TK-Ernährungsstudie 2017

Gesund geht vor lecker! Fast die Hälfte der Deutschen legt Wert auf gesunde Ernährung. Eine Tendenz, die in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat und sich in der aktuellen Ernährungsstudie der Techniker Krankenkasse zeigt. Doch was ist den Menschen beim Essen wichtig? Wer lebt gesünder? Und was ist drin in Lebensmitteln? Alle Informationen und Ergebnisse der Studie, Infografiken und Interviews.

Während bei über der Hälfte der Frauen (54 Prozent) der Gesundheitsaspekt im Vordergrund steht, essen 51 Prozent der Männer nach dem Motto „Hauptsache lecker“.

Klar wird: Essen und Ernährung spielen eine Hauptrolle im Leben der Deutschen. Kein Wunder, denn Nahrungsmittel sind der Kraftstoff, der uns durch den Alltag bringt und die Voraussetzungen dafür schafft, möglichst lange gesund und aktiv zu leben.

Bewegung, Stress und Ernährung haben einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Viele Zivilisationskrankheiten ließen sich mit einer gesünderen Lebensweise verhindern oder in ihrem Verlauf positiv beeinflussen. Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Runde Republik Deutsch­land
Laut Ernährungsumfrage finden sich knapp 40 Prozent der Deutschen als etwas zu schwer. Acht Prozent halten sich für stark übergewichtig. Signifikante Unterschiede bei Frauen und Männern gibt es nicht. Klar erkennbar ist der Zusammenhang zwischen Gewicht und wahrgenommener Gesundheit. Bei den Befragten mit schlechterer Gesundheit ist der Anteil der Übergewichtigen deutlich höher als bei den Teilnehmern, die sich eine gute Gesundheit attestieren.

Zeit und Ruhe fehlen
Die TK-Ernährungsstudie zeigt auch, dass sich die Menschen gesünder ernähren wollen. Häufigstes K.O.-Kriterium: fehlende Zeit und Ruhe, um sich besser ernähren zu können. Drei von vier Personen gaben das als Grund für unausgewogene Ernährung an. Jeder Siebte benennt fehlendes Wissen als Ursache ungesunder Ernährung. 36 Prozent finden die Essensauswahl am Arbeitsplatz schwierig. Folge daraus: Jeder Vierte isst während der Arbeitszeiten nicht viel, dafür aber abends reichlich.

Bitterschokolade im Test

Sieben von 20 getesteten Schokoladen mit Mineralölrückständen belastet

Mineralölbestandteile können auf verschiedenen Wegen in Lebensmittel gelangen: durch Druckfarben aus recycelten Altpapierverpackungen, durch Schmieröle aus Produktionsanlagen oder auch durch Abgase von Erntemaschinen. In einem aktuell veröffentlichten Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) wurden in sieben von 20 Bitterschokoladen derartige Rückstände gefunden. Die Position des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ist dahingehend klar: Mineralölrückstände, vor allem die bedenklichen aromatischen Kohlenwasserstoffe (MOAH), sollten nicht in Lebensmittel gelangen, da sie krebserzeugende Substanzen enthalten können. Solche MOAHs wurden in deutlich nachweisbaren Mengen bei den getesteten Schokoladen der Marken Berger, Choceur (Hofer), Heidi, J.D. Gross (Lidl) und Merci gefunden. Einige dieser Unternehmen haben daraufhin bereits entsprechende Maßnahmen gesetzt und u.a. die betroffenen Produkte aus dem Verkauf gekommen.

Es gibt allerdings auch erfreulichere Testergebnisse zu berichten: So stammt etwa die beste Schokolade aus fairem Handel und ist ein Bioprodukt. Geprüft wurden im Rahmen des Tests des VKI unerwünschte Inhaltsstoffe (PAK, Aluminium, Mineralölrückstände, Cadmium) sowie Geschmack und Kennzeichnung. Die Details zum Test sowie die Stellungnahmen der Unternehmen gibt es im November-KONSUMENT und unter Test: Bitterschokolade 11/2016 .

