Wer zahlt beim ersten Date?

Samstagabend, ein geschäftiges Szenerestaurant, die Kellner nehmen lässig Bestellungen über iPads auf. Ein Paar sitzt sich gegenüber, die Gläser sind ausgetrunken, und jetzt kommt der Moment der Wahrheit. Die beiden sind bei ihrem ersten Date und bestellen die Rechnung und es stellt sich die alles entscheidende Frage: Wer zahlt? Eine aktuelle Umfrage* von orderbird, dem iPad-Kassensystem www.orderbird.com für die Gastronomie, belegt: Die Mehrheit (54 Prozent) vertritt klar die Meinung, der Mann zahlt beim ersten Date. Nur bei zwei Prozent der Befragten übernimmt die Frau beim ersten Rendezvous die Rechnung. Ein klarer Sieg für die klassische Rollenverteilung.

Die Pfälzer sind am emanzipiertesten: zusammen und doch getrennt
In den meisten Bundesländern lädt beim ersten Date vorwiegend der Mann die Frau ein, allen voran Thüringen mit 73 Prozent, gefolgt von Hessen mit 60 Prozent und dem Saarland mit 58 Prozent. Rheinland-Pfalz ist das einzige Bundesland, in dem fast jeder zweite Befragte (48 Prozent) beim ersten Date getrennt zahlt.

Junge Generation – alte Werte
Die jüngere Generation vertritt beim ersten Date alte Werte. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen lädt mit 64 Prozent vorwiegend der Mann die Frau ein. Mit zunehmenden Alter nimmt auch die Gleichberechtigung beim ersten Rendezvous zu. Bei den über 55-Jährigen zahlen 41 Prozent der Befragten den Rechnungsbetrag getrennt und nur noch 47 Prozent der Männer übernehmen die komplette Rechnung.

Das Portemonnaie als Dating-Pistole: Wer zückt schneller?
Trotz der Emanzipation in vielen Bereichen behält der Mann beim ersten Date seine Ernährerrolle. Die aktuelle orderbird-Studie offenbart jedoch deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung von Männern und Frauen beim Zahlungsverhalten. So geben stolze 68 Prozent der Männer an, dass sie beim ersten Date die Rechnung im Restaurant begleichen. Dagegen vertritt die Mehrheit der weiblichen Befragten zu 43 Prozent die Meinung, dass heutzutage getrennt bezahlt wird. Sind Frauen in ihrer Wahrnehmung einfach schon weiter emanzipiert oder offenbaren die Ergebnisse eine Trendwende und beim ersten Date wird in Zukunft getrennt bezahlt? So oder so entscheidet die Rechnungsfrage oft darüber, ob es ein Wiedersehen gibt. So berechnend kann die Liebe sein.

Erstes Date und dann? In Partnerschaften ist alles drin, außer getrenntes Zahlen
Doch was passiert nach dem ersten Date, bei dem sich beide Geschlechter zunächst von ihrer besten Seite präsentieren? Wer zückt in einer Partnerschaft oder Ehe am Ende des Abends den Geldbeutel? Insgesamt sind 35 Prozent aller Befragten der Meinung, dass sich Frau und Mann in einer festen Partnerschaft abwechselnd einladen sollten. Im Gegensatz dazu zahlt bei Verheirateten am häufigsten der Mann (55 Prozent). Ein Zehntel löst sich komplett von der Geschlechterfrage und lässt ganz einfach den Besserverdienenden die Rechnung zahlen.

