Honig

Der Tee mit Zitrone verlangt nach einer Extra-Portion Süße, das Früchte-Quark-Dessert könnte eine Abrundung vertragen oder dem Salatdressing fehlt der letzte Pfiff. All das sind ideale Gelegenheiten, statt zur Zuckerdose mal zum Honigglas zu greifen. Die goldenen Tropfen bringen nicht nur Süße, sondern auch noch ganz eigene Geschmacksnoten mit ins Spiel.

In der deutschen Honigverordnung sind alle Anforderungen an das Produkt Honig genau festgeschrieben. Diese Bezeichnung darf nur der natursüße Stoff tragen, den Bienen erzeugen, indem sie Nektar oder Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder auf lebenden Pflanzen befindliche Sekrete von Insekten aufnehmen, mit eigenen spezifischen Stoffen kombinieren und umwandeln, in Waben speichern und dort reifen lassen. Seit Juli diesen Jahres schließt das übrigens auch Pollen mit ein.

Rund ein Kilogramm Honig verzehrt jeder Bundesbürger im Jahr. Im Handel sind weit mehr als 50 Sorten in diversen Verarbeitungsqualitäten erhältlich. Sie unterscheiden sich unter anderem in der Farbe, der Konsistenz und natürlich dem Geschmack. Von cremigem, hell-beigem, mildem Rapshonig bis zu zähflüssigem, braunem, harzig-malzigem Tannenhonig reicht die Palette.

Seine unglaubliche Vielfalt verdankt Honig zunächst der botanischen Herkunft. Blütenhonig wird aus Nektar hergestellt. Ausgangsstoff für die würzigen, meist dunkleren Honigtauhonige ist das zuckerhaltige Sekret (Honigtau) von Insekten, die auf den jeweiligen Pflanzen leben. Darüber hinaus gibt es Honige aus Nektar und Honigtau, sowie Honige unterschiedlichen botanischen Ursprungs. Die Honigarten unterscheiden sich darüber hinaus nach Herkunft, Gewinnungsart, Angebotsform oder Zweckbestimmung.

Für viele Verbraucher zählt allerdings vor allem das Aroma. „Das lässt sich auf dem Frühstücksbrot oder pur am besten erschmecken“, empfiehlt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. „Und wer sich nicht entscheiden kann, gönnt sich einen Vorrat aus mehreren Gläsern.“ Beim Kauf gilt es aber, genau hinzuschauen. Das Glas darf keine Risse und die Banderole am Deckel keine Beschädigungen aufweisen. „Qualitativ hochwertiger Honig zeichnet sich durch gleichmäßige Farbe und zähflüssige oder feincremige Konsistenz, sowie einen honigtypischen Geschmack und Geruch aus“, zählt Seitz auf. Gut verschlossen kann Honig an einem trockenen, kühlen, dunklen Ort bis zu zwei Jahre gelagert werden.

In dieser Zeit kann es – vor allem bei Produkten mit hohem Traubenzuckergehalt – durchaus passieren, dass der Honig kristallisiert. Das erschwert manch eine Küchenanwendung. Im Wasserbad bei bis zu vierzig Grad lässt sich Honig ohne Qualitätsverlust erhitzen und wird so wieder geschmeidig. Wer in einem Rezept Haushaltszucker durch Honig ersetzen möchte, muss beachten, dass dieser eine höhere Süßkraft hat und die im Rezept angegebene Flüssigkeitsmenge um rund 20 Prozent reduziert wird. Entsprechend müssen die Mengenverhältnisse angepasst werden.
Eva Neumann, www.aid.de

Japanische Etikette

Höflichkeit, Respekt und Pünktlichkeit

Gerade in einem Land wie Japan, mit einer im Vergleich zum Westen so andersartigen Kultur, ist das Risiko recht groß, ins Fettnäpfchen zu treten. Die Japanische Fremdenverkehrszentrale in Frankfurt gibt einige Tipps und Empfehlungen zum parkettsicheren Umgang im Land der aufgehenden Sonne:

