Frühstück in den Tiroler Bergen

Hochgenüsse mitten in der Bergwelt des Kufsteinerlandes.

Die ersten Sonnenstrahlen inmitten der Tiroler Bergwelt genießen, frische Almluft einatmen und dabei leckere regionale Schmankerl genießen. Insgesamt 15 Hütten, die zwischen 745 und 1.580 Höhenmetern liegen, laden im Sommer 2018 zu Frühstück am Berg ein. Tiroler Spezialitäten wie selbstgebackenes Brot, deftige Aufstriche, Wurst, Speck und Bergkäse oder selbstgemachte Marmeladen und Müslis mit frischen Früchten – werden auf den Hütten serviert, dabei stammt alles aus heimischer Produktion. Ganz nach dem Motto: Tirol auf dem Teller, die Bergwelt im Blick.

© Thomas Wunderlich-Ruetzler

Geschenketipp: Für einen perfekten Start in den Tag ist der Frühstück am Berg-Gutschein bei der Gästeinformation des TVB Kufsteinerland erhältlich (Tel. 0043/5372/62207, E-Mail info@kufstein.com).
Teilnehmende Hütten
• Alpengasthaus Stallhäusl, Söll (1.021m)
• Alpengasthof Walleralm, Scheffau am Wilden Kaiser (1.170m)
• Alpengasthof Schneeberg, Thiersee (1.020m)
• Anton Karg Haus, Hinterbärenland (829m)
• Berggasthof Hinterdux, Kufstein (760m)
• Berggasthof Moosbauer, Erl (1.000m)
• Berggasthof Veitenhof, Kufstein (706m)
• Berggasthof Wastler, Thiersee (996m)
• Buchackeralm, Angerberg (1.450m)
• Kala Alm, Thiersee (1.430m)
• Kranzhornalm, Erl (1.230m)
• Kufsteinerhaus Pendling, Thiersee (1.565m)
• Ritzau Alm, Ebbs (1.161m)
• Stöfflhütte auf der Walleralm, Schwoich (1.170m)
• Stripsenjochhaus, Kirchdorf in Tirol (1.580m)

Kufsteinerland Almwirtschaft-Einkehr ©sportalpenmarketing

Weitere Informationen zu Frühstück am Berg und allen teilnehmenden Hütten unter: https://www.kufstein.com/de/ausflugsziele-sehenswuerdigkeiten-tirol/kulinarik/fruehstueck-am- berg.html

Kufsteinerland
Das Kufsteinerland ist das „Tor der Tiroler Alpen“: Als zugänglichster alpiner Lebensraum bietet die Region eine einzigartige Mischung aus Tradition und Moderne, Natur und Wellness, Kultur und Events sowie Sport und Kulinarik. Eingebettet in intakte Natur steht das Kufsteinerland für aktiven Urlaub, in dem trotzdem Raum für Erholung und Stille ist. Jung und Alt, Klein und Groß können gleichermaßen aus Urlaubsaktivitäten wählen, die noch lange in Erinnerung bleiben.

 http://www.kufstein.com

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Gesunde Wurst?

An der Hochschule Anhalt wurde ein Fleischprodukt entwickelt, das mit Heilkräutern gewürzt, fett- und salzreduziert und lecker ist

Gesunde Wurst? Das klingt wie ein Gegensatz, aber es gibt sie. Die Geflügelwurst, salzreduziert und gewürzt mit Heilpflanzen, wird in den Filialen der Fleisch- und Wurstwarenproduktion Bernburg, kurz FLEPRO, unter dem Namen „Pro Gesundheit“ bereits verkauft. Eine Wurstsorte in vier Geschmacksrichtungen, Melisse-Koriander-Dill zum Beispiel oder Kümmel-Anis-Fenchel, mit vielleicht sogar heilender, mindestens aber vorbeugender, Wirkung bei Magen-Darm- Erkrankungen. Entwickelt hat die Rezeptur die Arbeitsgruppe Lebensmittel- und Ernährungsforschung der Hochschule Anhalt in Bernburg.

