Chef Sign von KitchenAid

Der Premium-Hersteller KitchenAid revolutionierte dieses Jahr den Küchenmarkt mit einem international einzigartigen Großgerät. Das modulare Multifunktionssystem Chef Sign ermöglicht mit zwei Induktionszonen und fünf Funktionen nicht nur das Kochen, Braten und Dünsten, sondern auch das Frittieren und Dämpfen von Lebensmitteln. Burkhard Mölleken, Sales & Marketing Manager von KitchenAid MDA, beschreibt die Weltneuheit im Küchenhandel.
 
Chef Sign ist bisher einmalig auf dem Markt. Wie muss man sich das neue Küchengerät genau vorstellen?
 
„Chef Sign ist ein modulares Kochsystem, das sich ideal für vielseitiges Kochen in der heimischen Küche eignet. Es besteht aus zwei Induktionsfeldern, die etwa 25 Zentimeter tief in die Arbeitsplatte eingelassen sind. In dieser Absenkung befinden sich zwei Edelstahlbehälter. Ohne das umfangreiche Zubehör funktionieren die Edelstahlgefäße wie gewöhnliche Töpfe und Pfannen zum Braten, Kochen oder Warmhalten von Speisen. Bereits hier punktet das gesamte System durch Energieeffizienz, Leistungsstärke und eine optimale Wärmeverteilung. Darüber hinaus kann Chef Sign durch unterschiedliche Einsätze, die in der Standardausstattung mit einbegriffen sind, um zusätzliche Funktionen erweitert werden.“
 
Was macht Chef Sign so einzigartig?
 
„Das Besondere am neuen Chef Sign ist, dass es neben dem Kochen und Braten weitere Garmethoden wie das Dämpfen, Dünsten oder Frittieren in nur einem Gerät ermöglicht. Dabei ist das Multifunktionssystem trotzdem überraschend platzsparend. Bei Nichtbenutzung lässt sich das Zubehör einfach und schnell in den Vertiefungen verstauen, und mit der zugehörigen Abdeckung aus Edelstahl verwandelt sich die gesamte Oberfläche im Handumdrehen in eine weitere Arbeitsfläche. Ein solches System ist bisher einzigartig auf dem Markt und bietet Hobbyköchen viel Spielraum in der Küche.“
 
Welche Einsätze gibt es genau?
 
„Insgesamt gibt es zu den zwei Edelstahlbehältern drei verschiedene Einsätze, um das System beliebig um Funktionen zu erweitern. Für goldbraune, knusprige Kartoffel-Wedges füllt man eines der Gefäße mit Öl und setzt den Frittierkorb mit den Kartoffelspalten ein. Ebenso lassen sich Gemüse oder Fisch in passenden Dampfbehältern mit Glasdeckeln zubereiten, und auch Pasta gelingt mit einem speziellen Korb, der in das kochende Wasser eingetaucht wird, optimal und ohne zusätzliches Abtropfsieb. Hat man einmal mehrere Gäste, ermöglicht eine große Edelstahl-Wanne die Zubereitung großvolumiger Gerichte. Das geht, weil die Wanne über beiden Induktionszonen eingehängt wird, die sich nicht nur einzeln, sondern auch zusammen regulieren lassen.“
 
Für wen ist das neue Chef Sign geeignet?
 
„Chef Sign kann in jede Arbeitsfläche nahtlos integriert werden. Viele Abläufe werden mit dem innovativen System vereinfacht, außerdem spart man sich zusätzliche Geräte wie eine Fritteuse oder einen Dampfgarer. Deswegen ist Chef Sign für jeden eine gute Wahl, der mehr Flexibilität, Vielfalt und Platz in der heimischen Küche anstrebt.“
 
Chef Sign von KitchenAid ist seit Herbst 2016 im ausgewählten Küchenhandel für 2.999 Euro UVP erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.kitchenaid.de

Jean-François Piège

von Bernhard Steinmann

Unsere zweite Station auf der Parisreise ist das vor ziemlich genau einem Jahr eröffnete Grand Restaurant von Jean-François Piège in 7 rue d’Aguesseau, 75008 Paris. Dem Guide Michelin ist das Restaurant zwei Sterne wert.

Jean-François Piège erblickte im September 1970 in Valence im Département Drôme das Licht der Welt. Sein Vater war früh verstorben und so wuchs er allein bei seiner Mutter auf.
Ein Mittagessen im Restaurant von Jacques Pic, dem Vater von Anne-Sophie Pic, erschien ihm in Bezug auf seinen späteren Berufswunsch wie eine Offenbarung. Mit 14 Jahren besuchte er die Hotelfachschule in Tain-l’Hermitage. Falls Sie es noch nicht wussten, aber in Tain-l’Hermitage gründete der Konditor Alberic Guironnet im Jahr 1922 die bei Schokoladenliebhabern so bekannte Firma Valrhona.

Sein Debüt gab Piège in der Brigade von Küchenchef Bruno Cirino in Eze. Dann zog es ihn nach Paris zu Christian Constant im Hotel Crillon. Seinen Militärdienst absolvierte er in den Küchen des Élysée-Palastes. 1992 traf er auf Alain Ducasse für den er 12 Jahre tätig war. Nach einem Engagement im Louis XV in Monaco wurde er Küchenchef im Relais du Parc (1996-2000) und Executive Chef im Plaza Athénée (2000-2004). Es folgte ein Engagement im Restaurant Les Ambassadeurs im Hotel de Crillon.

