App in die Küche

Smart Kitchen-Trend hält an

Weltneuheit: Apparatebau stellt auf der IFA Berlin im September 2016 mit elevel elektromechanisch verstellbaren Gitterrost für Backöfen vor – steuerbar beispielsweise per Smartphone-App / Immer mehr Aussteller im Bereich Smart-Home / Intelligente Haushaltsgeräte als Milliardenmarkt

Dinner-Party zu Hause mit Freunden, Lachs oder Schweinsbraten garen im Backofen und sollen noch schön knusprig werden: Backofentür auf, mit Topflappen das Blech vorsichtig herausnehmen und auf eine höhere Schiene schieben – doch dann: Die Schale rutscht, gefolgt von dem Versuch es auszubalancieren, der Topflappen lässt sich nicht mehr richtig greifen und schon sind die Finger ordentlich verbrannt. Damit die Knusperkruste künftig immer wie im Profikochbuch gelingt, hat das Unternehmen Apparatebau den Gitterrost elevel für Backöfen entwickelt. Die Idee: Der Gitterrost lässt sich bequem per Smartphone-Touch steuern. Hobby- und Profiköche können so einfacher, sicherer und auf den Punkt garen und grillen.

„Mit elevel haben wir eine praktische und einfache Lösung gefunden, um den Garvorgang abzurunden und das Kochen zu erleichtern“, sagt Andreas Reichel, Geschäftsführer bei Apparatebau. Die Bedienung ist unkompliziert: Einfach die zugehörige elevel-App auf dem Smartphone oder Tablet installieren und per Touchfunktion am Backofen die gewünschte Höhe des Gitterrostes einstellen – schon fährt der Ofenrost in die bevorzugte Position.

Die elevel-Lösung lässt sich zudem mit dem ebenfalls im Hause Apparatebau entwickelten eHinge-Scharnier verbinden, das die Ofentür durch Berühren eines Sensors automatisch öffnet und schließt. „In Kombination mit einem speziellen Backprogramm öffnet die Ofentür mit eHinge-Scharnier nach dem Garen sogar automatisch in einem definierten Neigungswinkel. So kann das Gargut optimal abkühlen.“

Die Zahl der Aussteller der IFA 2016 im Bereich Smart Home zeigt, dass der Trend zu sogenannten App-Based Produkten in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. In diesem Jahr präsentieren über 200 Aussteller die neuesten Smart Home-Lösungen auf der Internationalen Funkausstellung. Zudem ist der Umsatz mit intelligenten Haushaltsgeräten seit 2011 weltweit um das Vierfache auf insgesamt mehr als 15 Mrd. US-Dollar gestiegen. Der Boom steht dabei noch ganz am Anfang. So prognostizieren Experten bis 2019 allein in Westeuropa einen Umsatz von mehr als 17 Mrd. Dollar.

„Die wachsende Nachfrage dieser Produkte zeigt, dass Menschen innovative Hilfen gerne in ihren Alltag integrieren und nutzen wollen“, erklärt Reichel. Auch Apparatebau gehört vom 2. bis 7. September 2016 zu den Austellern der Internationalen Funkausstellung in Berlin. In der Halle 8.1 (Stand 103) stellt das Unternehmen erstmals den elevel-Backofen und weitere Innovationen aus dem Bereich der Kinematikkomponenten vor.

www.apparatebau.it/

Alexandre Couillon

Alexandre Couillon war gerade 22 Jahre alt, als er 1999 gemeinsam mit seiner Frau Céline das Restaurant La Marine auf der französischen Atlantikinsel Île de Noirmoutier eröffnete. Heute zählt es mit zwei Michelin-Sternen zu den besten in ganz Frankreich und der immer noch junge Küchenchef zu jenen Spitzenköchen, denen die Zukunft der französischen Haute Cuisine gehört.

