Am 6.12. kostenlose Tests

„Konsument“, der österreichische Partner der Stiftung Warentest bietet am 6.12. einen Gratis-Zugang zu über 1.700 Tests unter www.konsument.at/tag-der-offenen-tuer

Am Dienstag den 06. Dezember 2016 bietet der Verein für Konsumenteninformation (VKI) Einblick in seine Arbeit und lädt Internetnutzer zu einem „Tag der offenen Tür“ auf konsument.at ein. Im Rahmen dieser Aktion können Interessierte 24 Stunden lang unter www.konsument.at/tag-der-offenen-tuer gratis auf das umfassende Onlinearchiv der Zeitschrift KONSUMENT zugreifen. Das normalerweise kostenpflichtige Archiv enthält die ausführlichen Testergebnisse von 1.783 Produkttests sowie 1.731 Reports zu Konsumentenrecht und Verbraucherthemen.

Der VKI ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Wien. Seit seiner Gründung 1961 vertritt er die Interessen von Konsumentinnen und Konsumenten, stärkt ihre Position und informiert sie über ihre Rechte und Pflichten.

Der Verein finanziert seine Arbeit zu rund 70 Prozent selbst, vor allem durch Erlöse aus Publikationen (Zeitschrift KONSUMENT, Buchverkauf), Projekten und Beratungsleistungen sowie durch Organisationskostenbeiträge im Bereich Recht. Gefördert wird der VKI durch jährliche Beitragszahlungen seiner Mitglieder (Bundesarbeitskammer, Österreichischer Gewerkschaftsbund) sowie durch eine Basissubvention des Sozialministeriums.

Mit Traumpreisen locken Betrüger Amazon-Kunden

Die Stiftung Warentest warnt vor Betrügern, die mit günstigen Angeboten im Amazon Marketplace, dem Händlerportal des Onlinekaufhauses, Kunden in die Falle locken. Wer dort bestellt, verliert in der Regel sein Geld. Der Betrug über falsche Onlineshops hat besonders vor Weihnachten Hochkonjunktur. Wie man Fakeshops erkennen kann und sich vor Abzocke schützt, beschreiben die Warentester in der Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift test und auf www.test.de/fakeshops.

Eine Systemkamera für extrem günstige 250 statt für rund 1.500 Euro, der Kaffeevollautomat zum halben Preis. Die Masche der Betrüger ist immer dieselbe: Die günstigen Preise ziehen Interessenten an. Der Händler verlangt, ihn per E-Mail zu kontaktieren, statt die Ware über den Amazon-Warenkorb zu bestellen. Per Mail bestätigt der Händler dann die Bestellung und verlangt Zahlung per Vorkasse. Wer sich darauf einlässt, sieht in der Regel weder das Geld wieder noch die vermeintlich bestellte Ware. Amazon scheint dabei überfordert. Der Kundenservice fühlt sich nicht zuständig und auch die Kontrollmechanismen, die Amazon anwendet, um Betrügern keine Plattform zu bieten, sind oberflächlich.

Eigene Skepsis ist deshalb gefragt, besonders, wenn Artikel zu extrem günstigen Preisen angeboten werden. Außerdem sollte man nie per Vorkasse bezahlen. Bietet der Händler keine seriösen Zahlungsmittel wie Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal an, heißt es: Finger weg. Verdächtig ist es immer, wenn der Händler verlangt, ihn per E-Mail zu kontaktieren und den Kauf nicht über den Amazon-Warenkorb abwickeln will. Auch von positiven Bewertungen sollte man sich nicht beeindrucken lassen, auch sie können gefälscht sein. Wer trotzdem reinfällt, hat wenige Chancen, sein Geld wieder zu sehen. Die Polizei kann die Verbrecher kaum zurückverfolgen, denn manche Shops bestehen nur wenige Stunden.

Der ausführliche Bericht zu Fakeshops erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test oder unter www.test.de/fakeshops abrufbar.

