Wine & Dine im Tsao Yang

Der 56. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China am 1. Oktober 2005 ist für das Restaurant Tsao Yang im Hotel Atlantic Kempinski Hamburg vom 15. September bis 31. Oktober 2005 Anlass für die Einladung zu einer kulinarischen Reise durch die Regionen des Landes mit Weinen des „Grace Vineyard“ aus der chinesischen Provinz Shanxi.
Das Menü – Scharf-saure Pekingsuppe, Sautierte Garnelen nach „Nordchinesischer Art“, Ente nach „Shanghai Art“ in einer Karamell-Sojasauce, Gebratener Reis nach „Kanton Art“, Warmer Schokoladenauflauf mit Bitterorange, Chinesischer Jasmin-Tee – wird begleitet von „2002 Tasya Chardonnay“ und „2001 Tasya Winemaker s Selection Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc“ des „Grace Vineyard“ aus der nordwestlichen Provinz Shanxi. Das Menü inklusive der Weine für zwei Personen wird zum Preis von EUR 79,-, ohne Weine zum Preis von EUR 59,- angeboten.

Das Grace Vineyard ist eines der ersten chinesischen Weingüter, das die Herstellung von Qualitätsweinen im heutigen China wieder aufleben lässt. Chun Keung Chan, bedeutender Industrieller, Investor und Weinliebhaber aus Hongkong, erfüllte sich mit der Gründung von „Grace Vineyard“ 1997 einen Traum. In der Provinz Shanxi, 550 Kilometer südwestlich von Peking, wird nach klassischer französischer Methode und mit modernster Technologie auf 80 Hektar Qualitätswein angebaut und produziert. 2001 kamen die ersten „Tasya“-Weine in die Flaschen.

Wine & Dine im Tsao Yang: Menü für zwei Personen inklusive der begleitenden Weine zum Preis von 79,-. Ohne Weine: 59,- für zwei Personen. Vom 15. September bis 31. Oktober 2005.

Tsao Yang im Kempinski Hotel Atlantic Hamburg An der Alster 72 – 79 * 20099 Hamburg Telefon 040 – 28 00 41 88; e-Mail: tsao-yang.atlantic@kempinski.com Öffnungszeiten: Sonntag bis Freitag: 12 bis 15 Uhr und von 18 bis 23.30 Uhr, Sonnabend 18 bis 23.30 Uhr

Mehr über die Weine: www.china-wein.com

Das Amsterdam China Festival

Das Amsterdam China Festival, das vielseitigste chinesische Kunst- und Kulturfestival aller Zeiten, findet im Oktober 2005 im niederländischen Amsterdam statt. Mehr als dreissig kulturelle Institutionen werden mit Darstellungen aus den Bereichen Musik, Oper, Tanz, Film, Photographie, Literatur, Architektur und Bildende Kunst an diesem Festival teilnehmen, darüberhinaus wird es Vorlesungen und Diskussionen geben. Das Amsterdam China Festival wird auf Initiative der Het Concertgebouw (bekannter Konzertveranstalter in Amsterdam) veranstaltet.
Höhepunkte

Höhepunkte des Festivals sind Konzerte des Beijing Opera Ensembles aus Shanghai, des Puppentheaters aus Fujian sowie Konzerte mit den kürzlich entdeckten, 2.500 Jahre alten Bronzeglocken des Chinesen Marquis Yi. Der erfolgreiche chinesische Komponist Tan Dun wird eine der Schlüsselfiguren des Festivals sein und Konzerte mit eigenen Werken veranstalten, ein umfangreiches Filmprogramm mit eigener Musik vorstellen und verschiedene Vorlesungen halten.

Das Alte und das Neue China

Das Amsterdam China Festival macht es sich zur Aufgabe, einem breiten Publikum einen möglichst ausführlichen Überblick über Chinas Angebot im künstlerischen und kulturellen Bereich zu verschaffen. Das Festival wird seine Zuschauer auf eine Entdeckungsreise durch das alte und das neue China mitnehmen, angefangen bei den heutigen Pop-Gruppen bis hin zu einem Überblick über 100 Jahre chinesische Filmgeschichte, von traditionellen Geschichtensängern zur modernen Bildhauerei, und von der chinesischen Dichtkunst zur aktuellen Photographie. Das Festival wird am Sonntag, den 2. Oktober 2005, mit einer spektakulären Freilicht-Veranstaltung im Herzen von Amsterdam eröffnet.

Berichterstattung durch die Medien

Volkskrant, die angesehenste Zeitung in den Niederlanden, ist der Medienpartner des Festivals und wird ausführlich über das Festival selbst berichten sowie Hintergrund-Informationen liefern. Die öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten zählen ebenfalls zu den Medienpartnern: im Oktober 2005 werden Radio und Fernsehen mit Nachrichtenprogrammen, Filmberichten, Filmen und Konzertaufzeichnungen ausführlich über das Festival berichten.

