In Deutschland zahlt der Mann

Zusammen oder getrennt?

Die klassische Rollenverteilung ist in den meisten Lebenslagen hoffnungslos überholt – doch in manchen Dingen sind die Deutschen alles andere als emanzipiert: Immerhin 65% aller Deutschen sind nach wie vor überzeugt, dass der Mann die Rechnung im Restaurant begleichen sollte. Während nur etwa 3% aller Deutschen denkt, dass die Restaurantrechnung Frauensache ist, findet immerhin ein Drittel, dass Mann und Frau sich die Rechnungssumme ruhig teilen sollten. Das hat das Markenforschungsinstitut Ipsos in einer repräsentativen Umfrage mit 1.000 Befragten für OpenTable, den führenden Anbieter von Online-Restaurantreservierungen, herausgefunden.

Je weniger Einkommen, desto häufiger getrennte Rechnungen
Egal ob jung oder alt – die Deutschen sind sich einig, dass im Restaurant die alte Schule gilt. Auch die Geschlechter sind sich ungewohnt einig, wobei die Männer mit 67% noch ein wenig mehr als Frauen (62%) davon überzeugt sind, dass sie im Restaurant selbst bezahlen möchten. Insgesamt sind verheiratete oder in einer Partnerschaft lebende Menschen am traditionellsten (70%), während bei Singles eher Gleichberechtigung angesagt ist (44% für getrennte Rechnungen). Außerdem zeigt sich: Je mehr man insgesamt aufs Geld achten muss, desto häufiger zahlen Mann und Frau im Restaurant getrennt. So finden Personen mit einem niedrigeren Haushaltsnettoeinkommen (41%), nicht Berufstätige (44%) und Selbstständige (41%) überdurchschnittlich häufig, dass die Restaurantrechnung nicht zwangsläufig Männersache ist. In Haushalten mit einem besonders hohen Nettoeinkommen wird vergleichsweise seltener die Rechnung gesplittet (29%).

Thüringen am wenigsten, Hamburg am meisten emanzipiert
Regional gesehen ist man in Thüringen und Bremen besonders traditionell: So finden 90% aller Thüringer, dass das Zahlen im Restaurant Männersache ist; in der Hansestadt sind es immerhin 89%. Im Saarland scheint die Emanzipation im Restaurant schon eher Einzug erhalten zu haben: 62% der Saarländer finden, dass jeder für sich selbst zahlen sollte – gefolgt von Baden-Württemberg (39%) und überraschenderweise vom sonst so traditionellen Bayern (38%). In Hamburg finden mit 10% überdurchschnittlich viele Personen, dass die Frau die Rechnung übernehmen sollte – dicht gefolgt von Sachsen und in Brandenburg mit jeweils 8%.

Zahlreiche exzellente Restaurants, in denen sowohl zusammen als auch getrennt zahlende Gäste herzlichst willkommen sind, findet man auf der OpenTable Webseite www.opentable.de oder in der mobilen App.

Eckart Witzigmann

Er ist Koch des Jahrhunderts, der erste Drei-Sterne-Koch Deutschlands, Professeur de la Cuisine und Patron
des Restaurant Ikarus. Und im Juli wird er 75. Zu Ehren von Eckart Witzigmann feiert das Restaurant Ikarus
im Hangar-7 ein einmonatiges kulinarisches Geburtstagsfest, zu dem sich einzigartige Gäste als Gratulanten
einstellen.

Es fehlen einem die Superlative, um Eckart Witzigmanns Bedeutung für die deutschsprachige Hochküche zu
beschreiben. Das Wort „Doyen“ trifft es wohl am Besten, denn klar ist: Keiner hat die Kochszene in Deutschland
und Österreich so geprägt wie der Mann aus dem Salzburger Kurort Bad Gastein, der auszog, um die Welt zu
begeistern.

