Rundflüge über Usedom

Wer die Insel Usedom aus der Luft erleben möchte, kann mit dem einmotorigen Doppeldecker Antonow AN-2 zum Inselrundflug mittwochs, freitags, samstags und sonntags abheben. Die Route führt über die Kaiserbäder und zurück zum Flughafen-Heringsdorf.

Ein Rundflug mit unserer Anna ist ein „Ausflug“ in die Pioniertage der Luftfahrt,eine Zeit aus Romantik und Abenteuer. Angefangen vom kurzen Inselrundflug bis hin zum spektakulären Sonderrundflug nach Rügen: ein unvergessliches Erlebnis.
Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie den Ausblick aus unseren Bullaugen. Lassen Sie die Insel Usedom zum Greifen nah vorbeiziehen.

Ein Rundflug über den Naturpark Usedom vermittelt Eindrücke von der
Vielseitigkeit der Landschaft – einer Mischung aus Wald-, Seen-,
Moor- und Wiesenlandschaften – sowie von dem 40 Kilometer langen Sandstrand und seinen beliebten Urlaubsorten.

Ab Juni 2006 bieten wir auch eine Flugverbindung von Berlin nach Usedom an. Hin- und Rückflug ab € 99,-.

LTS Flugdienste Usedom
Flughafen-Heringsdorf 038376/25045
Mobil 0179/5403799

Kinder greifen zur Zigarette

Schock für Eltern: Mädchen und Jungen greifen
immer früher zur Zigarette. Das durchschnittliche Einstiegsalter ist
auf 11,6 Jahre gesunken! Das meldet die Frauenzeitschrift FÜR SIE in
ihrer aktuellen Ausgabe vom 16. Mai 2006 und beruft sich dabei auf
neue Angaben der Deutschen Krebshilfe.

Davor lag es laut
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bei 13,6 Jahren. Rund
20 Prozent der 12- bis 17-Jährigen rauchen regelmäßig. Dabei sind
Zigaretten gerade in jungen Jahren besonders schädlich, weil die
Entgiftungs- und Abwehrsysteme der Youngsters noch nicht ausgereift
sind.

Die Gründe für die Qualmerei: „Mädchen wollen sich emanzipiert
und erwachsen fühlen. Auch die Vorstellung, durch das Rauchen schlank
zu bleiben, verführt zur Zigarette“, so Dr. Eva Kalbheim, Sprecherin
der Deutschen Krebshilfe, in FÜR SIE.
„Bei den Jungen geht es oft
darum, cool zu wirken und Stärke zu demonstrieren.“

Was also können Eltern tun? Verbote bringen wenig. Sie vergrößern
nur die Faszination des Unerlaubten. Vielmehr gelte es, durch eine
liebevolle, umsichtige Erziehung das Selbstbewusstsein des Kindes
schon im frühen Alter zu festigen, so die einhellige Meinung der
Experten. Denn: Stärken Eltern ihrem Kind den Rücken, hat es auch
innerhalb der Clique eher den Mut, Nein zu sagen.

Darüber hinaus trägt sachliche Aufklärung über die Gefahren des
Rauchens viel dazu bei, dass Kinder sich gegen das Rauchen
entscheiden. „Je offener Sie mit ihrem Kind sprechen, desto mehr
Einfluss haben Sie darauf, ob es mit dem Rauchen beginnt“, betont Dr.
Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung.

Auch hilft es, dem Problem gemeinsam mit anderen Eltern aus dem
Freundeskreis der Kinder vorzubeugen. Zusätzlich gibt es viele
Aktionen zur Suchtprävention, denen man sich anschließen kann.
Und
natürlich sind Versuche, Kinder von Zigaretten fern zu halten, umso
wirksamer, wenn Eltern ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und
selbst nicht rauchen.
Quelle: FÜR SIE

Die Südtiroler Kunst des Speckschneidens

Die Südtiroler Kunst des Speckschneidens

Hier ein
paar Tipps, um Ihre Brettljause perfekt zu gestalten.

Kauft man Südtiroler Speck im Feinkostladen, wird er in hauchdünne Scheiben
geschnitten, die leckere Gewürzkruste wird entfernt, um den feinen Gaumen
nicht allzusehr zu reizen.