Über drei Millionen Euro

Mehr als drei Millionen Euro wurden für das Festival veranschlagt, das von Unternehmen, den holländischen und chinesischen Behörden sowie zahlreichen privaten Förderungsinitiativen finanziell unterstützt wird.

www.amsterdamchinafestival.nl

Chinesisches Know-How mit Victoria Cruises

Yangzi-Spezialist Victoria Cruises hat sein Programm an Bord erweitert. Ab Herbst 2005 haben die Passagiere die Möglichkeit, an neuen Kursen rund um das Thema China teilzunehmen. Ob Fragen zum Essen mit Stäbchen oder den chinesischen (Tisch)Sitten – bei einer Kreuzfahrt auf dem längsten Fluss Asiens mit Victoria Cruises werden alle Unklarheiten beseitigt. Die Victoria Star macht den Auftakt mit diesem Programm, die anderen Schiffe folgen. Das bereits bestehende Programm zu Themen wie dem „Drei-Schluchten-Damm“ finden selbstverständlich nach wie vor auf allen Schiffen der Victoria-Flotte statt.
Gäste, die mit Victoria Cruises auf dem Yangzi reisen, möchten nicht „nur“ einfach eine Kreuzfahrt auf dem längsten Fluss Asiens erleben – sie sind ebenso an Hintergrundinformationen zur chinesischen Kultur, Geschichte und Tradition interessiert. Dieser Wissbegierde möchte Victoria Cruises Rechnung tragen und bietet daher bereits seit geraumer Zeit ein umfassendes Kursprogramm an, dem die Gäste während der Flusskreuzfahrt beiwohnen können. Chinesisch für Anfänger oder eine Einführung in Feng Shui? Mit Victoria Cruises kein Problem! Während das faszinierende Szenario des Flussufers vorüberzieht, können die Passagiere sich auf folgenden Gebieten schlau machen: Der Yangzi; Das Drei-Schluchten-Staudamm-Projekt; Das chinesische Spiel Mahjong; Einführung in die chinesische Sprache; TCM: traditionelle chinesische Medizin und Akupunktur (mit Demonstration durch den Schiffsarzt); Tai Chi; Alles, was Sie schon immer über das moderne China wissen wollten, aber nie zu fragen wagten; Flugstunde mit chinesischem Drachen (je nach Wetterlage); Süßwasserperlen; Gemüseschnitzerei und Zubereitung von Dim Sum; chinesische Malerei; Herstellung und Pflege von Seidenteppichen. Auch im abendlichen Bordprogramm ist China stets präsent – die Fashion Show zum Beispiel zeigt chinesische Kleidung von der traditionellen Tracht bis hin zum modernen Kleid, untermalt von chinesischer Musik und Tanz.

Mit dem neuen Kursprogramm vertieft Victoria Cruises das Wissen um den Yangzi sowie 5.000 Jahre Geschichte und Traditionen Chinas weiter. Start ist im Herbst dieses Jahres auf der Victoria Star, alle anderen Schiffe – darunter auch die neue Victoria Anna, die im April 2006 in Betrieb genommen wird – folgen. Das zusätzliche Angebot umfasst Feng Shui, chinesische Tischsitten (darunter warum man die Suppe als letztes isst, wann man Reis nachverlangen sollte und wie man mit den Essstäbchen richtig umgeht) zusammen mit einer Einführung in die chinesische Tee-Zeremonie, Traditionen für Hochzeit und Beerdigung sowie die Brauchtümer asiatischer Minderheiten.

Die junge Flotte von Victoria Cruises, die derzeit sechs moderne, komfortable und geräumige Schiffe umfasst, wurde amtlich mit der Note für allerhöchste Qualität ausgezeichnet. Ab April 2006 wird Victoria Cruises mit der Victoria Anna, dem modernsten Schiff auf dem Yangzi, neue Maßstäbe auf dem längstem Fluss Chinas setzen. Als der Marktführer auf dem Yangzi zeichnet sich Victoria Cruises jedoch nicht nur durch hochmoderne und sichere Schiffen aus, sondern neben dem Kulturprogramm auch durch ganzjährig faszinierende Routen und reizvolle Landausflüge. Bisher nutzen jährlich rund 8.000 deutschsprachige Gäste die Angebote von Victoria Cruises, um den längsten Fluss Asiens mit all seinen Mythen und Legenden kennen zu lernen.

Eine deutschsprachige Broschüre inklusive aller Routen und aktueller Kreuzfahrtschnäppchen kann kostenlos bei der Repräsentanz von Victoria Cruises angefordert werden: Victoria Cruises, c/o sales & more consulting GmbH, Uferstraße 47, 55116 Mainz, Telefon +49-(0)6131-62774-70, Telefax +49-(0)6131-62774-72, eMail info@victoriacruises.de. Führende Veranstalter in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben Victoria Cruises im Programm.

DIE ALTSTADT MACAUS JETZT UNESCO-WELTKULTURERBE

Macaus „Erbe zweier Kulturen“ hat die UNESCO nun offiziell anerkannt und das historische Zentrum der Hafenstadt am südchinesischen Meer in die Liste der Weltkultur-Stätten aufgenommen. Die Auszeichnung der UN-Kulturorganisation belohnt das Engagement des Sonderverwaltungsgebiets der Volksrepublik China, das sich intensiv um den Erhalt von Bauwerken aus seiner bewegten chinesisch-portugiesischen Vergangenheit kümmert.
Die Eintragung in die Liste des Weltkulturerbes erhielt Macau während der 29. Versammlung des Komitees in Durban, Südafrika. Damit stieg die Zahl der von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Stätten in der Volksrepublik China auf 31.

„Die Altstadt Macaus ist ein lebendiger Beweis der ersten und über 450 Jahre andauernden Beziehungen zwischen China und der westlichen Welt. Diese international begehrte Auszeichnung wird die Wertschätzung unseres historischen Erbes sowohl bei der Bevölkerung als auch bei den Besuchern deutlich steigern,“ freut sich Jo­o Manuel Costa Antunes, Direktor des Macau Government Tourist Office. Das historische Zentrum Macaus macht deutlich, dass die Stadt von jeher ein Tor der westlichen Welt zu China war. So finden sich dort auch Gebäude europäischen Stils, viele von ihnen die Ersten ihrer Art auf chinesischem Boden: Barockkirchen, Priesterseminare, Festungen, Theater, Krankenhäuser und ein protestantischer Friedhof.