* Die Umfragedaten wurden vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag der orderbird AG mittels Online-Befragung erhoben. Die Stichprobengröße ist 1060. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Mirko Mann

Immer. Alles. Optimal. Drei Versprechen, die DER Berliner Hauptstadt-Caterer seit zwanzig Jahren zuverlässig erfüllt. Die Liste der Top-Unternehmen, A-Prominenten und Spitzen-Politiker, die der 45-Jährige Unternehmer Mirko Mann zu treuen Kunden und oft auch guten Freunden zählt, scheint endlos. Dabei sei das Geheimnis seines Erfolgs einfach, sagt er. „Wir planen jedes Event, als sei es unsere eigene Hochzeit. Nichts darf schiefgehen, alles muss perfekt sein und die Stimmung fantastisch.“ Dann erinnert man sich gern ein Leben lang – oder auch in kürzeren Abständen – und greift dann gern erneut auf unsere Expertise zurück.

Gegründet hatte der gelernte Koch seine Catering Manufaktur 1994 mit seinem Partner Ulrich Schulze. Inzwischen ist das einstige Zwei-Mann-Unternehmen auf 80 feste Mitarbeiter angewachsen, die zumeist ebenfalls seit vielen Jahren beschäftigt sind. Einfallsreichtum, Flexibilität und Professionalität der Mann-Mannschaft sind längst auch über Berlin hinaus bekannt: Ob das jährliche Polo-on-snow Event in Kitzbühel, ein Staatsempfang im Bundespräsidialamt oder ein romantisches Candle-Light-Dinner für zwei am Seeufer, – die Optimahl-Crew macht alles möglich.

Gekocht wird seit 2009 am Standort Adlershof, wo der Berliner Mittelständler 1,5 Millionen Euro in den Ausbau von Europas innovativster Catering Küche investiert hatte. Die 3500 qm Produktionsfläche mit 1600 qm Küchen- und Kühlfläche sind ein Traum für jeden Eventcaterer.
Neben der Zubereitung von Speisen und Getränken engagiert sich Mirko Mann seit vielen Jahren auch für regionale Spitzenprodukte und Produzenten, deren Erzeugnisse er bevorzugt verwendet. „Havelzander und Saalower Kräuterschwein standen bei uns schon in den Angeboten, bevor die Sternegastronomie sie entdeckt hat“, sagt er stolz. Derzeit plant er neue Allianzen mit regionalen Erzeugern. Auch auf den Buffets, vor allem im Live-Cooking-Segment, werden dieses Jahr wieder neue Akzente gesetzt. So wird jetzt schon auf heißem Salzstein gebraten.

Im Jubiläumsjahr erwartet Mirko Mann, die bisherige Spitzenzahl von 1500 Veranstaltungen mit mehr als 200.000 Gästen im Jahr nochmals zu toppen. „Die Wirtschaft zieht kontinuierlich an, die Unternehmen feiern die gute Auftragslage und auch öfter wieder private Parties“, sagt der Vater zweier Söhne.
Und klar, auch das eigene Jubiläum werde man gebührend begehen: „Wir planen ein Dankeschön-Event mit allen Kunden, Zulieferern und Wegbegleitern.“ Doch mehr wird noch nicht verraten

Alkohol

Der (nicht so) kleine Unterschied beim Trinken – Umfrage: Beim Alkoholkonsum bestehen deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Alkohol in Geselligkeit oder zur Entspannung am Abend scheint für Männer deutlich wichtiger als für Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „www.apotheken-umschau.de“. Mehr als jedem fünften (22,1 Prozent) Mann, aber nicht einmal jeder zehnten (9,6 Prozent) Frau fällt es schwer, auf das gewohnte „Gläschen“ am Abend oder in Gesellschaft zu verzichten. Auch geben bei den Männern deutlich mehr an, abends regelmäßig Alkohol zu trinken, um abschalten zu können: Dies zu tun, erklären 14,3 Prozent der männlichen und 5,1 Prozent der weiblichen Befragten.
Von den Männern haben deshalb wohl auch mehr gewisse Bedenken, ob der eigene Alkoholkonsum nicht vielleicht zu hoch ist, so ein weiteres Ergebnis der Erhebung. Denn ein Fünftel (22,2 Prozent) der befragten Herren der Schöpfung – bei den Damen ein Zehntel (9,4 Prozent) – denkt manchmal daran, weniger Alkohol zu trinken.