Südtirol-Kenner wissen aber, dass gerade die Gewürzkruste das Geheimnis des
Südtiroler Specks ist. Der Vorgang der Würzung ist die einzige Phase im
Herstellungsverfahren Südtiroler Qualitätsspecks, die der Speckbauer frei
wählen kann, um dem Speck seine perönliche Note aufzudrücken.
Die Mischungen sind sorgsam gehütete Geheimnisse, die meist von Generation
zu Generation weitergegeben wurden. Salz, Pfeffer, Lorbeer, Piment, Rosmarin
und Wacholder zählen zu den Basics des leckeren Schinkens. Je nach Menge und
Kombination variiert der Geschmack.

Daher sollten Speckliebhaber bei der Zuschneidung Ihrer Lieblinggsspeise
lieber zu rustikaleren, aber typisch Südtiroler Mitteln greifen als zu einer
feinen Schneidemaschine. Teilen Sie also mit der Hand eine etwa 2cm dicke
Scheibe vom Hammen ab ohne die Gewürzkruste zu entfernen und schneiden Sie
anschließend dünne Stückchen herunter.
Sie werden sehen: So wird die Brettljause perfekt!

Alles zum Thema Speck finden Sie auf der Homepage des Südtiroler
Speckkonsortiums www.speck.org .

Deutsche Weine liegen im Trend

Die Verbraucher greifen am Weinregal wieder öfter zu deutschen Weinen. Dies geht aus den Marktdaten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor, die im Auftrag des Deutschen Weininstituts (DWI) erhoben wurden. Danach haben die privaten Haushalte im Lebensmittelhandel, inklusive der Discounter, im vergangenen Jahr fünf Prozent mehr Wein deutscher Herkunft eingekauft als 2004.

Weine ausländischer Herkunft gingen dagegen im Einkaufsvolumen um zwei Prozent zurück. Der gesamte Weinmarkt ist im gleichen Zeitraum in der Menge leicht gewachsen. DWI-Geschäftsführer Armin Göring freut sich, dass dieses Wachstum im Wesentlichen dem Absatz deutscher Weine zugute gekommen ist. „Diese Zahlen bestätigen einen allgemein festzustellenden Trend zu einer größeren Wertschätzung unserer Weine“, betont Armin Göring.

Weinpreise sinken

Die Durchschnittspreise, die 2005 im Handel für Wein erzielt wurden, waren leicht rückläufig. Sie gaben für Wein insgesamt um sieben Cent auf 2,32 € pro Liter nach. Für den deutschen Wein zahlten die Verbraucher im vergangenen Jahr durchschnittlich 2,41 €/l (- 12 Cent), im Vergleich zu 2,27 €/l (- 4 Cent) für Auslandsweine.

Die Preisnachlässe führten über alle Herkünfte gesehen zu einem Rückgang von zwei Prozent im Wert der eingekauften Weine. Die deutschen Erzeuger konnten aufgrund der erzielten Absatzsteigerungen den Umsatz stabil halten. Die ausländischen Mitbewerber mussten einen Umsatzverlust von 4 % hinnehmen.
Die Marktanteile für deutsche Weine haben sich im Handel ebenfalls positiv entwickelt. Sie lagen 2005 bei 37 % im Wert (+ 1 %) und rund 36 % in der Menge (+ 1,6 %). Der Direktbezug vom Erzeuger ist in diesen Zahlen nicht enthalten.

Rotweinkonsum stabilisiert sich auf hohem Niveau

Der Rotweinkonsum in Deutschland lag mit einem Anteil von 55,5 % im vergangenen Jahr in etwa auf dem Niveau von 2004 (55,0 %). Die Weißweine kommen auf einen Marktanteil von 36,3 % und Roseweine auf 8,2 %.

Insbesondere deutscher Rotwein, der mit den Sorten Spätburgunder und Dornfelder stark im Handel vertreten ist, trifft den Geschmack der Weinfreunde. Er hat im heimischen Markt mittlerweile einen Anteil von 37,5 % an den eingekauften Weinen deutscher Herkunft erreicht. Rechnet man noch den Anteil von 10,6 % deutscher Roseweine hinzu, wurden somit nahezu 50 % der Weine deutscher Herkunft aus roten Trauben gekeltert.