Diese einzigartigen Zeugnisse der Jahrhunderte langen Beziehungen des Reichs der Mitte mit Portugal erstrecken sich über die gesamte Altstadt. Das Weltkulturerbe umfasst acht Straßenzüge und Plätze – darunter der zentrale Senatsplatz, der mit seinen Steinmosaiken im Wellenmuster portugiesische Tradition widerspiegelt. Diese bilden die Verbindung zu mehr als 20 anerkannten, historischen Monumenten.

Zu den chinesischen Kulturstätten zählt beispielsweise der A-Ma Tempel, die älteste und berühmteste Gebetsstätte der Stadt zu Ehren der gleichnamigen taoistischen Göttin, und das herrschaftliche Wohnhaus des gelehrten Mandarin Chuang Kai Wa (1812-1893).

Die portugiesische Vergangenheit lebendig halten beispielsweise die Ruinen der von Jesuiten Anfang des 17. Jahrhunderts errichteten Kathedrale St. Paul. Sie galt bis zu einem verheerenden Brand 1835 als großartigste Kirche östlich von Rom und ist heute eines der beliebtesten Fotomotive. Weitere Höhepunkte in der Altstadt am Ufer des Perlflusses sind das Dom Pedro V Theater, das erste Theater Asiens im westlichen Stil und die Guia-Festung mit dem ältesten Leuchtturm Asiens.

Das chinesische Sonderverwaltungsgebiet Macau liegt an der Südostküste der Volksrepublik China, am Westufer des Perlflusses. Es grenzt an die chinesische Provinz Guangdong und ist 145 km von dessen Hauptstadt Guangzhou (Kanton) und 70 km von Hongkong entfernt. Macau besteht aus einer Halbinsel gleichen Namens sowie den Inseln Taipa und Coloane. Fernöstliche und europäische Kultur vereinen sich hier in der Architektur, der Küche und dem Lebensstil der Menschen. Nach rund 450 Jahren portugiesischer Anwesenheit hat Macau seit Dezember 1999 den Status eines mit weitgehender Autonomie ausgestatteten Sonderverwaltungsgebietes der VR China. Attraktiv ist Macau vor allem wegen der vielen, historischen Sehenswürdigkeiten, den kulinarischen Spezialitäten und den günstigen Shopping-Angeboten. Zusätzliche Gründe für einen Besuch liefern das ganze Jahr über Feste und Veranstaltungen – von chinesischen Drachenboot-Rennen über katholische Prozessionen bis zum internationalen Formel 3-Grand Prix für Tourenwagen und Motorräder.

www.macau-info.de
Ausführliche Informationen in englischer Sprache zu den Kulturstätten auf: www.macauheritage.net

EINIGE HINTERGRUNDINFOS ZU DEN KULTURSTÄTTEN IN MACAU

Der A-Ma Tempel

ist der älteste und berühmteste Tempel der Stadt und liegt am Inneren Hafen an der Stelle, an der die Portugiesen erstmals das Land betraten. Fischer aus der Provinz Fujian, die sich im 16. Jahrhundert in Macau niederließen, haben ihn errichtet. Heute umfasst der Komplex mehrere Gebäude, die sich an einen Hügel schmiegen, und ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten Macaus. Den Eingang beschützen Löwen aus Stein. Dort grüßt auch ein Fels, auf dem ein Schiff dargestellt ist. Die einzelnen Tempelteile sind hübsch verziert mit weit ausladenden Ziegeldächern. Das Gebetshaus ist der taoistischen Göttin der Seefahrer geweiht, die in Asien von Millionen von Menschen verehrt wird. Sie ist Namensgeberin für Macau: denn das chinesische „A-Ma-Gau“ bedeutet „Bucht der A-Ma“.

Das Haus der Mandarine

ein großer, verwinkelter Gebäudekomplex, liegt im Stadtteil Lilau im Zentrum Macaus. Das herrschaftliche Wohnhaus, interessant wegen seiner asiatischen und westlichen Elemente bei Fassade und Teilen der Inneneinrichtung, gehörte dem Cheng Clan. Der Mandarin Cheng Kuan Yin, alias Chuang Kai Wa (1812-1893) war ein sehr reicher Gelehrter und mit Sun Yat Sen, dem Gründer der modernen chinesischen Republik, befreundet. Herausragend ist das Haus wegen seiner zahlreichen Innenhöfe, einem Tempel, Brunnen und Gärten.

Das Dom Pedro V Theater aus dem Jahre 1850 ist das erste Theater im westlichen Stil in Asien. Viele Jahre lang lag es auf dem internationalen Tourneeplan europäischer Operngruppen. Noch heute wird es als Aufführungsort von Opern, Theaterdarbietungen und Konzerten genutzt. Oder man mietet das Haus als außergewöhnlichen Ort für Veranstaltungen.

Das Senatsgebäude, das Heilige Haus der Gnade

Beide Gebäude liegen am zentralen Senatsplatz, dem Largo de Senado, der mit seinen Steinmosaiken im Wellenmuster einem portugiesischen Platz gleicht. Diese Mosaiken wurden eigens von Spezialisten in Portugal gefertigt. Das ehemalige Senatsgebäude (Leal Senado) wurde bereits 1583 errichtet, die heutige Fassade im neo-klassischen Stil stammt aus dem Jahr 1875.
Hier hat die Stadtverwaltung Macaus ihren Sitz und nutzt den im Barockstil gehaltenen Versammlungsraum. Das Heilige Haus der Gnade (Santa Casa da Misericordia) mit seiner markanten weißen Fassade war ehemals Sitz einer Wohltätigkeitsstiftung, der ältesten westlichen karitativen Einrichtung in China.

