Die Berliner Gastronomie Szene

Berlin ist die Stadt mit den meisten Sternerestaurants Deutschlands – Dem Vorhaben, die beste Curry-Wurst Berlins anzubieten, hat sich die neue „Wursterei“ in Charlottenburg verschrieben – Die neue Kreuzberger „Long March Canteen“ erinnert kaum an ein China- Restaurant

Berlin ist die Stadt mit den meisten Sternerestaurants Deutschlands. Das wird im neuen Guide Michelin 2012 bestätigt. Zwölf Berliner Restaurants werden darin ausgezeichnet, vier davon mit zwei Sternen und acht mit einem Stern.

Ein zweiter Stern für Tim Raue
Zu den Gewinnern des neuen Guide Michelin zählt Tim Raue. Für seine Kreationen im Restaurant „Tim Raue“ erhielt er einen zweiten Stern. Auf demselben hohen Niveau kochen Christian Lohse im „Fischers Fritz“, Otto Hendrik im „Lorenz Adlon Esszimmer“ und Daniel Achilles im „reinstoff“.

Jeweils einen Stern halten konnten das „FACIL“, „First Floor“, „Hartmanns“, „Horvárth“, „Hugos“, „Margaux“, „Rutz“ und das „VAU“. Wegen eines Küchenchef-Wechsels wurde das Restaurant „Quadriga“ dieses Jahr nicht berücksichtigt. Den „Bib Gourmand“ als bestes preiswertes Haus erhielt „Die Nussbaumerin“ in Berlin-Charlottenburg.

Zurück zu den Wurzeln: Brot, Wurst und Käse
Sarah Wiener hat vor einigen Wochen in Mitte unweit der Berliner Synagoge eine Backstube mit Café und dem Namen „Wiener Brot“ eröffnet. Sie bietet nicht nur Brot sondern auch saisonale Gebäckspezialitäten und Biokaffee. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das „Zeit für Brot“ Hier können Besucher dem Treiben des Bäckermeisters durch eine große Glasscheibe zusehen. Morgens werden verschiedene Frühstücke angeboten, den ganzen Tag gibt es ofenfrisches Gebäck.

Dem Vorhaben, die beste Curry-Wurst Berlins anzubieten, hat sich die neue „Wursterei“ in Charlottenburg verschrieben. Die Würstchen werden fettfrei auf dem Lavagrill gebraten, gewürzt wird mit reinem Meersalz. Pommes frites und verschiedene, hausgemachte Soßen runden das Angebot ab. Wer stattdessen eher Käse mag, wird in „La Käserie“ im Prenzlauer Berg fündig. Hier kann man sich quer durch die französische Käselandschaft essen, dazu gibt es Weißwein und Brot.
Modernes China und Geheimtipp im Hinterhof

Mao-Motive statt Drachendekorationen: Die neue Kreuzberger „Long March Canteen“ erinnert kaum an ein China- Restaurant: raffinierte Architektur spielt mit dem Klischee von Opiumhöhle und chinesischer Kantine. Die Küche bietet asiatisches Essen vom Feinsten: Dim Sum, Edamame-Schote mit Meersalz oder Rote-Bete-Salat mit Thunfisch.
Direkt an der Warschauer Straße in Berlin befindet sich einer der jüngsten Neuzugänge der Berliner Küchenlandschaft: ein 60 Jahre alter Londoner Doppeldeckerbus, der als „Hektikfood“ Nachtschwärmer mit Essen versorgt: Spezialität aus dem roten Gefährt sind die gefüllten Pitabrötchen.

Ungewöhnlich auch die Inneneinrichtung des „Mahlzeit Kreuzberg “ im gleichnamigen Bezirk, denn hier wirkt fast alles selbstgebastelt: Ein alter Bäckereitresen, Fischgrätenparkett und Lampen, die aus großen Gurkengläsern bestehen. Auf der Speisekarte stehen Mediterranes, Suppen und Salate.

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