Berlin: Das Schwein mit Christopher Kümper ist jetzt in Charlottenburg

Das erfolgreiche Restaurant öffnet in Berlin-Charlottenburg wieder seine Türen

Zur Jahreswende 2015/16 ging in Berlin-Mitte die Weinbar „Schwein“ an den Start – der Name sollte für Wein und Glück auf drei Beinen stehen: Wein, Essen und Longdrinks. Das Casual Fine Dining- Konzept rund um saisonale Küche mit regionalen Zutaten, ausgewählte Weine und Gins ging auf und begeisterte Gäste und Kritiker gleichermaßen. Noch im Eröffnungsjahr wurde das Restaurant aus dem Stand mit 15 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet.

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Gault Millau 2017 – Berlin

Marco Müller von der „Rutz-Wein-Bar“ kocht sich im neuen Gault&Millau in die deutsche Küchenspitze, Matthias Gleiß von „Volt“ in die Berliner Elite – André Macionga vom „Tim Raue“ als „Gastgeber des Jahres“ geehrt

Den „stilistisch ganz eigenständigen, stets vor Ehrgeiz sprühenden Tüftler am Herd“ Marco Müller von der „Rutz-Wein-Bar“ in Mitte lobt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017, weil er „modern und betont regional kocht, wie es der aktuelle Berliner Stil verlangt, aber endlich ganz frei von Marotten und Dekogemüse, allein am guten Geschmack orientiert“. Die Tester preisen auch seinen „Produktfanatismus“ und applaudieren Müllers Ideen, „Topinambur mit Spänen von Périgord-Trüffeln, kleinen, knusprig frittierten Grünkohlblättern und klassischer Trüffeljus zu kombinieren oder Streifen von der Gelbschwanzmakrele in Radieschenscheiben einzurollen und sie attraktiv mit einer transparenten Sauce aus gesalzenen Pflaumen zu arrangieren“. Für solche Gerichte bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben in Deutschland nur 13 Köche.

17 Punkte erkocht sich Matthias Gleiß vom „Volt“ in Kreuzberg, der „mit bewundernswerter Leichtigkeit und ohne intellektuelle Mätzchen Kochkunst und Wohlfühlatmosphäre vereint und Kopf wie Bauch glücklich macht. So schickt er in der Saison den Spargel in den Smoker, kombiniert ihn mit marinierter Sauerkleewurzel und gebratenem Lammbries, gibt Säure und Bitterkeit mit Brunnenkresse-Öl und Zitronenmelisse hinzu und nimmt den ausgeprägten Raucharomen mit einer Haselnusscreme das Aufdringliche.“

16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, erreichen erstmals Andreas Saul vom „Bandol sur mer“ in Mitte „mit seinem intelligenten Küchenmix aus deutsch-skandinavischen und mediterranen Elementen im vermutlich schlichtesten und kleinsten Gourmetrestaurant in Deutschland“, und Stephan Hentschel vom „Cookies Cream“ in Mitte, der in seiner „unterhaltsamen vegetarischen Küche des Öfteren eine Aromatik komponiert, die an die Vielschichtigkeit eleganter Weißweine erinnert“.

Auf 15 Punkte verbessern sich der Spanier Paco Pérez vom „5 – Cinco by Paco Pérez“ in Tiergarten, der „mit seiner Berliner Küchenequipe konsequent auf Seefisch und Meeresfrüchte höchster Qualität setzt“, und Felix Mielke vom „Le Faubourg“ in Wilmersdorf, der „unbedingt jeden Teller in ein kleines Kunstwerk verwandeln will und bei den Hauptgerichten ein Produkt ins Zentrum stellt und den Gast entscheiden lässt, ob er es klassisch oder modern interpretiert haben möchte“.

Dieselbe Note schaffen auf Anhieb auch die Küchenchefs zweier neueröffneter Lokale, Christopher Kümper, 29, von der Weinbar „Schwein“ in Mitte und Andreas Rieger, 30, vom „Einsunternull“ in Mitte. Rieger „gewinnt in der ambitioniertesten und kulinarisch herausforderndsten Neueröffnung des vergangenen Jahres an der Spree den ausschließlich lokalen Produkten durch vielfältige Techniken von Fermentieren bis Trocknen ganz neue Facetten ab. Auf den Tisch kommen Etüden aromatischer Nuancierungen und regelrecht intellektuelle Kompositionen.“ Kümper „verblüfft in der Weinbar mit viel kulinarischer Ambition, handwerklicher Reife und Sinn für Geschmack und Konsistenz, den er vor allem in der Region auslebt“.

Die besten Köche in Berlin
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Berlin verteidigt souverän Tim Raue, „Berlins international bekanntester Koch, der derzeit mit so viel Elan und kreativer Energie ans Werk geht wie kein anderer in Deutschland“. Seine „bescheiden klingende Avocado mit Mandelmilcheis und -Baiser, Petersiliendressing und Pomelo“, feiern die Tester als „typisches Gericht, das alles bietet, was die Raue-Küche auszeichnet: kühle Schärfe, fruchtige Bitterkeit, Süße, Knackigkeit und durch eine luftige Avocadocreme gekrönten Schmelz, der das wunderbare Mundgefühl komplettiert – ein perfekter Gang.“ Auch für „die extrakrosse Keule vom Spanferkel mit krachender Schwarte, eingesalzenem rohen Ingwer, Dashi-Gelee und einer Art Senf-Trilogie (japanischer, Bauzner und bayerischer süßer Senf), die jeden Bissen neu und anders aromatisiert“, bekam Raue 19 Punkte.

Ihm folgen neben Marco Müller mit ebenfalls 18 Punkten Daniel Achilles vom „Reinstoff“ in Mitte, bei dem „kein Gericht an irgendjemand oder irgendetwas erinnert, das man anderswo schon gegessen hätte. Auch nicht das Aalparfait mit knackigem, mit Hibiskus mariniertem Rettich, dessen Schärfe mundfüllend mit milden Currynoten und dem Parfait kontrastiert, das leicht gekühlt wurde und dadurch die Aalschwere fast erfrischend wirken lässt“;

Michael Kempf vom „Facil“ in Tiergarten, der „in seiner mitunter etwas zurückhaltend gewürzten Küche mit filigranen Aromenkonstrukten eine Rolle von bretonischer Seezunge, deren Kern eine Gillardeau-Auster birgt, mit Blumenkohl als Creme und gebratene Röschen sowie Douglasien-Öl serviert“;
Hendrik Otto vom „Lorenz Adlon Esszimmer“, dessen „durch und durch zeitgemäße Küche den ganz großen Bogen spannt, von regionalem Engagement bis zur weiten Modewelt des asiatisch inspirierten Schweinebauchs, der in einen Knuspermantel von gepopptem wildem Reis, etwas Chili und dehydrierter Zitrone gehüllt ist und mit einem Glasnudelsalat serviert wird, zu dem der Service Beeftea angießt“.   
    
17 Punkte wie Aufsteiger Matthias Gleiß erreichen dank inspirierter Gerichte wieder
Sebastian Frank vom „Horváth“ in Kreuzberg („Stör mit brutal-intensiver Reduktion von Schinkenkaramell als Öl, säuerlich-fettem und mit Kamille parfümiertem Milchbruch, fermentiertem Kohlrabi und Dörrchampignons“),
Sonja Frühsammer vom „Frühsammers“ in Grunewald („Bauch vom Ibérico-Schwein auf sardischen Fregola-Nudeln mit Zwiebeln voller knusprig geröstetem schwarzem Reis und einer Sauce mit Teriyaki-Einschlag“),
Eberhard Lange vom „Hugos“ in Tiergarten („blaue Garnelen aus dem Pazifik in asiatischer Aromatik aus Sansho-Pfeffer, Sojabohne, Rettich und Shiso“).

Die 17 Punkte schafft auch Thomas Leitner von „Les Solistes de Pierre Gagnaire“ in Charlottenburg, der seinem im September ausgeschiedenen Chef Roel Lintermans nachfolgte und „Langoustinen in sensationeller Produktqualität auf einem perfekten Safranrisotto mit Parmesanschaum bietet und dazu noch ein Tatar von rohen Langoustinen mit Senfkörnern und Algensalat, kleine Mousse-Hügelchen mit Linsen, grüner und gelber Mango sowie eine ultraklassische, mit Cognac flambierte, fast schon braune Bisque mit einer Einlage aus Totentrompeten auf Nebentellern anrichtet“. 

Dass in Berlin nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von André Macionga vom „Tim Raue “ in Mitte als „Gastgeber des Jahres“: „Er beherrscht perfekt die schwierige Gratwanderung zwischen kluger Zurückhaltung und auskunftsfreudigem Tischgespräch und verkörpert idealtypisch den modernen Typus des Maître-Sommeliers.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 59 Restaurants in Berlin. 49 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhalten von den neueröffneten oder erstmals bewerteten Lokalen auch die „Brasserie Colette“ in Schöneberg und das „Tulus Lotrek“ in Kreuzberg (beide 14 Punkte) sowie „Dae Mon“ in Mitte, „Lode & Stijn“ in Kreuzberg und „893 Ryōtei“ in Charlottenburg (je 13 Punkte). Im Vergleich zum Vorjahr serviert der Gault&Millau in der Hauptstadt 6 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 9 neu auf, 7 Köche werden höher bewertet.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Berlin
19 Punkte
Tim Raue in Mitte
18 Punkte
Facil im Tiergarten
Lorenz Adlon Esszimmer in Mitte
Reinstoff in Mitte
*Rutz-Wein-Bar in Mitte
17 Punkte
Frühsammer in Grunewald
Horváth in Kreuzberg
Hugos in Tiergarten
Les Solistes by Pierre Gagnaire  in Charlottenburg
*Volt in Kreuzberg
16 Punkte
*Bandol sur mer in Mitte
*Cookies Cream in Mitte
Fischers Fritz in Mitte
Markus Semmler in Wilmersdorf
Nobelhart & Schmutzig in Kreuzberg
Skykitchen in Lichtenberg

*Aufsteiger

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34,99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Frischeparadies Berlin-Charlottenburg mit 15 % Rabatt am Azubi-Tag

Für 22 Auszubildende wird Donnerstag, der 28. April 2016, ein großer Tag und eine neue Herausforderung. Dann nämlich tragen sie selbst die Verantwortung im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg. Die knapp zwei Dutzend Azubis aus den Niederlassungen in Stuttgart, Hamburg, Köln, Essen, Berlin und Innsbruck wurden von den Betriebsleitern ihrer Ausbildungsorte im Vorfeld nominiert. Damit haben sie sich qualifiziert, einen Tag lang sämtliche Positionen und Prozesse in einer Filiale von Deutschlands größtem Lieferanten für Feinkost und Delikatessen eigenständig zu leiten. Alle Posten im Markt, von der Gemüseabteilung über die Fischtheke und von den Weinregalen bis hin zu den Kassen, werden mit Nachwuchsmitarbeitern besetzt. „Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass es sich lohnt, wenn unsere Azubis selbstbestimmt arbeiten und auch mal auf sich gestellt sind“, erklärt Matthias Rechel, Betriebsleiter im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg. „Die Auszubildenden haben den Markt nicht nur im Griff, sondern auch noch jede Menge Spaß. Das sorgt an diesem Tag auch bei den Kunden für ein neues Einkaufserlebnis.“

Damit die Auszubildenden gut vorbereitet in den Tag starten, haben sie gemeinsam mit Matthias Rechel den Aktionstag im Voraus genau geplant. Der Betriebsleiter stand ihnen dabei beratend zur Seite, versuchte aber, sich nicht zu sehr einzumischen. „Wir geben unseren Auszubildenden die Chance, ihre eigenen Ideen umzusetzen, und sind für sie da, wenn sie unsere Hilfe brauchen. Damit zeigen wir den jungen Leuten, dass wir ihnen absolut vertrauen“, so Rechel.