Test: Leitungs- und Mineralwasser

Natürliches Mineralwasser nicht besser als Leitungswasser

Am Hahn zapfen statt Flaschen schleppen: Mineralwasser ist nicht besser als Leitungswasser und überbewertet. Vor allem Mineralstoffe im Mineralwasser sind ein Mythos. Ein Liter Leitungswasser kostet rund einen halben Cent, das teuerste Mineralwasser im Test 70 Cent pro Liter. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Stiftung Warentest, die für die August-Ausgabe ihrer Zeitschrift test Trinkwasser aus 28 Städten und Gemeinden sowie 30 stille natürliche Mineralwässer getestet hat.

Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland und hat eine gute Qualität. Alle Proben entsprachen der strengen Trinkwasserverordnung. Die Hightech-Analysemethoden offenbaren zwar Spuren von Chemikalien, die Konzentrationen sind aber gesundheitlich unbedenklich. „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, sagte der Vorstand der Stiftung Warentest, Hubertus Primus, bei der Vorstellung der Ergebnisse in Berlin.

Beim Test von stillen Mineralwässern enthält fast jedes zweite wenig Mineralstoffe, nur 8 der 30 Wässer enthalten mehr Mineralstoffe als das mineralstoffreichste Trinkwasser im Test. 6 der stillen Wässer enthalten so viele Keime, dass sie für Immunschwache riskant sein können. Für Gesunde sind sie nicht kritisch. In 5 der 30 stillen Mineralwässer fanden die Tester oberirdische Verunreinigungen von Pflanzenschutzmitteln, einem Süßstoff und einem Abbauprodukt, das vom umstrittenen Pestizid Glyphosat oder aus Wasch- und Reinigungsmitteln stammt. Die Spuren sind gesundheitlich unbedenklich, weisen aber darauf hin, dass die Quellen nicht ausreichend geschützt sind.

Zehn stille Mineralwässer im Test sind geschmacklich einwandfrei, enthalten keine oberirdischen Verunreinigungen oder nennenswerte Mengen anderer kritischer Stoffe, sind auch für Immunschwache geeignet und auf ihre Kennzeichnung ist Verlass. Die beiden günstigsten sind Celtic und Nestlé Pure Life für jeweils 33 Cent pro Liter.

Der ausführliche Test Leitungs- und Mineralwasser erschien in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und ist bereits unter www.test.de/wassercheck abrufbar.

Foodie Magazin

Die Macher von DER FEINSCHMECKER bringen eine neue Zeitschrift heraus – „Foodie“ heißt das Magazin aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG, das sich an eine junge, kochbegeisterte Leserschaft wendet und seit Mittwoch, den 10. Februar, mit einer Startauflage von 125.000 Exemplaren für 4,95 Euro im Handel erhältlich ist. Die Markteinführung von „Foodie“ wird begleitet von einer umfassenden Prinkampagne mit Anzeigenschaltungen in zielgruppenaffinen Publikumstiteln und einem Bruttomedia-volumen von über einer ½ Mio. Euro.

„Foodie“ – dahinter steckt ein eigenständiges Konzept für eine junge Zielgruppe, das aber den hohen Qualitätsanspruch und die Erfahrung von DER FEINSCHMECKER widerspiegelt. Der Name ist Programm: Es geht um leichte, moderne, kreative Rezepte für junge Frauen und Männer, die sich fürs Kochen und kulinarische Trends begeistern, für die unkomplizierter Genuss Ausdruck von Lebensqualität und Lifestyle ist. Das Herzstück des 100-Seiten-Magazins bilden mehr als 50 moderne Rezepte, die sich schnell und einfach umsetzen lassen und in ein unkonventionelles, humorvolles Layout eingebettet sind. Garniert werden sie durch Warenkunden, gewürzt mit nützlichen Tipps und Tricks für ein perfektes Gelingen. „Foodie“ reflektiert die Begeisterung für das Trendthema Kochen, vermittelt Einsteigern viel Know-how und bietet großen Lesespaß.

