Zehn weniger bekannte kulinarische Reiseziele

Ein Drittel aller Reisenden (34 Prozent) möchte im Jahr 2018 eine kulinarische Reise unternehmen. Das hat eine weltweite Studie von Booking.com unter über 50.000 Reisenden ergeben.

Viele Orte, die das Herz des Feinschmeckers höher schlagen lassen, sind  bekannt. Sie sind überall auf der Welt zum Synonym für bestimmte Gerichte und Leckereien geworden, so zum Beispiel Belgien für Schokolade, die USA für Hamburger und Japan für Sushi. Damit Reisende auch die kulinarischen Geheimnisse weniger bekannter Orte entdecken können, hat Booking.com einige der besten aktuellen und aufstrebenden Destinationen für Gourmets ausgewählt. Die folgenden zehn Destinationen werden von Booking.com Reisenden auf der ganzen Welt als Reiseziel für Kulinarik empfohlen.

Fehlt auf der Liste: Isetan Bangkok: Thunfischplatte: Otoro, Churtoro und Maguro Nigiri Sushi 

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Berlins authentische Chinarestaurants

Berlin ist ein Paradies für Freunde der chinesischen Küchen. Überall entstehen neue, authentische chinesische Küchen, die man entdecken kann. Die Kantstrasse ist ein gutes Pflaster für Küchen ohne Ente süss-sauer oder Rindfleisch mit Zwiebeln.

Wir besuchten das taiwanische Nudelhaus Lon Men und hatten einen angenehmen kulinarischen Abend in dem recht authentisch eingerichteten Restaurant.

Das ist kein Restaurant, wo man mit der Erbtante hingeht, es ist ein einfaches Schnellrestaurant mit schmackhaften Speisen von guter Qualität. Ambitioniertere Esser können sich Ohren oder Pansen bestellen. Wir hatten an dem Abend keine Lust auf Experimente und haben nur sichere „Banken“ bestellt und wurden belohnt, wie Sie auf den Fotos sehen können.

das Taiwanesische Nudelhaus Lon Men – Gemüse

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Die 10 besten Städte der Welt für Business Trips

Die Webseite FitSmallBusiness.com ermittelte die besten Städte für eine Geschäftsreise.

Ingesamt sieben Faktoren wurden gewichtet:

  1. Anzahl der Hotels – 20 %
  2. Anzahl der Zimmer – 20 %
  3. Anzahl der Fluglinien – 15 %
  4. Pünktlichkeit der Fluggesellschaften – 17,5 %
  5. Hotelpreise – 12,5 %
  6. Restaurantkosten 7,5 %
  7. Mietwagenkosten – 7,5 %

Sechs der besten Städte liegen in Asien, zwei in den USA. Berlin liegt auf Platz vier weltweit und wird nur von Madrid in Europa überflügelt.

Berlin ist bekannt für besonders gute und preiswerte Hotels – Bild: Hotel Palace Berlin  

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Die 50 besten Restaurants der Welt 2018

Massimo Botturas Osteria Francescana erobert den ersten Platz in den 50 besten Restaurants der Welt 2018

• Die Osteria Francescana in Modena, Italien, wird als das beste Restaurant der Welt ausgezeichnet, gesponsert von Nestle Waters

• Die Liste 2018 umfasst Restaurants aus 23 Ländern weltweit und umfasst neun neue Restaurants. Sechs Restaurants geben ihr Debüt und drei kommen als Wiedereintritte auf die Liste zurück

Den in Tokio, Japan, gewinnt den von Lavazza gesponserten „Highest Climber Award“, der um 28 Plätze auf Platz 17 ansteigt

Disfrutar in Barcelona, ​​Spanien, ist der höchste Neuzugang und debütiert auf der Liste auf Platz 18

• Dan Barber von Blue Hill in den Stone Barns in Pocantico Hills, USA wurde von seinen Kollegen als Gewinner des  Chefs ‚Choice Awards gewählt

Geranium in Kopenhagen, Dänemark, gewinnt den  Art of Hospitality Award

Azurmendi erhält den Sustainable Restaurant Award

50 best Restaurants 2019 (Klicken Sie das Bild mit der rechten Maustaste an und öffnen Sie im neuen Fenster, um es lesbar zu bekommen)