Der Azubi-Tag findet am Donnerstag, dem 28. April 2016, im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg in der Morsestraße 2 statt. Der Markt ist an diesem Tag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Die Kunden erhalten 15 Prozent Cash & Carry Rabatt auf das gesamte Sortiment, mit Ausnahme von Angeboten. Zusätzlich haben die Azubis zehn Lieblingsprodukte aus dem Sortiment ausgewählt, auf die es noch einmal einen gesonderten Rabatt gibt. Verschiedene Frischeparadies-Lieferanten laden außerdem zu Verkostungen im Markt ein.

www.frischeparadies.de

Goldhahn und Sampson II eröffnet im November in Berlin Charlottenburg

Nach fast 9 Jahren im P’Berg folgt nun der zweite Laden im Berliner Westen: auf 300 qm entsteht die umfangreichste Kochbuchhandlung Deutschlands.

Neun Jahre gibt es den ersten Laden von Sascha Rimkus, Andreas Klöckner und Thomas Goldhahn am Helmholtzplatz. Das Konzept aus modernem Lebensmittelladen, Wein- und Kochbuchhandlung, Café und Kochschule hat sich bewährt. Darum wird im neuen Laden, intern „Wilma“ genannt, auch fast alles bleiben wie es ist – nur größer und mit mehr Platz. „Es gibt noch so viele Produkte und Kochbücher, die wir gerne ins Sortiment aufnehmen würden, aber in der Dunckerstraße sind die Regale alle komplett voll“, sagt Andreas Klöckner, einer der beiden Gründer.

„Wir haben uns bewusst für diese Ecke von Charlottenburg entschieden, weil es hier einfach keinen guten Kaffee gibt“, witzelt Sascha Rimkus, eigentlich der Weinexperte im Gründerteam, über die Standortwahl. Die „Wilma“ zieht in die Ur-Filiale der Biocompany in Charlottenburg ein und wird auf 300 qm die größte Kochbuchhandlung Deutschlands beherbergen: mehr als 4.000 Titel in deutscher und englischer Sprache wird diese umfassen. Am 15-meterlangen Tresen grenzt die Kaffeebar an eine große Delikatessen-Theke. Wie in Prenzlauer Berg gibt es Brot von Sironi, Cheesecake und Kaffee von Five Elephant, Käse von Blomeyer und, neu, frische Pralinen von Summerbird aus Dänemark. Insgesamt wird sich das Sortiment deutlich vergrößern, aber das Credo, möglichst alle Waren direkt von den Herstellern zu importieren bleibt. Die Auswahl der Produkte wird ebenfalls weiterhin von der Qualität der Zutaten und dem handwerklichen Können ihrer Macher bestimmt.

Das gilt ebenfalls für die Weine. Rimkus bleibt seiner Linie auch am neuen Standort treu. Der Fokus liegt auf Winzerweinen von kleinen Weingütern aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Bei einer insgesamt größeren Auswahl werden aber auch neue Themenschwerpunkte gesetzt: biodynamische Weine und Naturweine bekommen ab November ihr eigenes Regal.

Im hinteren Teil des Ladens entsteht die neue Kochschule. An vier Stationen können zukünftig 16- 50 Kochschüler lernen wie Fleisch pariert, Curry-Pasten gemischt oder Macarons gebacken werden. Auch Events wie Buchvorstellungen, Wein-Tastings und Küchenparties sind geplant, denn endlich ist Platz die Ideen umzusetzen, die in den letzten Jahren entstanden sind.

Was 2006 als Zweimann-Show begann ist mittlerweile ein kleines Unternehmen geworden. An beiden Standorten zusammen werden bald über 30 multitalentierte Mitarbeiter beschäftigt. Bis zur Eröffnung haben Klöckner, Rimkus, Goldhahn und ihr Team noch eine große Hürde zu nehmen: alle 10.000 Produkte werden erst kurz vorher geliefert und müssen innerhalb von 72 Stunden in die Regale eingeräumt werden.

