Christian Maeder

Christian Maeder wurde kürzlich zum Direktor der Restauration im The Setai, Miami Beach, ernannt. Er wird unter anderem die vier Gastronomie-Betriebe des berühmten Hotels von South Beach leiten – darunter das Java, das neue Restaurant des jungen, französischen Chefkochs Mathias Gervais (ex-Vergé und Robuchon), welches die asiatische Küche neu interpretiert.

Christian Maeder, der aus Münsterlingen in der Schweiz stammt und an der Swiss Hotel Management School in Luzern ausgebildet worden ist, hat bereits 12 Jahre Erfahrung im Bereich Luxushotellerie aufzuweisen, darunter auch im Peninsula, Mandarin Oriental, Four Seasons und Claridge’s. Seine Karriere hat er als Leiter des Roomservices im The Peninsula Hotel in New York begonnen und dann im Claridge’s in London fortgesetzt. Später wurde er dann zum Stellvertretenden Leiter der Restauration im Mandarin Oriental in Las Vegas ernannt. Bevor er dem The Setai-Team beigetreten ist, arbeitete Herr Maeder bereits als Leiter der Restauration im Four Seasons in New York.

„Christian Maeder wird wertvolle Perspektiven und neue Ideen mit sich bringen“, erklärt Alex Furrer, Generaldirektor des The Setai, Miami Beach. „Er wird in enger Zusammenarbeit mit unserem Küchenteam und dem Chefkoch Mathias Gervais agieren und somit das kulinarische Erlebnis, welches unseres Etablissements bietet, in noch höhere Sphären katapultieren.“

www.thesetaihotel.com

29. Weintage der Südlichen Weinstrasse

Zum 29. Mal öffnen dieses Jahr das Frank-Loebsche Haus und das Alte Kaufhaus in Landau ihre Pforten, wenn der Verein Südliche Weinstrasse vom 27. bis 30. Mai 2016 zu den Weintagen einlädt. Klassische Rebsorten, wie Weiß- und Grauburgunder, Riesling und Spätburgunder, aber auch exotische Sorten, werden die 94 Winzer und Genossenschaften über die Messetage vorstellen. Gerade die mineralischen und terroirgeprägten Weine sind bei den Gästen beliebt. Die Scheurebe – Rebsorte des Jahres 2016 in der Pfalz – wird auch vertreten sein.

„Dieses Jahr präsentieren sich 94 Weingüter und Genossenschaften“, erklärt Landrätin Theresia Riedmaier. „Zwei neue Betriebe wurden aus einer Vielzahl von Bewerbungen zu den diesjährigen Weintagen zugelassen: Weingut Gerhard Hochdörffer aus Landau-Nußdorf und Weingut Schmitzer-Julier aus Eschbach. Bezogen auf die Anzahl der Betriebe, die sich bei den Weintagen präsentieren können, wachsen wir nur sehr langsam. Wir wollen unbedingt am Standort in der schönen lebendigen Landauer Altstadt bleiben, weil das einzigartige Ambiente schon immer den besonderen Charme unserer Weintage prägt. Wir präsentieren sehr bewusst und ausgewählt hohe und beste Qualität, guten Stil, Tradition, Jugendlichkeit und Innovation“, betont sie. „Dass die Südpfalz große Qualitäten zu bieten hat, haben die 20 Finalisten des Wettbewerbs ‚Die junge Südpfalz – da wächst was nach!‘ gerade bewiesen“, unterstreicht Uta Holz, Geschäftsführerin des Vereins.

Die vergangene Finalprobe der Jungen Südpfalz vom 28. April 2016 legt fest, welche Winzer sich auf den vorderen drei Plätzen befinden. Die Bestplatzierten erhalten als Belohnung für diese tolle Leistung eine Sonderpräsentation bei den Weintagen im Frank-Loebschen Haus. Besondere Präsentationsflächen gibt es auch für Weine aus Baden, der Schweiz und dem Elsass am Stand der „Trinationalen Metropolregion Oberrhein“ und für den Geilweilerhof: Das Julius-Kühn-Institut für Rebenzüchtung zeigt eine Auswahl von pilzwiderstandsfähigen Sorten, wie Villaris oder Felicia. In das Pfälzer Terroir können die Besucher sich im interaktiven Erlebnisraum Weinparcours® Pfalz am Samstag (28.05.) und am Sonntag (29.05) im Alten Kaufhaus hineinschmecken.