Geteilte Reaktionen der Hersteller
Die Reaktionen der Hersteller auf die Testergebnisse zu den Mineralölrückständen fielen geteilt aus: Hofer, Lidl und Berger reagierten umgehend und leiteten laut eigener Aussage Schritte zur Aufklärung ein bzw. nahmen die betroffenen Produkte aus dem Verkauf. Storck (Merci) und Heidi verweisen in einer Stellungnahme dagegen darauf, dass es bis dato keine rechtlich festgelegten Grenzwerte bzw. keine anerkannten Bewertungskriterien für Mineralölbestandteile gibt. Storck versichert aber immerhin, dass das Unternehmen bereits vor geraumer Zeit ein Minimierungskonzept hinsichtlich Verpackung und Rohstoffkontrolle entwickelt hat, das kontinuierlich weiterentwickelt werde.

„Derzeit gibt es tatsächlich noch keine gesetzlichen Vorgaben, die die Gehalte an Mineralölbestandteilen in Lebensmitteln regulieren. Bei der Analytik gibt es aber immerhin eine von den meisten Marktteilnehmern anerkannte Methodik. Da es aber noch keine offizielle EU-weite Prüfmethode gibt, wird diese von manchen angezweifelt“, erläutert VKI-Projektleiterin Birgit Beck. „Eines sollte man bei dieser Argumentation aber nicht vergessen: Das Bundesinstitut für Risikoforschung empfiehlt ungeachtet dessen klar und ausdrücklich, dass der Eintrag von MOAHs in Lebensmittel grundsätzlich verhindert werden sollte. Dieser Meinung schließen wir uns an.“

Weitere Tests in Planung
Neben Schokolade sind auch andere Lebensmittel, wie etwa Reis oder Grieß, laut BfR aufgrund ihrer Beschaffenheit und Lagerung anfälliger für eine Belastung. „Wir werden die Problematik der Mineralölrückstände daher im Auge behalten und im Rahmen von weiteren Tests einen Beitrag zur Sicherheit von Lebensmitteln und zur Datenlage in Österreich leisten“, so Beck abschließend.

Die Testdetails sowie die Stellungnahmen der Unternehmen gibt es ab dem 27.10. im November-KONSUMENT und online unter Test: Bitterschokolade 11/2016 .

Boris Meyer

In seiner Funktion als neuer Küchenchef bekocht Boris Meyer sowohl die Gäste des Hotelrestaurants als auch der mit zwei Hauben ausgezeichneten Hubertus Stube im österreichischen 5-Sterne-SPA-HOTEL Jagdhof. Der 31-jährige errang zuletzt den Titel des Küchenmeisters in der renommierten Steigenberger Akademie in Bad Reichenhall, nachdem er sein Talent bereits in 18 exklusiven Restaurants weltweit unter Beweis stellte. Seine letzte Station war das 4*-„Parkhotel Surenburg“ in Riesenbeck, wo er die leitende Position des Sous-Chefs übernahm. Zuvor war er unter anderem im „Noma“ in Kopenhagen (2 Michelin-Sterne & „bestes Restaurant der Welt“ laut der St. Pellegrino Liste), im „Herzog Luxury“ in Marlbrough, Neuseeland („bestes Restaurant Marlboroughs“ laut des 5-star Cuisine Magazine) und im 5*-Hotel „Vendôme“ in Bensberg, NRW (3 Michelin-Sterne & 4 Gault&Millau-Hauben) tätig.

Die unterschiedlichen Stationen seiner Laufbahn spiegeln sich in Boris Meyers Küche wider: Da er sowohl in gutbürgerlichen Betrieben wie auch in internationalen Sterne-Restaurants tätig war, kennt er die ganze kulinarische Bandbreite und verzaubert seine Gäste mit einer Verbindung von klassischen Gerichten und modernen Einflüssen. Wichtig ist ihm dabei die Verarbeitung von hochwertigen, regionalen Produkten für seine Kreationen. „Ich liebe an meiner Arbeit die Kreativitität, die man ausleben kann, die engagierten Mitarbeiter und die Arbeit mit ausgesuchten, frischen Produkten“, erklärt Boris Meyer.

Seine Ausbildung zum Koch absolvierte Boris Meyer im „Steigenberger Hotel Remarque“ in Osnabrück, wonach es ihn als Commis de Cuisine zum „The Palace Hotel“ in Luzern, Schweiz, zog. Selbst während seiner Zeit als Zivildienstleistender konnte Boris Meyer der Küche nicht fernbleiben und kochte nach dem Dienst abends im Grandhotel Binz.