Mit dem „Thoumieux“ begann das Experiment der Selbstständigkeit. Ein Jahr später folgte im Obergeschoss ein Gourmetrestaurant, welches zwei Michelinsterne erreichen konnte. Im September 2015 eröffnete er sein „Le Grand Restaurant“ das im Februar 2016 mit zwei Michelinsternen ausgezeichnet wurde.

Schon beim ersten Bericht dieser Parisreise, der sich mit dem Restaurant Le Gabriel auseinandersetzte, hatte ich auf die französische Klassik hingewiesen. Ich empfinde es als großes Glück, dass sich anscheinend immer mehr Menschen, vor allen Dingen junge Leute, für die Spitzengastronomie interessieren und sich für diese entscheiden. Die „neuen“ Gourmets erscheinen experimentierfreudiger und aufgeschlossener, wollen Gastronomie „erleben“, begeistern sich für avantgardistische Strömungen oder zeitgeistlichen Purismus und zeigen wachsendes Interesse an nordischer Regionalküche.  Noch immer, das ist zumindest meine bescheidene Meinung, erweist sich die französische Kochkunst in der westlichen Welt, und mittlerweile nicht nur dort, als kulinarische Referenz. Dabei geht es nicht darum die Klassik unverändert zu bewahren und auf einem bestimmten Niveau zu halten, sondern um eine zeitgerechte Anpassung. Was viele nicht für möglich halten, die französische Klassik ist vielfältig und entwickelt sich in erstaunliche Richtungen. Viele gut gemeinte Fortentwicklungen erwiesen sich als allzu flüchtig um Bestand zu haben. Die klassische Kochkunst nimmt neue Strömungen behutsam auf, sobald diese kulinarische für sinnvoll erachtet werden.
Piège ist ein hervorragender Vertreter dieser modernen Klassik. Deshalb sind wir heute hier.

Der Empfang ist freundlich und rasch wird die Speisekarte präsentiert. Mehrere Menüs werden angeboten. Wir entscheiden uns dafür à la carte zu speisen. Es werden selbstverständlich auch Menüs angeboten. Die Preisspanne liegt bei drei Menüs zwischen 80 und 245 €.

Das Menü:
Ma version du Gateau de foie blond selon Lucien Tendret, baigné d`une sauce aux queues d`écrevisses

Ein Signature dish. Piège zaubert eine ungewöhnlich leichte Version dieses an Zutaten wahrlich reichen Gerichtes. Die von Tendrot, einem Neffen von Jean Anthelme Brillat-Savarin, Rechtsanwalt und Gastronom, verwendeten Zutaten ergänzt er mit australischem Trüffel. Geflügelleber und Krebsschwänze stehen ebenso im Vordergrund wie der schmackhafte Sud. Davon hätte es gerne noch etwas mehr sein können.

Fleur de céleri rave cuit au four dans de la flouve odorante, beurre battu, bouillon infusé des peaux toastées, bergamote

Die „Sellerieblume“ oder besser ausgedrückt, die Rosette aus der Sellerieknolle ist von einer geschmacklich unglaublichen Balace.
Nach und nach findet die Bergamotte Eingang in die Haute Cuisine. Die eigentlich nicht zum Verzehr taugliche Frucht versteckt in der Schale bemerkenswerte Aromen. Sie kennen den Geschmack vielleicht schon vom Earl-Grey-Tee, säuerlich, leicht bitter und ätherisch.

Poularde de la cour d`Armoise cuite dans du riz, truffe sous la peau, légumes retour des jardins cuits dans une eau de céleri concentrée truffée

Nun kommen wir also zur Poularde. Perfekt gegart und aus der Reishülle befreit und von Trüffeln und Gemüse begleitet, bleiben keine Wünsche offen. Trüffelsauce und Walnuss-Mousse gefallen uns besonders. Auch vom Sellerie schien noch ein Rest vom vorherigen Gericht übrig.

Fine gavotte croustillante, jus de rhubarbe glacée, fraises Gariguette, marjolaine

Chocolat pure Origine de l`ile de Java, crousttillant-moelleux, assaisonné de vanille, ananas

Wir haben oft erlebt, dass mit den Desserts das gewohnte Niveau des Menüs verlassen wird. Diesmal werden wir positiv überrascht. Geschmack und Handwerk sind ebenso tadellos wie zuvor.

Am Ende des Menüs wird noch eine Schokoladenkugel präsentiert. Wir staunen nicht schlecht, dass diese auf den Tisch geworfen wird und weitere, darin versteckte Teile über den Tisch verstreut werden. Eine deutliche Inkongruenz zum bisher betont gepflegten Auftreten der Servicecrew.

Wein und Service:
Champagne Huré Frères, Invitation, Brut
sowie ein Chablis, 1er Cru, zu welchem ich leider keine weiteren Informationen habe.

Die Servicecrew ist professionell, freundlich und engagiert. Die Atmosphäre ist wohltuend entspannt.

FAZIT:
Der Zugang zur Küche von Jean-François Piège ist komplikationslos. Die lange und enge  Zusammenarbeit mit Ducasse hat ihn zwar geprägt, dennoch ist seine Handschrift klar erkennbar. Die Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Techniken, die Verbindung von Tradition und Moderne, vor allen Dingen jedoch eine herausragende Produktqualität, gepaart mit Kreativität und gekonntem Handwerk, bilden die Grundlagen für einen kulinarisch äußerst zufriedenstellenden Abend.

