Morgenpost Menü mit Zacherl & Ko im Juli

Wenn Marcel Woest über seine Gerichte spricht, dann tut er vor allem eines: untertreiben. Denn was der Küchenchef des „Schmidt Z & KO.“ in der Friedenauer Rheinstraße seinen Gästen beim Morgenpost-Menü im Juli serviert, aber nur knapp umreißt, das ist ausgefeilte Kulinarik. Für den heißen Monat Juli hat er sich wunderbare, größtenteils kühle und leichte Sommergerichte ausgedacht, die es in dem modern-eleganten Weinladen von Anja und Carsten Schmidt gibt. Sie sind ein Teil der Namensgeber, hinter dem Z verbirgt sich Ralf Zacherl, das Ko. steht für Mario Kotaska, beide bekannt aus dem TV.

Ralf Zacherl Captain Cook

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Edmund Dornhöfer

Mit Beginn des Hochsommers werden Töpfe und Pfannen in der Küche des Gourmetrestaurants Ars Vivendi im Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte endlich wieder heiß, wenn es heißt „Wittgenstein meets India“. Inhaber Edmund Dornhöfer hat lange an einem neuen Konzept für sein gastronomisches Aushängeschild gefeilt … und die Wartezeit hat sich gelohnt.

Das neue Konzept konzentriert sich auf die Ursprünglichkeit der Natur (Regionalität, Hochwertigkeit der Zutaten, Auswahl der Speisen) und sieht vor, dass jeden Monat ein anderer Spitzenkoch aus der weiten Welt seine Kreationen im Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte präsentiert. „Wir möchten unseren Gäste jeden Monat etwas Neues, Besonderes bieten“, sagt Edmund Dornhöfer. „Unsere Besucher sollen immer wieder mit einem anderen Geschmack konfrontiert werden. Ende Juli 2016 heißt es deshalb „Indian Summer im Wittgensteiner Sommer“ im neuen Ars Vivendi.“

Den Anfang des „Gastköche Festivals 2016“ macht vom 28. bis 30. Juli 2016 der mehrfach ausgezeichnete Preetam Singh Sodi (u.a. Rising Chef of the year 2015 und Asian Cuisine-Chef of the year 2016), der zehn Jahre Erfahrung aus der asiatischen Gourmetküche ins Wittgensteiner Land mitbringt. Unter anderem hat Preetam Singh Sodi in den Fünf-Sterne-Häusern „Shangri-La“ in Mumbai, „Jamavar“ im Leela Palace in Chennai und im „Esphahan“ im Oberoi Amarvilas in Agra Kritiker und Genießer mit seinen Kreationen begeistert. In seinem Fünf-Gänge-Menü, das speziell für den Jagdhof Glashütte zusammengestellt wurde, dürfen Gourmets und Genießer ausschließlich authentische Gewürze und Zubereitungen aus Indien erwarten. „Eingedeutscht“, wie es sonst bei vielen indischen Restaurants die Regel ist, werden die Speisen nicht. Diese Philosophie wird auch bei den anderen Sterneköchen gelten, die für die weiteren Monate in 2016 eingeplant sind: ein Sushi-Meister aus Japan sowie Sterneköche aus Österreich und Frankreich.

Den Kochnachwuchs fördern
Aus den Augen verlieren wird Edmund Dornhöfer aber trotz des Festivals nicht sein Engagement für den Kochnachwuchs. Seit 15 Jahren ist das Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte für seine hervorragende Ausbildung und als „Kaderschmiede für Sterneköche“ bekannt. Insgesamt neun Köche haben im Wittgensteiner Land „Jagdhofblut geleckt” und ihren ersten Stern kochen können, hier hat Ihre Karriere begonnen und nun sind sie in den Top-Gourmetadressen in aller Welt angestellt, darauf ist Edmund Dornhöfer sehr stolz.

Pfui! Kindereis

In der aktuellen Juli-Ausgabe wollte das ÖKO-TEST Magazin wissen, welche Qualität Speiseeis besitzt, das die Zielgruppe Kinder knallbunt bewirbt. Das Ergebnis: Bei sieben der getesteten 16 Eissorten muss die Verbraucherzeitschrift abwinken. Denn die Produkte enthalten Aromen unklarer Herkunft, zu viel vom Dickmacher Zucker, teils krebserregende Fettschadstoffe und oft jede Menge Hilfsstoffe statt hochwertiger Zutaten. Immerhin: Ein Produkt ist empfehlenswert.

