Giovanni Parrella & Ciro Sorrentino

Ein Pizza Geheimnis geht um die Welt –
Bella Italia nicht nur im Design – auch bei der Pizza im The Long @
Times Square bleibt The Reverie Saigon dem Dolce Vita treu

– Die perfekte Zutat ist der Funke zum großen Geschmackserlebnis. Im Restaurant The Long @ Times Square im The Reverie Saigon wird beim Pizzabacken auf Tradition, italienische Erfahrung und authentische Produkte Wert gelegt. Das Rezept für den Pizzateig wird bereits seit drei Generationen in der Familie von Executive Chef Giovanni Parrella weitergegeben und gelangte so bis nach Ho Chi Minh City. Basierend auf dem Familienrezept wird der Teig mit italienischem Mehl und dem Teigansatz hergestellt, um dann für mindestens 48 Stunden zu gären. Pizzachef Ciro Sorrentino bereitet die Pizzen mit viel Hingabe zu und bäckt sie im traditionellen Acunto Napoli Pizzaofen, welcher noch mit Holz geschürt wird. Der original neapolitanische Ofen ist eigens für The Reverie Saigon angefertigt und thront mit 2.300 Kilo und einem Durchmesser von 1,73 Metern sowie Kupferdach in Sichtweite der Gäste. Eine weitere wichtige Zutat bei den Pizzen im The Long @ Times Square ist der original Burrata. Zweimal wöchentlich kauft das Hotel die komplette Burrata-Produktion eines kleinen Familienbetriebs aus der Stadt Foggia in Apulien auf. So bleibt das The Reverie Saigon im Times Square Building, welches von italienischen Designern wie Cassina, Colombostile, Giorgetti, Poltrona Frau, Venini und Visionnaire eingerichtet wurde, seinem Stil treu. Ein kleiner Tipp: Als Nachspeise unbedingt das selbstgemachte italienische Eis probieren – es lohnt sich und ist die perfekte Erfrischung.

www.thereveriesaigon.com

The Reverie Saigon

Mit 286 Zimmern und Suiten, die zu den größten der Stadt zählen, mit der wohl spektakulärsten Aussicht und einem mutig opulenten Interiordesign öffnet The Reverie Saigon seine Pforten am 1. September im Herzen von Ho Chi Minh City, das einer perfekten Filmkulisse gleicht.

Nach sieben Jahren Bauzeit debütiert nun das mondänste Stadthotel Vietnams und setzt es sich zum Ziel, Luxus in dem südostasiatischen Land neu zu definieren. Die Restaurants, die sich alle auf Michelin-Kurs befinden, setzen neue Standards in der Gastronomie von Vietnam und auch das Spa stellt innerhalb der Wellness-Welt nicht nur optisch einen neuen Meilenstein dar. Alle Zimmer und Suiten im Times Square Building überraschen durch italienische Eleganz und bestechen durch die Lage im geschichtsträchtigen und legendären District 1 inmitten der einstigen „Perle des Fernen Ostens“.

„An einem so weit entfernten und exotischen Ort wie Saigon wird oft erwartet, dass ein Hotel eher traditionell gestaltet ist und man mit der Geschichte und dem kulturellen Erbe des Ortes spielt“, so der österreichischen General Manager Herbert Laubichler-Pichler, der erstmals 2008 in Vietnam tätig war, „doch The Reverie Saigon ist eine unvorstellbare Geste. Wir freuen uns schon auf den Tag, an dem Ho Chi Minh City verdientermaßen zu einer der wichtigsten Städte Asiens aufsteigt und Reisende mit gehobenen Ansprüchen auch hier das Beste erwarten – nicht nur innerhalb Vietnams, sondern weltweit.“

Zimmer und Suiten
Die zwölf verschiedenen Zimmerkategorien des The Reverie Saigon gehören zu den größten der Stadt: 224 Zimmer mit 43 bis 53 Quadratmeter, 62 Suiten mit 63 bis 313 Quadratmeter sowie zusätzliche 89 Apartments offerieren nicht nur großzügigen Wohnkomfort, sie setzen ein Zeichen gegen Eintönigkeit und Understatement: Italiens führende Designhäuser Colombostile, Giorgetti, Visionnaire, Poltrona Frau und Cassina arbeiteten bei der Gestaltung Hand in Hand. Somit zeigt jedes Zimmer eine ganz eigene Persönlichkeit und Stil: Ob klassisch und elegant oder märchenhaft romantisch, ob fantasievoll oder frech.

Deckenhohe Fernster geben den Blick frei auf die pulsierende Stadt, die als aufsteigender Stern Asiens gilt, auf den Saigon River bis hin zum Mekong Delta. Jeder einzelne Blickwinkel des Hotels hinterlässt einen bleibenden Eindruck – von den Fenstern bis zu den Wänden, von den Böden bis zur Decke.

In einigen Räumen veredelt italienische Seide die Wände, andere wurden per Hand mit prächtigen Mosaiken verziert. Ledersofas warten wie in einer Filmkulisse darauf, dass sich Gäste niederlassen, während Kronleuchter mit verspiegelten Kristallen alles in das richtige Licht setzen. Für die Betten wurde Bettwäsche von Frette mit einer Fadenzahl von 400 und 600 gewählt und die Marmorbäder warten in den Zimmern mit Pflegeprodukten von Chopard auf, während in den Suiten Produkte von Hermès und Acqua di Parma zur Verfügung stehen.

Alle Zimmer und Suiten bieten geräumige begehbare oder durchgängige Kleiderschränke sowie die neueste technische Ausstattung, von Cisco volP Telefonen bis hin zu 46-55 Zoll Flachbildschirmen. In einigen Zimmern kann der Fernseher sogar wie von Zauberhand in eine Konsole abgesenkt werden, um die atemberaubende Aussicht frei zu geben.

Für Gäste, die nicht nur Frühstück, sondern auch Afternoon Tea sowie abendliche Cocktails und Kanapees wünschen, setzt sich die The Reverie Lounge über alle Konventionen gängiger Club Lounges hinweg. Im 38. und 39. Stock gelegen, wurde die The Reverie Lounge komplett von Visionnaire gestaltet, Werke vietnamesischer Nachwuchskünstler setzen bewusste Akzente. So entstand auf insgesamt 542 Quadratmeter eine zweistöckige Oase, die durch eine marmorne, ganz mit Blattgold veredelte Wendeltreppe verbunden ist. Diese Treppe setzt ein spektakuläres Zeichen vor der Kulisse Saigons.

Die Zimmerpreise beginnen bei 305 Euro (350 US Dollar) pro Nacht bis hin zu 10.704 Euro (12.000 US Dollar) für die Saigon Suite sowie 13.381 Euro (15.000 US Dollar) für die Reverie Suite.

Speisen & Genießen
Dieselbe Liebe zum Detail, die sich in den Zimmern und Suiten zeigt, findet sich gleichermaßen in den Restaurants wieder. Drei der Restaurants bieten kulinarische Künste aus Frankreich, China und Italien, während sich das vierte Restaurant, The Long @ Times Square, als eine ostasiatische Interpretation der zeitlosen Straßencafés in Europa präsentiert.

Das Herz des Hotels schlägt im Café Cardinal im 6. Stock, das sich offen und luftig über drei Stockwerke zieht. Große Fenster öffnen den Blick auf die Außenterrasse im siebten Stock. Überwiegend französisch inspiriert, bietet die umfangreiche Karte auch Ausflüge in die westliche und asiatische Küche zum Frühstück und Mittagessen.

