Sterne Cup der Köche

Schnee a la carte heißt es in Ischgl von 9. bis 13. Januar 2017, wenn zehn internationale Künstler beim Schneeskulpturenwettbewerb „Formen in Weiß“ das Skigebiet mit ihren Schneekreationen garnieren. Ob Chefkoch am Herd, Sterne mit Hauben, ein Kochlöffel auf Slalomfahrt, eisgekühlte Champagnerflöten oder ein Spanferkel am Drehspieß – beim diesjährigen Motto „Sterne Cup der Köche“ sind der Kreativität der Schneekünstler keine Grenzen gesetzt. Ab dem Startschuss am 9. Januar kochen die ausgewählten Bildhauer mit dem Ischgler Schnee ihr eigenes Süppchen. Innerhalb von nur fünf Tagen entstehen bis zu zehn Meter hohe Skulpturen auf über 2.300 Meter Seehöhe verteilt im Skigebiet und verwandeln die Silvretta Arena in eine Outdoor Küche. Wer letztendlich den Geschmack der Ischgler Preisrichter am besten getroffen hat, erfahren die Künstler am 15. Januar bei der Siegerehrung. Ischgl-Gäste können von Anfang an dabei sein und den Schneekünstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, oder die mehr als überlebensgroßen Skulpturen bis Ende März beim Skifahren auf und neben den Pisten genießen. Denn: So lange bleiben die eisigen Gebilde dank der Schneesicherheit in der Silvretta Arena garantiert „frisch“. Eine Karte mit Erklärungen und Standorten der „Formen in Weiß“ ist kostenlos vor Ort erhältlich. Wer echte Sterneköche im Skigebiet in Action erleben will: Am 2. und 3. April 2017 liefern sich internationale Spitzenköche beim 20. „Sterne Cup der Köche“ in der Silvretta Arena spannende Duelle im Riesenslalom und am Herd.

Die Idee für „Formen in Weiß“
Wohin mit dem ganzen Schnee? Das haben sich die Ischgler vor 24 Jahren gefragt und mit dem Schneeskulpturenwettbewerb „Formen in Weiß“ ein Kunstprojekt entwickelt. Seitdem senden Bildhauer aus aller Welt jedes Jahr ihre Entwürfe an die Ischgler Jury. Diese wählt die besten Ideen aus und lädt zehn Künstlerpaare zur Umsetzung in die Silvretta Arena ein. So entstehen im 238 Pistenkilometer großen Skigebiet innerhalb von nur fünf Tagen bis zu zehn Meter hohe Meisterwerke aus Schnee. Das Besondere: Jedes Jahr gibt es ein neues Motto. Mit überlebensgroßen Skulpturen von Dieter Bohlen beim Thema „Castingshows“, den Gründern der Silvrettaseilbahn AG zum 50. Jubiläum der Seilbahnen oder einem VW-Käfer beim Rückblick auf die „Volkswagen-Zeit“ wurden bereits die verschiedensten Themen eiskalte Realität. Dieses Jahr verwandelt sich das Skigebiet unter dem Motto „Sterne Cup der Köche“ passend zum 20. Jubiläum der legendären Ischgl-Veranstaltung in eine spektakuläre Kocharena.

www.ischgl.com

Michelin kommt Dezember!

Guide MICHELIN Deutschland 2017 erscheint Anfang Dezember 2016 im Handel

Die jährlich mit Spannung erwarteten Empfehlungen zu den besten Hotels und Restaurants in allen Preisklassen des Guide MICHELIN Deutschland 2017 gibt der weltweit agierende Reifenhersteller am 1. Dezember 2016 bekannt. Das Buch erscheint wenige Tage später im Handel. Die umfangreich aktualisierte Auflage ist in Deutschland für 29,95 Euro, in Österreich für 30,80 Euro und in der Schweiz für 39 Franken erhältlich. Das Spektrum der empfohlenen Häuser reicht vom Landgasthof bis zum Feinschmeckerlokal sowie von der einfachen und gut geführten Familienpension bis hin zum traditionsreichen Grandhotel. Diese Vielfalt macht den Guide MICHELIN zum idealen Reisebegleiter für Geschäfts- und Ferienreisende.