St. Paul’s Kathedrale

Mit Ankunft der Portugiesen wurden in Macau neue Gotteshäuser errichtet. So ließen die Jesuiten 1602 St. Paul, ein Kolleg und eine Kathedrale errichten, die als großartigste Kirche östlich von Rom in die Geschichte einging. Ein Brand hat sie 1835 zerstört – erhalten blieb die von chinesischen und japanischen Steinmetzen geschaffene Fassade. Die Motive stellen die Christianisierung in Asien dar. Die Ruinen von St. Paul – aufgenommen von der Treppe, die in die Altstadt herunter führt – sind das berühmteste Fotomotiv Macaus.

Guia Festung – einschließlich Guia Kapelle und dem ältesten Leuchtturm Asiens Die Guia-Festung mit Kapelle und Leuchtturm thront auf der höchsten Erhebung Macaus.

Heute sind noch Überreste des Forts, ein Leuchtturm und eine Kapelle erhalten. Von einer Plattform aus hat man dort beste Aussicht auf die Stadt, die Küste und die vorgelagerten Inseln Taipa und Coloane. Der Leuchtturm ist der älteste im westlichen Stil an der Küste Chinas und noch heute Orientierungspunkt für Schiffe. Sehenswert und bei Brautpaaren für Trauungen beliebt ist die Kapelle mit ihrem blauweißen Barock-Altar. Vor kurzem wurden dort auch Decken-Fresken freigelegt – sie zeigen chinesische und westliche Engel. Hinauf auf den Hügel geht es entweder zu Fuß durch die Flora Gardens oder mit einer Seilbahn. Die Fahrt dauert anderthalb Minuten – deshalb gilt sie als „die kürzeste Seilbahn der Welt“.

Weltbierproduktion um fast fünf Prozent gestiegen

Mehr als 1,5 Milliarden Hektoliter wurden 2004 weltweit gebraut. Das entspricht einem Zuwachs von fast fünf Prozent. Die größten Steigerungen gab es in China und Russland. 106 Millionen Hektoliter, das sind rund sieben Prozent der Weltbierproduktion, stammten aus deutschen Sudkesseln. Mehr Bier produzierten nur China mit 291 Millionen Hektolitern und die USA mit 223 Millionen Hektolitern. Das geht aus dem neuesten Barth-Bericht Hopfen 2004/2005 hervor, den die Nürnberger Hopfenhandelsfirma Joh. Barth & Sohn veröffentlichte. Der weltweite Konzentrationsprozess innerhalb der Brauwirtschaft setzt sich fort. Die zehn größten Brauereigruppen der Welt produzierten 2004 fast 60 Prozent der gesamten Weltbiermarktes. 2003 betrug der Anteil 53 Prozent. Auf Platz 19 der Rangliste steht Radeberger als größte deutsche Brauereigruppe, Bitburger folgt auf Platz 31, Oettinger auf Platz 35 und Krombacher auf Platz 38.
Beim Hopfenanbau bleibt Deutschland weiter die Nr. 1 auf der Welt. Mehr als 33.200 Tonnen Hopfen wurden 2004 in Deutschland geerntet, ein Zuwachs gegenüber 2003 um fast 8.000 Tonnen (+ 31%). Die Hopfenernte in Deutschland entspricht 36 Prozent der Welternte von insgesamt 92.300 Tonnen.

Mehr als ein Drittel der deutschen Hopfenernte vermarktet die Nürnberger Hopfenhandelsfirma Joh. Barth & Sohn. Sie ist damit die Nr. 1 bei der Hopfenvermarktung in Deutschland. Gemeinsam mit den Unternehmen der Barth-Haas-Gruppe ist Joh. Barth & Sohn mit einem Weltmarktanteil von ca. 35% der weltweit größte Anbieter im Bereich Hopfenhandel und Hopfenverarbeitung. Zur Barth-Haas-Gruppe gehören Unternehmen in Australien, China, Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten.

Die Aktivitäten des Nürnberger Unternehmens beschränken sich aber schon seit langem nicht mehr allein auf den Hopfenhandel. „Ein zukunftsorientiertes Unternehmen wie Joh. Barth & Sohn muss sich auch möglichen neuen Absatzbereichen für Hopfen außerhalb der Brauwirtschaft widmen“, erklärte der Geschäftsführende Gesellschafter Stephan Barth vor der Presse. Deshalb sei Joh. Barth & Sohn sehr aktiv in der Analyse des Hopfens und der Entwicklung neuer Hopfenprodukte.

Die Untersuchung neuer Absatzbereiche außerhalb der Brauindustrie erhalte ein immer stärkeres Gewicht. „Wir prüfen zurzeit zum Beispiel, wie Hopfen in der Nahrungsmittelindustrie als Hilfsstoff eingesetzt werden kann.“(Stephan Barth) Intensiv untersucht wird auch die krebspräventive Wirkung des im Hopfen enthaltenen Wirkstoffs Xanthohumol.

Auch wenn die Weltbierproduktion 2004 um fast fünf Prozent auf mehr als 1,5 Milliarden Hektoliter gestiegen ist, sinke der Bedarf an Hopfen aufgrund neuer Sorten und sinkender Alphagaben im Brauprozess. Umso wichtiger sei es daher, neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Joh. Barth & Sohn wurde 1794 in Nürnberg gegründet. Seit nunmehr acht Generationen wird das Unternehmen von der Gründerfamilie geführt. Geschäftsführer sind zur Zeit Stephan J. Barth, Alexander W. Barth, Regine Barth und Thomas C. Raiser. Gemeinsam mit den Unternehmen der Barth-Haas-Gruppe ist Joh. Barth & Sohn mit einem Weltmarktanteil von ca. 35% der weltweit größte Anbieter im Bereich Hopfenhandel und Hopfenverarbeitung.