Höflichkeit ist das wichtigste Bindemittel im japanischen Zusammenleben und wird tagtäglich überall praktiziert. Jeder Tourist, der in Japan einen Zug besteigt, wird erstaunt sein, wie ruhig und gesittet es auf den Bahnsteigen zugeht. Kein Drängeln, kein Schubsen – das Aus-und Einsteigen verläuft völlig problemlos und unaufgeregt. Wenn jemand einen Platz gebucht hat, weiß er auch genau, in welchen Wagen er einsteigen muss, und wo dieser auf dem Bahnsteig halten wird. Als legendär gilt die Pünktlichkeit der Züge, allen voran der berühmte Shinkansen. In den Zügen ist es übrigens verpönt zu telefonieren, um die Mitreisenden nicht zu stören. Das Versenden von SMS ist jedoch mittlerweile üblich und auch allgemein akzeptiert. In einigen Bussen und U-Bahnen gibt es einzelne Sitze mit anderen Farben. Diese sind für Hilfsbedürftige und ältere Menschen reserviert und werden auch nicht von anderen Fahrgästen in Beschlag genommen.

Besonders Englisch sprechende Japaner zeigen sich gegenüber Ausländern sehr hilfsbereit. Verirrten Touristen wird gern der Weg ohne besondere Aufforderung gewiesen. Dahinter sollte man auch keine böse Absicht vermuten, denn Japan gehört weltweit immer noch zu den Ländern mit der niedrigsten Kriminalitätsrate. Tokio wurde erst wieder in diesem Jahr im Ranking des britischen Magazins Economist als die sicherste Stadt der Welt knapp vor Singapur eingestuft. Osaka steht an dritter Stelle. Touristen zeigen sich deshalb auch stets überrascht, wenn sie liegen gelassene Wertgegenstände wie Kameras oder ähnliches selbst nach einiger Zeit noch am Ort des Geschehens wiederfinden. Frauen können in Tokio allein durch das Rotlichtviertel schlendern, ohne Schlimmes befürchten zu müssen.

Ausländische Gäste nutzen ihren Japan-Aufenthalt gern für einen Besuch im Onsen, einer heißen Quelle. Hier ist es ganz wichtig, sich vor dem eigentlichen Bad gründlichst zu waschen und darauf zu achten, sämtliche Seifen-/Duschgel-Reste abzuspülen. Dies gilt ebenso für Besucher der öffentlichen Bäder, genannt „sento“. Menschen mit größeren Tattoos sollten sich darüber im Klaren sein, dass diese Art von Körperbemalung in Japan der Yakuza, dem organisierten Verbrechen zugeordnet wird und damit zu unliebsamem Aufsehen führen kann.

Pünktlichkeit spielt im Geschäftsleben eine ganze große Rolle. Zwischen fünf Minuten vor dem Termin bis auf den Punkt genau, gilt dabei als Regel. Wer sich nur um einige Minuten verspätet, sollte dies telefonisch vorher mitteilen.
Beim Essen mit Japanern schenkt man sich nie etwas selbst zu trinken ein. Erst wird immer dem Nachbarn etwas angeboten, der dem anderen dann im Gegenzug etwas nachschenkt. Sobald ein Glas geleert ist, wird es nachgefüllt. Möchte man nichts mehr trinken, sollte immer ein Rest im Glas verbeiben. Zu den „No-Go‘s“ beim Essen gehört es, die Stäbchen aufrecht in den Reis zu stecken. Auf diese Weise wird der Reis nämlich ausschließlich am buddhistischen Hausaltar den Geistern der verstorbenen Vorfahren als Speiseopfer dargeboten.

Da in Japan der Kunde wirklich der König ist, dessen Wohl den Dienstleistern am Herzen liegt, ist Trinkgeld unüblich und gilt fast als Beleidigung.