Der Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie, Landschaftsentwicklung der Hochschule Anhalt, zu dem die Forschergruppe um den Professor für Lebensmitteltechnologie Wolfram Schnäckel gehört, widmet sich Themen rund um Nahrungsmittel und ihre Produktion. Verbrauchsstudien gehören dazu, Prozessoptimierung bei der Herstellung, Produktentwicklung und Marketing. Man könnte die Wissenschaftler auch als „Erfinder“ bezeichnen, immerhin macht die Kreation neuartiger Lebensmittel einen Teil ihrer Arbeit aus. Der Schwerpunkt liegt dabei beim Fleisch, ihrem Hauptforschungsgebiet.

Als man sich dem Thema „gesunde Wurst“ näherte, sagt Professor Wolfram Schnäckel, habe man sich zunächst mit funktionellen Lebensmitteln beschäftigt, ein schon seit längerem bestehender, gesellschaftlicher Trend hin zu fett- und salzreduzierter Kost also. „Die Mitarbeiter haben sich überlegt, wie sie alle gesundheitsfördernden Effekte kombinieren und noch einen draufsetzen können.“ Was schließlich gipfelte in der Frage: Kann man Heilkräuter an Stelle vont Gewürzen einsetzen? Und wenn ja, welche? „Wir haben Kräuter mit einer positiven Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt identifiziert, haben sie in Geruch und Geschmack getestet und eingegrenzt.“ Wolfram Schnäckel sagt, dass die eingesetzten Gewürze sämtlich einen medizinisch nachgewiesenen positiven Einfluss auf den Verdauungstrakt hätten und in einer anerkannten Positivliste des Expertenausschusses für pflanzliche Arzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur sowie der Weltgesundheitsorganisation aufgeführt sind. Die eingesetzte Menge von Kümmel, Anis, Fenchel oder Ingwer und anderen Kräutern ist so hoch, dass die präventive Wirkung garantiert ist bei einem Verzehr, von50 Gramm Wurst pro Tag.

Im Labor also wurde das Fleischprodukt entwickelt, in kleinsten Mengen. Die Fettreduktion wurde durch die Verwendung von Geflügel- statt Schweinefleisch erreicht, Sonnenblumenöl an Stelle von Schweinefett wurde in technologisch notwendigen Mengen zugesetzt, Salz reduziert. „Das war das größte Problem. 1,3 Prozent Kochsalz sind noch in der Wurst enthalten, üblich sind 1,8 Prozent.“ Mehr habe man nicht reduzieren können, sagt Wolfram Schnäckel, weil Salz für den Zusammenhalt der einzelnen Bestandteile und damit auch für die Schnittfestigkeit der Wurst sorge.

Nach der Produktion im Labor übernahm die FLEPRO zunächst die kleintechnische Herstellung, und es wurde zur Verkostung geladen. Mehr als 300 Männer und Frauen bewerteten die Kreationen, als am beliebtesten erwies sich dabei die Kombination von Kümmel, Koriander und Kardamom. Die Brühwurst wurde dann von der FLEPRO im großen Stil produziert, seit Ostern vergangenen Jahres ist sie zu kaufen. Die Absatzzahlen sind gut. Die Hochschule Anhalt präsentierte sich mit ihrem Erzeugnis bereits auf der Grünen Woche 2016 in Berlin und dem Sachsen-Anhalt-Tag in Köthen – mit Erfolg.

Eineinhalb bis zwei Jahre etwa währt der Entwicklungsprozess eines neuen Produktes, von der Idee über die Erforschung im Labor bis zur eventuellen Anmeldung eines Patentes. Die Frage der Finanzierung ist dabei immer eine entscheidende. Drei Möglichkeiten bieten sich an: Zum einen ist da die Industrie, die der Hochschule Forschungsaufträge erteilt und dafür zahlt. Zum anderen können studentische Abschlussarbeiten genutzt werden, um Projekte zu realisieren. „Das dauert nicht so lange, aber da sind in der Regel nur kleine Produktoptimierungen möglich“, so Professor Schnäckel. Die dritte bestehende Möglichkeit sind Förderprogramme des Landes, des Bundes oder der EU.