Auch dieses Jahr gibt es Neuerungen im organisatorischen Ablauf der Weintage. Die Eröffnung der Weintage findet dieses Jahr am Freitag, den 27. Mai, um 15 Uhr statt. Danach dürfen die Weinkollektionen der teilnehmenden Betriebe bis 21 Uhr verkostet werden. Fachbesucher sind an allen Tagen herzlich willkommen. Ausschließlich am Montag, dem 30. Mai, können Fachbesucher exklusiv von 13 bis 17 Uhr eine Weinauswahl der Fachbesucher-Betriebe verkosten. Eine Kinderbetreuung im Haus der Jugend findet von 13 bis 19 Uhr am Sonntag (29.05.) für Kinder von 6 bis 10 Jahre statt. Zum ersten Mal findet für die Fachbesucher an diesem Montag ein gemütliches „Chill & Grill“ statt, ab 17 Uhr. (Anmeldung unter anmeldung.weintage-suew.de). Bei Anreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr, ausschließlich mit dem Nachweis eines Tageseinzeltickets, erhalten die Besucher einen Rabatt von 2 Euro auf den Eintrittspreis zu den Weintagen der Südlichen Weinstrasse.

Die Weintage der Südlichen Weinstrasse gehen traditionell eine Verbindung von Wein und Kunst ein. „In diesem Jahr konnten wir M.S. Bastian und Isabelle L. als künstlerischen Beitrag gewinnen. In der begleitenden Kunstausstellung entführen Bastian und Isabelle ihre Betrachter in einer Collage von Comic und Kunst in ihre Bildwelten Bastropolis, Bastokalypse oder Bastomania. In ihren unglaublichen Bildergeschichten erzählen sie von seltsamen Charakteren in ihrem bunten, zuweilen schrillen Treiben“, so Karlheinz Zwick. Karlheinz Zwick, künstlerischer Berater des Landkreises Südliche Weinstraße, freut sich über die Zusammenarbeit mit dem Künstlerpaar. Die „Galerie Z“ im Frank-Loebschen Haus zeigt während der Weintage Kunstwerke verschiedener Künstler.

„Die Weintage sind für uns einerseits eine traditionelle Veranstaltung, die der Verein seit Jahren pflegt und somit Imagewerte der Region erhält. Andererseits sind die Weintage der Südlichen Weinstrasse ein Marketinginstrument, um aktuelle Weintrends zu präsentieren und ein Gesamtpaket zu schnüren, was sowohl die Hotellerie als auch die Gastronomie in der Region fördert. Somit schaffen wir nicht nur einen Mehrwert für die regionale Weinszene, sondern kreieren ein touristisches Gesamtpaket“, so der stellvertretende Geschäftsführer des Vereins Südliche Weinstrasse in Landau Bernd Wichmann.

Öffnungszeiten:
Freitag, 27.05.2016: 16-21 Uhr
Samstag, 28.05.2016: 13-19 Uhr
Sonntag, 29.05.2016: 13-19 Uhr
Montag, 30.05.2016: 13-17 Uhr (Fachbesuchertag)
ab 17 Uhr „Chill & grill“ nur mit Anmeldung (anmeldung.weintage-suew.de)

Eintrittspreise:
Tageskarte: 22 Euro
Zwei-Tageskarte: 30 Euro
Den Ausstellerkatalog gibt es ab Mitte Juni im Internet unter www.suedlicheweinstrasse.de

Rheingauer Schlemmerwochen

Zehn Tage Genuss im Weinparadies

Vor dreißig Jahren hatte ein genialer Rheingauer eine zündende Idee, die in einer an Erfolg kaum zu übertreffenden Veranstaltungsreihe gipfelte. Die Geburtsstunde der Rheingauer Schlemmerwochen schlug auf Schloss Vollrads. Der einstige Schlossherr Erwein Graf Mattuschka-Greiffenclau gilt als offizieller Erfinder. Er komponierte ein Event der Spitzenklasse – ein Geschenk für das Kulturland Rheingau und alle sein Gäste. Mit vielen ganz besonderen Highlights feiern die Schlemmerwochen jetzt vom 29. April bis 8. Mai ihren 30sten Geburtstag. Unter dem Motto „Regionale Weine, regionale Küche, regionale Originale“ laden Weingüter und Gastronomie Betriebe zum probieren, schnabulieren und flanieren ein. Stolze 120 Anbieter machen mit. Einhundertachtzehn Einzelveranstaltungen stehen auf dem Programm. Von Flörsheim am Main bis Lorch am Rhein wird gefeiert. Das gute Leben regiert. Der Rheingau ist in Festtagsstimmung. Und nicht nur Eingeweihte wissen: Mit den Rheingauer Schlemmerwochen wird die weintouristische Saison eröffnet.