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Chinesisches Teehaus eröffnet im Frankfurter Westend

Achtsamkeit trainieren, mal innehalten können, ganz auf das Hier und Jetzt konzentriert sein… Wer demnächst das neue Tee- und Kulturhaus Chá Dào – China Tea & Art betritt erfährt, wie er durch die chinesische Teekultur zur Ruhe zu finden kann. Möglich ist dies ab dem 12. November 2016, dem Eröffnungstag der neuen rund 300 Quadratmeter großen Einrichtung, zentral gelegen im Frankfurter Westend. Bevor der normale Teehausbetrieb startet, wird es jedoch erst noch ein paar extra Trommelwirbel geben, denn gleichzeitig zur Eröffnung wird hier die Gründungsfeier der deutschen Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V. zelebriert.

Chinesische Teezeremonie zum Mitmachen
„Das Teehaus ist als ein lebendiger Rückzugsort und als Stätte der Begegnung konzipiert“, sagt Gerhard Thamm, Gründer und Mitinhaber von Chá Dào – China Tea & Art. „Teetrinken auf chinesische Art bedeutet in einem bestimmten Rahmen ausgelebte Geselligkeit – sei es in der Familie und mit Freunden oder unter Geschäftsleuten.“ Die Grundlagen der chinesischen Teezeremonie sind, so Thamm, recht leicht zu erlernen: „Wer das Teehaus besucht, wird erst einmal von unseren Mitarbeitern bewirtet. Ein paarmal Zuschauen reicht jedoch, um die Technik dann nachzuahmen und Freude bei der Zubereitung zu empfinden.“ Der Perfektion sind nach oben dann jedoch keine Grenzen mehr gesetzt. Teemeister in China durchlaufen intensive Ausbildungen und werden regelrecht verehrt.

Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V.
Zur Eröffnungsfeier erwartet Thamm einige dieser Meister sowie weitere Persönlichkeiten aus China: Teebauern Keramiker, Kalligraphen, Künstler und andere Kulturschaffende, die sich aktiv am Programm beteiligen – ganz im Sinne der 2016 gegründeten Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V.. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Vermittlung von Kulturinhalten und das Ermöglichen von Begegnungen von Menschen aus Deutschland und China die Basis zu schaffen für eine „uneingeschränkte Akzeptanz des Anderen und der Anderen“ – so die Satzung. Kurz: Es geht darum, Brücken zu bauen – und dass Teekultur eine besonders barrierefrei begehbare Brücke ist, hat Gerhard Thamm in seinem Werdegang selbst erfahren.

Vom Deutschen der auszog, um das Teebrauen zu lernen …und zu lehren
Jahrzehntelang bereiste der heute 66-jährige als Geschäftsführer verschiedener Luftfahrunternehmen das Reich der Mitte. „Meinen ersten Kontakt mit der chinesischen Teekultur hatte ich vor rund 30 Jahren bei Freunden, die mich zu einer Teezeremonie mit verschiedenen Oolongs einluden – bei uns hätte man wohl Verkostung gesagt.“ Ab diesem Zeitpunkt ließ ihn das Thema Tee nicht mehr los und er wuchs im Laufe der Jahre ganz natürlich in die Teekultur hinein. Er vertiefte seine Erfahrungen und Kenntnisse und sein Engagement, bis hin zu der Entscheidung, sich aktiv an der Erhaltung und Verbreitung der chinesischen Teezeremonie zu beteiligen. Die Motivation schöpft er aus seiner persönlichen Begeisterung für das Thema und der Überzeugung, dass er anhand dieser friedlichen, reichen Kunst einen konkreten Beitrag für ein besseres Miteinander der Völker und Individuen schaffen kann.