Im Rahmen eines solchen Programms des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat die Arbeitsgruppe um Professor Schnäckel eine weitere bahnbrechende Entwicklung gemacht, die die Verwendung von Eberfleisch ermöglichen soll. „Seit fast 5.000 Jahren werden männliche Ferkel kastriert, weil ihr Fleisch nach der Geschlechtsreife ungenießbar wird. Es stinkt, man kann es nicht essen.“ Deshalb, sagt Wolfram Schnäckel, würden die Tiere, wenn sie eine Woche alt seien, von den Landwirten traditionell ohne Betäubung kastriert. Dieses Verfahren aber wird ab 2019 verboten sein, nach einer Lösung des Problems wird weltweit gesucht. Die könnte nun aus Bernburg kommen: Gemeinsam mit dem Institut für Ökologischen Landbau Trenthorst sowie den Universitäten Gießen und Göttingen fand man eine Möglichkeit, Geruch und Geschmack des Fleisches zu maskieren. Über ein Räucherverfahren und die Zugabe geeigneter Gewürze wie zum Beispiel Rosmarin oder Oregano konnten Schinken, Speck, sogar Hackfleisch hergestellt werden, deren Geschmack sich nicht von dem herkömmlicher Produkte unterscheidet. Im Handel freilich ist das Fleisch noch nicht, da die aktuelle Rechtslage die Vernichtung geruchsbelastenden Eberfleisches vorschreibt. „Es fehlen politische Entscheidungen. Vielleicht haben wir ja die Vorläuferforschung dafür geliefert“, hofft Wolfram Schnäckel.

Der Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie, Landschaftsentwicklung ist aber nicht nur in der Forschung, sondern auch bei der Prozessoptimierung in der Industrie erfolgreich. So wurden neuartige Schneidwerkzeuge zur Zerkleinerung von Fleischmassen entwickelt, die zu erheblicher Kosteneinsparung führen und bereits am Markt etabliert sind.

Auf der Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin wird sich die Hochschule Anhalt mit ihrer Lehr- und Versuchsbrennerei präsentieren.

http://lebensmitteltechnologie.loel.hs-anhalt.de

Neue Kurse in der Königsdorfer Weißwurstmanufaktur

Im Tölzer Land erfahren Gäste jetzt alles rund um das prominente, bayerische Schmankerl und können dabei kräftig selbst Hand anlegen

Sie gilt als Inbegriff der bayerischen Brotzeitkultur und steht spätestens zum Münchner Oktoberfest wieder fest auf den umliegenden Speiseplänen: Die Weißwurst, im Original mit Breze und süßem Senf serviert. Die meisten lieben sie, doch nur die wenigsten wissen, wie die traditionsreiche Spezialität eigentlich hergestellt wird. Im Tölzer Land können Interessierte diesem Geheimnis nun auf den Grund gehen. In Kursen der Landmetzgerei Hofherr aus Königsdorf lernen sie die Grundlagen des modernen Metzgerhandwerks und nebenbei alles, was mit dem delikaten Schmankerl zu tun hat: von der optimalen Fleischverarbeitung bis zum geschichtlichen Hintergrund. Am Ende hat jeder Teilnehmer seine individuelle Wurst auf dem Teller und viel über traditionelle Küche, artgerechte Landwirtschaft und das Privileg regionaler Synergien gelernt. Die umfassenden Kurse finden am 15. und 22. Oktober statt, dauern ca. vier Stunden und kosten 99 Euro pro Person. Nach Absprache werden sie auch für Gruppen oder als Teamevent angeboten. Anmeldung, Infos und Termine unter www.toelzer-land.de und www.posthotel-hofherr.de

Los geht´s mit einem Überblick über die wichtigsten Zutaten: Kalb, Schwein, Frisches wie Zitrone oder Petersilie und natürlich die Gewürze. Bis ins Detail erklärt Uli Hofherr, Chef der Landmetzgerei Hofherr, seinen Schülern die Bestandteile, die in den kommenden Stunden zur persönlichen Wurst werden sollen. Dann wird der Inhalt gemischt, geeist, individuell verfeinert und in die Hüllen gefüllt. Nach dem „Abdrehen“, bei dem jeder seine ganz persönliche Weißwurst formt, wandert diese dann direkt in den Kessel und 20 Minuten später weiter auf den Teller. „Der Wow-Effekt kommt, wenn das Brät beim Erhitzen die Farbe wechselt“, freut sich Hofherr.