13 Jahre lang sammelte er im Ausland Erfahrungen in erstklassigen Restaurants. Besonders inspiriert wurde er
dabei von Paul Bocuse in Lyon und den Brüdern Haeberlin im Elsass. Ab 1971 prägte Witzigmann im legendären
Münchener Tantris eine Epoche. 1973 wurde das Restaurant mit dem ersten und 1974 mit dem zweiten Michelin-
Stern ausgezeichnet. 1978 folgte dann das Aubergine, Witzigmanns erstes eigenes Restaurant. Ein Jahr nach der
Eröffnung erhielt Eckart Witzigmann drei Michelin-Sterne – als erster deutschsprachiger Koch überhaupt und
als zweiter Koch außerhalb Frankreichs.

Doch es sind nicht nur die Auszeichnungen, die Eckart Witzigmann so einzigartig machen. Wer seinen
Sonderstatus verstehen will, muss nur einen Blick auf die Liste jener Köche werfen, die bei Witzigmann gelernt
haben. Es ist eine Liste, die von Sternen nur so glänzt: angeführt von Harald Wohlfahrt, Claus-Peter Lumpp und
Christian Jürgens, über die nicht weniger bedeutenden Sterneköche Bobby Bräuer, Hans Haas oder Karl Heinz
Hauser bis hin zu TV-Berühmtheiten wie Johann Lafer oder Alfons Schuhbeck.

Meilensteine in einem Leben, die wohl für immer unerreicht bleiben und die 1994 in logischer Folge zu der von
Gault Millau vergebenen Auszeichnung als Koch des Jahrhunderts führten.
Eckart Witzigmann wurde damit endgültig zu einer lebenden Legende der Kochszene. Wer in den darauffolgenden
Jahren in den Genuss seiner Kochkunst kommen wollte, musste ein gekröntes Haupt sein oder zur richtigen
Zeit am richtigen Ort – oder eben beides. So kochte er für gekrönte Häupter wie Queen Elizabeth II., König
Harald von Norwegen, König Carl-Gustav und Königin Silvia von Schweden oder den Maharadscha von Jaipur.
„Normalsterbliche“ erlebten ihn von 2006 bis 2008 auf seiner Tour durch europäische Städte mit den gefeierten
Kulinarik-Show-Projekten Witzigmann Palazzo und Witzigmann & Roncalli Bajazzo.
Im Jahr 2003 sorgte Witzigmann dann mit einer neuen Aufgabe für Aufsehen: als Patron des Restaurant Ikarus
ist er seither der Schirmherr des Gastkochkonzepts: ein weltweit einzigartiges kulinarisches Konzept, das
Monat für Monat die besten Spitzenköche der Welt nach Salzburg bringt. Witzigmann fungiert dabei als Berater
und Mentor, stimmt sich mit Executive Chef Martin Klein bei der Auswahl der Gastköche ab und steht dem fast
50-köpfigen Ikarus Team stets mit Rat und Tat zur Seite.
Wo also wäre ein besserer Boden, diesen Mann zu ehren, als im Hangar-7? Zum 75. Geburtstag von Eckart
Witzigmann rollt das Restaurant Ikarus den Roten Teppich aus und lädt zu einer Feier, die wie der Jubilar
selbst das Zeug zur Legende hat. Denn als Gratulanten stellen sich einige von Witzigmanns besten Freunden,
wichtigsten Wegbegleitern und bedeutendsten Schülern aus den vergangenen Jahrzehnten ein – und kochen als
Geschenk ein Menü, das einen Monat lang jeder Gast im Restaurant Ikarus genießen kann.

Im Juli 2016 wird daher ausnahmsweise einmal kein internationaler Spitzenkoch im Hangar-7 gastieren. Es
werden gleich mehrere sein. Wer diese sind, wird aber noch nicht verraten – kleine Überraschungen machen
schließlich eine gute Party erst richtig spannend. Eines aber steht jetzt schon fest: Diese Jubiläumsfeier sollte
man unter keinen Umständen verpassen.

Nina Mann

Weinexperten-Wechsel: Christian Bau, Chefkoch des Victor’s FINE DINING, begrüßt ab März eine neue Mitarbeiterin. Die Sommelière Nina Mann übernimmt die Nachfolge des bisherigen Chef-Sommeliers. Daniel Kiowski wechselt die Branche und geht zum bekannten Moselwinzer Markus Molitor.