Der Austausch von Aufmerksamkeiten bildet einen bedeutenden Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Japan. Präsente haben als Ausdruck der Verbundenheit, Dankbarkeit und auch als Zeichen des Respekts einen hohen Stellenwert. Es muss nichts großartiges sein – Süßigkeiten oder etwas zu Knabbern reichen aus. Auch ein Mitbringsel aus dem Heimatland des Gastes erfreut sich immer besonderer Beliebtheit.

Da in Japan Visitenkarten „Leute machen“, ist es für Geschäftsreisende unbedingt erforderlich, entsprechende Karten bei sich haben, und zwar am besten beidseitig bedruckt: auf der einen Seite in Englisch oder Deutsch, auf der anderen Seite in Japanisch. Der Austausch von Visitenkarten macht es nicht nur leichter, die zahlreichen fremdländischen Gesichter auseinander zu halten, sondern ermöglicht den Japanern zugleich die hierarchische Einordnung eines Fremden. Es ist üblich und gilt als besonders höflich, die Visitenkarte mit beiden Händen zu überreichen und entgegenzunehmen. Die Karte sollte dann aber nicht weggesteckt werden, sondern sie wird genau studiert oder vor sich auf den Tisch gelegt, um immer wieder darauf zurückgreifen zu können.

Cuciniale präsentiert das intelligente Induktionskochfeld

Profis wissen, wie man ein Steak auf den Punkt genau zubereitet und wie das Risotto perfekt wird. Wer aber nicht täglich am Herd steht, dem fällt das oft schwer. Und da viele Rezepte nur ungefähre Angaben zu Temperatur und Gardauer machen, gelingen viele Gerichte nicht wie gewünscht. Da klingt das Versprechen von Holger Henke, Geschäftsführer von Cuciniale, wie Zukunftsmusik: „Mit der revolutionären Kochnavigations-App Cuciniale gelingt Kochen garantiert immer und als Weltneuheit steuert der Gourmetpilot ab sofort automatisch Induktionskochfelder“. Nichts brennt mehr an oder kocht über, das ständige Kontrollieren des Garens und Nachjustieren der Temperatur ist nicht mehr notwendig, da diese durch die ausgefeilte Technologie optimal an das jeweilige Lebensmittel, Rezept und Wunschergebnis angepasst werden. Die mit der Cuciniale-Technologie ausgestatteten Induktionsfelder haben bis zu sechs Zonen und sind auch als Gesamtkochfläche erhältlich. „Im Herbst 2015 starten wir gemeinsam mit mehreren europäischen Premiummarken die Markteinführung von Kochfeldern mit Cuciniale-Technologie. Zukünftig statten wir auch Öfen und Dampfgarer aus und werden als treibende Kraft die intelligente Digitalisierung des Kochens voranbringen“, so Henke.

„Unser Kochfeld ist eine ähnliche Revolution wie die Erfindung der Digitalkamera. So einfach, wie heute jeder tolle professionelle Bilder machen kann, so einfach wird ab jetzt auch das Kochen sein“, so Henke. „Bei Cuciniale haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das Kochen zu vereinfachen und wir wünschen uns, dass die Menschen zu Hause wieder mit besseren Lebensmitteln kochen. Durch eine optimale Zubereitung können sie die Qualität der Produkte aber erst vollkommen genießen“, erklärt der Experte. Das Kochfeld mit Cuciniale-Technologie ist per Bluetooth mit dem Smartphone oder dem Tablet verbunden. Der Nutzer gibt dann das Wunschergebnis für die Lebensmittel, also etwa Gargrad von Englisch bis Durch für Fleisch, in die App ein. „Jedes Lebensmittel hat als Naturprodukt ganz besondere Eigenschaften. Im Zusammenspiel mit dem Gourmetsensor wird die Energiezufuhr und Gardauer automatisch nicht nur auf Menge, Größe und Gewicht des jeweiligen Lebensmittels, sondern auch an seine ganz eigene Zusammensetzung von Eiweiß-, Fett- und Wassergehalt angepasst. Und genau deshalb können wir unseren Nutzern eine Gelinggarantie geben“, so Philipp Ochtendung, Entwicklungsleiter bei Cuciniale und selbst Profikoch.