Die rasche Auszeichnung mit zwei Michelinsternen scheint längst noch nicht das letzte Wort zu sein.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

infa 2016 Hannover

Die infa 2016 ist auch in kulinarischer Sicht ein echter Hochgenuss. Ob exotisch oder gut bürgerlich, ob veggie oder fleischlastig, ob „to go“ oder gemütlich am Tisch – das Angebot in Sachen Essen & Trinken lässt keine Wünsche offen und bedient jeden noch so ausgefallenen Geschmack.

Feinschmecker und Fast-Food-Fans finden beispielsweise in der Markthalle ein wahres Paradies. Wie wäre es z.B. mit einem feurigen Curry aus Indien? Oder doch lieber die berühmte VW-Currywurst? Auch ungarische Gulaschspezialitäten sind in der Markthalle zu finden, genau wie köstliche Käse-Variationen, asiatische Köstlichkeiten, Mediterranes aus Griechenland und Italien sowie Weine aus aller Welt.

Wer sich eine kleine Pause vom Messetrubel gönnen möchte, kann dies am besten im edlen Ambiente der LEBENSART tun. Hier kann man zum Beispiel bei Hannovers Sternekoch Ekkehard Reimann und seinem Clichy regionale Köstlichkeiten wie Gänsebrust und herzhaften Grünkohl genießen, während gleich nebenan das Team vom Al Dar syrische Verführungen auf die Teller zaubert.

Weihnachtlich geht es in der Christmas zu. Hier bekommen die Besucher schon im Oktober einen Vorgeschmack, wie das Fest der Liebe schmeckt – mit backfrischen Honigkuchen, gebrannten Mandeln, Dresdner Christstollen, himmlischen Marzipantorten, selbstgemachten Baum- und Flammkuchen sowie Kaffeespezialitäten, Glühwein und Kakao.

Wer es orientalisch mag, ist im Basar der Nationen richtig. Hier bietet der „Moccamaker“ köstliche Tee- und Kaffeevariationen an, außerdem himmlische Snacks wie Feigenfinger und Dattelkuchen. Gleich nebenan befindet sich die Piazza Italia, wo es belegte Brötchen, Schoko-Genüsse, würzige Wurst-Spezialitäten sowie Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato & Co. gibt.

Für Menschen, die auf bewusste, gesunde Ernährung Wert legen, ist die infa balance genau das Richtige. Neben frischen Säften und Smoothies, Brotspezialitäten und Snacks findet der Besucher auch eine große Auswahl an veganen, vegetarischen und ayurvedischen Spezialitäten – alles bio, alles gesund.
Total angesagt: Das Food Truck Festival am ersten infa-Wochenende (15. + 16. 10.). Hier stehen auf dem Freigelände liebevolle Neu-Interpretationen von Burgern, Hotdogs und Sandwiches auf der Speisekarte, außerdem exotische Versuchungen von jungen, innovativen Köchen.

Wer sich bei einem so großen Angebot darüber hinaus noch Anregungen, Rezeptvorschläge und Ideen vom Profi holen möchte, für den ist das täglich wechselnde Tagesprogramm mit prominenten Gästen gedacht. Mit dabei sind unter anderem Enie van de Meiklokjes, die in mehreren Backshows köstliche Backrezepte aus ihrem neuesten Buch „Sweet & Easy – Enie backt“ vorstellt.

Im Rahmen der Cake World Germany, dem großen Event für alle Torten-Fans vom 15. bis 17. Oktober, zeigt Sally vom YouTube-Kanal „Sallys Tortenwelt“, wie man mit ein wenig Geschick und ein paar Ideen leckere Cupcakes, Muffins & Co. zaubert.

„The Taste“-Gewinnerin Felicitas Then zeigt ihr Können ebenfalls auf der infa und demonstriert am Backofen, was sie in Sachen Torten, Kuchen, Kekse auf der Pfanne hat.
Außerdem auf der infa mit dabei sind die bekannten Foodblogger Jens Glatz und Mirja Hoechst alias Kochhelden.TV & Küchenchaotin, Bingo-Bär Michael Thürnau mit „Bingo, Kochen & mehr“ sowie TV-Koch Rainer Sass, der inzwischen zu den Dienstältesten Köchen der Branche zählt. Längst sind seine Live-Auftritte Kult, wovon sich die Besucher der diesjährigen infa überzeugen können. Unterstützt wird Sass auf der infa von Kult-Brotbäcker Jochen Gaues.

Kulinarische Hochgenüsse und tolle Tipps von den besten Köchen der Stadt gibt es in der großen Küchenwelt von Möbel Staude. Am 15., 16., 20., 21., 22. und 24. Oktober stehen hier die Köche vom Berggasthaus Niedersachsen, Jante, WeinBasis, Zauberlehrling, Tresor und Titus am Herd und bereiten ihr ganz persönliches Leibgericht vor. Probieren natürlich erlaubt.

Außerdem: Kinderküche Hannover mit tollen Kochshows für kleine Esser, gemeinsames Kochen mit der LACOCCINA Kochschule, große Marché-Mövenpick-Backshow „Äpfel aus dem Alten Land“, Küchen-Talk über die Küchen-Trends von morgen mit einem IKEA Interieur Designer und vieles mehr.

infa 2016 – Deutschlands größte Erlebnis- und Einkaufsmesse, vom 15. bis 23. Oktober auf dem Messegelände in Hannover. Täglich von 10 – 18 Uhr geöffnet.
Tickets zum ermäßigten Preis im Online-Shop (www.meine-infa.de): Erwachsene 11,50 EUR, Ermäßigt 10,50 EUR, Junior-Ticket (13-17 Jahre) 6,50 EUR.
Tickets Messe-Kasse: Erwachsene 13,50 EUR, Ermäßigt 12,50 EUR, Junior-Ticket 8,50 EUR. Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt.

