesammelt. Er hat vor allem vieles
aufgeschnappt, neue Produkte, Küchen und Arten des Kochens kennengelernt. Seit dem Jahr 2007 als Küchenchef
im Cheval Blanc des Basler Hotels Les Trois Rois tätig, ist Knogl nun bestrebt, diese Erfahrungen mit seiner
eigenen Philosophie zu verknüpfen und in außergewöhnlich schmackhaften Kreationen auf die Teller der Gäste
zu bringen.

Und das Ergebnis kann sich wahrlich schmecken lassen: Bereits sechs Monate nach seiner Ankunft hob er die
Küche des ältesten Stadthotels der Schweiz auf Weltrangniveau und erhielt den ersten Michelin-Stern. Es folgten
18 Gault Millau-Punkte, die Auszeichnung zum Aufsteiger des Jahres und ein Jahr später prompt zwei Sterne im
Guide Michelin. Nach der Wahl zum Koch des Jahres 2011 wurde Knogl im Jahr 2015 erneut zum Koch des Jahres in der
Schweiz gewählt, erhielt 19 Punkte vom Gault Millau und als perfekte Draufgabe seinen dritten Michelin-Stern.

Die lange Liste der Ehrungen bestätigt, was Kritiker und Gourmets über Knogl zu berichten wissen: Seine
Kreationen sind seit Jahren von einer fast schon unheimlichen Konstanz auf hohem Niveau und werden schnell
zu echten Klassikern. Was in den Lobeshymnen auf Knogl stets hervorgehoben wird, ist die unglaubliche
Komplexität seiner Gerichte. Die Gourmetwelt spricht von einer ungeahnten Tiefe, die der Chef aus Niederbayern
immer wieder scheinbar mühelos erreicht. Stets nach seinem Credo, das Einfache so zu kombinieren, dass sich
dem Genießer immer wieder eine komplexe, exquisite Geschmackswelt eröffnet.

Nach eigenen Angaben geht Knogl bei der Ideenfindung für seine neuen Werke eher intuitiv vor. Dementsprechend
kann ein weiterer genialer Einfall bereits nach fünf Minuten – oder eben erst nach fünf Monaten kommen.
Wenn es darum geht, echte Geschmackserlebnisse zu präsentieren, sind Soße und Jus die bevorzugten Mittel
der Wahl. So versucht Knogl stets, seine Gerichte mit einem Löffel zu servieren – denn hier „passt alles drauf.
Ein Löffel bringt alle Geschmäcker gleichzeitig in den Mund.“ Ein Messer bekommt der Gast nur, wenn es nicht
anders geht – also in der Regel bei Fleischgerichten.
Im Cheval Blanc findet der Genuss-Suchende somit Kreationen wie beispielsweise Gänseleber, Feigenkonfit und
Earl-Grey-Cassis-Gelee. Ein Messer hingegen braucht man bei Bresse Taube mit Salzzitrone, Karotten Mousselin
und marokkanischen Aromen oder bei Rotbarbenfilet mit knusprigen Schuppen, Safran, schwarzem Knoblauch
und Tomaten-Vinaigrette.

Möchte man einmal selbst mit dem Löffel in Knogls Geschmackswelten eintauchen, bietet sich den ganzen
Dezember lang im Hangar-7 die Gelegenheit dazu.

www.hangar-7.com

Sebastian Prüßmann, Stuttgart

Mit Wildkräutern schmackhaft verführen: Wildkräuter sind Trumpf in der Küche von Sebastian Prüßmann, Chef des Restaurant Zirbelstube im Althoff Hotel Am Schlossgarten in Stuttgart. Vier Kräutersammler ziehen täglich, ausgestattet mit einem Korb zum Sammeln, Schere und Papier durch die Schwäbische Alb um Brennnessel, Löwenzahn, Petersilie, Schafgarbe, Pimpinelle, wilden Koriander, Brunnenkresse, Klee und Rauke frisch und direkt in die Küche des Restaurants zu liefern, damit das Küchenteam daraus immer wieder neue gesunde Köstlichkeiten zaubern kann. Die jungen, zarten Kräuter harmonieren perfekt mit den aromatischen Baby Leafs. Dekorative Blüten von Veilchen, Stiefmütterchen, Sauerklee und Ringelblüten bereichern den farbenfrohen Mix eines jeden Gerichts. Je nach Saison kommen andere Blüten zum Einsatz.