Zahlreiche Profi- und Sterneköche sind von Cuciniale begeistert, so auch der italienische Sternekoch Carmelo Greco aus Frankfurt: „Wie ein Risotto gelingt, das weiß ich natürlich. Aber mit Cuciniale habe ich ein gutes Hilfsmittel. Während es kocht, kann ich schon etwas anderes zubereiten, denn ich muss nicht mehr ständig rühren und trotzdem gelingt Risotto wirklich jedem.“ Das Kochfeld ist die logische Erweiterung der bestehenden Technologie und die Nutzer gelangen unabhängig von ihren bisherigen Kocherfahrungen noch zielgerichteter und sicherer zu perfekten Kochergebnissen. Der Gourmetpilot selbst wird natürlich nach wie vor auch ohne das separat entwickelte Induktionskochfeld nutzbar sein und wird kontinuierlich mit weiteren Rezepten und Zubereitungsarten ergänzt. Zukünftig wird die Technologie zum intelligenten Betriebssystem für smarte Kochgeräte ausgebaut, Cuciniale präsentiert das intelligente Induktionskochfeld erstmalig auf der kommenden IFA vom 4. bis 9. September in der Halle 8.1. am Stand 203.

www.cuciniale.com

Anji White Tea

Nur zwei bis drei Wochen im Jahr kann man in der chinesischen Provinz Zhejiang eine Rarität ernten, die mit keinem anderen Tee vergleichbar ist: Anji White Tea (Anji Weißer Tee; chinesisch: Anji Bai Cha). Vor dem „Qingming“ Festival, dem „chinesischen Totenfest“ Anfang April, wird das ebenso aromatische wie wohltuende Wunderwerk der Natur sorgfältig von Hand gepflückt. „Die Knospen dieses Tees sind in der Frühlingszeit komplett mit Härchen überzogen und muten deshalb weiß an“, erklärt Dr. Monika Beutgen, Geschäftsführerin des Deutschen Teeverbandes e.V., Hamburg. „Erstaunlich sind auch die Inhaltsstoffe des Anji White Tea – es wird ein besonders hoher Gehalt an Aminosäuren nachgewiesen, nahezu doppelt so viel wie bei herkömmlichem Tee.“

Entdeckt wurde dieser erstaunliche Grüntee erstmals 1930 wildwachsend in der Provinz Zhejiang, geriet jedoch nach kurzer Zeit wieder in Vergessenheit. Erst gut 50 Jahre später stieß man im einem hohen, unzugänglichen Berggebiet der Region „Anji“ erneut auf die außergewöhnliche Pflanze und schenkte ihr nun die verdiente Aufmerksamkeit. Die örtlichen Teebauern begannen mit der Züchtung dieser Spezialität, so dass die hauptsächlich von Bambuswäldern geprägte Landschaft heute um kleine, feine Anji White Tea-Gärten bereichert ist.

Wertvoll auf vielerlei Weise
Bei der obligatorischen Qualitätsprüfung und Analyse der Inhaltsstoffe stießen die Teeproduzenten auf eine kleine Sensation: Der Anji White Tea verfügt über einen ungewöhnlich hohen Gehalt an Aminosäuren, verglichen mit anderen grünen oder schwarzen Teesorten fast doppelt so viel. Jedoch kann diese besonders hochwertige Qualität nur für wenige Wochen im April geerntet werden, nämlich genau dann, wenn sich die zarten, flaumigen Knospen der Frühlingssonne entgegenrecken. Sobald es Ende April wärmer wird, ist die Erntesaison für Anji White Tea auch schon wieder vorbei. Die nun nachwachsenden Teeblätter erscheinen in einer deutlich dunkelgrüneren Färbung und sind auch hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe vergleichbar mit denen anderer Teepflanzen.

