Start der französischen Apfelernte bereits Ende Juli

Apfelernte bis zu drei Wochen früher

Laut dem französischen Fachverband für Äpfel und Birnen Association Nationale Pommes Poires (ANPP) erfolgt die Apfelernte 2011 außergewöhnlich früh. In einigen Regionen wird drei Wochen früher als sonst mit der Ernte begonnen. In ganz Frankreich werden die Erntedaten je nach Anbaugebiet sieben bis zwanzig Tage vorverlegt. Zuerst wird Ende Juli in den Obstanbaugebieten im Südosten Frankreichs mit der Ernte begonnen. Anfang August werden die Betriebe in Sud-Ouest sowie im Val de Loire zwei Wochen früher als sonst folgen und anschließend die nordfranzösischen Betriebe um drei Wochen verfrüht. Der Fachverband ANPP stellt fest, dass insbesondere der Westen und der Norden des Landes von dieser außergewöhnlich frühen Ernte betroffen sind, die durch die Witterungsbedingungen der vergangenen Monate bedingt ist.

Das Frühlingsklima, das schon im Februar so plötzlich einsetzte, begünstigte die frühzeitige Blüte der Apfelbäume ab März. Die Trockenheit hatte keine direkten Auswirkungen auf die Entwicklung der Früchte, da die meisten Obstplantagen bewässert werden. Mit dem in den französischen Obstplantagen weit verbreiteten Tropfbewässerungssystem können die Bäume genau nach Bedarf gewässert werden, ohne dass dabei Wasser verschwendet wird.

Die frühe Ernte dürfte keine Folgen für die Erntemengen dieses Jahres haben. Angesichts der Blüte werden diese normal ausfallen. Die nächsten acht Wochen werden für das Wachstum der Früchte entscheidend sein. Qualitativ wird es sich bei der Ernte 2011 um einen guten Jahrgang handeln, sofern nicht noch ungünstige klimatische Bedingungen eintreten.

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