www.goldhahnundsampson.de

Gourmetführer GUSTO 2015

Alle Ergebnisse des Gourmetführer Gusto 2015 nach Postleitzahlen

01097    Dresden     Caroussel    7,0
01324    Dresden     Bean & Beluga    7,5
02681    Kirschau (Schirgiswalde)     Juwel    6,0
03096    Burg/Spreewald     17fuffzig    8,0
03238    Finsterwalde     Goldener Hahn    7,0
04105    Leipzig     Falco    10,5
04109    Leipzig     Stadtpfeiffer    8,0
04229    Leipzig     Heine    6,0
08280    Aue     St. Andreas    7,0
09120    Chemnitz     Villa Esche    6,0
10115    Berlin (Mitte)     Reinstoff    8,5
10115    Berlin (Mitte)      Rutz    8,5
10117    Berlin (Mitte)     Cookies Cream    6,0
10117    Berlin (Mitte)     Fischers Fritz    9,0
10117    Berlin (Mitte)     Lorenz Adlon Esszimmer    10,0
10117    Berlin (Mitte)     Pauly Saal    6,5
10117    Berlin (Mitte)     VAU    7,0
10175    Berlin (Wilmersdorf)     Bieberbau    6,0
10178    Berlin (Mitte)     Dos Palillos    6,0
10369    Berlin (Friedrichshain)     a.choice    6,5
10557    Berlin (Moabit)     Paris-Moskau    6,5
10623    Berlin (Charlottenburg)     Les Solistes by Pierre Gagnaire    9,0
10623    Berlin (Charlottenburg)     Restaurant am Steinplatz    6,0
10627    Berlin (Charlottenburg)     Alt Luxemburg    6,0
10707    Berlin (Wilmersdorf)     Markus Semmler „Das“    6,5
10785    Berlin (Tiergarten)     Facil    9,0
10787    Berlin (Tiergarten)     Cinco „5“ by Paco PÈrez    8,0
10787    Berlin (Charlottenburg)     first floor    8,0
10787    Berlin (Tiergarten)     Hugos    7,0
10789    Berlin (Charlottenburg)     Die Quadriga    6,0
10969    Berlin (Mitte)     Tim Raue    9,0
10999    Berlin (Kreuzberg)     Horv·th    8,5
10999    Berlin (Kreuzberg)     Volt    6,5
14059    Berlin (Charlottenburg)     Ana e Bruno    7,0
14193    Berlin (Grunewald)     Fr¸hsammers    7,5
14467    Potsdam     Juliette    6,5
14467    Potsdam     Speckers Landhaus    6,0
14471    Potsdam     Friedrich Wilhelm    7,5
14547    Beelitz     Kochzimmer    6,0
15526    Bad Saarow     Villa am See    6,0
15732    Eichwalde     Carmens    6,0
17094    Grofl Nemerow     Lisette    6,0
17166    Hohen Demzin     Gourmetrestaurant im Wappensaal    6,0
17258    F¸rstenhagen     Alte Schule    7,0
17391    Stolpe     Gutshaus Stolpe    7,0
17424    Heringsdorf     Bernstein    6,0
17424    Heringsdorf     Tom Wickboldt    7,0
18119    Rostock (Warnem¸nde)     Der Butt    8,0
18209    Bad Doberan (Heiligendamm)     Friedrich Franz    9,0
18292    Krakow am See     Ich weifl ein Haus am See    7,0
18347    Dierhagen     Ostseelounge    7,0
18609    R¸gen (Binz)     Freustil    7,5
20095    Hamburg (Neustadt)     Se7en Oceans    6,0
20095    Hamburg (Neustadt)     Tschebull    6,0
20148    Hamburg (Harvestehude)     Sgroi    6,0
20251    Hamburg (Eppendorf)     Piment    8,0
20354    Hamburg (Neustadt)     Haerlin    9,5
20357    Hamburg (Eimsb¸ttel)     Jellyfish    7,0
20457    Hamburg (HafenCity)     Vlet    6,5
21521    Aum¸hle (Friedrichsruh)     Forsthaus Friedrichsruh    6,0
21635    Jork     Die M¸hle Jork    6,0
22587    Hamburg (Blankenese)     Seven Seas    8,0
22609    Hamburg (Nienstedten)     Jacobs    8,0
22763    Hamburg (Ottensen)     Landhaus Scherrer    7,0
22763    Hamburg (Ottensen)     Le Canard nouveau    6,5
22767    Hamburg (Altona)     Au Quai    6,0
23552    L¸beck     Wullenwever    7,0
23570    Travem¸nde     Buddenbrooks    7,0
23570    Travem¸nde     La Belle Epoque    10,0
23669    Timmendorfer Strand     Orangerie    8,0
23683    Scharbeutz     Brechtmanns Botschaft    6,0
23683    Scharbeutz     DiVa    7,0
23758    Weissenhaus     Courtier    7,0
24306    Panker     Restaurant 1797    7,0
24306    Plˆn     Stolz    7,0
24791    Rendsburg (Alt Duvenstedt)     Tˆpferhaus    6,0
24960    Gl¸cksburg     Meierei Dirk Luther    10,5
24988    Oeversee     Privileg    6,0
25421    Pinneberg     Rolin    6,5
25813    Husum     Das Eucken    6,0
25980    Sylt (Tinnum)     BODENDORF’S    8,0
25980    Sylt (Munkmarsch)     F‰hrhaus Munkmarsch    8,0
25980    Sylt (Rantum)     Sˆl’ring Hof    9,0
25980    Sylt (Westerland)     Stadt Hamburg    6,0
25992    Sylt (List)     La Mer    8,0
25992    Sylt (List)     Spices    7,0
25997    Sylt (Hˆrnum)     Kai 3    8,0
26789    Leer     Perior    7,0
27476    Cuxhaven (Duhnen)     Sterneck    8,0
29221    Celle     Endtenfang    7,5
29328    Faflberg (M¸den/÷rtze)     Sch‰ferstuben    7,0
30519    Hannover     Titus    7,0
30938    Burgwedel (Thˆnse)     Gasthaus Lege    6,0
30938    Burgwedel     Ole Deele    7,0
31655    Stadthagen     Torschreiberhaus    6,5
31855    Aerzen     Gourmetrestaurant M¸nchhausen    8,0
33098    Paderborn     Balthasar    7,0
33378    Rheda-Wiedenbr¸ck     Reuter    6,5
33619    Bielefeld     Tomatissimo    6,0
34121    Kassel     Restaurant Park Schˆnfeld    6,0
35066    Frankenberg     Philipp Soldan    8,5
35394    Gieflen     Tandreas    6,0
36115    Hilders     Das OX    6,5
36251    Bad Hersfeld     L’Ètable    8,0
37073    Gˆttingen     Gaufl    6,0
37133    Friedland     Geniefler Stube    6,0
37133    Friedland (Grofl Schneen)     Schillingshof    7,0
37293    Herleshausen (Hohenhaus)     Hohenhaus    6,0
38100    Braunschweig     Das Alte Haus    6,0
38440    Wolfsburg     Aqua    10,0
38442    Wolfsburg (Fallersleben)     La Fontaine    7,0
38446    Wolfsburg (Neuhaus)     Saphir    7,0
38855    Wernigerode     Bohlenstube    6,5
38855    Wernigerode     Zeit Werk – by Robin Pietsch    6,0
38871    Ilsenburg     Forellenstube    6,0
40211    D¸sseldorf     Berens am Kai    7,0
40211    D¸sseldorf     Nagaya    8,0
40219    D¸sseldorf-Unterbilk     D’VINE    7,0
40221    D¸sseldorf     Lido    6,0
40223    D¸sseldorf     Schorn    7,0
40239    D¸sseldorf     Tafelspitz 1876    7,5
40477    D¸sseldorf     Agatas    7,0
40489    D¸sseldorf     Im Schiffchen    8,0
41179    Mˆnchengladbach     Eickes    6,0
41749    Viersen (S¸chteln)     Josefine    6,0
42553    Velbert (Neviges)     Haus Stemberg    8,0
42699    Solingen     Haasenm¸hle    6,0
42853    Remscheid     Heldmann’s    7,0
42929    Wermelskirchen     Landhaus-Restaurant    7,0
44143    Dortmund     kikillus    6,5
44265    Dortmund (Hohensyburg)     Palmgarden    7,0
45130    Essen (R¸ttenscheid)    Die Schote    7,5
45133    Essen (H¸gel)     Parkhaus H¸gel    6,0
45145    Essen     Kˆlner Hof    6,0
45219    Essen (Kettwig)     RÈsidence    8,5
45279    Essen (Horst)     Hannappel    6,0
4
5473    M¸lheim a.d. Ruhr     Am Kamin    6,0
46284    Dorsten     Goldener Anker    6,0
46286    Dorsten (Wulfen)     Rosin    7,0
46509    Xanten (Obermˆrmter)     Landhaus Kˆpp    6,0
47053    Duisburg     Akazienhof    6,0
48143    M¸nster     Gourmet 1895    7,0
48455    Bad Bentheim     Keilings    8,0
48477    Hˆrstel     Westf‰lische Stube    7,0
49074    Osnabr¸ck     La Vie    10,0
50171    Kerpen     Schloss Loersfeld    7,0
50259    Pulheim (Stommeln)     Gut L‰rchenhof    8,0
50259    Pulheim     Velderhof    6,0
50321    Br¸hl     Restaurant 1875    6,0
50374    Erftstadt     Husarenquartier    7,0
50667    Kˆln     Alfredo    6,0
50667    Kˆln     Hanse Stube    6,0
50667    Kˆln     La poÍle d`or    7,0
50667    Kˆln     maiBeck    6,0
50667    Kˆln     Poisson    6,0
50667    Kˆln     taku    7,0
50670    Kˆln     Le Moissonnier    9,0
50672    Kˆln     Pure White    6,0
50674    Kˆln     Maximilian Lorenz im LíÈscalier    6,0
50676    Kˆln     Himmel un ƒd    6,0
50933    Kˆln (M¸ngersdorf)     MaÓtre    6,0
51429    Bergisch-Gladbach (Bensberg)     VendÙme    10,5
51465    Bergisch-Gladbach (Lerbach)     Gourmetrest. Lerbach – Nils Henkel    9,5
51519    Odenthal     Zur Post    7,5
51645    Gummersbach (Dieringhausen)     Die M¸hlenhelle    6,5
52064    Aachen     La Becasse    7,0
52076    Aachen (Kornelim¸nster)     St. Benedikt    7,0
52146    W¸rselen     Podobnikís    8,0
52525    Heinsberg (Randerath)     St. Jacques    7,0
53111    Bonn     Oliveto    6,0
53173    Bonn (Bad Godesberg)     Halbedel’s Gasthaus    7,0
53227    Bonn (Oberkassel)     Gourmetrestaurant Yu Sushi    6,5
53343    Bonn (Wachtberg-Adendorf)     Kr‰utergarten    6,0
53474    Bad Neuenahr-Ahrweiler (Walporzheim)     Brogsitter    7,0
53474    Bad Neuenahr-Ahrweiler (Heppingen)     Poststuben    6,0
53474    Bad Neuenahr-Ahrweiler (Heppingen)     Steinheuers Rest. Zur Alten Post    9,0
53474    Bad Neuenahr-Ahrweiler (Walporzheim)     Weinkirche    6,0
53489    Sinzig     Vieux Sinzig    6,0
53881    Euskirchen (Flamersheim)     Bembergs H‰uschen    7,5
54295    Trier (Olewig)     Beckers    8,0
54313    Zemmer (Daufenbach)     Landhaus M¸hlenberg    6,0
54349    Trittenheim     Wein- & Tafelhaus    7,0
54413    Bescheid     Zur Malerklause    6,0
54422    Neuh¸tten     Le Temple    7,0
54426    Naurath     R¸ssels Gourmetrestaurant    8,0
54486    M¸lheim an der Mosel     Culinarium R    6,0
54498    Piesport     schanz..    8,0
54518    Dreis     Sonnora    9,0
54550    Daun Verbandsgemeinde      Graf Leopold    6,0
55124    Mainz (Gonsenheim)     Buchholz    7,0
55131    Mainz     Favorite    7,0
55262    Heidesheim am Rhein     Gourmetrestaurant Dirk Maus    6,0
55278    Selzen     Kaupers Kapellenhof    7,0
55442    Stromberg     Le Val d’Or    7,0
55566    Bad Sobernheim     Jungborn    7,5
55590    Meisenheim     Meisenheimer Hof    6,0
56070    Koblenz     Schillers    6,0
56567    Neuwied     Coquille St. Jacques    7,0
56841    Traben-Trarbach     Clauss-Feist    6,5
57299    Burbach (Holzhausen)     Fiester Hannes    6,0
57334    Bad Laasphe     Ars Vivendi    7,0
59329    Wadersloh     Bomke    7,0
59821    Arnsberg     Menge    6,0
59929    Brilon     Almer Schlossm¸hle    6,0
60311    Frankfurt am Main     FranÁais    8,5
60313    Frankfurt am Main     Tiger-Gourmetrestaurant    9,0
60322    Frankfurt am Main     Weinsinn    7,5
60323    Frankfurt am Main     Ernos Bistro    7,0
60325    Frankfurt am Main (Westend)     Lafleur    7,5
60367    Offenbach     SchauMahl    6,5
60594    Frankfurt am Main     Biancalani Cucina    6,0
60594    Frankfurt (Sachsenhausen)     Emma Metzler    6,0
60594    Frankfurt am Main (Sachsenhausen)     Lohninger    7,0
60596    Frankfurt am Main     Holbeinís im St‰del    6,0
60598    Frankfurt am Main     Carmelo Greco    8,0
61231    Bad Nauheim     Herrenhaus von Lˆw    6,0
61350    Bad Homburg     Schellers    6,5
61440    Oberursel     Kraftwerk    6,0
61462    Kˆnigstein i. Taunus     Villa Rothschild    9,0
61476    Kronberg     Schlossrestaurant Kronberg    6,0
63263    Neu-Isenburg (Gravenbruch)     SRA BUA by JUAN AMADOR    8,0
63619    Bad Orb     Rauchfang    6,0
63867    Johannesberg    Gourmetrestaurant Helbigs    7,5
63897    Miltenberg     1622    7,0
63897    Miltenberg     Kristinas Esszimmer    6,0
63911    Klingenberg     Straubs    6,0
63916    Amorbach (Otterbachtal)     Abt- & Sch‰ferstube    6,0
63927    B¸rgstadt     Weinhaus Stern    6,0
65183    Wiesbaden     Ente    7,0
65347    Eltville (Hattenheim)     Kronenschlˆsschen    7,5
65347    Eltville (Hattenheim)     Zum Krug    6,0
65366    Geisenheim (Johannisberg)     Gourmet-Restaurant Schwarzenstein    7,5
65428    R¸sselsheim     Navette    9,5
65558    Balduinstein     Bibliothek    6,5
66111    Saarbr¸cken     Le Noir Gourmet    7,0
66117    Saarbr¸cken     L¥Arganier im Handelshof    6,0
66121    Saarbr¸cken     G‰steHaus Klaus Erfort    10,0
66440    Blieskastel     H‰mmerle’s Barrique    7,0
66500    Hornbach     Refugium    7,0
66606    St. Wendel (Bliesen)     Kunz    6,5
66706    Perl (Nennig)     Victorís Gourmetrest. Schloss Berg    10,5
66953    Pirmasens     Die Brasserie    6,5
67063    Ludwigshafen     A table    6,0
67146    Deidesheim     Freundst¸ck    8,5
67146    Deidesheim     Schwarzer Hahn    8,0
67271    Neuleiningen     Alte Pfarrey    6,5
67433    Neustadt a. d. Weinstrafle     Urgestein    8,5
68161    Mannheim     Da Gianni    7,0
68161    Mannheim     Opus V    8,0
68165    Mannheim     Dobler’s    6,0
68199    Mannheim     Amador    10,0
68199    Mannheim     Axt    6,0
68775    Ketsch     Die Ente    7,0
69117    Heidelberg     Kurf¸rstenstube    6,0
69117    Heidelberg     Scharffís Schlossweinstube    7,0
69120    Heidelberg     Le Gourmet    6,5
69181    Leimen (Lingental)     Restaurant „oben“    7,0
69488    Birkenau     Drei Birken    6,0
70173    Stuttgart     Die Zirbelstube    8,0
70173    Stuttgart     Five ì5î    6,0
70173    Stuttgart     Olivo    8,0
70178    Stuttgart     DÈlice    7,0
70178    Stuttgart     La Fenice    6,0
70184    Stuttgart     Zur Weinsteige    7,0
70192    Stuttgart     YoSH    7,5
70499    Stuttgart     Meister Lampe    6,0
70597    Stuttgart     Wielandshˆhe    7,0
70599    Stuttgart (Hohenheim)     Speisemeisterei    7,0
70629    Stuttgart     top air    8,0
70734    Fellbach     Avui    8,0
70734    Fellbach     Goldberg    7,0
70736    Fellbach (Schmiden)     Oettingers    7,
0
71111    Waldenbuch     Krone    6,5
71139    Ehningen     Landhaus Feckl    7,0
71332    Waiblingen     Bachofer    7,0
71394    Kernen     Malathounis    7,0
71522    Backnang     Kerzenstube    6,5
71549    Auenwald (Daefern)     Waldhorn    6,0
71634    Ludwigsburg     Alte Sonne    6,0
71665    Vahingen / Enz (Rosswag)     Lamm Rosswag    8,0
71679    Asperg     Schwabenstube    7,0
72074    T¸bingen (Bebenhausen)     Schranners Waldhorn    6,0
72124    Pliezhausen (Dˆrnach)     Landgasthaus zur Linde    6,5
72202    Nagold     Alte Post    7,0
72270    Baiersbronn (Mitteltal)     Dorfstuben    6,0
72270    Baiersbronn (Tonbach)     Kˆhlerstube    6,0
72270    Baiersbronn (Mitteltal)     Restaurant Bareiss    9,5
72270    Baiersbronn (Schwarzenberg)     Schlossberg    9,0
72270    Baiersbronn (Tonbach)     Schwarzwaldstube    10,0
72820    Sonnenb¸hl (Erpfingen)     Hirsch    6,0
73084    Salach     Burgrestaurant Staufeneck    8,0
73275    Kirchheim/Teck (Ohmden)     Landgasthof am Kˆnigsweg    6,0
73494    Rosenberg     Landgasthof Adler    8,0
73614    Schorndorf     Pfauen    6,0
74072    Heilbronn     Bachmaier    6,0
74080    Heilbronn (Bˆckingen)     Rebstock la petite Provence    6,0
74211    Leingarten     Lˆwen    6,0
74321    Bietigheim     Friedrich von Schiller    6,0
74321    Bietigheim     Restaurant Rose    7,0
74523    Schw‰bisch Hall (Hessental)     Eisenbahn    7,0
74523    Schw‰bisch Hall     Rebers Pflug    8,0
74585    Rot am See     Landhaus Hohenlohe    6,0
74626    Bretzfeld-Brettach     Landhaus Rˆssle    6,0
74639    Friedrichsruhe (Zweiflingen)     Gourmet-Restaurant Friedrichsruhe    7,5
74653    K¸nzelsau     Handicap    6,5
75196    Remchingen (Wilferdingen)     Zum Hirsch    6,0
75210    Keltern     R¸benackers Kaiser    6,5
75378    Bad Liebenzell (Monakam)     Gasthaus Hirsch    6,0
75385    Bad Teinach (Zavelstein)     Berlins Krone    7,0
76133    Karlsruhe     Oberl‰nder Weinstube    6,0
76185    Karlsruhe (Gr¸nwinkel)     Le Salon im Kesselhaus    6,5
76189    Karlsruhe (Daxlanden)     Restaurant K¸nstlerkneipe    6,5
76227    Karlsruhe     Anders auf dem Turmberg    6,0
76227    Karlsruhe     Zum Ochsen    6,0
76275    Ettlingen     Erbprinz    7,0
76327    Pfinztal (Sˆllingen)     Villa Hammerschmiede    6,0
76337    Waldbronn (Reichenbach)    Schwitzer’s    7,5
76344    Eggenstein-Leopoldshafen     Zum Lˆwen    7,5
76356    Weingarten     Walkísches Haus    6,5
76456    Kuppenheim     Raub’s Landgasthof    7,5
76530    Baden-Baden     Brenners Park-Restaurant    8,0
76530    Baden-Baden     Le Jardin de France    7,0
76534    Baden-Baden (Neuweier)     Schlofl Neuweier    6,0
76534    Baden-Baden (Neuweier)     Zum Alde Gott    6,0
76593    Gernsbach     Werner’s    7,5
76863    Herxheim (Hayna)     Pf‰lzer Stube    6,0
76863    Herxheim (Hayna)     Zur Krone    7,5
76879    Knittelsheim     Steverding’s Isenhof    7,0
76889    Oberotterbach     Schlˆssl    7,0
77723    Gengenbach     Die Reichsstadt    6,0
77740    Bad Peterstal (Griesbach)     Le Pavillon    8,0
77770    Durbach     Ritter-Stube    6,5
77770    Durbach     Wilder Ritter    8,0
77815    B¸hl     Restaurant Lamm    6,0
77876    Kappelrodeck     Zum Rebstock    6,0
77887    Sasbachwalden     Fallert    7,0
77933    Lahr     Adler    7,0
77977    Rust     AMMOLITE – The Lighthouse    8,0
78337    ÷hningen (Schienen)     Falconera    6,0
78345    Radolfzell (Moos)     Gottfried    6,0
78462    Konstanz     Papageno    6,0
78464    Konstanz     Heises B¸rgerstube    7,0
78464    Konstanz    Ophelia    9,5
78713    Schramberg     Hirsch    6,5
79098    Freiburg i. Breisgau     Kreuzblume    6,0
79098    Freiburg i. Breisgau     Wolfshˆhle    7,0
79098    Freiburg i. Breisgau     Zirbel- & Falkenstube    7,0
79112    Freiburg i. Breisgau (Munzingen)     s’Herrehus    6,5
79189    Bad Krozingen (Schmidhofen)     Storchen Hotel    6,5
79211    Denzlingen     Rebstock-Stube    6,5
79219    Staufen     Ambiente    6,0
79235    Vogtsburg (Oberbergen)     Keller Wirtschaft    7,0
79235    Vogtsburg (Oberbergen)     Schwarzer Adler    8,0
79244    M¸nstertal (Oberm¸nstertal)     Spielweg    6,0
79263    Simonswald     Hugenhof    7,0
79289    Horben      Gasthaus zum Raben    6,5
79292    Pfaffenweiler     Zehners Stube    6,5
79295    Sulzburg     Hirschen    9,0
79295    Sulzburg (Laufen)     La Vigna    6,0
79346    Endingen a. K.      Merkles    7,0
79379    M¸llheim     Taberna    6,5
79576    Weil am Rhein     Adler    6,0
79588    Efringen-Kirchen (Blansingen)     Gasthof Traube    8,0
79807    Lottstetten (Nack)     Zum Kranz    6,0
79856    Hinzerzarten (Alpersbach)     Zur Esche    6,0
80331    M¸nchen     Blauer Bock    6,0
80331    M¸nchen     Dallmayr    9,5
80331    M¸nchen     Schuhbeck’s in den S¸dtiroler Stuben    6,0
80333    M¸nchen     Atelier    9,5
80333    M¸nchen     Les Deux – Kieffer & Rappengl¸ck    7,5
80333    M¸nchen     Pageou    6,0
80335    M¸nchen     Geisel’s Vinothek    6,0
80335    M¸nchen     Kˆnigshof    9,0
80467    M¸nchen     Shaneís    6,5
80538    M¸nchen     BNM    6,0
80538    M¸nchen     Jin    6,0
80538    M¸nchen (Lehel)     Vecchia Lanterna    6,0
80539    M¸nchen     Toshi    6,0
80639    M¸nchen     Acetaia    7,0
80799    M¸nchen     No.15    6,0
80802    M¸nchen     Geisel’s Werneckhof    8,5
80805    M¸nchen     Tantris    8,5
80809    M¸nchen     Esszimmer    8,5
81667    M¸nchen     Tramin    7,0
81669    M¸nchen     Schweiger im Showroom    7,0
81675    M¸nchen     K‰fer-Sch‰nke    6,0
81677    M¸nchen     Acquarello    7,5
81677    M¸nchen     Hippocampus    6,0
81679    M¸nchen     Huber    6,0
82211    Herrsching     Chalet am Kiental    6,0
82216    Maisach (‹beracker)     Gasthof Widmann    6,0
82319    Starnberg     Gourmetrestaurant Aubergine    6,0
82481    Mittenwald     Das Marktrestaurant    6,0
82493    Elmau     Luce díOro    8,0
83209    Prien a. Chiemsee     Rehmann    7,0
83229    Aschau i. Chiemgau     Restaurant Residenz Heinz Winkler    9,0
83329    Waging am See (Aglassing)     Landhaus Tanner    6,0
83339    Chieming (Ising)     Usinga    7,0
83471    Berchtesgaden     Le Ciel    7,0
83527    Kirchdorf     Christians    6,0
83684    Tegernsee     Schwingshackl Esskultur    7,5
83700    Rottach-Egern     Dichterstub’n    8,0
83700    Rottach-Egern     Maiwerts    7,0
83700    Rottach-Egern     ‹berfahrt    10,0
84034    Landshut     F¸rstenzimmer    6,0
84559    Kraiburg am Inn     Hardthaus    6,0
8456
8    Pleiskirchen     Huberwirt    7,0
85057    Ingolstadt     Avus    6,0
85411    Hohenkammer     Camers    6,0
86152    Augsburg     August    8,0
86153    Augsburg     Magnolia    6,0
86159    Augsburg     K-KLUB Gourmet    7,0
86476    Neuburg an der Kammel     Landhaus Jekle    6,5
86720    Nˆrdlingen     Restaurant Joachim Kaiser    7,0
86720    Nˆrdlingen     Wirtshaus Meyers Keller    6,0
86825    Bad Wˆrishofen     Calla    6,0
87459    Pfronten (Meilingen)     Schloflanger Alp    6,0
87463    Dietmannsried (Probstried)     Landhaus Weller    7,0
87527    Ofterschwang     Silberdistel    7,0
87561    Oberstdorf     Ess-Atelier Strauss    7,0
87561    Oberstdorf     Maximilians    7,5
88085    Langenargen     Karr    6,5
88090    Immenstaad     Seehof    6,0
88131    Lindau (Bad Schachen)      Schachener Hof    6,0
88131    Lindau     Villino    7,0
88239    Wangen (Deuchelried)     Landgasthaus Adler    6,0
88339    Bad Waldsee     Restaurant im Hofgut    6,5
88437    Maselheim (Sulmingen)     Lamm    6,0
88483    Burgrieden     Ebbinghaus    6,5
88633    Heiligenberg     Berghotel Baader    6,0
88690    Uhldingen (M¸hlhofen)     Seehalde    7,0
88709    Meersburg     Casala    7,0
89073    Ulm     Lago    7,5
89129    Langenau     Zum Bad    7,0
89192    Rammingen     Landgasthof Adler    6,5
89420    Hˆchst‰dt     Zur Glocke    6,0
90402    N¸rnberg     Aumerís La Vie    7,5
90403    N¸rnberg     Essigbr‰tlein    9,0
90419    N¸rnberg     Wonka    6,0
90419    N¸rnberg     W¸rzhaus    6,0
90427    N¸rnberg (Kraftshof)     Schwarzer Adler    6,0
90429    N¸rnberg     Koch & Kellner    6,0
90489    N¸rnberg (Wˆhrd)     Entenstuben    6,5
90562    Heroldsberg     Freihardt    6,0
90579    Langenzenn (Keidenzell)     Keidenzeller Hof    6,0
90762    F¸rth     Neubauers Schwarzes Kreuz Gourmet    6,0
91052    Erlangen     Rosmarin    6,0
91275    Auerbach     SoulFood    6,0
91301    Forchheim     Zˆllners Weinstube    6,0
92431    Neunburg v. Wald (Hofenstetten)     Eisvogel    7,0
92444    Rˆtz (Hillstett)     Gregorís Fine Dining    7,5
92533    Wernberg-Kˆblitz     Kastell    10,0
93047    Regensburg     Storstad    7,0
93077    Bad Abbach     Schwˆgler    6,0
94065    Waldkirchen     Johanns    7,0
94078    Freyung     Landgasthaus Schuster    6,0
94086    Bad Griesbach     Il Giardino    9,0
94559    Niederwinkling (Welchenberg)     Landgasthof Buchner    6,5
95339    Wirsberg     Alexander Herrmann    7,0
95355    Presseck (Wartenfels)     Ursprung    6,0
95512    Neudrossenfeld     Schloss Neudrossenfeld    6,0
96148    Baunach     Rocus    6,0
96450    Coburg     Esszimmer    7,5
96482    Ahorn     Dittrichs Gourmetrestaurant    6,0
97070    W¸rzburg     KUNO 1408    7,0
97080    W¸rzburg     Reisers am Stein    7,0
97286    Sommerhausen     Philipp    8,0
97355    Castell     Gasthaus zum Schwan    6,0
97688    Bad Kissingen     Gourmetrest. Laudensacks Parkhotel    7,0
97828    Marktheidenfeld     Weinhaus Anker    7,0
97877    Wertheim     Stadtpalais Ralf Kronm¸ller    7,0
97990    Weikersheim     Laurentius    7,5
99084    Erfurt     Clara    6,5
99423    Weimar     Anastasia    6,0
99423    Weimar     Anna Amalia    7,0
99427    Weimar (Schˆndorf)     Alboth’s im Dorotheenhof    6,5
99817    Eisenach     Turmsch‰nke    6,0

