Kaktuswasser und Birkensaft

Energydrinks aus der Natur?

Kokoswasser ist längst vergessen. Heute greifen
Hollywoodstars zu Kaktus- und Birkenwasser, die deutlich weniger
Kalorien haben. Die Pflanzensäfte sollen sehr erfrischend sein und
noch dazu Gesundheit und Schönheit erhalten. Wissenschaftliche
Beweise gibt es dafür allerdings nicht.

Bereits seit Jahrhunderten trinkt man in der mexikanischen Wüste
Kaktuswasser. Das süßlich-zitronige Getränk, wird aus den Früchten
von Feigenkakteen gewonnen, die in kargen Gegenden wertvolle
Wasserspeicher sind. Im Innern der Pflanze sammeln sich Mineralien und
Vitamine wie Vitamin A und C, Magnesium, Eisen, Kalzium und
Omega-3-Fettsäuren. Kaktuswasser ist durch die Säure Taurin, die
auch in Energydrinks enthalten ist, ein natürlicher Wachmacher. Bei
regelmäßigem Genuss soll sogar die Haut straffer werden. Noch ist
das kalorienarme „Wunderwasser“ nicht im deutschen Handel
erhältlich. Das kann aber bei dem derzeitigen medialen Hype nur eine
Frage der Zeit sein.

Alternativ darf es etwas Birkensaft sein, den schon die Wikinger
schätzten. In Skandinavien und Osteuropa hat das „Melken“ der
Birke eine lange Tradition. Der Baum wird nur im zeitigen Frühjahr
angezapft, wenn er den nahrhaften Saft aus den Wurzeln in die Knospen
pumpt. Birkenwasser soll frisch und süß-säuerlich schmecken. Nach
dem Volksmund wirkt er belebend, unterstützt bei der Entgiftung und
lindert Kopfschmerzen. Positive Inhaltsstoffe sind unter anderem
Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Natrium. Der Kaloriengehalt
liegt bei nur 5 Kilokalorien pro 100 ml. Denn die Süße ist auf den
Birkenzucker Xylit zurückzuführen, der nur halb so viele Kalorien
wie gewöhnlicher Haushaltszucker hat. In Skandinavien wird
Birkenwasser nicht nur getrunken, sondern auch zum Süßen von Kaffee
und Müsli verwendet. Wer das Getränk kosten möchte, wird in
ausgewählten Biosupermärkten, Naturkostläden und im Internet
fündig. Es gibt den Baumsaft pur, aber auch aromatisiert. Ganz billig
ist das Modewasser aber nicht. Eine 0,3l-Flasche kostet mindestens
2,50 Euro.

Auch wenn Trends kommen und gehen, der gesündeste Durstlöscher ist
nach wie vor einfaches Wasser aus der Leitung oder Mineralwasser. Und
das garantiert kalorienfrei und kostengünstig.

/Heike Kreutz, www.aid.de

Pasta selbst gemacht

Ob Pappardelle, Fusilli, Ravioli oder Farfalle – Pasta bringt ein Stück Italien in die eigenen vier Wände. Wer ein bisschen Zeit hat, sollte auf die getrockneten Nudeln aus dem Supermarkt verzichten und selbst zur Nudelmaschine greifen. Die Excellence Kochschule Kochbar Berlin bietet passende Kurse an und hat Expertentipps für Nudelteig, Füllungen, Pesto und Co.

„Für einen schlichten Pastateig reichen schon Mehl, Salz und Eier – selbst Anfänger können hier nicht viel falsch machen“, erklärt Alo Theis von der Kochbar Berlin. Für den Teig wird das Mehl auf einem Holzbrett gehäuft, eine Mulde hineingedrückt und das Salz und die Eier hinzugegeben. Anschließend wird alles mit einer Gabel verrührt und mit den Händen zu einem festen Teig geknetet. Nach der Ruhezeit heißt es dann ausrollen und sich für eine Nudelform entscheiden.

Die Nudelmaschine
Noch einfacher wird die Herstellung von Pasta mit ein paar kleinen Küchenhelfern. „Nudelmaschinen sparen insbesondere beim Ausrollen des Teiges eine Menge Zeit. Die Walze formt die Masse in schöne, dünne Platten, die sich hervorragend weiterverarbeiten lassen“, weiß Experte Alo Theis. Raviolistecher und Teigrädchen bringen den Teig in die richtige Form. Ob rund, eckig, mit glattem oder gezacktem Rand – die kleinen Helfer erleichtern die Arbeit enorm. Alternativ kann die Teigtasche natürlich auch mit einem Glas ausgestochen werden.