Es gibt Restaurants, deren Name völlig bedeutungslos ist. Solche, bei denen man einfach nicht darauf kommt,
was sich der Besitzer bei der Benennung gedacht hat. Und schließlich gibt es Restaurants, deren Name
Programm ist. Zu dieser Sorte gehört das Restaurant La Marine. Aufgrund seiner Lage am äußersten Zipfel der
Insel Noirmoutier, einer wilden Atlantik-Schönheit nahe der französischen Westküste, hat man von den Tischen
des Restaurants den Hafen und das Meer stets im Blick.
Das kleine, aber überaus feine Restaurant ist jedoch nicht nur wegen seiner idyllischen Lage einen Besuch wert.
Denn hier erlebt man einen der wichtigsten Vertreter der neuen französischen Haute Cuisine bei der Arbeit.
Alexandre Couillon, ein Schüler von Michel Guérard und Thierry Marx, eröffnete es im Alter von 22 Jahren. Mit
nicht einmal 30 hatte er seinen ersten Stern im Guide Michelin erkocht. Eine Ehre, die er im Jahr 2013 mit dem
zweiten Stern verdoppeln konnte.

Lange als eines der vielversprechendsten Kochtalente Frankreichs gefeiert, hat er heute den Schritt zum seriösen
Spitzenkoch längst geschafft. Gemeinsam mit seinem hingebungsvollen Team nimmt Couillon einen geradlinigen,
modernen Kurs auf die französische Küche, basierend auf den Produkten der Insel und darauf, was ihm die
Natur rund um das Restaurant schenkt – und das sind vorwiegend herrlich frischer Fisch und Meeresfrüchte.

Und so hält auch die Speisekarte, was der Name des Restaurants verspricht: Rührei mit Seeigel; Seeteufel mit
einer wunderbaren Stange weißen Spargels, vollendet mit einer Sauce aus Räucheraal und Birne; Kabeljau, überzogen
mit einer leichten Ziegenkäsesauce, mit Zucchini und Charentais-Melone – um nur einige der maritimen
Köstlichkeiten zu nennen, die aus Alexandre Couillons Küche kommen. Das Menü wird dabei stets an den Fang
des Tages angepasst, den der Küchenchef direkt am nur 50 Meter entfernten Fischmarkt im Hafen bezieht.
Jedes Gericht ist ein mit viel Akribie erschaffenes geschmackliches Meisterwerk und kommt als farbenfroher
Kontrast zum modernen schwarz-weißen Dekor des Restaurants auf die Tische – perfekt begleitet von einem
lokalen Wein aus der Vendée. Céline, die Restaurantleiterin und Frau des Küchenchefs, unterstreicht mit ihrer
freundlichen und stets zuvorkommenden Art das Bestreben der Couillons, dem Gast ein harmonisches, ja heimeliges
Genusserlebnis zu bescheren.

So stellt ein Besuch im Restaurant La Marine eine angenehme Abwechslung zur bisweilen übermäßig durchexerzierten
französischen Haute Cuisine dar, ohne dass der Gast dabei aber auf absolute Perfektion und höchste
Qualität verzichten müsste. „Das Kochen ist meine Art der Kunst“, unterstreicht Alexandre Couillon. „Diese
Kunst ermöglicht es mir, schöne Dinge zu erschaffen.“
Im Juni 2016 stellt Alexandre Couillon seine Kunstwerke der kulinarischen Moderne in Salzburg aus: als
Gastkoch des Restaurant Ikarus im Hangar-7.

Grill den Henssler

Sie ist der ultimative Koch-Wettbewerb im Deutschen Fernsehen, stellt regelmäßig neue Quoten-Rekorde auf und wurde kürzlich mit dem Publikums-Bambi in der Kategorie „Beste Unterhaltungsshow“ ausgezeichnet: Die Koch-Show „Grill den Henssler“! Jetzt geht der Spaß weiter! In acht neuen Folgen, die VOX ab 17. April immer sonntags um 20:15 Uhr ausstrahlt, möchten sich neue prominente Herausforderer mit Steffen Henssler am Herd messen.