Haubengekrönte Kulinarik in kreativem, neuösterreichischem Stil
Die Jagdhof-Küche unter der Leitung von Küchenchef Boris Meyer serviert täglich internationale Köstlichkeiten aus regionalen Produkten. Das Konzept wird bereits beim opulenten Frühstücksbuffet mit Milchprodukten vom benachbarten Hof, Getreide aus heimischen Kornmühlen, Gebäck aus der hauseigenen Konditorei sowie Tiroler Berg- und Heilwasser deutlich. Abends bietet das Hotelrestaurant ein 5-Gang-Menü mit Wahlmöglichkeiten, während die mit zwei Hauben von Gault&Millau ausgezeichnete Hubertus Stube sechs- und achtgängige Degustationsmenüs kredenzt. Alle Gerichte werden im Sommer auch auf der Panorama-Terrasse mit Blick auf den Stubaier Gletscher serviert.

Mit nur sechs Sitzplätzen ist die Fondue-Gondel auf der Panorama-Terrasse das wohl kleinste Gourmetrestaurant Tirols. Die ehemalige Ski-Gondel aus Fichten-Altholz wurde in über 120 Arbeitsstunden vom Stubaier Tischler Franz Volderauer zu einer gemütlichen Mini Tiroler Stube umgebaut. In intimer Atmosphäre genießen die Gäste hier während der Wintersaison Fondue-Spezialitäten zwischen Tiroler Kassettendecken und edlen Schnitzereien mit traumhaftem Blick auf den schneebedeckten Stubaier Gletscher.

Urlaub in der eigenen Stadt

Heimat als neuer alter Reisetrend: Immer mehr Berliner, Münchner oder Hamburger entdecken ihre eigene Stadt und machen Ferien vor der Haustür. Dieser Trend, der laut Experten in Amsterdam seinen Anfang nahm, hat längst Einzug in deutsche Städte gefunden. In diesem Jahr verbringen laut der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) knapp 30 Prozent der Deutschen ihren Urlaub in der Heimat. Davon wählen wiederum ein Drittel deutsche Städte als Reiseziel. Auch bei SecretEscapes.de, dem Online-Portal für bezahlbare Luxusreisen ist dieser Trend erkennbar: Beispielsweise werden überraschend viele Berliner Hotels auf dem Portal von Berlinern gebucht.
Tourismusexperten und Reisepsychologen erklären diesen Trend:
Stefan Menden, Geschäftsführer Deutschland, Österreich und Schweiz von Secret Escapes:
„Ich selbst habe mit meiner Frau schon einen Kurzurlaub in unserem Wohnort Berlin verbracht und war erstaunt, was so ein Tapetenwechsel bewirkt. Relaxen im Spa, rundum versorgt sein und die neue Umgebung des Hotels hat uns komplett den Alltag vergessen lassen. Wir haben unsere Heimat seit langer Zeit wieder einmal aus einer neuen Perspektive kennengelernt und der Sonntagabend fühlte sich so an, als wäre der stressige Montagmorgen noch ganz weit weg.“

Der Tapetenwechsel ohne Reise entspricht dem heutigen Zeitgeist
Prof. Dr. Alfred Gebert, Reisepsychologe für das Luxusreiseportal SecretEscapes.de:
„In Zeiten politischer Unruhen weltweit ist die eigene Stadt emotional sehr sicher. Hier kennt man sich aus, möchte aber auch gerne einmal eine Auszeit vom stressigen Beruf. Der Einzug in ein komfortables Hotel für einen Tag bietet dabei die Gelegenheit, aus dem Alltag auszubrechen. Dazu kommt natürlich echte Freizeit, da man sich beispielsweise auch nicht um den Haushalt kümmern muss.
Alltagsfrust und die To-do-Liste sind schnell vergessen. Und man hat es sich ja auch verdient. Man gönnt sich das Erlebnis eines Kurzurlaubs in der eigenen Stadt, notfalls ist man ja auch sofort wieder an seinem Arbeitsplatz, weil lange Anfahrtswege nicht anfallen. Wenn man dann feststellt, wieviel Neues es zu erleben gibt, dann plant man schon die neue Urlaubsreise in die eigene Heimat. Und freut sich über das Erlebte, von dem nicht alle Freunde etwas erzählen können. Man fühlt sich als kluger Trendsetter.”