Quelle: Ein repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „www.apotheken-umschau.de“, durchgeführt in persönlichen Interviews von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.012 Frauen und 965 Männern ab 14 Jahren.

Osteria Francescana ***, Modena, Italien

Zu Besuch bei Massimo Bottura – derzeit Platz 3 der 50best Restaurants of the World

Nach einem 5tägigen Ausflug nach Florenz sind wir nach Modena in die Osteria Franescana gefahren. Eine wahre Erholung nach dem überlaufenden Florenz, das komplett ausgebucht war und von Tagestouristen überschwemmt wurde. Kulinarisch hatten wir dort leider auch nur Mittelmässiges.

Nach 2,5 Stunden auf der Autobahn, geplagt von Staus, erreichten wir die ruhige und beschauliche Innenstadt von Modena, in der die alte Küche der Franziskaner ist. Die Buchung einem Monat vorher funktionierte via der Webseite recht einfach: www.osteriafrancescana.it .

Erstaunt waren wir, wie klein die Osteria ist. Gerade mal 5 Tische gibt es. Es waren insgesamt 15 Gäste an den Tischen, bei 32 Mann im Service und der Küche. Der Service war perfekt und immer zu Stelle.
Die Küche war – wie zu erwarten – phänomenal. Bottura ist nicht nur Koch, er ist auch Visionär und Träumer. Teilweise arbeitet er ein Jahr, bis es eine neue Creation auf die Karte schafft. Es ist nicht nur ein Gericht, es ist auch immer eine Geschichte, die hinter dem Gericht steckt. Der Ducasse und Adria Schüler, ein Autodidakt der Jura studierte, erzählt Geschichten. Geschichten, die dem Gast nicht nur kulinarisch Freude machen, sondern ihn auch inspirieren.

Bottura selber ist kommunikativ und Easy-Going. Sehr sympathischer Mann, der Bodenhaftung ausstrahlt. Ein Mann mit Visionen, der etwas schaffen will und das auch schafft.
Wir hatten Botturas Klassik Menü – 9 Gänge für 165 Euro. Weinbegleitung, auf die wir verzichteten – wie sollen wir uns sonst aufs Essen konzentrieren? – kostet 95 Euro extra.

Gucken Sie sich unsere Fotos auf FACEBOOK an (wir freuen uns über Ihr LIKE 😉 . Die Osteria ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

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Neuseeland – auf den Spuren der Hirsche

Von Sonja Thelen

Der Helikopter kommt näher. Doch das kräftige Leittier bleibt stehen. Stolz dreht der Hirsch seinen Kopf in Richtung des Fluggeräts. Der Blick aus den großen braunen Augen wirkt entschlossen: Von diesem merkwürdigen, lauten Ding will der Hirsch seine Herde nicht durcheinander bringen lassen. Es ist eine beeindruckende Begegnung zwischen wilder Natur und Technik inmitten der bergigen, rauen und doch auch lieblichen Landschaft im Südwesten von Neuseeland. Erst im letzten Moment nimmt das Rotwild Reißaus. Während im „Wilden Westen“ die Cowboys die Rinder mit Pferden vor sich her trieben, braucht Charlie Ewing dafür einen Hubschrauber. Riesig sind die Flächen des Hirschfarmers. „1800 Hektar“, sagt der Mann mit dem grauen Haarschopf während des dröhnenden Fluges: „Meine Grundstücksgrenze verläuft auf 1600 Meter. Die Hirsche schaffen es, bis auf diese Höhe die Berghänge hochzuklettern.“

