Ulrich Heimann

Der Star ist das Produkt: Wenn Ulrich Heimann ein Menü kreiert muss jede Zutat zum Casting. „Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel, Karotte nicht gleich Karotte“, erklärt der Executive Chef de Cuisine des InterContinental Resort Berchtesgaden. „Ich suche das beste Produkt für das jeweilige Gericht, und lasse seinen Ur-Geschmack wirken.“ Heimanns Reich ist das kreisrunde Gourmet-Restaurant Le Ciel mit wahrhaft himmlischem Ausblick auf die phantastische Berglandschaft. Hier bringt er eine fein inspirierte französische Küche auf den Tisch – orientiert an Saison und Region, pointiert mit seiner ganz persönlichen Note.

„Wenn dem Gast ein Gericht im Gedächtnis bleibt, hat der Koch sein Ziel erreicht“ – das ist die Philosophie des 41-Jährigen, der sich bereits im Hamburger Hotel Abtei einen Michelin-Stern erkochte. Dieser Anspruch ist sein Antrieb, wenn er die Küche des Le Ciel morgens um zehn Uhr betritt und sie kaum vor Mitternacht wieder verlässt. „Ein gutes Gericht braucht acht bis zehn Stunden Zeit“, sagt Ulrich Heimann, der gerade sanft Geschmortes zu seinen Leidenschaften zählt. Crossover oder zuviel Schnickschnack sind nicht seine Sache, er kocht nach der Devise weniger ist mehr. Und doch variiert er regionale Gerichte oder die Klassiker der Haute Cuisine auch gekonnt mit asiatischer Würze oder Ausflügen ins Marokkanisch-Orientalische.

„Roulade vom Königssee-Saibling auf Brunnenkresse-Emulsion“, „Gebratener Hummer auf Papaya-Fenchel-Salat an einem Orangen-Pfeffer-Sorbet“, „Berchtesgadener Rehrücken mit Gänsestopfleber in der Brotkruste auf Rahmwirsing mit Essigkirschen“ – nicht nur die Gäste genießen die Kompositionen des Küchenchefs, der im kulinarisch anspruchsvollen Schwarzwald die Faszination von Aromen, Düften und Produkten entdeckte. Auch Head Sommelier Thomas Breitwieser ist sein ständiger Gast. „Nur wenn ich die verschiedenen Saucen vorher probiert habe, kann ich den passenden Wein dazu empfehlen“, sagt der Herr über 450 verschiedene Weine und Champagnersorten. Zu den Raritäten seiner Weinliste gehören etwa ein 1995 Chateau Petrus, Pomerol AOC für 2.100 Euro oder ein 1959 Riesling Feinste Spätlese, Schloss Johannisberg, Rheingau für 870 Euro.

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2 Antworten auf „Ulrich Heimann“

  1. Herr Heimann ist der excellenteste Chefkoch, der uns in den letzten Jahren seine Köstlichkeiten zubereitet hat. Sein Stern ist wahrlich verdient. Wir freuen uns jedes Mal aufs Neue auf die hochwertigen, mit allen Rafinessen servierten Speisen. Vielen Dank diesem Meister seines Faches.

  2. Herr Heimann ist der excellenteste Chefkoch, der uns in den letzten Jahren seine Köstlichkeiten zubereitet hat. Sein Stern ist wahrlich verdient. Wir freuen uns jedes Mal aufs Neue auf die hochwertigen, mit allen Rafinessen servierten Speisen. Vielen Dank diesem Meister seines Faches.

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