So viel kosten Übernachtungen weltweit

Ein Urlaub kann teuer werden: Vor allem die Unterbringung in fremden Gefilden schlägt heftig zu Buche. Für Wohnen und Schlafen geben Reisende durchschnittlich 25 Prozent mehr aus als für die Fortbewegung. Aber nicht jede Stadt reißt ein gleich großes Loch ins Portemonnaie. Die Berliner Reisesuchmaschine GoEuro.de (www.goeuro.de) hat in 150 Städten weltweit die Unterkunftspreise unter die Lupe genommen. Deutsche Städte bewegen sich im Mittelfeld. Absoluter Spitzenreiter bei den Unterbringungskosten ist New York, am günstigsten ist Tirana.

Verglichen wurden die Kosten für Hotels von einem bis fünf Sternen, die Preise für die Übernachtung im Hostel und in Privatunterkünften via Airbnb. New York führt das Ranking mit einem Durchschnittswert von 198 Euro pro Übernachtung an. Im albanischen Tirana können sich Reisende dagegen schon für 26 Euro auf’s Ohr legen. Gegenüber New York liegt der Preis hier acht Mal niedriger.

Ähnlich kostenintensiv wie New York sind St. Moritz (147 Euro) auf Platz zwei und Macao in China (135) auf dem dritten Rang. Miami (134), Nassau (120), Boston (118), Venedig (117) Dubai (114), San Francisco (113) und Monte Carlo (107) komplettieren die Top Ten der teuersten Städte.

Günstiger wird’s mit Blick nach Süden und Osten: Nach Tirana liegt das tunesische Hammamet mit durchschnittlich 28 Euro gleichauf mit Sofia am Ende der Tabelle. Kairo (30), Antalya (31), Bangkok (31), Bukarest (31) Warschau (33), Belgrad (33) und Shanghai (33) sind unweit teurer.

Die deutschen Städte belegen ein mittleres Preisniveau, aber mit regionalen Unterschieden, die sich sehen lassen können: Während ein Reisender in Baden-Baden (Platz 54) durchschnittlich 67 Euro für seine Nachtruhe bezahlen muss, könnte er in Düsseldorf (auf Platz 115 die günstigste der deutschen Städte im Ranking) schon für 45 Euro unter die Decke schlüpfen. In Deutschlands Hauptstadt müsste er dafür 51 Euro bezahlen. Berlin ist damit teurer als die sonst so kostspieligen Städte Düsseldorf und Frankfurt am Main (Platz 105, 50 Euro).

Während der letzten zehn Jahre hat sich das Hotelgewerbe stark verändert. Viele Menschen schätzen die Individualität privater Unterkünfte und buchen deshalb über Airbnb. Anderen, die ohnehin den ganzen Tag auf Tour sind, genügt die Übernachtung im Hostel – durchschnittlich die günstigste Möglichkeit. Das Angebot privater Unterkünfte ist inzwischen rasant gewachsen. Die Kosten für Airbnb bewegen sich meist ungefähr auf dem Level eines Drei- bis Vier-Sterne-Hotels. Ausnahmen: In Paris ist Airbnb mit durchschnittlich 70 Euro pro Nacht vergleichsweise günstig und entspricht lediglich den Kosten für ein Hotel mit einem Stern (66 Euro). In Boston übersteigt Airbnb sogar den Preis eines Fünf-Sterne-Hotels: Die private Übernachtung kostet durchschnittlich 220 Euro, im High-Class-Hotel kann ein Reisender hingegen schon für 202 Euro einchecken.

„Die Übernachtungskosten driften weltweit extrem auseinander. Der Index zeigt, welche interessanten Destinationen zum kleinen Preis im nächsten Jahr auf dem Reiseprogramm stehen könnten“, erklärt Robin Wilfert, Creative Director bei GoEuro.de. „Sehr erfreulich: Die deutschen Städte laden mit moderaten Kosten zum Deutschlandbesuch beziehungsweise Heimaturlaub ein.“

Zum kompletten Index: www.goeuro.de/unterkunftspreis-index

Meilenprogramme: Vielflieger zahlen oft drauf

Die Meilenprogramme der Airlines versprechen Vielfliegern gratis Tickets. Das Reisemagazin Clever reisen! hat die aktuellen Angebote der Bonusprogramme geprüft und nachgerechnet: Prämientickets sind oft zu teuer.