Seit vielen Jahren arbeitet Gerhard Thamm an seinem Projekt, „dem Westen“ einen Zugang zur Kunst des Tees zu legen. Mit der Teezeremonie sind weitere Kulturtechniken wie Malerei, Töpferei und Musik eng verwoben und auch sie finden eine Plattform innerhalb der Institution. Auch eine Teeschule soll dort entstehen. „Die Eröffnung von Chá Dào – China Tea & Art im Westend ist für mich ein großer Schritt in die Öffentlichkeit“, so Gerhard Thamm, der bis vor Kurzem noch seinen Sitz in einer ruhigen Straße in Neu-Isenburg hatte und von dort aus auch den Onlineshop https://shop.chadao.de/ betrieb. „Von hier aus können wir die Aufgabe der Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur vorantreiben, und das Teehaus ist eine Bereicherung für das Viertel und die Stadt Frankfurt insgesamt.“

Tee in Porzellanminiaturen statt Coffee to go
Man muss kein China-Fan oder Asienkenner sein, um im Tee- und Kulturhaus Chá Dào – China Tea & Art auf seine Kosten zu kommen. „Viele meiner Kunden und auch der Mitglieder der Gesellschaft beschäftigen sich privat oder beruflich mit dem Thema Gesundheit. Sie sind auf der Suche nach Methoden, um mehr Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.“ Dass er mit seinen Themen voll in den aktuellen Mindfulness- und Gesundheitstrends liegt, ist Thamm bewusst, auch wenn er selbst dieses Vokabular nicht zu sehr strapazieren möchte. „Das ist es wohl, was man unter Zeitgeist versteht“, schmunzelt er – und dass seine Produkte aus nachhaltiger Landwirtschaft stammen und er bei „seinen“ Bauern auf Fair Trade setzt, versteht sich von selbst.

www.chadao.de

Neues aus der Berliner Gastroszene

Tulus Lotrek (Kreuzberg)
Wir besuchten das Tulus Lotrek und waren schwer angetan von der Küche. Wir waren nicht die einzigen, die begeistert sind. Berlin Partner wählte das Team um Küchenchef Max Strohe zum „Aufsteiger des Jahres 2016“. Gerechtfertigt. Die Küche ist tadellos, der Service liebevoll. Gerne immer wieder.
Sehen Sie unsere Bilder vom Besuch: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10154138176388124

Schwein (Mitte)
Das zweite neue, Restaurant, dass man besuchen sollte, ist das „Schwein“. Hier kocht Christopher Kümper nach Lust und Laune einfach gut. Kümper war vorher Souschef von Andre Chiang, dem Zweisterner in Singapur. Gerne jederzeit wieder, da so unkompliziert und lecker.
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10153956529013124

Ryotai 893 (Charlottenburg)
Ich muss zugeben, ich habe mich selten so amüsiert wie in diesem schwer gehypten Restaurant. Es ist kaum zu finden. In einem ehemaligen Schlecker in der Kantstraße – direkt neben dem Kant-Cafe – finden Sie den Laden mit Graffiti beschmierten, verspiegelten Glasscheiben. Das ist es! Hier spricht man englisch. Eine deutsche Karte gibt es nicht. Innen ist es düster. Und: Freddy Mercury, der Jüngere, bedient hier liebevoll. So richtig Ahnung von dem was er macht, hatte keiner der Kellner. Einen Cappuccino kann man nicht bekommen, weil niemand die neue Maschine bedienen kann. Die Gäste machen begeistert mit. Als Gast muss man sich wohl schwarz anziehen, um nicht aufzufallen. 80 % der Gäste waren in schwarz. Es ist alles sooo chic!
Zum Essen: das Essen war okay, mit Japan hat es allerdings soviel zu tun, wie die meisten China Imbisse mit China. Wobei das Sushi und Sashimi durchaus empfehlenswert sind.
Wegen der Kulinarik braucht man aber nicht hin. Wegen der Atmosphäre und zum Beobachten der anderen Gäste schon eher. Amüsant. Wieder hingehen? Vielleicht, um der Verwandtschaft aus Wanne-Eickel die Großstadt zu zeigen und nicht in den Osten zu müssen.
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10154127143458124