Kochen mit und wie Südtiroler

Exklusive Kochkurse und Workshops für Feinschmecker mit Spitzenköchen und Bäuerinnen

Wem der Magen nach mediterraner Leichtigkeit steht, der ist im Südtiroler Frühling gut bedient. Der Mix von alpin und mediterran ist in der lokalen Küche ebenso allgegenwärtig wie in den blühenden Landschaften zwischen Olivenbäumen und Alpenrosen. Einmal dem kreativen Spitzenkoch beim Spargelkochen über die Schulter schauen oder traditionelle Speckknödel mit den Bäuerinnen zubereiten? Von April bis Juni 2016 bietet die Urlaubsregion Südtirols Süden im Rahmen der Urlaubsinitiative „Zeit für Genuss und Bewegung“ teils wöchentliche, teils einmalige Kochkurse und Workshops an, die sich auf regionale und ursprüngliche Lebensmittel besinnen.

Am Herd mit Spitzenkoch Herbert Hintner – 18. Juni 2016
Kochen mit den frischen Erzeugnissen der Natur – das ist Herbert Hintners Credo. Für den Südtiroler Sternekoch hat die Verwendung regionaler und vor allem saisonaler Lebensmittel oberste Priorität. Nur durch sie kann die bäuerliche Kultur Südtirols erhalten werden und gleichzeitig die hohe Qualität zustande kommen, die ihn bis über die Grenzen hinweg bekannt werden ließ. Wie genau er seinen Gerichten den besonders vollmundigen Geschmack verleiht, können Urlaubsgäste nach Anmeldung beim Tourismusverein Eppan erfahren und ihn schließlich selbst auf seinem Weg zwischen traditioneller und moderner Genussküche begleiten: Im Restaurant „Zur Rose“ in St. Michael-Eppan bereitet der Profi am 18. Juni 2016 exklusiv mit seinen Workshop-Teilnehmern ein gesundes Frühjahrsmenü zu – anschließende Verkostung und Weinbegleitung inklusive. Herbert Hintners Ziel ist es, den Teilnehmern viele Anregungen für eine leichte und gut verträgliche Ernährung zu vermitteln, die sich auch zuhause leicht umsetzen lassen. Die Teilnahmegebühr beträgt 160 Euro pro Person inklusive Gourmet-Menü und Weinbegleitung.

Südtirols Zutaten für einen leichten Frühling – April bis Juni 2016
Köstliche Natur-Küche erwartet auch die Besucher des Gasthof „Wiesenheim“ in Klobenstein – denn am Rittner Sonnenplateau wachsen schon ab Mitte März hervorragende Speisepflanzen, die der dort ansässige Koch Florian Schweigkofler gut für seine Menüs verwenden kann. Mit Liebe und Begeisterung zeigt dieser jeden Freitag vom 2. bis zum 30. April sowie vom 28. Mai bis 25. Juni seinen Gästen, wie man die Produkte der Natur erkennt und bestmöglich einsetzt. Kosten: 10 Euro mit der RittenCard, 15 Euro ohne Gästekarte.

Marktbesuche mit den Bäuerinnen – April bis Juni 2016
Von April bis Juni organisiert der Tourismusverein Eppan immer dienstags einen Marktbesuch auf dem beschaulichen Rathausplatz. Unter fachkundiger Anweisung der Bäuerinnen Ricky Huber Ortler und Anni Innenhofer Pichler dürfen die Teilnehmer dort sämtliche saisonale Lebensmittel genau unter die Lupe nehmen: Es wird betrachtet, gerochen, verkostet – schlichtweg mit allen Sinnen genossen, bevor die eingekauften Produkte in der Küche des „Lanserhaus“ verarbeitet werden. Hier zeigen die Frauen ihr handwerkliches Geschick, wenn sie im Anschluss an den Marktbesuch frische Knödel, Kräutersalze und andere regionale Leckereien zubereiten. Die dreistündige Unternehmung inklusive Kochworkshop ist für 18 Euro pro Person beim Tourismusverein Eppan buchbar.

Diese und viele andere Angebote der Reihe Südtirol Balance – Zeit für Genuss und Bewegung sind über die Website balance.suedtirol.info buchbar. Weitere Informationen auch unter www.suedtirols-sueden.info

58 Prozent der Deutschen lügen täglich

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.024 Deutschen zu Ehrlichkeit

Ehrlich gesagt steht der besten Freundin die neue Frisur überhaupt nicht. Die perfekten Französisch-Kenntnisse im Lebenslauf sind nicht viel mehr als verstaubtes Schul-Französisch. Das x-te Paar neue Schuhe wird dem Partner als nur halb so teuer angepriesen. Sechs von zehn Deutschen lügen mindestens einmal täglich, meistens direkt ins Gesicht ihres Gegenübers. Eine aktuelle Studie untersucht Beweggründe zu lügen und deckt auf, wer es im Alltag mit der Wahrheit nicht ganz genau nimmt.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Rahmen einer aktuellen repräsentativen Umfrage mit 1.024 Teilnehmern die Einstellung der Deutschen zum Thema Ehrlichkeit untersucht. Wer lügt wen wie häufig in welchen Situationen an, und aus welchen Gründen geschieht das eigentlich?