Zwei Stockwerke tiefer machen Jade, Zinnoberrot und Goldtöne die Bühne frei für eines der mondänsten Restaurants der Stadt: Im The Royal Pavillon wird kantonesische Küche zelebriert. Bis zu 200 Gourmets genießen hier zugleich die Aussicht auf einen Palast aus der Kolonialzeit sowie kleine, traditionelle Geschäftshäuser entlang des Nguyen Hue Boulevard. Während im Restaurant ostasiatische Atmosphäre herrscht, können sich Gäste auch in insgesamt neun Räume für ganz private Essen zurückziehen.

Im italienischen R&J Lounge & Restaurant standen die Shakespeare-Figuren Romeo & Julia Pate, heute wird hier die Liebe zur italienischen Küche gefeiert – gepaart mit raffiniert kreativen Ansätzen moderner Küche. Auch hier treffen Gäste wieder auf fein durchdachtes, inspirierendes Design: Wände kunstvoll mit italienischen Mosaiken verziert, große Kerzenständer und der bewusste Mix unterschiedlicher Stühle repräsentieren die verschiedenen Facetten Italiens.

Für ein Straßencafé par excellence steht das The Long @ Times Square: Gäste nehmen hier in einer eigenen Durchgangsstraße zwischen der Dong Khoi Straße und dem Nguyen Hue Boulevard am mit 48 Metern längsten, geschwungenen und marmornen Bartresen Saigons Platz – mit Sitzmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich. Erstklassige Pizza ist garantiert, denn sowohl der Pizzabäcker als auch der Holzofen kommen aus Neapel.

Für die kleine Pause lockt das Deli im zweiten Stock mit Kleinigkeiten wie Muffins am Morgen, individuell zusammengestellten Sandwiches, Salaten sowie Panini am Nachmittag und den ganzen Tag über mit hausgemachter Eiscreme, Smoothies und Kuchen.

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100 Jahre Singapore Sling

Ein Star wird 100: Im Jahr 1915 ersann der Barkeeper Ngiam Tong Boon in der Long Bar des Raffles Hotels in Singapur einen neuen Cocktail. Der Grund: Frauen durften damals keine harten Drinks wie Gin oder Whisky genießen. Fruchtsäfte und Punsch jedoch waren erlaubt, und so mixte der kluge Barmann für die Damen ein neues Getränk, das harmlos aussah, aber jede Menge Gin, Cointreau und Benedictine-Likör enthielt. Bald schon erlangte der Singapore Sling internationale Berühmtheit, gilt längst als Singapurs Nationalgetränk und wird bis heute rund um den Globus mit Genuss geschlürft.

„Der Singapore Sling ist ein weltberühmter Cocktail und durch seinen enormen Erfolg schon fast ein Synonym für das Raffles Singapore“, sagt Simon Hirst, General Manager des Hauses. „Zur Feier des 100. Geburtstags stellen wir die süße Erfolgsgeschichte des Drinks 2015 in den Mittelpunkt vieler Aktionen und Aktivitäten. Wir wollen dazu anregen, den Singapore Sling zu entdecken oder wiederzuentdecken – und einfach zu genießen.“

Übernachten und Genießen mit Singapore Sling
Zu diesem Zweck plant das Hotel das ganze Jahr über die verschiedensten Angebote und Events – von eigens entworfenen Singapore-Sling-Souvenirs bis zu Desserts mit den Aromen des berühmten Longdrinks. Mit der Pauschale „Singapore Sling 100th Anniversary Suite“ (ab circa 950 Euro) tauchen die Gäste in eine umfassende Sling-Erfahrung ein. Das Paket umfasst die Übernachtung in einer luxuriösen Courtyard Suite mit Frühstück für zwei Personen, eine halbstündige Privataudienz in der Long Bar, wo die Meister des Barfachs ihnen zeigen, wie man den berühmten Cocktail mixt.

Zwischendurch können sich die Gäste mit Satay-Spießchen aus saftigem Hähnchenfleisch stärken und zum Abschluss des Workhops gibt es im Hotelshop einen Geschenkkorb im Wert von rund 200 Euro. Darin findet sich eine Auswahl an Sling-Souvenirs, die auch zu Hause noch freudige Erinnerungen an das Erlebnis im Raffles wachrufen.

Cocktail-Fans mit einem Hang zu süßen Schleckereien werden den SlingaPore lieben: Der unwiderstehliche pinkfarbene Kuchen ist vom Singapore Sling inspiriert. Mit seiner raffinierten Melange aus Zitronenbiskuit, Ananas-Mousse, Singapore-Sling-Marmelade und Kirsch-Gelee schmeckt er gleichzeitig würzig und süß. Kaufen kann man die Köstlichkeit in Ah Teng’s Bakery im Hotel – je nach Hunger, in Stücken oder als ganzen Kuchen. Außerdem ist der SlingaPore im Raffles Grill Restaurant als Dessert Teil des Degustations-Menüs „Elizabethan Grill Tribute“ (circa 170 Euro). Das Menü wurde speziell zum diesjährigen 50. Geburtstag der Republik Singapur kreiert und zelebriert Köstlichkeiten wie Seezunge und Walisisches Lamm.

Singapore Sling zum Mitmachen und Mitnehmen
Wer sich je gefragt hat, wie echte Profis einen Singapore Sling mixen, ist in der Singapore Sling Masterclass goldrichtig: In der berühmten Long Bar des Raffles Singapore enthüllen die Barkeeper ihre Tricks für den perfekten Drink. Da werden Gin, Kräuterlikör und Cointreau verrührt – und zwischendurch gibt’s Satay-Spieße mit Erdnusssauce und knackigen Gurkenscheiben. Als Erinnerung kann nach dem ganzen Mixen und Schütteln jeder Gast ein spezielles Singapore-Sling-Glas mit nach Hause nehmen. Vielleicht inspiriert das ja dann sogar zum einen oder anderen Singapore-Sling-Abend in der Heimat.

Richtig rund wird ein Besuch im weltberühmten Raffles Singapore durch einen Besuch im Hotelshop. Dort findet man eine große Auswahl an Souvenirs rund um den Singapore Sling – etwa Schokoladen, Konfitüren und Tees mit Sling-Aroma sowie T-Shirts, Poster, Cocktail-Shaker, Schlüsselanhänger und andere Mitbringsel. Auch das Singapore-Sling-Glas, mit dem der Drink in der Long Bar serviert wird, kann käuflich erworben werden – dieses Jahr natürlich mit dem speziellen Logo zum 100. Geburtstag.

Eines ist jedenfalls klar: Ob man nun im Raffles Singapore übernachtet oder einfach zum Essen oder Shoppen vorbeischaut – kein Besuch in der „Stadt der Löwen“ ohne einen Singapore Sling in der Long Bar. Die legendäre Geburtsstätte des Drinks hat täglich ab 11 Uhr geöffnet und schon mittags tummeln sich hier Hausgäste, Stadtbesucher und Einheimische, um den weltberühmten Cocktail dort zu genießen, wo er erfunden wurde.

www.raffles.com/singapore

Markthalle Neun, Berlin Kreuzberg

Leaders Club Award 2013

Die „Markthalle Neun“ aus Berlin Kreuzberg gewinnt den 12. deutschen Leaders Club Award. Die Markthalle Neun konnte die meisten Stimmen des Publikums für sich gewinnen. Nikolaus Driessen und Bernd Maier nahmen die Auszeichnung in Form einer Goldenen Palme von Leaders Club Präsident Roland Koch entgegen.
“ Wir hoffen mit dem Preis noch mehr Leute für unser Modell der guten Lebensmittel aus kleinen Strukturen zu inspirieren“, so Nikolaus Driessen.