Daniel Kiowski kam vor sechs Jahren in das Drei-Sterne-Restaurant im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg und geht als ein anerkannter Fachmann der Gastro-Branche. Von Gault Millau wurde er zum „Sommelier des Jahres 2015“ ernannt. Christian Bau zum Abschied des Chef-Sommeliers: „Er hat es geschafft, eine Weinkarte für uns zu erstellen, die eine persönliche Handschrift trägt und besonders im Mosel-Bereich ihresgleichen sucht. Wir wünschen Daniel das Allerbeste und bleiben weiterhin eng mit ihm verbunden.“

Mit Nina Mann kann Christian Bau nun erneut ein junges Ausnahme-Talent in seinem Team begrüßen. „Nina Mann ist nicht nur eine herausragende Sommelière, sie passt mit ihrer Wein-Philosophie und ihren Geschmackspräferenzen perfekt zu uns. Unsere Gäste dürfen sich somit auf eine konsequente Fortführung unseres sehr erfolgreichen Wein-Konzepts freuen“, so Bau.

Nina Mann ist staatlich anerkannte Sommelière und hat sich in London zur Certified Sake Sommelière weitergebildet. Eine Kombination, die den japanisch geprägten Küchenstil von Christian Bau ideal ergänzt. Darüber hinaus arbeitete die gebürtige Donauwörtherin als Chef-Sommelière in der Stuttgarter Zirbelstube und im Düsseldorfer Restaurant Nagaya – beides renommierte Sterne-Restaurants. Nina Mann wurde gerade vom Wein-Magazin falstaff zur „Sommelière des Jahres 2016“ ernannt.

Felix Mielke

Ist man als Foodblogger unterwegs, bleibt es nicht aus, dass man um Restauranttipps gebeten wird. Eines muss man dabei jedoch berücksichtigen: Mann muss bei solchen Fragen unbedingt auf die Zwischentöne achten. Es soll nämlich in der Regel ganz toll, ganz lecker, aber bitteschön nicht so teuer sein wie schon oft auf Menükarten der internationalen Hochküche gesehen oder vermutet.

Für heute jedenfalls habe ich schnell einen Rat zur Hand.
Im Le Faubourg, Sofitel Berlin Kurfürstendamm, schwingt der gebürtige Berliner Felix Mielke seit 2011 den Kochlöffel und fasziniert seine Gäste mit innovativer Küche auf Grundlage französischer Klassik.

Der Name „Le Faubourg“ in Verbindung mit dem Sofitel Hotel hat mein Interesse geweckt, musste ich doch sofort an das Sofitel Paris Le Faubourg denken.
Seit 9. März 2015 hat nämlich dort der „Prinz der Paläste“ Yannick Alléno, den ich im Frühjahr im Pariser Restaurant Ledoyen aufgesucht habe, die kulinarische Leitung des neuen Restaurants STAY Faubourg übernommen.

Bei soviel „Faubourg“ und „Sofitel“ im Kopf, war mein Interesse geweckt.

Letztlich ist es jedoch die Menükarte, die das Pendel endgültig für einen Besuch ausschlagen lässt. Angeboten werden „Vorspeisen zum Teilen“. Sehr interessant. Wird doch alle Jahre wieder der Unsinn unter die Leute gebracht, dass man mit einer „Beehren-Sie-uns-nicht-wieder-Karte“ verabschiedet wird, wenn man vom Tellerchen des Nachbarn nascht. Im Le Faubourg wird man geradezu zum Teilen verführt.

Die Hauptgerichte zeigen eine Besonderheit. Felix Mielke bietet nämlich die Hauptkomponente in zwei verschiedenen Variationen an:
„Tradition“ und „Nouveau“.

Eine Auswahl:
Garnele
Kopfsalat, Pilze, Pancetta, Kürbis, Buttermilch
Zur Herbsttrompete passt wunderbar der Kürbis in verschiedenen Ausführungen, der nicht nur eine süsslich-nussige Note in die Kombination einbringt sondern auch saisonale Akzente setzt.

Die kalte Vorspeise zeigt schon deutlich, dass Felix Mielke die Hauptkomponente gerne mit zahlreichen Begleitern auf die Reise schickt. Auch wenn ich hier kein Übermaß feststellen kann, ist der Trend zur Reichhaltigkeit unverkennbar. Reichhaltig sind aber auch die Aromen, die eine geschmackliche Komplexität aufzeigen.