Zum Geburtstag ein neues Outfit: Michael Apitz sei Dank
Zum Geburtstag präsentieren sich die Rheingauer Schlemmerwochen im neuen Gewand. Geschneidert hat es der Künstler Michael Apitz. Die Wort-Bild-Marke, die eine typische Situation in einer Rheingauer Gutsschänke zeigt, beweist es auf den ersten Blick: Hier sind Gäste gern gesehen. Hier fühlen Mensch und Tier sich wohl. Hier bleibt man gerne sitzen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig, aber nicht unwahrscheinlich. Für den neuen Schriftzug zeichnet Jutta Hofmann verantwortlich.

Garantiert keine Geburtstagstorte: Brot für alle
Und natürlich wird zum Geburtstag auch gebacken. Das offizielle Schlemmerwochen-Brot heißt Monte Preso und kommt aus dem Backhaus Dries. Es ist eine Hommage an den Rheingau und wird in Handarbeit hergestellt – mit hochwertigem Mehl aus der Schweiz, das mit Bio-Dinkel Mehl des Presberger Bauern Kempenich verfeinert wird. So wie der Rhein seit Urzeiten Regionen und Länder wie auch die Schweiz und Deutschland verbindet, so soll dieses Meisterstück für ein Bekenntnis zur Region, gepaart mit Weltoffenheit, stehen. Das Monte Preso ist knusprig und würzig und dabei leicht und luftig. Es passt perfekt zum Wein und gefällt nicht nur den Bewohnern von Monte Preso, wie die Presberger liebevoll genannt werden.

Immer anders – immer gut: Der Jubiläumswein
Doch was kommt ins Glas, wenn die Geburtstagsgäste Einzug halten? Neben dem neuen Jahrgang präsentieren die Winzer die ganze Vielfalt der Genussregion Rheingau. On Top gibt es in diesem so besonderen Jahr jedoch noch ein ganz besonderes Weinvergnügen. Und das fällt immer anders aus – je nach Lust und Laune der Erzeuger. Auf dem Flaschenanhänger steht immer „Unser Jubiläumswein 2016“ drauf. Auf den Flascheninhalt darf man gespannt sein. Ob Roter Riesling oder rote Verführung vom Höllenberg, ob Erste Lage oder gereifte Auslese – es bleibt spannend im Rheingau.

Rotkäppchen hat’s vorgemacht: Der Schlemmerwochenkorb

Wer Lust auf Picknick im Weinberg oder am Waldrand hat, dem gefällt eine Idee, mit der schon Rotkäppchen unterwegs war. Der Schlemmerwochenkorb ist randvoll mit vielen guten Gaben: Käse vom Rheingauer Affineur, Pfefferbeiser vom Meilinger Hof, dazu eine kühle Flasche Wein und weitere lukullische Spezialitäten, ausgewählt von den jeweiligen Betrieben, die bei dieser Geburtstagsaktion mitmachen.

Wieder mit dabei: Es Piffche, des nix kost‘
Apropos mitmachen: Waren es im vergangenen Jahr 44 Betriebe, die ihre Gäste zum Rheingauer Piffje einluden, so sind in 2016 bereits 56 Betriebe mit dabei. Auch dieses Jahr macht der Rhein-Main-Verkehrsverbund Bus- und Bahnreisenden ein genussvolles Geschenk. Bei Vorlage des RMV-Tickets bekommen ÖPNV-Mitfahrer bei den teilnehmenden Winzern ein Glas Wein 0,1 l gratis. Das Angebot gilt für Nutzer im gesamten RMV-Bereich von Limburg an der Lahn bis Gersfeld in der Rhön und vom mittelhessischen Marburg bis Eberbach im Odenwald.