Rund um den malerischen Lake Wanaka auf der Südinsel Neuseelands, wo andere ihren Urlaub verbringen, betreibt Charlie Ewing seine Hirsch- und Schafzucht. Für Segler, Jetboat-Fahrer und Kajaker ist der See mit dem kristallklaren Wasser ein Eldorado, das von den grünen Hängen der Harris Mountains umrahmt wird. Jetzt, wo sich der „Jahrhundertsommer“ dem Ende neigt, ist das Gras recht braun und vertrocknet. Trotzdem ist die Kulisse mit den farbintensiven Kontrasten einmalig: Der knallblaue Himmel spiegelt sich im türkisblauen Lake Wanaka. Hoch ragen die braungrünen Berge auf – mit ihren dunklen Gipfeln aus Schiefer und den weißen Gletschern, die sich an deren Flanken schmiegen. Gespeist wird der See von den Flüssen, die sich durch das Massiv des Mount Aspiring winden: Der nach dem gut 3000 Meter hohen Berg benannte National Park ist der zweitgrößte Neuseelands und steht bei Wanderern und Anglern hoch im Kurs. Und im Winter wandelt sich das Gebiet in ein Skiparadies. Hier fand Regisseur Peter Jackson zahlreiche Drehorte für seine Verfilmungen vom „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“.

Charlie Ewing hat in seinem Alltag nicht so viel Zeit, die Einmaligkeit der Landschaft zu genießen. Vielmehr bereitet sie ihm den nährhaften Boden, um sich sein Brot zu verdienen. 7000 Hirsche umfasst seine Herde. Hinzu kommen 3000 Schafe. Vor 15 Jahren begann er mit der Hirschzucht: „Ich wollte es mal ausprobieren.“ Dafür mussten Gatter und Zäune in den Ebenen und an den Berghängen unter schwierigsten Bedingungen errichtet werden. Der Hubschrauber ist für ihn das zentrale Fortbewegungsmittel: Er fliegt die Befestigungen ab, checkt, ob seine Tiere in Ordnung sind, treibt sie damit von einer Weide auf eine andere. Die Hirsche grasen auf weiten Grünflächen, ernähren sich von Blättern, trinken reines Wasser und atmen die klare Luft, die nicht von den Emissionen produzierender Betriebe belastet ist. Auch sind Zusatz- oder Aufbaunahrung für neuseeländische Hirschfarmer tabu. All das schlägt sich im milden Geschmack und geringen Fett- und Cholesteringehalt des Fleisches nieder.
Auf dem Rückweg zu seiner Hubschrauber-Basis, wo Touristen Flüge rund um den Lake Wanaka bis hin zum berühmten Milford Sound buchen können, erzählt Ewing, dass bald die Brunftzeit beginne. Doch die Farmer lassen die Tiere dann in Ruh‘. Im Gegensatz zu Deutschland: Dort wird das Wild just zu dieser Zeit gejagt. Dabei strotzen die männlichen Exemplare dann vor Testosteron, und die Jagd setze Stresshormone frei. „Die Hormone machen sich im Geschmack des Fleisches bemerkbar. Es wird herber“, erklärt Innes Moffat von „Deer Industry New Zealand“ und bringt auf den Punkt, was der „Hirsch zum Glücklich sein“ braucht: „Frisches Gras, Sonnenschein, klares Wasser und ganz viel Natur. Dafür ist Neuseeland ideal“.

Auch werden in Neuseeland die Tiere nicht über weite Strecken zum Schlachter transportiert, sondern vor Ort mit einem Bolzenschuss erlegt, erklärt Moffat. Die Tiere seien deutlich jünger – zwischen zwölf und 18 Monate alt -, wenn sie verarbeitet werden. Die Inseln im Südpazifik sind der weltweit größte Exporteuer von Hirschfleisch. Britische Einwanderer hatten im 19. Jahrhundert das Rotwild zum Jagen eingeführt. Auf gut vier Millionen Einwohner kommen heute fast eine Million Hirsche. Deutschland ist der größte Importeur. In den Betrieben wird das Premiumfleisch in küchenfertige Zuschnitte wie Filet, Roastbeef, Ober- und Unterschale, Hüfte oder Nuss zerteilt, vakuumverpackt und gekühlt oder schockgefrostet. Der Transport mit dem Schiff dauere sieben Wochen. Das Fleisch halte sich 14 Wochen frisch.