Seezunge (Nouveau)
sous-vide pochiert, Calamaretti, Brokkoli, Sauerampfer, Risotto, Mandel, Mangold

Wir konstatieren einen perfekten Garpunkt und harmonisch ausgesuchte Begleiter.
Eine moderne und handwerklich gelungene Präsentation.

Lammstelze (Tradition),
Bohnen-Cassoulet, konfierte Kartoffel, Merguez
Die scharf gewürzte Wurst aus der maghrebinischen Küche passt vortrefflich zum kräftigen Aroma der zarten Lammstelze.
Die Akkorde, also die Überlagerungen von Geschmacksempfindungen, sind in diesem Gericht besonders wahrnehmbar.

Felix Mielke präsentiert eine innovative französische Küche.
Grundlage ist eine hohe Produktqualität, gepaart mit Kreativität und sicherem Handwerk.
Die würzigen und ausgewogenen Geschmacksbilder haben unsere Erwartungen übertroffen.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Roland Kuffler – Gastronom des Jahres

Über 40 Restaurants in Deutschland sind ein Statement! Das managen dieser Fullservicegastronomien ist eine Lebensaufgabe. Roland Kuffler ist der Mann hinter dieser gastronomischen Erfolgsrezeptur. Kuffler ist ein Vollblut-Gastronom und ein ganz besonderer Unternehmertyp, der dank einer Idee, eines Konzeptes oder einfach durch den berühmten guten Riecher und gutes Wirtschaften ein kleines Imperium aufgebaut hat.

Der Schlemmer Atlas verneigt sich vor einer derartigen Leistung und vergibt die Auszeichung „Gastronom des Jahres“ mit Stolz an Roland Kuffler.

Der Werdegang dieses geschätzten Gastronomen, dessen Erfolg nicht nur in Euro, sondern auch in der Größe seines Unternehmens gemessen werden kann, passt nicht auf ein kleines Blatt Papier. Mit seinen knapp 40 Gastrobetrieben spricht der Volksmund schon von einem „Imperium“.

Schon als Student eröffnete Roland Kuffler Lokale für die Uniszene in Heidelberg. Schlag auf Schlag folgten Gastrobetriebe in allen deutschen Studentenstädten. München wurde schließlich Firmensitz und Hauptstandort für viele gastronomische Prestigeobjekte, wie zum Beispiel den Haxnbauer im Scholastikahaus, das Spatenhaus an der Oper, das Weinzelt auf dem Oktoberfest oder das Seehaus im Englischen Garten. In den 90-er Jahren fand eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Gerd Käfer im Raum Rhein-Main statt. Strategische und exklusive Standorte wie die Flughäfen Frankfurt und München oder das KUFFLER in der Maximilianstraße füllen heute die Gesamtliste.

Wir wollen aber nicht nur spröde Aufzählungen notieren, kommen wir lieber zu dem Menschen, der in diesem Erfolgsunternehmer steckt. Gut: Konsequenz, Disziplin und Qualitätsanspruch sind Eigenschaften, die wohl jeder große Unternehmer haben muss. Aber Kompromissbereitschaft, Entscheidungsfreudigkeit und mit einem Spürsinn versehene Beharrlichkeit mögen bei Roland Kuffler das Zünglein an der Waage sein. Und privat? „Mein Golfplatz ist meine Arbeit“, entgegnete er einst auf die Frage nach seinen Hobbies. Mit viel Herz greift Roland Kuffler bis heute unerschrocken ein Projekt nach dem nächsten an. Bei all diesen Unternehmungen hat er nicht einmal mehr Zeit für Allüren. Auch darum kommt dieser erfolgreiche Mann so sympathisch rüber.