Von ihren Kochkünsten sind u.a. „Club der roten Bänder“-Star Tim Oliver Schultz, „Bachelor“ Leonard Freier, Schlager-Star Stefan Mross, Olympiasieger Lars Riedel, Dschungelkönig und Sänger Menderes Bagci, Tänzerin Motsi Mabuse sowie Society-Lady Sabia Boulahrouz überzeugt. Und auch Fußballtrainer Thorsten Legat, Dschungelcamp-Prinzessin Sophia Wollersheim und GZSZ-Liebling Vincent Krüger glauben, dass sie ihren Koch-Gang besser zubereiten können als Steffen Henssler. Ob das stimmt, stellen unter den neugierigen Blicken von Publikum und Moderatorin Ruth Moschner die „Grill den Henssler“-Juroren Profi-Sommelière Natalie Lumpp, Manager und Genießer Reiner Calmund sowie Hotel– und Gastrokritiker Heinz Horrmann fest.

Wie immer bringen sich Steffen Henssler und die Hobby-Köche gegenseitig ins Schwitzen: Der Hamburger Star-Koch profitiert von seiner jahrelangen professionellen Erfahrung am Herd – doch er muss die von den Promis gewählten Gerichte ohne Rezept und ohne Vorbereitung kochen, während die Stars von Koch-Größen wie Nelson Müller, Christian Lohse, Ralf Zacherl und Rainer Sass speziell für ihren Koch-Gang gecoacht werden. Gewinnt Steffen Henssler, erhält er 4.000 Euro, gewinnt ein Promi, so gibt es 3.000 Euro für ihn sowie 1.000 Euro für seinen Koch-Coach. Die Geldbeträge werden anschließend für einen guten Zweck gespendet. Doch nicht nur in den Koch-Gängen, auch in den witzigen Küchen-Competitions, bei denen es auf Geschicklichkeit, Wissen und die richtige Strategie ankommt, wird von Steffen Henssler und den Promis voller Körpereinsatz gefordert.

Welche Promis können Steffen Henssler tatsächlich besiegen und wer hat den Mund zu voll genommen? Das zeigt VOX ab 17. April 2016 immer sonntags um 20:15 Uhr in den neuen Folgen von „Grill den Henssler“.

Pierre Gagnaire

Tagesspiegel Genuss startet mit „Genuss Menü“ eine monatliche Veranstaltungsreihe in Berliner Sternerestaurants

Im aktuellen Heft stellt das Tagesspiegel Genuss das „Genuss Menü“ vor – eine Veranstaltungsreihe, die einmal im Monat die Leser für 129 Euro immer in ein anderes Sternerestaurant lädt.

Den Auftakt macht das „les solistes“ aus dem Waldorf Astoria, zu dem auch der französische 3-Sterne-Koch Pierre Gagnaire anwesend sein wird. Weitere Stationen sind: Frühsammers im April mit Weinen von Ca‘ del Bosco und im Mai das „Cinco“ mit dem spanischen 3-Sterne-Koch Paco Perez.
Die neue Veranstaltungsreihe „Genuss Menü“ bietet den Lesern des Tagesspiegels die Möglichkeit einen authentischen Einblick in die Berliner Spitzengastronomie zu bekommen.

Ein weiteres Thema im aktuellen Tagesspiegel Genuss ist die „Deutsche Küche – vorgestellt von Tim Raue, „Nobelhart & Schmutzig“ und „Herz & Niere“ mit Positionen, Rezepten und weiteren Adressen für zeitgenössische Regionalküche in Berlin.

In den Top Ten präsentiert Tagesspiegel Genuss die besten koreanischen Restaurants in der Hauptstadt. Zudem erklärt das Magazin warum 500 Jahre Reinheitsgebot der richtige Moment sind, das Einheitsgebot in ein Natürlichkeitsgebot umzuwandeln, das interessante Bierstile zulässt und künstliche Zutaten verbietet.