Einer, der aus Wales auswanderte, um sich in Neuseeland der Hirschzucht zu widmen, ist David Morgan. Vor elf Jahren ist er mit der Familie – Frau und drei Kinder – auf die Südinsel nach Pleasant Point in Canterbury gezogen – zwei Stunden von Christchurch entfernt. Dort fand er seine Farm: die Raincliff Station mit einem 100 Jahre alten stattlichen Farmerhaus. Als junger Mann zog es ihn, den Sohn eines Schafzüchters, in die weite Welt. Er kam nach Neuseeland, arbeitete auf Hirschfarmen und lernte die Zucht kennen, erzählt der 47-Jährige. Vor allem liebt er das Fleisch: „Ich kannte nur das geschossene Wild, das herber schmeckt. Aber der Neuseelandhirsch schmeckt viel zarter, und man kann ihn so viel mit ihm anstellen.“
Zurück in Großbritannien begann Morgan, mit Vater und Bruder eine Hirschzucht aufzuziehen: „Mit Erfolg.“ Doch die Sehnsucht nach Neuseeland blieb. Er mag die Weitläufigkeit und die entspannte Lebensweise der unkomplizierten Neuseeländer. Dass es bis zum nächsten „Nachbarn“ einige Meilen sind, stört ihn nicht. Eine Erkundungstour mit dem Geländewagen über seinen 2000 Hektar großen Besitz, auf dem 4000 Hirsche, 2500 Schafe und 3600 Rinder leben, ist eine holperige Angelegenheit über zerfurchte Pfade, die sich durch das hügelige Grasland ziehen. Sanft geschwungen ist das Land. Das Klima zwischen Pazifik und neuseeländischen Südalpen ist mild. In den liebevoll gepflegten Gärten gedeihen etwa prächtige Rosensträucher, Lupinen, Lavendel und Palmen. Doch die Winter können recht streng sein, erzählt Morgan. Aber auch dann verliere dieses ursprüngliche Land nichts von seinem Reiz.

www.neuseelandhirsch.de

Kabuki Kaiten Sushi Bar Mr. Hai, Berlin

Mr. Hai gehörte zu den ersten, die Sushi in Berlin angeboten haben. Der Vietnamese machte sich früh am Olivaer Platz selbständig. Bald war sein Laden gerammelt voll mit Russen, die die gute Qualität schätzen und sich auch nicht an den hohen Preisen gestört haben.

Jetzt scheint alles anders zu sein. Wir besuchten an einem Sonntag Mittag diese Kaiten Sushi Bar in Charlottenburg. Gar kein Russe war da. Nach dem wir eintraten passierte minutenlang gar nichts. Dann erbarmte sich die eine der beiden Kellnerinnen, uns einen Platz zu empfehlen („Suchen Sie sich was hinter der Bar“). Sonntag mittags ist Happy Hour, aber es war wenig los. Jetzt kosten die kleinen Teller 3,10 Euro und die größeren Platten 7,50 Euro.