Als die Meilenprogramme eingeführt wurden, konnten Kunden mit einem Rabatt von circa fünf bis sieben Prozent rechnen. Mittlerweile ist der Rabatt auf weniger als ein Prozent gesunken. Die Stichprobe von Clever reisen! hat nun ergeben, dass es derzeit kaum Vorteile für Vielflieger und Meilensammler gibt: Die erforderliche Meilenanzahl für Prämientickets wurde erhöht und die Verfügbarkeiten von Prämien eingeschränkt. Nicht selten muss ein Bonusprogramm-Mitglied sogar mehr bezahlen als bei einer normalen Buchung.

Kurzstrecken-Flüge: Meilensammler zahlen bis zu 25% drauf
Ein Kunde eines Vielfliegerprogramms muss zum Beispiel für die Kurzstrecke von Dresden nach Paris 30.000 Meilen einlösen. Zudem sind 259 Euro für Steuern und Gebühren fällig. Online bietet die Airline den Flug für 197 Euro an. Das sind fast 25% weniger als der Bonuskunde bezahlt. Teilnehmer anderer Bonusprogramme zahlen für einen Prämienflug von Düsseldorf nach Paris 20.000 Meilen plus 271 Euro Steuern und Gebühren. Direkt bei der Airline war das Flugticket dagegen für 213 Euro buchbar und somit 58 Euro günstiger als das Prämienticket. Bei einer anderen Fluglinie hätte das Ticket sogar nur 140 Euro gekostet und man hätte somit 131 Euro gespart.

Tipp: Prämienmeilen sollten nicht ohne Preisvergleiche gegen
Freiflüge eingetauscht werden. Denn bei anderen Anbietern – sei es nun Flug, Mietwagen oder Hotel – kann man möglicherweise die gleiche Leistung günstiger bekommen.

Pauschalen für Steuern und Gebühren
Es gibt aber auch Vielfliegerprogramme, die sich lohnen: Bei British Airways müssen Meilensammler für Steuern und Gebühren einen Pauschalbetrag bezahlen. Sofern es sich um ein Prämienflug-Special handelt, werden beispielsweise für einen Economy Class-Flug innerhalb Europas nur noch pauschal 42 Euro berechnet (Hin- und Rückflug). Bei einigen Vielfliegerprogrammen können zwar die Steuern und Beträge mit Meilen beglichen werden, allerdings zu derart horrenden Meilensätzen, dass es sich für den Meilensammler eigentlich nicht mehr rechnet.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 2/14 seit heute, dem 8. April 2014, am Kiosk für 5,50 Euro!
Weitere nützliche und geldwerte Themen in der Clever reisen! 2/14:
TEST: Linienflieger aus Nordamerika – Wer sind die Besten?
TEST: Deutschsprachige Ferienflieger im Härtetest
Billigflieger auf der Fernstrecke: Tickets unter 200 Euro
Flugplaner: Weltreisen – Preiswerte Round-the-World-Routen und Tourtipps
Ticketbörse: Über 600 Preisknüller in alle Welt
TEST: Preisvergleichsportale für Mietwagen
Kreuzfahrt-Special: Reise auf einem Luxus-Schiff und Vergleich der Nebenkosten

10 Euro Groupon bei Starbucks

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Zumutbare Vorkommnisse beim Restaurantbesuch

Über acht Millionen Deutsche geben an, häufig Essen zu gehen. Sogar über 48 Millionen gehen mindestens ab und zu ins Restaurant. Was sie sich davon versprechen? Meist gute Speisen in netter Gesellschaft – einfach eine schöne Zeit! Doch was ist, wenn das Essen gar verdorben ist, oder der Kellner Rotwein über die Hose des Gastes schüttet? ARAG Experten geben Auskunft, welche Rechte ein Gast im Restaurant besitzt.

