Stiftung Warentest: Tiefkühl-Nudelgerichte

Von „fast so gut wie selbstgemacht“ bis „das Fleisch war leicht alt und trocken, das Gemüse bitter“ lauten die Urteile der Stiftung Warentest für insgesamt 24 Tiefkühl-Nudelgerichte mit und ohne Fleisch. Die Qualitätsurteile für Bami Goreng, Nudelgerichte mit Hähnchenfleisch, Spinat-Gorgonzola-Nudeln und Tortellini mit Käse-Sahne-Soße reichen deshalb von „gut“ bis „mangelhaft“. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test.

Fünf Gerichte, drei von Frosta, zwei von iglo, schmecken fast so gut wie selbstgemacht. Insgesamt schnitten 13 Tiefkühl-Nudelgerichte mit dem Qualitätsurteil „gut“ ab. 16 von 24 Gerichten enthielten keine Zusatzstoffe und nur 3 Produkten waren Aromastoffe zugesetzt.

Bei drei Nudelpfannen erinnerten Geruch und Geschmack an Fertigsoßen und bei drei Bami-Goreng-Gerichten überdeckte Sojasoße alles andere. Beim „mangelhaften“ Jütro Bami-Goreng war das Fleisch leicht alt und trocken, das Gemüse dumpf und bitter. „Mangelhaft“ schneiden auch die Mama Mancini Tortellini Käse-Sahne von Aldi (Nord) ab. Sie waren teilweise mit Schweinefleisch gefüllt – auf der Verpackung aber „mit Gemüsefüllung“ deklariert.

Der Test zeigt, dass Tiefkühlgerichte ausgewogene Mahlzeiten sein können. Der Fettgehalt schwankt allerdings erheblich: Er reicht bei einer 400-Gramm-Portion von 5 bis 32 Gramm.

Der ausführliche Test Tiefkühl-Nudelgerichte ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/fertiggerichte veröffentlicht.

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