So ist Weiße Edelziege mit Rucola und heimischen Kräutern ebenso auf der Karte zu finden wie Steinbutt verfeinert mit Koriander oder Gefüllter Mini-Kohlrabi mit Sauerklee. Salatkreationen aus Wildkräutern inspirieren den Spitzenkoch immer wieder zu ausgefallenen Gerichten: Ob exotisch mit Gelbschwanzmakrele mit Auster, klassisch mit Taubenbrust oder Felchen mit Kapuziner Blättern. Seit 2013 ist Sebastian Prüßmann Küchenchef im Althoff Hotel Am Schlossgarten. Er begeistert seine Gäste mit französischer Küche und überrascht dabei stets mit innovativen Elementen: Klassische Rezepte werden modern interpretiert und mit regionalen Einflüssen zu aromatisch-kontrastreichen Kompositionen vereint.

Inspiration findet der 34-jährige Koch auf Reisen und an freien Tagen. Neue kulinarische Kreationen entwickelt er gemeinsam mit seinem Team. „Ein Küchenchef ist immer nur so stark wie das Team, das hinter ihm steht“, sagt der gebürtige Rheinländer. Im Mittelpunkt stehen für ihn immer das Produkt und sein Geschmack. Geprägt von seinem Mentor Nils Henkel, ehemals Chefkoch im Schlosshotel Lerbach, widmet sich Prüßmann mit besonderer Leidenschaft der vegetarischen Küche. Aus diesem Grund hat er den pflanzlichen Köstlichkeiten ein ganzes Menü mit dem vielsagenden Titel „Gemüse-Liebe“ gewidmet.
In puncto Gemüse kooperiert das Team der Zirbelstube unter der Regie von Sebastian Prüßmann mit dem regional ansässigen Keltenhof in Filderstadt. Der Keltenhof ist ein gewachsener Gemüsebaubetrieb, der im integrierten Anbau Blattsalate, Gemüse und Kräuter auf den fruchtbaren Felder vor den Toren Stuttgarts kultiviert – als auch Kräuter, Baby Leaf und Wildkräutersalat anbaut.

Während der Vegetationsperiode von Mai bis Oktober dominieren die eigenangebauten Salate und Kräuter im Sortiment. Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie werden morgens geerntet, mittags verarbeitet und sind anschließend auf dem Weg zum Kunden. Sorgfalt und höchster Respekt gegenüber dem Produkt bestimmen Ernte, Transport und Weiterverarbeitung.

Trotz der hohen Ansprüche an sein Team und sich selbst legt Prüßmann stets Wert darauf, dass der Spaß beim Kochen nicht verloren geht: „Nur so bleibt jeder einzelne motiviert, jeden Tag sein Bestes zu geben und den Gast glücklich zu machen.“ Ausgezeichnet mit einem Michelin Stern, pflegt sie französische Küche mit regionalen Akzenten. Behutsam renoviert und seit August 2014 wieder geöffnet, bietet sie einen ebenso gemütlichen wie stilvollen Rahmen für private und geschäftliche Anlässe. Im Sommer serviert das Team die feinen Kreationen auch auf der Terrasse mit Blick auf den Schlossgarten.

www.hotelschlossgarten.com

Tristan Brandt

Tristan Brandt und sein Team haben es geschafft. Der Guide Michelin hat das Restaurant Opus V mit einem Michelin- Stern geehrt.