Eis ist im Sommer für viele Kinder eine Grundmahlzeit. Doch allzu häufig sollten Kids die gekühlten Leckereien nicht genießen. Denn zu viel Süßes macht dick und schädigt die Zähne. Maximal 15 Gramm Zucker pro Tag sollte ein dreijähriges Kind laut Weltgesundheitsorganisation WHO essen, was rund fünf Würfelzuckern entspricht. In vielen untersuchten Eissorten steckt jedoch weitaus mehr drin, in einer Marke sogar umgerechnet sieben Würfelzucker. Nur ein Eis überzeugte die Tester mit einem Zuckergehalt von weniger als zwei Würfelzuckern.

In zwei Eissorten wies das Labor äußerst bedenkliche Fettschadstoffe der Gruppe 3-MCPD- und Glycidylester nach – einmal sogar in einer Menge, die über der tolierbaren Tagesdosis liegt. Diese gelten als erbugtverändernd und krebserregend und schädigen vermutlich die Nieren.

ÖKO-TEST kritisiert außerdem, dass viele Hersteller statt hochwertiger Zutaten billige Hilfsstoffe wie Emulgatoren, Farbstoffe und Aromen verwenden. Das drückt den Preis, aber auch die Qualität. In einem Zitronenfruchteis von Rewe beispielsweise stecken maximal 2,9 Prozent Frucht. Dabei müssen laut Speiseeisleitsätze mindestens zehn Prozent enthalten sein. Ärgerlich ist zudem, dass im Dunklen bleibt, aus welchen Rohstoffen die Aromen stammen – die Hersteller schwiegen dazu auf Nachfrage von ÖKO-TEST.

ÖKO-TEST empfiehlt Eltern, die hochwertiges Eis kaufen möchten, im Kleingedruckten auf rechtliche Qualitätsbegriffe wie Milcheis, Eiscreme oder Sahneeis zu achten.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Sebastian Josef Hechenberger

Sebastian Josef Hechenberger wird Küchenchef im neuen Premium Hotel & Health Resort Klosterhof in Bayerisch Gmain

Begeisterung kochen: Mit Sebastian Josef Hechenberger steht ein junger Kreativer an der Spitze der Küchenbrigade, der Alpinen Genuss neu definiert und gekonnt in Szene setzt. Nach seiner Ausbildung im Zwei-Sterne-Restaurant Schindelhaus in Söll begleitete er verschiedene Positionen in Restaurants und Hotels in Österreich und war zuletzt Küchenchef im mallorquinischen Restaurant Sa Botiga in Palma de Mallorca. Ab der Eröffnung des Vier-Sterne-Superior Premium Hotel & Health Resort Klosterhof am 2. Juli 2016 verantwortet der gebürtige Österreicher das gastronomische Konzept des Hauses mit fünf verschiedenen Genussräumen.

„Wie auch wir lebt Sebastian Josef Hechenberger mit Leidenschaft für die Gastronomie und teilt unsere Begeisterung. Daher ist er genau der Richtige, um mit uns ein neues Kapitel des Klosterhofs aufzuschlagen. Wir freuen uns, gemeinsam mit ihm unser kulinarisches Konzept des ‚Neuen Alpinen Genusses‘ umzusetzen“, erklärt Dr. Andreas Färber, Eigentümer und Betreiber des Klosterhofs.

„Mit dem Neuen Alpinen Genuss haben wir uns fest vorgenommen, einen neuen Standard zu definieren, damit wir uns stets selbst anspornen das Beste zu wollen“, so Sebastian Josef Hechenberger, „Frischeste Produkte, eine ausgereifte Kochkunst, eine stete Weiterentwicklung und ein hoher Anspruch an Kreativität und zugleich Authentizität. Der Rahmen für diesen Neuen Alpinen Genuss wird vielfältig und doch immer einzigartig sein.“