Das Verzeichnis mit den Öffnungszeiten der teilnehmenden Betriebe und den Sonderveranstaltungen ist ab Mitte März erhältlich bei der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH, Tel.: 06723 – 99 55 0, E-mail: tourist@kulturland-rheingau.de oder im Internet unter www.kulturland-rheingau.de/schlemmerwochen

WineStyle

Als Erik Kohler in 2015 mit der achten WineStyle erstmals im Cruise Center Altona festmachte, tat er das mit gemischten Gefühlen. Heute freut es sich drauf! – eine bessere Kulisse für seine Weinmesse als das rege Treiben des Hamburger Hafens kann er sich gar nicht vorstellen. Am 13. und 14. Februar ist es soweit. Dann können Weine aus aller Welt mit Blick auf vorbeiziehende Ozeanriesen verkostet werden. Auch die Aussteller teilen die Begeisterung und kommen gerne wieder. Über 100 Zusagen aus 10 Ländern kann Hamburg-Fan Erik Kohler, der mit seiner Firma WMS Weinevents & Marketing Services zahlreiche Veranstaltungen rund um den Wein aufs Gleis setzt, bereits verbuchen. „Hamburg und der Wein – das ist einfach ein Traumpaar“ sagt Kohler. Und er weiß: Auch bei den Messebesuchern gibt es viele „Wiederholungstäter“.
 
2015 – Ein abenteuerlicher Jahrgang
Von Seiten der Winzer gibt es viele Signale, die auf einen exzellenten neuen Jahrgang schließen lassen. Der trockene Sommer hat deutliche Spuren hinterlassen. Doch schon heute steht fest: Die Reben haben den Kampf gegen die große Hitze und den fehlenden Regen erfreulich gut gemeistert. In den kerngesunden Trauben, die diesmal sehr klein ausfielen, konzentrierte sich echter Traumstoff: Extraktreich und vielversprechend.  Auch wenn es für große Lobgesänge noch etwas früh sein dürfte – es wird sich so mancher Austeller nicht nehmen lassen, auch seine 2015er mit nach Hamburg zu bringen. Man darf also gespannt sein …
 
Heimat auf der Zunge – Der Trend hält an
Und noch etwas bringt die Erzeuger deutscher Weine zum Jubeln. Denn: Heimat auf der Zunge ist gefragter denn je. Der Trend hält an. Wie viele regionale Produkte feiern auch die Weine aus deutschen Landen die Erfolge, die sie verdienen. Und so hat auch die WineStyle ein deutliches Zeichen gesetzt, denn der Schwerpunkt liegt auf dem Thema „Made in Germany“. Stark vertreten sind die Württemberger, die Franken und Rheinhessen, aber auch Erzeuger aus kleineren Weinregionen präsentieren sich aus Überzeugung in Hamburg. Mit dabei sind 2016 schließlich auch vier Öko-Betriebe aus Baden, Franken, Württemberg und dem Rheingau. Sie alle wissen: Hier trifft man auf ein interessantes und interessiertes Publikum.
 
Die Welt im Weinglas – Auch andere Mütter haben schöne Kinder
Aber was wäre eine Weinveranstaltung in Hamburg ohne den Blick hinaus in die weite Welt der Weine? Zum Beispiel nach Neuseeland und Südafrika, Argentinien und Chile. „Auch andere Mütter haben schöne Kinder“, sagt Kohler. Dabei hat er nicht nur die neue Welt im Blick. Auch aus Europas traditionellen Weinländern kommt viel Gutes, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Die WineStyle bringt auch in 2016 Weine aus Frankreich und Italien, Spanien, Portugal und Österreich. In Deutschland noch wenig bekannt sind die Weine aus Moldau. Unter Kennern finden sie immer mehr Anerkennung. Probieren lohnt sich also.
 
Zum Schluss noch ein Tipp vom Veranstalter  für Menschen, die es lieber etwas ruhiger angehen möchten. Ihnen sei der Messe-Sonntag empfohlen.
 
„WineStyle“
Weinmesse für Genießer im Cruise Center Altona / Hamburg
Van-der-Smissen-Straße 5, 22767 Hamburg
13. und 14. Februar 2016
 
Öffnungszeiten
Samstag, 13. Februar: 12 – 18 Uhr
Sonntag, 14. Februar:  12 – 18 Uhr
 
Eintrittspreis:            EUR 15,00 pro Person, Tageskasse
 
www.WineStyle.de

Raphael Lüthy

Der vegane Gourmetkoch Raphael Lüthy von EduChefs.ch bietet neu im gesamten DACH-Raum vegane Aus- und Weiterbildungen an in Kooperation mit der Veganen Gesellschaft Schweiz. Somit haben nun auch klassische Betriebe Zugang zu Know-how rund um vegane Produkte, vegane Menügestaltung und die Zubereitung von Allergiekost und können so noch besser auf die sich verändernden Kundenbedürfnisse eingehen.