Guide MICHELIN Schweiz 2017 kommt am 7. Oktober
Die neuen Sterne am Schweizer Gastronomiehimmel präsentiert der Guide MICHELIN Schweiz 2017 am 5. Oktober 2016. Der weltweit renommierte Hotel- und Restaurantführer kommt bereits ab dem 7. Oktober 2016 in den Handel. Der Preis beträgt in Deutschland 29,95 Euro, in Österreich 30,80 Euro und in der Schweiz 33 Franken.

Unabhängige Tester garantieren hohe Qualität
Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein Team aus hauptberuflichen, fest angestellten Michelin Inspektoren verantwortlich. Die für ihren hohen Anspruch bekannten Tester sind ausgewiesene Fachleute aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe. In den vergangenen zwölf Monaten waren sie in Deutschland unterwegs, um anonym neue Häuser zu besuchen und die bereits im Guide MICHELIN aufgenommenen Adressen zu überprüfen. Dabei gingen sie nach strengen Maßstäben vor.

Roher Fisch für ein langes Leben?

Japanische Kost soll Sterblichkeit verringern

Wenn es um das Alter geht, haben Japaner weltweit die Nase
vorn. Die hohe Lebenserwartung wird auch mit der gesunden japanischen
Kost in Verbindung gebracht. Eine aktuelle Studie aus dem britischen
Ärzteblatt bekräftigt die Vermutung, dass eine Ernährung mit viel
Reis, Gemüse und Fisch einen Beitrag zu einem langen Leben leisten
kann.

An der Untersuchung nahmen knapp 80.000 Menschen im Alter von 45 bis
70 Jahren teil. Sie wurden zu ihren Ernährungs- und
Lebensgewohnheiten befragt.

In Deutschland ist es eine Pyramide, in Japan ein Kreisel: Im Jahr
2005 hatten die japanischen Behörden einen „Nahrungskreisel“ mit
vier Stufen von hohem zu niedrigem Verzehr entwickelt, um der
Bevölkerung die Prinzipien einer gesunden Ernährung zu
veranschaulichen. Der Japaner soll viel Getreide, also Reis, Nudeln
und Brot essen, gefolgt von Gemüse. Auf der dritten Ebene stehen
Fisch, Sojabohnen, Eier und Fleisch, während Obst und Milchprodukte
in nur geringen Mengen gegessen werden sollen.

Mitarbeiter des Nationalen Zentrums für globale Gesundheit und
Medizin in Tokio brachten die Angaben zur Ernährungsweise der
Studienteilnehmer mit späteren Todesfällen in Zusammenhang. Anhand
einer Skala von 0 bis 70 bestimmten die Wissenschaftler, wie stark
sich die Probanden an die Empfehlungen des japanischen
Gesundheitsministeriums hielten. Das Fazit: Wer sich stark an die
Empfehlungen des „Nahrungskreisels“ hielt, hatte im Laufe der
folgenden 15 Jahre eine um 15 Prozent geringere
Sterbewahrscheinlichkeit. Jeder 10-Punkte-Anstieg auf der Skala
führte zu einer Reduktion der Sterblichkeit um 7 Prozent.

Doch trotz aller Forschungen, Statistiken und deren Interpretation:
Ein Rezept für ein langes Leben gibt es nicht. Die Lebenserwartung
ist von vielen verschiedenen Faktoren wie dem Lebensstil, der
Gesundheitsversorgung und nicht zuletzt auch von den Genen abhängig.
Wie stark der Einfluss der Ernährung ist, darüber kann nur
spekuliert werden.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen: www.bmj.com/content/bmj/352/bmj.i1209.full.pdf

Sascha Ludwig

Dritte Filiale eröffnet Anfang 2016 in Berlin Neukölln

Im Szenekiez Neukölln entsteht derzeit unweit des Landwehrkanals und Maybachufers die dritte Filetstück-Filiale. Anfang des nächsten Jahres wird das neue Restaurant mit Fleischtresen und Reifeschränken in der Sanderstraße eröffnet. In den letzten Jahren konnten die Betreiber eine sehr hohe Nachfrage und Auslastung in den Restaurants verzeichnen. Mit der neuen Filiale wolle man auch im aktuellen Szenekiez besten Fleischgenuss auf höchstem Niveau anbieten.
„Ein Rind, das sein Leben artgerecht auf einer saftigen Wiese verbracht hat, schmeckt ganz anders als Ware aus dem Supermarkt. Wir zelebrieren gutes Rindfleisch, dass außerdem durch mehrwöchige Trockenreifung einen unverwechselbaren aromatischen Geschmack entwickelt und zart auf der Zunge zergeht“, begründet Filetstück-Geschäftsführer Matthias Martens seine Genussphilosophie und das sechsstellige Investitionsvolumen.