Wir bitten das Problem mit den Umlauten zu entschuldigen!

Hier finden Sie alle Ergebnisse nach Punkten:
www.gourmet-report.de/artikel/345930/Gourmetfu776hrer-GUSTO-2015/

Gusto Restaurantführer 2014

Diethard Urbansky vom Restaurant Dallmayr in München ist Koch des Jahres

Aus GUSTO 2014: Ein Koch kann mit seinen Aufgaben wachsen. Dafür ist Diethard Urbansky vom Gourmetrestaurant Dallmayr in München zwischenzeitlich ein blühendes Beispiel. Der sympathisch und bescheiden auftretende Küchenchef des kleinen, feinen Restaurants im ersten Stock des weltberühmten Feinkosthauses ist in den vergangenen Jahren, heimlich, still und leise, aber im Ergebnis um so beeindruckender, über sich hinausgewachsen. Binnen kurzer Zeit hat er sich vom Kunsthandwerker, dessen Kreationen anfangs im kulinarischen Mainstream zu verorten waren, zum inspirierten Kochkünstler entwickelt. Dafür verlässt er mittlerweile immer öfter die ausgetrampelten Produkt- und Kombinationspfade und hebt nicht selten unkonventionelle Viktualien in den Adelsstand. Für finessenreiche, geschmacksdichte, aromatisch perfekt ausbalancierte Highlights wie den glasierten Lendenmuskel vom Ibericoschwein mit Rauchaal und Banane oder den originellen Karpfenbauch mit Saiblingskaviar, Erdnuss, Senfgurken und Wasabi, zeichnet GUSTO Diethard Urbansky zum Koch des Jahres 2014 aus.