Mit großer Spannung wurde im Mannheimer Opus V die Erscheinung des neuen Michelin- Guides erwartet. So war die Freude riesig, als die neuen Sterne bekanntgegeben wurden und das Opus V auf der begehrten Liste stand. Küchenchef Tristan Brandt hat damit einmal mehr bewiesen, dass sich sein Lebensmotto auszahlt: „Wer etwas im Leben erreichen möchte, muss hart dafür arbeiten”.

Erst vor einem Jahr wurde das Restaurant Opus V in der sechsten Etage des Modehauses Engelhorn eröffnet und hat seitdem seine Gäste begeistert. Die saisonale und regionale Küche besticht ohne modischen Schnickschnack. Sie bildet die transparente Grundlage, auf der das Team um Küchenchef Tristan Brandt zeitgemäße Gerichte zaubert. Ergänzungen aus ganz Deutschland und der internationalen Küche runden die Produktpalette ab. Der Leitfaden bleibt dabei aber stets:
„Experimentieren ja, aber die Identität und der Geschmack der Produkte sollen stets erhalten bleiben.“ Kein Wunder also, dass auch die Kritiker von Michelin entzückt waren und dem jungen Haus den verdienten Stern verliehen. Das Opus V schlägt damit einen steilen Weg bergauf ein. Gratulation!

Doch nicht nur in Mannheim kann man in den Genuss des Talentes von Tristan Brandt, dem neuen Stern am Gourmethimmel, kommen. Als Mitglied der internationalen Agentur Chefservices steht Tristan Brandt für Showauftritte oder fachliche Dienstleistungen in Gastronomie, Wirtschaft, TV und Medien zur Verfügung.
www.chefservices.de
www.restaurant-opus-v.de

Eine der besten Glückwunschadresse nach dem Sterneregen erhielten Brandt von Ayda auf Facebook:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10152586867753124/?type=1

Alle Ergebnisse des Michelin 2015:
www.gourmet-report.de/artikel/345871/Alle-News-zum-Michelin-2015/

Ralf Bos

Delikatessen-Papst Ralf Bos wird von deutschen Gastronomen zum Besten der Besten in 2014 gewählt
– Auszeichnung ist bedeutende Bestätigung aus der Branche für besondere Leistungen

Mit einem eindrucksvollen Ergebnis haben jetzt deutsche Gastronomen den Kulinarik-Experten Ralf Bos als „Bester der Besten“ gewählt. Der von dem Branchenmagazin Port Culinaire schon zum dritten Mal ausgelobte Award „Best-of-the-best“ zeichnet sich dadurch aus, dass die jeweiligen Preisträger von der gesamten Branche gewählt werden, und nicht von einer ausgesuchten Jury. Der in Deutschland als Delikatessen-Papst bekannt gewordene Bos gewann in den beiden Kategorien Grand Seigneur und Unternehmen 2014 jeweils mit großem Abstand. Die Gastronomen bewerteten damit sowohl seine Leistungen als Innovator, Chef und Mensch, als auch die von Ralf Bos gegründete Bos Food aus Meerbusch als innovativstes, zuverlässigstes und fairstes Unternehmen aus der Foodbranche im Hinblick auf Service und Preisgestaltung. „Ich fühle mich geehrt, dass unsere Bemühungen auf eine so große Resonanz stoßen. Das ist eine Motivation für unser gesamtes Team. Und es ist eine Bestätigung dafür, dass wir stets kompromisslose Top-Qualität bei Lebensmitteln und eine uneingeschränkte Servicebereitschaft für jeden Kunden anbieten.“, so der 53jährige, der bei der Preisverleihung anwesende Mitarbeiter auf die Bühne holte, und ihnen den Preis in Anerkennung deren Leistungen überreichte.