Richtig gekocht
Sind die Nudeln in Form gebracht, sollten sie in reichlich Salzwasser gekocht werden. Bei frischen Nudeln reichen meist schon wenige Minuten. Generell gilt: Nudeln sollten nicht kalt abgeschreckt werden, es sei denn, sie sind für einen Salat oder Auflauf angedacht. Und auch auf Öl im Wasser sollte verzichtet werden – dieses sorgt dafür, dass die Sauce nicht an den Nudeln haften bleibt.

Alles zum Thema selbst gemachte Pasta erfahren Kulinarik-Freunde in den Kochkursen der Excellence Kochschulen: Rezeptanregungen und nützliche Tricks gibt es beispielsweise in den „Pasta – Basta“ Kochkursen in der Kochbar Berlin. Hier stehen die Teigspezialitäten im Mittelpunkt.

Preisvergleich: Deutschsprachige Airlines im Nebenkosten-Check

Lufthansa, Air Berlin & Co: Passagiere zahlen jede Menge Extra-Euros

Viele Fluggesellschaften erheben Zusatzkosten für verschiedene Dienstleistungen. Wofür muss der Kunde draufzahlen? Wie tief müssen Reisende in die Tasche greifen? Welche Airlines sind kulant? Das Reisemagazin Clever reisen! hat deutschsprachige Fluggesellschaften einem Nebenkosten-Check unterzogen.

Ob Vorabend Check-in oder Sitzplatzreservierung – Airlines drehen zunehmend an der Preisschraube. Auch vermeintlich Selbstverständliches, wie die Nutzung des Vorabend Check-in, ist bei vielen Fluggesellschaften mittlerweile kostenpflichtig.

„Was einst eigentlich eine Domäne der Billigflieger war, wird längst auch von Ferien- und Linienfliegern praktiziert: Für jede Form von Dienstleistung müssen Passagiere in die Tasche greifen“, kritisiert Jürgen Zupancic, Chefredakteur Clever reisen! So ist zum Beispiel der Vorabend Check-in längst nicht mehr bei allen Airlines inklusive. Einige Fluggesellschaften erheben auch hierfür mittlerweile eine Gebühr. Bei Condor, Germania und Sun Express werden fünf Euro pro Passagier fällig. Air Berlin hat jüngst die Gebühr sogar auf acht Euro erhöht.

Wer gerne am Fenster oder in einer der vorderen Reihen sitzen möchte, nutzt die Möglichkeit der Sitzplatzreservierung, für die ebenfalls eine Gebühr fällig wird. In der Regel beträgt diese auf der Kurzstrecke zehn Euro pro Person/Strecke. Richtig teuer werden Sitzplatzreservierungen auf der Langstrecke: Condor verlangt für eine Sitzplatzreservierung auf der Langstrecke bis zu 29,99 Euro.

Sehr tief in die Tasche müssen Passagiere greifen, wenn sie etwas mehr Beinfreiheit wünschen. Hierfür stehen sogenannte XL-Sitze zur Verfügung, die sich meist an den Notausgängen befinden. Auch hier sind die Preise bei Langstreckenflügen am teuersten. In dieser Kategorie werden von den Passagieren happige Gebühren von bis zu 90 Euro kassiert.

Für die Airlines sind die Zusatzkosten ein rentables Geschäft. Laut einer Prognose erwirtschafteten rund 180 Fluggesellschaften weltweit Zusatzeinnahmen von fast 50 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr.

Nebenkosten: Wer ist günstig?
Sowohl auf Kurz- und Mittelstrecke, als auch auf Langstreckenflügen sind Austrian Airlines und Lufthansa vergleichsweise günstig. In der Kategorie Kurz- und Mittelstrecke konnte zudem Sun Express überzeugen. In der Testkategorie „Kurz-, Mittel- und Langstrecke“ war Condor am teuersten. „Wer nach preisgünstigen Flugtickets sucht, sollte auch die Nebenkosten beachten, die entstehen können. Schnell ist dann ein vermeintlich billigeres Flugticket in der Endabrechnung doch teurer“, empfiehlt Zupancic.

Das Reisemagazin Clever reisen! 2/15 (Jubiläumsausgabe Nr. 100) ist ab sofort am Kiosk (5,50 Euro) erhältlich oder kann einfach auf www.clever-reisen-magazin.de bestellt werden.

ÖKO-TEST Kräutertees

Pflanzengifte kommen nicht über die Zutaten der Kräutertees, sondern über mitgeerntete Pflanzen ins Produkt.