Tagesspiegel Genuss, das Premium Magazin für gutes Essen und Trinken, zeigt die kulinarische Vielfalt der Hauptstadt auf und blickt hinter die Kulissen der Feinschmecker-Metropole Berlin.
Tagesspiegel Genuss umfasst 68 Seiten und erscheint mit dieser Ausgabe in einer Auflage von 15.000 Exemplaren. Das Magazin ist ab sofort für 6,50 Euro im Handel erhältlich.

Osterbäckerei ohne Ei

Der VEBU stellt sechs pflanzliche Ei-Alternativen vor

Häufige Lebensmittelskandale und der industrielle Missbrauch von Hühnern für die Lebensmittelindustrie lässt viele Verbraucher aufhorchen. „Dabei ist es heute ganz einfach, ohne Eier zu kochen und zu backen. Erst mag es komisch anmuten, eine jahrelang gelebte Praxis beim Backen mit Ei zu ändern. Nach dem ersten veganen Apfelkuchen ist man neugierig, nach einem Käsekuchen überzeugt und nach der ersten rein pflanzlichen Donauwelle wundert man sich, überhaupt je ein Ei beim Backen verwendet zu haben“, so Sebastian Joy, Geschäftsführer des VEBU (Vegetarierbund Deutschland). Eier lassen sich beim Kochen und Backen auf einfache Weise ersetzen. Oftmals lassen sie sich in Rezepten auch ersatzlos streichen, ohne dass dies Auswirkungen auf das Ergebnis hat.

Der VEBU stellt einige Ei-Alternativen vor:
Reife Banane
Eignet sich gut für Kuchen. Banane zerdrücken und in den Teig einrühren. Die Banane schmeckt im Gebäck leicht vor. Eine halbe Banane ersetzt ein Ei.

Stärkemehl und Sojamehl
Wird mit Wasser angerührt und eignet sich für Kuchen und Gebäck. Besonders Sojamehl kann einen charakteristischen Nachgeschmack hinterlassen. Ein Esslöffel Mehl ersetzt ein Ei.

Apfelmus
Eignet sich sehr gut für Muffins und feuchte Teige. Der Apfelgeschmack geht beim Backen fast vollständig verloren. Drei Esslöffel Apfelmus ersetzen ein Ei.

Ei-Ersatzpulver
Das fertige Bindemittel besteht hauptsächlich aus Maisstärke und Lupinenmehl und wird mit Wasser angerührt. Es eignet sich ideal für leichtes Gebäck, Kuchen oder Bratlinge. Ein Teelöffel Ei-Ersatzpulver mit 40 ml Wasser gemischt ersetzen ein Ei. Ei-Ersatzpulver ist in Reformhäusern, Bioläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich.

Leinsamen
Leinsamen eignen sich besonders für Vollkorn-Gebäck. Zwei Esslöffel gemahlener Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser vermengt, ersetzen ein Ei.

Rührei-Rezept
Ein Rezept für eifreies Rührei steht Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung: https://vebu.de/themen/lifestyle/essen-a-trinken/rezepte/806-rezept-fuer-eifreies-ruehrei

Safran in Katalonien

Bislang wurde allein Consuegra in Kastilien-La Mancha mit der Ernte der kostbaren Safranfäden assoziiert. Doch seit vergangenem Jahr wird auch in der nördlich gelegenen Provinz Lleida Safran angebaut. Die Region Garrigues ist das neue Anbaugebiet für das sogenannte „Rote Gold“; eine Bezeichnung, die auf den hohen Preis des Krokusgewächses zurückgeht. Der Preis pro Gramm liegt im Einzelhandel zwischen 7 und 25 Euro.