Die Silberne Palme ging an das Hamburger Konzept „Altes Mädchen“.
Bronze ging ebenfalls nach Berlin Kreuzberg an die „Long March Canteen“.

Der Award wird seit 2002 alljährlich von der Leaders Club Deutschland AG verliehen. Gastgeber der diesjährigen Preisverleihung waren die Leaders Club Mitglieder Doris und Heiner Raschhofer, die mit ihrem erfolgreichem Konzept „my Indigo“ im Jahre 2008 selbst den begehrten Preis für ihr innovatives Konzept gewonnen hatten.

Vanessa Koch, die seit Herbst 2013 den ‚Küchenchefs‘ Ralf Zacherl, Martin Baudrexel und Mario Kotaska in einigen Folgen als Gastro- und Serviceexpertin zur Seite steht, führte als Moderatorin zum dritten Mal durch die Nacht der Palmen.

Anlässlich der Verleihung in Salzburg, zogen in diesem Jahr neben 5 deutschen Konzepten gleich zwei österreichische Gastronomien in den Wettbewerb ein. Die insgesamt sieben Nominierten wurden aus über 50 Bewerbungen und Vorschlägen nominiert. Die Abstimmung wurde durch das anwesende Publikum, dass aus 320 geladenen Gästen aus Gastronomie, Industrie und Fachpresse bestand, entschieden.
„Wir zeichnen mit dem Leaders Club Award Persönlichkeiten aus, die mit ihrer Leidenschaft und Ihrem Mut innovative Impulse in der Branche setzen. Bei den drei Erstplatzierten sieht man den Trend zu genial umgesetzten, authentischen Konzepten, die einfach und nachvollziehbar sind und den Gästen ein Stück emotionale Heimat bieten.“ fasste Roland Koch, Präsident des Leaders Clubs, das Ergebnis zusammen.

Der Gewinner ist für den Internationalen Leaders Club Award nominiert. Dort tritt die Markthalle Neun 2015 gegen die nationalen Gewinner aus Russland, Frankreich, Belgien und der Schweiz an.

Leaders Club Award 2013

Nominiert sind sieben neue, innovative Konzepte
Preisverleihung am 22. November 2013 in der Residenz in Salzburg (AT).
Für den Leaders Club Award 2013, der erstmals in Österreich verliehen wird, werden sieben innovative Gastronomiekonzepte und Ihre Macher nominiert, welche sich durch Innovationen hervortun, die das Potential zum Branchentrend haben und noch keine zwei Jahre am Markt sind.

Seit dem Jahr 2002 vergibt der Leaders Club, die Vereinigung innovativer Gastronomen, diesen Preis. Die mittlerweile zwölfte Preisverleihung des Leaders Club Awards findet am 22. November 2013 in der Residenz in Salzburg statt. Diesjähriger Gastgeber der Verleihung sind Leader und Award Preisträger Doris und Heiner Raschhofer, mit freundlicher Unterstützung von J.J. Darboven GmbH & Co.KG.
Vanessa Koch und Tim Mälzer moderieren die Galanacht.

Anlässlich der Verleihung in Salzburg, ziehen in diesem Jahr neben 5 deutschen Konzepten gleich zwei österreichische Gastronomien in den Wettbewerb ein.

Die Nominierten im Überblick:
Long March Canteen “ von Axel Burbacher und Guanfeng Guan aus Berlin
Markthalle Neun “ von Nikolaus Driessen, Bernd Maier und Florian Niedermeier aus Berlin
Altes Mädchen “ von Patrick Rüther und Axel Ohm aus Hamburg
Coast by East “ von Christoph Strenger und Marc Ciunis aus Hamburg
Hausmann ́s “ von Patrick Rüther, Tim Plasse und Tim Mälzer aus Frankfurt a.M.
Loca‐better eat better “ von Andreas Kurz aus Wien (AT)
Veganista “ von Cecilia Blochberger und Susanna Paller aus Wien (AT)

Jedes der sieben nominierten Konzepte wird durch ein Video und ein Kurzinterview vorgestellt. Das anwesende Fachpublikum entscheidet über die ersten drei Platzierungen, die ebenso wie die anderen Nominierten für ein Jahr kostenlos als Gast Leader in das Netzwerk eingebunden werden.
Mit bisherigen Gewinnern wie dem „East“ in Hamburg, dem „Brenner’s“ in München, der „Schnitzelei“ in Berlin, dem „Yooji’s Bellevue“ in Zürich, sowie der „Bullerei“ in Hamburg, hat der Club bereits mehrfach sein Gespür für richtungweisende Konzepte unter Beweis gestellt.

Long March Canteen, Berlin
Die „Long March Canteen“ von Axel Burbacher‐Burzin und Guanfeng Guan präsentiert klassische Dim Sum Küche in einem modernen Gewand und mischt damit die Berliner Restaurantszene auf.
Traditionelle Rezepturen und Speisen werden auf hohem Niveau neu interpretiert und in einem atemberaubenden Ambiente serviert, welches mit dem Charme chinesischer Hinterhofküchen und verruchter Opiumhöhlen spielt.
Sitzend an Holztischen können die Gäste durch ein Holzgitter in die dampfende Küche schauen und erhalten Ihre Dim Sum von einem Wagen am Tisch. Auf die Stäbchen gibt ́s z.B. gedämpften Schweinebauch in dunkler Honigsauce, gegrillte Jakobsmuscheln auf Seidentofu, oder Quallencarpaccio mit Nashi‐Birne.
Nichts erinnert hier an die häufig verkannte chinesische Küche, welche in Form von 8, in Glutamat getränkten Kostbarkeiten und kitschiger Dekoration daherkommt. Zeitgemäße Architektur, imposantes Lichtdesign und der mit Ipods und chinesischen Arbeitskitteln ausgerüstete Service unterstreichen und vollenden das Konzept Chinesischer Küche im Jahr 2013.
Nach der Bedeutung des Namens der „Long March Canteen“ befragt, konstantiert Burbacher in der Zeit, dieser lasse viel Raum für Interpretation. Es gehe um die Geschichte Chinas, um Provokation, Neuanfang und den Brückenschlag ins Heute. Laut ihres Küchenchefs stehe er außerdem auch für den langen Marsch, den die Leute aus Berlin Mitte nach Kreuzberg antreten müssen um zu ihnen zu gelangen.
Kurzvorstellung der Macher:
Axel Burbacher‐Burzin aus Süddeutschland und Guanfeng Guan aus Südchina vereint eine Jahrzehnte lange Erfahrung in der Berliner Gastronomieszene. Sie betreiben neben der Long March Canteen gemeinsam das Yumcha Heroes im Weinbergsweg in Mitte. Zu Ihren Gastronomieobjekten gehören ebenfalls das Cafe Galao, das Toca Rouge, eine Dumpling‐Manufaktur sowie seit neuestem das Soya Cosplay am Gendarmenmarkt. Weitere Projekte sind in Planung, die beiden kreativen Köpfe sind immer in Bewegung.
www.longmarchcanteen.com