Sascha Stemberg vom Haus Stemberg in Velbert-Neviges ist Aufsteiger des Jahres

Aus GUSTO 2014: Dass die Wahrheit „auf’m Platz“ liegt, weiß dank Otto Rehhagel jeder Fußballfan. Dass sie im Falle der Kochkunst auf dem Teller – und zwar nur dort! – zu finden ist, sollte ebenfalls unstrittig sein. Ist es aber leider nicht. Zu viele suchen das Niveau einer Küche noch immer im Glanz des Tafelsilbers, im Umfang der Servicebrigade, in der Jahrgangstiefe einer Weinkarte zu erkennen. Wer auf einschlägige Etiketten Wert legt, der wird unsere erneute Aufwertung des Stemberg-Kulinariums für übertrieben, vielleicht gar für absurd halten. Wer jedoch gewillt ist, sich allein auf die Sache – auf Geschmack, auf Handwerk und Originalität einer Küche – zu konzentrieren, der wird unweigerlich feststellen, dass Sascha Stemberg mit deutlich mehr Anspruch aufkocht, als es die äußeren Umstände vermuten lassen: Im elterlichen Gasthaus, in ungezwungener, bodenständiger Atmosphäre (und zwischen ebenso bodenständigen Gerichten), feuert der junge Küchenchef ein kulinarisches Feuerwerk ab! Wenn man bedenkt, mit wie viel angespannter Mühe und teils krampfhafter Kreativität so mancher ambitionierter Küchenchef in dem einen oder anderen selbsternannten „Gourmettempel“ daran arbeitet, ein wenig Sternenglanz zu erhaschen, dann wird man angesichts der ebenso souveränen wie substantiellen Küche Sascha Stembergs mühelos verstehen, warum wir ihn zu unserem diesjährigen “Aufsteiger des Jahres” küren.

Sebastian Franke vom Restaurant Werkshase in Köln ist Newcomer des Jahres

Aus GUSTO 2014: Seine Küche befindet sich in einem Container. Das Restaurant, in dem seine Gerichte kredenzt werden, liegt gegenüber und ist eine charmant improvisierte Location mit morbidem Industrie-Charme – irgendwo auf dem Vorplatz des Depots in Köln-Mülheim. Doch diese, für eine Feinschmeckeradresse ungewöhnlichen, etwas unwirtlichen äußeren Umstände, machen genau den Reiz dieses Restaurants aus. Und sie halten unseren “Newcomer des Jahres” nicht davon ab, hier groß aufzukochen! Sein Handwerkszeug hat Sebastian Franke unter anderem in der Traube Tonbach in Baiersbronn verfeinert; zuletzt konnte er als Sous-Chef von Jens Rittmeyer im Restaurant Kai3 im Hotel Budersand auf Sylt wertvolle Erfahrungen sammeln. Im Gegensatz zu vielen anderen ambitionierten, bestens ausgebildeten Kollegen, versucht Franke in seiner ersten verantwortlichen Position als Küchenchef nicht, sich mit filigraner Bastelarbeit nach Auszeichnungen zu verrenken. Vielmehr begeistert er ganz unprätentiös mit kreativen, intelligent komponierten Gerichten, die mit wenigen, aber dafür sehr ausdrucksstarken Komponenten auskommen und jede Menge Substanz haben. Und das zu moderaten Preisen. Ein überzeugendes Konzept zur Demokratisierung von Gourmetküche!

Kevin Fehling vom Gourmetrestaurant La Belle Epoque in Travemünde bekommt Höchstbewertung

Aus GUSTO 2014: Er war bereits vor zwei Jahren „Koch des Jahres“ und schon damals wurde ihm Höchstbewertungs-Potenzial bescheinigt. Wir sehen Kevin Fehling nach einer mehrjährigen moderaten Entwicklungsphase souverän gefestigt zwischen Klassik und Avantgarde – freilich mit mehr Hang zu modernen Techniken und überraschender Präsentation. Doch seine akkuraten, mit einem, auch im internationalen Vergleich, nur selten in dieser Form anzutreffenden Höchstmaß an Perfektionismus und Akribie gefertigten Tellerkunstwerke, bedienen heute immer öfter auch mal eher klassisch als provokant ausgerichtete Geschmacksbilder. Wenn manches in der Vergangenheit schon mal etwas überspannt und zu konstruiert gewirkt hatte, ruhen die Gerichte nun viel stärker in sich selbst und betören mit einem optimal fokussierten, klaren und damit keinesfalls weniger spannenden geschmacklichen Ergebnis.

Neuentdeckungen auf dem Weg zur Spitze

In der Vergangenheit hat Gusto stets ein besonders waches Auge gezeigt und viele Talente ausgezeichnet, bevor diese zu allgemein hoch gefeierten „Stars“ avancierten. Die Dichte der Restaurants auf Top-Niveau ist in Deutschland so groß wie nie zuvor und es gibt auch in diesem Jahr wieder zahlreiche spannende Neuentdeckungen und aufstrebende Köche. Darunter auch drei, die nach Meinung der Tester knapp davor sind, zur absoluten Spitze zu gehören: Neben dem diesjährigen „Koch des Jahres“ Diethard Urbansky, dessen Kochkunst zudem erstmals mit 9 Pfannen und einem Aufwärtstrend-Pfeil Höchstbewertungs-Potenzial bescheinigt wird, stehen für Gusto aktuell auch der nach wirtschaftlicher Schieflage seines Unternehmens kulinarisch wieder enorm erstarkte Juan Amador, sowie Thomas Kellermann vom Restaurant Kastell auf Burg Wernberg als Kandidaten fest, die kurz- oder mittelfristig 10 Pfannen-Niveau erreichen könnten. Hier dürfte vor allem der Bayer Thomas Kellermann mit seiner stilistisch sehr eigenständigen, extrem aromendichten Küche, die schon seit längerem Gemüse stark in den Vordergrund rückt, eine große Überraschung sein.
Neben dem Berliner Neuzugang Les Solistes by Pierre Gagnaire, das mit seiner zeitgemäßen Interpretation klassischer französischer Kochkunst auf Anhieb mit 9 Gusto-Pfannen ins Rennen ging, sowie dem ebenfalls in der Hauptstadt ansässigen Restaurant Facil, in dem Küchenchef Michael Kempf seit Jahren für ein hohes, kreatives Level sorgt, schafften mit Matthias Schmidt (Villa Merton, Frankfurt), Thomas Macyszyn (Navette, Rüsselsheim) und Andreas Krolik (Tiger-Gourmetrestaurant in Frankfurt) gleich drei Köche aus Hessen den Sprung in die Top 40 Deutschlands. Schmidt beeindruckt mit einem ebenso kompromisslosen wie originellen Regionalkurs, Macyszyn mit moderner, extrem ausgefeilter Weltküche und Krolik poliert die zeitlose klassische Küche mit gewitzt-kreativen Aromenakzenten auf.

Der deutsche Spitzenküche mangelt es noch an Eigenständigkeit

Aus GUSTO 2014 (Editorial): Authentizität und Substanz sind die Stichworte, wenn es um die Zukunft der Spitzenküche geht. Und die Frage, die sich viele Köche stellen sollten, lautet: “will ich intellektuell oder intelligent kochen?”. Oder anders: “biete ich hochaufwändige Modeteller oder wage ich einen eigenen Stil?“ Dass sich beides nicht gegenseitig ausschließt, bestätigen Ausnahmen. Im Grunde ist es
aber meist so, dass die angestrengt abgezirkelten Kreationen, die sich derzeit in ihrer wimmelbildartigen Ansammlung verschiedenster Microelemente von Sylt bis Berchtesgaden wie ein Ei dem anderen gleichen, zwar beeindruckend aussehen, aber keine nachhaltige, pointierte Wirkung haben. Austauschbar. Vieles schmeckt nicht mal uninteressant, findet aber zumeist keinen Platz im kulinarischen Langzeitgedächtnis. Die Köche, hinter deren technisch aufwendigen State-of-the-art-Tellern tatsächlich tiefgründige Geschmackserlebnisse lauern – Geschmackserlebnisse, die im besten Fall auch
noch konstant eine eigene stilistische Linie verfolgen – sind leider nach wie vor rar gesät. Dabei muss ein eigener Stil im Grunde nicht einmal von spektakulären Stilmitteln gesäumt sein, oder noch nie dagewesene Geschmackskombinationen bringen. Er muss authentisch sein – weder erzwungen regionalradikal, noch beliebig weltläufig. Solange es hierzulande nicht das erste Ziel eines ambitionierten Kochs ist, seine Gäste mit Unabhängigkeit und Souveränität zu begeistern – solange kommen die kulinarischen Innovationen und Strömungen auch weiterhin aus anderen Ländern, in denen man seit jeher deutlich lockerer an die Sache herangeht…

via www.highendfood.de

Alle Bewertungen mit ausführlichen Beschreibungen und Bildern gibt es auf www.Gusto-Online.de

10 Pfannen
Baiersbronn, Bareiss
Baiersbronn, Schwarzwaldstube
Bergisch-Gladbach, Vendôme
Berlin, Lorenz Adlon Esszimmer
Dreis, Sonnora
Glücksburg, Meierei Dirk Luther
Leipzig, Falco
Osnabrück, La Vie
Perl, Victor’s Gourmetrest. Schloss Berg
Rottach-Egern, Überfahrt
Saarbrücken, GästeHaus Klaus Erfort
Travemünde, La Belle Epoque
Wolfsburg , Aqua

9 Pfannen
Aschau i. Chiemgau, Restaurant Residenz Heinz Winkler
Bad Doberan (Heiligendamm), Friedrich Franz
Bad Griesbach, Il Giardino
Bad Neuenahr-Ahrweiler (Heppingen), Steinheuers Rest. Zur Alten Post
Baiersbronn (Schwarzenberg), Schlossberg
Bergisch-Gladbach (Lerbach), Gourmetrest. Lerbach – Nils Henkel
Berlin (Charlottenburg), Les Solistes by Pierre Gagnaire
Berlin (Mitte), Fischers Fritz
Berlin (Mitte), Margaux
Berlin (Mitte), Tim Raue
Berlin (Tiergarten), Facil
Frankfurt am Main, Tiger-Gourmetrestaurant
Frankfurt am Main, Villa Merton
Hamburg (Neustadt), Haerlin
Köln, Le Moissonnier
Königstein i. Taunus, Villa Rothschild
Mannheim, Amador
München, Dallmayr
München, Königshof
Nürnberg, Essigbrätlein
Rüsselsheim, Navette
Sylt (Rantum), Söl’ring Hof
Travemünde, Buddenbrooks
Wernberg-Köblitz, Kastell