Einer wie keiner für höchsten Genuss
Sein Aufguss ist intensiv jadegrün und begeistert hocharomatisch mit blumigen und nussigen Noten. Tee-Experten empfehlen die Zubereitung des Anji White Tea in einer Glas-Kanne oder Glas-Tasse mit einer Wassertemperatur von ca. 80-85 Grad Celsius. Das Ergebnis: Ein Genuss für alle Sinne. Anji White Tea ist wahrlich eine außergewöhnliche Teespezialität aus dem größten Teeproduktionsland der Erde.

Wasabi

Wasabi kennen viele als hellgrünen Begleiter für Sushi. Es ist ein scharfes Gewürz, das mittlerweile auch anderen Lebensmitteln wie gerösteten Nüssen, Chips und sogar einigen Käsesorten eine neue Geschmacksnote gibt. Häufig wird Wasabi als „japanischer Meerrettich“ bezeichnet. Botanisch unterscheiden sich die Pflanzen jedoch. Beiden gemeinsam ist ihr scharfer Geschmack. „Verantwortlich dafür sind flüchtige Senföle, die so genannten Isothiocyanate“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Echter Wasabi hat seinen Preis – egal ob frisch, als Trockenpulver oder fertige Paste. Bei Produkten mit Wasabi rät die Verbraucherzentrale Bayern, sich die Zutatenliste genau anzusehen. „Gerne wird ein Großteil des teuren Rohstoffs durch eine geschickte Kombination von Meerrettich, Senf, Farb- und Aroma­stoffen ersetzt“, so Sabine Hülsmann.

ApartHotel Residenz Am Deutschen Theater, Berlin

Das ApartHotel Residenz Am Deutschen Theater muss sich vor der Berliner Konkurrenz nicht verstecken. Heute zählt es auf den wichtigen Online-Buchungsportalen hrs.de (9,0; 145 Bewertungen) und booking.com (9,0; 141 Bewertungen) zu den bestbewerteten Hotels der Hauptstadt. Auf der Plattform hrs.de belegt es den ersten Platz unter den drei Sterne Hotels, bei booking.com Platz neun. Im allgemeinen Ranking liegen hauptsächlich Häuser aus der 4- und 5-Sterne-Kategorie, wie das Adlon Kempinski, The Regent oder das Waldorf Astoria, vor dem Drei-Sterne-Superior Einzelhotel.

Wie schafft es ein Privathotel sich mit den großen Namen zu messen? Ganz besonderen Wert legt Managing Partner Ralph Herzberg auf die stetige Weiterentwicklung des Hauses. Hierbei integriert er die Meinungen der Stammgäste, veranstaltet regelmäßig hausinterne Workshops mit dem Team und beobachtet die Mitbewerber ganz genau. So hat er in den letzten 15 Jahren in allen benachbarten Häusern selbst übernachtet und hierdurch erfahren, was andere besser, aber auch schlechter machen.

„Sind wir mal ehrlich, die meisten guten Ideen gibt es bereits. Man muss also nicht immer alles neu erfinden. Vielmehr gilt es, ein Gespür dafür zu entwickeln, was zu seinen Gästen und dem eigenen Haus am besten passt“, erklärt Ralph Herzberg, Managing Partner.

Als Herr Herzberg 1999 das ApartHotel Residenz Am Deutschen Theater in Berlin Mitte eröffnete, war an diese Auszeichnung noch nicht zu denken. Mit vielen kreativen Ideen und einem Team, das bereit ist jeden Tag Spitzenleistungen abzurufen, schafft er regelmäßig einen unverwechselbaren Mehrwert für seine Gäste und Kunden. Dabei spielt eine natürliche Herzlichkeit ebenso eine Rolle, wie die hohe Qualität der zu erbringenden Dienstleistungen, wie z.B. Sauberkeit und Service.