Die Speisen sahen bei unserem Besuch optisch ziemlich alt aus. Speziell die Sachen für 7,50, die offenbar schon sehr lange auf dem Band spazierenfuhren und es auch weiter taten, als wir gingen. Das einzige Nigiri Sushi, das es gab, Lachs, war im Fisch komplett zerrissen, stumpfe Messer dürften Schuld sein. Das typische Schleifgeräusch, was man oft in Sushi Bars hört, wenn das Messer über den Stein fährt, gab es hier nicht. Wir hatten ein gemischtes Sashimi, das aber kein Sashimi war, sondern je zwei dicke Scheiben Fisch.
Japanische Eleganz war nicht zu spüren, dafür aber sich in vietnamesich laut unterhaltende Sushi „Meister“. Es muss eine lustige Unterhaltung gewesen sein, dem lauten Lachen nach.
Auch der Service hat Möglichkeiten der Verbesserung. Wir sassen also hinter der Bar, da kam ein junger Mann zu uns, um an uns vorbei zugehen und drei Plätze weiter sauber zu machen. Wir sassen weiterhin ohen Soja, Wasabi und Gari da. Auf Anfrage war der junge Mann bereit, uns diese Sachen zu bringen.
Es kam dann auch eine der beiden „Miss Sushi“ und brachte uns eine Karte und erklärte das System. Danach waren diese Mädels, denen man anmerkte, sie wären lieber Models oder Shoppen als zu kellnern, nie wieder. Als wir zahlen wollte, stöberte ich die beiden Telefonmäuse im Fenster auf. Eine hat uns dann auch schnell und bereitwillig die Rechnung gemacht. Es ist selten, dass ich gar kein Trinkgeld gebe. Hier war es mal der Fall.

Aber zurück zum Essen. Obwohl die Rollen alle nicht wirklich gut aussahen, schmeckten sie uns. Bis auf eine aussen Frittierte waren alle von gutem Geschmack. Wir wählten jedoch auch nur, was einigermassen gut aussah. Die großen Teller sahen durch die Bank schlecht aus. Da gab es so eine Art Cerviche, alles jedoch in einer Sauce ertrunken. Das haben wir lieber nicht probiert. Auch das ganze gekochte Gemüse sah nicht mehr frisch aus.
Und es war gut, dass wir nicht das Gemüse aßen. Der Sushi Meister nahm vier eingeschweisste Salat-Gurken und legte die auf sein Schneidebrett, wo gerade noch der Fisch lag. Er entfernte die Folie und fing an, die Gurke zu zerteilen. Ich fragte ihn, ob man denn nicht erst die Gurke waschen müsste. Da lachte er und meinte, das machen sie nie!

Fazit: Offenbar ist der Laden nicht mehr so erfolgreich wie Anfang des Jahrtausends. Preis-Leistung passen nicht mehr, der Service ist eher eine Zumutung als ein Service.

www.mrhai.de/

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Patrick Jabs

Männer, das wird lecker werden! Ein gutes geschenk für den Mann

Seit 2009 rückt Patrick Jabs regelmäßig in der WDR-Sendung „Kochalarm“ aus, wenn Not in der Küche herrscht. In seinem ersten Buch räumt er mit Vorurteilen auf, nimmt die Schwellenangst und zeigt mit zahlreichen Tipps, Tricks und Kniffen aus der eigenen Küchenpraxis: jeder Mann kann kochen (lernen)! Mit über 60 bodenständigen Rezepten mit dem besonderen Pfiff, Specials zu Garmethoden, Warenkunde sowie Gemüseanbau und-verarbeitung und allem Wissenswerten rund um das richtigen Werkzeug, werden auch den letzten Koch-Muffel hinter dem Herd hervorheben. „Ein Koch ist kein Magier, sondern Handwerker“, lautet das Credo von Spitzenkoch Patrick Jabs. Bei der WDR-Sendung „Kochalarm“, in seiner eigenen Kochschule und erstmals in diesem Buch gibt der leidenschaftliche Koch seine Techniken und Tricks aus der professionellen Praxis weiter. Nur die besten Zutaten aus der gesamten Republik vereint Jabs zu ehrlichen Gerichten mit dem gewissen Etwas.