Markthalle Neun, Berlin
Mit Ihrem Konzept „Markthalle Neun“ haben Nikolaus Driessen, Florian Niedermeier und Bernd Maier die Initialzündung für die Wiederbelebung der 122 Jahre alten Kreuzberger Eisenbahnmarkthalle, im Sinne seiner ursprünglichen Bestimmung, als dauerhafter Lebensmittelmarkt und zentraler Treffpunkt des Kiezes gegeben. Gleichzeitig hat sie Symbolcharakter für die bunte Vielfalt Kreuzbergs, seine wirtschaftliche Kreativität und soziale Integrationskraft.
Die Markthalle Neun ist ein bunter Markt, auf dem Lebensmittelkultur, ‐handwerk und ‐qualität gelebt, vermittelt und diskutiert werden. Das Angebot ist saisonal, regional und natürlich auch international. Besonders wichtig ist dabei der direkte Kontakt zu den Erzeugern der Lebensmittel.
Das kleinteilige Gesamtkunstwerk besteht neben handwerklichen Geschäften, wie der Fischräucherei „Glut und Späne“ aus gastronomischen Betrieben. Dazu gehören u.a. „Kantine 9“, welche mit regionaler Küche begeistert, wie auch die Pioniere „Big Stuff Smoked BBQ“, die mit einem in Europa einzigartigen Smoker aus Tennessee und langen Garzeiten, Gerichte von Rinderbrust über „Pulled Pork“ bis Schweinebauch zaubern.
Ein weiterer fester Bestandteil ist der regelmäßige Wochenmarkt am Freitag und Samstag. Hier steht der türkische Metzger neben dem Biogärtner aus Brandenburg. Kartoffeln und Äpfel mitten in der Großstadt und doch wie aus Omas Garten. Nebenbei erklären Händler die Herkunft ihrer Waren und geben Tipps für die Zubereitung. Am Abend treffen sich die Anwohner beim täglichen Einkauf und verweilen auf ein Glas Bier oder Wein.
Das gastronomische Highlight findet jeden Donnertagabend statt. Beim „Street Food Thursday“ wird eine Sammlung der besten Bürgersteig‐Delikatessen aus Berlin und der ganzen Welt präsentiert ‐ alles unter einem Dach. Mit dabei sind über 20 experimentierfreudige junge Köchinnen und Köche, die von traditionellen englischen Pies, koreanischem Kimchi bis hin zu handgemachten Allgäuer Kässpatzen und Brandenburger Tapas Ihre Künste zeigen. Darüber hinaus wird das abwechslungsreiche Programm durch Sondermärkte (z.B. Naschmarkt) Rezeptschreiben, und vielseitige Aktionen ergänzt.
Die Markthalle Neun ist eine Teamleistung, die den Trend zu handwerklich erzeugten Produkten und regionaler Ernährung mit hoher Qualität und Transparenz lebt. Ob in Barcelona, New York oder London, das Markt‐Modell mit seinen direkt erfahrbaren lokalen Strukturen erlebt international eine Renaissance und ist zum Lifestyle für eine ganze Generation von Lebensmittelbegeisterten geworden.
Kurzvorstellung der Macher
Nikolaus Driessen hat den Großteil seines Studiums zum Diplom‐Volkswirt in Berlin verbracht und dann zunächst als Entwicklungshelfer in Armenien und Moldawien für die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung gearbeitet. Er war danach mehrere Jahre als Fernsehrechtehändler bei Europas größtem Sportrechtevermarkter Sportfive und zuletzt für Warner Bros. in London tätig.
Florian Niedermeier betreibt gemeinsam mit Bernd Maier die Meierei, eine
n Feinkosthandel für alpenländische Spezialitäten. Schon während seines Studiums der angewandten Kulturwissenschaften setzte er sich eingehend mit den Themen Lebensmittel und Ernährung auseinander und schloss dieses mit einer Magisterarbeit über Nachhaltigkeit in der Praxis des Lebensmittelhandels ab.
Bernd Maier ebenfalls Betreiber der Meierei, war zuvor mehrere Jahre als Projektmanager in der IT‐ Branche tätig. Er beschäftigte sich während seines Studiums des Gartenbaus eingehend mit der landwirtschaftlichen Produktion von Lebensmitteln und deren Vermarktung.
www.markthalleneun.de

Altes Mädchen, Hamburg
Das nordische Braugasthaus „Altes Mädchen“ verbindet traditionelle und moderne Brauhauskultur und lässt in Vergessenheit geratene Hamburger Bierstile und Traditionen wieder aufleben.
Gemeinsam mit Ihrer Partnerbrauerei Ratsherrn starten Patrick Rüther und Axel Ohm in den Schanzenhöfen als Pioniere in Sachen Craft Beer durch und bieten Ihren Gästen mit 60 Bieren aus aller Welt und ausgebildeter Biersommeliere eine wahre Entdeckungsreise an.
Ob am großen Kamin, an Hochbänken oder auch an großen Holztischen und der Terrasse im Innenhof, es gibt viele schöne Ecken im Alten Mädchen. Das lässige Konzept kombiniert Ursprünglichkeit und Gemütlichkeit mit bewusster Ernährung und verantwortungsvollem Trinkverhalten.
Kulinarisch stehen Brotspezialitäten im Mittelpunkt, welche in der hauseigenen Backmanufaktur vor den Augen der Gäste gebacken werden. Das traditionellste aller Lebensmittel wird hier zu neuem Leben erweckt. Frisch belegte „Stullen“ werden mit Spezialitäten, wie Seeluftschinken, Räucheraal oder Rinder‐Mett aus biologischer Haltung, angeboten. Bei den Zutaten wird Wert gelegt auf die genaue Kenntnis der Erzeuger und Ihrer Produkte, sowie deren weitestgehend regionale und nachhaltige Erzeugung. Ein besonderes Erlebnis ist das „Abendbrot“: Um einen mit Pfannen und Schüsseln gut gedeckten Tisch versammelt, können die Gäste Kulinarisches aus aller Welt gemeinsam genießen…
Kurzvorstellung der Macher
Axel Ohm, früher Profisportler im Wasser, Consulting in Südafrika, heute durch die Liebe zum Craft Beer bei der Ratsherrnbrauerei, Pionier in Sachen Craft Beer und Marketingprofi.
Patrick Rüther, Hamburger Gastronom und Mitinhaber der »Bullerei« im Hamburger Schanzenviertel. Davor Gründer und Betreiber des »Hamburg City Beach Club« – außerdem Jurist. Patrick kümmert sich um die strategische Ausrichtung. Er hat den Blick für Details und Atmosphäre bei Konzept und Gestaltung.
www.altes‐maedchen.com