8 Pfannen
Aerzen , Gourmetrestaurant Münchhausen
Augsburg, August
Bad Hersfeld, L’étable
Bad Peterstal (Griesbach), Le Pavillon
Bad Schandau, Sendig
Berlin (Charlottenburg), first floor
Berlin (Kreuzberg), Horváth
Berlin (Mitte), Reinstoff
Berlin (Tiergarten), Cinco “5″ by Paco Pérez
Berlin (Tiergarten), Hugos
Burg/Spreewald, 17fuffzig
Cuxhaven (Duhnen), Sterneck
Deidesheim, Schwarzer Hahn
Dresden, Bean & Beluga
Dresden, Caroussel
Durbach, Wilder Ritter
Düsseldorf, Im Schiffchen
Düsseldorf, Nagaya
Düsseldorf, Victorian
Efringen-Kirchen (Blansingen), Gasthof Traube
Elmau, Luce d’Oro
Essen (Kettwig), Résidence
Fellbach, Avui
Frankenberg, Philipp Soldan
Frankfurt am Main, Carmelo Greco
Frankfurt am Main, Français
Freiburg i. Breisgau, Zirbel- & Falkenstube
Hamburg (Blankenese), Seven Seas
Hamburg (Eppendorf), Piment
Hamburg (Nienstedten), Jacobs Restaurant
Hamburg (Uhlenhorst), Küchenwerkstatt
Konstanz, Ophelia
Leipzig, Stadtpfeiffer
München, Atelier
München, Esszimmer
München, Geisel’s Werneckhof
München, Tantris
Neustadt a. d. Weinstraße, Urgestein
Rosenberg, Landgasthof Adler
Rostock (Warnemünde), Der Butt
Rottach-Egern, Dichterstub’n
Salach, Burgrestaurant Staufeneck
Schwäbisch Hall, Rebers Pflug
Sommerhausen, Philipp
Sulzburg, Hirschen
Sylt (Hörnum), Kai 3
Sylt (List), La Mer
Sylt (Munkmarsch), Fährhaus Munkmarsch
Sylt (Tinnum), Bodendorfs
Sylt (Westerland), Gourmetrestaurant Jörg Müller
Tegernsee, Schwingshackl Esskultur
Timmendorfer Strand, Orangerie
Trier (Olewig), Becker’s
Velbert (Neviges), Haus Stemberg
Vogtsburg (Oberbergen), Schwarzer Adler

7 Pfannen
Aachen, La Becasse
Aachen (Kornelimünster), St. Benedikt
Asperg, Schwabenstube
Aue, St. Andreas
Backnang, Backnanger Stuben
Bad Bentheim, Keilings
Bad Bergzabern, Walram
Bad Kissingen, Gourmetrestaurant Laudensacks Parkhotel
Bad Nenndorf, La Forge
Bad Neuenahr-Ahrweiler (Walporzheim), Brogsitter
Baden-Baden, Brenners Park-Restaurant
Baden-Baden, Le Jardin de France
Baden-Baden (Neuweier), Zum Alde Gott
Berchtesgaden, Le Ciel
Berlin (Charlottenburg), Ana e Bruno
Berlin (Grunewald), Frühsammers Restaurant
Berlin (Kreuzberg), Hartmanns
Berlin (Mitte), Rutz Restaurant
Berlin (Mitte), VAU
Blieskastel, Hämmerle’s Restaurant Barrique
Bonn (Bad Godesberg), Halbedel’s Gasthaus
Coburg, Esszimmer
Coburg, Esszimmer
Daun Verbandsgemeinde, Graf Leopold
Deidesheim, Freundstück
Dierhagen, Ostseelounge
Dietmannsried (Probstried), Landhaus Weller
Dillingen, Stark
Dorsten (Wulfen), Rosin
Dortmund (Hohensyburg), Palmgarden
Düsseldorf, Berens am Kai
Düsseldorf, Tafelspitz 1876
Eggenstein-Leopoldshafen, Zum Löwen
Ehningen, Landhaus Feckl
Eltville (Hattenheim), Kronenschlösschen
Endingen a. K., Merkles Restaurant
Erftstadt, Husarenquartier
Essen (Rüttenscheid), Die Schote
Ettlingen, Erbprinz
Eurasburg, Maiwerts im Elbacher Gütel
Euskirchen (Flamersheim), Bembergs Häuschen
Faßberg (Müden/Örtze), Schäferstuben
Fellbach, Goldberg
Fellbach (Schmiden), Oettingers Restaurant
Frankfurt am Main, Ernos Bistro
Frankfurt am Main, Max on One
Frankfurt am Main, Weinsinn
Frankfurt am Main (Sachsenhausen), Lohninger
Frankfurt am Main (Westend), Lafleur
Freiburg i. Breisgau, Wolfshöhle
Friedberg i. Hessen, Grossfeld
Friedland (Groß Schneen), Schillingshof
Friedrichsruhe (Zweiflingen), Gourmet-Restaurant des Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe
Fürstenhagen, Alte Schule
Gernsbach, Werner’s Restaurant
Grevenbroich, Zur Traube
Hamburg (Ottensen), Landhaus Scherrer
Hannover, Titus
Harsewinkel (Marienfeld), Rincklake’s
Heidelberg, Scharff’s Schlossweinstube
Heinsberg (Randerath), St. Jacques
Herxheim (Hayna), Zur Krone
Herxheim (Hayna), Zur Krone
Hornbach, Refugium
Karlsruhe, Anders Superior
Kerpen, Schloss Loersfeld
Ketsch, Die Ente
Knittelsheim, Steverding’s Isenhof
Köln, La poêle d`or
Köln (Mülheim), Werkshase
Krakow am See, Ich weiß ein Haus am See
Kuppenheim, Raub’s Landgasthof
Lahr, Adler
Leer, Perior
Leimen (Lingental), Restaurant “oben”
Lindau, Villino
Lübeck, Wullenwever
Lüneburg, Zum Heidkrug
Mainz, Favorite
Mainz (Gonsenheim), Buchholz
Mainz (Gonsenheim), Buchholz
Mannheim, Da Gianni
Meersburg, Casala
Miltenberg, 1622
Mulfingen (Ailringen), Amtskeller
München, 181 first
München, Acetaia
München, Acquarello
München, Les Deux – Kieffer & Rappenglück
München, Schuhbeck’s in den Südtiroler Stuben
München, Schweiger im Showroom
Münster, Gourmet 1895
Murnau, Reiterzimmer
Naurath, Rüssels Gourmetrestaurant
Neuhütten, Le Temple
Neunburg v. Wald (Hofenstetten), Eisvogel
Nördlingen, Restaurant Joachim Kaiser
Nürnberg, Aumer’s La Vie
Oberotterbach, Schlössl
Oberstdorf, Ess-Atelier Strauss
Oberstdorf, Maximilians
Odenthal, Zur Post
Ofterschwang, Silberdistel
Paderborn, Balthasar
Panker, Restaurant 1797
Petershagen-Eggersdorf, Das Zimmer
Piesport, schanz. restaurant.
Plön, Stolz
Potsdam, Friedrich Wilhelm
Prien a. Chiemsee, Rehmann
Pulheim (Stommeln), Gut Lärchenhof
Regensburg, Historisches Eck
Remscheid, Heldmann’s Restaurant
Rötz (Hillstett), Gregor’s Fine Dining
Rügen (Binz), Freustil
Saarbrücken, Le Noir
Scharbeutz, DiVa
Schwäbisch Hall (Hessental), Eisenbahn
Selzen, Kaupers Kapellenhof
Senftenberg, Sandak
Stolpe, Gutshaus Stolpe
Stromberg, Le Val d’Or
Stuttgart, Délice
Stuttgart, Olivo
Stuttgart, top air
Stuttgart, Wielandshöhe
Stuttgart
, Yosh
Stuttgart, Zur Weinsteige
Stuttgart (Hohenheim), Speisemeisterei
Sylt (List), Spices
Trittenheim, Wein- & Tafelhaus
Uhldingen (Mühlhofen), Seehalde
Ulm, Lago
Vahingen / Enz (Rosswag), Lamm Rosswag
Wadersloh, Bomke
Waiblingen, Bachofer
Weikersheim, Laurentius
Weimar, Anna Amalia
Weingarten, Walk’sches Haus
Wermelskirchen, Landhaus-Restaurant
Wertheim, Stadtpalais Ralf Kronmüller
Wiesbaden, Ente
Wilhelmshaven, Marco Polo
Wirsberg, Alexander Herrmann
Wolfsburg (Fallersleben), La Fontaine
Würselen, Podobnik’s
Würzburg, Reisers am Stein

