Lebensmittel aus der Region im Trend

Jeder zweite Verbraucher achtet beim Einkauf auf Lebensmittel aus der Region. Das ist das Resultat einer Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), an der 1.000 Bürger teilnahmen.

Rund 54 Prozent der Konsumenten greifen beim Einkauf gezielt zu regionalen Nahrungsmitteln. Heimische Produkte werden vor allem im Supermarkt (86 %), aber auch auf dem Wochenmarkt (45 %) und direkt beim Bauern (41 %) gekauft. Knapp 80 Prozent der Befragten wären sogar bereit, für regionale Produkte tiefer in die Tasche zu greifen. Denn sie haben Vertrauen zu den Landwirten aus der Heimat (83 %), sie schätzen die kurzen Transportwege (80 %) und haben ein positives Lebensgefühl, wenn sie hiesige Produkte essen (71 %). Ein Großteil der Deutschen möchte auf diese Weise auch einen Beitrag zur Erhaltung der Arbeitsplätze in ihrer Nähe leisten.

Doch nur jeder Fünfte fühlt sich über die Herkunft von regionalen Lebensmitteln ausreichend informiert. Daher hat das BMELV eine bundesweite Initiative für eine bessere Kennzeichnung von regionalen Produkten gestartet. Die Verbraucher sollen in Zukunft auf dem Etikett klar erkennen können, was mit regional gemeint ist, woher die Hauptzutaten stammen und an welchem Ort sie verarbeitet worden sind. Die Nutzung dieses freiwilligen „Regionalfensters“ auf der Verpackung wird mit einem Zertifizierungs- und Kontrollsystem verbunden sein, erklärt das BMELV.

Zahlreiche Bundesländer haben bereits eigene Herkunfts- und Qualitätskennzeichen entwickelt oder knüpfen mit ihren regionalen Herkunftsangaben am Bio-Siegel an. Das Problem ist, dass die Kriterien uneinheitlich sind. Der Verbraucher erwartet, dass als regional gekennzeichnete Produkte nicht nur eine bestimmte Herkunft, sondern auch eine höhere Qualität haben. Diese Erwartungen sollte das „Regionalfenster“ erfüllen und eine Art Basisqualität schaffen, fordert der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) in einem Gespräch mit Deutschlandradio. Es dürfe nicht sein, dass Hersteller mit Regionalität werben können, ohne die neue Kennzeichnung zu verwenden und die damit verbundenen Kriterien zu erfüllen.
Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) unterstützt die Initiative, da der Verbraucher auf diese Weise durch seine Kaufentscheidung die Landwirtschaft in der Region fördern könne. Voraussetzung sei aber, dass das System eindeutig und leicht zu verstehen ist und zuverlässig gestaltet wird.
Heike Kreutz, www.aid.de

Bluthochdruck: Statt Salzreduktion lieber eine Kartoffel mehr?

Anstatt mit Salz sparsamer umzugehen, sollten Menschen mit einem hohen Blutdruck lieber öfter zu kaliumreichen Gemüse- und Obstsorten greifen, schlussfolgern amerikanische Wissenschaftler in ihrer aktuellen Analyse.

Aktuell liefert eine neue Studienbewertung der renommierten Cochrane Collaboration wieder neuen Auftrieb für die seit Jahren anhaltende Diskussion zum Einfluss von Kochsalz auf Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese bewertet regelmäßig die Beweiskraft wissenschaftlicher Studien und kommt in diesem Falle zu dem Ergebnis, dass wir eigentlich „nichts Genaues wissen“. Zwar konnte in einigen Studien ein sparsamer Salzkonsum eine Blutdrucksenkung erzielen. Die Gesamtbetrachtung des weltweit vorhandenen Studienmaterials belegt allerdings keinen deutlichen Nutzen für die Allgemeinbevölkerung (1).