Der Neue Alpine Genuss setzt Geschmackserlebnisse in fünf Variationen: Das GenussArt bietet in einem gediegenen, aussichtsreichen Ambiente wechselnde Sechs-Gang-Menüs mit zahlreichen Wahlmöglichkeiten auf höchstem Niveau. Die traditionellen Zeno- und Hallgrafenstuben bleiben als à la carte Restaurant Klosterhofstuben mit der dazugehörigen Klosterterrasse das, was sie schon vor dem Umbau waren: Der schönste Platz für den Genuss einer herausragenden Küche im Reichenhaller Tal. Im Klostergarten und mittags in der neuen Itha-Stube überraschen einfache und doch zugleich hochwertige Klassiker die Gäste. Das Weinarchivarium dient nicht nur als gut sortierter Weinkeller mit angeschlossener Schatzkammer, sondern auch als Degustationsraum für Feinschmecker. Den Abschluss bildet die Bar BarBarossa, ein neuer kommunikativer Treffpunkt: Weitgereiste, Einheimische, Freunde und Künstler treffen sich hier zum Diskutieren und Genießen.

Der neue Klosterhof eröffnete am 2. Juli 2016 nach umfangreichen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen als Vier-Sterne-Superior Premium Hotel & Health Resort. Der Fokus des inhabergeführten Hauses liegt auf drei-Säulen: Premium, Kunst und Gesundheit und dem Motto „Begeisterung Leben“. Herzstück des Hauses ist dabei das 500 Jahre alte Gebäude der Klosterschänke, deren Steine, Gewölbe und Geschichte integriert wurden. Für die Gäste stehen 65 großzügige Panoramazimmer, Spa-Lofts und Suiten sowie fünf individuelle Restaurantkonzepte zur Verfügung. Das 1.500 Quadratmeter große Artemacur SPA bietet Platz und Raum für Rituale und Entspannung. Begleitend dazu eröffnet im Oktober 2016 das Gesundheitszentrum Dr. Färber in einem Teil des historischen Klosterhofgebäudes. Weitere Informationen unter www.klosterhof.de.

Eckart Witzigmann

Er ist Koch des Jahrhunderts, der erste Drei-Sterne-Koch Deutschlands, Professeur de la Cuisine und Patron
des Restaurant Ikarus. Und im Juli wird er 75. Zu Ehren von Eckart Witzigmann feiert das Restaurant Ikarus
im Hangar-7 ein einmonatiges kulinarisches Geburtstagsfest, zu dem sich einzigartige Gäste als Gratulanten
einstellen.

Es fehlen einem die Superlative, um Eckart Witzigmanns Bedeutung für die deutschsprachige Hochküche zu
beschreiben. Das Wort „Doyen“ trifft es wohl am Besten, denn klar ist: Keiner hat die Kochszene in Deutschland
und Österreich so geprägt wie der Mann aus dem Salzburger Kurort Bad Gastein, der auszog, um die Welt zu
begeistern.

13 Jahre lang sammelte er im Ausland Erfahrungen in erstklassigen Restaurants. Besonders inspiriert wurde er
dabei von Paul Bocuse in Lyon und den Brüdern Haeberlin im Elsass. Ab 1971 prägte Witzigmann im legendären
Münchener Tantris eine Epoche. 1973 wurde das Restaurant mit dem ersten und 1974 mit dem zweiten Michelin-
Stern ausgezeichnet. 1978 folgte dann das Aubergine, Witzigmanns erstes eigenes Restaurant. Ein Jahr nach der
Eröffnung erhielt Eckart Witzigmann drei Michelin-Sterne – als erster deutschsprachiger Koch überhaupt und
als zweiter Koch außerhalb Frankreichs.

Doch es sind nicht nur die Auszeichnungen, die Eckart Witzigmann so einzigartig machen. Wer seinen
Sonderstatus verstehen will, muss nur einen Blick auf die Liste jener Köche werfen, die bei Witzigmann gelernt
haben. Es ist eine Liste, die von Sternen nur so glänzt: angeführt von Harald Wohlfahrt, Claus-Peter Lumpp und
Christian Jürgens, über die nicht weniger bedeutenden Sterneköche Bobby Bräuer, Hans Haas oder Karl Heinz
Hauser bis hin zu TV-Berühmtheiten wie Johann Lafer oder Alfons Schuhbeck.