Die Deutschen lügen offenbar, ohne rot zu werden: Knapp drei Viertel der Lügen werden im direkten Gespräch von Angesicht zu Angesicht benutzt, jede fünfte Lüge wird telefonisch oder schriftlich übermittelt. Am häufigsten wird im Bekanntenkreis belogen: vier von zehn Befragten geben an, am Vortag gegenüber Bekannten unehrlich gewesen zu sein. Jeder Dritte hat im gleichen Zeitraum seinen Partner oder seinen Arbeitskollegen belogen. Den eigenen Kindern oder engen Freunden gegenüber ist gut jeder Vierte nicht ganz ehrlich gewesen. Eltern und Vorgesetzte werden offenbar noch am ehesten als Respektspersonen wahrgenommen: nur noch knapp jeder Fünfte traut sich diese anzuflunkern.

Meist werden ehrenwerte Gründe für das Verbiegen der Wahrheit angegeben: So will mehr als die Hälfte der Befragten andere nicht verletzen oder durch Lügen sogar schützen. Knapp jeder Zweite findet die Wahrheit manchmal einfach unbequem oder möchte sich so Ärger ersparen, während jeder Vierte offenbar aus Kalkül lügt, um seine Ziele zu erreichen. Jeder Sechste lügt aus Angst heraus, sonst nicht gemocht zu werden.

Im Privaten Umfeld werden von knapp der Hälfte der Deutschen andere Verpflichtungen vorgeschoben, wenn sie keine Lust auf ein Treffen mit Bekannten haben. Etwa jeder Fünfte belügt den Partner und heuchelt Gefallen am neuen Outfit, obwohl es ihm insgeheim überhaupt nicht gefällt. Jeder Sechste gibt sich als Sportskanone aus, tatsächlich treibt er weitaus seltener Sport als behauptet.

Im Job wird am ehesten aus kollegialen Gründen gelogen oder um sich in ein besseres Licht zu rücken: vier von zehn Befragten würden den Vorgesetzten zum Schutz eines Kollegen belügen. Jeder Fünfte pimpt seine Bewerbung mit übertrieben Fähigkeiten auf, um so seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Intrigen am Arbeitsplatz werden eher selten geschmiedet: Die Wenigsten würden eigene Fehler den Kollegen in die Schuhe schieben oder absichtlich falsche Informationen streuen, um ihnen zu schaden.

In den neuen Bundesländern wird pro Tag häufiger gelogen als in den alten Bundesländern. Besonders in Thüringen scheint man es mit der Wahrheit nicht ganz so genau zu nehmen und kommt so auf fünfzehn Lügen am Tag. In Hamburg hingegen sagt man sich offenbar ganz unverblümt die Wahrheit. Hier wird bundesweit mit durchschnittlich vier Lügen am Tag am wenigsten gelogen.

www.myMarktforschung.de

Deutschlands bestes Bratwurst-Rezept gesucht

Noch bis zum 1. April 2016 ist das deutsche Traditionsunternehmen SEVERIN auf der Suche nach Deutschlands bestem Wurstrezept. Egal, ob es sich um ein Gericht mit Bratwurst, eine selbstgemachte Soße oder sogar um eine eigene Bratwurst-Rezeptur handelt – Wurstfans können mit ihrer eigenen Kreation an dem Wettbewerb teilnehmen.

Die Wurst ist ein deutsches Kulturgut und gehört hierzulande zu den beliebtesten Grillspezialitäten. Grund genug für SEVERIN, sich auf die Suche nach Deutschlands bestem Bratwurst-Rezept zu machen. Nicht nur eigene Wurst-Rezepturen werden gesucht, sondern auch kreative Gerichte mit Bratwurst oder selbstgemachte Soßen sind möglich. Um die Zubereitung der beliebten Wurst zu perfektionieren, hat die Traditionsmarke für Küchengeräte vor kurzem den Wurster auf den Markt gebracht, eine elektrische Grillstation speziell für Würste. Damit werden zwei Bratwürste in nur fünf Minuten fettfrei und auf den Punkt genau zubereitet.

Unter allen Teilnehmern werden ein original Wurster und jeweils zwei Tischgrills von SEVERIN verlost. Einsendungen der Kreationen für Deutschlands bestes Bratwurst-Rezept sind noch bis zum 1. April 2016 möglich.

Mehr Infos zum Wettbewerb: http://www.severin.de/wursteraktion

DIE FASTFOOD-REVOLUTION – SO ISST DEUTSCHLAND

McDonald’s, Burger King und Co.: Die Riesen der Fastfood-Branche stehen unter enormem Druck. Denn während sie vor einigen Jahren noch überaus beliebt waren, machen ihnen andere Unternehmen in Sachen Kundenbindung nun Konkurrenz – mit schnellem und gesundem Essen. Denn das ist heute immer stärker gefragt! Die große Samstags-Dokumentation „Die Fastfood-Revolution – So isst Deutschland“ beleuchtet, wie sich das Essverhalten der Deutschen über die Zeit entwickelt hat, zeigt die Gründe dafür auf und gibt einen umfassenden Überblick über neue Food-Trends und Gastro-Konzepte. Was genau essen die Deutschen heute und wie versuchen die Fastfood-Anbieter sich auf den sinkenden Fleischkonsum und das wachsende Bedürfnis nach bewusster Ernährung einzustellen? Experten wie die Starköche Tim Raue und Nelson Müller, Verbraucherexpertin Yvonne Willicks, Carsten Otte, Autor des Buches „Der gastrosexuelle Mann“ sowie Gesundheitsberaterin und Moderatorin Ruth Moschner und der ehemalige Gewichtheber Matthias Steiner kommentieren die Fastfood-Revolution und deren Auswirkungen und geben ganz persönliche Einblicke in ihr eigenes Essverhalten.
Am 15. April 1955 eröffnete das erste McDonald’s-Franchise-Restaurant. Über 60 Jahre später ist das Unternehmen die erfolgreichste Fastfood-Kette der Welt. 2012 steuerten nach Angaben des Unternehmens allein in Deutschland täglich etwa 2,7 Millionen Besucher die Burger-Restaurants an. Doch nun kommen neuartige Konzepte ins Spiel; immer mehr Restaurants und Bistros setzen auf gesunde Schnellkost und bewirken einen Umschwung im Markt.

