Deutsche Urlauber wollen wieder mehr ausgeben

Für den Urlaub im Reisejahr 2011 sind die Deutschen bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. Laut ADAC Reisemonitor wollen 63,2 Prozent der Deutschen nicht am Urlaub sparen. Im Vorjahr gaben sogar 64,9 Prozent der Befragten
an, nicht an Urlaub und Erholung knausern zu wollen. Auch bei den Ausgaben,
die am Urlaubsort anfallen, sind die Deutschen in dieser Reisesaison
großzügig. Nur noch 34 Prozent der Befragten wollen nebenbei im Urlaub weniger
Geld ausgeben. 2009 lag der Anteil derer, die bei den Nebenkosten den
Rotstift ansetzen wollten noch bei 43 Prozent
Dass die Krise, auch im Reisesektor überwunden scheint und die Deutschen
wieder gern und oft in den Urlaub fahren, zeigt auch die Entwicklung der geplanten
Urlaubsreisen.

6,6 Prozent mehr als im Vorjahr wollen nach der
ADAC-Umfrage drei Mal oder sogar noch öfter in diesem Jahr eine Reise unternehmen.
Im vergangenen Jahr gaben die Deutschen 51 Milliarden Euro
(Quelle: Deutsche Bundesbank) für Reisen ins Ausland aus. Im Durchschnitt
kostete ein Urlaub im europäischen Ausland etwa 1 800 Euro. Wer im letzten
Jahr die schönsten Wochen im Jahr in Deutschland verbracht hat, musste
dafür im Schnitt 1 229 Euro bezahlen.

Der ADAC Reisemonitor wird einmal jährlich erhoben und informiert über
Trends und Analysen zum Reiseverhalten der deutschen Urlauber. Für den
Reisemonitor wurden 4 000 ADAC Mitglieder befragt. Die repräsentative
Trendstudie beschäftigt sich unter anderem mit den Erwartungen, Entscheidungen
und Reisezielen rund um den Urlaub 2011.

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