Meilensteine in einem Leben, die wohl für immer unerreicht bleiben und die 1994 in logischer Folge zu der von
Gault Millau vergebenen Auszeichnung als Koch des Jahrhunderts führten.
Eckart Witzigmann wurde damit endgültig zu einer lebenden Legende der Kochszene. Wer in den darauffolgenden
Jahren in den Genuss seiner Kochkunst kommen wollte, musste ein gekröntes Haupt sein oder zur richtigen
Zeit am richtigen Ort – oder eben beides. So kochte er für gekrönte Häupter wie Queen Elizabeth II., König
Harald von Norwegen, König Carl-Gustav und Königin Silvia von Schweden oder den Maharadscha von Jaipur.
„Normalsterbliche“ erlebten ihn von 2006 bis 2008 auf seiner Tour durch europäische Städte mit den gefeierten
Kulinarik-Show-Projekten Witzigmann Palazzo und Witzigmann & Roncalli Bajazzo.
Im Jahr 2003 sorgte Witzigmann dann mit einer neuen Aufgabe für Aufsehen: als Patron des Restaurant Ikarus
ist er seither der Schirmherr des Gastkochkonzepts: ein weltweit einzigartiges kulinarisches Konzept, das
Monat für Monat die besten Spitzenköche der Welt nach Salzburg bringt. Witzigmann fungiert dabei als Berater
und Mentor, stimmt sich mit Executive Chef Martin Klein bei der Auswahl der Gastköche ab und steht dem fast
50-köpfigen Ikarus Team stets mit Rat und Tat zur Seite.
Wo also wäre ein besserer Boden, diesen Mann zu ehren, als im Hangar-7? Zum 75. Geburtstag von Eckart
Witzigmann rollt das Restaurant Ikarus den Roten Teppich aus und lädt zu einer Feier, die wie der Jubilar
selbst das Zeug zur Legende hat. Denn als Gratulanten stellen sich einige von Witzigmanns besten Freunden,
wichtigsten Wegbegleitern und bedeutendsten Schülern aus den vergangenen Jahrzehnten ein – und kochen als
Geschenk ein Menü, das einen Monat lang jeder Gast im Restaurant Ikarus genießen kann.

Im Juli 2016 wird daher ausnahmsweise einmal kein internationaler Spitzenkoch im Hangar-7 gastieren. Es
werden gleich mehrere sein. Wer diese sind, wird aber noch nicht verraten – kleine Überraschungen machen
schließlich eine gute Party erst richtig spannend. Eines aber steht jetzt schon fest: Diese Jubiläumsfeier sollte
man unter keinen Umständen verpassen.

Ernährung

11. – 15. Juli: Themenwoche Ökologische Züchtung
Wenn die Werte am Tellerrand enden

Fünf Großkonzerne beherrschen 95% des europäischen Saatgutmarktes für Gemüse. Allein in Deutschland werden jährlich 50 Millionen Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet. Was sich wie ein apokalyptisches Zukunftsszenario liest, ist traurige Realität.
Hoffnung machen da die vielen Initiativen aus dem Bereich der Ökologischen Züchtung. Sie stellen sich gegen die vermeintlich unbesiegbaren Agrarriesen, gegen Patenrechte auf Leben und gegen die Grüne Gentechnik. Ihr Ziel ist die Bewahrung der Würde von Pflanze und Tier und ihre Bemühungen in diese Richtung sind der Schlüssel dazu. Bereits seit vielen Jahren werden alte und neue Sorten sowie Rassen aufgespürt, kombiniert, ausgewählt und weiterentwickelt – natürlich nach den Maßgaben des Ökologischen Züchtungsgedankens.
Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. wird in der Woche vom 11. bis zum 15. Juli die elementare Arbeit der Züchterinnen und Züchter vorstellen. Auf Facebook und Twitter (Hashtag #ökovielfalt) erhalten die vielen Protagonisten der Ökologischen Pflanzen- und Tierzüchtung eine Bühne.

