Yves Camdeborde

(1): Porträt der Woche: Yves Camdeborde

Yves Camdeborde ging bei Christian Constant in die Schule, erst im berühmten Hotel Ritz, dann im Crillon. Er stammt aus dem südwestfranzösischen Pau und hat seinen südlich klingenden Akzent beibehalten. Seine Pariser Kundschaft verwöhnte er lange Zeit in seinem legendären Bistro ‚La Régalade‘. Auf ihn ist auch der ‚Bistronomie‘-Trend zurückzuführen, der dieses Jahr in Paris unzählige Nachahmer gefunden hat und einen frischen Wind in die kulinarische Landschaft der französischen Hauptstadt bringt. Das Rezept: aufgepeppte traditionelle Gerichte mit Qualitätszutaten zu erschwinglichen Preisen. Inzwischen ist Camdeborde in eine vornehmere Kategorie aufgestiegen, mit seinem inmitten des 6. Arrondissements gelegenen romantischen Hotel ‚Le Relais Saint-Germain‘. Acht Monate beträgt derzeit die Warteliste für einen Tisch im ‚Comptoir du Relais‘, der im 30er Jahre-Stil nachempfundenen Weinbar des Hotels.

(2): Trend: Die schönsten Pariser Spas

Seit jeher nutzten die Menschen aus allen Teilen der Welt die heilsamen Kräfte heißer Quellen. Schon die Alten Griechen, Römer und Ägypter, die Türken, Japaner und natürlich auch die Skandinavier pflegten über Jahrhunderte die Tradition des gemeinsamen Warmbadens. Wie sehen moderne Spas in Paris aus: trendig, orientalisch oder asiatisch angehaucht? Was ist das Besondere an diesen Wellness-Tempeln? Mit ihrer Angebotsvielfalt ist für jeden Geschmack, jeden Behandlungswunsch und natürlich jeden Geldbeutel etwas dabei.

(3): Die kleine Geschichte des Kilt

Neben Dudelsack und Whisky gibt es noch eine weitere Tradition, auf die die Schotten zu Recht stolz sind: den Kilt. Die kleine Geschichte des karierten Männerrocks.

(4): Hinter den Kulissen: Lars Contzen

Der Frankfurter Designer Lars Contzen gründete vor sieben Jahren mit seinem Partner Kai Peters das Label ‚Universal Decor‘. Sein Fachgebiet ist das Oberflächendesign, sein Stil ‚Modern Retro‘. Er stellt Parkettböden aus Plastik mit grafischem Design her, die auf Teppiche oder Tapeten abgestimmt werden können. ‚Chic‘ stellt eine neue Form des Designs vor, die es bis vor wenigen Jahren noch nicht gab, da grafische Reproduktionen auf Wänden und Böden bis dahin technisch noch nicht möglich waren.

arte, Montag, 21.05., 12:35 – 13:05 Uhr (VPS 12:35): „Chic“,
Frankreich/Deutschland 2007

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