Guide Michelin 2018 – Spanien und Portugal

Für den 2018er Guide Michelin haben die Tester 177 Restaurants mit einem oder mehreren Sternen ausgezeichnet.

Wie in Deutschland erhielten auch in Spanien elf Restaurants jeweils drei Sterne. Neben den „alten“ Sternen Akelare, Arzak, Azurmendi, Diverxo, El Celler de Can Roca, Lasarte, Martín Berasategui, Quique Dacosta und Sant Pau wurden das ABaC  in Barcelona, wo der Küchenchef Jordi Cruz seine Gäste mit Technik und Geschmack begeistert  und das Aponiente  in El Puerto de Santa María  mit den visionären Angel Leon. Portugal hat noch kein Drei Sterne Restaurant.

Ein Klassiker: Erlantz Gorostiza, Zweisternekoch, vom M.B. auf Teneriffa

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Frank Buchholz

Kaum hat Ende 2015 der letzte offiziell besternte Teller die Restaurantküche im Buchholz verlassen, beschäftigt sich der Chef des Hauses schon mit neuen Plänen. Lange Ruhepausen oder gar Stillstand sind bei einem Buchautor, Fernsehkoch, Unternehmer, ehemaligen Sternekoch und Familienvater auch schwer vorstellbar. „Wenn man gewohnt ist, ständig auf der Suche nach neuen Zutaten, Rezepten, Zubereitungstechniken und Ideen zu sein, setzt man sich nach der Schließung seines Sternerestaurants bestimmt nicht zur Ruhe. Da geht immer noch mehr“, erklärt Frank Buchholz. Erst vor kurzem ist er mit seiner erfolgreichen Kochschule ins Haupthaus des ehemaligen Sternerestaurants umgezogen. Bislang war die Kochwerkstatt in einem separaten Nebengebäude untergebracht, jetzt kochen Schüler und Profi gemeinsam in der erst 2015 neu eingebauten Küche und essen anschließend im stilvoll eingerichteten Gastraum.

Ein vollkommen neues und in der Region einzigartiges Projekt startet Buchholz außerdem unter dem Titel Frank’s Friday Kitchen. Dahinter steckt ein kommunikatives Esserlebnis, mit dem er sich bewusst vom alltäglichen Einerlei und der Hektik eines normalen Gastronomiebetriebs befreit. Nur an einem Freitagabend im Monat öffnet er seine Türen und serviert gemeinsam mit seinem Team ein Vier-Gänge-Menü mit abgestimmter Weinbegleitung. „Ich habe mir schon lange gewünscht, fernab vom normalen Tagesgeschäft ein intimes und lockeres Restauranterlebnis bieten zu können. Diesen Traum erfülle ich mir jetzt und freue mich sehr, auf diese Weise weiterhin und sogar noch intensiver für meine Gäste da zu sein“, sagt Buchholz. Die Abende werden jeweils unter einem wechselnden Motto stehen, das den Abonnenten des Buchholz-Newsletters im Vorfeld exklusiv mitgeteilt wird. Zum Konzept gehört auch die offene Küchentür, denn die Gäste sollen ganz ohne Scheu auch einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich frei und ungezwungen bewegen können. „Persönlicher und abwechslungsreicher kann ein Auswärtsessen kaum sein. So sieht für mich die Gastlichkeit der Zukunft aus“, so Buchholz.