Auf einer Gastraumfläche von 130 Quadratmetern entstehen im typischen Filetstück-Style 50-60 Plätze auf original italienischem Mosaikboden und unter strahlenden Kronleuchtern. Die Gäste können perfekt zubereitete Steaks vor Ort genießen oder, wie in gewohnter Filetstück-Tradition, das Qualitäts-Fleisch direkt vom Restaurant mit nach Hause nehmen.

Ob Freesisches Entrecôte, bestes John Stone Filet oder Pommersche Hochrippe – im „Filetstück – Das Urgestein“ in der Schönhauser Allee und im „Filetstück – Das Gourmetstück“ in der Uhlandstraße kommen Fleischliebhaber schon heute bekanntermaßen auf ihre Kosten. Für kreative Gourmetkunst sorgt Küchenchef Sascha Ludwig seit vier Jahren im mit 15 Gault Millau-Punkten ausgezeichneten „Filetstück – Das Gourmetstück“. Erst kürzlich bewertete der Falstaff das Restaurant mit 88 Punkten, während „Das Urgestein“, das laut Feinschmecker zu den 40 besten Steak-Restaurants Deutschland zählt, mit 86 Falstaff- Punkten abschnitt.

www.filetstueck-berlin.de/cms/

Unkraut in der Küche

Wiesenkerbel wartet auf seine Entdeckung

Im Vergleich zu Brennnessel, Löwenzahn und Giersch fristet Wilder Kerbel oder Wiesenkerbel ein Schattendasein unter den Wildkräutern. Dabei ist der bis zu 150 cm hohe Doldenblütler überall in Mittel- und Nordeuropa an Waldrändern und auf Wiesen zu Hause und wahrlich nicht zu übersehen. Essbar sind alle Teile der Pflanze – die verzweigten Stängel, die auf der Unterseite behaarten farnartigen Blätter, die geschlossenen Blütenstände und im Herbst sogar die Wurzeln.

Schon beim Zerreiben der Blätter in der Hand bekommt man einen Vorgeschmack auf das herbe, erdige Aroma des Wiesenkerbels – eine intensive Mischung aus Möhre und Petersilie. Dips, Kräuterquark oder -butter, aber auch cremigen Suppen und Soßen gibt er eine frühlingshafte Note. Prima Partner sind Eier, Kartoffeln und Reis, darüber hinaus zartes Gemüse, allen voran frischer Spargel, sowie helles Fleisch und Fisch.

Die Verarbeitungsmöglichkeiten sind dabei vielfältig. Frisch geerntet und gehackt machen sich die Blätter gut als Würzmittel. Sie sind jedoch auch in einer Marinade gut aufgehoben. Langes Kochen behagt dem Wiesenkerbel allerdings gar nicht. Dadurch verliert er seine pikante Frische. Das Kraut wird am besten kurz vor Ende der Garzeit zugegeben oder über das fertige Gericht gestreut.

Wie die meisten Wildkräuter ist Wiesenkerbel reich an ätherischen Ölen. Darüber hinaus enthält er nennenswerte Mengen an Beta-Carotin und Vitamin C, Magnesium und Eisen.