Coast by east, Hamburg
An den Marco‐Polo Terrassen in der Hamburger HafenCity eröffneten Christoph Strenger und Marc Ciunis die Seafood, Grill & Winebar „Coast by east“.
Die Dachkonstruktion, des von dem Architektenteam EMBT aus Barcelona entworfenen Gebäudes, mutet aus der Ferne an wie der Flügelschlag einer Möwe und ist ebenso einzigartig wie die komplett zu öffnende Fensterfront und die vollständig mit Echtpflanzen begrünte Wand im Inneren. Ein zusätzliches Highlight ist die Teilüberdachung der Außenterrasse, welche sich dank mobiler Decken‐ und Seitenteile in Minutenschnelle an alle Hamburger Witterungsbedingungen anpassen lässt.
Auf den Tisch des Restaurants bringt das Team kohlenhydratarme, asiatische Küche ‐ auf Wunsch im Family Style. z.B. Rinderfilet mit Birnen und Zuckerschoten, Loup de Mer mit Oriental Dressing und Mikrosalat, knusprigen Tintenfisch oder Sushi. Von Zeit zu Zeit werden dazu handverlesene Fische in handwerklicher Präzision vom Sushi Meister direkt vor den Augen der Gäste zerlegt.
Private Barkeeper betreuen ihre Gäste an mobilen Bars, das Rückbuffet ist offen gestaltet, ohne Tresen. Das Angebot umfasst neben einer großen Auswahl an Classic Cocktails interessante Eigenkreationen, sowie Wein‐ und Champagner.
In der Winebar, gelegen in der unteren Etage, kommt Bodenständiges wie Büsumer Krabben auf Schwarzbrot und Rührei auf den Teller, begleitet von edlen Tropfen aus den besten Wein‐ und Champagnerhäusern der Welt.
Kurzvorstellung der Macher
Marc Ciunis zog es nach der Ausbildung im Landhaus Scherrer zunächst fünf Jahre an die Prominentenmeile nach Sylt. Zurück in Hamburg waren die Havanna Bar am Fischmarkt, das Meyer Lansky’s und das Cenario sein zweites Zuhause. Im Jahr 2001 eröffnete er die beliebte und preisgekrönte CIU Bar am Hamburger Ballindamm. Seit 2004 ist er Geschäftsführer des EAST Hotel & Restaurant.
Christoph Strenger, der Erfinder des Bolero Bar Konzepts und Kopf des Herzblut auf St Pauli in Hamburg betreibt unter der Regie der Gastro Consulting mit verschiedenen Partnern Gastronomiebetriebe in ganz Norddeutschland. Ein weiteres Projekt ist der in 2005 in der Hamburger HafenCity eröffnete CHILLI CLUB. Vor neun Jahren eröffnete er das EAST Hotel & Restaurant in Hamburg als Geschäftsführer.
www.coast‐hamburg.de

Hausmann ́s, Frankfurt a.M.
Mit ihrem, im Sicherheitsbereich des Frankfurter Flughafens ansässigen, „Hausmann ́s Restaurant und Hausbar“ setzen Patrick Rüther, Tim Plasse und Tim Mälzer in der Verkehrsgastronomie neue Maßstäbe.
Unter den besonders herausfordernden Standortbedingungen eines Flughafens, zu denen u.a. die uneingeschränkte Abhängigkeit vom Flugverkehr, hohe Logistik‐, und Sicherheitsanforderungen zählen, bieten Sie den Reisenden ein Ganztageskonzept mit Fullservice. In einer Mischung aus Bistro, Bar und Brasserie mit offener Küche genießen die Gäste Homecooking in gemütlichem Ambiente, in der die Liebe zum Detail den Unterschied macht.
Das Hausmann‘s Restaurant bietet einen gelungenen Mix aus Industrie‐Charme, Brasserie und Gasthaus zum wohlfühlen. Was gibt‘s? Für jeden etwas. Ehrliche Hausmannskost von saftigen Würsten mit Kartoffelstampf bis zur deftig belegten Stulle genauso wie leichte Take‐Away‐ Snacks. Frische Smoothies, diverse Salate, Suppen und andere Köstlichkeiten. Absolute Renner, für die die Gäste auch gern zum Verweilen bleiben: Hähnchen und Hausmann‘s Burger „A 380“.
Auch die Hausbar lädt mit Snacks und Drinks in etlichen Variationen zu Erfrischung und Entspannung ein und schenkt eine gute Portion Entschleunigung im temporeichen Airport.
Kurzvorstellung der Macher:
Tim Plasse, Frankfurter Betreiber von verschiedenen Gastronomien wie z.B. dem »King Kamehameha Club« und »Beach Club« und des »Vai Vai« in der Frankfurter City. Als flughafenerprobter und erfolgreicher Unternehmer ist er verantwortlich für das operative Geschäft im Hausmann ́s.
Patrick Rüther, Hamburger Gastronom und Mitinhaber der »Bullerei« im Hamburger Schanzenviertel. Davor Gründer und Betreiber des »Hamburg City Beach Club« – außerdem Jurist. Patrick kümmert sich um die strategische Ausrichtung. Er hat den Blick für Details und Atmosphäre bei Konzept und Gestaltung.
Tim Mälzer, Echter »Hamburger Jung«; Koch; Fernsehkoch: »Schmeckt nicht gibt’s nicht«, Vox; »Tim Mälzer kocht!«; u.a.; Kochbuchautor und Mitinhaber der »Bullerei«. Er ist der kreative Kopf für Food und Look.
www.hausmanns‐frankfurt.de

Loca‐better eat better, Wien (AT)
Hinter dem in weiß gehaltenen Wiener Restaurant „Loca“ steckt ein Konzept für ernährungsbewusste Genießer, welches die funktionellen Eigenschaften von Zutaten in den Mittelpunkt rückt.
Je nach gewünschter Ernährungsweise werden Kohlenhydratarme oder fett‐ aber nicht geschmacksreduzierte Gerichte‐ so das Versprechen von Koch und Chef des Restaurants Andreas Kurz‐, sowie traditionelle österreichische Küche angeboten. Komplett verzichtet wird dabei auf Zucker, raffinierte Kohlenhydrate, Industriefette, Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Fleisch aus „unbewusster“ Aufzucht und „unehrliches“ Gemüse, kurz „Junk“ genannt.
In der Speisekarte erklärt ein Diagramm mittels farbiger Kennzeichnung auf welche Bedürfnisse die jeweiligen Zutaten und Kreationen abgestimmt sind und verspricht bessere Laune (grün), mehr Energie (grau), Vitalität (rot) und höhere Konzentration (gelb).
Für gute Stimmung kommt etwa das Carpaccio vom Wildlachs und Seeteufel und für mehr Leistungsfähigkeit eine rohe Interpretation der Rindsroulade auf den Teller. Junger Spinat mit Feige und Burrata sollen für Konzentration und Vitalität sorgen, marinierte Avocado mit gegrillter Garnele hingegen versprechen gute Stimmung und Vitalität.
Ein Blick in die Presse, des noch jungen Konzeptes zeigt, dass es mit kritischen Augen betrachtet wird. Unumstritten dürfte jedoch unterdessen sein, dass Nahrungsmittel eine Wirkung jenseits von Sättigung und Geschmackserlebnis besitzen. Ein Aspekt, den die Lebensmittelindustrie schon seit Längerem zur Vermarktung nutzt und der auch in der Gastronomie Einzug erhält.
Kurzvorstellung der Macher
Andreas Kurz, Koch und Chef im Loca, zog es nach seiner Lehre als Service‐Fachmann in die Schweiz und nach London. Seine Liebe zum Kochen fand er, nach zunächst nicht bestandener Lehrabschlussprüfung, erst später bei Johanna Maier wieder und führte von 2006‐2010 sein erstes eigenes Restaurant. Nach weiteren Stationen bei Pfarrwirt und Procacci eröffnete er mit einem Partner aus der Kommunikationsbranche, welcher im Hintergrund bleiben möchte, das Loca in Wien.
www.facebook.com/bettereatbetter