Dass sich Wissenschaftler beim Thema Bluthochdruck in ihren Betrachtungen wohl zu sehr auf das Natrium im Kochsalz versteifen, bestätigt nun abermals eine Analyse aus den USA. Dieser lagen die Daten von über 12.000 Amerikanern zugrunde, die über einen Zeitraum von knapp 15 Jahren begleitet wurden. Eine hohe Natriumaufnahme war zwar tatsächlich mit mehr Todesfällen infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden, allerdings nur dann, wenn die Kaliumzufuhr gering war. Unter einer höheren Aufnahme waren entsprechend weniger Todesfälle zu verzeichnen (2). Kalium ist im Körper ein Gegenspieler des Natriums und eng mit diesem an der Regulation des Blutdrucks beteiligt. Es fördert die Natriumausscheidung über die Nieren und senkt so dessen Blutspiegel. Ein Ungleichgewicht beider Mineralstoffe bringt diese Regulation durcheinander, der Blutdruck erhöht sich und ebnet den Weg für Schäden an den Blutgefäßen und dem Herzen.

Für den Alltag bedeutet dies, anstelle von verarbeiteten Lebensmitteln öfters zu frischem Gemüse und Obst zu greifen. Ein Großteil des aufgenommenen Natriumchlorids kommt nicht etwa aus dem Salzstreuer, sondern versteckt sich in Wurstwaren, Konserven, Fertig- und Tütengerichten. Gute Kaliumlieferanten sind hingegen Gemüse wie Avocado, Spinat, Möhren, Kartoffeln und Hülsenfrüchte sowie Obst wie Beeren, Steinobst und Banane. Wer folglich überwiegend unverarbeitete und pflanzliche Lebensmittel bevorzugt, braucht beim Salzen nicht zu sparen. Lediglich Menschen mit schwindender Nierenfunktion müssen mit Kalium, trotz eventuell bestehenden Bluthochdrucks, vorsichtig sein. Hier kann aufgrund der mangelnden Ausscheidung eine hohe Aufnahme schnell zu einer gefährlichen Überdosierung führen.

Quellen:
1) Taylor RS et al.: Reduced dietary salt for the prevention of cardiovascular disease. Cochrane Database Syst Rev; 7:CD009217: 2011
2) Yang Q et al.: Sodium and Potassium Intake and Mortality Among US Adults: Prospective Data From the Third National Health and Nutrition Examination Survey. Arch Intern Med; 171(13): 1183-1191: 2011

EHEC – Was kann ich überhaupt noch essen?

Die Verunsicherung ist groß. Viele Deutsche fragen sich: Zu welchen Obst- und Gemüsesorten kann ich in Zeiten von EHEC überhaupt noch greifen? Schade ich sogar meiner Gesundheit, wenn ich den Empfehlungen folge und auf Tomanten, Gurken und Salate verzichte? Marianne Rudischer, Ernährungsmedizinische Beraterin bei der BARMER GEK, kann die Verbraucher beruhigen. „Einen Vitaminmangel muss niemand befürchten. Schließlich stehen genügend andere Gemüsesorten zur Verfügung.“

Leckere Vielfalt

Ob Kohlrabi, Möhren, Zucchini, Blumenkohl, Bohnen, Broccoli, Paprika, Mangold, Spitzkohl oder Sellerie, die Auswahl in den Gemüsetheken und Tiefkühltruhen ist groß. Es kommt nur auf die richtige Zubereitung an. Statt das Gemüse roh zu essen, sollten Verbraucher es dünsten oder schmoren – und zwar nicht nur, bis es bissfest ist, sondern richtig durchgaren. Das empfiehlt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung in seinem Merkblatt zur Vermeidung von EHEC-Infektionen. Denn EHEC-Erreger werden durch das Erhitzen beim Kochen, Braten und Schmoren abgetötet. Voraussetzung ist, dass für mindestens zwei Minuten eine Temperatur von 70 °C im Kern des Lebensmittels erreicht wird. Wer ganz sicher gehen will, sollte das Gemüse deutlich länger als zwei Minuten garen. Aus so zubereitetem Gemüse – etwa aus Blumenkohl, Bohnen und Sellerie – lassen sich auch leckere Salate herstellen.