Einen ersten Einblick in den Bereich der Ökologische Züchtung von Tieren und Pflanzen bietet der aktuelle BNN-Themendienst „Monopoly – die Saatgut-Edition“.

www.n-bnn.de

Street Food am Potsdamer Platz

„The Trucks“

Seit heute, 08. Juli, an bereichern „The Trucks“ ­ drei Food Trucks mit wechselnden Anbietern der Markthalle Neun – das gastronomische Angebot am Potsdamer Platz. Die Trucks stehen künftig von montags bis freitags jeweils von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr in der Varian­Fry­Straße zur Verfügung. Der Einzug des innovativen Konzeptes der Markthalle Neun erweitert das Angebot an gesundem und leckerem Essen vor Ort und ist zugleich ein wichtiges Zeichen für eine nachhaltig veränderte Esskultur im Arbeitsalltag.

Anwohner, Mitarbeiter in den umliegenden Gebäuden und Gäste des Potsdamer Platzes werden über den Sommer dauerhaft in einem neuen Markthalle Neun­Konzept mit feinstem Street Food versorgt. In den USA sind Food Trucks inzwischen fester Bestandteil der Esskultur. Mit ihrer Vielfalt an spannenden Street Food Spezialitäten bietet die lebendige Food Truck­Szene jedem hungrigen „Mittagspausler“ die individuell richtige A nlaufstelle. Da es in Deutschland ohne Sondergenehmigung nicht erlaubt ist, sich an den Straßenrand zu stellen und Essen im öffentlichen Raum zu verkaufen, sind die begehrten Food Trucks hierzulande auf starke Partner und die Nutzung privater Grundstücke angewiesen.

Noch sind Anzugträger, die statt Massenware in Kantinen und Ketten abwechslungsreiche, frische und internationale Spezialitäten direkt auf der Hand genießen, eine Seltenheit. Der Asset Manager des Potsdamer Platz, Brookfield, zeigt sich hier zusammen mit der Markthalle Neun als Vorreiter für urbane Stadternährung indem sie zusammen Anwohnern, Mitarbeitern und Besuchern Raum für eine echte Begegnung mit authentischem Essen von leidenschaftlichen Produzenten anbieten.

Bei „The Trucks“ der Markthalle Neun werden wichtige Kriterien, wie die Regionalität der Zulieferer durch Hoferzeuger und kleine Manufakturen aus Berlin und Umgebung, handwerkliche Qualität und

beste natürliche Zutaten sichergestellt. „The Trucks“ wird von wechselnden Anbietern bespielt. Neben einem Coffee Truck, der vom Markthalle Neun internen Café 9 betrieben wird, wird es einen vegetarischen und einen Wagen mit Fleisch geben, in dem sich Vertreter von qualitativ hochwertigem Street Food abwechseln. Mit dabei so beliebte Anbieter, wie Big Stuff Smoked BBQ, Bone.Berlin und Kumpel & Keule am Fleischtruck, sowie El Carrito, Tapiocaria, PIC NIC 34, Heisser Hobel und Nimms Mitchen am vegetarischen Truck. Bei Pulled Pork Sandwiches, dampfenden Käsespätzle oder einem Kaffee zwischendurch ist für jeden Appetit etwas dabei.

Wormser Nibelungen Festspiele

Ob als Auftakt für einen fulminanten Festspiel-Abend oder als kulinarisches Glanzlicht zum Ausklang eines ganz besonderen Sommertags – auch diesmal wieder verspricht das Nibelungen Dinner während der Wormser Nibelungen Festspiele ein echtes Highlight zu werden. Zehn Termine stehen in der Zeit vom 16. bis 30. Juli zur Auswahl. Angerichtet wird – wie bereits in den vergangenen Jahren – im Kreuzgang des historischen Andreasstifts von Gauls Catering aus Mainz. Das als Caterer des Jahres 2015 ausgezeichnete Team rund um Küchendirektor Klaus Heidel hat auch dieses Jahr wieder ein Viergang-Menü komponiert, das schon beim Lesen der Menüfolge die Geschmacksknospen in Aufruhr versetzt. Los geht’s jeweils um 17.30 Uhr mit einem Sektempfang und Fingerfood mit vielen Aha-Effekten. Doch das Beste kommt, wenn die Gäste an den festlich gedeckten Achter-Tischen Platz genommen haben.
 
Da tanzen feinste Süßwasserfischlein auf dem Vorspeisenteller, und Perlen aus Weinessig und Schalotten platzen am Gaumen. Entzücken wird sicher auch der sanft geschmorte Rinderrücken in einer leichten Szechuan-Pfeffer Essenz. Den süßen Abschluss bilden zartgrüne Pistazien-Club-Sandwiches in fruchtiger Begleitung. Da werden nicht nur Süßschnäbel schwach … Die vegetarische Menü-Variante klingt mindestens genauso verführerisch und zeugt von großer Kochkunst und der Lust an vielen kleinen überraschenden Momenten.
 