6 Pfannen
Ahlbeck, Blauer Salon
Ahorn, Dittrichs Gourmetrestaurant
Amorbach (Otterbachtal)Abt- & Schäferstube
Arnsberg, Menge
Auerbach, SoulFood
Augsburg, Magnolia
Augsburg, Papageno
Augsburg, Papageno
Bad Homburg, Schellers Restaurant
Bad Krozingen (Schmidhofen), Gasthof zum Storchen
Bad Neuenahr-Ahrweiler (Heppingen), Poststuben
Bad Neuenahr-Ahrweiler (Walporzheim), Weinkirche
Bad Orb, Rauchfang
Bad Saarow, Villa am See
Bad Säckingen, Fuchshöhle
Bad Waldsee, Restaurant im Hofgut
Baden-Baden (Neuweier), Schloß Neuweier
Baiersbronn (Mitteltal), Dorfstuben
Baiersbronn (Tonbach), Köhlerstube
Balduinstein, Bibliothek
Bergisch-Gladbach (Refrath), Kult
Berlin (Charlottenburg), Alt Luxemburg
Berlin (Friedrichshain), a.choice
Berlin (Kreuzberg), Volt
Berlin (Mitte), Cookies Cream
Berlin (Mitte), Dos Palillos
Berlin (Mitte), Parioli
Berlin (Mitte), Pauly Saal
Berlin (Moabit), Paris-Moskau
Berlin (Wilmersdorf), Bieberbau
Berlin (Wilmersdorf), Markus Semmler “Das Restaurant”
Bescheid, Zur Malerklause
Bielefeld, Tomatissimo
Bietigheim, Friedrich von Schiller
Bietigheim, Restaurant Rose
Birkenau, Drei Birken
Böblingen, Da Signora
Bonn, Oliveto
Bonn (Oberkassel), Gourmetrestaurant Yu Sushi
Bonn (Wachtberg-Adendorf), Kräutergarten
Braunschweig, Das Alte Haus
Bretzfeld-Brettach, Landhaus Rössle
Burbach (Holzhausen), Fiester Hannes
Burgrieden, Ebbinghaus
Bürgstadt, Weinhaus Stern
Castell, Gasthaus zum Schwan
Chemnitz, Villa Esche
Chieming (Ising), Usinga
Denzlingen, Rebstock-Stube
Donzdorf, Castello
Dorsten, Goldener Anker
Durbach, Ritter-Stube
Eichwalde, Carmens Restaurant
Eltville (Hattenheim), Zum Krug
Erfurt, Clara
Erlangen, Rosmarin
Essen, Kölner Hof
Essen (Horst), Hannappel
Essen (Hügel), Parkhaus Hügel
Feldberg (Breisgau-Hochschwarzwald), Haus Sommerberg
Finsterwalde, Goldener Hahn
Forchheim, Zöllners Weinstube
Frankfurt (Sachsenhausen), Emma Metzler
Frankfurt am Main, Biancalani Cucina
Frankfurt am Main, Holbein’s im Städel
Freiburg i. Breisgau (Munzingen), s’Herrehus
Freyung, Landgasthaus Schuster
Friedland, Genießer Stube
Germering, Vecchia Lanterna
Gießen, Tandreas
Glonn, TT im Wirtshaus zum Schweinsbräu
Göttingen, Gauß
Greifswald, Le Croy
Gummersbach (Dieringhausen), Die Mühlenhelle
Hamburg (Altona), Au Quai
Hamburg (Eimsbüttel), Jellyfish
Hamburg (HafenCity), Vlet
Hamburg (Harvestehude), Sgroi
Hamburg (Neustadt), Se7en Oceans
Hamburg (Neustadt), Tschebull
Hamburg (Ottensen), Le Canard nouveau
Heidelberg, Le Gourmet
Heilbronn, Bachmaier
Heilbronn (Böckingen), Rebstock la petite Provence
Heiligenberg, Berghotel Baader
Heiligkreuzsteinach (Eiterbach), Goldener Pflug
Heringsdorf, Bernstein
Heringsdorf, Tom Wickboldt
Herleshausen (Hohenhaus), Hohenhaus
Herrsching, Chalet am Kiental
Herxheim (Hayna), Pfälzer Stube
Höchstädt, Zur Glocke
Hohen Demzin, Gourmetrestaurant im Wappensaal
Hohenkammer, Schlossrestaurant Hohenkammer
Horben, Gasthaus zum Raben
Husum, Eucken
Ilsenburg, Forellenstube
Immenstaad, Seehof
Ingolstadt, Avus
Kappelrodeck, Zum Rebstock
Karlsruhe (Daxlanden), Restaurant Künstlerkneipe
Karlsruhe (Grünwinkel), Le Salon im Kesselhaus
Keltern, Rübenackers Restaurant Kaiser
Kernen, Malathounis
Kirchdorf, Christians Restaurant
Kirchheim/Teck, Landgasthof am Königsweg
Kirschau (Schirgiswalde), Juwel
Klingenberg, Straubs Restaurant
Köln, Alfredo
Köln, d/\blju `W´
Köln, Hanse Stube
Köln, Maximilian Lorenz im L’éscalier
Köln, Poisson
Köln, taku
Köln (Klettenberg), Steinmetz
Köln (Müngersdorf), Maître
Konstanz, Heise’s Bürgerstube
Kraiburg am Inn, Hardthaus
Kuhlen-Wendorf, Cheval Blanc
Künzelsau, Handicap
Landshut, Fürstenzimmer
Langenargen, Karr
Leingarten, Löwen
Leingarten, Löwen
Leipzig, Heine
Lindau (Bad Schachen), Schachener Hof
Lottstetten (Nack), Zum Kranz
Ludwigsburg, Alte Sonne
Ludwigshafen, A table
Maintal (Dörnigheim), Hessler
Maisach (Überacker), Gasthof Widmann
Mannheim, Dobler’s
Marktheidenfeld, Weinhaus Anker
Maselheim (Sulmingen), Lamm
Maselheim (Sulmingen), Lamm
Miltenberg, Kristinas Esszimmer
Mönchengladbach, Eickes
Müllheim, Taberna
München, Blauer Bock
München, Geisel’s Vinothek
München, Hippocampus
München, Jin
München, Käfer-Schänke
München, Mark’s Restaurant
München, Shane’s Restaurant
München, Toshi
Münstertal (Obermünstertal), Spielweg
Neuburg an der Kammel, Landhaus Jekle
Neudrossenfeld, Schloss Neudrossenfeld
Neuleiningen, Alte Pfarrey
Neuwied, Coquille St. Jacques
Nördlingen, Wirtshaus Meyers Keller
Nürnberg, Koch & Kellner
Nürnberg, Wonka
Nürnberg, Würzhaus
Nürnberg (Kraftshof), Schwarzer Adler
Oeversee, Privileg
Offenbach, Schaumahl
Öhningen (Schienen), Falconera
Pfaffenweiler, Zehners Stube
Pfinztal (Söllingen), Villa Hammerschmiede
Pfronten (Meilingen), Schloßanger Alp
Pinneberg, Rolin
Pleiskirchen, Huberwirt
Potsdam, Juliette
Potsdam, Speckers Landhaus
Presseck (Wartenfels), Ursprung
Pulheim, Velderhof
Radolfzell (Moos), Gottfried
Reichenschwand, Schlossrestaurant Reichenschwand
Remchingen (Wilferdingen), Zum Hirsch
Rendsburg (Alt Duvenstedt), Töpferhaus
Rheda-Wiedenbrück, Reuter
Rot am See, Landhaus Hohenlohe
Rügen (Binz), NiXe
Sasbachwalden, Fallert
Scharbeutz, Brechtmanns Botschaft
Schorndorf, Pfauen
Schramberg, Hirsch
Simonswald, Hugenhof
Sinzig, Vieux Sinzig
Sonnenbühl (Erpfingen), Hirsch
St. Wendel (Bliesen), Kunz
Stadthagen, Torschreiberhaus
Stuttgart, Five “5”
Stuttgart, La Fenice
Stuttgart, Meister Lampe
Sulzburg (Laufen), La Vigna
Sylt (Westerland), Stadt Hamburg
Tübingen (Bebenhausen), Waldhorn
Tübingen (Bebenhausen), Waldhorn
Viersen (Süchteln), Josefine
Vöhrenbach, Engel
Waging am See (Aglassing), Landhaus Tanner
Waldenbuch, Berlins Krone
Waldenbuch, Krone
Wangen (Deuchelried), Landgasthaus Adler
Weil am Rhein, Adler
Weimar (Schöndorf), Alboth’s Restaurant im Dorotheenhof
Weißenstadt, Gasthaus Egertal
Wernigerode, Bohlenstube
Wolfsburg (Neuhaus), Saphir
Xanten (Obermörmter), Landhaus Köpp
Zemmer (Daufenbach), Landhaus Mühlenberg

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Restaurants!

Alle Infos hat www.gusto-online.de

Gault Millau 2014 – Berlin

Berlin, Gourmet Hauptstadt Deutschlands – Koch des Jahres: Daniel Achilles vom „Reinstoff“ – Hendrik Otto vom „Lorenz Adlon“ kocht sich in die deutsche Küchenspitze – Tim Raue ist „Restaurateur des Jahres“ – Markus Semmler aus dem Stand 16 Punkte

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Der neue Gault&Millau ehrt Achilles, weil er aus vermeintlich einfachen Produkten große Küche macht

Als „Koch des Jahres“ kürt der Guide den 37-jährige Daniel Achilles vom Berliner Restaurant „Reinstoff“ und proklamiert: „Wie er aus vermeintlich einfachen Produkten große Küche macht, das empfinden wir als im höchsten Maße zeitgemäß. Denn ein teuer eingekaufter Steinbutt schmeckt per se gut, doch weil ein Wels oder ein Petermännchen eher dem Budget eines jungen, selbstständigen Kochs entsprechen, wird hier der Mehrwert durch eigene Denkarbeit und hohen Aufwand in der Küche geleistet.“

Sie „bietet bei aller Präzision und Produktbesessenheit auch sinnlich-süffigen Genuss und Witz“ und „entwickelt sich gegenwärtig von allen Berliner Küchen am schnellsten voran.“ „Um geschmackliche Funken in einem durch und durch eigenständigen Stil zu schlagen, genügen Achilles marinierter Strömling mit Äpfeln, Blüten, Zwiebel und ‚Mini-Smörrebröd‘, ein herrlich intensives Ochsenschwanz-Curry mit Linsen und Mango, das indische Einflüsse auf höchstem Niveau interpretiert oder gerösteter und gehobelter Kohlrabi, ein sanft-sahniger Sud mit Nudelblättern und ein Hauch Seezungen-Bottarga.“

Für solche Gerichte erhält der gebürtige Leipziger, dessen Mutter Köchin war und der sich die höheren Weihen bei Kochstars wie dem deutschen Molekular-Pionier Juan Amador und dem Zeitgeistrepräsentanten Christian Bau holte, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen in dem Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. 2009, im Eröffnungsjahr des „Reinstoff“, hatte der Gault&Millau den „Workaholic“ Achilles, der in seiner Freizeit gern elektronische Musik hört, als „Entdeckung des Jahres“ serviert.

Auf 18 Punkte steigert sich auch Hendrik Otto vom „Lorenz Adlon Esszimmer“. Er „brilliert durch extremen technischen Schwierigkeitsgrad und klassische Luxusprodukte. Was da schlicht ‚Gänseleber/Briochecreme‘ heißt, ist ein komplizierter, geschichteter Aufbau aus zahlreichen Elementen, die geschmacklich hochpräzise ineinandergreifen: die Gänseleber auf drei Arten, dazwischen Polenta, Aromen von Orangenschale, Kaffee, Zwetschgen, Trüffel, Brioche, ein wenig weiße Geleespaghetti. Die in der vergangenen Testsaison weitgehend obligatorische Barbecue- Inspiration kam hier als kleiner Zwischengang, aber wie: In einer roten Keramikschüssel mit Gulasch-Paprikasaft, den wir am liebsten noch einmal zum Löffeln nachbestellt hätten, lagen ein Würfel Short Rib vom Nebraska- Rind, bedeckt mit Mais und ein paar anderen Knusperelementen, und ein gebratener Kartoffelwürfel mit dem Sauerrahm im Inneren.“

Auf 16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, steigern sich Andreas Lochner in seinem „Lochner“ im Tiergarten („zum schon immer gelobten hohen handwerklichen Niveau kam mehr kombinatorische und aromatische Spannung in den Gerichten“) und Markus Semmler vom gleichnamigen Restaurant in Wilmersdorf, „der seine avantgardistischen Ambitionen für traditionelle Kochkunst mit besten Produkten in großer Klassik fahren ließ“). Dieselbe Note erkocht sich auf Anhieb Roel Lintermans im „Les Solistes by Pierre Gagnaire“, das „als angemessene Gegenleistung für fürstliche Preise solche Gerichte bietet: Zwei mächtige gebratene Langoustinen bilden mit etwas Tomate auf geschmolzenem Chicorée und etwas Blutampfer das Zentrum, dazu gibt es auf Teller zwei ein Langoustinen- Carpaccio auf subtilen Rettichwürfeln mit einem Tupfer Amontillado-Gel, auf Teller drei eine Langoustinen-Royale mit Petersilienpüree und Enoki-Pilzen.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Berlin verteidigt souverän der asiatisch inspirierte Tim Raue. „Seine Kompositionen hinterlassen deshalb einen so überzeugenden Eindruck, weil die Küche die komplexen Elemente nicht eitel einzeln ausstellt und dem zufälligen Zugriff des Gastes überlässt, sondern sie der Hauptsache dramaturgisch konsequent unterordnet. Deshalb gibt es zum gedämpften Doradenfilet eben keine Zutatenkarawane, sondern einen Sud, der diese Zutaten nach asiatischer Tradition in sich vereint: Kalb, Schwein, Huhn, Pilze, Sellerie, Yuzu. Als Gipfel unter diesen kulinarischen Achttausendern empfanden wir das makellose Steinbuttfilet mit Dashi und Bonitoflocken, begleitet von einer kleinen Spur aus Ingwer, Erbsen und Melone, saftig umrundet von einem Püree aus Erbsen und Zwiebeln mit Melonensaft.“ Raue wurde von dem Guide auch als „Restaurateur des Jahres“ gekürt, weil er in Berlin noch zwei Restaurants mit unterschiedlichen kulinarischen Konzepten führt, das thailändische „Sra Bua“ im „Adlon“ und das neo-bürgerliche „La Soupe Populaire“ in Prenzlauer Berg.