Auch für private Veranstaltungen wie Firmenjubiläen, Familienfeiern oder Hochzeiten stehen die Räumlichkeiten ab sofort zur Verfügung. Mit seiner Fokussierung auf einen möglichst individuellen Restaurantbesuch formt Buchholz nun sein ganz eigenes Bild von moderner Gastronomie und setzt mit den drei Elementen Kochschule, exklusiven Dinnerabenden und intimen Privatveranstaltungen den neu eingeschlagenen Weg konsequent in die Tat um.

www.frank-buchholz.de

Dänemark feiert erstes Drei-Sterne Restaurant

„Geranium“ in Kopenhagen wird Dänemarks erstes 3-Sterne-Restaurant – Michelin Nordic Guide 2016 vergibt insgesamt 26 Sterne an dänische Restaurants – Erstmals auch Sternevergabe an Restaurants auf dem Land – Wir haben die Liste mit allen Dänischen Sternerestaurants
 
Sie wurde mit Spannung erwartet – die heutige Präsentation des neuen Michelin Nordic Guide 2016, der nordischen Ausgabe des Guide Michelin, in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Das Ergebnis untermauert noch einmal den Siegeszug der New Nordic Cuisine aus Dänemark. Insgesamt 26 Sterne wurden an dänische Restaurants vergeben, so viele wie nie zuvor. Mit dem Geranium in Kopenhagen erhält Dänemark zudem sein erstes 3-Sterne-Restaurant. Zwei Sterne erhielten die Kopenhagener Restaurants Noma und AOC. Erstmals vergab die Jury des Guide Michelin darüber hinaus auch Sterne an Restaurants auf dem Land. So konnten Henne Kirkeby Kro in Südwestjütland, Hotel Frederiksminde in Præstø auf Seeland und das Kadeau auf der Ostseeinsel Bornholm jeweils einen Stern ergattern. Bemerkenswert auch: Alle dänischen Sterne-Restaurants behielten ihre Sterne aus dem Vorjahr. Eine Übersicht der Restaurants findet sich unter http://www.visitdenmark.de/de/denmark/gastronomie/danische-restaurants-mit-michelin-sternen.
 
Das Geranium in Kopenhagen ist das Reich von Küchenchef Rasmus Kofoed, dreifacher Gewinner der Gold-, Silber-, und Bronzemedaille des Kochwettbewerbs Bocuse D’ore. Das Restaurant liegt im 8. Stock, hoch über den Baumwipfeln des Parks Fælledparken im Kopenhagener Stadtteil Østerbro. Von hier aus schweift der Blick über die Kupferdächer der Stadt bis hin zum Öresund. Eben diesen Spannungsbereich zwischen dem Urbanen und der Natur spiegelt das Geranium auch in seiner Küche wider. Abseits des Urbanen und ganz nah am lokalen Produkt präsentieren sich die drei neuen Sternerestaurants auf dem Land. Das Henne Kirkeby Kro in Südwestjütland verfügt über den wohl größten Küchengarten Dänemarks – von hierher stammen die Rohwaren für Küchenchef Poul Cunninghams Kreationen. Das historische Hotel Frederiksminde wiederum überzeugt nicht nur mit ausgezeichneter Küche, sondern besticht auch durch seine großartige Lage am Præstø Fjord auf Seeland. Ebenfalls mit Blick auf Ostseestrand liegt das Kadeau auf Bornholm: Hier steht der Geschmack von Dänemarks Sonneninsel im Fokus.
 
                                                                                                                     
Liste der dänischen Sterne-Restaurants im Michelin Nordic Guide

Drei Sterne:
Kopenhagen: Geranium  (im Vorjahr zwei Sterne)

Zwei Sterne:
Kopenhagen: AOC, Noma

Ein Stern:
København: Kong Hans Kælder (neu), Clou, Den Røde Cottage, Era Ora, Formel B, Grønbech & Churchill, Kadeau, Kiin Kiin, Kokkeriet, Marchal, Relæ, Søllerød Kro, Studio at The Standard

Bornholm: Kadeau (neu)

Henne/Südwestjütland: Henne Kirkeby Kro (neu)

Aarhus: Restaurant Frederikshøj, Restaurant Substans, Gastromé

Præstø/Seeland: Hotel Frederiksminde (neu)

Deutsche Sterneküche im Internet

In der deutschen Spitzengastronomie wird nicht nur gut gekocht: Auch was die Nutzung digitaler Kommunikationskanäle angeht, sind die Top-Restaurants ganz vorn. Das ergab eine Untersuchung von resmio, der Lösung für Restaurantmanagement und -marketing, in der die Online-Aktivitäten aller 290 im Guide Michelin 2016 verzeichneten deutschen Sternerestaurants analysiert wurden.