Zum Abschluss lädt der Meister zur Brotzeit in die gemütliche Stube des zugehörigen Gasthof Hofherr. Während die Teilnehmer ihre eigens modellierten Schaustücke verkosten, erfahren sie mehr über die geheimen Tipps und Tricks des Herstellungsprozesses und die Geschichte der Weißwurst, die angeblich im Fasching 1857 in München begann. Wenn alle Details wie der schmackhafteste Senf, die beste Brezenkonsistenz oder die richtige Ess-Art erörtert sind, kommt Hofherr zum letzten und für ihn wichtigsten Punkt seines Lehrplans.
Der Metzgermeister will seine Hobbylehrlinge für den Alltag sensibilisieren und ihnen den Wert einer artgerechten Tierhaltung ebenso nahebringen, wie die Vorteile von Produkten aus der heimischen Landwirtschaft. Dass sich die Lebensqualität der Tiere direkt in der Qualität des Fleisches spiegelt, gehört für ihn zum Handwerks-ABC. Hofherr kennt jeden seiner Lieferanten persönlich, weiß welches Futter verwendet wird und wie die Tiere gehalten werden. „Beim Weißwursttest lässt sich das Niveau dann auch direkt schmecken“, sagt er und ist froh, dass es im Tölzer Land noch eine kleinteilige Landwirtschaft gibt, von der er die meisten seiner Zutaten beziehen kann.

www.toelzer-land.de

Debrecziner Gourmet Festival in Ungarn 11.-12. Juni 2016

Der Ungar Tamás Széll gewann mit seinem Team das diesjährige Finale der Bocuse d´Or Europe, der renommiertesten Kochmeisterschaft der Welt. Dieser Riesenerfolg ist auch jener Gastro-Revolution zu verdanken, deren Resultat die steigende Zahl Ungarns Michelin-Sterne-Restaurants ist.

Ein wichtiges Zentrum der neuen Gastro-Kultur ist Ost-Ungarn. Immer mehr Restaurants in Debrecen wollen mit hervorragenden traditionellen Produkten und Zutaten demonstrieren, warum Ungarn für Europas Speisekammer gehalten wurde.

Einer ihrer Schätze ist die berühmte Debrecziner Wurst. Das Rezept ist Jahrhunderte alt und kombiniert Rind- und Schweinefleisch mit Schweinespeck und geheimen Gewürzen. Das Gemisch wird schließlich in Darm gefüllt und geräuchert. Die echte, ursprüngliche Debrecziner Wurst wurde zu Hause zubereitet, deshalb war das Mischverhältnis der Fleischsorten und Gewürze immer etwas unterschiedlich. Somit wurde auch der Geschmack von den variierenden Würzmischungen beeinflusst.

Die Idee und Mission des Debrecziner Gourmet Festivals ist es, das Prestige der Debrecziner Wurst, die vor kurzem zum Hungarikum gekürt wurde, zu bewahren.

Das Debrecziner Gourmet Festival wird in Ost-Ungarn, in Debrecen, im ersten Naturschutzgebiet des Landes, im Nagyerdő (Großer Wald) veranstaltet.

Sein Ziel ist es, dass das Publikum, das empfänglich für Qualitätsgastronomie ist, dieses besondere Produkt kennen und lieben lernt. Alle Aussteller bereiten Gerichte zu, die die Debrecziner Wurst als Zutat haben. Zu diesem Anlass versammelt sich der Kern der ungarischen Gastro-Landschaft.