In die Rolle seines Kronprinzen teilen sich Achilles und Otto mit Michael Hoffmann vom „Margaux“, „einem unbestrittenen Pionier der Gemüseküche, der den jetzt allenthalben sprießenden vegetarischen und veganen Restaurants mit ihren bestenfalls begabten Amateurköchen handwerklich und stilistisch Lichtjahre voraus ist. Die oft geradezu süffige Aromatik seiner vegetarischen Kompositionen bietet Spaß statt Dogma. Hier geht es nicht darum, mit drübergestreuten ‚Wildkräutern‘ ökologische Gesinnung zu demonstrieren, sondern durch präzise Verarbeitung der unzähligen Gemüse und Kräuter, die Hoffmann am Stadtrand anbaut, das komplette Aromenspektrum aufzufächern. In Skandinavien wäre Hoffmann schon seit Jahren weltberühmt – in Berlin kann er es immer noch werden. Hier aber nur bis Februar 2014, denn dann schließt das Margaux.“

Dem Trio folgen mit je 17 Punkten für eindrucksvolle, aber nicht immer völlig gelungene Gerichte:

  • ·  Matthias Diether vom „First Floor“ in Charlottenburg („Der gebratene Schweinebauch ging mit pochierten Austern eine recht harmonische Verbindung ein, weil Artischocken den widerstrebenden Partnern eine herb-mineralische Brücke bauten“),

  • ·  Sebastian Frank vom „Horváth“ in Kreuzberg („Erdfrüchte alias Rote und Gelbe Bete sowie Knollensellerie vom Holzkohlegrill lagen in einem Bett aus eingedickter saurer Rahmsuppe mit Kümmel, bedeckt mit einer dicken Schicht aus schwarzer Lauchasche , der Tellerrand blieb weiß. Das sah zwar faszinierend aus und schmeckte auch, aber die Asche hinterließ ein dumpfes, staubiges Gefühl auf der Zunge“),

  • ·  Sonja Frühsammer vom „Frühsammers“ in Grunewald („spielerisch kombinierte, recht gemüsebetonte Gerichte wie Meerwolf mit Tomaten, rosa Grapefruit, Kerbel und einem etwas dominanten Vanille-Olivenöl“),

  • ·  Thomas Kammeier vom „Hugos“ in Tiergarten („Der dicke Carabinero ragt in eine kleinteilig aufgebaute Tellerlandschaft von Melonenwürfeln, Limettengel, Orangenzesten und einem Pulver aus Lardo di Colonnata, das es erlaubt, selbst nach Wunsch ein wenig Schmelz hinzuzufügen; am Rand bietet ein kleiner Zitronengras-Drink Erfrischung“),

  • ·  Michael Kempf vom „Facil“ im Tiergarten („Schulter vom Uckermärker Rind mit Schafsjoghurt, Gurke und Stangensellerie, Quinoa und Kürbiskernen als hervorragend balancierte Aromenensembles mit viel Mouthfeeling“),

  • ·  Kolja Kleeberg vom „Vau“ in Mitte („Die Gerichte sind teilweise voller Esprit, manchmal ein wenig zu effekthascherisch wie das ‚Zweierlei von der Jakobsmuschel, Süßkartoffel, Majoran, Limette und Buchenrauch‘. Während man die gebratene Jakobsmuschel aß, lagen die dünnen rohen Tranchen der Muschel mit dicker Majoranschicht sowie Paprika- Brunoise in einer zugedeckten Petrischale im Buchenrauch. Als er aufsteigen durfte, störte er aggressiv den Genuss“),

  • ·  Christian Lohse vom „Fischers Fritz“ in Mitte („Froschschenkel in Aromenbutter mit knackig gegarten Artischocken, Zucchini und Tomaten-Estragoncoulis, die wunderbare Säure ins Spiel brachte“),

  • ·  Marco Müller von der „Rutz-Wein-Bar“ in Mitte („Die Gerichte klingen brav, sind aber durchaus mutig ausgeführt. Wie bei der bretonischen Sardine mit trefflichem Dashi aus Tomate mit Avocado. Ein großartiges Aromenspektakel mit angenehmen Süßtönen und schöner Säure. Der tranige Sardinengeschmack konnte aber nur im Ansatz übertönt werden.“)

    Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 57 Restaurants in Berlin. 48 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen von den neueröffneten oder nach einer Pause wieder bewerteten Restaurants außer „Les Solistes by Pierre Gagnaire“ auch das „Sra Bua“ im „Adlon“ und das „Vivaldi“ im Grunewald (beide 15 Punkte) sowie die Lokale „Altes Zollhaus“ in Kreuzberg, „Bandol sur mer“ in Mitte und „Hessenwinkel“ in Köpenick (jeweils 14 Punkte) sowie „La Soupe Populaire“ in Prenzlauer Berg und „Soya Cosplay“ in Mitte (beide 13 Punkte).

    Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in der Hauptstadt acht langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt zehn neu auf, acht werden höher, neun niedriger bewertet. Drei Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

    Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

    Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
    ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Berlin

19 Punkte
Tim Raue in Mitte

18 Punkte
Lorenz Adlon Esszimmer*, Margaux und Reinstoff* in Mitte

17 Punkte
Facil im Tiergarten
First Floor in Charlottenburg
Fischers Fritz in Mitte
Frühsammer in Grunewald
Horváth in Kreuzberg
Hugos in Tiergarten
Rutz-Wein-Bar in Mitte
Vau in Mitte

16 Punkte
Alt-Luxemburg in Charlottenburg
Carmens Restaurant in Eichwalde bei Berlin
Les Solistes by Pierre Gagnaire** in Charlottenburg
Lochner* in Tiergarten
Markus Semmler* in Wilmersdorf

15 Punkte
Bieberbau in Wilmersdorf
Duke* in Charlottenburg
Paris-Moskau* in Tiergarten
Sra Bua by Tim Raue** in Mitte
Vivaldi** im Grunewald
Volt in Kreuzberg

*Aufsteiger **Newcomer

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Þráinn Freyr Vigfússon

Isländische Leckereien in Berlin

Am 1. September 2013 kredenzt der isländische Koch Þráinn Freyr Vigfússon (Jahrgang 1981), Headchef des Kolabrautin im Harpa, den Gästen des „Frischeparadieses“ Berlin-Charlottenburg ein ganz besonderes Schmankerl im Rahmen der Veranstaltung „7 Sterne – 7 Köche“: Rücken von isländischen Freiland-Lamm mit Topinambur, Rosinen, Mandeln und Dill. Der Mann mit dem unaussprechlichen Namen erlernte bereits als Teenager im Hotel seines Vaters die Verarbeitung frischer Meeresfrüchte, Fischsorten und Molkereiprodukte, die seine Kochkunst bis heute prägt. Heute begeistert Þráinn im Restaurant Kolabrautin im vierten Stock der spektakulären Konzerthalle Harpa in Reykjavík Gourmetfans aus der ganzen Welt. Er belegte 2009 den zweiten Platz im Wettbewerb „Skandinavischer Koch des Jahres“ und 2011 den siebten Platz beim prestigeträchtigen Bocuse D` Ór in Frankreich. Karten für das kulinarische 7-Sterne-Erlebnis kosten 139 Euro, weitere Informationen finden Interessierte unter www.frischeparadies.de/frischeparadies-maerkte/berlin-charlottenburg.html

Wir kennen den Koch nicht und auch das Kolabrautin wurde uns nicht in Island diesen Sommer empfohlen. Hier Impressionen aus dem vielgelobten Grillmarkethttps://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151592626338124.1073741846.168996673123&type=3
Aber sicher wird es ganz toll werden!

Tim Raue und Kurouchi für Obama

Heute abend kocht der beste Berliner Koch für die Familie Obama das offizielle Dinner in der Orangerie des Schloß Charlottenburg – immer dabei sind seine CHROMA HAIKU Kurouchi

Große Ehre für das ehemalige Straßen-Gangmitglied Tim Raue. Der Kreuzberger kocht heute Abend für die Nummer eins der Welt, für Obama und auch für die mächtigste Frau der Welt, Angela Merkel.

1. Gang: Weißer Spargel, Saiblingskaviar & Zitrone
2. Gang: Kabeljau, Schmorgurken & Estragoncreme
3. Gang: Königsberger Klopse, Kartoffelpüree & Apfel-Rote Bete-Salat
4. Gang: Bienenstich & Aprikose

Was kommt als nächstes, Tim Raue?
Wir freuen uns mit Dir!

www.tim-raue.com
www.kochmesser.de/haiku-kurouchi-tosa.html

Die Berliner Gastronomie Szene

Berlin ist die Stadt mit den meisten Sternerestaurants Deutschlands – Dem Vorhaben, die beste Curry-Wurst Berlins anzubieten, hat sich die neue „Wursterei“ in Charlottenburg verschrieben – Die neue Kreuzberger „Long March Canteen“ erinnert kaum an ein China- Restaurant

Berlin ist die Stadt mit den meisten Sternerestaurants Deutschlands. Das wird im neuen Guide Michelin 2012 bestätigt. Zwölf Berliner Restaurants werden darin ausgezeichnet, vier davon mit zwei Sternen und acht mit einem Stern.

Ein zweiter Stern für Tim Raue
Zu den Gewinnern des neuen Guide Michelin zählt Tim Raue. Für seine Kreationen im Restaurant „Tim Raue“ erhielt er einen zweiten Stern. Auf demselben hohen Niveau kochen Christian Lohse im „Fischers Fritz“, Otto Hendrik im „Lorenz Adlon Esszimmer“ und Daniel Achilles im „reinstoff“.

Jeweils einen Stern halten konnten das „FACIL“, „First Floor“, „Hartmanns“, „Horvárth“, „Hugos“, „Margaux“, „Rutz“ und das „VAU“. Wegen eines Küchenchef-Wechsels wurde das Restaurant „Quadriga“ dieses Jahr nicht berücksichtigt. Den „Bib Gourmand“ als bestes preiswertes Haus erhielt „Die Nussbaumerin“ in Berlin-Charlottenburg.

Zurück zu den Wurzeln: Brot, Wurst und Käse
Sarah Wiener hat vor einigen Wochen in Mitte unweit der Berliner Synagoge eine Backstube mit Café und dem Namen „Wiener Brot“ eröffnet. Sie bietet nicht nur Brot sondern auch saisonale Gebäckspezialitäten und Biokaffee. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das „Zeit für Brot“ Hier können Besucher dem Treiben des Bäckermeisters durch eine große Glasscheibe zusehen. Morgens werden verschiedene Frühstücke angeboten, den ganzen Tag gibt es ofenfrisches Gebäck.

Dem Vorhaben, die beste Curry-Wurst Berlins anzubieten, hat sich die neue „Wursterei“ in Charlottenburg verschrieben. Die Würstchen werden fettfrei auf dem Lavagrill gebraten, gewürzt wird mit reinem Meersalz. Pommes frites und verschiedene, hausgemachte Soßen runden das Angebot ab. Wer stattdessen eher Käse mag, wird in „La Käserie“ im Prenzlauer Berg fündig. Hier kann man sich quer durch die französische Käselandschaft essen, dazu gibt es Weißwein und Brot.
Modernes China und Geheimtipp im Hinterhof

Mao-Motive statt Drachendekorationen: Die neue Kreuzberger „Long March Canteen“ erinnert kaum an ein China- Restaurant: raffinierte Architektur spielt mit dem Klischee von Opiumhöhle und chinesischer Kantine. Die Küche bietet asiatisches Essen vom Feinsten: Dim Sum, Edamame-Schote mit Meersalz oder Rote-Bete-Salat mit Thunfisch.
Direkt an der Warschauer Straße in Berlin befindet sich einer der jüngsten Neuzugänge der Berliner Küchenlandschaft: ein 60 Jahre alter Londoner Doppeldeckerbus, der als „Hektikfood“ Nachtschwärmer mit Essen versorgt: Spezialität aus dem roten Gefährt sind die gefüllten Pitabrötchen.

Ungewöhnlich auch die Inneneinrichtung des „Mahlzeit Kreuzberg “ im gleichnamigen Bezirk, denn hier wirkt fast alles selbstgebastelt: Ein alter Bäckereitresen, Fischgrätenparkett und Lampen, die aus großen Gurkengläsern bestehen. Auf der Speisekarte stehen Mediterranes, Suppen und Salate.