Vorsichtsmaßnahmen

Vor allem mahnt Rudischer zu einem peniblen Umgang mit Lebensmitteln. Das gründliche Händewaschen vor und während der Zubereitung ist Pflicht. Außerdem sollte ungewaschenes Obst und Gemüse nicht in Reichweite von kleineren Kindern aufbewahrt werden, vor allem keine ungewaschenen Erdbeeren. Besondere Vorsicht ist beim Selberpflücken auf den Erdbeerfeldern angesagt. „Auch wenn es noch so verlockend ist, zurzeit sollte sich niemand Erdbeeren direkt von der Pflanze in den Mund stecken“, so Rudischer. Grundsätzlich sollte man Obst und Gemüse vor dem Schälen waschen – am besten unter fließendem, warmem Wasser – und nach dem Schälen nochmals waschen. Darüber hinaus empfiehlt Rudischer,

– Gemüseabfälle sofort entsorgen.
– Gemüse separat von anderen Lebensmitteln aufbewahren, z. B. in einer eigenen Schüssel, auf einem eigenen Teller.
– Auf Hackfleisch verzichten oder sofort nach dem Kauf sehr gut durchbraten.
– Keine Rohmilch Produkte verwenden: abgepackter Rohmilchkäse muss mit dem Hinweis „mit Rohmilch hergestellt“ gekennzeichnet sein.
– Einmal-Küchentücher verwenden.

Deutsche Urlauber wollen wieder mehr ausgeben

Für den Urlaub im Reisejahr 2011 sind die Deutschen bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. Laut ADAC Reisemonitor wollen 63,2 Prozent der Deutschen nicht am Urlaub sparen. Im Vorjahr gaben sogar 64,9 Prozent der Befragten
an, nicht an Urlaub und Erholung knausern zu wollen. Auch bei den Ausgaben,
die am Urlaubsort anfallen, sind die Deutschen in dieser Reisesaison
großzügig. Nur noch 34 Prozent der Befragten wollen nebenbei im Urlaub weniger
Geld ausgeben. 2009 lag der Anteil derer, die bei den Nebenkosten den
Rotstift ansetzen wollten noch bei 43 Prozent
Dass die Krise, auch im Reisesektor überwunden scheint und die Deutschen
wieder gern und oft in den Urlaub fahren, zeigt auch die Entwicklung der geplanten
Urlaubsreisen.

6,6 Prozent mehr als im Vorjahr wollen nach der
ADAC-Umfrage drei Mal oder sogar noch öfter in diesem Jahr eine Reise unternehmen.
Im vergangenen Jahr gaben die Deutschen 51 Milliarden Euro
(Quelle: Deutsche Bundesbank) für Reisen ins Ausland aus. Im Durchschnitt
kostete ein Urlaub im europäischen Ausland etwa 1 800 Euro. Wer im letzten
Jahr die schönsten Wochen im Jahr in Deutschland verbracht hat, musste
dafür im Schnitt 1 229 Euro bezahlen.

Der ADAC Reisemonitor wird einmal jährlich erhoben und informiert über
Trends und Analysen zum Reiseverhalten der deutschen Urlauber. Für den
Reisemonitor wurden 4 000 ADAC Mitglieder befragt. Die repräsentative
Trendstudie beschäftigt sich unter anderem mit den Erwartungen, Entscheidungen
und Reisezielen rund um den Urlaub 2011.

BARZONE 4.0 – Forum der Szenen-Gastronomie

Am 24. und 25. Mai 2011 lockt die BARZONE, Bar- und Restaurant Business Show, zum vierten Mal Gastronomen aus ganz Deutschland nach Berlin. Das innovative Programm bietet Konzepttrends, Management-Know-how und Produktinnovationen, Top-Aussteller und Fachreferenten aus Deutschland und den internationalen Gastronomie-Metropolen.

Als Forum der Szenen-Gastronomie ist die BARZONE eine einzigartige Veranstaltung mit wegweisender Bedeutung für die gesamte Branche. Vergangenes Jahr besuchten 4.900 Gastronomieprofis aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland die Mischung aus Tradeshow, Weiterbildungsprogramm und Branchentreff. Auch dieses Jahr rechnen die Veranstalter mit attraktiven Zuwachsraten.