Die bekanntesten ungarischen Chefs und Restaurants zeigen sich an diesem zweitägigen Festival. Unter ihnen ist Ákos Sárközi, der Chef des ungarischen Michelin Sterne Lokals Borkonyha. Die Gastgeberin der Veranstaltung ist eine der Moderatorinnen der Bocuse d’Or Europe, Zsófia Mautner. Österreich wird vom berühmten Bitzinger Würstelstand – einem der Lieblinge der Wiener Würstelfans – vertreten, der sowohl in der Wiener Innenstadt, als auch im Prater seit Jahren das Publikum erfreut.

www.debreczinergourmet.hu/en

Deutschlands bestes Bratwurst-Rezept gesucht

Noch bis zum 1. April 2016 ist das deutsche Traditionsunternehmen SEVERIN auf der Suche nach Deutschlands bestem Wurstrezept. Egal, ob es sich um ein Gericht mit Bratwurst, eine selbstgemachte Soße oder sogar um eine eigene Bratwurst-Rezeptur handelt – Wurstfans können mit ihrer eigenen Kreation an dem Wettbewerb teilnehmen.

Die Wurst ist ein deutsches Kulturgut und gehört hierzulande zu den beliebtesten Grillspezialitäten. Grund genug für SEVERIN, sich auf die Suche nach Deutschlands bestem Bratwurst-Rezept zu machen. Nicht nur eigene Wurst-Rezepturen werden gesucht, sondern auch kreative Gerichte mit Bratwurst oder selbstgemachte Soßen sind möglich. Um die Zubereitung der beliebten Wurst zu perfektionieren, hat die Traditionsmarke für Küchengeräte vor kurzem den Wurster auf den Markt gebracht, eine elektrische Grillstation speziell für Würste. Damit werden zwei Bratwürste in nur fünf Minuten fettfrei und auf den Punkt genau zubereitet.

Unter allen Teilnehmern werden ein original Wurster und jeweils zwei Tischgrills von SEVERIN verlost. Einsendungen der Kreationen für Deutschlands bestes Bratwurst-Rezept sind noch bis zum 1. April 2016 möglich.

Mehr Infos zum Wettbewerb: http://www.severin.de/wursteraktion

Bratwurst-Wettbewerb

Das deutsche Traditionsunternehmen SEVERIN ist auf der Suche nach Deutschlands bestem Wurstrezept. Egal, ob es sich um ein Gericht mit Bratwurst, eine selbstgemachte Soße oder sogar um eine eigene Bratwurst-Rezeptur handelt – Wurstfans können mit ihrer eigenen Kreation an dem Wettbewerb teilnehmen. Da neben der Rezeptur auch die richtige Zubereitung für den perfekten Bratwurstgenuss eine große Rolle spielt, können die Teilnehmer u.a. einen original Wurster gewinnen. Der spezielle Wurst-Grill bereitet in nur fünf Minuten zwei Bratwürste rundum gleichmäßig gebräunt und knusprig zu. Die Grill-Innovation „Made in Germany“ ist zum Preis von 399,95 EUR (UVP) im Handel erhältlich.

Currywurst mit Kartoffelsalat

Die Wurst ist ein deutsches Kulturgut und gehört hierzulande zu den beliebtesten Grillspezialitäten. Grund genug für SEVERIN, sich auf die Suche nach Deutschlands bestem Bratwurst-Rezept zu machen. Nicht nur eigene Wurst-Rezepturen werden gesucht, sondern auch kreative Gerichte mit Bratwurst oder selbstgemachte Soßen sind möglich. Um die Zubereitung der beliebten Wurst zu perfektionieren, hat die Traditionsmarke für Küchengeräte vor kurzem den Wurster auf den Markt gebracht, eine elektrische Grillstation speziell für Würste. Damit werden zwei Bratwürste in nur fünf Minuten fettfrei und auf den Punkt genau zubereitet.