Der Gemeindeverband Garrigues, ursprünglich für sein aus Arbequines-Oliven gepresstes Olivenöl bekannt, liegt im westlichen Teil Kataloniens, südlich der Provinz-Hauptstadt Lleida. Das Klima in diesem trockenen Bereich der Provinz hat sich auch für den Anbau von Safran als optimal erwiesen. Die kostbare Heil- und Gewürzpflanze unter dem Markennamen „Safrà de les Garrigues“ stellt eine gute Alternative zu den traditionellen Oliven- und Mandelkulturen dar.

Der gebürtige Granadiner Manuel Ramirez war der Erste, der sich in Katalonien an den Anbau von Safran herantraute und hundertprozentigen katalanischen Safrà unter Nutzung der Infrastruktur der Öl-Kooperative Cervià de les Garrigues auf den Markt brachte. Mittlerweile gehören rund 60 Produzenten aus den Gemeinden Cervia de les Garrigues, L’Albagés, El Soleràs, La Pobla de Cérvoles, Vinaixa, El Vilosell und Les Borges Blanques der Genossenschaft an. Sie bewirtschaften insgesamt sechs Hektar. Die Kunden stammen aus Katalonien und Andalusien; das Produkt wird auch nach Frankreich und Panama exportiert und steht kurz vor seiner Vermarktung in den USA. Darüber hinaus werden in diesem Jahr die notwendigen Schritte eingeleitet, damit sich der katalanische Safran mit der Herkunftsbezeichnung Safrà de Catalunya schmücken kann.

Die Kooperative Safrà de les Garrigues konnte in diesem Jahr ihre zweite Ernte im Vergleich zum Vorjahr verdreifachen. Der Ertrag steigerte sich von 4,5 auf 12 Kilo, was nicht zuletzt daran liegt, dass 2015 mehr als 8.000 Kilo Krokusknollen, rund 3.000 mehr als im Vorjahr, angepflanzt wurden und sich die Plantagen bereits in voller Produktion befinden.

Die Safran-Saison beginnt mit dem Fest der Jungfrau Pilar am 12. Oktober und erstreckt sich über etwa einen Monat. Die lilafarbene Krokusblüte blüht jeden Tag auf’s Neue, muss aber täglich früh morgens gepflückt werden, um zu verhindern, dass sie verwelkt. Das Pflücken des Krokusses kann nur manuell erfolgen, keinerlei Mechanisierung des Prozesses ist möglich. Diese Tatsache erklärt den hohen Preis von etwa 8.000 Euro pro Kilo, den die Landwirte erzielen.

Am 24. Oktober fand in Cervia de les Garrigues die IV. Messe der Safranrose statt. In der Cooperativa del Campo wurde ein Wettbewerb im Safran-Ernten und dem Entfernen der Staubfäden aus der Blüte veranstaltet. Zusätzlich konnten die Besucher verschiedene, mit Safran gewürzte und veredelte Speisen probieren.

Neben dem Safran dienen Olivenöl und Wein dazu, den Garrigues neue touristische Impulse zu geben. Das frisch gepresste Olivenöl „Virgen Extra“, das unter der Herkunftsbezeichnung Garrigues vermarktet wird, stellt schon für sich allein eine Attraktion dar. Im Herbst und Winter statten zahlreiche Reisende den Genossenschaften und Mühlen der verschiedenen Dörfer in Lleida einen Besuch ab, um das flüssige grüne Gold zu erwerben und gleichzeitig die Region näher kennenzulernen.

Das extra native Olivenöl, das aus der Olivensorte Arbequina gewonnen wird, genießt internationale Anerkennung. Immer mehr in- und ausländische Touristen suchen die Kooperativen und ihre Ölmühlen auf, um Einblick in die zumeist traditionellen Herstellungsverfahren zu gewinnen oder die Weingüter der Garrigues zu besuchen, in denen sich die hochwertigen Weine mit der Herkunftsbezeichnung Costers del Segre verkosten lassen. Die besondere Qualität der Reben wird durch den Kalkboden und das Mittelmeerklima mit kalten Wintern und heißen Sommern sowie geringen Niederschlägen begünstigt. Wer an einer Degustation interessiert ist, sollte sich im Voraus über die Öffnungszeiten und Eintrittspreise der Bodegas erkundigen. Für Besucher stehen die folgenden Weingüter offen:

Celler Clos Pons in L’Albagés; Celler Matallonga in Fulleda; Celler Cérvoles und Mas Blanch i Jové in La Pobla de Cérvoles; Vinya els Vilars in Arbeca und Tomás Cusiné in El Vilosell.