Für eine unabhängige Meinung sorgt auch die Zertifizierung über CUSTOMER ALLIANCE, auf die das ApartHotel setzt. Bei aktuell 800 Bewertungen erreicht das ApartmentHotel hier 92 Prozent Kundenzufriedenheit. Die Bewertungen hier können ausschließlich von Gästen durchgeführt werden, die im Hotel übernachtet haben. Das Team setzt sich mit jeder Bewertung auseinander, freut sich über Lob und Anregungen für eine fortlaufende Verbesserung.

www.aparthotel-residenz.de

Claus Meyer

Vor genau zehn Jahren startete die Neue Nordische Küche um den dänischen Starkoch Claus Meyer von Kopenhagen aus ihren Welterfolg

Ein Welterfolg feiert Geburtstag: Genau zehn Jahre ist es her, dass zwölf skandinavische Köche in Kopenhagen das sogenannte Neue Nordische Küchenmanifest veröffentlichten. Mit dem dänischen Starkoch Claus Meyer als größtem Inspirator sowie dessen dänischem Kollegen Jan Krag Jacobsen setzten die nordeuropäischen Küchenchefs auf eine neue, kreative Kombination aus traditionellen kulinarischen Werten und Zeitgeist. Hauptmerkmal der Neuen Nordischen Küche ist neben der Verwendung alter, fast vergessen geglaubter Zutaten aus lokalem und regionalem Anbau sowie der Neuentdeckung klassischer Rezepte. Perfekt dazu passt die Verwendung von Bio- und nachhaltig produzierten Spezialitäten. Die Kombination aus alten Gemüsesorten, lange übersehenen Kräutern, Fleisch und Fisch aus ressourcenschonenden Quellen trat von Dänemark aus einen Siegeszug um die ganze Welt an.

Als Synonym für die Neue Nordische Küche gilt das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma, zu dessen Gründern ebenfalls Claus Meyer gehört. Das Noma mit dem derzeitigen Starkoch Rene Redzepi an der Spitze trägt mehrere Jahre in Folge den Titel des besten Restaurants der Welt. Heute gehört das In-Restaurant an Kopenhagens neuer Hafenfront zu den insgesamt 15 dänischen Restaurants, die im aktuellen Gastronomieführer Guide Michelin 17 Sterne erhalten haben. Nicht zuletzt dem anhaltenden Erfolg des Neuen Nordischen Küchenmanifests ist es zu verdanken, dass Dänemarks Hauptstadt heute zu den weltbesten Reisezielen für Gourmets gehört.

http://www.nynordiskmad.org/

Tim Raue und Tim Mälzer

Am Herd haben sie schon so manche Schlacht geschlagen – doch jetzt stellen sich die beiden Starköche Tim Mälzer und Tim Raue dem kulinarischen Wettkampf ihres Lebens!
Denn in der neuen Kochcompetition „Kitchen Impossible: Mälzer vs. Raue“ (am 23.12. um 20:15 Uhr bei VOX) treten die befreundeten Köche gegeneinander an – unter härtesten Bedingungen. Getrennt voneinander ziehen die beiden in den Kampf – und zwar jeweils in zwei Länder, die ihr Kontrahent für sie aussucht. Für Tim Mälzer geht es in die Schweiz und nach Irland, für Tim Raue nach Polen und Spanien. An ihrem jeweiligen Ziel angekommen, wird ihnen dann von einem ortsansässigen Koch das Lieblingsgericht seiner Stammgäste serviert. Welches das ist und welche Zutaten verwendet wurden, müssen die Köche aus Deutschland dann selbst herausschmecken – und zwar so genau wie möglich! Im Anschluss müssen beide nämlich für diese Spezialität einkaufen. Und dabei sollten sie keine Zutat vergessen! Denn noch am selben Abend gilt es, genau dieses Gericht unter den strengen Blicken des einheimischen Kochs zuzubereiten. Der Erwartungsdruck ist enorm.

Die Juroren sind nämlich die Stammgäste selbst – und die sind bei ihrem Lieblingsgericht natürlich ganz besonders kritisch. Sie bewerten am Ende mit bis zu 10 Punkten, wie gut es ihnen geschmeckt hat. Welcher Koch bei diesem Wettstreit um Ruhm und Ehre am besten abgeschnitten hat, erfahren Tim Mälzer und Tim Raue aber erst nach ihrer Rückkehr. Denn dann werden die Bewertungskarten auf den Tisch gelegt – und erst dann ist klar, welcher der beiden Starköche aus der „Kitchen Impossible“ als Sieger hervorgeht.