Unter allen Teilnehmern werden ein original Wurster und zwei Tischgrills von SEVERIN verlost. Einsendungen der Kreationen für Deutschlands bestes Bratwurst-Rezept sind bis zum 1. April 2016 möglich.

http://www.severin.de/wursteraktion

DIE FASTFOOD-REVOLUTION – SO ISST DEUTSCHLAND

McDonald’s, Burger King und Co.: Die Riesen der Fastfood-Branche stehen unter enormem Druck. Denn während sie vor einigen Jahren noch überaus beliebt waren, machen ihnen andere Unternehmen in Sachen Kundenbindung nun Konkurrenz – mit schnellem und gesundem Essen. Denn das ist heute immer stärker gefragt! Die große Samstags-Dokumentation „Die Fastfood-Revolution – So isst Deutschland“ beleuchtet, wie sich das Essverhalten der Deutschen über die Zeit entwickelt hat, zeigt die Gründe dafür auf und gibt einen umfassenden Überblick über neue Food-Trends und Gastro-Konzepte. Was genau essen die Deutschen heute und wie versuchen die Fastfood-Anbieter sich auf den sinkenden Fleischkonsum und das wachsende Bedürfnis nach bewusster Ernährung einzustellen? Experten wie die Starköche Tim Raue und Nelson Müller, Verbraucherexpertin Yvonne Willicks, Carsten Otte, Autor des Buches „Der gastrosexuelle Mann“ sowie Gesundheitsberaterin und Moderatorin Ruth Moschner und der ehemalige Gewichtheber Matthias Steiner kommentieren die Fastfood-Revolution und deren Auswirkungen und geben ganz persönliche Einblicke in ihr eigenes Essverhalten.
Am 15. April 1955 eröffnete das erste McDonald’s-Franchise-Restaurant. Über 60 Jahre später ist das Unternehmen die erfolgreichste Fastfood-Kette der Welt. 2012 steuerten nach Angaben des Unternehmens allein in Deutschland täglich etwa 2,7 Millionen Besucher die Burger-Restaurants an. Doch nun kommen neuartige Konzepte ins Spiel; immer mehr Restaurants und Bistros setzen auf gesunde Schnellkost und bewirken einen Umschwung im Markt.

Die vierstündige Dokumentation nimmt den heutigen Ernährungs-Wandel genau unter die Lupe. Wer produziert und profitiert mittlerweile in der Branche? Die Firma Rügenwalder hat zum Beispiel den vegetarischen Trend erkannt und stellt jetzt auch vegetarische Wurst her. Geht das Konzept auf? Der Döner gehört immer noch zu den beliebtesten Fastfood-Produkten. Ein erfolgreicher Dönerfleisch-Produzent erklärt, wie der perfekte Döner gemacht wird und warum er so beliebt ist. Außerdem zeigt die Dokumentation eine Vapiano-Eröffnung in Mönchengladbach und lässt den Gründer der Salat-Manufaktur „dean&david“ über seine gesunde Food-Vision zu Wort kommen. Der Klassiker unter den Fastfood-Gastronomen ist natürlich auch mit von der Partie: VOX ist dabei, als McDonald’s seinen neuen Flagshipstore am Frankfurter Flughafen eröffnet und erhält spannende Einblicke, wie der Konzern dem Kundenschwund in Deutschland entgegenwirken will.

Außerdem zeigt die Dokumentation, wie selbst die heimische Küche zum gesunden Fastfood-Tempel mutiert. Denn laut einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK von 2015 in 22 Ländern verbringen die Deutschen nur noch knapp fünfeinhalb Stunden pro Woche mit Kochen. Der Durchschnittswert aller untersuchten Länder lag bei sechseinhalb Stunden. Der Dreh auf einer Thermomix-Party bestätigt den Drang der Deutschen zur Eile: Mit dem sündhaft teuren Küchengerät werden komplette frische Mahlzeiten innerhalb weniger Minuten auf den Tisch gezaubert.