Das wichtigste Ergebnis: Das Bewusstsein für die Bedeutung einer Online-Präsenz ist groß. 98,0 Prozent der Top-Restaurants verfügen über eine eigene Website. Davon betreiben 46,6 Prozent eine eigene Seite, 51,4 Prozent sind als Unterseite, beispielsweise auf der Website eines angeschlossenen Hotels zu finden. Dass eine Website für die meisten Gastronomen von großer Bedeutung ist, zeigt auch eine begleitende Umfrage von resmio unter 130 deutschen Restaurantinhabern. 94,4 Prozent betrachten die eigene Internetpräsenz als wichtig oder sehr wichtig.  Auch unterwegs soll die Webseite gut erreichbar sein: In der Umfrage gaben 80,2 Prozent an, ihre Website sei für mobile Endgeräte optimiert.

Am Wichtigsten ist den Gastronomen, dass ihre Speisekarte online zu finden ist. Diese ist bei 91 Prozent der untersuchten Sternerestaurants verfügbar. Auch die Reservierung über die Website ist längst Standard: 79,7 Prozent der Sternerestaurants ermöglichen die Tischreservierung per Internet, 63,5 Prozent bieten ein Online-Reservierungstool an, bei weiteren 16,2 Prozent lässt sich der Tisch zumindest per E-Mail bestellen. Es ist jedoch genau dieser Service, der sich bei den Gästen noch durchsetzen muss. Die begleitende Umfrage von resmio zeigt: Die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie maximal zehn Prozent aller Reservierungen online erhalten. Lediglich bei 8,8 Prozent sind es mehr als die Hälfte.

Verbesserungspotenzial gibt es in der Sternegastronomie noch bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Online-Auftritte. Grundlegende Standards, wie eine Anfahrtsbeschreibung bzw. ein Lageplan lässt sich nur bei zwei Dritteln (66,6 Prozent) der Restaurants finden. Eine Bildergalerie gibt es bei lediglich 63,8 Prozent, eine Vorstellung von Küchenchef oder Team – in der Sterneküche besonders wichtig – bei weniger als der Hälfte (47,6 Prozent).

Auch als Instrument zur langfristigen Kundenbindung wird die Website noch zu selten genutzt. So bieten lediglich 32,1 Prozent der Sternerestaurants auf ihrer Website Geschenkgutscheine an, Newsletter können nur bei 29,0 Prozent abonniert werden. Auch aktuelle Meldungen oder Angebote finden sich lediglich bei 27,6 Prozent der untersuchten Restaurants.

Nachholbedarf hat die deutsche Spitzengastronomie auch noch bei der Nutzung sozialer Medien: Während immerhin mehr als die Hälfte der Sternerestaurants (59,7 Prozent) über ein aktuelles Facebook-Profil verfügt, sind nur 12,4 Prozent auf Twitter vertreten, bei Instagram und Pinterest sind es sogar nur jeweils drei Prozent.

„Das Internet spielt für Restaurants eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Gäste zu gewinnen und mit bestehenden Gästen im Kontakt zu bleiben. Ein wichtiger Aspekt ist es dabei auch, die Tischreservierung möglichst einfach zu gestalten“, sagt Yasha Tarani, Mitgründer und Geschäftsführer von resmio. „Auch wenn die Bedeutung der Onlinepräsenz längst erkannt wurde, zeigen unsere Analyse und die begleitende Umfrage, dass das Potenzial längst nicht ausgeschöpft ist. Die deutsche Spitzengastronomie ist jedoch auf einem guten Weg und kann der gesamten deutschen Gastronomie als Beispiel dienen.“