Die Kultur von Wiesenkerbel im eigenen Garten erübrigt sich eigentlich. Dort kann man seinen kultivierten Bruder, den Echten Kerbel, aussäen. Er ist extrem anspruchslos und gedeiht auf allen Böden. Als herbe Ergänzung bietet sich dann in der freien Natur gesammelter Wiesenkerbel an. Zum Leidwesen der Landwirte findet er sich auf nährstoffreichen Wiesen und Äckern im Überfluss. „Allerdings hat der Wiesenkerbel zwei stark giftige Verwandte, den gefleckten Schierling und die Hundspetersilie“, warnt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. Auf Nummer sicher geht, wer im Rahmen einer geführten Kräuterwanderung Standorte des Wiesenkerbels erkundet und diese dann immer wieder zur Ernte aufsucht.
Eva Neumann, www.aid.de

Rotklee

Rotklee, gemeinhin auch Wiesenklee genannt, kennt jedes Kind. Die krautige, 20 bis 40 Zentimeter hohe Pflanze mit ihren in Dreiergruppen angeordneten Laubblättchen, den leicht kantigen Stängeln und den rot bis rosa gefärbten Kugelblüten ist hierzulande ein verbreiteter Wiesenbewohner. Weitgehend unbekannt ist jedoch, dass ihre jungen Triebe, Blätter und Blüten durchaus schmackhaft sind.

Die mild-würzigen Triebe und Blätter schmecken im Frühsommer am besten. Sie erinnern ein wenig an Feldsalat und machen sich besonders gut in Frühlingssuppen und Salaten. Weit vielfältiger sind allerdings die leicht süßen, nussigen Blüten. Bis in den Oktober liefert der Rotklee ständig Nachschub. Über Salate oder Gemüsegerichte gestreut, in Quark- oder Käsegerichten bilden sie wunderschöne Farbakzente. Leckere Partner sind beispielsweise Gurken und Zucchini. Auch in der süßen Küche, etwa auf der Dessertcreme oder dem Obstsalat, findet sich manch ein Platz für die Farbtupfer. In Wasser eingefroren werden sie zum Hingucker in der Bowle. Getrocknet werden die Blüten wie Mehl verwendet. Und aus ihren Samen lassen sich mit nur wenig Aufwand auch auf der Fensterbank Sprossen ziehen, die besonders beliebt sind im Salat oder gestreut auf ein Brot mit Butter oder Frischkäse.

Roter Wiesenklee ist reich an Vitamin C und Provitamin A, Eiweiß und Mineralstoffen. Den darüber hinaus reichlich enthaltenen Isoflavonen verdankt der Rotklee seine Beliebtheit in der Naturheilkunde. Diese sekundären Pflanzenstoffe sollen Beschwerden in den Wechseljahren lindern und hormonabhängigen Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs vorbeugen. Sie sind übrigens auch Bestandteil von zahllosen Nahrungsergänzungsmitteln. „Der Nachweis für die behaupteten günstigen Wirkungen der Isoflavone steht bislang aus.

Hinzu kommt, dass sie im Verdacht stehen, Schilddrüsenunterfunktion zu fördern“, erläutert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. „Die gezielte Einnahme von Isoflavonen aus Nahrungsergänzungsmitteln ist daher nicht zu empfehlen.“ Im Wiesenklee seien die Pflanzenfarbstoffe genau wie die ebenfalls vorhandene Oxalsäure in so geringen Mengen enthalten, dass nichts dagegen spricht, Speisen ab und zu mit der Wiesenpflanze aufzupeppen. „Wenn ich die Wahl habe zwischen Tablette und zum Beispiel Klee, kann sich jeder selbst die Frage beantworten, mit was ich meinem Körper etwas Gutes tue“, so Seitz.

Der rote Wiesenklee wächst gut auf nährstoffreichen Wiesen, sowie an Weg- und Ackerrändern. In der Landwirtschaft wird er als eiweißreiches Tierfutter und als Gründüngerpflanze angebaut. Gartenbesitzer können den mehrjährigen, tief wurzelnden Klee gezielt an sonnigen bis halbschattigen Standorten aussäen und dann gleich zweifach nutzen – zur Bodenauflockerung und als Ergänzung der Küchenvorräte.
Eva Neumann, www.aid.de

Wer lebt vegan?

Gründe für eine Lebensweise ohne Tiere

Veganer sind jung, gerne im Internet und nicht allein. So lässt sich eine aufwändige Befragung in Supermärkten in mehreren Bundesländern zusammenfassen, die Professor Dr. Ulrich Hamm von der Universität Kassel gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Claudia Busch durchgeführt hat. Die Ergebnisse zu Denken und Handeln von Veganern wurden beim 25. Symposium der Edmund-Rehwinkel-Stiftung zum Thema „Die Landwirtschaft im Spiegel von Verbrauchern und Gesellschaft“ in Berlin vorgestellt.