„China Insider“

Shangri-La Hotels and Resorts bringt in ihrem vierteljährlichen Newsletter „China Insider“ aktuelle Reise-Informationen und Tipps mit Neuigkeiten über Restaurants, Geschäfte, Unterhaltung und Kultur, die von den General Managern, Concierges und Mitarbeitern der 19 Shangri-La Hotels in China zusammen gestellt wurden.
Mehr internationale Flugverbindungen nach China

Mehrere große internationale Fluggesellschaften haben ihre Dienste zu chinesischen Metropolen erweitert. British Airways beginnt im Juni mit Nonstop-Flügen zwischen London und Shanghai. Continental Airlines bietet direkte Flüge zwischen New York/Newark und Beijing (Peking) an. Lufthansa hat Nonstop-Flüge zwischen Frankfurt und Guangzhou (Kanton) aufgenommen.

Luxus ist Big Business

Statistiken aus China waren schon immer gut für große Überraschungen. Das zeigen die neuesten Zahlen über „Business of Luxury Summit“, die im Mai von der Financial Times in Shanghai veröffentlicht wurden.

a.. Es gibt derzeit 235 000 Millionäre in China, die Zahl wächst um zwölf Prozent jährlich

b.. Chinesen werden 2010 rund 500 Milliarden US-Dollar für Luxusprodukte ausgeben

c.. Es gibt zur Zeit 270 Luxusmarken auf dem chinesischen Markt

d.. Jährlich werden 70 000 Autos der Marke Mercedes in China verkauft

Erster nationaler Feuchtgebiets-Park eröffnet

Xixi Wetland Park in Hangzhou, das erste Feuchtgebiet-Reservat Chinas, das für die Öffentlichkeit zugänglich ist, hat Anfang Mai die ersten Besucher begrüßt. Der zehn Quadratkilometer große Park ist Heimat für 89 Vogelarten und unzählige Pflanzen und Tiere. Die Zahl der täglichen Besucher ist begrenzt, um das ökologische Gleichgewicht zu erhalten.

Größtes Riesenrad der Welt bereichert Skyline von Shanghai

Der Pearl Tower und das Jin Mao Building in Shanghai werden im Jahr 2007 ungewöhnliche Gesellschaft erhalten. Auf einem 3,5 Hektar großen Gelände am Huangpu River soll mit „Shanghai Kiss“ das größte Riesenrad der Welt entstehen, mit dem das berühmte „London Eye“ übertroffen wird. Der Durchmesser liegt bei 170 Metern, in 36 Gondeln finden 1100 Fahrgäste auf einmal Platz.

Neuester Stand zu den Olympischen Spielen

Mit dem Bau des National Convention Center im Herzen des Olympiageländes wurde begonnen. Die 270 000 Quadratmeter große Arena wird Schauplatz von Sportarten wie Fechten, Luftgewehr- und Pistolenschießen sein und das International Broadcasting Center beherbergen. Informationen über die neuesten Entwicklungen zu den Olympischen Spielen 2008 gibt es auf der Website www.beijing-2008.org.

Shanghai mit voller Kraft voraus

Als Chinas größte und modernste Stadt mit 16,7 Millionen Einwohnern bricht Shanghai immer neue Rekorde. Das Gebiet von Pudong ist mit seinen von internationalen Architekten gebauten Hochhäusern der beste Beweis. Dazu gehört auch The Pudong Shangri-La´s neuer Turm, der ebenfalls das unbegrenzte Potenzial demonstriert, das sich bei den Vorbereitungen für die Expo 2010 auftut. Shanghai wird derzeit jährlich von vier Millionen ausländischen und 100 Millionen einheimischen Touristen besucht.

„The Flip Side“: Attraktionen in Shanghai

China Ancient Sex Culture Museum

Das faszinierende Museum ist nach einem Abstecher nach Tongli wieder nach Shanghai zurück gekehrt. Der Soziologe Liu Dalin hat mehr als 4000 Ausstellungstücke gesammelt, von denen einige Dutzend 5000 bis 6000 Jahre alt sind. Viele der Gegenstände sind am Ort nahe dem Puxi-Eingang zum Bund Tourist Tunnel zu sehen.

Maglev Train

Die erste offiziell betriebene Magnet-Schwebebahn der Welt erreicht Höchstgeschwindigkeiten von 400 Stundenkilometern und verbindet den Pudong International Airport mit der 33 Kilometer entfernten U-Bahn-Station Longyang Lu in weniger als acht Minuten.

Shanghai History Museum

Der Oriental Pearl TV Tower in Pudong ist bekannt für seine Panorama-Ausblicke. Das Museum im Erdgeschoss gibt einen beeindruckenden Überblick über die Vergangenheit der Stadt.

Shanghai Urban Planning Exhibition Center

Das knapp 600 Quadratmeter große Planungsmodell von Shanghai gibt Besuchern einen Überblick, wie schnell die Metropole wächst. Zu sehen sind auch die Entwicklungen für die Expo 2010 entlang des Huangpu River in Pudong sowie per Video die Veränderungen in Pudong während der vergangenen zehn Jahre.

Spaziergänge

Die Shanghai Historic House Association kümmert sich als Freiwilligen-Organisation um die architektonischen Kleinode der Stadt, die sie bei geführten Touren Besuchern vorstellt. Tel. 86/13701682037.

„Bon Appetit Shanghai“: Angesagte Restaurants

Shanghai Uncle

Während sich Touristengruppen gerne in Meilongzhen oder Xiao Nan Guo einfinden, bevorzugen Kenner die authentische Shanghai-Küche bei Shanghai Uncle. Das freundliche Personal behandelt Gäste wie Familienmitglieder und serviert Gerichte aus Großmutters Kochbuch.