Besondere Erlebnisse sind bei einem Urlaub in der eigenen Stadt neben einem schönen Hotel auch von Bedeutung. GetYourGuide bietet hierfür eine große Vielfalt an Touren und Erlebnissen, die neue Seiten der altbekannten Umgebung aufzeigen. Auch die Online-Buchungsplattform für Touren, Ausflüge sowie Tickets für Attraktionen und Museen verzeichnet eine hohe Nachfrage deutscher Nutzer nach Attraktionen in deutschen Städten.

Johannes Reck, CEO und Gründer von GetYourGuide:
„Auch zuhause ist es möglich, Entspannung und Abwechslung zu finden. Dabei ist wichtig, sich aus der bekannten Umgebung zu lösen und sich bewusst für neue Aspekte der Heimat zu entscheiden. Durch die fortschreitende Digitalisierung der Tourismusbranche wird es immer einfacher, auch spontan Aktivitäten zu buchen.“

Deutsche Städte greifen Trend auf
Zahlreiche Städte fördern diesen Trend aktiv. Sie bieten bereits seit mehreren Jahren Aktionen, die die Zielgruppe der Heimaturlauber anspricht. Hierunter beispielsweise München mit der Kampagne „Zu Gast in der eigenen Stadt“ initiiert von der Munich Hotel Alliance oder eine Aktion von Essen Marketing GmbH „ESSEN. Zu Gast in deiner Stadt.“. visitBerlin hat bereits 2010 die Kampagne „Erlebe Deine Stadt“ ins Leben gerufen. Diese fand Anfang des Jahres zum sechsten Mal statt und es nahmen 6.900 Berliner teil. Die Nachfrage steigt: Im Jahr 2010, als die Aktion das erste Mal stattfand, hatten sich 1.000 Gäste beteiligt.

Auszeit in der eigenen Stadt spontan buchbar
Mit Online-Anbietern wie SecretEscapes.de und GetYourGuide ist solch ein Urlaub in der eigenen Stadt auch kurzfristig möglich. www.SecretEscapes.de bietet seinen Mitgliedern wöchentlich eine handverlesene Auswahl an Hotels, bei deren Buchung bis zu 70 Prozent gespart werden kann. Eine passende Aktivität buchen Heimat-Touristen über www.getyourguide.de oder die kostenlose App. Hier finden sich über 27.900 Freizeitaktivitäten weltweit. Mit beiden Anbietern kann eine ganz auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Reise zusammengestellt werden.

Energy Drinks

Weltweiter Absatz von Energy Drinks steigt auf
8,8 Milliarden Liter

Nachdem neue Weltrekorde bei den Olympischen Spielen 2016 aufgestellt wurden, zeigt nun eine neue Untersuchung von Mintel, dass sich auch der globale Markt für Energy Drinks auf einem Höhenflug befindet. Laut Mintels Datenbank weltweiter Produktneueinführungen (GNPD) sind im Jahr 2015 mehr Energy Drinks auf den weltweiten Markt gebracht worden als in jedem anderen Jahr seit 2008. Des Weiteren ist die Anzahl der weltweit neu eingeführten Energy Drinks allein zwischen 2010 und 2015 um ganze 29 % angestiegen.

Während der Markt für Energy Drinks in Ländern auf der ganzen Welt eine erhöhte Aktivität verzeichnet, war Deutschland 2015 der Weltmeister in Sachen Innovation. Tatsächlich war Deutschland für den weltweit höchsten Anteil an Energy Drinks-Produkteinführungen im letzten Jahr verantwortlich und überholte damit erstmals die USA. Laut Mintel wurden im Jahr 2015 9 % der weltweit eingeführten Energy Drinks in Deutschland auf den Markt gebracht, während 8 % in den USA lanciert wurden. Zum Vergleich, noch im Jahr 2014 wurden nur 6 % der Produkte in Deutschland auf den Markt gebracht, während ganze 10 % dem US-amerikanischen Markt zugeschrieben werden konnten.