Wilder Ritter aus Durbach ist deutscher „Digitalisierungsmeister”
Im Zuge der Digitalisierungsanalyse hat resmio auch die Sternerestaurants ermittelt, die Internet und soziale Medien am stärksten nutzen. So wurden für Features, Inhalte und Kanäle jeweils Punkte vergeben und anhand dieser eine Top 10 sowie der deutsche „Digitalisierungsmeister” ermittelt. Gesamtsieger wurde das Restaurant “Wilder Ritter” aus dem baden-württembergischen Durbach mit 39 von 41 möglichen Punkten. Bestes Zwei-Sterne-Restaurant wurde das Seven Seas in Hamburg, unter den Häusern mit drei Sternen schnitt das Vendôme in Bergisch Gladbach am Besten ab.

Dies sind die Top 10 der deutschen Sternerestaurants im Internet:
1.    Wilder Ritter, Durbach, Baden-Württemberg (1 Stern) – 39 Punkte
2.    Rugard’s Gourmet, Binz, Mecklenburg-Vorpommern (1 Stern) – 37 Punkte
3.    Seven Seas, Hamburg (2 Sterne) – 34 Punkte
4.    Vendôme, Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen (3 Sterne) – 33 Punkte
       Apicius, Bad Zwischenahn, Niedersachsen (1 Stern) – 33 Punkte
       Ole Deele, Burgwedel, Niedersachsen (1 Stern) – 33 Punkte
       Jens Jacob Das Restaurant, Saarbrücken, Saarland (2 Sterne) – 33 Punkte
8.    Fischers Fritz, Berlin (2 Sterne) – 32 Punkte
       reinstoff, Berlin (2 Sterne) – 32 Punkte
       Kastell, Wernberg-Köblitz, Bayern (2 Sterne) – 32 Punkte
       Da Vinci, Koblenz, Rheinland-Pfalz (1 Stern) – 32 Punkte
       kochZimmer, Beelitz, Brandenburg (1 Stern) – 32 Punkte
       Le Jardin de France, Baden-Baden, Baden-Württemberg (1 Stern) – 32 Punkte

www.resmio.de

Marco Akuzun

Marco Akuzun, Küchenchef des Sternerestaurants top air am Stuttgart Airport, kocht in der Sendung „ARD Buffet“

Als Koch hat sich Marco Akuzun, Küchenchef des Restaurants top air am Stuttgart Airport, längst einen Namen gemacht. Bereits im ersten Jahr nach der Übernahme der Küche im Jahr 2013 erkochte Akuzun den begehrten Michelin-Stern, den des Restaurant bereits seit 24 Jahren in Folge hält – übrigens das einzige Sternerestaurant auf einem europäischen Flughafen überhaupt. Nun schickt sich der 34-Jährige an, sein Können einem etwas größerem Publikum als im top air zu präsentieren: Am Dienstag, den 26. Januar um 12.15 Uhr wird er erstmals als Fernsehkoch in der Sendung „ARD Buffet“ zu sehen sein und reiht sich damit in die Liste der Sterneköche wie Otto Koch, Jörg Sackmann und Lokalmatador Vincent Klink ein, die regelmäßig im „ARD Buffet“ zu sehen sind.

Michelin Hongkong 2016

Neue Sternerestaurants Michelin Hongkong 2016
1 Stern:
    Qi
    Peking Garden (Central)
    Lei Garden
    On Dining
    Serge et le phoque
    Ta Vie
2 Sterne:
    Forum
    Ming Court
3 Sterne:
    Tang Court

Einen Stern verloren haben:
    STEAK HOUSE wine bar + grill
    Upper Modern Bistro
    NUR Restaurant
    Sushi Ginza
    The Square
    TIm Ho Wan (Tai Kok Tsui)
    The Principal (geschlossen

Alle aktuellen Michelin Sternerestaurants in HongKong:
3 Sterne:
    8½ Otto e Mezzo BOMBANA
    Bo Innovation
    L’Atelier de Joël Robuchon
    Lung King Heen
    Sushi Shikon
    Tang Court (new)                                   2