Restaurantbesucher suchen vermehrt authentische Geschmäcker, Gerüche und Texture, verlangen frische, regionale, nachverfolgbare und saisonale Produkte, auch und ganz besonders bei vegetarischen und veganen Gerichten. „Der bewusst lebende Kunde erwartet bei vegetarischen und veganen Gerichten die gleiche Qualität und Kreativität wie in der konventionellen Küche“, so EduChefs-Gourmetkoch Raphael Lüthy.

Die Befürchtungen seitens der Gastronomie reichen von teuren Produkten bis hin zu einem aufwändigeren Beschaffungswesen, steigenden Lageraufwänden, schlechterer Materialverfügbarkeit und steigenden Hygiene- und Prozessaufwänden. Raphael Lüthy weiss diese Befürchtungen zu entkräften: „Es ist korrekt, dass vegane Gerichte mit leicht grösserem Aufwand in der Vorbereitungszeit verbunden sind, da diese meist frisch zubereitet werden. Unsere Erfahrung bei educhefs.ch zeigt aber, dass durch das Wegfallen der Fleischkosten und von teuren Fertigprodukten die Kalkulation konventionellen Gerichten gleich kommt.“

Der Besuch einer Schulung bei EduChefs hat allerdings auch Vorteile für die nicht-vegane Küche, denn durch den Einsatz von tierischen Produkten wie Butter, Rahm und Mayonnaise wirken viele Gerichte schwer und werden als nicht mehr zeitgemäss empfunden. „Pflanzliche Produkte können ein Gericht leichter und bekömmlicher machen und die Kenntnisse über vegane Produkte helfen den Küchenteams somit auch bei der Zubereitung von Allergiekost, zum Beispiel bei Laktose-Intoleranz“, so Raphael Lüthy.

In Kooperation mit der Veganen Gesellschaft Schweiz stehen die Aus- und Weiterbildungen von EduChefs Betrieben schweizweit und im nahen Ausland zur Verfügung.

Spitzenkoch Raphael Lüthy betreibt das einzige Vegane Hotel der Schweiz und ist Autor des Buches „Vegan Gesund“. Via educhefs.ch schult er Köche und Betriebe vom Kleinbetrieb bis hin zur Systemgastronomie in veganer Küche, veganen Abläufen und bezüglich der Ökologisierung von Betrieben. Educhefs.ch ist kulinarischer Bildungs-Partner der Veganen Gesellschaft.

Weitere Infos unter www.educhefs.ch oder Telefon +41 43 543 26 60.

Stefan Hermann

Stefan Hermann lädt zum kulinarischen Sommerfest aller Betriebe

Unter dem Motto „Sanssouci – ein Sommerfest für alle Sinne“ lädt der Dresdner Spitzenkoch und Unternehmer Stefan Hermann am Montag, den 24. August 2015 ab 19 Uhr zu einem großen kulinarischen Sommerfest ein. Aus diesem Anlass verwandelt sich die 7.000 Quadratmeter große Gartenanlage seines neuesten Projektes, dem Hotel Villa Sorgenfrei in Radebeul, in ein Paradies für Feinschmecker. Denn erstmals seit Bestehen des Unternehmens präsentiert Stefan Hermann seine mittlerweile sieben Betriebe an einem Abend. Neben dem über die Landesgrenzen hinaus bekannten Gourmetrestaurant bean&beluga, ausgezeichnet mit einem Michelin Stern, und der dazugehörigen Weinbar, Kochschule und dem Feinkostladen, können Gäste an eigens kreierten Ständen kulinarische Spezialitäten aus den Restaurants william und Sanssouci probieren. Natürlich darf auch die beliebte bean&beluga Bratwurst aus dem Biergarten auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch nicht fehlen, die nach eigenem Rezept des Sternekochs extra für den Hermann`schen Betrieb hergestellt wird. Für die passenden Weinbegleitungen sorgen namhafte befreundete Winzer. Und auch beim Entertainment wird dank Live-Musik der Rock`n`Roll-Band „Krüger Rockt!“ aus Heidelberg an nichts gespart. Tickets für diesen besonderen Abend sind ab 129 Euro pro Person inklusive aller Speisen, Weine, Wasser und Kaffee buchbar. Wer zusätzlich vom 24. auf den 25. August 2015 in der Villa Sorgenfrei übernachten und dort am nächsten Tag frühstücken möchte, bezahlt 198 Euro pro Person. Karten für das Sommerfest können bei Corina Waldeck telefonisch unter +49 351 44 00 88 00 oder per E-Mail an sommerfest@bean-and-beluga.de gebucht werden.