Ungenießbares nicht bezahlen

Wer tatsächlich ungenießbares Essen erhält, muss natürlich nichts dafür bezahlen. Allerdings muss dieser Zustand nachweisbar und die Reklamation nicht auf das persönliche Geschmacksempfinden des Restaurantbesuchers zurückzuführen sein. Ein pauschales Meckern, es habe nicht geschmeckt, reicht nicht aus (LG Düsseldorf 22 S 136/92). Demnach können objektiv versalzene, rohe oder angebrannte Speisen ohne Wenn und Aber zurückgegeben werden – und zwar möglichst rasch. Wer erst isst und sich dann beschwert, kann den Preis nicht mehr mindern (LG Freiburg, Az. 3 S 85/71). Im Beschwerdefall muss der Gast dem Wirt die Möglichkeit zum Nachbessern einräumen. Dabei kann er ihm auch eine angemessene Frist von beispielsweise 15 Minuten setzen. Geht auch der zweite Versuch daneben, kann der Gast ohne zu zahlen von seiner Bestellung Abstand nehmen. Gar nicht zumutbar sind übrigens Fremdkörper wie Schnecken oder Käfer im Essen – in einem solchen Fall muss der Gastwirt auch keine Nachbesserungschance erhalten. Für vorher verzehrte Speisen oder Getränke muss er dennoch löhnen.

Verdorbenes = Schadenersatz?
Sollte ein Gast etwas offensichtlich Verdorbenes serviert bekommen, ist die Sache einfach: nicht essen, sondern zurückgehen lassen. Hat er berechtigten Zweifel an der Güte der dargereichten Lebensmittel kann er im äußersten Fall auch das Ordnungsamt einschalten und bitten, das Restaurant zu überprüfen. Doch das Problem an verdorbenen Lebensmitteln ist, dass man sie eben häufig nicht erkennt und dann nach dem Verzehr erkrankt. In einem solchen Fall kann man Schadenersatz und Schmerzensgeld geltend machen, allerdings muss nachgewiesen werden, dass die Erkrankung nachweislich vom Verzehr des dargebotenen Essens stammt. Dies funktioniert am besten, wenn mehrere Personen, die das gleiche zu sich genommen haben erkranken – beispielsweise nach einer größeren Feier. Ansonsten ist der Nachweis schwer zu erbringen, da Magen-Darm-Beschwerden viele Ursachen haben können.

Verletzungen beim Verzehr
Immer wieder kommt es vor, dass sich Fremdkörper im Essen befinden und sich der Gast durch beherztes Zubeißen seine Zähne beschädigt. Geschieht derartiges ist derjenige im Vorteil, der den Gegenstand des Übels noch vorweisen kann – zwecks Beweismittelsicherung. Ohne einen Beweis nämlich kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich beispielsweise im Fleisch ein Stein oder ähnliches verbarg, der Schuld am Verlust des ausgebissenen Zahnes war (BGH, Az.: VIII ZR 283/05). Bei einem eindeutigen Nachweis ist laut ARAG Experten Schadenersatz fällig. Doch Achtung bei Wildgerichten: mit einem Schrotkorn im Fleisch kann hier durchaus gerechnet werden. Daher musste ein Gastwirt auch nur für drei Viertel der Zahnbehandlungskosten eines Gastes aufkommen, das letzte Viertel blieb diesem selbst überlassen (AG Waldkirch, Az.: 1 C 397/99).

Kellnerfehler
Landet Rotwein oder ähnliches auf der Garderobe eines Restaurantbesuchers haften eigentlich Kellner und Wirt gemeinsam. In den meisten Fällen jedoch hat der Gastwirt eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, die einen solchen Schaden übernimmt. Dazu muss der Gast lediglich die Rechnung der Reinigung einreichen, das ist meist unproblematisch.
Problematisch wird es wieder bei dem Einhalten gewisser Zeiten. Wie lang Wartezeiten auf das Essen wirklich sein dürfen, ist nirgends fest geregelt, wissen die ARAG Experten. Allerdings lässt sich auf ein paar Erfahrungswerte zurückgreifen. Während zwanzig Minuten Wartezeit im Imbiss lang sind, ist in einem gehobenen Restaurant unter Umständen auch eine Stunde Wartezeit zumutbar. Beim Mittagessen unter Zeitdruck gilt wiederum eine andere Toleranzgrenze als abends. In zwei vorliegenden Fällen durften die Betroffenen nach eineinhalb bzw. zwei Stunden ihren Rechnungsbetrag um 20 bzw. 30 Prozent mindern (AG Hamburg, Az. 20 a 275/73, LG Karlsruhe, Az. 1 S 196/92). Auf die Rechnung dagegen muss nicht so lang gewartet werden: Nach 15 Minuten und mehrfacher Aufforderung darf man das Restaurant verlassen. Doch sollte man seine Personalien hinterlassen, damit der Wirt die Rechnung per Post zustellen kann. Ansonsten droht der Vorwurf der Zechprellerei.