Die Branche spiegelt mit ihrem Urteil die besonderen Alleinstellungsmerkmale wider, die er mit seinem Unternehmen Bos Food entwickelt hat und die zugunsten von tausenden Top-Gastronomen und Spitzenköchen, sowie Hobbyköchen und einer steigenden Zahl von Endverbrauchern täglich umgesetzt werden. So werden nach ausgiebigen Verkostungen stets nur beste Delikatessen in die umfangreiche Genusswelt von Bos Food aufgenommen und angeboten. Eine ausgeklügelte Logistik sorgt für die Zustellung der Produkte innerhalb eines Tages. Mindestbestellmengen gibt es bei keinem einzigen Produkt. Darüber hinaus beraten die Experten von Bos Food die Kunden bei Bedarf am Telefon über die Delikatessen und ihre Einsatzmöglichkeiten. Neben einem Portal für Internetbestellungen wurde darüber hinaus für Endverbraucher ein Show Room eingerichtet, der mit mehreren tausend Delikatessen einen ersten Einblick in das gesamte Angebot gibt. „Nur mit besten Zutaten kann ich Gerichte machen, die unvergleichlich gut schmecken. Das möchten wir mit unseren vielfältigen Anstrengungen beweisen. Wir lieben Delikatessen und leben für sie. Das kann jeder überprüfen, für den Geschmack wichtig ist, und der sich etwas gönnen möchte.“, erläutert der ehemalige Koch, Sommelier und Restaurantdirektor Bos das gelebte Credo des Unternehmens.

Für seine Innovationen in der Branche der Delikatessen wurde der dreifache Familienvater in den letzten Jahren diverse Male prämiert. Er verschaffte sich zudem als Autor mehrerer Fachbücher ein Renommee. Speziell sein Buch über die Diamanten der Küche, „Trüffel und andere Edelpilze“, gilt als Standardwerk über die einzigartigen Edelpilze.

www.bosfood.de

Christian Le Squer

3-Sterne-Koch Christian Le Squer, zuletzt im Restaurant Ledoyen, bringt ab dem 28. Oktober 2014 seine umfangreiche Expertise auf dem Feld der französischen Haute Cuisine als neuer Executive Chef im Four Seasons Hotel George V in Paris zur Anwendung.

Die Auszeichnung mit drei Michelin Sternen seit nunmehr zwölf Jahren in Folge unterstreicht die herausragende Qualität und Kontinuität von Christian Le Squer. Er ist ein zielstrebiger Küchenchef und sieht sich selbst als Schöpfer von Aromen und Geschmacks-Komponist dazu sammelt und formt er Zutaten, um sie stets zu verfeinern und nur das Beste aus ihnen zu ziehen. Meeresaromen aus seiner bretonischen Heimat dienen als Basis, aus der er kontinuierlich außergewöhnliche Geschmackserlebnisse kreiert und harmonisch-kulinarische Kunstwerke erschafft.

Im Four Seasons Hotel George V, eines der prestigeträchtigsten Hotels der französischen Hauptstadt und eines der luxuriösesten Häuser weltweit, setzt Christian Le Squer – heute ein Pariser – alles daran, die französische Lebensart mittels seiner Küche zu verbreiten. Hierfür präsentiert er eine sich stets weiterentwickelnde Haute Cuisine und vermittelt eine Leichtigkeit, die sich klar abgrenzt von der Opulenz der traditionellen Paläste der Stadt.

Christian Le Squer wird eigens für das Four Seasons Hotel George V Signature Gerichte kreieren, die im Einklang mit der repräsentativen Geschichte und Stellung des Hauses in der Welt stehen. Seine besondere Note zeigt sich in seiner Küche, die traditionelle mit modernen Elemente zeitgemäß vereint: ästhetisch, elegant und farbenfroh. Er ist besonders stolz darauf, den Signature-Gerichten – die Momente schaffen und Empfindungen hervorrufen – seinen eigenen Schliff zu geben und seinen Gästen ein hochklassiges gastronomisches Erlebnis zu bieten.