STEFAN HERMANN – vom Spitzenkoch zur erfolgreichen kulinarischen Marke
Bereits zu Beginn seiner Selbständigkeit hatte Stefan Hermann die Vision, ein Ensemble unterschiedlicher Betriebe zu etablieren, in denen er gekonnt und mit leichter Hand auf der gesamten Klaviatur kulinarischer Möglichkeiten spielen kann. Dass er dieses Ziel erreicht hat, zeigt neben dem wirtschaftlichen Erfolg vor allem das organische Wachstum seines Unternehmens, das man inzwischen guten Gewissens als „kleines Genussimperium“ bezeichnen kann. Denn zum Unternehmen STEFAN HERMANN gehören inzwischen der Biergarten Konzertplatz Weißer Hirsch, das Restaurant bean&beluga, ausgezeichnet mit einem Michelin Stern und 17 Gault&Millau Punkten, eine Weinbar, die STEFAN HERMANN Kochschule und der STEFAN HERMANN Feinkostladen, das Restaurant william im Dresdner Schauspielhaus, das Romantikhotel Villa Sorgenfrei mit 16 Zimmern in Radebeul sowie ein eigener Stand auf dem Dresdner Striezelmarkt. Außerdem verantwortet die Gruppe die gesamte Gastronomie in der Semperoper sowie im Schauspielhaus.

Weitere Informationen sind unter www.bean-and-beluga.de zu finden.

Studie zum Mindestlohn im Gastgewerbe

Positive Effekte bislang nicht vermittelt
– Mindestlohn als Haupttreiber für Personalkostensteigerung
– Kleinbetriebe und Betriebe im Osten stärker ökonomisch betroffen
– Preiserhöhungen sollen Mindestlohn kompensieren

Das Heilbronner Institut für angewandte Marktforschung (H-InfaM) hat mit Unterstützung des DEHOGA und der IHA Deutschland die erwarteten betriebswirtschaftlichen Konsequenzen und die Einstellung zum Mindestlohn der Hotellerie und Gastronomie im Rahmen einer Studie erhoben. Unter der Leitung von Prof. Dr. Franziska Drescher und Prof. Dr. Christian Buer wurden dazu Hoteliers und Gastronomen in Deutschland befragt. Die Studie konzentrierte sich dabei auf die Bereiche ökonomische Auswirkung und deren Effekte im Sinne von Mehrkosten durch den Mindestlohn, Auswirkungen auf die Beschäftigungsstruktur in den Betrieben, Maßnahmen zur Finanzierung des Mindestlohns, Dokumentationspflicht der Arbeitszeit und Bewertung des Mindestlohns. An der Online-Befragung nahmen deutschlandweit 1.512 Personen teil, davon 49 % Hoteliers und 51 % Gastronomen. In der Hotellerie setzt sich die Stichprobe aus 90 % Individualhotels und 10 % zu Hotelketten gehörenden Betrieben zusammen. In der Gastronomie beteiligten sich 95 % Individual- und 5 % Systemgastronomen.

Mindestlohn als Haupttreiber für Personalkostensteigerung
Die Auswirkungen des Mindestlohns sind in Relation zu Umsatz und Personalkosten zu bewerten. Laut der branchenüblichen Faustformel machen Personalkosten ca. ein Drittel des Umsatzes aus. Dies gilt auch in der vorliegenden Studie. Von 2014 auf 2015 steigen die Personalkosten in der Hotellerie im Schnitt um 9 % und in der Gastronomie um 13 %. Ca. zwei Drittel der Personalkostensteigerung in der Hotellerie und 82 % in der Gastronomie sind dem Mindestlohn zuzurechnen. Diese Mehrkosten durch den Mindestlohn entsprechen in der Hotellerie durchschnittlich 2 % des für 2015 erwarteten Umsatzes und in der Gastronomie 3 % des Umsatzes.