Club Shanghai

Der mit Michelin-Ehren bedachte Küchenchef Stefan Stiller bietet feine französische Küche in einem Restaurant über der Shanghai Concert Hall. Dort gibt es auch preiswerte Menüs vor dem Besuch von Konzerten des Shanghai Philharmonic Orchestra oder von Gaststars wie dem San Francisco Boys Chorus am 22. Juli. www.clubshanghai.com.cn

Jade on 36 Restaurant and Bar

Für die chinesischen Kaiser war Jade der „Stein des Himmels“, bewundert für seine Schönheit und den Glanz. Wenn das Flaggschiff-Restaurant Jade on 36 im The Pudong Shangri-La im September seine Türen öffnet, werden die Besucher nicht nur himmlische Panaromablicke aus dem 36. Stock auf Shanghai und den berühmten Bund genießen, sondern auch eine Avantgarde-Cuisine des Küchenchefs Paul Pairet in einer Umgebung, die von dem bekannten Designer Adam D. Tihany geschaffen wurde.

Sens & Bund

Das Sterne-Restaurant am Bund 18 wird von den von Michelin ausgezeichneten Chefs Jacques und Laurent Pourcel geführt. Die Brüder haben gerade ihren vierteljährlichen Auftritt in Shanghai hinter sich, so dass ihre saisonalen Menüs gleichzeitig in Frankreich und China ihr Debüt feiern konnten. www.bund18.com.

Three On the Bund

Dieses am Bund liegende, hochmodische Gebäude glänzt mit Sternen. Drei der vier Restaurants werden von den Küchenchefs Jean-George Vongerichten, Jereme Leung und David Laris angeführt. www.threeonthebund.com.

„Last Call“: Bars und Nachtclubs

Shanghais Nachtleben hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Für unvergessliche Nächte empfehlen die Concierges von Shangri-La:

House of Blues and Jazz

Dieser entspannte Platz ist eine gute Alternative zum stets überfüllten Cotton Club. Der Inhaber, ein chinesischer Jazz-Musiker, präsentiert Musiker aus aller Welt und veranstaltet Jam Sessions mit lokalen Künstlern.

La Fabrique

Die superschicke Einrichtung übertrifft bei weitem ihre Vorgänger in Paris und Tokio. Internationale DJs und französische Video-Artisten heizen die Stimmung an, aber man sollte niemals vor 23 Uhr dort auftauchen.

The Door

Hölzerne Decken und Antiquitäten von Museumsqualität sorgen für ein Ambiente, in dem eine House Band moderne Musik auf alten chinesischen Instrumenten zelebriert.

Pure Shanghai: The Old China Hand Reading Room

Hier ist der koloniale Geist des alten Shanghai anzutreffen. Teilweise Café, Buchladen und Bibliothek finden Geschäftsleute, Studenten und andere Besucher ihre Umgebung, um zum Beispiel bei einem Cappuccino über Konfuzius zu meditieren oder bei einem Grünen Tee die 1945er Ausgabe des Mark’s Engineering Handbook zu studieren. www.han-yuan.com

„Cornering the Markets“: Einkaufen bis zum Umfallen

Xiangyang Market

Mehr als 400 Händler machen den Markt zum Muss für Schnäppchenjäger. Was ist in diesem Sommer besonders angesagt? Kopien der Silberstücke von Tiffany & Co und vieles mehr.

Dongjiadu Lu Fabric Market

Dieser Markt mit seinen 250 Händlern bietet alles für den maßgeschneiderten Anzug oder eine Kopie heutiger Mode, die auf den Seiten von Vogue zu finden ist.

Yu Yuan/Fangbang Lu

In den Gebäuden im Ming-Stil, die Yu Yuan umgeben, werden chinesische Mitbringsel wie zum Beispiel Essstäbchen verkauft. In Fangbang Lu gibt es im fünfstöckigen Cang Bao Lou Gebäude Erinnerungsstücke und Antiquitäten, von denen viele allerdings Kopien sein dürften.

„Strokes of Genius“: Kunstgalerien in Shanghai

Der Moganshan Lu Distrikt entlang des Suzhou Creek hat sich zu Shanghai´s „Hot Spot“ der Kunst entwickelt. Hier konzentrieren sich Studios, Galerien und Geschäfte. Im Zentrum liegt BizArt, ein nicht auf Profit ausgerichtetes Kunstzentrum, in dem sich die Künstler der Zukunft präsentieren können.

„Body & Soul“: Spas in Shanghai

Dragonfly

Entspannte Athmosphäre, Veloursleder-Garderobe, günstige Preise und einmalige Massageangebote, darunter eine „hangover relief massage“, machen die Einrichtung besonders an Wochenenden beliebt. www.dragonfly.net.cn.

CHI Spa

CHI, The Spa at The Shangri-La, wird im neuen Turm des The Pudong Shangri-La im September seine Pforten öffnen. Die Therapien werden sich an den traditionellen fünf Elementen – Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde – orientieren, um das Chi, die Energie des Körpers in Harmonie zu halten. www.shangri-la.com.

David’s Camp Day Spa

Das Männern vorbehaltene Spa sorgt mit Massagen, Pediküre und Hautbräunung bei Geschäftsleuten für Erholung.

„Keep the Change“: Tipps für Besucher

Essen

Standard-Lunches sind die günstigste Möglichkeit in Spitzenrestaurants für wenig Geld zu speisen und gegenüber dem Dinner ein Drittel bis die Hälfte zu sparen.

Taxis

Nicht nur Straßenadresse merken, sondern auch die nächste kreuzende Straße nennen, damit sich der Fahrer leichter auf den langen Hauptstraßen orientieren kann. Bei Taxis auf die Lizenznummer achten. Je niedriger sie ist, desto länger macht der Fahrer seinen Job.