2016 sind vier Ausgaben mit jeweils einem Themenschwerpunkt geplant:
Ausgabe 1/16 „Soulfood!“ (Erstverkaufstag: 10.02.16)
Ausgabe 2/16 „Grillen“ (Erstverkaufstag: 18.05.16)
Ausgabe 3/16 „Pasta“ (Erstverkaufstag: 10.08.16)
Ausgabe 4/16 „Christmas“ (Erstverkaufstag: 12.10.16)

Neben den Rezepten – von Veggie über Steaks bis Schokolade – bietet „Foodie“ außerdem unterhaltsame wie wissenswerte Rubriken: „Wir sind Helden“ versammelt Porträts junger, unkonventioneller Food-Produzenten, „Must-have@home“ empfiehlt neue und sinnvolle Gadgets für die Küche, der Städtetrip führt zu angesagten Adressen – in der ersten Ausgabe in München -, das Kapitel „Shopping“ zu tollen kulinarischen Geschäften in ganz Deutschland, Getränketipps runden das Angebot ab.

TEST: Thermomix nur auf Platz 4

Der Thermomix hackt, knetet, rührt, kocht und führt per Display durchs Rezept. Doch im Test kassiert er ein „Befriedigend“ und schafft es damit nur auf Platz vier. Die Stiftung Warentest hat sechs Küchenmaschinen und drei Standmixer mit Kochfunktion getestet – die Preise reichen von 95 bis 1.120 Euro. Die Ergebnisse von „Gut“ bis „Mangelhaft“ sind in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

Der Thermomix kostet 1.100 Euro. Doch er scheitert bereits beim Gurke hobeln und Möhre raspeln. Die Zubereitung kalter Speisen gelingt den drei Testsiegern besser. Zwei der Modelle schlagen den Thermomix auch beim Kochen. Die mit 775 Euro günstigste der drei „guten“ Küchenmaschinen bereitet Speisen am besten zu. Allerdings nur für kleine Haushalte, denn in den Garkorb passt nur eine Portion.

Küchenmaschinen heulen, rattern, kreischen. Sie zählen zu den lautesten Geräten in der Küche und sind dabei lauter als eine Waschmaschine beim Schleudern. Unterhaltungen sind kaum möglich.

Schlusslichter des Tests sind die drei Standmixer. Sie sind schwer zu reinigen und stehen den Küchenmaschinen in der Zubereitung teilweise nach. Auch ein „mangelhaftes“ Urteil vergab die Stiftung Warentest. Der Gastroback-Standmixer scheitert bei der Sicherheitsprüfung. Sein Messer lässt sich nach dem Dauertest ohne schützenden Krug einschalten.

Der ausführliche Test Küchenmaschinen mit Kochfunktion erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 27.11.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/kuechenmaschinen abrufbar. Mehr zum Thema findet sich im Schnelltest Aldi und Lidl gegen die kochende Küchenmaschine Thermomix: In den letzten Wochen verkauften die beiden Discounter ähnliche Maschinen für weniger als ein Fünftel des Thermomix-Preises. test.de lässt sie zum Kochduell antreten. Der Schnelltest ist unter www.test.de/schnelltest-kuechenmaschinen abrufbar und umfasst nur ausgewählte Punkte des aktuellen Vergleichstests.

Stiftung Warentest: Grüner Tee

Keiner von 25 Tees ist frei von Schadstoffen

Ob lose, in Beuteln oder Kapseln – keiner von 25 grünen Tees im Test ist frei von Schadstoffen. Sieben sind so stark belastet, dass sie „mangelhaft“ abschneiden, sieben weitere sind „ausreichend“. Für Teetrinker lässt sich ein Gesundheitsrisiko bei einigen Schadstoffen nicht ausschließen. Fünf Produkte im Test sind nur sehr gering belastet. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, für die sie 25 grüne Tees auf deren Schadstoffbelastung untersucht hat.