Insgesamt 337 Personen, die zu mehr als der Hälfte einen Hochschulabschluss haben oder daran arbeiten und zwischen 20 und 34 Jahren alt sind, haben den Interviewern je 20 Fragen beantwortet. Die Themen Tierwohl und Tierethik wurden in fast jedem zweiten Interview als erstes Motiv für die vegane Lebensweise genannt. Für ein Drittel spielt das Thema Gesundheit eine besondere Rolle – wohlgemerkt obwohl Personen, die diese Ernährungsform auf ärztlichen Rat praktizieren, nicht an der Befragung teilgenommen haben.

Bemerkenswert ist auch die hohe Internetaffinität der Veganer. Im Netz finden sie unter anderem in Blogs oder Foren wichtige Informationen über viele Lebensbereiche – nicht nur Rezepte, sondern auch Restaurants oder Urlaubsunterkünfte. Und: Veganer sind auch im wirklichen Leben keine Einzelgänger. 70 Prozent gaben an, dass zumindest ein Teil ihrer Freunde vegan lebt, bei rund 60 Prozent auch ihre Partner. Dr. Martin Heil, www.aid.de

Red Espresso

Red Espresso für gesunde Eigenschaften ausgezeichnet

Antioxidantien verzögern die Zellalterung und schützen vor Zellschäden. Für seine besondere Antioxidantiendichte wurde kürzlich der Rooibos-Kaffee von Red Espresso von der Cancer Association of South Africa ausgezeichnet. Die Organisation setzt sich für die Aufklärung im Bereich Gesundheit ein. Red Espresso gibt es als Pulver und als Nespresso-Kapsel.

Beschwerden wie fahle Haut und Krampfadern oder sogar Demenz und Krebs können auftreten, wenn der Körper nicht ausreichend mit helfenden Antioxidantien versorgt ist. Das weiß auch die Cancer Association of South Africa und hat dieses Jahr Produkte für seine hohe Antioxidantiendichte ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr, dass Red Espresso für seine einzigartigen gesundheitsfördernden Eigenschaften von der Cancer Association of South Africa prämiert wurde. Insbesondere wurden die vielen Antioxidantien wie Vitamin C und E gelobt“, so Thomas Wieker, der Red Espresso mit seiner Frau in Deutschland vertreibt. Die hohe Antioxidantiendichte entsteht nicht nur durch das patentierte Mahlverfahren, sondern vor allem durch die Nutzung ausschließlich qualitativ hochwertigen Blättern. Sie werden von den höchsten Lagen der Zedernberge in Südafrika geerntet und dann ganz fein gemahlen und gepresst.

Das Mahlverfahren ermöglicht auch die besondere Zubereitungsweise des Rooibos als herkömmlichen Espresso mit der Kaffee- oder Siebträgermaschine, dem Espressokocher oder der French Press. Red Espresso gleicht im Aussehen einem klassischen Espresso mit der goldbraunen Crema, bildet aber zugleich die Grundlage für eine Palette von Getränken wie den klassischen Espresso-Shot, als Latte Macchiato oder Cappuccino. Verwendbar ist Red Espresso auch für das Herstellen und Verfeinern von Eistees, Smoothies, Cocktails oder Eis.

Red Espresso wird als Pulver und in der Kapsel für alle nespressokompatiblen Maschinen in Deutschland exklusiv von Sydney & Frances GmbH & Co. KG vertrieben. Die gebürtige Australierin Elizabeth Wieker importiert seit Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Thomas hauptsächlich Produkte vom fünften Kontinent nach Europa, immer häufiger wird das Portfolio aber auch um ausgefallene Produkte aus der ganzen Welt erweitert.