Wie sich kulinarische Sünden bei Männern und Frauen unterscheiden

Wenn Männer und Frauen kulinarisch sündigen,
haben sie dabei meistens nicht nur unterschiedliche Gründe, sondern
sie bevorzugen auch völlig andere Speisen, berichtet das
Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Forscher aus Kanada
(McGill-Universität Montreal) und den USA (Cornell-Universität
Ithaca) haben in einer Studie aufgedeckt, dass Frauen als Frustesser
vornehmlich Seelentiefs bekämpfen. Sie greifen dann gern zu
Süßigkeiten. Männer dagegen erwiesen sich überwiegend als Lustesser.

Sie belohnen sich bei einem Stimmungshoch – allerdings nicht süß,
sondern mit herzhafter Kost. Während die langfristigen Folgen für die
Figur gleich sein werden, gab es direkt nach dem Schlemmen einen
weiteren Unterschied: Die Damen hatten ein schlechtes Gewissen, bei
den Herren dagegen wurde das positive Gefühl verstärkt.

Wenn Senioren der Appetit fehlt

Vielen alten Menschen schmeckt das Essen nicht
mehr, ganz gleich, ob Leibspeise oder Alltagsmenü im Topf schmort.

Denn Geruchs- und Geschmackssinn brauchen mit zunehmendem Alter mehr
Anreize, um dem Hirn zu melden »es schmeckt gut!« Genauso wie in
jungen Jahren zu würzen, reicht also nicht mehr. Kräftig zu salzen,
ist aber auch keine gute Lösung. Lieber verstärkt zu Kräutern und
Gewürzen greifen, empfiehlt die »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA
Magen und Darm«.

Oft fehlt einfach die Abwechslung. Je älter man wird, desto
vielseitiger sollte man kochen. Warum? Weil dem Menschen eine Speise
langweilig erscheint, je mehr er davon isst. So sorgt die Natur
dafür, dass man möglichst viele verschiedene Nahrungsmittel zu sich
nimmt – und damit auch besonders viele der Gesundheit förderliche
Substanzen.

Auch Geselligkeit macht Appetit. Wer rüstig ist, sollte versuchen,
mehrfach in der Woche gemeinsam mit anderen Menschen zu essen. Warum
nicht, wie die Jungen, mal mit anderen zu Hause kochen? Da macht
Essen plötzlich wieder Spaß, und abwechslungsreiches Kochen ergibt
sich ganz von allein.

Die »Neue Apotheken Jllustrierte« EXTRA Magen und Darm gibt es ab
sofort in vielen Apotheken.

Außerdem lesen Sie in der »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Magen
und Darm«: Gesunde Darmflora für ein gutes Bauchgefühl +++
Reizdarmsyndrom: SOS aus der Leibesmitte +++ Helicobacter pylori: die
clevere Taktik des Magenkeims.

30 % der Deutschen sind Hobbyköche

Ergebnisse der Studie „Küche und Kochen in Deutschland 2005“ der GfK Panel Services Deutschland
Die Einstellung der Deutschen zum Thema Kochen ist über die letzten zwei Jahre hinweg durchweg positiv. Der Trend zur gesunden Ernährung hat sich weiter verstärkt. Auch greifen immer mehr Deutsche auf selbst erprobte oder altbewährte Rezepte ihrer Mütter zurück. Fleisch und Fisch kommen wieder häufiger auf den Tisch – so eine Studie der GfK Panel Services Deutschland.

Drei von vier Deutschen sind der Meinung, sie seien gute oder sehr gute Köche.

Fast jeder Dritte steht mit Begeisterung vor dem Herd. Gut jedem Zweiten macht das Kochen zumindest gelegentlich Spaß. Nur 16 Prozent sehen die Sorge ums leibliche Wohl eher als eine lästige Pflicht an.

Fleisch, Fisch und Ofenfrisches häufiger auf dem Speiseplan

Deutlich häufiger als in den letzten Jahren stehen Fleischgerichte wie beispielsweise Braten auf den Speiseplänen der Deutschen. Während im Jahr 2003 63 Prozent der Haushalte mindestens einmal wöchentlich Fleischgerichte zubereitet haben, sind es in diesem Jahr schon 69 Prozent. Dies ist möglicherweise das Ergebnis der abflauenden Nachwirkung der BSE-Krise.

Fischgerichte werden ebenfalls vermehrt gekocht: In 30 Prozent der Haushalte – im Jahr 2003 waren es 28 Prozent – kommt einmal pro Woche Fisch auf den Tisch.