Kräuter-, Kamillen- und Pfefferminztees sind teilweise erheblich mit Schadstoffen belastet. Zu diesem Ergebnis kommt das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST, das für die aktuelle Novemberausgabe 23 Produkte ins Labor geschickt hat. Mehr als die Hälfte der konventionellen Marken enthielt lebergiftige und krebserregende Substanzen über dem Tagestoleranzwert.

Konventionelle Kräutertees haben es ganz schön in sich. In der chemischen Analyse fand das von ÖKO-TEST beauftragte Labor in 12 Produkten verschiedenste Spritzgifte. In einem Tee war etwa mehr von einem Antischimmelmittel zu finden als gesetzlich zulässig ist. In vier Kamillentees wurden erhöhte Mengen eines Herbizids gefunden, das als Bestandteils eines Entlaubungsmittels traurige Berühmtheit im Vietnamkrieg erlangte. Nur drei konventionelle Marken waren frei von Pestiziden. „Sehr gut“ machen sich auch fast alle Bio-Tees, in denen Spritzgifte gar nicht oder nur in Spuren nachgewiesen werden konnte.

Die meisten Bio-Tees enthalten ebenso keine Pyrrolizidinalkaloide. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die Pflanzen zum Schutz vor Fraßfeinden selbst bilden. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) können diese Stoffe das Erbgut verändern und Krebs verursachen. Zudem ist bekannt, dass sie lebergiftig wirken, die langfristige Aufnahme kann in einer Leberzirrhose enden.

Wer bei Tee auf der sicheren Seite sein will, sollte daher laut ÖKO-TEST entweder zu Bio-Tees greifen oder konventionelle Produkte abwechselnd mit anderen Flüssigkeiten trinken.

Das ÖKO-TEST-Magazin November 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Orangensaft Test

Saft aus Konzentrat oft genauso gut wie Direktsaft

Alle 8 gekühlten Direktsäfte im Orangensaft-Test der Stiftung Warentest schneiden „gut“ ab. Aber viele der 18 Säfte aus Konzentrat können mithalten. Für 14 von ihnen lautet das Qualitätsurteil ebenfalls „gut“. Wer auf Fruchtfleisch keinen Wert legt, kann getrost zu einem „guten“ Orangensaft aus Konzentrat greifen. Sie kosten durchschnittlich 40 Cent je Liter weniger als die Direktsäfte.

Im Test hatten fast alle Orangensäfte eine „gute“ Aromaqualität. Lediglich ein Produkt war in diesem Kriterium „mangelhaft“, ein weiteres „ausreichend“. An das intensive, frische Aroma von selbst gepresstem Orangensaft kommen aber selbst die besten Säfte im Test nicht heran. Der Grund: Alle industriell hergestellten Orangensäfte werden mindestens einmal pasteurisiert, also durch Erhitzen haltbar gemacht. Dabei leidet das Aroma, das für den Frischecharakter verantwortlich ist.

Einen Vorteil hat der industriell hergestellte O-Saft dennoch: Weil die Früchte direkt im Anbauland verarbeitet werden, bleibt ihre Schale unbehandelt. Die Tester wiesen allenfalls Spuren von Pflanzenschutzmitteln aus dem Anbau nach. Wer seinen Saft selbst presst, muss auf Tafelobst zurückgreifen, dessen Oberfläche oft behandelt ist. Um Übergänge dieser Mittel in den Saft zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Orangen vor dem Auspressen warm abzuwaschen und trockenzureiben.

Der ausführliche Test Orangensaft erschien in der April-Ausgabe der Zeitschrift test (jetzt am Kiosk). Getestet hat die Stiftung Warentest außerdem die Produktionsbedingungen der Säfte. Beide Tests sind unter www.test.de/orangensaft abrufbar.

Ernährung im Wandel

Weniger Obst und Saft, mehr Wasser und Kaffee

Der Lebensmittelverzehr der Deutschen hat sich in den vergangenen sechs Jahren nur wenig geändert. Deutlich mehr Menschen entscheiden sich jedoch für eine vegetarische Ernährungsweise. So lautet das Fazit des Nationalen Ernährungsmonitorings (NEMONIT). Für die aktuelle Untersuchung haben Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts (MRI) Daten von 1.840 Probanden im Alter von 14-80 Jahren aus dem Befragungszeitraum 2008-2012 mit den Daten der Nationalen Verzehrsstudie II (Befragungszeitraum 2005-2007) verglichen. Die Teilnehmer machten zweimal telefonisch ausführliche Angaben zu ihrem Verzehr in den vergangenen 24 Stunden. Auch die Zufuhr an Energie und Nährstoffen sowie der Körpermassenindex (BMI) wurden berechnet.