José Silva, seit Juni 2014 General Manager des Four Seasons Hotel George V, zeigt sich begeistert: „Wir sind erfreut, einen Mann mit einem so großen Namen in unserem Hotel willkommen zu heißen. Im Four Seasons Hotel George V bieten wir Christian Le Squer die ideale internationale Bühne für sein Talent und seine Leidenschaft. Während der letzten fünfzehn Jahre hat sich das Haus einen sehr hohen Standard aufrechterhalten. Mit der Berufung von Christian Le Squer schreiben wir ein völlig neues Kapitel dieser Erfolgsgeschichte und bieten unseren Gästen unvergessliche und feierliche Momente. Wir sind überzeugt, dass unser neuer Executive Chef dieses ehrgeizige Ziel erreicht und freuen uns darauf, dieses Abenteuer gemeinsam mit ihm zu begehen.“

Christian Le Squer tritt die Nachfolge von Eric Briffard an, der seit 2008 als Executive Chef im Four Seasons Hotel George V tätig war. Dank Eric Briffard und seiner klassischen sowie anspruchsvollen Kochkunst mit den feinsten Zutaten zählte das Le Cinq stets zu den elegantesten und edelsten Restaurants von Paris. „Ich möchte Eric Briffard für die letzten vier Jahre danken, in denen er einen exzellenten Ruf des Four Seasons Hotel George V und seinem Restaurant Le Cinq etabliert hat“, so José Silva.

www.fourseasons.com
http://fr.wikipedia.org/wiki/Christian_Le_Squer

Steffen Sinzinger

Der umtriebige Berliner Küchenchef und passionierte Foodblogger Steffen Sinzinger hat kürzlich zum Welttag des Buches mit seinem nächsten Projekt die Kunst der Kochbücher aufs Korn genommen. Auf der Seite Kochbuchecke.de gibt er Kochbuchbesprechungen der unterschiedlichsten Autoren ein Podium, ihre Rezensionen zu veröffentlichen. Dabei ist ihm eine aussagekräftige Bewertung, welche auch in einem speziellen Punktesystem dargestellt wird, sehr wichtig. S. Sinzinger ist stets auf der Suche nach weiteren Kochbuchbegeisterten, welche auch ihre Kritik auf dieser Plattform teilen möchten. Es verspricht ein höchst beachtenswertes Projekt zu werden.

www.kochbuchecke.de

Europäische Koch-Festival

World-Toques*Euro-Toques hatte zum 16. Europäischen Koch-Festival aufgerufen, und viele Betriebe und Restaurants samt ihrer Sterne-Köche nahmen europaweit teil. Der im schwäbischen Kaisersbach ansässige Zertifizierungsbetrieb, Euro-Toques, hatte bewusst alle Gastronomen dazu aufgerufen teilzunehmen. Die Euro-Toques-Philosophie, auch mit der Unterstützung der Europäischen Kommission, soll am Koch-Festival von vielen Betrieben und Köchen umgesetzt werden. Transparenz, Nachhaltigkeit, Frische und Regionalität stehen stets im Vordergrund – Chemie und fremde Zusätze haben im Essen nichts verloren.

Der Einsatz regionaler Qualitätsprodukte ist neben Überzeugung und Steigerung der Wirtschaftskraft ansässiger Unternehmen, das wichtigste Kriterium für die Teilnahme beim Europäischen Koch-Festival. Unter allen neuen Betrieben nahm auch in diesem Jahr das Waldhotel Cottbus am 30.05.2013 an dieser Aktion teil. Welches Thema ließe sich im Jahr 2013 besser mit diesen Aspekten verbinden, als Ludwig Leichhardt. Ein besonders schmackhaftes 3-Gang-Menü gab es deshalb an diesem Tag auch ohne Vorbestellung im Restaurant „Hubertus“. Lausitzer Fisch gepaart mit internationalem Flair frisch auf den Tisch.

Das nächste Europäische Koch-Festival findet am Donnerstag, den 29. Mai 2014 überall in Europa statt und jeder Gastronom kann sich bereits das Anmeldeformular für die kostenlose Teilnahme auf der Homepage www.kochfestival.de runterladen und an die Geschäftsstelle faxen +49(0)7184-2918129 oder mailen info@kochfestival.de .

Alle teilnehmenden Restaurants im täglich aktualisierten Restaurant-Guide auf
www.kochfestival.de