Einkaufen

Beim Handeln auf den Märkten das erste Angebot bei zehn bis 20 Prozent des vom Händler genannten Preises ansetzen. Ansonsten weiter gehen, der Händler wird den potenziellen Käufer zurückbitten. Falls es zu keiner Einigung kommt, nach der Mingpian, die Visitenkarte des Geschäftes fragen und diese mit beiden Händen und einem Lächeln akzeptieren.

Pinyin-Spezis

Wenn aufdringliche Händler zum Kauf von Uhren und DVDs auffordern, ihnen mit Dou buyao (ausgesprochen dough boo yao) antworten. Dies bedeutet: Ich will nichts. Da nur wenige Touristen diesen Satz kennen und er somit Kennern der Szene zugeschrieben wird, kann damit meist die nervenaufreibende Verhandlung beendet werden.

Veranstaltungen & Events

Beijing Watermelon Festival

Jeden Sommer sind die Straßen der Hauptstadt voll von Händlern, die Wassermelonen anpreisen. Die süßesten und saftigsten stammen aus dem nahen Da Xing County.

Football Fever

Im Arbeiter-Stadion von Beijing stehen zwei große Spiele der Ersten Chinesischen Fußball-Liga auf dem Programm. Beijing Guoan trifft am 23. Juli auf Superstar David Beckham und dessen Verein Real Madrid. Am 26. Juli empfängt Beijing Hyundai die Kicker von Manchester United.

Qingdao International Beer Festival

Die Vorliebe für Bier geht in der Hafenstadt zurück auf deutsche Siedler, die 1903 die berühmte Tsingtau-Brauerei gründeten. Zum 15. Mal wird in Qingdao (Tsingtau) das Bierfest veranstaltet, das vom 13. bis 28. August von Feuerwerk, Parade, Sport-Wettbewerben und Shows begleitet wird.

Wundermittel Cranberry Saft

Eine neue Studie in China, von der Peking University in Kooperation mit der University of California (UCLA) durchgeführt, konnte nachweisen, dass der Konsum von einem Glas Cranberry Fruchtsaftgetränk (zwei mal täglich) Bakterien unterdrücken hilft, die zu Magengeschwüren führen. Und dies mit einer bis zu dreifach höheren Wahrscheinlichkeit im Vergleich zur Kontrollgruppe. In China liegt die durchschnittliche Häufigkeit einer Infektion durch Helicobacter pylori (h. pylori) Bakterien bei 80 Prozent, in Nordamerika und Mitteleuropa bei 30 Prozent. Dabei beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung, deren Resultat als Vorstufe zum Magengeschwür auch als Gastritis bekannt ist, in diesen gemäßigten Regionen bei jüngeren Menschen unter 40 Jahren bei 20 Prozent, nimmt jedoch ab etwa 50 Jahren auf über 50 Prozent zu. Für Spanien- und Italien- Urlauber dagegen steigt das Risiko einer Infektion wiederum auf durchschnittlich über 50 Prozent.
Da etwa 80 Prozent aller Magengeschwüre durch h. pylori Bakterien verursacht werden, gibt diese Studie Anlass zu der Annahme, dass der tägliche Genuss von Cranberry Fruchtsaftgetränk dazu beitragen könnte, die Zahl der an Magengeschwür erkrankten Personen – in Deutschland müssen jährlich rund 160.000 Erkrankte stationär behandelt werden – zu reduzieren. Mittelbare Folge davon: Reduzierung der Kosten im Gesundheitswesen und vielleicht auch mehr Freude am Urlaub. Die Ergebnisse dieser Studie bedeuten einen weiteren Beweis für die einzigartige Fähigkeit der Cranberry, die bekanntermaßen das Andocken von Bakterien in den Harnwegen hemmt, auch Schutzfunktionen für andere Teile des Körpers zu übernehmen.

In der Märzausgabe 2005 des medizinischen Fachorgans Helicobacter veröffentlicht, ist dies die erste klinische Studie, die den Effekt von Cranberry Fruchtsaftgetränk (Cranberry Classic) auf die Bakterien, die am häufigsten Magengeschwüre verursachen, nahe legt. Letztere entstehen, wenn es diesen Bakterien gelingt, sich in den schützenden Schleimhäuten der Magenwände einzunisten und diese zu entzünden. Diese neue Studie unterstützt frühere Laboruntersuchungen, die eine Reduktion der Bakterien durch die in den Cranberries enthaltenen Proanthocyanidine (oder PACs) nachwiesen.

www.helico.com
http://www.gbe-bund.de /cgiexpress/oowaro/ExpSrv634/dbxwdevkit/xwd_init?isgbetol/xs_start/31 2776845/66939977
www.cranberries.de

Macau: Stopover auf dem Weg nach Australien

Auf dem Weg nach „Downunder“ sind Stopovers in Asien beliebt. Nun möchte sich auch das ehemals portugiesische, heute südchinesische Macau als attraktiver Zwischenstopp auf dem Weg nach Australien oder Neuseeland profilieren – liegt es doch vom Flughafen Hongkong weniger als eine Fährstunde entfernt. Es lockt mit der einzigartigen Kombination von mediterraner und asiatischer Kultur, die sich in Architektur, Festen, Küche und Lebensstil widerspiegelt. Zu buchen gibt es ein Macau VIP-Stopover- Package bei der Best of Travel Group, zu der 15 Australien-Spezialisten in ganz Deutschland sowie Österreich und der Schweiz zählen. Ihr 3-Tage-Paket umfasst die Fährüberfahrten ab/bis Hongkong Airport, zwei Übernachtungen inklusive Frühstück, eine Stadtrundfahrt mit englischsprachiger Reiseleitung inklusive Mittagessen.
Im 5- Sterne-Hotel Mandarin Oriental beispielsweise kostet es ab 219 Euro bei Doppelbelegung des Zimmers. Weitere Infos unter Telefon 01803-307273 oder auf der gemeinsamen Website im Internet www.botg.de Zu finden ist das Angebot in den Asien- bzw. Australien-Katalogen der Best of Partner.