Meilen sammeln lohnt sich meist nicht

Erfahrene Vielflieger wissen es schon lange: Oft bucht man billiger einen Flug und bezahlt ihn statt mit Meilen zu bezahlen – Lufthansa und Air Berlin besonders schlecht, British Airways besonders gut! Am besten Upgrades mit den Meilen erkaufen

Vielfliegerprogramme wie Miles & More oder topbonus werben damit, dass Passagiere ihre gesammelten Bonusmeilen für günstige Prämientickets einlösen können. Doch wie hoch sind die Ersparnisse wirklich? Das Reisemagazin Clever reisen! hat in seiner neuen Ausgabe 4/12 die Preise und Konditionen führender Bonusprogramme verglichen.

Das Ergebnis des Clever reisen!-Tests wird viele Meilensammler verärgern, denn sie zahlen häufig drauf. Wollte man beispielsweise einen Hin- und Rückflug mit der Lufthansa von Berlin nach München für November buchen, bekam man das Ticket ab 98,77 Euro. Für ein Lufthansa-Prämienticket des Vielfliegerprogramms Miles & More für die gleiche Strecke zu den gleichen Reiseterminen müssen Passagiere aber nicht nur 25.000 Meilen , sondern auch noch die Steuern und Gebühren in Höhe von 152,77 Euro bezahlen. Damit ist das Prämienticket trotz der bezahlten Meilen 54 Euro teurer. Miles & More ist jedoch keine Ausnahme. Auch beim topbonus-Programm von Air Berlin zahlen Passagiere teilweise drauf.

Langstreckenflüge: Prämientickets sparen Geld – aber nicht viel!
Auf der Langstrecke sieht es nur etwas besser aus, wie ein Beispiel von Air Berlin für die Strecke Frankfurt-New York zeigt: Durch den Einsatz von 50.000 Meilen kostet das Prämienticket „nur“ 463,99 Euro. Im Vergleich zum Standardticket für 608,19 Euro spart der Meilensammler lediglich 144,20 Euro. Hierbei sollte man aber bedenken, dass ein Air Berlin-Passagier die Strecke Frankfurt-New York über elf mal hin- und hergeflogen sein müsste, um so viele Meilen anzuhäufen. Das heißt, der Air Berlin-Kunde hätte über zwei, drei Jahre rund 7.000 Euro in Tickets investiert, um dann für einen einzigen Flug eine Ersparnis von 144 Euro (2 Prozent!) zu bekommen.

Steuern und Gebühren oft nicht mit Meilen zahlbar
Zwar bieten einige Sammelclubs, dazu zählen auch topbonus oder Miles & More, die Möglichkeit, Steuern und Gebühren mittels Meilen zu bezahlen. Dies ist jedoch nur auf ausgewählten Kurz- und Mittelstrecken und nicht auf der Langstrecke erlaubt. Außerdem treiben die dafür erforderlichen Meilenbeträge die Gesamtmeilenzahl für das Prämienticket noch höher.

Neu bei British Airways: Prämienflug-Special
Auf Grundlage der herkömmlichen Berechnung von Prämien rentiert sich die Prämienklasse gerade für Inlands- und Europaflüge kaum noch für Meilensammler. Die Fluggesellschaft British Airways hat darauf vorbildlich reagiert. Für die Zonen 1 bis 3, die Inlands- und ausgewählte Europa-Strecken umfassen, wurde ein Prämienflug-Special eingeführt. Im Rahmen des Specials kann ein Prämienticket zum normalen Meilenbetrag eingelöst werden. Steuern und Gebühren werden hingegen pauschal mit 27 (Economy Class) bzw. 34 Euro (Business Class) bezahlt. Ein positives Beispiel für andere Vielfliegerclubs.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 4/12 seit dem 4.10. am Kiosk für 5,10 Euro!

Gourmet Report Tipp: Benutzen Sie Ihre Meilen für upgrades auf die Business Klasse. Sehr fair sind die Meilenprogramme von Emirates und Qatar Airlines.