Patrick Jabs Echt gut kochen!
Gebunden 224 Seiten, ca. 200 Farbabbildungen Format: 21 x 26 cm
€ 24,95 ISBN 978-3-7716-4513-7 (Bestellink)

Starbucks Kaffee mit sehr wenig Koffein

Die Kaffeeseite www.espressomaschine.de berichtet:

Kaffee zum Mitnehmen im Test in Wien
KONSUMENT: Coffee to go – Koffein und Füllmenge im Check- 21 Anbieter im Test – Preise von rund 80 Cent bis drei Euro pro 100 ml

Vor allem Jüngere trinken ihn gerne. Das zeigt eine Studie aus dem Jahr 2012: Für 80 Prozent der 18- bis 35-Jährigen gehört Coffee to go, der Kaffee aus dem Pappbecher, längst zum Alltag. Die aktuelle Ausgabe des Testmagazins KONSUMENT nimmt 21 Anbieter aus dem Wiener Raum unter die Lupe und zeigt, wie viel Koffein deren Kaffee enthält und wie viel man für sein Geld bekommt. Das Ergebnis: Koffeingehalt und Füllmenge variieren teils stark. Bei zwei Anbietern bekamen die Tester zudem mehr als ihnen lieb war: Denn vermeintlich koffeinfreier Kaffee war gar keiner. Laut Meinl ein bedauerlicher Einzelfall, laut Heberer auf den damaligen Lizenznehmer des Standortes in der Bahnhof City Wien West zurückzuführen.
Getestet wurde Cappuccino mit und ohne Koffein, vor allem in Coffee Shops und in Filialen großer Bäckereiketten. Bei den Füllmengen gab es bei sieben Anbietern deutliche Schwankungen zum gleichen Preis – wie etwa bei der Gelateria Ponticello (140 bis 230 ml).

Die Ergebnisse im Überblick:
• Wer morgens schwer in die Gänge kommt, kann sein Glück bei Aida oder Merkur versuchen: Hier gab es im Test den Kaffee mit dem höchsten Koffeingehalt (1.047 bzw. 895 mg/Liter). Kaffee von Starbucks oder Der Mann ist vergleichsweise mild (257 bzw. 288 mg/Liter).
• Auch koffeinfreier Kaffee enthält naturgemäß einen Rest an Koffein. Am wenigsten Koffein gab es im Test bei „Der Mann“ und Interspar (jeweils 10 mg/Liter).
• Den günstigsten Kaffee gibt es bei Tchibo (rund 80 Cent/100 ml), den teuersten im Café-Restaurant Harry Holzer (3 Euro/100 ml).

SERVICE: Den Test „Coffee to go“ sowie die Anbieterreaktionen gibt es online unter www.konsument.at und in der Septemberausgabe der
Zeitschrift KONSUMENT. via http://www.espressomaschine.de/kaffee-news/94-starbucks-kaffee-mit-sehr-wenig-koffein.html

Warmduscher oder Fitnessduscher

Warmduscher oder Fitnessduscher: Unter dem Wasserstrahl zeigt sich der Menschentyp – ob an Land oder über dem Meer

Beim Duschen hat jeder seine Gewohnheiten und Vorlieben. Der Psychologe Professor Alfred Gebert von der Hochschule Münster hat diese untersucht. Seine Studien zeigen, dass es vier verschiedene Duschtypen gibt. Intensiv mit dem Thema befasst haben sich auch die Planer von Celebrity Cruises, welche auf einem Kreuzfahrtschiff die erste frei über dem Meer schwebende Dusche konzipierten. Das Ergebnis berücksichtigt ein Grundbedürfnis aller Duschtypen: die Privatsphäre.

Jede fünfte Frau und nur jeder achte Mann ist Warmduscher, stellte Gebert fest. Der typische Warmduscher nimmt sich viel Zeit für die Körperpflege und genießt sie, um dem Alltag zu entfliehen. Angenehmes Licht, Kerzen und je nach Stimmung auch Musik sorgen für sein Wohlbefinden. Die Zeit unter dem Wasserstrahl zieht er genussvoll in die Länge.