First Floor im Hotel Palace
Lange Zeit hört man nichts mehr vom geschlossenen Einsterner im Europacenter. Jetzt sollen bald Bauarbeiten beginnen. Das Restaurant soll weg vom Pompösen, hin zum lockeren Design. Das ist sicher eine gute Idee. Auch soll es einen direkten Zugang von der Strasse geben, so dass man nicht mehr durch die Lobby muss. Der Küchenstil soll einfach gut sein, erst einmal ohne Sterneambitionen. Es soll ein talentierter Souschef aus der Sternegastronomie gefunden werden, der seinen ersten Küchenchefposten hier bekommen wird und das Restaurant neu aufbaut.
Auch in der zugigen Passage, die früher zur Minicity führte und heute nur noch zum Parkhaus bzw. ins Center selber geht, soll ein zweites Restaurant in einem ehemaligen Libanesen entstehen. Dieses soll ein Berliner Gasthaus mit Berliner Spezialitäten werden. Unkompliziert, dass man auch nur ein Bier dort trinken kann, wenn man möchte. Guten Ideen! Wir sind gespannt!

Markus Semmler wieder „Berliner Meisterkoch“ (Wilmersdorf)
Nach dem Markus Semmler bereits 1998 Meisterkoch wurde, hat man ihn – ganz zu Recht – auch 2016 zum Meisterkoch gewählt. Die Szene murmelt sehr laut, dass Semmler ein ganz heisser Anwärter auf den 2. Stern ist. Unbedingt hingehen!
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10151264860363124

Restaurant Tim Raue: Nr. 1 in Deutschland

Heute Nacht wurde es in New York City bekanntgegeben: Die besten Restaurants der Welt – das beste Restaurant ist Osteria Francescana vor El Celler de Can Roca und dem Eleven Madison Park – bester Deutscher ist Tim Raue in Berlin auf Platz 34 vor Wisslers Vendome auf Platz 35 – Bester Österreicher ist das Steirereck in Wien auf Platz 9

Sind das jetzt alles die wirklich besten Restaurants der Welt? Ja, aber viele Fehler und die Reihenfolge mag anders sein. Nur wer kann das wirklich beurteilen?

Spiegelt diese Liste die Wirklichkeit wieder?
Zuerst muss man mal analysieren, wie die Liste zustande kommt. Die Liste wird anhand der Stimmen der „Academy“ aufgestellt, einer Gruppe von 972 Fachleuten der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) (Chair)haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen, vier können für die eigene Region benutzt werden.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern, Sterneköchen und profilierten Zulieferern der Gastronomie. Die Mitglieder der Academy sollten möglichst viel im eigenen Land und im Ausland gastronomisch unterwegs sein. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Wichtig wäre nun zu wissen, welche Regionalgruppen es gibt. Wir listen sie auf – denken Sie daran – jede Gruppe hat das gleich Stimmrecht!

– Frankreich – Andrea Petrini aus Paris
– Russland inkl. Central Asien und Osteuropa (hoffentlich gehört der Rest nur für die Akademie zu Russland … ). Der Chair sitzt in Moskau
– China & Korea (der Chair sitzt in Hong Kong)
– Türkei, Griechenland & Balkan – die Chair sitzt in Istanbul
– Österreich & Schweiz
– Deutschland
– Südamerika (Nord) – der Chair sitzt in Lima, Peru – er arbeitete vorher in Madrid
– BeNeLux – Chair ist in Belgien
– Italien – Chair ist in Norditalien
– SüdostAsien – Chair ist in Singapur
– Naher Osten – Chair ist in Beirut
– Brasilien – Chair sitzt in Sao Paulo
– Finnland, baltische Länder und Zentral-Europa – Chair sitzt in Helsinki
– Dänemark, Norwegen, Schweden – Chair lebt in Stockholm und Kapstadt
– Nördliches Südostasien – Chair lebt in Thailand
– Ost-USA und Ost-Kanada: Chair ist ein New Yorker, der auch in Frankreich und Italien lebte
– Mittelamerika, Mexiko und Caribic – der Chair hat ein Weingut in Spanien und lebt in Mexiko City
– Ozeanien, Australien und Neuseeland – Chair lebt in Australien
– Südliches Südamerika – Chair sitzt in Argentinien
– Indien und Zentralasien – Chair ist in Indien
– Spanien und Portugal – Chair sitzt in Barcelona
– Westliche USA und West-Kanada – aus Los Angeles – war in Paris Sommeliere und ist in L.A. eine nicht unbestrittene Restaurantkritikerin
– Mittlerer Westen USA und Kanada – Chair sitzt in Chicago
– Hong Kong, Macau, Taiwan – eine in Kalifornien geborene Konditorin, die in Hong Kong wohnt
– Japan – Chair sitzt im Tokyoer Gebiet und wurde von Frankreich als „Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne“ und von Spanien als „Cava Ritter“ ausgezeichnet
– Südafrika – Chair sitzt in Kapstadt
– Großbrittanien und Irland – wohnt in Bristol, zwei Stunden südlich von London – Reist gerne nach China und Südamerika