Starbucks Coffee Deutschland setzt auf bargeldloses Bezahlen

Starbucks Coffee führt ab August 2012 die Starbucks Card in Deutschland ein. Deutschland ist nach Großbritannien das zweite Land in Europa, in dem die Starbucks Card ausgegeben wird.

Michael Specht, Geschäftsführer von Starbucks in Deutschland, ist die Einführung der Card seit seinem Amtsantritt im August 2011 ein persönliches Anliegen. „Starbucks erfindet sich ständig neu, ist Vorreiter bei zahlreichen Trends und setzt auf neueste Technologien. Mit der Einführung der Starbucks Card in Deutschland erweitern wir das Starbucks Erlebnis und wollen unseren Gästen in naher Zukunft auch mobiles Bezahlen in unseren Coffee Houses ermöglichen.“ Das hohe Investment, das das Unternehmen in diesem Zusammenhang getätigt habe, zeige außerdem erneut, dass Deutschland einer der strategisch wichtigsten europäischen Märkte für Starbucks sei, so Specht weiter.

Ab August 2012 ist die Starbucks Card im Kreditkartenformat mit integrierter Prepaid-Bezahlfunktion in allen teilnehmenden deutschen Starbucks Coffee Houses erhältlich. Gäste können ihre persönliche Starbucks Card online registrieren und sich erstmals für den Starbucks Newsletter anmelden und erhalten somit exklusive Vorabinformationen zu Veranstaltungen, Produkteinführungen oder Promotion-Aktionen. Die Karten können bequem in einem der teilnehmenden Coffee Houses oder nach einer Registrierung online aufgeladen werden.

Im Herbst 2012 erfolgt dann die Einführung der Prämienfunktion „My Starbucks Rewards“. Für jede Transaktion, die über die Starbucks Card abgewickelt wird, erhalten die Gäste Punkte, mit denen sie in den Genuss gewisser Vorzüge kommen wie zum Beispiel einen zusätzlichen Espresso-Shot oder Sirup gratis. Bis Ende des Jahres 2012 erfolgt schließlich die Einführung der „Starbucks Gold Card“. Registrierte Stammgäste werden somit von individualisierten Angeboten sowie zusätzlichen Treueprämien, wie zum Beispiel Gratis-Getränken, profitieren.

„Die starke Nachfrage unserer Gäste nach einem Loyalty Programm hat uns gezeigt, wie wichtig das Thema Kundenbindung in Deutschland ist. Durch die online registrierte Starbucks Card werden unsere Gäste zukünftig nicht nur für ihre Treue belohnt, sondern können sich zusätzlich für den neuen Newsletter anmelden“, sagt Uwe Mark Ilg, Manager Customer Relationship bei Starbucks Coffee Deutschland.

Die Starbucks Card wurde erstmals im Jahr 2001 in den USA eingeführt und erfreut sich seitdem steigender Beliebtheit. Zurzeit werden dort circa eine Million Starbucks Cards pro Woche ausgegeben und rund jede vierte Transaktion über diese abgewickelt. Etwa fünf Millionen US-amerikanische Gäste nutzen aktiv das Prämienprogramm.

ÖKO-TEST: Fairer Handel

Unfaire Geschäftemacherei

Der faire Handel wächst jedes Jahr zweistellig. Das lockt Geschäftemacher, die Zahl der Fair-Siegel wächst kontinuierlich. Allein auf den 34 von ÖKO-TEST untersuchten Kaffeesorten finden sich 14 verschiedene Label. Doch nur 18 erfüllen die grundlegenden Anforderungen an fairen Handel.