2011 stehen gastronomische Vorreiter aus New York, London, Barcelona und Paris auf der Trend-Bühne, darunter die Cocktail-Gurus Audrey Saunders und Robert Hess aus den USA. In der Management-Area vermitteln Themen wie internationale Konzepttrends, Social-Media-Strategien oder Business-Kalkulation professionelles gastronomisches Know-how. Die Tasting-Area lädt zur sensorischen Reise in die Welt der Getränkespezialitäten ein und in der Concept-Area präsentieren sich Innovationen aus den Bereichen Design und Technik. In der Practice Area dürfen die Barkeeper unter den Gästen sogar selbst zum Shaker greifen und die aktuellsten Mixtrends direkt vor Ort ausprobieren.

Am Ende des ersten Messetages bietet die pulsierende Metropole Berlin den Besuchern zudem das ideale Umfeld, um im Rahmen der organisierten Trendtour aktuelle Gastronomiekonzepte zu erkunden.

Dieses erfolgreiche Gesamtpaket zeigt: Maßgeschneiderte Nischenveranstaltungen haben Zukunft und bilden eine interessante Alternative zu den großen Gastronomiemessen in Hamburg und Stuttgart.

BARZONE 2011
Termin: 24. + 25. Mai 2011
Ort: STATION-Berlin
Luckenwalder Straße 4-6
10963 Berlin (Kreuzberg)
Öffnungszeiten:
Täglich 11 bis 19 Uhr
Informationen und Anmeldung: www.barzone.de

ÖKO-TEST-Magazin März 2011

Die März-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 25. Februar 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das
Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

TEST: Thunfisch
Viele Thunfischbestände sind mittlerweile überfischt oder ausgebeutet. Wenn auch künftige Generationen noch Thunfisch-Pizza oder Sushi essen sollen, bleibt nur, nachhaltig zu fischen. Doch der große Thunfisch-Nachhaltigkeitstest von ÖKO-TEST zeigt, dass viele Anbieter das Thema nicht ernst nehmen. Ebenso bedenklich: Die Labors fanden bei einigen Produkten hohe Werte des giftigen Schwermetalls Quecksilber.

TEST: vegetarische Fertiggerichte
In der Regel enthalten Fertiggerichte zu viele Kalorien, zu viel Salz, Aromen und unerwünschte Zusätze. Bei den vegetarischen Fertiggerichten ist das nicht immer so. Allerdings geht es bei gut der Hälfte der Produkte nicht ohne Aromen. Ein getestetes Nudelgericht etwa schmeckt kräftig nach Champignons, obwohl nur wenige Pilze verarbeitet wurden. Ein weiterer Kritikpunkt ist: Wer damit wirbt, ohne Geschmacksverstärker auszukommen, sollte sich auch nicht hinter Ersatzstoffen verstecken.

TEST: Krabbel- und Lauflernschuhe
Die Testergebnisse sind zum Davonlaufen. Mindestens zwei Produkte hätten gar nicht verkauft werden dürfen, weil sie voller Schadstoffe stecken, die gesetzliche Grenzwerte überschreiten. In einem C&A-Schuh beispielsweise fand das Labor äußerst giftiges Chrom VI, das Allergien auslösen und Krebs erzeugen kann. Mittlerweile hat C&A aufgrund der ÖKO-TEST-Untersuchung das Produkt zurückgerufen. Andere Hersteller, in deren Produkten ebenfalls Chrom VI steckt, haben ihre Schuhe dagegen nicht vom Markt geholt. Und auch die anderen Modelle, die kein Chrom VI enthalten, sind nicht besser: Fast alle schneiden mit „ungenügend“, weil sie Krebs erregen oder die Haut bzw. die Schleimhaut reizen können.

TEST: Babywaschgele und -cremes
Die meisten Produkte kommen ohne reizende Tenside oder andere problematische Stoffe aus. Mit einer Ausnahme bekommen alle Produkte das Testurteil „sehr gut“ oder „gut“. Allerdings schneidet gerade ein Reinigungsschaum aus der Apotheke, übrigens das zweitteuerste Produkt im Test, mit „befriedigend“ ab, weil es bedenkliche/umstrittene Inhaltsstoffe enthält.