Gäste, die auch die Vorstellung, die um 20.30 Uhr beginnt, besuchen, werden in time mit einem Limousinen Shuttle zum Spielort chauffiert. Auch dieser Service ist im Menüpreis eingeschlossen. Das Viergang Menü inklusive Sektempfang und Fingerfood sowie aller korrespondierenden Getränke und Kaffeespezialitäten kostet EUR 95,- und ist unter Tel. 06131 90 688 100 oder per E-Mail an info@gauls-catering.de zu buchen. Hier gibt es auch weitere Informationen.

Termine für das Nibelungen Dinner:

·         Samstag, 16. Juli
·         Dienstag, 19. Juli – leider schon komplett ausgebucht
·         Mittwoch, 20. Juli
·         Donnerstag, 21. Juli
·         Freitag, 22. Juli
·         Samstag, 23. Juli
·         Dienstag, 26. Juli
·         Mittwoch, 27. Juli
·         Donnerstag, 28. Juli
·         Freitag, 29. Juli
·         Samstag, 30. Juli
Weitere Informationen unter:  www.gauls-catering.de

Kulinarischer Jakobsweg im Sommer 2016

Ab 10. Juli 2016 steht im Paznaun in Tirol wieder Hochgenuss im Hochgebirge auf dem Programm. Beim achten „Kulinarischen Jakobsweg“ sind erstmals fünf Sterneköche mit dabei. Deutschland vertritt der Chef-Gourmet Bobby Bräuer, die Schweiz Spitzenköchin Tanja Grandits.

Wer zwischen Juli und September im Paznaun seine Wanderschuhe schnürt, braucht sich um die Verpflegung keine Sorgen zu machen: Am 10. Juli 2016 fällt der Startschuss für den achten „Kulinarischen Jakobsweg“ – entspanntes Wandern und genussvolles Schlemmen auf fünf Genussrouten auf über 2.000 Metern Höhe. Die Schirmherrschaft obliegt dem „Koch des Jahrhunderts“ Eckart Witzigmann. Erstmals übernehmen gleich fünf international ausgezeichnete Spitzenköche die Patenschaft für je eine Alpenvereinshütte und kreieren für „ihre Hütte“ ein Gericht mit regionalen Spezialitäten aus dem Paznaun. Die Rezepte der Sterneköche bleiben bis Ende September 2016 auf den Sommerspeisekarten der teilnehmenden Hütten: Jamtalhütte, Friedrichshafener Hütte, Heidelberger Hütte, Niederelbehütte und Ascherhütte in Galtür, Ischgl, Kappl und See. Während der Münchner 2-Sterne-Koch Bobby Bräuer sein „EssZimmer“ in der BMW Welt gegen die Niederelbehütte tauscht, verleiht die Schweizer Spitzenköchin Tanja Grandits der Ascherhütte ihre persönliche Note. Mit ihr bekommt die Crème de la Crème der Köche beim Kulinarischen Jakobsweg zum ersten Mal auch weibliche Verstärkung. Zum Auftakt am 10. Juli 2016 wandern die fünf Spitzenköche gemeinsam mit Gästen auf die Hütten und kochen erstmals gemeinsam mit den Hüttenwirten ihre Rezepte.

Mit den Küchenchefs zu den Sternen wandern
Zur Eröffnung am 10. Juli 2016 begeben sich Spitzenköche und Wanderer gemeinsam auf den „Kulinarischen Jakobsweg“ und folgen den Genussrouten durchs Paznaun. Auf den Patenhütten angekommen, präsentieren die Küchenchefs mit den Wirten ihre eigens kreierten Speisen auf Basis regionaler Produkte. Alle fünf Gerichte können bei der Eröffnungsfeier am 10. Juli 2016 auf den einzelnen Hütten verkostet werden – zubereitet von den Profis selbst. Anschließend können Gäste den ganzen Sommer lang die Genussrouten abwandern und sich auf den fünf Hütten von den Kreationen der Spitzenköche kulinarisch verwöhnen lassen. Die Koordination der Sterneköche und deren Gerichte übernimmt Lokalmatador Martin Sieberer. Mit drei Hauben und 18 Punkten ist Sieberer selbst mehrfach ausgezeichneter Koch mit seiner Paznaunerstube im Hotel Trofana Royal und zählt zu den Besten in Tirol.