Die Ernährungsweise der Deutschen hat sich demnach nur geringfügig verschoben. Der Verzehr von Fleisch und Wurstwaren, Gemüse, Backwaren, Getreide- und Milchprodukten ist in den vergangenen sechs Jahren nahezu gleich geblieben. Männer und Frauen essen jedoch rund 14 Prozent weniger Obst und Obsterzeugnisse als in den Jahren 2005-2007. Damit werden die allgemeinen Empfehlungen von zwei Portionen Obst (je 125 g) am Tag deutlich unterschritten. Der Konsum von Obstsäften und Nektar ist um 37 Prozent gesunken. Dafür wird mehr Wasser (+ 10 %) beziehungsweise Kaffee und Tee (+ 15 %) getrunken. Frauen greifen öfter zu Süßigkeiten und nehmen mehr Fette und Öle auf, konsumieren aber weniger Bier. Unabhängig vom Geschlecht hat sich die Energie- und Proteinaufnahme nicht verändert. Die Zufuhr an Fetten ist jedoch um 6 Prozent gestiegen und an Kohlenhydraten um 6 Prozent gesunken.

Der Anteil der Vegetarier lag 2012 bei fast zwei Prozent, vor einigen Jahren waren es nur halb so viele. Die Anzahl der Menschen, die Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, hat geringfügig von 24 auf 25 Prozent zugenommen. Es gab jedoch keine Hinweise auf eine insgesamt gesündere Ernährungsweise. Der durchschnittliche Körpermassenindex (BMI) ist lediglich bei den Männern im Vergleich zu den Daten 2005-2007 um ein Prozent gestiegen. Nach Einschätzung der Befragten hat sich ihr Gesundheitszustand in den vergangenen Jahren nicht geändert.
Heike Kreutz, www.aid.de

Thomas Kammeier

Sterne zum Greifen nah: Kochen Sie über den Dächern Berlins.
Der Sternekoch Thomas Kammeier sucht zur Unterstützung seine Teams eine/n Commis de Cuisine zu Mitte August.

Zusammen mit Thomas Kammeier und seinem Souschef Eberhard Lange
arbeiten Sie in einem engariertem Team und produzieren täglich Speisen in Sterne-Qualität!

Fühlen Sie sich angesprochen schreiben Sie Herrn Kammeier: thomas.Kammeier@ihg.com

Gourmet Report meint: Tolles Team im Hugos, Super Küche – da kann man hin!

Hält Bio, was Bio verspricht?

Bio-Lebensmittel liegen voll im Trend: Knapp drei Viertel der Deutschen greifen – zumindest gelegentlich – zu Bio-Ware. Das ergab die jüngste Ökobarometer-Umfrage im Auftrag des Bundesernährungsministeriums. Man will sich gesünder ernähren, hofft auf gute Qualität, weniger Schadstoffe oder größere Umweltverträglichkeit. Doch halten Bio-Lebensmittel diesen Erwartungen stand? Sind sie schmackhafter oder sogar gesünder?

Der neue aid-Hörfunkbeitrag „Gesunde Lebensmittel – Hält Bio, was Bio verspricht?“ gibt neutrale und fundierte Antworten auf diese Fragen.
Unter www.aid.de/presse/hoerfunkbeitraege.php steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören oder Herunterladen bereit.

Deutsche Grills sind fest in Männerhand

Feuer, Funken, frisches Fleisch: Das ist etwas für echte Kerle. Wenn es darum geht, den Grill zum Glühen zu bringen und saftige Steaks zu braten, dann zeigt das starke Geschlecht vollen Einsatz. Die Frauen hingegen halten sich lieber in der Küche auf und bereiten dort Salate und Saucen zu. Vielleicht liegt es also an der trauten Einigkeit am heißen Rost, dass das Grillen auch in diesem Jahr bei den Deutschen wieder so beliebt ist. Denn wo sonst begegnet man solch einem perfekten Zusammenspiel von Mann und Frau? Und auch beim Essen ergänzen sich beide Geschlechter, denn die Männer greifen beherzt zu allen Arten von Fleisch, während sich die Frauen an fettarmes Geflügelfleisch und gesundes Gemüse halten.