23.12.14, 20:15 – VOX

Anton Schmaus

Drei hohe kulinarische Auszeichnungen für Storstad in Regensburg – Anton Schmaus Aufsteiger des Jahres im Gault&Millau

Gerade mal sechs Monate ist es her, dass Anton Schmaus (33) sein wegweisendes Restaurant Storstad im Zentrum von Regensburg im fünften Stock des geschichtsträchtigen Goliath-Hauses eröffnet hat. Die Bilanz der ersten Wochen kann sich sehen lassen: Auf Anhieb holt er gemeinsam mit seinem jungen Team den Michelin-Stern zurück. Der Gault&Millau bewertet das Storstad mit 17 Punkten und verleiht Anton Schmaus den Titel „Aufsteiger des Jahres“. Von der Redaktion des Großen Restaurant & Hotel Guides, besser bekannt als Bertelsmann, wird das Storstad zum „Restaurant des Jahres 2015“ gewählt.

„Ich bin überglücklich und als Jungunternehmer freue ich mich über diese Auszeichnungen gleich im ersten Jahr, vor allem natürlich für meine ganze Crew, die für dieses neue, etwas andere Restaurantprojekt von Anfang an meine eigene Begeisterung geteilt hat. Das ist nicht selbstverständlich, weil wir hier schon neue Pfade beschreiten“, sagt Anton Schmaus. „Dass wir mit unserem Konzept eine gute Richtung eingeschlagen haben, zeigt auch das tolle Feedback, das wir von unseren Gästen bekommen. Es bestätigt meine These, dass es der richtige Weg für die Gastronomie ist, bewusst Schwellen abzubauen. Storstad heißt auf Schwedisch Großstadt, und es ist genau die offene, großstädtische Denkweise, die Konventionen prüft und verwirft, auch mal provoziert und verschiedenste Kulturen einfließen lässt. Großstadt ist das, was im Kopf passiert. Ich möchte in diesem Restaurant eine zeitgemäße, unangestrengte Küche, wie ich sie selbst liebe. Deshalb finde ich es großartig, dass auch die Restaurantkritiker den Trend zum „casual fine dining“ mehr und mehr begrüßen. Auf höchstem Niveau, ganz ohne Krawattenzwang. Einfach wunderbar.“

Als Handwerker und leidenschaftlicher Koch freut sich Anton Schmaus zudem über die positive Kritik an seiner Küchenleistung aus der Feder des Gault&Millau. „Weil er frei von Effekthascherei demonstriert, dass zeitgemäße Küche kein Chichi braucht, sondern Mut zu starken Aromen“, so der Standpunkt der Kritiker. „Unverkünstelt, mutig gewürzt“ – den Gault&Millau-Kritikern gefällt es, dass Anton Schmaus sich an der modernen skandinavischen Küche orientiert, aber intensiv mit asiatischen Aromen und Kochtechniken flirtet und jedem Teller eine ganz klare aromatische Aussage mitgibt. Für Gerichte wie „das Schwarzfederhuhn mit Thai-Basilikum, Quitte, Steckrübe, Kichererbsen und geschäumter Sauce mit intensiver Curry-Schärfe“ oder „das Iberico-Schwein mit einem spannenden Würzkosmos aus Kürbis, Kardamom und Kokos“ erhält er 17 von 20 möglichen Punkten.

www.storstad.de

BESSERESSER und Genießermesse Fisch & Feines, Bremen

Wer sich für gutes Essen interessiert, ist in der Messe Bremen genau an der richtigen Adresse: Bei der Genießermesse Fisch & Feines können Besucher von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. November 2014, handwerklich hergestellte, regional verwurzelte und delikate Lebensmittel in Hülle und Fülle kosten und kaufen – darunter erstmals auch diverse sehr spezielle Biere aus oft jungen Brauereien. Die BESSERESSER – Aktionstage Kinder- und Jugendernährung liefern zudem viele Informationen und Anregungen für kleine und große Besucher rund um diese Themen und wie die Fisch & Feines eine Vielzahl von Mitmachaktionen.