Doch nicht nur die Innovationskraft boomt, auch der Absatz des weltweiten Markts für Energy Drinks hat einen neuen Höchststand erreicht. Laut der Mintel-Untersuchung stieg im Jahr 2015 der weltweite Verbrauch von Energy Drinks um 10 % auf 8,8 Milliarden Liter. Im weltweiten Vergleich sind die USA (3,3 Mrd. L), China (1,4 Mrd. L), Großbritannien (561 Mio. L), Thailand (465 Mio. L) und Vietnam (351 Mio. L) die fünf größten Verbraucher von Energy Drinks.

In Deutschland erreichte der Absatz im Jahr 2015 ganze 328 Millionen Liter, während in Österreich mit 79 Millionen Liter und in der Schweiz mit 58 Millionen Liter deutlich weniger Energy Drinks getrunken wurden. In Bezug auf das Absatzwachstum verzeichnete China den größten Anstieg zwischen 2014 und 2015: in diesem Land stieg der Verbrauch von Energy Drinks um ganze 25 %.

Alex Beckett, Global Food & Drink Analyst bei Mintel, erklärt:
„Obwohl der Konsum von Energy Drinks umstritten bleibt, nimmt der weltweite Verbrauch Jahr für Jahr weiter zu. Einer der Gründer für das globale Wachstum ist der schnelle und effektive Energieschub, den das Getränk liefert – etwas, das bei Verbrauchern auf der ganzen Welt auf Resonanz stößt. Energy Drinks profitieren auch von den Anstrengungen der großen Marken, die zum Teil viel Geld für Marketing und Werbung ausgeben, um dem Getränk ein aufregendes und cooles Image zu verpassen. In Entwicklungsländern kommen hingegen immer mehr regionale Alternativen auf den Markt, die den Druck auf die großen Player erhöhen. Für diese besteht die Herausforderung darin, eine Markenidentität zu finden, die Verbraucher von New York bis nach Peking ansprechend finden und für die sie mehr Geld ausgeben würden.“

Anzahl der Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung erreicht Rekordhoch
Die Mintel-Untersuchung zeigt zudem, dass die Anzahl der Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung letztes Jahr ein Rekordhoch erreicht hat. Laut der Mintel-Untersuchung trugen 7 % der Energy Drinks, die im Jahr 2015 weltweit auf den Markt gebracht wurden, eine Bio-Kennzeichnung. Zum Vergleich, im Jahr 2011 waren es nur 4 %. Und der Bio-Trend zeigt keine Anzeichen eines Rückgangs: bis dato im Jahr 2016* waren 6 % der weltweit neu eingeführten Energy Drinks als Bio-Produkt gekennzeichnet.

Europa ist auch in diesem Markt der Spitzenreiter: Drei von fünf (58 %) Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung wurden bis dato im Jahr 2016* in Europa eingeführt, während nur zwei von fünf (39 %) in Nordamerika und sogar nur 3 % in Südamerika auf den Markt gebracht wurden.

Die hohe Markteinführungsaktivität von Produkten mit Bio-Kennzeichnung geht Hand in Hand mit der wachsenden Verbrauchernachfrage nach natürlicheren Energy Drinks. Laut der Mintel-Untersuchung wünschen sich mehr als die Hälfte (53 %) der deutschen Verbraucher eine größere Vielfalt an Energy Drinks und Sportgetränken mit natürlichen Farbstoffen und Aromen. Dieser Wunsch wird von Verbrauchern in anderen europäischen Ländern geteilt: 54 % der spanischen und italienischen und sogar 61 % der polnischen Verbraucher stimmen dieser Aussage zu.

In China ist der Durst nach natürlichen Energy Drinks ebenfalls offensichtlich, da zwei von fünf (40 %) Verbrauchern nach eigenen Angaben eher dazu geneigt wären, einen Energy Drink zu kaufen, wenn dieser mit natürlichen Zutaten hergestellt wurde. Auch in den USA haben ein Viertel (26 %) der Konsumenten nach eigenen Angaben mehr Vertrauen in Energy Drinks mit natürlichen Zutaten.