Weitere Informationen unter www.redespresso.com

Die Nashi-Birne

Die Nashi-Birne schmeckt wie eine Mischung aus Apfel und Birne. Besonders erfrischend ist das Obst pur, mit Schale oder dünn geschält und leicht gekühlt. Die Früchte lassen sich aber auch wunderbar zu Obstsalat, Sorbet, Konfitüre, Smoothies, Kompott und süßen Desserts wie der klassischen „Birne, bzw.Nashi-Helene“ verarbeiten. Dazu wird das Obst in Zuckerwasser pochiert und mit Vanilleeis und Schokoladensoße serviert. Das süß-säuerliche Aroma harmoniert ebenfalls zu pikanten Speisen: Wie wäre es mit Nashi-Birnen zum Käseteller, eingerollt in Parmaschinken oder gedünstet als Beilage zu Wild und Geflügel? Köstlich sind Schweinemedaillons mit Nashi-Birnen auf Gorgonzolasoße.

Die Apfelbirne ( Pyrus pyrifolia ), wie die Exotin auch genannt wird, stammt ursprünglich aus China. Heute wird der etwa fünf Meter hohe Baum in ganz Ostasien, in Japan, Chile, Frankreich, Italien, Australien und Neuseeland angebaut. Auf dem deutschen Markt findet man meist die japanische Variante. Nashi das japanische Wort für Birne. Diese Früchte sind apfelgroß, rund und haben eine gelbe bis ockerfarbene, oft raue Schale, die essbar ist. Das Fruchtfleisch ist weiß, saftig und nicht so weich wie bei einer Birne. Viele positive Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Kalium, Kalzium, Eisen und Phosphor sind enthalten.

Nashi-Birnen sind ganzjährig im Handel erhältlich. Da das exotische Obst sehr druckempfindlich ist, wird es meist einzeln in Schaumstoffnetze verpackt. Reife Früchte erkennt man an einem feinen Birnenduft. Nach dem Kauf können sie noch über eine Woche bei Zimmertemperatur gelagert werden
Heike Kreutz, www.aid.de

Erster kompressorloser Weinkühlschrank

Der weltweit erste kompressorlose Weinkühlschrank, der in Kooperation mit Astronautics und BASF entwickelt wurde, stammt von Haier und wurde anlässlich der CES in Las Vegas vorgeführt. Mit der magnetokalorischen Wärmepumpe ist dieses Produkt eine ideale Alternative zu herkömmlichen kompressorbasierten Kühlgeräten.

Haier, bisher bekannt als Spezialist für Haushaltsgeräte und Prototypenentwicklung, ist bei Weinkühlschränken mit 18,1% Marktanteil nach Verkaufsmenge die weltweite Nummer 1. Um die Qualität von Wein sicherzustellen, braucht man besondere Lagerungsbedingungen; insbesondere Rotwein erfordert eine optimale Umgebung, da sein Geschmack durch leichte Erschütterungen oder Temperaturschwankungen beeinträchtigt werden kann.

Der kompressorlose Weinkühlschrank von Haier bedient damit die rege Nachfrage nach nicht-vibrierenden und geräuscharmen Weinkühlschränken. Im Innenleben der von Astronautics entwickelten magnetokalorischen Wärmepumpe wird die Wärme vom kalten Innenraum des Weinkühlschranks zu der warmen Umgebungsluft geleitet. Dabei wird die auf Wasser basierende Kühlflüssigkeit durch magnetokalorische Stoffe, die in und aus dem Magnetfeld strömen, hin und her bewegt.

Studien belegen, dass der Einsatz wasserbasierender Kühlflüssigkeiten anstelle gasförmiger Kühlmittel die auf diesen Effekt basierenden Kühlsysteme bis zu 35% energieeffizienter als herkömmliche Kompressionskälteanlagen machen. Durch das Fehlen eines Kompressors wird auch der Geräuschpegel erheblich reduziert, wobei durch diese umweltfreundliche Technologie weder ozonschichtschädigende Gase noch Treibhausgase ausgestoßen werden.

Die magnetokalorische Wärmepumpe besteht aus mangan- und eisenhaltigen Materialien, die von BASF entwickelt wurden. Diese weit verbreiteten und preiswerten Rohstoffe garantieren durchgehend hohe Leistung im gesamten für die Kühlung erforderlichen Temperaturbereich und halten die hohe Volumenstabilität unter Betriebsbedingungen aufrecht.

Bis 2016 wird Haier diese Technologie marktfähig machen und die kompressorfreie Kühlalternative auch auf andere Kühlanlagen ausweiten. Somit wird der Geräuschpegel von Haushaltsgeräten niedriger denn je zuvor sein.