Berlin: Das Schwein mit Christopher Kümper ist jetzt in Charlottenburg

Das erfolgreiche Restaurant öffnet in Berlin-Charlottenburg wieder seine Türen

Zur Jahreswende 2015/16 ging in Berlin-Mitte die Weinbar „Schwein“ an den Start – der Name sollte für Wein und Glück auf drei Beinen stehen: Wein, Essen und Longdrinks. Das Casual Fine Dining- Konzept rund um saisonale Küche mit regionalen Zutaten, ausgewählte Weine und Gins ging auf und begeisterte Gäste und Kritiker gleichermaßen. Noch im Eröffnungsjahr wurde das Restaurant aus dem Stand mit 15 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet.

Christopher.Kümper,Brigade, Das Schwein, Berlin  

Nach dem Entschluss, die alte Location zu verlassen und eine neue Bleibe zu suchen, wurde das Team in der City West fündig und startet im Februar 2018 am neuen Standort in Berlin- Charlottenburg nun wieder durch. Unweit von Kurfürstendamm und Savignyplatz und inmitten der aufstrebenden City West dreht sich bei Gastgeber David Monnie und Küchenchef Christopher Kümper wieder alles um „Bistronomy“ – einem Mix aus Gastronomie und Bistro, der kulinarischem Genuss auf hohem Niveau eine gewisse Leichtigkeit verleihen soll. „Auch am neuen Standort wollen wir den Genussmenschen ansprechen, der abends ausgeht, um Spaß zu haben – egal, ob bei einem Fünf-Gänge- Menü oder bei einem Glas Wein“, meint Selfmade-Gastronom Monnie, der nach Stationen in der Karibik jahrelang Chef der Lützowbar und Gastgeber im „alten“ Schwein in Berlin-Mitte war.

Zum Repertoire des neu eröffneten Schwein in der Mommsenstraße gehören 165 spannende Weine, 100 Gins sowie eine Küche, die Fine Dining mit Barfood in Einklang bringt. Chef de Cuisine Christopher Kümper, den die Berliner Meisterköche im Sommer letzten Jahres zum „Aufsteiger des Jahres“ kürten – zu der Zeit gerade ohne Restaurant! -, setzt dabei konsequent auf regionale Produkte und internationale Stilistik, die ganz im Sinne des Nose to Tail-Gedankens auch jenseits des Rinderfilets für Gaumenfreuden sorgt. Neben Stationen bei Nils Henkel und Daniel Boulud in New York, prägen auch die Lehrjahre als Souschef bei André Chiang in Singapur die kulinarische Handschrift des Wahlberliners. Auf der alle 4 bis 6 Wochen wechselnden Karte stehen nur die zentralen Zutaten, während die kreative und technische Umsetzung für den Gast eine Überraschung bleibt. Aufgeschlossene und Experimentierfreudige können ebenso wie Stammgäste bei den beiden Überraschungsmenüs und korrespondierender Weinbegleitung die Auswahl auch vollständig ihren Gastgebern überlassen, die hoch qualifiziert und mit viel Menschenkenntnis ausgestattet für spannende Erlebnisse sorgen. Die dezente Einrichtung mit 68 Sitzplätzen, das durchdachte Soundkonzept und ein gemütliches Kaminzimmer sorgen für das passende Ambiente. Bei gutem Wetter lädt die Terrasse mit rund 40 Plätzen dazu ein, den Abend unter dem Charlottenburger Himmel ausklingen zu lassen.


Bei den Spirituosen legt Barchef Oliver Gewinner das Hauptaugenmerk auf kräftige, aromenreiche Drinks, auf bekannte Klassiker und Twists. Des Weiteren kreiert er Drinks, die ihre Aromatik während des Trinkens verändern und versucht bei Gin & Tonic sein Wissen auf die Essenz einzudampfen.

Für den richtigen Wein zum „Schwein“ sorgt ein weiterer Newcomer: Emmanuel Rosier. Der Sommelier, ein in Afrika aufgewachsener Franzose aus dem Beaujolais, verbrachte die vergangenen zehn Jahre in Neuseeland, bevor er 2015 nach Berlin kam und bald darauf die Weinkarte des Schwein mit seinem Wissen und seiner Erfahrung prägte. Die neue Weinkarte, die der Sommelier als „organisches, lebendes Dokument“ versteht, startet mit 165 Weinen mit dem Schwerpunkt Deutschland und Frankreich. Rosier passt die Weine den Jahreszeiten an, stimmt sie auf die jeweiligen kulinarischen Kreationen von Christopher Kümper ab, erfragt die Meinungen und Wünsche der Gäste und kombiniert diese Erfahrungswerte mit seiner Wein-Philosophie. „Ich biete immer das Unerwartete und Außergewöhnliche an, auf Wunsch aber auch das Bekannte und das zu Erwartende – der Gast entscheidet, inwiefern er sich darauf einlassen möchte. Jeder soll sich wohlfühlen, entweder mit dem Bekannten oder dem Unbekannten. Der Grundgedanke basiert auf dem Thema „Herkunft“! Es geht immer um das Land, um die Erde und die Böden, um die Menschen, deren Wissen und Erfahrungswerte und den Einklang mit der Natur, um Authentizität und Ehrlichkeit,“ fasst Rosier zusammen. Bei alldem gilt, dass die Regionalität im Bereich Essen und Wein eine verdiente Wiedergeburt erlebt, dass Avantgarde, Tradition und Naturbelassenheit in neuer Perfektion kombiniert werden.

Auszug aus der Speisekarte

vorher

Rindertatar | Rauchfisch | Eingelegtes Gemüse – 13,50 €

Kabeljau | Kohlrabi | Egerling – 14 € ***

nebenbei

Käse – 17 € Eingelegte Oliven – 5 € ***

mittendrin

Lamm | Couscous | Aubergine – 28 € Potsdamer Weideschwein | Kohl | Kraftbrühe – 29 € Fang des Tages | Rüben | Miso – 27 €
***

danach

Apfel | Milchkonfitüre | Sanddorn – 10 € ***

ps

4-Gang-Überraschungsmenü – 65 €

Schwein

Mommsenstraße 63, 10629 Berlin Tel.:+4930- 24356282

Öffnungszeiten
Montag bis Samstag: Ab 18 Uhr bis Open End Sonntag: Ruhetag

Reservierung (wird empfohlen) unter info@schwein.online http://www.schwein.online/

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