Punktvergabe:
1. Gucken Sie den Eurovision Song Contest? Dann wissen Sie auch schon immer, welches Land ziemlich sicher welches Land wählt. So ähnlich dürfte es auch bei den 50best sein.
2. Sie sind gastro-interessiert. Sonst würden Sie nicht bis hier lesen. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Chair. Überlegen Sie sich nun, wen Sie in die Akademie berufen sollen. Schreiben Sie mal 35 Namen auf. Kommen die meisten aus Ihrer Region? Würden die nicht auch eher jemanden aus der Region wählen. Aus Lima z.B. kommt die Nr. 4, 14 und 44. Aus Sao Paulo die Nr. 9 und 41. Auch Mexico City ist dreimal vertreten. Sind das Gastro Hotspots
3. Wann waren Ihre Akademiemitglieder das letzte Mal in Japan oder Argentinien? Aber in Paris (4 Restaurants) oder New York (3 Restaurants)?
4. Wie oft wird wohl jemand aus Südamerika oder China zu Christian Bau nach Perl reisen? Das dürfte der Grund sein, warum Bau nicht vertreten ist. Das beliebteste Urlaubsland Spanien ist sieben mal in der Liste der Top 50 vertreten.
5. Wen soll man bitte z.B. in Russland oder der Türkei wählen. Ist jetzt das russische „White Rabbit“, das den 18. Platz machte, wirklich besser als Wissler? (Hier unser Bericht: www.gourmet-report.de/artikel/347443/White-Rabbit-Moskau.html). Ehrlich gesagt, war ich irritiert. Aber wenn ich meinen obigen Text lese, ist doch alles klar, oder?

6. Die deutschen Akademiemitglieder scheinen fair zu sein. Sie wählen nicht einfach alle den Gleichen, sondern verteilen ihre Gunst, was ja bei der Güte der Küche in Deutschland einfach geht. Sollten die Deutschen sich absprechen und nur Wissler, Elverfeld und Raue wählen? Dazu kommt, dass Deutsche gerne und viel verreisen. Und nicht nur nach Spanien (7 Vertreter) und Frankreich (6 Vertreter)!

Andy Hayler, der Amerikaner, der alle aktuellen Drei-Sterne-Restaurants der Welt besuchte, sagte, in Deutschland werden die Sterne am strengsten vergeben. In Deutschland bedeutet ein Stern in der Regel etwas, was er nicht von allen Ländern sagen kann. Das kann ich nur bestätigen. In Spanien oder Hongkong gibts viel schneller einen Stern.
Die deutsche Hochküche gehört zu den besten der Welt, nur wird sie halt nicht so oft gewählt und ist nicht so bekannt wie Restaurants in anderen Ländern.
So ist die Liste ein Indikator für trendige Restaurants.
Freuen wir uns einfach mit Tim Raue, dessen Wasabi Garnele mir noch auf der Zunge liegt, über sein grandioses Abschneiden! Glückwunsch nach Berlin!
Christian Romanowski

Die Liste der Plätze 51 – 100: http://www.gourmet-report.de/artikel/347444/The-worlds-50-Best-Restaurants-2016.html

Die Plätze 1 – 50: http://www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

Die schrägsten Aphrodisiaka

Blumen sind langweilig und Essen gehen kann jeder: Die Ansprüche an den Valentinstag sind heutzutage hoch. Wenn die Flasche Sekt und das romantische Abendessen nicht mehr reicht, um in die richtige Stimmung zu kommen, können Helfer aus der Ferne herangezogen werden. Die Flugsuchmaschine swoodoo.com hat daher eine Auswahl interessanter Lustmittel aus aller Welt zusammengestellt und liefert abenteuerlustigen Turteltäubchen dazu die passenden Reiseziele für den Valentinstag.