Eine davon beginnt auf den Aktionstagen bei einem Gemälde, auf dem ganzer Schinken, ein filetierter Fisch, Brötchen, Wein, Bier zu sehen sind – und das am Morgen, denn das 1647 entstandene Bild zeigt einen Frühstückstisch. Was frühstücken wir heute? Und wie gesundheitsbewusst? Solche Fragen wollen Mitarbeiter der Kunsthalle Bremen mit Kindern und Jugendlichen besprechen, während sie das barocke Bild betrachten. „Wir blicken oft über den musealen Tellerrand hinaus, so im Projekt ,Ess Kunst‘, in dem wir kulturelle und Gesundheitsbildung für Kinder verbinden“, berichtet Laila Seidel, pädagogische Mitarbeiterin, über die Arbeit der Museumspädagogen. „Diesen Ansatz verfolgen wir auch bei der BESSERESSER.“

Künstler hätten sich zu allen Zeiten mit Lebensmitteln, Essen, Kochen beschäftigt. „Und wenn sie es Museumspädagogen mit eindeutigen Darstellungen leicht machen, Alltagsaspekte herauszugreifen, dann ist ein Gespräch darüber und auch über Kunst schnell in Gang gebracht“, so Seidel. Leicht anregen lasse sich auch praktische Auseinandersetzung – seine Mitarbeiter bringen Materialien für Collagen mit, sodass Kinder und Jugendliche ihren eigenen Frühstückstisch gestalten können.

Besucher bei Steven Jaeger auf der Fisch & Feines dürfen ebenfalls aktiv werden – und kosten. Jaeger ist einer derjenigen, die Überraschendes auf der Messe präsentieren: Chilis aus Norddeutschland. Der Oytener Gärtner züchtet sie seit zwei Jahren in seinen Gewächshäusern im großen Stil. „Wir kochen gern und waren unzufrieden mit dem Angebot“, berichtet er über die Anfänge. Heute führt Jaeger 50 Sorten, verkauft die reifen, knallbunten Früchte, aber auch Pflanzen zum Selberziehen. „Zwar gedeihen sie nur in warmen Gefilden rund ums Jahr im Freien. Bei uns kann man sie aber gut von Mai bis September an einem geschützten Platz an der sonnigen Hauswand pflegen und dann hereinholen.“

Zur Fisch & Feines bringt Jaeger neben Rohware auch selbst gemachte Chutneys, Saucen und Marmeladen mit, um Besucher durch Probieren für seine Früchtchen zu erwärmen. Sein Sortiment umfasst milde Sorten bis hin zu solchen mit Schärfeweltmeister-Titeln, etwa die Trinidad Scorpion Butch. „Ich habe mal eine Chili gekostet, die es nach einem bekannten Maß auf weniger als die Hälfte an Schärfe bringt, auf 500.000 Units – leider, muss ich sagen“, berichtete Jaeger mit einem Augenzwinkern.

Die Fisch & Feines ist die neue Genießermesse der Messe Bremen. Sie bietet feste und flüssige Köstlichkeiten aller Art, die strengen Qualitätskriterien genügen. Ganz neue Akzente setzt sie diesmal zum Beispiel bei Fleisch von Tieren, die sich ausschließlich vom Weiden ernähren, und bei Bier: Insgesamt sind 17 Brauereien mit 58 Bieren vertreten. Die BESSERESSER wendet sich auch an Fachleute und Interessierte. Diese erwartet unter anderem das erste Europäische Symposium zur Kita- und Schulverpflegung am Messesamstag. Am Sonntag stellen sich Abgeordnete der Bremer Bürgerschaftsfraktionen kritischen Fragen zum selben Thema.

Die Messen sind täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das gemeinsame Ticket kostet neun Euro und gewährt auch Einritt zu den Messen ReiseLust und CARAVAN Bremen.

www.fisch-feines.de
www.besseresser-bremen.de