Knapp 80 Prozent der Männer grillen laut der repräsentativen Lidl-Grillstudie 2012 am liebsten selbst und geben nur ungern die Grillzange aus der Hand. Ganze 13 Prozent der deutschen Männer lassen überhaupt niemand anderen an ihren Grill. Mit den Frauen kommen sie sich dabei nicht in die Quere, denn mehr als die Hälfte der Damen steht ungern selbst am Grill. Entspannt zurücklehnen können sich die Frauen beim Grillen jedoch nicht, denn sie sind – natürlich – für die Beilagen zuständig. Knapp zwei Drittel der befragten Frauen kümmern sich um Salate, Brot und Saucen. Die Männer haben dazu keine Lust, sie meinen zu immerhin 43 Prozent, dass die Zubereitung der Beilagen ganz eindeutig Aufgabe der Partnerin sei.
Da überrascht es nicht, dass die 1.553 Befragten alles in allem den Mann als Grillmeister sehen. Zwar glauben die meisten Deutschen, dass sich die Grillkompetenz nicht am Geschlecht festmachen lässt. Dass die Frauen am Grill eine bessere Figur als die Männer machen könnten, kann sich jedoch fast niemand vorstellen.
Bei dieser klaren Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern sollte das gemeinsame Grillen von Paaren und Eheleuten besonders gut klappen. Doch nur 13 Prozent der Deutschen grillen am liebsten mit dem Partner oder der Partnerin. Der romantischen Zweisamkeit wird am heißen Rost ganz klar die gesellige Runde vorgezogen. 45 Prozent der Deutschen grillen am liebsten mit der Familie und 40 Prozent macht das Brutzeln mit Freunden am meisten Spaß.

Auf den Grillteller kommt vor allem Fleisch
Würste, Steaks und Spieße nehmen beim Grillen – wie zu erwarten – den meisten Platz auf den Tellern ein. Aber auch Salat, Gemüse und Brot dürfen nicht fehlen: Darin sind sich beide Geschlechter einig. An der Menge der einzelnen Zutaten unterscheiden sich die Mahlzeiten von Mann und Frau jedoch merklich. Während die Männer mehr als die Hälfte ihres Tellers mit Fleisch füllen, lassen die Frauen deutlich mehr Platz für gesunden Salat und Gemüse. Außerdem ist bei den Frauen das fettarme Geflügel viel beliebter als bei den Männern, die dafür öfter zu Schweine- und Rindfleisch greifen.
Besonders experimentierfreudig sind die Deutschen nicht: Über zwei Drittel setzen beim Grillen auf die bewährten Zutaten und probieren nur ab und an neue Beilagen oder Dips aus. Immerhin fast ein Drittel der Männer (und 18 Prozent der Frauen) würde aber gerne einmal exotisches Fleisch wie Känguru, Bison oder Krokodil vom Grill probieren.
Weitere Ergebnisse der aktuellen Lidl-Grillstudie sowie spannende und unterhaltsame Informationen rund ums Grillen finden Sie auf der Grillmeister-Website www.grillmeister-2012.de

Schlank sein trotz spätem Abendessen

Ernährungsberaterin Claudia Hüpenbecker erklärt, was bei bewusster Ernährung zu später Stunde wirklich zählt

Gesunde Ernährung nach Büroschluss? Für viele Deutsche ein Widerspruch in sich. Dabei lässt sich auch ein hektischer Büro-Alltag spielend mit einer bewussten Essweise verbinden. Claudia Hüpenbecker ist Ernährungsberaterin beim Lebensmittel-Bringdienst HelloFresh. Zusammen mit erfahrenen Köchen stellt sie laufend sicher, dass Kunden sich auch nach Feierabend noch ausgewogen ernähren können. Im Interview beantwortet sie die häufigsten Kundenfragen rund um Ernährungstrends wie Low Carb, kleine Schlemmersünden und den angemessenen Tagesbedarf an Kalorien.

1. Wenn ich abends spät heimkomme, ist eine gesunde Ernährung doch fast unmöglich, oder?
Ganz und gar nicht! Es ist alles nur eine Frage der Planung – zum Beispiel, indem man Zutaten, die man heute nicht ganz aufbraucht, schon für morgen einplant. Wer weiß, dass es am nächsten Tag richtig spät wird, kann beispielsweise auch schon vorher sein Gemüse schnipseln. Im Kühlschrank und in einer Frischhaltebox aufbewahrt, bleiben die Vitamine gut erhalten.