Die Diskussion über die richtige Ernährung sorgt heute schnell für Gesprächsstoff, denn nie zuvor gab es so viele Ernährungsvarianten! In Leipzig schickt VOX deswegen zwei Veganerinnen mit ihren „fleisch(fr)essenden“ Freunden auf Shoppingtour in den Supermarkt, begleitet sie beim anschließenden Kochen und schaut, wie beide Spezies ihren Lebensstil gestalten. Noch extremer wird es, als die Freunde gemeinsam eine Paleofood-Messe und ein Paleo-Restaurant besuchen. Diese Ernährung geht zurück auf die Lebensmittel, die unseren Urahnen als Jägern und Sammlern zur Verfügung standen. Im Kontrast dazu nimmt in der Dokumentation eine Familie Convenience-Food, sprich Fertigprodukte, unter die Lupe. Drei Generationen testen verschiedene Produkte auf Preis, Konsistenz und Geschmack. Wie werden ihre Ergebnisse ausfallen – pro oder contra?

Kardamom

Was wären Pfeffernüsse und Spekulatius ohne Kardamom? Das edle Gewürz verfeinert auch Kuchen, Brot, Tarte, Obstsalat, Früchtekompott und Milchdesserts. In Skandinavien werden die getrockneten Samen für Feingebäck, Pasteten und Wurst verwendet. Kardamom gibt Reisgerichten mit Lamm und Geflügel, Suppen, Soßen, Chutneys sowie Gemüsepfannen eine orientalische Note. In arabischen Ländern werden Kaffee und Tee mit einer Messerspitze des Gewürzes aromatisiert. Kardamom ist ein Bestandteil vieler bekannter Gewürzmischungen wie Currypulver und „Garam Masala“ zur Zubereitung von indischen Currys.

Kardamom ist eine mehrjährige Staude mit dicken Wurzelstöcken und zugespitzten Blättern. Die Pflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse und ist in Südindien und Sri Lanka beheimatet. Die erste Ernte erfolgt im dritten Jahr, wobei nicht die Wurzel, sondern die Frucht genutzt wird. In den dreikantigen Kapseln, die wie an Schnüren über den Boden wachsen, befinden sich die braunschwarzen klebrigen Samen. Sie werden kurz vor der Reife per Hand gepflückt und entfalten erst beim Trocknen ihr Aroma. Die Samen enthalten ätherische Öle, die appetitanregend und verdauungsfördernd wirken. Sie sollen auch bei Blähungen und Magenschmerzen helfen.

Kardamom ist auch heute noch eines der teuersten Gewürze der Welt. In deutschen Supermärkten findet man eher den grünen Kardamom – als ganze Kapseln oder gemahlenes Pulver. Er hat einen leicht blumigen Geschmack mit einer süßlichen Schärfe, die an Eukalyptus erinnert. Die schwarze Variante kennzeichnet ein erdiges Aroma mit Räuchernote, die sich eher für Pikantes eignet.
Die beste Wahl sind ganze Kapseln, da sie das Aroma der darin liegenden schwarzen Samen bewahren. Erst kurz vor dem Verzehr werden die Samen aus der Kapsel gelöst und zermahlen. Man kann sie aber auch mit dem Mörser leicht öffnen, im Ganzen mitkochen und anschließend wieder entfernen. Beim Einkauf sollte man auf unversehrte Kapseln mit limettengrüner Färbung achten. Wenn man sie trocken, kühl und lichtgeschützt lagert, sind sie rund ein Jahr haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Die Hausschlachtung

Wurst, Schinken, Braten, Sülze selbst gemacht



Selbst gemacht schmeckt besser! Ob Schinken, Sülze, Blutwurst oder Schmalz – Outdoorprofi Carsten Bothe vermittelt alles Wissenswerte rund ums Schweinefleisch und führt fachkundig mit vielen Tips durch Abläufe und Variationen der Fleischverarbeitung. Die Ausstattung der Wurstküche, die Beschaffung des Fleisches, Entsorgung der Reste oder die Kalkulation – nichts wird ausgelassen. Mit diesem Buch ist es jedem talentierten Hobbykoch möglich, aus einer Schweinehälfte Wurst, Schinken oder Braten zu fertigen. 