Auch der Ofen ist in den deutschen Küchen wieder etwas häufiger in Gebrauch. Während im Jahr 2003 insgesamt 29 Prozent der Befragten angaben, mit Begeisterung zu backen, sind es jetzt 33 Prozent. Insbesondere Brot, Brötchen und Muffins werden vermehrt zubereitet.

Gesunde und altbewährte Rezepte

Der GfK-Studie „Küche und Kochen in Deutschland 2005“ zufolge hat sich der Trend zu gesunder Ernährung auch im Jahr 2005 weiter verstärkt. Mittlerweile schätzen 68 Prozent der Deutschen (2003: 63 Prozent) frische Lebensmittel und lehnen industriell gefertigte Zutaten und Fertiggerichte ab. Gut jeder zweite Haushalt gibt an, mit fettarmen Zutaten zu kochen. Ebenso viele bereiten nach eigenen Angaben ihre Gerichte Nährstoff schonend zu. 42 Prozent der Deutschen ziehen es darüber hinaus vor, ihr Kochprogramm wieder auf altbewährte Rezepte, wie man sie von Muttern kennt, zu konzentrieren.

Die heimischen Hobbyköche sind deswegen weniger experimentierfreudig. Sie greifen wieder mehr auf von ihnen erprobte Rezepte zurück, bei denen sie sich sicher sind, dass sowohl die Zubereitung als auch der Ernährungswert ihren gesundheitlichen Ansprüchen entspricht. Allerdings bleiben die Speisepläne der Deutschen weiterhin abwechslungsreich. Fast drei von vier der befragten Haushalte geben an, auf eine ausgewogene Kost zu achten.

Zur Studie

Die Studie „Küche und Kochen in Deutschland 2005“ ist eine Grundlagen-studie rund um die Küche sowie zum Koch- und Backverhalten. Sie ist eine Wiederholung der gleichnamigen Studie aus dem Jahr 2003. Demzufolge sind erstmals Veränderungen und Trends feststellbar. Ergänzend beinhaltet die Studie diesmal grundlegende Informationen zur Küche, zur Einrichtung der Küche sowie zur Ausstattung mit Möbeln und Elektrogeräten. Ein spe-zieller Teil beschäftigt sich mit dem Thema Küchenreinigung sowie Geschirr-spülen. Befragt wurden 5.000 repräsentativ ausgewählte Haushalte in Deutschland.

www.gfk.de

Alkopops in Pulverform

Sie steht unter strenger Beobachtung von Verbraucherschützern und Gesundheitsexperten, ist ein Nischenprodukt und eine Reaktion auf die Sondersteuer vom August 2004: die neue Alkopop-Brause. Im vergangenen Herbst geisterte sie erstmals durch die Medien – lange bevor es das Pülverchen zu Kaufen gab. Die Produzenten hatten ihre Öffentlichkeitsarbeit mit einigem Übereifer betrieben.
Inzwischen kann ein Karton mit 15 Beuteln zum Preis von 29,85 Euro im Internet bestellt werden. Zur Auswahl stehen die Varianten Tropical White Rum, Limette White Rum, Blackberry Wodka und Blutorange Wodka. „Je nach Geschmack in 0,25 – 0,275 Liter eiskaltes Wasser geben, kräftig umrühren und… natürlich trinken!“ So die Empfehlung auf der pechschwarzen Verpackung. Die Mischung ergibt einen Drink mit etwa 4,8 Promille Alkohol.

Bislang scheint sich das Pulver in Szenekreisen nicht durchgesetzt zu haben. „Man spürt die Wirkung des Alkohols gar nicht“, urteilt David (21) aus München abschätzend. Gerade das aber finden Experten alarmierend. Was, wenn Kinder zur vermeintlich harmlosen Alko-Brause greifen? „Schon zwei Tütchen können ein Kind von knapp 30 Kilogramm Körpergewicht in komatöse Zustände fallen lassen“, warnt Dr. Claudia Bauer-Christoph vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. „Ich gehe jede Wette ein, dass Schüler auch mehrere Portionen Pulver gleichzeitig in ein Glas Wasser rühren würden. Der Alkoholgehalt kann dann ganz schnell auf über 20 Prozent steigen“, so die Prognose des Gesundheitswissenschaftlers Professor Dr. Klaus Hurrelmann aus Bielefeld.