Kleinbetriebe und Betriebe im Osten stärker ökonomisch betroffen
„Die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen durch die Einführung des Mindestlohns sind je nach Betriebsart, -typ, Region und Unternehmensgröße unterschiedlich“, so Prof. Dr. Drescher. Mit zunehmender Betriebsgröße bzw. steigendem Umsatz haben die zu erwartenden Mehrkosten durch den Mindestlohn in Relation zu den Gesamtkosten für Personal bzw. zum Umsatz eine geringere Bedeutung. Vor allem Kleinst- und Kleinbetriebe sind von der Einführung des Mindestlohns ökonomisch stärker betroffen. So liegt beispielsweise der Anteil Mehrkosten durch den Mindestlohn an den Personalkosten bei Kleinst- und Kleinbetrieben (unter 100.000 Euro Umsatz) bei 13 %, während er bei Großbetrieben mit 5 Mio. Euro Umsatz und mehr bei 3 % liegt.
Das regionale Gefälle zeigt auf, dass vor allem gastronomische Betriebe in Ostdeutschland unter den Folgen des Mindestlohns leiden: Die Gastronomie dort erwartet 15 % Mehrkosten durch den Mindestlohn an den Personalkosten und insgesamt eine Steigerung der Personalkosten von 21 %. „Die Kernfrage ist“, so Prof. Dr. Buer, „wie diese Mehrkosten und Steigerungen ausgeglichen werden können. Es ist zu erwarten, dass die Hotels und Restaurants die Preise erhöhen werden, um so einen Teil der Mehrkosten abzudecken“. Dementsprechend erwarten Gastronomiebetriebe in Ostdeutschland auch die mit Abstand höchste Umsatzsteigerung von 25 % von 2014 auf 2015.

Generell geben Betriebe, die mit höheren Mehrkosten durch den Mindestlohn rechnen, auch eine im Verhältnis größere Umsatzsteigerung an. Dies könnte das durch den Mindestlohn entstehende Defizit ausgleichen. Die Ausnahme in der vorliegenden Erhebung sind Hotels im Osten und Süden, welche die höheren Kosten durch Mindestlohn und Personalkosten nicht analog durch einen höheren Umsatz auszugleichen erwarten.
Wenn die von den Betrieben erwartete Umsatzsteigerung eintritt, so fallen je nach Region und Betriebsgröße im Schnitt Mehrkosten durch den Mindestlohn zwischen 1 % und 4 % des Umsatzes an, so Prof. Dr. Drescher.

Preiserhöhungen sollen Mindestlohn kompensieren
Die betriebswirtschaftlich notwendige Handlung der Betriebe zur Kompensation des Mindestlohns zeigt sich auch in der direkten Abfrage geplanter oder umgesetzter Maßnahmen: 75 % der Hoteliers und 88 % der Gastronomen haben bereits einen Teil der Mehrkosten über eine Erhöhung der Verkaufspreise kompensiert oder planen dies. Zweidrittel der Gastronomen wird oder hat bereits die Speisekarten angepasst. Des Weiteren wird mindestens jeder zweite Gastronomie- oder Hotelbetrieb die Mitarbeiterstruktur überprüfen und anpassen, um die Personalkosten zu optimieren. Allerdings erwartet die Branche auf die Gesamtzahl der Mitarbeiter bezogen keine negativen Beschäftigungseffekte. Je nach Anstellungsverhältnis ergeben sich Unterschiede: So wird ein geringer Anstieg an Teilzeitkräften und Auszubildenden erwartet, dem eine geringe Reduktion an Mini-Jobbern gegenübersteht.

Die Branche steht dem Mindestlohn kritisch gegenüber
Rund jeder zweite Hotelier und Gastronom bewertet den Mindestlohn als ein negatives Ereignis, nicht notwendig, sinnlos und ökonomisch nicht bewältigbar. Die andere Hälfte steht dem Mindestlohn neutral oder positiv gegenüber. Die größten Herausforderungen sehen Hoteliers wie Gastronomen nicht in den Mehrkosten durch den Mindestlohn, sondern in der Dokumentationspflicht und im Aufwand zur Umsetzung. 70 % der befragten Hoteliers und 78 % der Gastronomen sehen in der Dokumentationspflicht eine große oder sehr große Herausforderung. Der Aufwand zur Umsetzung wird von 66 % der Hoteliers und 75 % der Gastronomen als große oder sehr große Herausforderung erlebt.
Insgesamt ist festzustellen, dass Hoteliers dem Grundgedanken des Mindestlohnes im Verhältnis zu den Gastronomen eher folgen. Auch regional unterscheidet sich die Einstellung zum Mindestlohn. Betriebe im Norden und Westen der Bundesrepublik sind dem Mindestlohn und seinen Auswirkungen gegenüber aufgeschlossener als dies die Betriebe im Süden und Osten sind.