TEST: Gesichtsmasken
Hier hat wieder einmal die zertifizierte Naturkosmetik die Nase vorne. Einige teurere Markenprodukte rauschen jedoch durch den Test. Diese enthalten beispielsweise Formaldehyd/-abspalter als Konservierungsstoff, um die Keime in Schach zu halten. Allerdings tun diese Stoffe der Haut nicht gut und können sogar die Falten noch verstärken.

TEST: pflanzliche Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden
Seit die Hormonersatztherapie in Verruf geraten ist, greifen viele Betroffene zu pflanzlichen Mitteln. ÖKO-TEST hat Nahrungsergänzungsmittel mit Extrakten aus Soja und/oder Rotklee und Arzneimittel mit Wirkstoffen aus der Traubensilberkerze ins Labor geschickt und die Wirksamkeitsbelege genau unter die Lupe genommen. Überzeugen konnten nur die Arzneimittel. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass diese positiv auf das Zentralnervensystem wirken. Die Nahrungsergänzungsmittel enthalten Isoflavone. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung können diese Stoffe, wenn sie in isolierter oder angereichter Form und in hoher Dosierung eingenommen werden, die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen und das Brustdrüsengewebe verändern.

TEST: weiße Wandfarbe
Wenn´s ans Malern geht, greifen viele zum Klassiker: weiße Wandfarbe. Die meisten Produkte kann man bedenkenlos an die Wand streichen. Ganz besonders aggressive Konservierungsmittel setzen die Hersteller mittlerweile nicht mehr ein. Es gibt allerdings einige wenige Ausreißer, bei denen die Labors noch problematische Inhaltsstoffe gefunden haben.

TEST: Pflegeversicherungen, 340 Tarife
Wer über 80 Jahre alt wird, muss damit rechnen, dass er zum Pflegefall wird. Und das ist dann teuer. Wird man im Heim gepflegt, muss man zwischen 700 und 1.200 Euro privat zuzahlen. Zusätzlicher Versicherungsschutz ist daher unerlässlich. Die Analyse der Angebote hat gezeigt: je besser, desto teurer.

TEST: rückenfreundliche Bürostühle und Sitze
Rund 60.000 Stunden verbringt der durchschnittliche Bildschirmarbeiter im Bürostuhl, im Sommer auch gerne mal kurzärmelig in engem Kontakt mit Rückenlehne und Sitzpolster. Das ist durchaus problematisch. Denn mit einer Ausnahme verbergen sich in allen getesteten Bürostühlen giftige, krebserregende oder allergieauslösende Stoffe im Sitz- und Lehnenpolster.

Mythos Duty-Free-Preisschnäppchen

Zigaretten, Alkohol oder Parfüm – lohnt sich der Kauf am Flughafen? Das Reise-Info-Portal fliegen-sparen.de klärt auf, was wirklich hinter den Duty-Free-Preisschnäppchen steckt.

Für viele Reisende stellt der Besuch im Duty-Free-Shop noch immer eine preislich attraktive Möglichkeit dar, sich vor dem Abflug mit Luxuswaren, Parfüm oder sonstigen steuerbefreiten Gütern einzudecken. Ein Mythos, der sich hält: Zumindest bisher. Denn laut einer aktuellen Studie* lassen sich die wahren Schnäppchen an Europas Flughäfen schon lange nicht mehr finden. Die Top Ten der untersuchten Flughäfen zeigen deutlich: Es gibt wenige Sparvorteile.

Teure Airports:
Platz 1: Flughafen London Heathrow
Wer sich am britischen Flughafen ein Schnäppchen verspricht, wird schnell enttäuscht: Selbst der Einzelhandel ist billiger, denn mit 3,1 Prozent bietet der Flughafen den geringsten Preisvorteil der getesteten Airports. Also Finger weg von Luxuswaren, Mode oder Elektronik. Lediglich in Bezug auf Kosmetik, Parfüm oder Schokolade lässt es sich hier sparen.