Neben den kulinarischen Entdeckungen sind im Herbst auch Wander- und Radtouren besonders reizvoll, die auf der Website www.turismegarrigues.com geopositioniert bereitgestellt werden. Insbesondere lohnen die zahlreichen typischen Schutzhütten aus Naturstein einen Abstecher, Fahrten entlang des Kanals und des Flusses Set, ein Besuch des Arboretums der Garrigues oder die Kalkroute.

www.ccgarrigues.com
www.naturges.com
www.olioplesgarrigues.com

Tagesspiegel Genuss

In der aktuellen Ausgabe von Tagesspiegel Genuss kürt die Redaktion ihre Favoriten des Jahres. Vom besten Burger und Hot Dog, über die genialsten Gastgeber und Neueröffnungen, bis zum feinsten vegetarischen Gericht und dem edelsten Fine-Dining-Menü – Tagesspiegel Genuss stellt die 22 kulinarischen Highlights für jede Gelegenheit vor.

Winterbacken: Jenseits von Plätzchen und Co. zeigen Berlins beste Konditoren, Patissiers und Chocolatiers ihre feinsten Kreationen mit Rezepten zum Nachbacken, darunter auch die Deutsche Meisterin der Chocolatiers Sabine Dubenkropp.

In der Kolumne „Auf eine Flasche Wein mit…“ erzählt der ehemalige Tatort-Kommissar, Buchautor und gelernter Koch Gregor Weber über sein neues Buch „Stadt der verschwundenen Köche“ und seine Leidenschaft fürs Kochen

Im Interview: Bernhard Moser, der Festivalleiter des Feinschmeckerfestivals „eat! Berlin“.
Tagesspiegel Genuss hat mit ihm über das Gourmetfestival in der Hauptstadt und dessen Besonderheiten gesprochen. Das Feinschmeckerfestival findet vom 26. Februar bis zum 06. März 2016 in Berlin statt.

Zudem untersucht Tagesspiegel Genuss, was hinter dem Lieferdienst-Boom wirklich steckt. Das Magazin hat den Markt und die vielen neuen Dienstleister und deren Angebot hinterfragt und diverse Kochboxen einem Genuss-Check unterzogen.

Tagesspiegel Genuss, das Premium Magazin für gutes Essen und Trinken, zeigt die kulinarische Vielfalt der Hauptstadt auf und blickt hinter die Kulissen der Feinschmecker-Metropole Berlin.
Tagesspiegel Genuss umfasst 68 Seiten und erscheint mit dieser Ausgabe in einer Auflage von 15.000 Exemplaren. Das Magazin ist ab sofort für 6,50 Euro im Handel erhältlich.

Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2016“

Mit dem Guide „Bib Gourmand Deutschland 2016″ gibt der Guide MICHELIN erstmals eine eigene Ausgabe für die deutschen „Bib Gourmand“-Adressen heraus. Das Buch stellt auf 288 Seiten alle Restaurants vor, die 2016 die beliebte Auszeichnung erhalten. Der Bib Gourmand empfiehlt eine gute, häufig regional geprägte Küche, die mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis kulinarische Genüsse auch für kleinere Budgets ermöglicht. „Ein Maximum an Schlemmerei bis 37 Euro: gute Produkte, die schön zur Geltung gebracht werden, eine moderate Rechnung“, verspricht der Guide MICHELIN. Namensgeber für den Bib Gourmand ist das freundliche Michelin Männchen „Bibendum“, das in Frankreich Bibendum oder kurz Bib genannt wird.