„Das wachsende Angebot an Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung zeigt, wie die Branche versucht, ein breiteres Publikum durch einer Botschaft rund um Natürlichkeit anzusprechen. In absehbarer Zukunft werden Hersteller von Energy Drinks weiterhin unter Druck stehen, ihre Produkte mit besseren und gesünderen Zutaten zu reformulieren“, so Beckett.

Gestresste Eltern sind eine unterschätzte Zielgruppe
Zudem hat die Mintel-Untersuchung ergeben, dass Eltern eine oft unterschätzte, aber wichtige Zielgruppe für Energy Drinks sind. Während im Jahr 2015 ein Drittel (33 %) der deutschen Erwachsenen nach eigenen Angaben Energy Drinks konsumierte, steigt dieser Anteil auf ganze 44 % unter Verbrauchern, die mit Kindern unter 21 Jahren in einem Haushalt leben.

In den USA zeigt sich ein ähnliches Bild: Während im Durchschnitt 12 % der Verbraucher Energy Drinks trinken, steigt dieser Anteil auf mehr als ein Viertel (26 %) unter Eltern von 1- bis 5-Jährigen und auf 32 % bei Eltern von 6- bis 11-Jährigen. In Großbritannien trinken sogar drei von fünf (58 %) Eltern von 1- bis 5-Jährigen Energy Drinks, im Vergleich zu einem Durchschnitt von 35 %.

„Junge Eltern auf der ganzen Welt sind oft erschöpft und ständig auf dem Sprung. Sie erweisen sich deshalb als wichtige Zielgruppe für Energy Drinks. Obwohl sie nicht zu der traditionellen Zielgruppe der 18- bis 24-Jährigen gehören, an die sich der Großteil der Werbebemühungen richtet, sind junge Eltern und ältere Millennials im Allgemeinen tatsächlich die primären Konsumenten von Energy Drinks“, schließt Beckett ab.

*Januar bis Juli 2016

Auf Vorrat lässt sich Wasser nicht trinken

Ein halber Liter Wasser vor den Mahlzeiten hilft laut einer britischen Studie beim Abnehmen: Es füllt den Magen und regt den Stoffwechsel an. Allerdings ist es Experten zufolge keine gute Idee, beim Frühstück gleich die Wasserration für den ganzen Tag zu trinken. „Wir können nicht auf Vorrat trinken“, betont der Ärztliche Leiter des KfH-Nierenzentrums in München-Schwabing, Professor Johannes Mann, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Wer das versucht, verdünnt seine Blutsalze zu stark.“ Doch nicht nur zu viel, auch zu wenig zu trinken, kann schädlich sein. Kopfschmerzen, Konzentrations- und Kreislaufprobleme, trockene Haut, dunkler Urin und Verstopfung weisen auf einen Flüssigkeitsmangel hin. Eineinhalb Liter am Tag gelten für gesunde Erwachsene als Richtgröße. „Das ist ein Mittelwert, der noch nie systematisch untersucht wurde“, sagt Dr. Michael Boschmann, leitender Arzt am Franz-Volhard-Centrum für Klinische Forschung an der Charité Universitätsmedizin Berlin. „Anstatt ständig an der Wasserflasche zu hängen, sollte man auf seinen Körper hören und trinken, wenn man Durst hat.“ Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 5/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Pfui! Kindereis

In der aktuellen Juli-Ausgabe wollte das ÖKO-TEST Magazin wissen, welche Qualität Speiseeis besitzt, das die Zielgruppe Kinder knallbunt bewirbt. Das Ergebnis: Bei sieben der getesteten 16 Eissorten muss die Verbraucherzeitschrift abwinken. Denn die Produkte enthalten Aromen unklarer Herkunft, zu viel vom Dickmacher Zucker, teils krebserregende Fettschadstoffe und oft jede Menge Hilfsstoffe statt hochwertiger Zutaten. Immerhin: Ein Produkt ist empfehlenswert.

Eis ist im Sommer für viele Kinder eine Grundmahlzeit. Doch allzu häufig sollten Kids die gekühlten Leckereien nicht genießen. Denn zu viel Süßes macht dick und schädigt die Zähne. Maximal 15 Gramm Zucker pro Tag sollte ein dreijähriges Kind laut Weltgesundheitsorganisation WHO essen, was rund fünf Würfelzuckern entspricht. In vielen untersuchten Eissorten steckt jedoch weitaus mehr drin, in einer Marke sogar umgerechnet sieben Würfelzucker. Nur ein Eis überzeugte die Tester mit einem Zuckergehalt von weniger als zwei Würfelzuckern.