Platz 2: Flughafen Berlin- Schönefeld
Ein Einkauf am Flughafen in Berlin-Schönefeld schlägt mit einem geringen Preisvorteil von 4,6 Prozent zu Buche. Lediglich bei Spirituosen oder Zigaretten kann man noch den ein oder anderen Euro sparen. Im Vergleich zum landesüblichen Niveau der Einzelhandelspreise fiel jedoch ein Warenkorb aus insgesamt 22 getesteten Produkten deutlich günstiger aus, als bei den übrigen getesteten Flughäfen.

Platz 3: Flughafen Fiumicino/ Rom
Ein Warenkorb voller Sparpotential: Sofern es sich um Luxus- oder Elektronikartikel handelt. Denn in diesem Segment liegt der Flughafen in Rom an der Schnäppchen-Spitze. Für ein Apple iPad werden beispielsweise 677 Euro verlangt – in London fallen bereits 704 Euro an. Insgesamt liegt Rom mit 4,7 Prozent auf der Schnäppchen-Skala jedoch nicht sehr günstig.

Ähnlich mager, nämlich zwischen 4,7 und 6,2 Prozent, sind die Preisersparnisse an den Flughäfen Barajas/ Madrid, El Prat/ Barcelona, London-Gatwick, Frankfurt/Main und Schiphol/Amsterdam.

Günstige Airports:
Es gibt jedoch auch Ausnahmen: Einer der Spitzenreiter (Platz 9) in Bezug auf günstige Duty-Free-Produkte ist der Flughafen Charles de Gaulle in Paris. Mit insgesamt 11,5 Prozent Preisvergünstigung liegt er nur knapp hinter der Nummer Eins. Allerdings sollte man auch hier nicht unbedingt zu Kosmetikprodukten greifen. Diese werden im Vergleich noch relativ teuer angeboten.

Der Spitzenreiter (Platz 10) in Bezug auf die höchste Preisvergünstigung in Duty-Free-Shops ist mit 11,9 Prozent der Flughafen Saint Exupery in Lyon. Hier kann der Reisende vergleichsweise noch das ein oder andere Schnäppchen erwarten.

Fazit: Entgegen der allgemeinen Vorstellung der Duty-Free-Shopper in Europa, bietet das Einkaufen am Flughafen längst kein Spar-Erlebnis mehr. Alternativ empfiehlt es sich dagegen für Clever-Sparer, besser auf Online-Shops zurück zu greifen, um beispielsweise Elektronikartikel oder Parfüm zu kaufen. Mehr zum Thema findet sich auf fliegen-sparen.de.

*Quelle: Studie des Marktforschungsinstituts Center for Retail Research für die Online-Preisvergleichsseite Kelkoo

Pinker Cocktail Mix-Fun im Maritim Hotel Frankfurt

Dita von Teese bewirbt ihn, Toni Arena mixt ihn, und nun kommen auch die Gäste der Lifestyle Bar des Maritim Hotels in Frankfurt zum Zuge. Im Zeitraum bis zum 22. August können Cocktail-Fans in der Lifestyle Bar selbst zum Shaker greifen: Das Ergebnis ist der glamouröse pinke Cointreaupolitan.

Zum Vorteilspreis von sieben Euro erhalten die Cocktailfans alle notwendigen Zutaten des mondänen Lifestyle-Drinks inklusive eines Shakers auf einem Tablett serviert. Toni Arena – Barchef der Lifestyle Bar sowie Barkeeper des Jahres 2009 – und sein Team weihen in die hohe Mixkunst des Cointreaupolitans ein. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer im Anschluss einen Shaker als „give away“ und auf Wunsch ein Erinnerungsbild per E-Mail.

Die Lifestyle Bar ist täglich ab 18 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung zu der Aktion ist nicht erforderlich.

Hochwertige Vollmilchschokoladen liegen 2010 im Trend

Süß und mit zartem Schmelz: Schokoliebhaber greifen wieder verstärkt zu Schokoladen mit einem hohen Milchanteil. Für das Jahr 2010 rechnet der Club der Confiserien (CdC) mit einer steigenden Nachfrage nach hochwertigen Confiserie-Produkten aus feiner Vollmilchschokolade. Die Vollmilchschokolade feiert damit ihr Comeback und liegt wieder voll im Trend.