2 Sterne:
    Amber
    Caprice
    Celebrity Cuisine
    Duddells
    Ming Court
    Pierre
    Shang Palace
    Summer Palace
    Sun Tung Lok Chinese Cuisine
    Tenku Ryu Gin
    Tin Lung Heen
    Wagyu Takumi
    Yan Toh Heen
    Forum (new)
    Ming Court (new)

1 Stern:
    Ah Yat Harbour View Restaurant
    Akrame
    CIAK – In The Kitchen
    Fook Lam Moon
    Fu Ho Restaurant
    Golden Leaf
    Golden Valley
    Guo Fu Lou
    Ho Hung Kee
    Jardin de Jade
    Kam’s Roast Goose
    Kazuo Okada
    Lei Garden (Central, Kowloon Bay, Mong Kok, North Point, Sha Tin, Wan Chai
    Loaf On
    Man Wah
    Mandarin Grill + Bar
    MIC Kitchen
    ON Dining (new)
    Pang’s Kitchen
    Peking Garden (new)
    Seasons by Olivier E.
    Serge et le phoque (new)
    Sing Kee Seafood Restaurant
    Spoon by Alain Ducasse
    Ta Vie (new)
    Tate Dining Room & Bar
    The Boss
    THE STEAK HOUSE winebar + grill
    Tim Ho Wan, the Dim-Sum Specialists (North Point, Sham Shui Po)
    Tosca
    Yat Lok Restaurant
    Yu Lei
    YUE
    Yè Shanghai (TST)
    Wagyu Kaiseki Den
    Zhejiang Heen

Abergavenny Food Festival

18. bis 20. September 2015

Ein Magnet für Feinschmecker ist das Food Festival in Abergavenny. Der Ort in Südwales verspricht mit Sternerestaurants und historischer Markthalle ohnehin puren Genuss – noch mehr schlemmen können Besucher während der dreitägigen Veranstaltung. Mehr als 200 Aussteller aus Wales und darüber hinaus präsentieren ihre Kochkunst, natürlich inklusive Verkostung. Experten aus Lebensmittelakademien, Restaurants und Küche stehen für Gespräche zur Verfügung und zeigen ihre Kochkunst. Workshops, Mitmachaktionen und Kochkurse begleiten das Programm. Neu in diesem Jahr: ein Markt rund um Fleischprodukte mit den besten Erzeuger aus ganz Großbritannien.

www.abergavennyfoodfestival.com

60 Jahre Heinz O. Wehmann

Vorgestern feierte Heinz O. Wehmann die erste Etappe seines 60. Geburtstags im Landhaus Scherrer mit Medienpartnern und Prominenten. Dabei gewährte er Einblicke in sein Leben und nahm die Gäste mit auf eine kulinarische Zeitreise. An den verschiedenen Geschmacksstationen bekam Heinz O. Wehmann prominente Unterstützung: Komiker und Karikaturist Jörg Knörr verzierte Teller mit einzigartigen Zeichnungen des Geschmackspapstes, Schauspieler Marek Erhardt schwang die Pfanne und auch Rosalie van Bremen ließ es sich nicht nehmen, selbst Gemüse zu schnippeln.

Was stand vor 30 Jahren auf der Speisekarte, welche Klassiker sind am beliebtesten, wie steht es um die Zukunft unserer Lebensmittel und was macht eigentlich die stetige Gemütlichkeit des Sternerestaurants an der Elbchaussee aus? Bei der heutigen Jubiläumsfeier wurden diese und weitere Fragen während einer kulinarischen Zeitreise beantwortet: „Die Welt und die Gastronomie verändern sich, aber wahren Geschmack bringt nur die Natur hervor“, so Heinz O. Wehmann, „daher ist und bleibt es für uns am wichtigsten, dass unsere Zulieferer Bio- zertifiziert sind.“