Insgesamt hat ÖKO-TEST in der aktuellen August-Ausgabe 72 Importprodukte wie Kaffee, Wein und Bananen sowie sieben „faire“ Milchsorten aus Deutschland unter die Lupe genommen. Nur 44 bekamen das Gesamturteil „fair“. Das größte Problem ist, dass es derzeit unterschiedliche Standards und Zertifizierungssysteme gibt, die die Fairness belegen sollen. Gemeinsame Mindestanforderungen für faire Auslobungen wurden aber noch nicht entwickelt. Laut ÖKO-TEST müssen bei seriösen Siegeln die Abnehmer den Produzenten einen Mindestpreis für ihre Produkte garantieren, der die Produktions- und Lebenshaltungskosten abdeckt und die Hersteller unabhängig macht von den Preisschwankungen und der Spekulation auf dem Weltmarkt. Außerdem sollten sich die Abnehmer verpflichten, bei Bedarf einen Teil des Kaufpreises vor der Lieferung der Ware zu bezahlen. Das verhindert, dass sich Kleinbauern und Kooperativen Geld zu Wucherzinsen leihen müssen, um die Produktionskosten zu finanzieren. Ebenso muss festgelegt sein, dass Arbeiter den gesetzlich festgelegten Mindestlohn erhalten und die Kernarbeitsnormen, die die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) vorschreibt, eingehalten werden, sprich dass beispielsweise Kinderarbeit verboten ist.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2012 gibt es seit dem 27. Juli 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet

Gäste meiden teures Hotel-Frühstück

Da machen viele Gäste nicht mehr mit! Hoteliers lassen sich das Frühstück oft separat zu deftigen Preisen bezahlen. Dreiviertel aller Gäste sind nicht länger bereit das hinzunehmen. Sie verzichten lieber ganz auf das Frühstück oder sehen ihre Schmerzgrenze bei einem Preis von zehn Euro. Das ergibt eine Umfrage des Reiseportals Holidaycheck.de unter seinen Usern zu der Frage, wie viel sie für das Hotel-Frühstück extra bezahlen würden. An der Umfrage nahmen 1528 User teil.

Für 49,4 Prozent der User darf ein Frühstück nicht mehr als zehn Euro kosten. 28 Prozent der Befragten ist auch dies zu viel. Sie suchen sich lieber gleich ein Café in der Nähe ihres Hotels – vielleicht auch, weil sie morgens gar nicht so umfangreich wie angeboten frühstücken wollen.

Fast jeder Vierte ist dagegen bereit, mehr Geld in ein ausgiebiges Frühstück mit duftendem Kaffee, knusprigen Brötchen, Müsli-Vielfalt und Rührei mit Speck zu investieren. 16,1 Prozent der Befragten ist dies bis zu 15 Euro wert. Weitere 3,3 Prozent würden bis zu 20 Euro bezahlen. Fast gleich viele würden sogar über 20 Euro hinlegen.

David Kikillus

„Weisses Rössl“ in Kitzbühel, „Schote“in Essen, Schloßhotel „Goldschmieding“ in Castrop-Rauxel „Zin Zin“ in Düsseldorf, „Sol y Vida“ auf Mallorca. Gourmettempel, die für das Beste der Küche stehen und die jeden Feinschmecker ins Schwärmen geraten lassen. Ein Name ist mit all diesen Häusern verbunden: David Kikillus. Wenn auch nur jeweils sehr kurz.

„Der 30-jährige gilt mit seiner „Cuisine créative“ in Genießerkreisen schon längst als eine Entdeckung der kochenden Zunft. Als Sous-Chef im „Weisses Rössel“ kochte er an der Seite von 2-Sterne-Kochlegende Paul Schrott, in der „Schote“ neben Sternekoch Nelson Müller, um nur einige Namen der Küchen-Highsociety zu nennen. Und so ist es nicht überraschend, dass Kikillus sich Anfang des Jahres für den nationalen Vorentscheid der Kochweltmeisterschaft „Bocuse d`Or“ in Stuttgart qualifizierte. Seit dieser Zeit begeistert er auch als Küchenchef im „Vivre“ oder „Kochatelier – Fine Dining by David Kikillus“ die Gäste des neu eröffneten First Class Hotels „l`arrivée Hotel & SPA“ in Dortmund. Das Gourmetmagazin „Savoir-Vivre“ schreibt über ihn: „David Kikillus möchte auch kulinarisch in Dortmund nach ganz oben. Das Talent dazu hat er und den notwendigen Rahmen, was Möglichkeiten der Entfaltung am neuen Wirkungsort anbelangt, ebenfalls.“, textet Kikillus‘ PR-Agentin Flavia F***.