„Bereits seit einiger Zeit beobachten wir eine Verschiebung der Verbraucherpräferenzen von Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil hin zu Vollmilchsorten“, sagt Sven Eklöh, Vorstandsvorsitzender des CdC. „Darauf wird sich der Fachhandel in diesem Jahr verstärkt einstellen.“ Dies gilt, laut Eklöh, besonders in den Sommermonaten 2010. Dann in Verbindung mit fruchtigen und frischen Geschmacksrichtungen, wie Edel-Vollmilch-Schokolade mit 45 Prozent Kakaoanteil und Maracuja-Geschmack oder eine cremig-süße Edel-Vollmilch-Schokolade mit getrockneten, leicht säuerlichen Cranberrys (zum Beispiel von Confiserie Burg Lauenstein).

Bei kakaointensiven Vollmilch-Schokoladen setzen die Hersteller auf Geschmacksrichtungen wie Orange-Krokant oder Mandel-Himbeer (beispielsweise die Cacao de Maracaibo mit 55% Kakaoanteil von Bremer HACHEZ Chocolade GmbH & Co KG).

Ein Trend der vergangenen Jahre bleibt bestehen: Die Konsumentennachfrage nach besonders hochwertigen Produkten ist ungebrochen. Unabhängig vom Preis greifen die Vollmilchgenießer vorwiegend zu Markenprodukten mit edlen Zutaten. Hochwertige Vollmilchschokoladen zeichnen sich durch einen besonders zarten Schmelz aus. Verantwortlich dafür ist neben der Kombination aus edlem Kakao, Kakaobutter und Milch das Conchieren der Schokolade. Durch langes Erwärmen und Rühren in der Conche entsteht dabei ein gleichmäßiger, zarter Schmelz.

Spezialitäten aus feiner Vollmilchschokolade werden auch am „Tag der Schokolade des CdC“ am 8. Oktober 2010 in Köln im Mittelpunkt stehen. Unter dem Motto „Süße Meisterwerke – Schokoladenkreationen für Genießer“ gibt der CdC im Kölner Schokoladenmuseum Einblicke in die hohe Kunst des Confiserie-Handwerks.

Über den CdC
Der Club der Confiserien ist eine gemeinsame Initiative der Confiserie-Fachhändler und Premiumlieferanten wie zum Beispiel Lindt, Hachez, Niederegger, Heilemann, Galeria Kaufhof und Confiserien Hussel. Die Mitglieder suchen nach Wegen, die Vorteile des Fachhandels erlebbar zu machen und mehr Konsumenten zum Einkauf in Fachgeschäften und Fachabteilungen anzuregen. Das Herzstück des Maßnahmenpakets ist das Gütesiegel des CdC: Dieses weist den Verbrauchern den Weg in Deutschlands beste Confiserie-Fachgeschäfte. Weitere Informationen unter www.clubderconfiserien.de

Rach, der Restauranttester

RTL, Montag, 15.02., 21:15 – 22:15 Uhr

Christian Rach verschlägt es in den Ruhrpott, um hier dem orientalischen Restaurant ‚Maroush‘ unter die Arme zu greifen. Betrieben wird das Restaurant von den Brüdern Silat, Haider und Ahmet Omirate. Keiner der drei ist vom Fach, lediglich Silat Omirate verfügt über ein wenig Küchenerfahrung und hat deshalb auch den Posten des Chefkochs übernommen.
Tatsächlich schmeckt dem Restauranttester das Essen, er bemängelt aber, dass die Portionen zu groß sind.
Dafür steht es umso schlimmer mit der Sauberkeit und der Organisation im Laden. Die Küche ist verdreckt, das Büro gleicht einer Besenkammer und von außen erweckt das Restaurant den Anschein einer Dönerbude. Auch die unvorteilhafte Kellerlage macht das ‚Maroush‘ auf den ersten Blick nicht besonders attraktiv.
Wird es Christian Rach gelingen, den Glanz und Zauber von 1001 Nacht in den Recklinghausener Untergrund zu bringen?