Höhenflüge in China: Essbare Nester
Chinesische Liebhaber setzen auf Vogelnester, um sich in Schwung zu bringen. Die essbaren Vogelnester bestehen hauptsächlich aus Speichel und enthalten kaum pflanzliche Bestandteile. Sie werden gedünstet und als Suppe serviert. Dieses Wundermittel soll nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch die Liebeskraft ankurbeln. Pärchen, die nach China oder Japan reisen, können es vor Ort ausprobieren.

Fluch oder Segen: Kugelfisch
Der Kugelfisch, in Japan Fugu genannt, ist vielen Menschen vor allem als hochgiftiger Meeresbewohner bekannt. Seine toxischen Stoffe können tödliche Folgen haben. In Japan ist er eine Delikatesse und Aphrodisiaka zugleich. Köche brauchen allerdings eine spezielle Ausbildung, um den Fisch zuzubereiten, denn die giftigen Bestandteile müssen sorgfältig entfernt werden. Sobald der Kugelfisch zum Verspeisen zubereitet ist, können Reisende in Japan ihre Liebe kulinarisch beflügeln lassen.

Wurzelkraft statt Potenzpille: Maca
Was derzeit als Superfood die Welt erobert, wird in den peruanischen Anden bereits seit zwei Jahrtausenden angebaut: Maca. Schon die Inka vertrauten auf die libidosteigernde Wirkung der Wurzel, noch heute ist sie in Peru ein beliebtes Potenzmittel. Die Heilpflanze wird beispielsweise gebacken oder als süßer Brei verspeist. Peru-Reisende können sich selbst von ihrer Wirkung überzeugen.

Liebeskraut der Fabelwesen: Elfenblume
Die Elfenblume ist eine Erotik-Geheimwaffe der klassischen chinesischen Medizin und soll laut Forschung bei Erektionsstörungen helfen. Im Englischen ist das Heilkraut unter dem bezeichnenden Namen “Horny Goat Weed” bekannt, da sie der Legende zufolge von einem chinesischen Hirten entdeckt wurde, als er bemerkte, dass seine Ziegen nach dem Essen dieses Krauts jedes Mal viel erregter wirkten. In China können Reisende selbst auf Elfenspuren wandeln und die Pflanze testen.

Von indischen Ärzten empfohlen: Ashwagandha
Aus dem Heimatland des Kamasutra kommt auch Ashwagandha, ein indisches Kraut, das seit Jahrtausenden zur Belebung und Erhaltung der Jugendlichkeit eingesetzt wird. Darüber hinaus hat es den Ruf sexuell stimulierend zu sein. Indische Ärzte sollen es zur Steigerung der Libido bei Männern und Frauen verschreiben. Ein wahres Wundermittel, von dessen Wirkung sich Indien-Reisende selbst ein Bild machen können.

“Unsere Recherche zeigt, dass der Valentinstag nicht immer nur aus Kino und Candle-Light-Dinner bestehen muss. Es gibt rund um den Globus vielfältige Möglichkeiten, sich für romantische Stunden zu Zweit in die richtige Stimmung zu bringen. Wer das Abenteuer sucht und spontan ist, kann auch kurzfristig noch billige Flüge auf swoodoo.com suchen und finden, um den Valentinstag an einem exotischen Ort zu verbingen – ob mit oder ohne Aphrodisiaka ist dabei natürlich jedem selbst überlassen”, erklärt Julia Stadler Damisch, Regional Director bei swoodoo.

https://www.swoodoo.com/schnaeppchen/2016/01/21/aphrodisiaka-der-welt/