Die vierstündige Dokumentation nimmt den heutigen Ernährungs-Wandel genau unter die Lupe. Wer produziert und profitiert mittlerweile in der Branche? Die Firma Rügenwalder hat zum Beispiel den vegetarischen Trend erkannt und stellt jetzt auch vegetarische Wurst her. Geht das Konzept auf? Der Döner gehört immer noch zu den beliebtesten Fastfood-Produkten. Ein erfolgreicher Dönerfleisch-Produzent erklärt, wie der perfekte Döner gemacht wird und warum er so beliebt ist. Außerdem zeigt die Dokumentation eine Vapiano-Eröffnung in Mönchengladbach und lässt den Gründer der Salat-Manufaktur „dean&david“ über seine gesunde Food-Vision zu Wort kommen. Der Klassiker unter den Fastfood-Gastronomen ist natürlich auch mit von der Partie: VOX ist dabei, als McDonald’s seinen neuen Flagshipstore am Frankfurter Flughafen eröffnet und erhält spannende Einblicke, wie der Konzern dem Kundenschwund in Deutschland entgegenwirken will.

Außerdem zeigt die Dokumentation, wie selbst die heimische Küche zum gesunden Fastfood-Tempel mutiert. Denn laut einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK von 2015 in 22 Ländern verbringen die Deutschen nur noch knapp fünfeinhalb Stunden pro Woche mit Kochen. Der Durchschnittswert aller untersuchten Länder lag bei sechseinhalb Stunden. Der Dreh auf einer Thermomix-Party bestätigt den Drang der Deutschen zur Eile: Mit dem sündhaft teuren Küchengerät werden komplette frische Mahlzeiten innerhalb weniger Minuten auf den Tisch gezaubert.

Die Diskussion über die richtige Ernährung sorgt heute schnell für Gesprächsstoff, denn nie zuvor gab es so viele Ernährungsvarianten! In Leipzig schickt VOX deswegen zwei Veganerinnen mit ihren „fleisch(fr)essenden“ Freunden auf Shoppingtour in den Supermarkt, begleitet sie beim anschließenden Kochen und schaut, wie beide Spezies ihren Lebensstil gestalten. Noch extremer wird es, als die Freunde gemeinsam eine Paleofood-Messe und ein Paleo-Restaurant besuchen. Diese Ernährung geht zurück auf die Lebensmittel, die unseren Urahnen als Jägern und Sammlern zur Verfügung standen. Im Kontrast dazu nimmt in der Dokumentation eine Familie Convenience-Food, sprich Fertigprodukte, unter die Lupe. Drei Generationen testen verschiedene Produkte auf Preis, Konsistenz und Geschmack. Wie werden ihre Ergebnisse ausfallen – pro oder contra?

Markus Kebschull

Markus Kebschull und das Restaurant Seesteg auf Norderney

Wenn man es genau nimmt, hat Markus Kebschull seine Karriere dem eigenen Vater zu verdanken. Der arbeite nämlich beim Arbeitsamt und wusste ziemlich genau, welche Berufe sich großer Beliebtheit erfreuen. Kurzerhand schlug er seinem Sohn den Beruf des Kochs vor. Kebschull willigte ein und begann seine Ausbildung im Restaurant Kette in Wertheim am Main – ein klassisches Wirtshaus, in dem hausgemachte Knödel und Spätzle neben Schmorbraten und hauchdünn geklopftem Schnitzel auf der Karte standen. Das war 1985. Seitdem hat sich nicht nur die kulinarische Landschaft Deutschlands gewandelt, auch Markus Kebschull hat sein Handwerk dank Jahrzehnte langer Erfahrung und Stationen in ganz Europa verfeinert. Inzwischen ist der 46-jährige Küchenchef im Restaurant Seesteg des gleichnamigen Hotels auf Norderney und wurde 2015/2016 erneut mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

Die Nordseeinsel ist seit März 2012 das Zuhause des gebürtigen Baden-Württembergers und seiner Familie. Hier bietet er eine Gourmetküche an, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Denn die Insel verfügt kaum über die übliche Gourmet-Ware und auch der Seesteg, ein privat geführtes Relais & Châteaux Hotel mit nur 16 Suiten, Rooftop-Pool und Private Spa, ist so ganz anders, als die klassischen Feinschmecker-Adressen des Landes. Das liegt natürlich an seiner Größe, vor allem aber am unaufdringlichen Luxus und dem angenehmen Understatement dieses besonderen Refugiums. Dementsprechend anders und auf jeden Fall ungezwungen ist auch das Restaurant Seesteg mit seinen markanten Ziegelsteinwänden, den bodentiefen Fenstern mit spektakulärem Blick auf die Nordsee, der gläsernen Showküche, den gemütlichen Sitzbänken und den puristisch eingedeckten Holztischen.