Jeder Dritte ist ein Pflegeduscher – unter dem abwechselnd kalten und warmen Wasserstrahl. Um die gesundheitsfördernde Wirkung zu steigern, werden mit Naturborsten-Bürsten Verspannungen weggeschrubbt. Er wiederholt seinen morgendlichen Kältekick, um Immunsystem und Durchblutung zu fördern. Müdigkeit und schlechte Laune werden einfach weggeduscht.

Zu den Schnellduschern gehört jeder vierte Mann und jede siebte Frau. Alles muss fix gehen, deswegen werden unter der Dusche auch Haare gewaschen und Zähne geputzt – ein paar Minuten morgens reichen. Mit Wellness hat er nichts am Hut. Er will möglichst flott duschen, um temporeich an die Arbeit zu gehen.

Jeder Dritte ist gemäß Gebert ein Fitnessduscher, der Natürlichkeit und Frische bevorzugt. Dieser Typ liebt Sport und kommt oft ins Schwitzen. Der häufige Sprung unter den Strahl ist pure Erholung und Genuss, zum Beispiel nach dem morgendlichen Joggen. Mit warmem Wasser löst er Verspannungen und verhindert Muskelkater.

Privatsphäre wichtig – technische Innovation von Celebrity Cruises

Egal welcher Typ – wichtig ist allen Menschen, so Gebert, ihre Privatsphäre. Das berücksichtigt auch der Kreuzfahrt-Anbieter Celebrity Cruises. An die Außenwand auf Deck 14 ihres jüngsten Schiffs Celebrity Reflection hat die Reederei eine vollkommen verglaste Dusche gebaut. Diese vermittelt das Gefühl, beim Duschen über dem Meer zu schweben. Dennoch ist sie von außen nicht einsehbar. Eine neue Technologie stellt die Glaswände per Knopfdruck von durchsichtig auf lichtdurchlässig. In der Automatik-Einstellung sorgt ein Sensor dafür, dass beim Betreten die Verglasung direkt in den Modus lichtdurchlässig wechselt.

Ob die Gestaltung des Badezimmers Einfluss auf den Duschtyp und seine Gewohnheiten hat, ist nicht erforscht. Dass der laut Gesellschaft für Konsumforschung im Durchschnitt sechs Minuten duschende Deutsche mit rundum Aussicht auf Meer und Hafen länger unter dem Wasserstrahl bleibt, ist daher eine Vermutung.

www.celebritycruises.de

Kolja Kleeberg

Kolja Kleeberg wieder im Einsatz für die gute Sache! Kolja Kleeberg und die Berliner Demeterbäcker vom Märkischen Landbrot engagieren sich für die Berliner Kältehilfe – Kolja Kleeberg stellt am 27.Sept um 15 Uhr das „Engelbrot“ vor

Die Bäcker von Märkisches Landbrot präsentieren am 27. September um 15 Uhr in ihrer Backstube ein „Engelbrot“. Mit diesem Spendenbrot unterstützen die Bäcker das „Frostschutzengelprojekt“ der Berliner Kältehilfe.
Der Sternekoch Kolja Kleeberg ist prominenter Pate der Aktion und wird bei der Präsentation anwesend sein.
Das „Engelbrot“ wird ab 1. Oktober im Berliner Biofachhandel zu kaufen sein.
Von jedem verkauften Brot gehen 30 Cent an das Projekt „Frostschutzengel“.
Das sind drei Berater, die sich mit Sprachkenntnissen und Wissen um weiterführende Hilfe vor Ort gezielt an osteuropäische Nutzer der Berliner Kältehilfe wenden.
Die drei Engel für den nächsten Winter, zwei Frauen und ein Mann, sprechen Polnisch, Russisch und baltische Sprachen.

27. September 2012 15.00 Uhr
Bäckerei Märkisches Landbrot
Bergiusstrasse 36
12057 Berlin

Wie viele Profiköche arbeitet auch der Berliner Sternekoch Kolja Kleeberg mit CHROMA HAIKU Kochmesser