Gestartet wurde das Jubiläum mit einer Ausstellung unter dem Namen GESTERN, welche in die sechs Jahrzehnte im Leben von Heinz O. Wehmann entführte und ebenso die Geschichte des Landhaus Scherrer widerspiegelt. So wurden z.B. Speisekarten der vergangenen 30 Jahre präsentiert und ein anschaulicher Einblick in den Wandel der Lebensmittelbranche gegeben. Zudem konnten die Gäste bei einer Blindverkostung selbst den Unterschied zwischen biologischen und genveränderten Produkten testen. Weiter ging es bei der Küchenparty im HEUTE: Hier wurden Wehmannsche Klassiker zu ausgesuchten Themen an je einer Geschmacksstation präsentiert: Die Gäste erlebten welche Garmethoden sich bei Kohlrabi eignen, damit dieser einen lieblich nussigen Geschmack entfaltet, wie Rote Bete richtig mariniert wird, um die gewünscht frische und erdige Note zu bekommen oder wie Tomaten durch richtiges Kochen den Säurespiegel verlieren und ein süßliches Aroma verbreiten. Im Anschluss lud der Sternekoch auf der Galerie im ersten Stock zu einem Blick ins MORGEN ein und verblüffte seine Gäste mit einer wahren Geschmacksexplosion: Ein Schokolade-Chilli- Schaum mit Stickstoff angerührt, entfaltete beim Verzehr erst seine süße Schoko-Note, bevor der Gaumen von feurigem Chilli angenehm überrascht wurde.

„Zusammen mit meinen Weggefährten habe ich die ersten 60 Jahre meines Lebens auf einer einmaligen Zeitreise Revue passieren lassen! Das Landhaus Scherrer spielt auch hier eine zentrale Rolle, denn es ist für meine Familie und mich nun seit mehr als 30 Jahren sowohl Arbeitsplatz als auch Zuhause. Mit Stolz kann ich heute sagen, dass mein Team und ich die Erstklassigkeit des Sternerestaurants von Beginn an gehalten haben und diese auch in die Zukunft tragen werden“, so der Geschmackspapst.

Rafael Sánchez

Restaurant Es Fum im St. Regis Mardavall Mallorca Resort hält Sterneniveau für 2015

Das Restaurant Es Fum im St. Regis Mardavall Mallorca Resort konnte unter der Leitung von Küchenchef Rafael Sánchez und Serviceleiter Alejandro Taboada den Michelinstern für das Jahr 2015 erneuern. Mit der offiziellen Bekanntgabe bestätigte der renommierte und weltweit bekannte Gastronomieführer dem Es Fum damit erneut seine hohe gastronomische Qualität. Auf Mallorca finden Gastroliebhaber nach den Auszeichnungen für 2015 nun insgesamt sieben Sternerestaurants.

Angebotspfeiler des Es Fum sind sechs-, acht- oder zehngängige Menüs, in die auch typische Produkte der Insel innovativ mit einflieβen. Hoteldirektor Christian Fomm freut sich zusammen mit dem Küchen- und Serviceteam: „Am Konzept des Es Fum wird sich kurz- und mittelfristig nichts ändern. Das Restaurant wird sich weiterhin durch Kreativität in der Menügestaltung, Eleganz auf dem Teller sowie einen exzellenten und sehr persönlichen Service auszeichnen“.

Küchenchef Rafael Sánchez leitet das Es Fum seit Januar 2014 und führt mit der erneuten vierten Auszeichnung die Sternetradition des Es Fum fort. Der im katalonischen Badalona geborene Spanier folgt dem Konzept einer ehrlichen Küche. Die Ingredienzen seiner Rezepte können über Augen, Nase und Gaumen klar nach Form, Farbe, Geruch und Geschmack identifiziert werden. Dabei bevorzugt Sánchez saisonale Produkte und schonende Zubereitungsmethoden.

Das Es Fum eröffnet nach der Winterpause im März 2015.

www.restaurant-esfum.com