Markus Kebschull mag und schätzt das entspannte Ambiente seiner Wirkungsstätte. Denn in seinem Restaurant dreht sich wirklich einmal alles um den Gast. Und der macht in erster Linie Urlaub auf der Insel. Im Seesteg findet man daher weder das Schaulaufen einer Metropole noch vermeintliche Küchen-Trends oder Experimente. Hier geht es darum, den reinen Genuss und eine hervorragende Küche in stilvoller Umgebung ganz zwanglos und unaufgeregt zu erleben. Markus Kebschull bedient sich einer klassisch französisch beeinflussten Küche und erweitert diese mit saisonalen Produkten, wann immer möglich und sinnvoll aus der Region, sowie modernen Komponenten.

Seine Küche ist gradlinig, aromenstark und ausschließlich auf das Produkt fokussiert. Da findet man dann schon einmal Grünkohl mit edlem Steinbutt oder Hummer auf der Karte. Kebschull weiß, dass seine Gäste oftmals rund um die Welt reisen und in den besten Restaurants essen. Er versucht nicht, mit Effekthascherei zu beeindrucken – er präsentiert eine ehrliche Küche, die immer wieder überrascht und dennoch ganz vertraut wirkt. Vielleicht ist das der Grund, warum man sich bei ihm im Seesteg von der ersten Minute an wohlfühlt. Das liegt auch an der Auswahl der Produkte, wie beispielsweise Ziegenkäse von der Hofkäserei-Bachenbruch, fangfrischem Nordseefisch oder, wenn er ganz viel Glück hat, Norderneyer Hirsch. Zudem aber auch an Kebschulls Gabe, sich bei seinen Kreationen auf das Wesentliche zu konzentrieren und so manches Mal auch neue Kombinationen zu wagen.

Kebschull versteht sein Handwerk und schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz: Nach seiner Ausbildung arbeitete er unter Willi Tetz im besternten Restaurant Humperdinck in Frankfurt am Main. Dort hatte er das erste Mal Kontakt mit der Spitzenküche, arbeitete erstmals mit Hummer, Steinbutt und Kaviar und absolvierte, wie er selbst sagt, eine zweite Ausbildung – die in einer Gourmetküche. Von Frankfurt aus ging es in den Landkreis Main Spessart, zum Weinhaus Anker, ebenfalls ausgezeichnet mit einem Michelin Stern. Die Zeit dort hat Kebschull aufgrund der vielen Handgriffe nachhaltig geprägt, denn unter Küchenchef Hermann Kerscher wurden noch Fasane gerupft, ganze Rehe zerlegt und mit Stopfleber gefüllte Wachteln im Schweinenetz gegart. Doch Kebschull wollte zurück in die Stadt und heuerte nach kurzer Zeit im Restaurant Francais des Frankfurter Hofes an. Eine gute Entscheidung, wie sich schnell zeigte: Kebschull lernte im Hotel seine heutige Frau kennen, die dort als Patissière arbeitete. Gemeinsam ging es zwei Jahre später für drei Saisons in die Schweiz, von dort aus nach Irland und 1996 schließlich in das Badhotel Sternhagen nach Cuxhaven. 17 Jahre hat Kebschull dort verbracht und das Restaurant Sterneck zu insgesamt zwei Michelin Sternen geführt. Seit 2012 ist er nun Küchenchef im Restaurant Seesteg. Von seinem Arbeitsplatz aus sieht er die Nordsee. Wenn er am Abend das Haus verlässt, den klaren Sternenhimmel sieht und das Meer auch spät in der Nacht bei geöffnetem Fenster noch rauschen hört, dann weiß er: Hier bin ich genau richtig. Seine Gäste danken es ihm.

Der Seesteg ist ein selbständig geführtes Hotel, das sich im Besitz der beiden Brüder Marc und Jens Brune befindet. Gemeinsam leiten der studierte Architekt und gelernte Hotelier die Brune & Company mit Sitz in Bremen. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das neben klassischen Architektur-Dienstleistungen insbesondere als Hotelbetreibergesellschaft und Projektagentur tätig ist und auch eine Immobiliensparte bedient. Auf der Insel Norderney betreibt die Familie Brune neben dem Seesteg noch weitere drei Projekte und die Milchbar Norderney (www.milchbar-norderney.de).

Erdnuss ist gar keine Nuss!

Der deutsche Name lockt auf die falsche Fährte: Die Erdnuss ist botanisch gesehen keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht und damit eine Verwandte von Erbsen und Bohnen. Doch was schert die Früchte die Botanik – sie reihen sich neben Cashews, Walnüsse und Co. in den Supermarktregalen und Obsttheken ein und wandern genau wie diese mit Vorliebe pur oder gesalzen direkt in den Mund. Flips und süßes Gebäck mit Erdnüssen bringen Abwechslung in die Liste der Knabbereien.

Der typische Geschmack der Erdnuss entwickelt sich erst beim Rösten. Er ist in der Küche überall dort beliebt, wo eine asiatische Note erwünscht ist. Ganz oder gehackt, zu Speiseöl oder Erdnussbutter weiter verarbeitet, begleiten Erdnüsse Gemüse im Wok oder im Curry. Sie passen zu Glasnudeln und Reis gleichermaßen und sind ideale Begleiter von Geflügelfleisch aller Art.

Im Vergleich zu ihren Namensvettern können Erdnüsse auf einen besonders hohen Proteingehalt verweisen – nämlich auf mehr als 25 Prozent. Daneben enthalten sie jedoch auch knapp 50 Prozent Fett. Der Anteil an wertvollen Omega-3-Fettsäuren ist dabei deutlich geringer als bei anderen Nüssen. Mit knapp 600 Kilokalorien sind die Früchte durchaus keine Leichtgewichte. „Knabbern ja, aber in Maßen“, heißt also die Devise.