Niederelbe Hütte: Bobby Bräuer
„Koch des Jahres 2016“ – diese Auszeichnung erhielt Bobby Bräuer vom großen Bertelsmann Guide. Nach einem vierjährigen Aufenthalt in Österreich zog es den Münchner Koch zurück in seine Heimat. Seitdem begeistert er die Gäste im „EssZimmer“ in der BMW Welt mit seinen Kreationen. Seit 2012 hat sich Bobby Bräuer zwei Michelin Sterne und 18 Gault Millau Punkte erkocht.

Heidelberger Hütte: Viki Geunes
Erfolgreich ohne Ausbildung? – und wie! Im Selbststudium hat sich der Belgier Viki Geunes das Kochen beigebracht und zählt schon lange zu den weltbesten Gourmets. In seinem Restaurant „‘t Zilte“ in Antwerpen verleiht er seinen Kreationen mit innovativen Küchentechniken eine moderne, geschmacksintensive, aber auch spielerische Note. Für seine Kreativität, die besonderen Texturkontraste und seine sehr persönliche Küche erhielt Viki Geunes 2004 seinen ersten von zwei Michelin Sternen.

Friedrichshafener Hütte: Josef Steffner
„Glück beginnt in einer guten Küche und endet mit dem zufriedenen Lächeln der Gäste.“ Diesem Leitgedanken folgt der Österreicher Josef Steffner jeden Tag. In seinem Restaurant Mesnerhaus in Mauterndorf beglückt er seine Gäste mit einer Mischung aus traditionellen Speisen mit phantasievoller Würze und besonderen Zutaten. Mit drei Hauben und 17 Gault Millau Punkten schmückt sich der lebensfrohe Koch bereits. In seinen gefragten Workshops gibt er sein Wissen weiter. Die Zutaten für die kreativen Speisen gibt es im hauseigenen DelikatEssen-Laden auch für Hobbyköche.

Jamtalhütte: Stephen Crane
Innovation trifft Tradition: von der pulsierenden Metropole London zog es den Briten Stephen Crane zurück in seine Heimatstadt Sussex. Seit 2003 kocht er dort im „Ockenden Manor“. Bereits im ersten Jahr wurde er für sein geschickt gestaltetes Speiseangebot, das Innovation und Tradition verbindet, mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Wichtig ist dem Küchenchef, bei seinen Gerichten vor allem lokale Produkte zu verwenden. Mit seinem Wissen unterstützt der Brite in enger Zusammenarbeit örtliche Schulen, Universitäten und Wohlfahrtsverbände in Sussex.

Ascherhütte: Tanja Grandits
Auf der Ascherhütte kehrt zum „Kulinarischen Jakobsweg“ Frauenpower ein. Die gebürtige deutsche Köchin Tanja Grandits zog es nach Stationen in London und Südfrankreich in die Schweiz. Seit 2008 ist sie Chefin des legendären „Stucki“ in Basel. Mit ihrer unverwechselbaren kulinarischen Handschrift inszeniert sie gekonnt Farben und Gewürze. Mit zwei Michelin Sternen, 18 Gault Millau Punkten und der Auszeichnung „Koch des Jahres 2014“ ist sie im Kreis der Schweizer Spitzenköche angekommen und genießt international großes Renommee.

„Kulinarischer Jakobsweg” im Sommer 2016
Während des Paznauner Bergsommers von 10. Juli bis Ende September 2016 können Gäste die fünf Genusshütten individuell besuchen. Drei Übernachtungen in einer Kategorie nach Wahl sowie alle Leistungen der „Silvretta Card all inclusive“ gibt es bereits ab 75 Euro pro Person mit Frühstück. Online buchbar unter www.paznaun-ischgl.com.

Weitere Informationen zu den Köchen und Touren sowie einen kostenlosen Download der Gerichte unter www.kulinarischerjakobsweg.paznaun-ischgl.com