2. Viele greifen gerade kurz vor Ladenschluss zu den immer gleichen Lebensmitteln. Wie kann man Schwung in die eigene Essensplanung bringen?
Eine vorausschauende Planung der Gerichte für mehrere Tage hilft, Abwechslung in den Speiseplan zu bringen. Wer sich keinen Kopf um Einkaufen und Rezepte mehr machen möchte, nutzt Lebensmittel-Bringdienste wie HelloFresh. Die Zutaten sind ausgewogen zusammengestellt, die Gerichte enthalten höchstens 750 Kalorien pro Portion und ums Einkaufen und die Rezepte müssen Kunden sich auch nicht kümmern. Zubereitet sind die Mahlzeiten in maximal 30 Minuten – ein geringer Zeitaufwand, der sich positiv auf Gewicht und Gesundheit auswirkt.

3. Bei LowCarb sind abends Kohlenhydrate ja angeblich tabu – stimmt das wirklich?
Das muss man differenziert sehen. Als wichtigste Energielieferanten sind Kohlenhydrate natürlich nicht die beste Wahl kurz vor dem Schlafengehen. Wer jedoch noch einige Stunden bis zur Bettruhe hat, darf ruhig auch zu Brot und Pasta greifen. Entscheidend ist in erster Linie die Gesamtkalorienbilanz. Solange die stimmt, sind Kohlenhydrate auch abends in Ordnung. Das gilt für alle, die ihr Gewicht halten möchten. Wer bewusst abnehmen will, für den kann der Verzicht auf Kohlenhydrate am Abend aber große Erfolge bringen. Der Blutzuckerspiegel kommt zur Ruhe und der Körper schaltet auf Fettverbrennung um. Als Ernährungsberaterin achte ich auf genau diese Dinge bei der Zusammenstellung der Rezepte für HelloFresh: Viele Gerichte enthalten wenig oder keine Kohlenhydrate, sodass man sie ohne schlechtes Gewissen auch abends essen kann.

4. Sind Rohkost und Salat zu später Stunde ungesund?
Das sollte jeder für sich individuell beantworten. Es gibt in der Tat Menschen, die Salat und ungekochtes Gemüse abends schlecht verdauen können. In der Regel ist das aber eine Frage der Gewohnheit. Der Körper ist prinzipiell sehr wohl in der Lage, rohe Kost auch abends gut zu verwerten.

5. Ist es wahr, dass man nach 20 Uhr besser gar nichts mehr zu sich nehmen sollte?
Auch das lässt sich pauschal so nicht sagen. Wer erst um ein Uhr ins Bett geht, kann um 20 Uhr selbstverständlich noch zu Abend essen. Wer sich bereits um 22 Uhr schlafen legt, sollte sich eher zügeln. Wichtiger als die Uhrzeit ist die Gesamtbilanz. Und die ergibt sich aus der Wechselwirkung von Kalorienaufnahme und körperlicher Betätigung wie Sport.

6. Wer abends Heißhunger bekommt, greift gern zu Schoko und Chips. No-Go?
In Maßen ist Naschen abends völlig vertretbar. Bei der Schokolade sollte man zu Produkten mit hohem Kakao-Anteil greifen. Bei Chips rate ich zu hochwertigen Produkten ohne künstliche Zusätze und Geschmacksverstärker. Eine gute Alternative für Naschkatzen sind Nüsse und Trockenfrüchte – diese sind natürlich viel gesünder, da sie wertvolle Mineralstoffe enthalten. Dennoch haben auch sie einen hohen Brennwert. Sie stellen daher keinen Freischein dar, wie bei allen Schleckereien kommt es auf die Menge an. Reiswaffeln und Salzstangen beispielsweise haben eine viel geringere Kalorienzahl als Chips & Co – die gesündeste Variante bilden hingegen Gemüsesticks mit einem Quark-Dip.

7. Sommersaison ist gleich Grillsaison: Was sollte man hier beachten?
Grillen ist eine gesunde Zubereitungsart, weil man hier auf Bratfett verzichtet. Abstand sollte man von vormariniertem, fettigem Fleisch nehmen und lieber zu einem Filetsteak oder Hühnchenbrust greifen. Auch Gemüse mit Feta, verpackt in Alufolie, ist eine gesunde Variante. Als Dessert lässt sich beispielsweise Ananas auf den Grill packen. Neben fettem Fleisch machen oftmals auch die Beilagen dick. Statt zu Unmengen von Weißbrot, Fertigsoßen und Kartoffelsalat mit Mayonnaise sollten Grillfans lieber zu Gurkensalat und Vollkornbrot greifen.