Allergiker sollten tunlichst die Finger von Erdnüssen in jeder Form lassen. „Eine Erdnussallergie besteht in der Regel ein Leben lang und zählt zu den gefährlichsten Nahrungsmittelallergien überhaupt“, warnt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. „Schon kleinste Mengen können bei allergischen Personen schwere und sogar lebensbedrohliche Symptome auslösen“. Wegen des hohen Allergiepotenzials muss auf den Verpackungen von Backwaren und anderen Produkten auch auf Spuren von Erdnüssen hingewiesen werden.

Die krautige Erdnusspflanze ist ursprünglich in den Anden beheimatet und wird heute vor allem in den USA, Sudan, Brasilien, Senegal und Argentinien, aber auch in China und Indien in großen Mengen angebaut. Bei uns kommen die rot-braun gehäuteten Erdnusskerne vor allem in der Zeit von Oktober bis Dezember in ihrer holzigen, netzartig überzogenen Hülle in den Handel. Als lose, dann meist geschälte Ware sind sie ganzjährig erhältlich.
Eva Neumann, www.aid.de

Mirko Stäudel

Auf den ersten Blick lesen sie sich wie ganz normale Gerichte. Erst, wenn als zusätzliche „Gewürze“ ein bisschen Fantasie und der Blick aus dem Fenster dazu kommen, nehmen Strand und Meer auf dem Teller Gestalt an. Dabei geht es dem SANDKüchenchef Mirko Stäudel nicht nur um guten Geschmack und schöne Optik sondern gleich auch noch um die gute Wirkung auf den Körper. „Bodysense Gerichte“ nennt er seine schönen Zusammenstellungen für Herbst und Winter und mit ein bisschen Übung kommt jeder dahinter, was er damit meint. Wer die eigene Körperwahrnehmung nicht nur am Gaumen sondern im ganzen Körper stärken möchte, kann Bodysense auch mit Personal Trainerin Karina Schwarz in die Tat umsetzen.

Also Augen schließen und gleich mit dem ersten Hauptgericht üben: Es gilt, die „Medaillons von der Lotte unter Haselnusskruste auf in Ingwerbutter geschwenkten Wurzelgemüsestiften und Risotto mit Zitronengras und Limetten aromatisiert“ tief zu verinnerlichen und dann frei zu assoziieren.

Vielleicht tauchen vor dem inneren Auge herrlich rund geformte Kieselsteine (die Medaillons) mit SAND“Nuss“kruste auf. Das Risotto ist wie eine Welle geformt und umgeben von frisch an den Strand gewehten Schilfstückchen. In der Luft liegt der feine Duft von (Zitronen-) Gras und bei Ingwer denken wir sofort an seine Wirkung zur Stärkung des Immunsystems, genau wie die gesunde Luft am Meer.

Hat noch nicht geklappt? Dann hier eine zweite Chance: Der heimische Zander, serviert als Filet mit einer dunklen SANDKruste aus Kakao und Zimt, lehnt sich an eine SANDBurg aus Risotto mit Vitamin-C-reichen Orangen und Pistazien, die wie kleine edle Steinchen vom Strand aussehen. Dazu gibt es Datteltomaten mit Scuba Garden-Tee aromatisiert, der als grüner Rooibos unter anderem Algen enthält.

Mehr mit Bewegung ließe sich Gericht Nummer drei assoziieren. Im „Thunfisch-Mango-Avocado-Türmchen“ stecken nicht nur gesunde Früchte sondern vielleicht auch die Anregung für eine besondere Yoga-Übung. Die „Kaviar-Vinaigrette“ lässt an kleine schwarze Meeresperlen denken, die das Türmchen sanft umspielen, während das Wasabi-Kartoffelpüree die Sinne „schärft“ und mit seiner Geschmeidigkeit an die sanfte Bewegung der Wellen am Strand erinnert.

Bei so viel Fantasie tut es zwischendurch dann auch wieder gut, wenn es mit der Hamburger Personal Trainerin Karina Schwarz konkreter wird. Sie wird ab Frühjahr 2016 im SAND starten. Termine sind derzeit individuell zu vereinbaren. Frei nach ihrer Philosophie, dass Sport heute zwar anstrengend sein kann aber nicht mehr muss, um effektiv zu sein, hat die Fitness-Trainerin mit 20 Jahren Erfahrung sowohl Yoga, Stretching und Pilates im Programm als auch Einheiten zum Bodyworkout, Biken, Joggen oder einfache Entspannungsübungen am Strand – je nach Gusto. Gut miteinander kombiniert, sollen alle Trainings zu einem ausgeglichenen Lebensstil mit gestärkter Selbst-Wahrnehmung führen: ganz ausgewogen, genau wie das Essen.

Sand Aspires Natural Design (SAND) definiert den natürlichen Charakter des Hotels. Naturprodukte stehen im Vordergrund. Die 46 Zimmer sind ausgestattet mit Möbeln aus recyceltem Teakholz und Schlafprodukten aus reinen Naturmaterialien. Das „SANDkulinarium“ bietet feinheimische Leckereien hauptsächlich aus der Produktion regionaler Betriebe. Energie wird durch umweltschonende Nutzung natürlicher Sonnenenergie und den Betrieb von Blockheizkraftwerken gewonnen. Die Philosophie der Gastgeber Marion und Lambertus Muller ist simpel: Der „moderne Lifestyle“ macht es Gästen leicht, sich zu entspannen und den Urlaub in vollen Zügen zu genießen.

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