Literarischer Wettbewerb der GAD Gastronomische Akademie Deutschlands

Im Blickpunkt: Koch- und Genussbücher

GAD-Experten bewerteten Bücher zu den Themen Kochen, Genuss und Tafelkultur –
Preisverleihung am 14. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse

Am ersten Tag der Frankfurter Buchmesse, heißt es „Vorhang auf“ für 63 zu prämierende Bücher, beziehungsweise deren Autoren und Verlage. „Genussbücher“ die Freude beim Lesen machen, den Zeitgeist widerspiegeln und zielgruppengerecht im Markt platziert sind“, so lautet das Urteil der Experten die zur Jury-sitzung des Literarischen Wettbewerbs der Gastronomischen Akademie Deutsch-lands e. V. in Frankfurt am Main zusammenkamen. Im 49. Wettbewerb, zu dem 49 Verlage aus dem deutschsprachigen Europa 125 Genussbücher einreichten, rund um die Themen Kochen, Tafelkultur, Genießen und Gastlichkeit, vergibt die GAD in diesem Jahr 16 Gold- und 46 Silbermedaillen sowie einen Sonderpreis für eine außergewöhnliche Schweizer Kochbroschüre, die neu und innovativ in gelungener grafischer Umsetzung ausgewählte Rezepte und Kochanleitungen speziell für Aphasiker bereithält. Diese Broschüre ist eine nützliche Stütze bei der Bewältigung einer praktischen Alltagsaufgabe, dem Kochen, für die betroffenen Menschen.
Jeder der rund 50 GAD-Juroren hat wieder zahlreiche Bücher aus seinem Fachgebiet bewertet und rund die Hälfte aller Juroren hat diese Bewertung auch persönlich bei der Sitzung vertreten.

Jurykoordinator Andreas Eggenwirth (GAD) bedankte sich bei allen Juroren für ihr großes Engagement bei der sach- und fachgerechten Beurteilung der eingereichten Bücher, obgleich in diesem Jahr während der Beurteilungsphase der Poststreik einige Probleme und Zeitverzögerungen mit sich brachte.

GAD-Pressesprecher Hans G. Platz fasste die Schwerpunkte des diesjährigen Wettbewerbs zusammen: „Alle eingereichten Bücher folgen weiter dem gesellschaftlichen Trend der letzten Jahre „Gesundes Genießen“ – so kann man auch den diesjährigen Literarischen Wettbewerb prägnant zusammenfassen. Dabei nimmt die „Veganisierung“ beim Koch- und Backbuch weiter zu, obgleich gerade auch Fleisch- und Grillthemen mit opulenten und preislich hoch angesiedelten Büchern zunehmend die Zielgruppe „kochender Mann“ ansprechen. Kochbücher finden zunehmend nicht nur in der Küche statt – sondern werden zu Lifestyle-Produkten. Dazu passt, dass neben den inhaltlichen Highlights, das Auge immer „mehr mitisst“, was der weiteren Qualitätssteigerung bei Ausstattung, Fotografie und Haptik geschuldet ist.

Hervorragende Autorenleistungen und qualitativ ansprechend ausgestattet Bücher waren Garant dafür, dass auch im 49. Literarischen Wettbewerb wieder rund die Hälfte der eingereichten Bücher prämiert werden konnten. Bereits in Planung ist das Jubiläum im nächsten Jahr, der 50. Literarische Wettbewerb der GAD.

www.gastronomische-akademie.de

Wie gesund ist der Mann?

Übergewicht, zu hoher Fleischverzehr

Männer sind anders als Frauen – auch in Bezug auf Gesundheit und Ernährung. Die Gründe dafür sind vielschichtig, lautet das Fazit einer Untersuchung des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes am RKI hat in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt und Experten aus Wissenschaft und Praxis ausführliche Daten zur Männergesundheit zusammengetragen.

Männer haben eine um fünf Jahre geringere, mittlere Lebenserwartung als Frauen. Die Ursache liegt vor allem in der größeren Anzahl an Sterbefällen unter 65 Jahren. Viele der Todesursachen können auf ein gesundheitliches Risikoverhalten zurückgeführt werden. So sind Männer häufiger von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen, für die Rauchen, Adipositas, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck Risikofaktoren sind. Im Gegensatz zu diesen Fakten bezeichnen Männer ihre Gesundheit häufiger als Frauen als „gut“ oder „sehr gut“. Die Wissenschaftler vermuten, dass sie weniger aufmerksam für Symptome sind und körperliche Veränderungen später thematisieren.

Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit: Männer essen nicht nur mehr, sondern greifen auch gerne zu Fleisch und Wurstwaren und mögen es deftig. Ballaststoffreiche Lebensmittel stehen durchschnittlich seltener auf dem Speiseplan. Positiv ist jedoch, dass immerhin jeder zweite Mann täglich Obst isst, Gemüse kommt bei einem Drittel jeden Tag auf den Tisch. DIE „Männerernährung“ gibt es aber nicht, denn auch Alter, sozioökonomische Lage und Herkunft haben einen großen Einfluss auf die Verzehrsgewohnheiten.

Tendenziell beschäftigen sich Männer jedoch weniger intensiv mit dem Thema Ernährung. Sie kaufen seltener Lebensmittel ein und kochen auch seltener als Frauen. Eine zu energiereiche Ernährung und zu wenig körperliche Bewegung können jedoch zu Übergewicht führen: Derzeit sind zwei Drittel der Männer betroffen, obwohl ebenso viele sportlich aktiv sind. Bei den Frauen ist die Hälfte übergewichtig. In weiteren Studien sollen die geschlechtsspezifischen Zusammenhänge von biologischen und soziokulturellen Einflussfaktoren auf die Gesundheit genauer erforscht werden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/maennergesundheit.html

Berlin Food Week

Das Menü für die ganze Stadt

Jeder soll die Berliner Kochkunst erleben können und jeder soll die Gelegenheit bekommen an der Berlin Food Week teilzunehmen. Einfach mal einen schönen Abend erleben bei dem etwas Besonders aus der Küche auf den Tisch kommt. Dazu auch mal einen Wein, den man vielleicht so noch nicht kennt. Das Ganze zu einem Preis, der die Genussfreude nicht trübt.

Unter dem Motto „Gemüse ist unser Fleisch“ haben sich Köche von 18 Restaurants jeweils ein spezielles Menü ausgedacht, das zur Food Week vom 7. bis 12. Oktober angeboten wird. Gemüse spielt die Hauptrolle und Fleisch bekommt eher die Bedeutung der Beilage.

Die teilnehmenden Restaurants sind: Brasserie Desbrosses (Ritz-Carlton), Duke (Ellington Hotel), Fräulein Fiona, Hard Rock Cafe, Jungbluth, Kantine Kohlmann, Kopps, ProbierMahl, Quarré (Hotel Adlon Kempinski), Rotisserie Weingrün, Sage, Sauvage, The Grand, The Eats, Vox (Hotel Grand Hyatt), Weinbar Rutz, XXenia (Pullman Hotel) und Zum dritten Mann.

Alle Menüs und Infos zur Reservierung gibt es auf www.berlinfoodweek.de/programm2014/stadtmenue/

Oktoberfest

O´zapft is! Die Wiesn erfreuen das Biergemüt: Jeder fünfte Deutsche (22 Prozent) gibt an, schon mal auf dem Oktoberfest gewesen zu sein – und wo sonst kann man das Bier mehr zelebrieren? 85 Prozent der Deutschen sind schließlich Biertrinker (94 Prozent der Männer und 77 Prozent der Frauen), wie eine Umfrage von deals.com (http://www.deals.com), dem Portal für kostenlose Gutscheine und Rabatte, ergab.

Dabei ist Pils die große Liebe der Männerwelt (48 Prozent) und lässt Weizen, Weißbier & Co. hinter sich. Frauen mögen’s hingegen lieber gemischt: Die weiblichen Biertrinker genießen am liebsten Bier-Mischgetränke (38 Prozent). Mehr als jeder dritte Mann findet das nicht so prickelnd und meint, Mixgetränke sind kein richtiges Bier (38 Prozent).