Aber was ist nun das Besondere an Kikillus` „Cuisine créative“? Vor allem sind es seine Liebe zu hochwertigen Produkten, viel Herzblut gepaart mit Hingabe und Begeisterung für das Handwerk und eine gehörige Portion Kreativität. Diese äußert sich vor allem darin, dass ihm spontan am Herd neue Ideen einfallen, mit denen die Gäste überrascht werden. Über seinen Stil sagt der gebürtige Dortmunder „Ein Mischung aus französischer Hochküche, die sich regionaler, mediterraner und asiatischer Stilmittel bedient“.

Kikillus Motto: „Tradition trifft Innovation“ bescherte ihm schon einige der renommiertesten Auszeichnungen: 2011 platzierte er sich unter den Top 10 des „Koch des Jahres“, 2009 gewann der Dortmunder den „Baltic Culinary Cup“ in St. Petersburg, 2008 ging er als Gewinner aus dem „Jeune Chef Award 2008“ hervor. Im gleichen Jahr wurde der Jungkoch in den Kreis der Eurotoques Chefköche berufen, wo er selten seine Mitgliedsbeiträge zahlte. Darüber hinaus darf er zwei Goldmedaillen des „Culinary World Cup“ in Luxemburg sein Eigen nennen. Trotz seiner internationalen Erfolge bleibt Kikillus gelassen: „Ich koche nicht für Sterne, sondern für meine Gäste“. Davon konnten sich auch die geladenen Prominenten bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2011 in Köln überzeugen.

Besuchen Sie David Kikillus im „Kochatelier – Fine Dining by David Kikillus“, welches bereits nach wenigen Wochen zum besten Restaurant Dortmunds und einem der Besten Deutschlands gekürt wurde.

www.larrivee.de

Richtig Klasse würden wir es finden, wenn David Kikillus seine Schulden bei Suhaila Awachi bezahlen würde, die er seit 2008 abstottert! Gourmet Report berichtet laufend über die Angelegenheit und den schnellen Arbeitswechsel nach Lohnpfändungen des David Kikillus: www.kochmesser.de/component/name,david-kikillus/option,com_gourmet/task,article/Itemid,327/id,17232

Auch die Mitgliedschaftbeiträge bei den Eurotoques zahlt Kikkillus seit Jahren nicht! Auch die ETs würden sich freuen, wenn er nicht nur mit seiner Mitgliedschaft prahlt, sondern auch Beiträge zahlt!

August 2012: Mittlerweile hat David Kikillus seine Schulden bei Suhaila Awachi bezahlen lassen.
*** Nun schreibt uns seine exklusive Society Presse Dame Flavia F. aus Hamburg, sie möge nicht mehr mit Herrn Kikillus in Verbindung gebracht werden, da er Ihre Honorare nicht bezahlt. Deswegen haben wir den Nachnamen jetzt unleserlich gemacht. Frau F*** ist damals sehr aggressiv gegen uns vorgegangen und warf uns Rufmord vor.

Übrigens, im l’arivee ist David Kikillus auch schon nicht mehr. Jetzt ist er Partner vom sympathischen Cristiano Rienzner in Berlin geworden. GR berichtete, siehe Archiv: www.kochmesser.de/component/name,David-Kikillus-und-Cristiano-Rienzner/option,com_gourmet/task,article/id,342728

Prickelnder Osterbrunch in 4 Gängen

Am Ostersonntag, 8. April 2012 lädt Sigrun Trinkle von der Weinverlockung zum etwas anderen Osterbrunch in den Weinbergen über Stetten im Remstal ein, wo es Wissenswertes über Sekt, Secco und Prosecco zu erfahren gibt. Die Brunchgänge werden an 4 Stationen serviert. Eine Station wird das Heimatmuseum unter der Y-Burg sein, welches für die Teilnehmer öffnet. Womöglich hat der Osterhase unterwegs seine Osternester für die Kinder versteckt.

Los geht es um 10.00 Uhr am Wanderparkplatz, Esslinger Straße in 71394 Kernen-Stetten. Rückkehr wird ca. 14 Uhr am Ausgangspunkt sein. Kosten für 4 Gänge-Osterbrunch mit 4 prickelnden Proben 30,- Euro pro Person, Kinder bis 16 Jahre bezahlen 17,- Euro.

Verbindliche Anmeldung bis spätestens 1. April 2012 per E-Mail an weinverlockung@freenet.de oder unter Tel. 0152/ 03 26 40 60.