Hausschlachten ist heutzutage nicht unbedingt das Füttern und anschließende Schlachten eines Schweins. Ein uriges Hausschlachtefest können Sie auch mit weniger Aufwand und einer Schweinehälfte aus dem Großmarkt zelebrieren. In einer ganz normalen Haushaltsküche. 

Klappentext:
Schinken oder Sülze, Mettwurst oder Speck, Leberwurst oder frische Bratwurst – selbstgemacht schmeckt es einfach besser! 


Carsten Bothe vermittelt von der Beurteilung der Fleischqualität über das richtige Zerlegen bis zur Handhabung der Geräte alles Wissenswerte rund um das Hausschlachten und leitet mit zahlreichen fachkundigen Kniffen und Hintergrundinformationen beim Wursten, Pökeln oder Einkochen an.
Ob Sie nur einige Pfund Bratwurst machen, einen Schinken räuchern oder sich an das Verwursten eines fünf-Zentner-Schweins wagen möchten, hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen – und noch mehr. 



Carsten Bothe: Die Hausschlachtung

Wurst, Schinken, Braten, Sülze selbst gemacht
Heel-Verlag, 208 Seiten, zahlreiche farbige Illustrationen,
Hardcover, 225 x 183 mm, ISBN 978-3-86852-685-1

Preis: 19,99 €

Diethard Urbansky

Huchen, Hanfsaat, Aalfett, Röstzwiebel

Inspirierendes Debut von Gastkoch Diethard Urbansky im Park Hotel Ahrensburg zum 28. Schleswig-Holstein Gourmet Festival. Bei Diethard Urbansky braucht es keine Edelprodukte wie Kaviar, Trüffel oder Steinbutt – der 2-Sterne-Maître adelt auch scheinbar einfache Viktualien bester Güte zu einem vollendeten Genusserlebnis. So erlebten die insgesamt 152 Gäste an zwei Abenden in Ahrensburg ein ideenreiches und perfekt zubereitetes 5-Gänge-Menü aus:
Beef Tatar, Soja, Felchenkaviar * Octopus, Langostino, Tossaka Alge, Tapioka
*Huchen, Hanfsaat, Aalfett, Röstzwiebel * Seeteufel, mallorquinische Wurst, Artischocke, Amalfi Zitrone * Bresse Taube, Trüffel, Topinambur, Birne * Cassisfeige, Mohnöl, Joghurt.

Lokalmatador Dominik Köndgen und sein Team hatten sich gut auf den ‚Koch des Jahres‘ im Gusto 2014 und im ‚Großen Hotel und Restaurant Guide 2015‘ vorbereitet. „Wir sind im Park Hotel Ahrensburg ein junges, aufgeschlossenes Team und haben uns vorab Artikel über unseren Gastkoch aus dem Internet geholt. Für das von Herrn Urbansky favorisierte Niedergarverfahren mussten wir noch einige spezielle Küchengeräte anmieten. Unsere Zusammenarbeit lief sehr harmonisch“, erzählt Köndgen, der von der Vielfalt der Komponenten – allein 15 für das Dessert – begeistert war.

‚Die Form folgt der Funktion‘ lautet der Leitsatz des Küchenchefs vom Dallmayr Restaurant. Folglich hat die Zubereitung einer Speise der Natur ihrer Zutaten zu gehorchen. Der Küchenstil von Urbansky ist klassisch modern, feinsinnig arrangiert aber nie mit überflüssiger Dekoration ausgestattet. Jedes Detail auf dem Teller dient der vollendeten Komposition wie z.B. beim ‚Seeteufel, mallorquinische Wurst, Artischocke, Amalfi Zitrone‘. Wer eine profane Wurst erwartete wurde mit einer filigran abgeschmeckten Sauce überrascht, die dem Gericht den würzigen Pfiff gab. Genial war aus Gästemund zu hören!

Weitere Termine des 28. SHGF unter www.gourmetfestival.de.