Der Guide MICHELIN reagiert mit dem neuen Titel auf den großen Zuspruch der Bib Gourmand-Restaurants bei den Lesern. Die Neuerscheinung kommt am 13. November in den Handel und ist in Deutschland für 17,90 Euro erhältlich, in Österreich für 18,40 Euro.

„Jahr für Jahr feiert der Bib Gourmand große Erfolge sowohl bei den Restaurantbesuchern als auch bei den Gastronomieprofis, die begeistert sind von dieser Marktnische, die Qualität und Einfachheit verbindet“, kommentiert Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN, die große Beliebtheit der Empfehlung für preisbewusste Genießer. „Oft unterschätzt, aber immer zahlreicher und echte Favoriten bei unseren Inspektoren, genießen die Bib Gourmand-Restaurants einen hohen Stellen-wert bei den Lesern des Guide MICHELIN“, so Ellis weiter.

Insgesamt 469 Bib Gourmand-Adressen in Deutschland
In Deutschland erleben die Bib Gourmand-Restaurants einen regelrechten Boom. Mit insgesamt 469 Adressen finden sich in der Erstauflage des Guides „Bib Gourmand Deutschland“ rund 30 Prozent mehr Häuser, die das Prädikat tragen, als noch 2010. Insgesamt 50 Restaurants erhielten die Auszeichnung zum ersten Mal. Mit 151 Adressen finden sich die meisten Bib Gourmand-Restaurants nach wie vor in Baden-Württemberg. Die deutsche Bib Gourmand-Hauptstadt liegt allerdings im Norden: Hamburg mit allein 15 ausgezeichneten Restaurants.

Alle ausgezeichneten Restaurants finden Sie auf unserer Facebookseite:

Die gestrichenen Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/p.10153411943223124/10153411943223124/?type=3

Alle neuen Bib Gourmand Deutschland 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153411940428124

Die gesamte Liste aller Bib Gourmands des Guide Michelin Deutschland 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153411954078124

Morgen startet die Plaza Culinaria!

Kulinarische Erlebnis- und Verkaufsmesse 6. – 8. November 2015, Messe Freiburg
– Kochende Punks und rollende Küchen: Die 12. Plaza Culinaria präsentiert sich moderner denn je!
– Neu: Food Truck Area auf dem Messeboulevard
– Sternekoch Ali Güngörmüs aus Hamburg zu Gast im
Kochstudio der Plaza Culinaria
– [kochmesser.de] stellt zum ersten Mal in Freiburg aus

Die Plaza Culinaria, Deutschlands beliebteste Messe für Genießer, findet in diesem Jahr zum 12. Mal in Freiburg statt. Sie stellt 2015 ein facettenreiches Programm in Aussicht: Rund 360 Aussteller werden erwartet, die Ausstellungsfläche der Messe umfasst rund 22.000 m2. Mit zusätzlichen neuen Angeboten wie dem eigenen Kochstudio im „Veggie-Quartier“ das sich an Vegetarier, Veganer und all diejenigen richtet, die gerne fleischlos genießen möchten und einem zusätzlichen Workshop-Programm im „Backviertel“ erfährt der Bereich der Messe, in dem sich Messebesucher aktiv einbringen können, eine qualitative Aufwertung. Auch ein topaktueller Trend aus Amerika wird erstmalig aufgegriffen: Food Trucks reisen aus ganz Deutschland an und bilden auf dem Messeboulevard eine eigene Street Food Area.

Sternekoch Ali Güngörmüs aus Hamburg und die beiden „Food Punks“ Bernd Arold und Benni Stadler aus München sind in diesem Jahr auf der Messe zu Gast. [kochmesser.de] zeigt, wie man Messer richtig schleift.