Christine Schnell vom Fremdenverkehrsbüro Macau in Wiesbaden bezeichnet die Stadt mit dem „Erbe zweier Kulturen“ als echten Geheimtipp: „In Macau herrscht momentan so etwas wie Goldgräberstimmung – es entstehen eine Vielzahl an neuen Casinos, Resorts und Freizeitparks. Gleichzeitig putzt die Stadt ihre historischen Monumente heraus – eine Reihe davon sollen jetzt sogar den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes erhalten. Überall in der Stadt spürt man Dynamik und Aufbruchsstimmung – das sollte man gesehen und miterlebt haben.“

Das chinesische Sonderverwaltungsgebiet Macau liegt an der Südostküste der Volksrepublik China, am Westufer des Perlflusses. Es grenzt an die chinesische Provinz Guangdong und ist 145 km von dessen Hauptstadt Guangzhou (Kanton) und 70 km von Hongkong entfernt. Macau besteht aus einer Halbinsel gleichen Namens sowie den Inseln Taipa und Coloane. Fernöstliche und europäische Kultur vereinen sich hier in der Architektur, der Küche und dem Lebensstil der Menschen. Nach rund 450 Jahren portugiesischer Anwesenheit hat Macau seit Dezember 1999 den Status eines mit weitgehender Autonomie ausgestatteten Sonderverwaltungsgebietes der VR China.

Warum sollte man Macau besuchen? Attraktiv ist Macau vor allem wegen der vielen, historischen Sehenswürdigkeiten, den kulinarischen Spezialitäten und den günstigen Shopping- Angeboten. Zusätzliche Gründe liefern das ganze Jahr über Feste und Veranstaltungen – von chinesischen Drachenboot-Rennen über katholische Prozessionen bis zum internationalen Formel 3-Grand Prix für Tourenwagen und Motorräder.

Weitere Informationen beim Fremdenverkehrsbüro Macau, Schenkendorfstr. 1, 65187 Wiesbaden, Telefon: + 49-(0) 611- 2 67 67 30, Fax: + 49-(0) 611 – 2 67 67 60, E-Mail: macau@discover-fra.com oder im Internet auf der deutschsprachigen Macau- Homepage www.macau-info.de

1 Million mehr Flugpassagiere im ersten Quartal 2005

In den ersten drei Monaten dieses Jahres reisten 17,4 Mill. Fluggäste von deutschen Flughäfen zu einem In- oder Auslandsziel. Das waren 1 Mill. oder 6,0% mehr als im ersten Quartal 2004, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
Während die Zahl der Inlands-Passagiere um 3,0% auf 5,1 Mill. abnahm, erhöhte sich die der Passagiere mit Auslandsziel um 10,2% und erreichte 12,3 Mill.

Seit Jahresbeginn 2005 werden die Daten des Flughafens Niederrhein erfasst. Die Absolut-Werte enthalten die Ergebnisse dieses Flughafens, die prozentualen Veränderungsraten sind dagegen auf der Basis der Flughäfen errechnet, für die schon bisher Daten erhoben wurden.

Europäische Staaten waren im ersten Quartal 2005 das Ziel von 9,1 Mill. Fluggästen (+ 11,7%). In das aufkommensstärkste Land Spanien flogen 1,9 Mill. Passagiere (+ 8,5%), wobei die Balearen (0,5 Mill.) um 10,0% und die Kanaren (0,7 Mill.) um 2,1% zulegten. Das Vereinigte Königreich (1,3 Mill.) als Flugziel erreichte ein Plus von 14,8%, Italien (0,9 Mill.) von 3,1% und die Türkei (0,8 Mill.) von 19,2%. Die Hälfte der aus Deutschland in die Türkei fliegenden Passagiere landete dabei auf dem Flughafen Antalya, das waren 24,6% mehr als im ersten Quartal 2004.

Nach Afrika (0,6 Mill.) flogen 11,1% mehr Personen. Ägypten konnte bei einer Steigerung von 14,7% auf 0,3 Mill. seine Stellung als das bedeutendste Zielland in Afrika weiter ausbauen. Durch ein Plus von 15,8% auf 0,1 Mill. Passagiere belegte Südafrika die zweitwichtigste Position und löste damit Tunesien (0,1 Mill.; + 2,4%) ab.

Nach Amerika reisten 1,3 Mill. Passagiere (+ 4,7%). Dabei konnten die USA als das bedeutendste Zielland außerhalb von Europa um 4,9% auf 0,8 Mill. Reisende zulegen. Mit 0,1 Mill. flogen 1,9% weniger Personen nach Kanada, während die Dominikanische Republik (0,1 Mill.) ihren Vorjahreswert um 7,7% überschritt.

1,2 Mill. Passagiere flogen im ersten Quartal dieses Jahres nach Asien (+ 5,7%). Weit überdurchschnittliche Wachstumsraten erzielten hier China (0,1 Mill.; + 23,7%), Hongkong (68 000; + 17,8%) und Indien (0,1 Mill.; + 17,5%). Thailand (0,1 Mill.) hatte indessen bei gleichem Passagieraufkommen wie China eine Abnahme von 8,3% zu verzeichnen.

Das Gesamtvolumen an Auslands-Luftfracht erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal 2004 um 8,6% bei einer ein- und ausgeladenen Menge von 0,7 Mill. t. Die Einladungen in das Ausland (0,3 Mill.t) nahmen dabei um 7,1% zu, die ebenfalls 0,3 Mill. t betragenden Ausladungen aus dem Ausland stiegen um 10,1%.