In zwei Eissorten wies das Labor äußerst bedenkliche Fettschadstoffe der Gruppe 3-MCPD- und Glycidylester nach – einmal sogar in einer Menge, die über der tolierbaren Tagesdosis liegt. Diese gelten als erbugtverändernd und krebserregend und schädigen vermutlich die Nieren.

ÖKO-TEST kritisiert außerdem, dass viele Hersteller statt hochwertiger Zutaten billige Hilfsstoffe wie Emulgatoren, Farbstoffe und Aromen verwenden. Das drückt den Preis, aber auch die Qualität. In einem Zitronenfruchteis von Rewe beispielsweise stecken maximal 2,9 Prozent Frucht. Dabei müssen laut Speiseeisleitsätze mindestens zehn Prozent enthalten sein. Ärgerlich ist zudem, dass im Dunklen bleibt, aus welchen Rohstoffen die Aromen stammen – die Hersteller schwiegen dazu auf Nachfrage von ÖKO-TEST.

ÖKO-TEST empfiehlt Eltern, die hochwertiges Eis kaufen möchten, im Kleingedruckten auf rechtliche Qualitätsbegriffe wie Milcheis, Eiscreme oder Sahneeis zu achten.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Die 50 besten Restaurants der Welt

Hier ist jetzt die Liste der 50 besten Restaurants der Welt – laut dem britischen "Restaurant Magazine" – nur zwei Deutsche Restaurants vertreten – Tim Raue in Berlin ist die deutsche Nummer 1

50 Septime, Paris, France RE-ENTRY
49 Quique Dacosta, Dénia, Spain
48 Blue Hill at Stone Barns, New York, USA
47 Schloss Schauenstein, Fürstenau, Switzerland – (Küchenchef: Andreas Caminada)
46 Combal Zero, Rivoli, Italy RE-ENTRY
45 Dinner by Heston Blumenthal, London, UK
44 Estela, New York, USA NEW ENTRY
43 Biko, Mexico City, Mexico
42 Ultraviolet by Paul Pairet, Shanghai, China
41 Fäviken, Järpen, Sweden
40 Relae, Copenhagen, Denmark
39 Le Calandre, Rubano, Italy
38 De Librije, Zwolle, Netherlands RE-ENTRY
37 Nahm, Bangkok, Thailand
36 Boragó, Santiago, Chile
35 Vendôme, Bergisch Gladbach, Germany (Küchenchef: Joachim Wissler)
34 Restaurant Tim Raue, Berlin, Germany (Neu in der Liste! Patron: Tim Raue – Küchenchef: Christian Singer)
33 Attica, Melbourne, Australia
32 Restaurant André, Singapore
31 Nihonryori RyuGin, Tokyo, Japan
30 Astrid y Gastón, Lima, Peru
29 Tickets, Barcelona, Spain
28 Geranium, Copenhagen, Denmark RE-ENTRY
27 Saison, San Francisco, USA NEW ENTRY
26 The Clove Club, London, UK NEW ENTRY
25 Pujol, Mexico City, Mexico
24 Le Bernardin, New York, USA
23 Gaggan, Bangkok, Thailand
22 The Test Kitchen, Cape Town, South Africa
21 Arzak, San Sebastian, Spain
20 Amber, Hong Kong, China
19 Arpège, Paris, France
18 White Rabbit, Moscow, Russia
17 Piazza Duomo, Alba, Italy
16 Azurmendi, Larrabetzu, Spain
15 Alinea, Chicago, USA
14 The Ledbury, London, UK
13 Maido, Lima, Peru
12 Quintonil, Mexico City, Mexico
11 D.O.M., São Paulo, Brazil
10 Asador Etxebarri, Axpe, Spain
9 Steirereck, Vienna, Austria (Küchenchef: Heinz Reitbauer)
8 Narisawa, Tokyo, Japan
7 Mugaritz, San Sebastian, Spain
6 Mirazur, Menton, France
5 Noma, Copenhagen, Denmark
4 Central, Lima, Peru
3 Eleven Madison Park, New York, USA (Küchenchef: Daniel Humm, Schweiz)
2 El Celler de Can Roca, Girona, Spain
1 Osteria Francescana, Modena, Italy