„Weil die neue Sondersteuer nur für Getränke gilt, betrifft sie das Pulver nicht. Auch nicht, wenn es ein alkoholisches Getränkepulver ist“, erklärt Rechtsanwalt Dr. Christofer Eggers von der Kanzlei Mayer, Brown, Rowe & Maw. Ein Sprecher des Verbraucherministeriums stellt aber in Aussicht, dass solche Gesetzeslücken gestopft werden, falls sich Produkte wie das Alko-Pulver tatsächlich einen Markt verschaffen: „Wir behalten das im Auge. Sollte sich ein Ausweichtrend zu diesem Pulver ergeben, werden wir über weitere Schritte nachdenken.“ Johanna Tüntsch, aid

Mehr Informationen: www.was-wir-essen.de/verbraucher/5285.cfm

Fertigprodukte sind bei jungen Leuten im Trend

Oma backt selbst – Enkel greifen zur Backmischung
Suppen aus der Dose, Pfannkuchen aus der Flasche und Pizza aus der Tiefkühltruhe ­ die Auswahl an Fertigprodukten ist riesig. Es gibt kaum einen Leckerbissen, den man nicht schon fertig zubereitet, konserviert oder tiefgekühlt kaufen kann.

Dass Fertiggerichte eine immer größere Akzeptanz erfahren, fand jetzt das Marketing-Informationsunternehmen ACNielsen heraus. Kein langes Schnibbeln und Schneiden, sondern eine schnelle und einfache Haushaltsführung liegt im Trend.

Mehr als die Hälfte der befragten Haushalte, so das Ergebnis der Datenerhebung, greifen auf vorgefertigte Speisen zurück. Speziell die Tiefkühlprodukte stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Knapp ein Drittel gab an, tiefgekühlte Speisen „sehr gerne“ zu mögen. Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt, dass sich unter den 35-jährigen Singles mit knapp 70 Prozent überdurchschnittlich viele Fans von Tiefkühlpizza und Co. befinden. Auch bei Singles der mittleren Altersklasse sowie in Haushalten mit Kindern wird der Einfachheit halber ab und zu eine Dose oder eine Packung geöffnet. Dagegen können ältere Paare und allein stehende Senioren Fertiggerichten nicht viel abgewinnen. Sie schwören noch immer auf die „gute alte Küche“. Während Omas also lieber nach überliefertem Rezept backen, darf es bei den Enkeln auch eine Backmischung sein. aid, Friederike Küter

Weitere Informationen: aid-Heft „Convenience in der Küche – schnell, bequem, gesund?“
Bestell-Nr. 61-1449, ISBN 3-8308-0289-7, Preis: 2,00 EUR (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

aid-Vertrieb DVG www.aid-medienshop.de

Urlaubsspaß: im Ausland oft teurer

Urlaubsspaß: im Ausland oft teurer In den neuen EU-Ländern lässt sich günstig Urlaub machen. In Tschechien zum Beispiel ist der Euro in diesem Sommer etwa 26 Prozent mehr wert als hierzulande, in Polen sind es etwa 17 Prozent Kaufkraftvorteil. Das heißt: Für einen Euro erhält der Reisende dort Waren und Dienstleistungen, für die er in Deutschland etwa 1,26 bzw. 1,17 Euro bezahlen müsste.
In den alten EU-Ländern ist der Urlaub dagegen oft teurer als daheim. Das gilt unter anderem für die bei den Deutschen beliebten Ferienziele Österreich, Italien und Frankreich. Besonders tief in die Tasche greifen müssen Urlauber in Dänemark, Großbritannien und der Schweiz, wo die Kaufkraft des Euro etwa ein Fünftel niedriger als in Deutschland ist. Aufgrund des jüngst gestiegenen Dollarkurses ist auch eine Reise in die USA wieder etwas teurer geworden.

Einen Währungsrechner mit tagesaktuellen Wechselkursen für 164 Währungen sowie weitere Informationen rund um das Thema Geld & Urlaub bietet der Bankenverband in seinem neuen Reise-Special unter http://www.bankenverband.de/reisekasse an. Neben den verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten im Ausland können auch Hinweise zu Sicherheit und Kosten online abgefragt werden.