Top 5 der beliebtesten Biergetränke der Deutschen:
1. Pils 34%
2. Bier-Mixgetränke 29%
3. Hefeweizen 6%
4. Helles / Weißbier 5%
5. Schwarzbier/ Dunkelbier 3%

Bierpreis trübt Wiesn-Gaudi: Ab 8 Euro kriegt die Mass bitteren Beigeschmack
So groß die Freude über das größte Volksfest der Welt auch ist: Die preisbewussten Deutschen sind im Schnitt bereit, knapp 8 Euro für eine Mass zu bezahlen. Jeder Euro darüber hinaus wird als zu teuer empfunden. Da der Preis letztes Jahr knapp unter 10 Euro und dieses Jahr vermutlich darüber liegen wird, könnten die Kosten zum Schunkel-Killer werden. Die Veranstalter wird es jedoch vermutlich wenig interessieren: Jeder fünfte Mann wäre schließlich bereit, auf dem Oktoberfest jeden Preis für Bier zu zahlen.
Dabei wissen Männer genau, was sie wollen – zumindest wenn es ums Bier geht: 63 Prozent der deutschen Herren haben eine Lieblingsbiermarke, der sie treu bleiben.

Flüssiges Gold für’n Euro aus dem Supermarkt – in einer Bar darf es das Dreifache kosten
Auch wenn das Oktoberfest der Bierhöhepunkt des Jahres ist, wollen die Deutschen ebenso in den übrigen Monaten natürlich nicht auf ihr liebstes Getränk verzichten. Aber dann darf es gerne günstiger sein: Der Biergenuss aus dem Supermarkt ist den Deutschen im Schnitt bis zu einen Euro pro halben Liter wert (1,04 Euro). Beim Kiosk um die Ecke darf das kühle Blonde aber ruhig schon mal 1,70 Euro kosten. An einem ausgelassenen Abend in der Stammkneipe, dem Lieblingsrestaurant oder auf der Tanzfläche wird nicht nur die Stimmung gelockert, sondern auch der Geldbeutel: Durchschnittlich 3,20 Euro pro Bier ist der deutsche Genießer dann bereit, maximal zu zahlen.

Franziska Schweiger

Konditorin Franziska Schweiger besticht durch Charme und Kreativität

Franziska Schweiger (32) ist Konditorin mit eigener Online-Patisserie, kümmert sich mit ihrem Mann Andreas (38) um das eigene Sternerestaurant „Schweiger2“ und bekommt nun ihre erste eigene Backshow: das „Promi-Kaffeeklatsch-Duell“ (TLC, Mi 21.05 Uhr). Ihre Back-Expertise, die sie durch ihren TV-Auftritt vor einem bundesweiten Publikum unter Beweis stellt, gibt Franziska Schweiger auch in speziellen Patisserie- und Backkursen weiter.

Was mit einer Konditorlehre im oberbayrischen Rosenheim begann, gipfelt in der beruflichen Verwirklichung als Jurorin in einer eigenen Backshow: Franziska („Franzi“) Schweiger kam 2001 nach München und konnte sich bereits vier Jahre später zusammen mit ihrem Ehemann stolze Besitzerin des „Schweigers2“, Münchens kleinstem Sternerestaurant, nennen. Ihr Talent, Engagement und ihre positive Ausstrahlung gehören zu Franzis Erfolgsgaranten. Die schlagfertige Konditorin, die sich selbst treffend als „Energiebündel“ bezeichnet, blieb daher auch nicht lange vom TV-Frauensender TLC unbemerkt, der ihr jetzt eine eigene Backshow gibt. Beim „Promi-Kaffeeklatsch-Duell“ (mittwochs TLC, 21.05 Uhr) treten zwei Promis um den besten Kaffeeklatsch gegeneinander an und werden dabei von Franzi professionell beurteilt. Dabei spielen sowohl Gebäck als auch Ambiente der Kuchentafel eine wichtige Rolle. Wer persönlich von der charmanten Konditorin lernen möchte, bekommt nun die Gelegenheit dazu: In der Kochschule „Andi Schweiger“, die sie im Herbst 2013 gemeinsam mit ihrem Mann eröffnete, gibt Franzi eigene Patisserie- und Backkurse. Zu verschiedenen Themen können Interessierte bei der Expertin lernen, wie erstklassige Kreationen entstehen.

Leckere Backwerke von Franziska Schweiger gibt es aus ihrer eigenen, kleinen Patisserie auf Bestellung: Gemeinsam mit ihrer Mutter und Großmutter betreibt die 32-Jährige einen Online-Shop, in dem wohlbehütete Familienrezepte in der vierten Generation in mühevoller Handarbeit zubereitet und kreativ verfeinert werden.

www.franzis-patisserie.de