Die Liste der Plätze 51 – 100: http://www.gourmet-report.de/artikel/347444/The-worlds-50-Best-Restaurants-2016.html

Lesen Sie unseren Kommentar, wie diese Liste zusammengestellt wird und warum es wahrscheinlich nicht wirklich die besten Restaurants der Welt sind: http://www.gourmet-report.de/artikel/347473/Restaurant-Tim-Raue-Nr-1-in-Deutschland/

Die gesündesten und erfolgreichsten Diäten der Welt

„Die gesündesten und erfolgreichsten Diäten der Welt“: Neues eathealthy-Sonderheft (DoldeMedien) ab heute im Handel

Pünktlich zum Frühlingsstart bringt das zweimonatliche Ernährungsmagazin „eathealthy“ (DoldeMedien Verlag, Stuttgart) ein Sonderheft „Die besten Diäten“ heraus.

Abnehmen und dabei satt essen, gesund bleiben und schlank in den Sommer starten – wie dies am leichtesten gelingt, weiß das Ernährungsexperten-Team rund um Chefredakteurin Dagmar von Cramm: „Wichtig ist, dass vom ersten Tag an die Pfunde purzeln. Das erhöht den langfristigen Diäterfolg laut einer Studie der Universität Melbourne.“

Die Ernährungsexpertin weiß: „Selbst kleine Schritte machen sich positiv bemerkbar: Schon eine Gewichtsreduktion von nur fünf Prozent macht uns gesünder – und senkt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes.“

Dabei spielen individuelle Vorlieben und Gewohnheiten eine große Rolle. „Eine Diät für alle gibt es leider nicht“, betont Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm. Damit die Verbraucher im Dschungel der Diäten die richtige für sich finden, hat sie eine eathealthy-Sonderausgabe für gesundes Abnehmen entwickelt, die ab 19. April 2016 bundesweit im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

Aus dem Inhalt:
 – „Die Top 10 der besten Schlankkuren“ – „7 Diät-Wochenenden für Einsteiger – von Ayurveda bis Slow  Carbs“ – Die „komplett vegane Diät“: Ein bislang einzigartiges  Abnehmprogramm – „Die 10 wichtigsten Grundlagen, um gesund und erfolgreich  Gewicht zu verlieren“ – „Die Wahrheit über die vier dicksten Diätlügen“ – Tipps für das richtige Fitnesstraining sowie – „Die besten Tricks, um das Wunschgewicht langfristig zu halten“

Die Zeitschrift eathealthy – Mein Ernährungsratgeber (VK: 3,50 Euro) und das Sonderheft eathealthySPEZIAL (VK: 4,90 Euro) erscheinen im DoldeMedien Verlag (Stuttgart).

Fleisch fürs Baby

Als Eisenquelle sollte Fleisch regelmäßig auf dem Speiseplan stehen – Doch es geht auch vegetarisch

Mit dem Start der Breikost sollten Babys idealerweise pro Woche fünf Mahlzeiten mit Fleisch zu sich nehmen. „Babys Körper kann das Eisen in kleinen Mengen besser verwerten, als wenn man beispielsweise nur ein- bis zweimal die Woche eine große Portion Fleisch gibt“, erläutert die Ernährungswissenschaftlerin Maria Flothkötter vom Netzwerk „Gesund ins Leben“ im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei sollte demnach zum Beispiel 90 Gramm Gemüse, 40 Gramm Kartoffeln und 30 Gramm Fleisch enthalten.

Allen Eltern, deren Kinder Fleisch nicht auf Anhieb mögen, rät die Expertin: „Bieten Sie Ihrem Kind trotzdem immer wieder Brei mit Fleisch an. Nach einer Weile gewöhnen sich Babys meist an den Geschmack.“ Fleisch liefert Eisen – ein Spurenelement, das die Kleinen zum Beispiel für ihre Blutbildung und die Entwicklung der Muskeln brauchen. Aber auch eine vegetarische Ernährung ist laut Flothkötter möglich: Statt Fleisch könne man auch zehn Gramm Vollkorngetreideflocken in den Brei geben.