Veganista, Wien (AT)
Cecilia Blochberger und Susanna Paller haben mit „Veganista“ die erste vollvegane Eisdiele Österreichs eröffnet. Die beiden Schwestern, selbst seit vielen Jahren vegan lebend, treten mit der Philosophie an, ehrliches, frisches, handgemachtes Eis in die Nachbarschaft zu bringen.
Sie bieten 18 Eiskreationen an, darunter extravagante Sorten wie Kürbis und Roasted Coconut, oder Matcha Eis, ebenso wie cremiges Vanilleeis und fruchtige Sorbets. Ihr Cremeeis wird täglich frisch auf Basis von Soja‐, Hafer‐ Kokos‐ oder Reismilch hergestellt. Dabei verzichten Sie vollständig auf tierische Produkte wie Milch, Sahne, Eier und tierische Fette. Das verwendete Obst stammt aus der Region und überwiegend aus biologischem Anbau. Außerdem werden mehrere Sorten mit Agavensirup oder Ahornsirup anstelle von Zucker gesüßt. Künstliche Zusatzstoffe, künstliche Aromen, Fertigmischungen sowie Eispulver sind dabei tabu.
„Das schwierige bei der veganen Eisproduktion ist die richtige Produktwahl“ so Blochberger. Welche Milch passt zu welcher Frucht? Nimmt man Soja‐, Hafer‐, Dinkel‐ oder Kokosmilch? Man muss sehr viel ausprobieren. „Es ist fast schon wie Kunst das perfekte vegane Eis zu produzieren“, sagt Susanna Paller, die die Eisrezepte kreiert hat. Serviert werden die coolen Spezialitäten auf veganer Eiswaffel und Cups mit Löffeln aus Zuckerrohr, die daher gänzlich biologisch abbaubar sind.
Veganista steht damit nicht nur für eine wachsende Anzahl von Menschen, die sich vegan ernähren, sondern bietet auch eine Alternative bei Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit.
Der Eissalon ist, im Kontrast zum farbenfrohen Eis, in dezenten Naturtönen gehalten und die handgemachten Bodenfliesen erinnern an die Zeit um 1900. Für die Gestaltung zeichnen das mehrfach ausgezeichnete Büro lenz+ sowie der Architekt Ulrich Huhs verantwortlich.
Kurzvorstellung der MacherInnen
Cecilia Blochberger studierte Publizistik in Wien. Danach lebte sie in Toronto, Canada, wo sie als PR Managerin bei Magna International arbeitete. Wieder in Österreich, war sie als PR Managerin für den ORF tätig, danach für die Lisa Film Produktion. 2005 holte Sie das Label LUSH Cosmetics nach Österreich, sowie in die Slowakei und eröffnete bis 2012 zahlreiche Shops. 2012 verkaufte Blochberger ihre Lush Anteile, um Veganista Ice Cream zu finanzieren. Der Traum eines veganen Eissalons wurde Wirklichkeit. Blochberger ist seit 28 Jahren Veganerin.
Susanna Paller studierte ebenfalls Publizistik in Wien. 2005 half sie LUSH Cosmetics nach Österreich zu bringen und war bis 2011 als Shop Manager und PR Manager für die Firma tätig. Dann begann die Vorbereitung für Veganista. Susanna besuchte die Ice Cream University in den USA, sowie Seminare in Deutschland und entwickelte die Rezepte für Veganista. Sie lebt seit mehr als 10 Jahren vegan. www.veganista.at

The spotted Pig, New York City

Eine Kneipe mit guten Essen und zivilen Preisen, wilder Bedienung und einem Michelin Stern: The Spotted Pig in Greenwich Village

Der verehrte Kollege von troisetoile machte mich auf dieses Restaurant aufmerksam. Er aß hier 2012 günstig zu Mittag. www.troisetoiles.de/2012/01/25/the-spotted-pig-saugut/ Mittlerweile haben hier die Preise recht gut angezogen. Schrieb er, das teuerste Gericht kostet 18 Dollar, so kostet jetzt schon der Hamburger 20 Euro und ein Fisch auch gerne über 30 $.

Hier sind unsere Erfahrungen.
Wir kommen Monatgs um 18 Uhr und finden problemlos einen Tisch. Man sitzt allerdings sehr unbequem und kann sich nur halb an Blumentöpfe lehnen. Es ist sehr laut, aber nicht zu laut. Unsere Bedienung, Will, könnte gut auch in einer Rockerkneipe arbeiten. Will kennt die Küche und kann auch erklären.

Wir bestellen zuerst ein Dutzend Austern und einen Rose Prosecco (den wollte meine Frau …). Der Prosecco war ausverkauft und die Austern waren solala, irgednwelche aus Long Island. Bequem war, dass die Austern schon ausgelöst waren. (36€). Leider gab es noch nicht einmal ein Tellerchen dazu, man schlürfte aus der Hand und tropfte auf das Papiertischtuch.
Dann hatten wir ein Schweineohr Salat. Das Ohr war paniert und superknusprig. Das könnte auch toll für Wiener Schnitzel klappen. Das war auf jeden Fall ein sehr guter Gang. Ameuse gab es keines. Brot auch nicht. Unsere Nachbarn fragten sehr aufdringlich nach Brot und bekamen es. Dann bestellten wir es auch. Wir bestellten nochmal 12 Austern, die aus Long Island waren jetzt alle und wir bekamen sehr viel bessere Kuchi aus British Columbia, Canada.

Wir hatten Lust auf Steak und bestellten zweimal das Skirt Steak. Es kam mit komplett zerkochten Gemüse und recht zähem Fleisch. Michelin Stern? 12-13 Punkte GM maximal. Weil wir noch hungrig waren, bestellten wir die Pommes. Die waren Klassse. Vielleicht die besten, die ich je hatte. Die waren sogar den happigen Preis von 8$ wert!
Sowieso waren ca. 2/3 der Teller die rausgingen, Hamburger mit Pommes. Nach den Pommes konnten wir das verstehen.

Zum Dessert hatten wir einen Blaubeerkuchen mit Baisereiskrem. Das war Klasse. Ebenso der Cappuccino. Weniger schön ist es, dass der Cappuccino auch auf der Untertasse war. Aber auf Nachfrage bekamen wir eine Papierservietten zum Aufwischen.

Fazit: Den Michelinstern konnten wir nicht entdecken. Ein Markus Semmler in Berlin kocht 3x so gut ohne Stern. Der Service war nett, aber wirklich nicht berühmt. Auch nicht schnell. Die Pfütze auf der Untertasse war bezeichnend. Wir werden vielleicht noch einmal wieder kommen, dann werden wir es aber so machen, wie die meisten dort: 1 Glas Bitter Bier mit Hamburger für 30 Euro zusammen (ink. Tipp und Tax) pro Person.
Wir zahlten jetzt 275 $, das war es nicht wert.
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Die Berliner Gastronomie Szene

Berlin ist die Stadt mit den meisten Sternerestaurants Deutschlands – Dem Vorhaben, die beste Curry-Wurst Berlins anzubieten, hat sich die neue „Wursterei“ in Charlottenburg verschrieben – Die neue Kreuzberger „Long March Canteen“ erinnert kaum an ein China- Restaurant

Berlin ist die Stadt mit den meisten Sternerestaurants Deutschlands. Das wird im neuen Guide Michelin 2012 bestätigt. Zwölf Berliner Restaurants werden darin ausgezeichnet, vier davon mit zwei Sternen und acht mit einem Stern.

Ein zweiter Stern für Tim Raue
Zu den Gewinnern des neuen Guide Michelin zählt Tim Raue. Für seine Kreationen im Restaurant „Tim Raue“ erhielt er einen zweiten Stern. Auf demselben hohen Niveau kochen Christian Lohse im „Fischers Fritz“, Otto Hendrik im „Lorenz Adlon Esszimmer“ und Daniel Achilles im „reinstoff“.