Gut ein Dutzend der angesagten Food Trucks reisen aus der ganzen Republik an und haben auf dem Messeboulevard nationale und internationale Spezialitäten im Angebot. Sternekoch Thomas Merkle aus Endingen wird dem Publikum hier erstmals seinen brandneuen Food Truck auf Sterneniveau vorstellen. Nicht weniger im Trend: Das Messegastspiel der „Food Punks“ Bernd Arold und Benni Stadler aus München, die den Messebesuchern klar machen werden, was sie unter ihrem Arbeitsmotto „klingt komisch, schmeckt aber geil“ verstehen.

Star- und Sternekoch in diesem November ist Ali Güngörmüs, der in Hamburg und in München mit seinen Restaurants für Aufsehen in der Szene gesorgt hat. Er wartet mit feinsten Kocherlebnissen von mediterran bis orientalisch im Kochstudio auf.

Das Messeangebot wird geprägt durch die breite Produktvielfalt der Aussteller, die feinste regionale Produkte und kulinarische Köstlichkeiten internationaler Herkunft präsentieren. Die Messebesucher erwartet zudem die „Smoker ́s Lounge“ von Stefan Meier Tabakwaren und Business Catering, sowie der Adventsmarkt „Weihnachtszauber“ mit seinen handgefertigten Ge- schenkartikeln. Vertreten sind zudem: die „Kaiser“-Weihnachtsbäckerei für die jüngsten Messebesucher, das Backviertel samt „Sweet Dreams Café“, 2015 erweitert um attraktive Workshops, bei denen u.a. der Weltkonditor des Jahres 2015 Bernd Siefert seine Fans in die verlockende Welt der Schokolade entführt und Festtagstorten und Cup Cakes verziert und dekoriert werden dürfen – buchbar über die Messe-Website www.plaza-culinaria.de

Zahlreiche Koch- und Infoshows des Messepartners „BurdaLife“ das „Quartier Alsacien“ sowie Zubehör für Küche und Tafel runden das Angebot der Messe ab.

www.plaza-culinaria.de

Jens Hulek

Jens Hulek verantwortet F&B-Aktivitäten bei Premier Inn in Deutschland

Jens Hulek heißt der neue Head of F&B der Premier Inn GmbH in Deutschland. Mit dem Gastronomie-Spezialisten stellt der britische Hotelmarktführer ein weiteres Mitglied des deutschen Management-Teams vor. Hulek übernimmt die neugeschaffene Position bei Premier Inn zum 1. Oktober 2015. Premier Inn eröffnet sein erstes Hotel in Deutschland im kommenden Frühjahr im Frankfurter Europaviertel, ein zweites Haus folgt 2018/19 in München.

Jens Hulek verfügt über langjährige Erfahrung im Management gastronomischer Unternehmen. Insbesondere seine Kenntnisse im Bereich Marken- und Systemgastronomie machen ihn zu einem ausgewiesenen Branchenexperten. Der gebürtige Düsseldorfer wird bei Premier Inn in Deutschland für die Entwicklung und Einführung eines fundierten F&B-Konzeptes sowie die erfolgreiche Positionierung von Costa Coffee in Deutschland verantwortlich zeichnen. Bevor Jens Hulek zu Premier Inn wechselte, war er als Systemberater bei der Autobahn Tank & Rast GmbH für die Region Nord in Nordrhein-Westfalen zuständig. Weitere Gastronomiestationen lagen auf seinem Karriereweg, wie das Contract-Cateringunternehmen Genuss & Harmonie, wo Hulek in Leitungsfunktionen drei Jahre lang aktiv war, der Caterer Aramark, das Fast-Casual Gastronomiesystem Vapiano sowie die Gastronomiekette Alex von Mitchells & Butlers Germany. Bei Premier Inn in Deutschland berichtet der Betriebswirt an den COO Eric Hübbers. „Mit Jens Hulek haben wir den Gastronomiespezialisten gefunden, der uns mit seiner langjährigen Erfahrung in der Markengastronomie aufs Beste in unserer Expansion unterstützen wird“, kommentiert Eric Hübbers den Neuzugang in seinem Managementteam.

http://new.premierinn.de/frankfurt