Currywurst Museum, Berlin

1949 verkaufte Herta Heuwer an ihrem Imbissstand Kantstraße 101 erstmals gebratene Brühwürste mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver und Worcestershiresauce – Museum eröffnet 1100 qm am 16.8. in Berlin – Berliner Sterneköche Thomas
Kammeier und Kolja Kleeberg kreierten neue Saucen

1949 verkaufte Herta Heuwer an ihrem
Imbissstand an der Ecke Kant-/Kaiser-
Friedrich-Straße (heute Kantstraße 101)
erstmals gebratene Brühwürste mit einer
Sauce aus Tomatenmark, Currypulver und
Worcestershiresauce. Die Geschichte urbaner
Imbissbuden begann jedoch schon
viel früher, und auch Hamburg beansprucht
spätestens seit Uwe Timms Novelle
„Die Entdeckung der Currywurst“
(1993) den Erfinderstatus für die beliebte
Zwischenmahlzeit. Höchste Zeit also, die
Geschichte und die zahlreichen Geschichten,
die sich um die Currywurst
ranken, in einem Museum näher zu beleuchten.

Der Initiator, Berlin-Fan und Kurator
Martin Löwer, hat ein multimediales
Museumsprojekt auf 1.100 Quadratmetern
entworfen. Unweit des Checkpoint Charlie,
in der Schützenstraße 70, wird am 16.
August das erste Deutsche Currywurst
Museum eröffnen. Die Ausstellung bietet
nicht nur historisches und kulturelles
Anschauungsmaterial, sondern auch
zahlreiche interaktiv aufbereitete Informationen
zur Herstellung der Currywurst
und zu den Zutaten.

In einer Currywurst-
Lounge werden die Sterneköche Thomas
Kammeier und Kolja Kleeberg raffinierte
Soßen kreieren und ein Shop hält
zahlreiche Artikel rund um die Currywurst
bereit.


Jährlich werden rund 350.000
Besucher erwartet. Die Ausstellung ist von
10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet
zwischen 7 und 11 Euro, für Kinder unter 6
Jahren ist der Eintritt frei.

www.currywurstmuseum.de

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