Jeweils einen Stern halten konnten das „FACIL“, „First Floor“, „Hartmanns“, „Horvárth“, „Hugos“, „Margaux“, „Rutz“ und das „VAU“. Wegen eines Küchenchef-Wechsels wurde das Restaurant „Quadriga“ dieses Jahr nicht berücksichtigt. Den „Bib Gourmand“ als bestes preiswertes Haus erhielt „Die Nussbaumerin“ in Berlin-Charlottenburg.

Zurück zu den Wurzeln: Brot, Wurst und Käse
Sarah Wiener hat vor einigen Wochen in Mitte unweit der Berliner Synagoge eine Backstube mit Café und dem Namen „Wiener Brot“ eröffnet. Sie bietet nicht nur Brot sondern auch saisonale Gebäckspezialitäten und Biokaffee. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das „Zeit für Brot“ Hier können Besucher dem Treiben des Bäckermeisters durch eine große Glasscheibe zusehen. Morgens werden verschiedene Frühstücke angeboten, den ganzen Tag gibt es ofenfrisches Gebäck.

Dem Vorhaben, die beste Curry-Wurst Berlins anzubieten, hat sich die neue „Wursterei“ in Charlottenburg verschrieben. Die Würstchen werden fettfrei auf dem Lavagrill gebraten, gewürzt wird mit reinem Meersalz. Pommes frites und verschiedene, hausgemachte Soßen runden das Angebot ab. Wer stattdessen eher Käse mag, wird in „La Käserie“ im Prenzlauer Berg fündig. Hier kann man sich quer durch die französische Käselandschaft essen, dazu gibt es Weißwein und Brot.
Modernes China und Geheimtipp im Hinterhof

Mao-Motive statt Drachendekorationen: Die neue Kreuzberger „Long March Canteen“ erinnert kaum an ein China- Restaurant: raffinierte Architektur spielt mit dem Klischee von Opiumhöhle und chinesischer Kantine. Die Küche bietet asiatisches Essen vom Feinsten: Dim Sum, Edamame-Schote mit Meersalz oder Rote-Bete-Salat mit Thunfisch.
Direkt an der Warschauer Straße in Berlin befindet sich einer der jüngsten Neuzugänge der Berliner Küchenlandschaft: ein 60 Jahre alter Londoner Doppeldeckerbus, der als „Hektikfood“ Nachtschwärmer mit Essen versorgt: Spezialität aus dem roten Gefährt sind die gefüllten Pitabrötchen.

Ungewöhnlich auch die Inneneinrichtung des „Mahlzeit Kreuzberg “ im gleichnamigen Bezirk, denn hier wirkt fast alles selbstgebastelt: Ein alter Bäckereitresen, Fischgrätenparkett und Lampen, die aus großen Gurkengläsern bestehen. Auf der Speisekarte stehen Mediterranes, Suppen und Salate.

Mirko Reeh

Mauritius-Köche nehmen deutschen Kollegen auf den Arm

Der Frankfurter Star-Koch Mirko Reeh ist immer für einen Spaß zu haben: Mit seinen Kollegen aus dem Designhotel Long Beach auf Mauritius erfrischte er sich erst einmal ausgiebig im Pool, bevor es ans Kochen ging. Der reisefreudige Hesse ließ sich während eines Urlaubs in dem Fünf-Sterne Resort an der Ostküste der Multi-Kulti-Insel in die kreolische Küche des Indischen Ozeans einführen. Sein Fazit: „Ganz schön scharf – da tut so eine Abkühlung gut!“

Das 2011 eröffnete Long Beach setzt mit fünf Restaurants auf kulinarische Vielfalt und kombiniert die europäische Küche mit kreolischen, indischen und chinesischen Elementen. Das klare Design mit gerade Linien, viel Weiß und einer puristischen Einrichtung bildet einen starken Kontrast zu der legeren Urlaubsatmosphäre am Indischen Ozean. Das Hotel liegt an einem palmengesäumten Sandstrand, der 109 Quadratmeter für jedes der 255 Zimmer garantiert. Ein tropischer Garten, Meeres-Spa und großzügiges Sport-Zentrum mit modernsten Trainingsgeräten, Tennisplätzen, Sportschwimmbecken und eigener Kletterwand lassen keine Langeweile aufkommen.

Sun Resorts Limited ist eine etablierte mauritische Hotelgruppe. Ihre Flaggschiffe sind die beiden 6-Sterne-Resorts Le Touessrok auf Mauritius und Kanuhura auf den Malediven. Zudem besitzt und führt Sun Resorts auf seiner Heimatinsel das neue Long Beach (5 Sterne), das Sugar Beach (5 Sterne) sowie La Pirogue (4+ Sterne). Im Oktober 2012 wird das Ambre Hotel (4 Sterne) seinen Betrieb unter der Sun Resorts Flagge aufnehmen. Hochwertig und modern ausgestattete Zimmer, ein facettenreiches Freizeitprogramm, Service mit Liebe zum Detail sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis sind Eckpunkte der Unternehmensphilosophie. Die Sun Resorts engagieren sich zudem in den Bereichen Soziales, Ökologie und Qualitäts-Management. So erhielt das Le Touessrok als erstes Hotel der Insel die ISO 9001:2008-Zertifizierung. Die Gruppe ist an der Börse von Mauritius notiert.

Weitere Infos unter www.sunresortshotels.com

Die zehn besten Cocktailrezepte gegen akutes Fernweh

Eines ist klar: Mit einem erfrischenden Cocktail in der Hand macht der Sommer noch viel mehr Laune. Doch wo sind die verschiedenen Drinks entstanden und was sagen Geschmack und Zutaten über das Herkunftsland und dessen Einwohner aus?

Caipirinha – Brasilien
5 Einheiten Cachaça, 2 Einheiten Zuckersirup, 2 Limetten, 2 Teelöffel brauner Zucker
Der Caipirinha hat seinen weltweiten Siegeszug schon vor einiger Zeit begonnen. Der Cocktail kombiniert die bekanntesten Spirituosen Brasiliens – Cachaça (Rum aus Zuckerrohr) – mit der Süße des Zuckers, der Herbe des Rums und der tropischen Säure der Limetten. Eine perfekt harmonische Mischung aus Gegensätzen, wie Brasilien selbst. Auch außerhalb des Strandes von Ipanema verspricht der Caipirinha ein Stückchen brasilianisches Urlaubsgefühl.

Mojito – Kuba
4 Einheiten Rum, 2 Einheiten Limettensaft, 2 Einheiten Zuckersirup, Minzblätter, 1 Limette, Sodawasser
Der Mojito war einer der Lieblings-Drinks von Ernest Hemmingway und wird häufig auch mit der schicken Szene Miamis in Verbindung gebracht. Nichtsdestotrotz ist er der bekannteste Drink-Export Kubas. Der verspielte, süffige und doch starke Cocktail erinnert an tropische Hitze und willkommene Abkühlung, an heiße Temperaturen und die temperamentvollen Tanzrhythmen Kubas.

Margarita – Mexiko
7 Einheiten Tequila, 4 Einheiten Cointreau, 3 Einheiten Limettensaft
Natürlich muss der Cocktail aus Mexiko mit Tequila gemacht sein, womit sonst. Mittlerweile gibt es zahlreiche Abwandlungen des Getränks, mit Frucht, Pfeffer, gefroren und mehr, doch der ursprüngliche Margarita ist recht simpel. Die Säure der Limetten und der Orangenlikör bilden einen wunderbaren Kontrast zum starken Tequila. Der Drink bedeutet Feierlaune und Entspannung zugleich – eine Kombination ganz typisch für Mexiko.