In der Gesamtbewertung ist festzuhalten, dass die Politik den positiven Effekt des Mindestlohnes in dieser Branche nicht vermitteln konnte. Die Folgen des Mindestlohnes wurden anfangs ökonomisch diskutiert. Mittlerweile hat sich der Schwerpunkt zur Frage der bürokratischen Bewältigung verlagert. Dies spiegeln die Ergebnisse der Studie ebenfalls wieder.

www.hs-heilbronn.de/h-infam

Alle News zum Michelin 2015

Alle Sterne 2015 auf unserer Facebook Seite

Lieber Leser,

die Sterneliste des Michelins erweist sich 2015 als ziemlich unkopierbar. Alle neuen Sterne finden Sie daher auf unserer Facebook Seite:

Die Textmeldung zum Michelin 2015:
www.gourmet-report.de/artikel/345870/Guide-MICHELIN-Deutschland-2015/

Die Liste aller neuen Michelin Sterne Restaurants 2015:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10152586214723124/?type=1

Die gestrichenen Sterne 2015:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10152586216508124/?type=1

Alle Drei Sterne Restaurants in Deutschland:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10152586218398124/?type=1

Alle Zwei Sterne Restaurants in Deutschland:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10152586218943124/?type=1

Alle 1 Sternerestaurants des Michelin Deutschland 2015:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10152586222818124

Alle neuen Bib Gourmands 2015:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10152586280623124

Alle gestrichenen Bib Gourmand 2015:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10152586282513124/?type=1

Alle Bib Gourmands des Michelin 2015 Deutschland:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10152586287163124

Gourmet Report gratuliert allen erwähnten Betrieben! Gut gemacht!
Und die, die sich diesmal nicht in den Listen gefunden haben: Nächstes Jahr wird es was!

Wir haben auch einige Betriebe vermisst! Aber das ist halt der Michelin!

Morgen: Kulinarische Radtour durch den Naturpark Märkische Schweiz

Zu einer kulinarischen Radtour lädt die Naturparkverwaltung Märkische Schweiz am Samstag, den 27. September 2014 ein. Auf ca. 50 km werden neben der schönen und abwechslungsreichen Landschaft des Naturparks sechs Betriebe vorgestellt, die Kostproben ihrer hochwertigen Produkte anbieten.

Startpunkt ist um 10 Uhr nach Ankunft der S-Bahn am Bahnhof Strausberg-Nord. Der teilweise naturbelassene Weg berührt eine Vielzahl der unterschiedlichsten landschaftlichen „Highlights“ der Märkischen Schweiz: die reich strukturierte Feldflur mit Obstbäumen und Hecken, den Stobber als naturnahes, mäandrierendes Tieflandflüsschen und die naturnahen Wälder in den Kehlen und auf den Hügeln der Region. Es besteht auch die Möglichkeit das „Schweizer Haus“, das Infozentrum der Naturparkverwaltung, zu besuchen.

Für die Verpflegung öffnen unterwegs sechs Betriebe ihre Pforten und bieten Einblick und Kostproben ihrer Angebote. Dies ist zu Beginn die Drachenbrotbäckerei in Klosterdorf. Zweite Station ist der Zachariashof in Ihlow mit Kräuterhäppchen und Gartenbesichtigung. Die dritte Station ist der Biohof in Ihlow. Hier ist je nach Wunsch ein größeres oder kleineres Mittagessen aus eigenen Hofprodukten möglich. Als nächstes wird der Bioladen und Cafe „Buckower Köstlichkeiten“ und die Kelterei Bergschäferei aufgesucht. Zum Abschluss steht noch die Bio-Imkerei Lahres in Garzau auf dem Programm, bevor es nach Strausberg zurück geht. Hier kann wieder die S-Bahn erreicht werden.

Eine Abkürzung zum öffentlichen Personennahverkehr ist vorher bereits in Rehfelde möglich. Ein robustes Fahrrad ist für die Wegstrecke von Vorteil, da nicht immer ausgebaute Radwege genutzt werden können. Für die „Kostproben“ der regionalen Küche werden vor Ort Unkostenbeiträge erhoben.

Termin: Radtour am 27.09.2014
Zeit: 10.00 – ca.18. 00 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnhof Strausberg Nord
15344 Strausberg

Weitere Informationen bei der Naturparkverwaltung unter Tel.: 033433/15847.