Negroni – Italien
1 Einheit Gin, 1 Einheit süßer Wermut, 1 Einheit Campari
Dieses beliebte italienische Sommergetränk wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Florenz für den Grafen kreiert – und auch nach ihm benannt. Die Zutaten des Drinks sind so kräftig wie die alten Steine der imposanten Bauwerke der Stadt, und gleichzeitig so harmonisch wie die Atmosphäre und das Lebensgefühl in Florenz. Ursprünglich war der Negroni als Aperitif gedacht, doch nicht jeder kann ihn auf leeren Magen vertragen.

Long Island Iced Tea – New York, USA
Je 1 Einheit Wodka, Tequila, Rum, Gin, Triple Sec, 1 1/2 Einheiten Zitronen- und Limettensaftmischung, 1 Schuss Cola
Wie der Name schon sagt wurde der Cocktail in den Siebzigern auf Long Island erfunden – mit Tee hat dieser superstarke Drink allerdings wenig gemeinsam. Tatsächlich sieht das Gemisch wie frisch gebrühter Tee aus, doch nach dem ersten Schluck ist dieser Eindruck schnell verschwunden. Long Island war und ist Zuhause vieler Superreicher und imposanter Herrenhäuser, aber auch die New Yorker Boroughs Brooklyn und Queens – die meist einen weniger betuchten Ruf haben – gehören dazu. Long Island ist bunt gemischt und etwas für jeden – genauso wie der Cocktail.

Pisco Sour – Peru
8 Einheiten Pisco Brandy, 4 Einheiten Limettensaft, 3 Einheiten Zuckersirup, 1 Eiweiß, 1 Spritzer Magenbitter
Der Pisco Sour wird oft als der beste Cocktail Südamerikas bezeichnet, auch wenn er von einem amerikanischen Barkeeper erfunden wurde. Der Drink wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Pisco kreiert. Der peruanische Pisco ist ein aus Trauben gewonnener Brandy, der für einen kräftigen Geschmack und eine starke Wirkung sorgt. Nach dem Drink kann man sich schnell ein bisschen schwindelig fühlen – ganz genau so wie in den Höhen der peruanischen Anden.

Piña Colada – Puerto Rico
1 Einheit weißer Rum, 1 Einheit Kokosmilch, 3 Einheiten Ananas-Saft
Es ist schwierig, sich einen tropischeren Drink als diesen süßen Cocktail vorzustellen. Der Piña Colada wurde erstmals 1954 in Puerto Rico gemixt und gilt seitdem als offizieller Drink der Insel. Die Reichhaltigkeit der Kokosmilch mischt sich perfekt mit der leicht säuerlichen, fruchtigen Ananas und beschert dem Gaumen eine schaumig weiche Abkühlung – mit einem energiespendenden Kick durch den Rum im Nachgang. Süß und leicht, frisch und fruchtig und einfach herrlich tropisch – mit diesem Cocktail in der Hand wird selbst der heimische Balkon zur paradiesischen Insel.

Sangria – Spanien
3 Einheiten Rotwein, 1/2 Einheit Brandy, frische Früchte, Gewürze
Nichts sagt „Sommer” besser als ein Glas – oder ein Krug – Sangria. Dieser Weinpunsch aus Spanien wird traditionell mit Brandy, frischen Melonen, Pfirsichen, Beeren und Zitrusfrüchten gemacht, die für eine feine Herbe sorgen. Je nach Region wird er mit verschiedenen Gewürzen versehen, zum Beispiel Muskatnuss und Kreuzkümmel. Sangria ist immer perfekt für den Sommer, genau wie Spanien. Der Rotwein erinnert an Entspannung, die Früchte an die vielen tollen Landschaften, und die Gewürze an das besondere Feuer Spaniens.

Pimm’s – England
1 Einheit Pimm’s No. 1, 2 Einheiten Limonade, 1 Spritzer Club Soda, Gurke
So wird ein ordentlicher, englischer Pimm’s gemacht. Bei Pimm’s No. 1 handelt es sich um einen Gin mit Zitrus-, Gewürz- und Kräuteraromen. Außer Gurken werden gerne auch frische Früchte in den Drink gemixt, die den leicht medizinischen Geschmack des Gins aufpeppen. Ursprünglich war der Drink der traditionelle Cocktail beim Wimbledon Tennis-Turnier und wird mittlerweile überall in England im Sommer gerne getrunken. Auch wenn der Pimm’s leicht und verspielt aussieht und schmeckt, so wird man sich der Wirkung des Gins oft schlagartig bewusst: ein frischer Drink mit Wumms – genau so, wie es die trinkfreudigen Engländer gerne mögen.

Singapore Sling – Singapur
8 Einheiten Gin, 4 Einheiten Heering Kirschlikör, 1 Einheit Cointreau, 1 Einheit Bénédictine, 2 Einheiten Grenadine, 16 Einheiten Ananassaft, 6 Einheiten Zitronensaft, 1 Spritzer Angosturabitter
Vor dem Ersten Weltkrieg, im berühmt berüchtigten Raffles Hotel in Singapur, soll dieser Drink erfunden worden sein. Um die Entstehung der Rezeptur ranken sich viele Gerüchte und Unstimmigkeiten, und doch gehört der Cocktail zu den bekanntesten der Welt. Raffiniert und traditionsreich, lebendig und eindrucksvoll, so ist der Drink mit der weltbekannten rosa Schaumkrone – und spiegelt so perfekt die Atmosphäre an seinem Entstehungsort Singapur wider.

Westaustralien: Die besten Köche bitten zu Tisch

Beim Margaret River Wine Festival im April sowie beim Truffle Festival im Juli versammeln sich Winzer, Spitzenköche und Gourmetliebhaber

Vom 13. bis 16. April 2012 findet in Westaustraliens bekanntester Weinregion das Margaret River Wine Festival statt. Das Event, das anlässlich der Weinlese gefeiert wird, beginnt mit einem Long Table Lunch am Freitagmittag im Garten der Leeuwin Estate Weinkellerei. Die besten Köche des Landes verwöhnen die Gäste mit zahlreichen lokalen Delikatessen, zu denen ausgezeichnete Weine aus der Region Margaret River serviert werden.
Ein Ticket für das Long Table Lunch inklusive mehrgängigen Menü und korrespondierenden Weinen kostet pro Person 150 Euro. Zum Rahmenprogramm des Weinfestivals gehören Straßenparaden, Live-Musik sowie ein Live-Art Zelt, in dem lokale Künstler ihre Werke ausstellen.
Weitere Informationen unter www.margaretriverfestival.com

Die Region Margaret River südwestlich der Hauptstadt Perth umfasst 220 Winzer und 100 Weinkeller, die für das Publikum geöffnet sind. Sie produzieren über 25 Prozent der australischen Premiumweine.
www.margaretriver.com

Neben der Weinherstellung ist der Südwesten für die drittgrößte Produktion schwarzer Trüffel weltweit bekannt. Beim jährlichen Mundaring Truffle Festival, 45 Autominuten südlich von Perth, können Besucher am letzten Juliwochenende (28. und 29. Juli 2012) kosten, was sonst in gehobenen Restaurants in aller Welt auf den Tisch kommt.
www.mundaringtrufflefestival.com

Die Trüffelsaison in Westaustralien geht von Juni bis September. Ganzjährig bietet The Wine and Truffle Co., der größte Trüffellieferant des Landes, Spezialitäten rund um den Trüffel sowie beste Weine der Region.
http://wineandtruffle.com.au/

Weitere Informationen und Reisetipps zu Westaustralien unter www.westernaustralia.com