Besonders auffällig sind die potenziell krebserregenden Substanzen Pyrrolizidinalkaloide und Anthrachinon. Einen gesetzlichen Grenzwert für Pyrrolizidinalkaloide gibt es nicht, aber eine Tageszufuhr, die als wenig bedenklich gilt. So sollte ein 60 kg schwerer Erwachsener langfristig nicht mehr als 0,42 Mikrogramm täglich aufnehmen. Bei sechs Produkten im Test wird dieser Wert schon mit einer beziehungsweise zwei Tassen täglich überschritten. Eine akute Gesundheitsgefahr besteht nicht. Ein Risiko lässt sich aber nicht ausschließen, wenn Teetrinker dauerhaft hochbelastete Produkte trinken. Alle Tees im Test sind mit Anthrachinon belastet. Den gesetzlich festgelegten Höchstgehalt überschreitet kein Produkt. Tee sollte dennoch so wenig wie möglich davon enthalten.

Vier der fünf „guten“ Grüntees sind Bioprodukte. Zwei weitere Bio-Tees schneiden „befriedigend“ ab, drei „ausreichend“. Einer der schlechtesten Tees im Schadstofftest ist ein loser Tee aus dem Asia-Laden. Die Tester fanden von einem Pestizid höhere Rückstände als zulässig. Der Tee hätte nicht verkauft werden dürfen.

Der ausführliche Schadstofftest Grüner Tee erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test oder unter www.test.de/tee abrufbar.

Feta und Salzlakenkäse im Test

Gute Ergebnisse im Labor, Mängel bei der Kennzeichnung

Nicht jeder Käse, der in Salzlake gereift ist, darf sich „Feta“ nennen. Eine EU-Verordnung von 2002 regelt, dass nur Käse, der vom griechischen Festland bzw. der Insel Lesbos stammt und ausschließlich aus Schaf- oder Ziegenmilch besteht, als „Feta“ verkauft werden darf. Ob sich die Hersteller daran halten, hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) anhand von 14 ausgewählten Produkten nachgeprüft – mit positivem Resultat: Kuhmilchbestandteile wurden nur dort gefunden, wo sie auch auf der Zutatenliste angeführt waren.

Anlass zu Kritik gab es dagegen beim Salzgehalt, der bei einigen Käsen deutlich höher ausfiel, als auf der Verpackung angegeben. Wegen dieser und anderer Mängel bei der Kennzeichnung wurden am Ende nur drei der 14 Produkte als „gut“ bewertet, alle anderen erhielten ein „durchschnittlich.“ Sämtliche Ergebnisse im Detail gibt es ab 30.07. in der Augustausgabe der VKI-Zeitschrift KONSUMENT.

Während die mikrobiologische Untersuchung im aktuellen Test gut ausfiel, war die Produktdeklaration bei einem Großteil der ausgewählten Proben mangelhaft. Insgesamt 11 Produkte verstießen gegen eine oder mehrere geltende Vorschriften. „Problematisch sind vor allem Angaben, die bei Konsumentinnen und Konsumenten zu Missverständnissen führen, wie etwa falsche Angaben zum Salzgehalt“, kritisiert VKI-Ernährungsexpertin Birgit Beck. „Der Gesetzgeber toleriert hier Abweichungen von bis zu 20 Prozent, dennoch wurden diese Werte bei sechs Produkten teilweise deutlich über-, manchmal aber auch unterschritten.“

Besonders salzig war der Feta von S-Budget mit rund 4 Gramm Salz pro 100 Gramm Käse – was bereits zwei Drittel der Tagesdosis entspricht. Aber auch der Käse von Ja!Natürlich und Salakis wies einen hohen Salzgehalt auf (3,2 Gramm pro 100 Gramm). Weniger Salz enthielten der Feta von Lyttos (1,5 Gramm) sowie der „Hirtenkäse“ von Eridanous und der Salzlakenkäse Patros Natur (jeweils 1,9 Gramm).

„Wegen des hohen Salz- und Fettgehalts ist es ratsam, Salzlakenkäse grundsätzlich eher sparsam zu verwenden“, erklärt VKI-Expertin Beck. „Wer Wert auf echten Feta legt, sollte dabei auf das g.U.-Zeichen achten, das eine geschützte Ursprungsbezeichnung anzeigt und garantiert, dass es sich um das Originalprodukt aus Griechenland handelt.“ Auf die Packung allein sei dagegen kein Verlass, so Beck. „Auch Salzlakenkäse aus Kuhmilch, der wenig mit echtem Feta zu tun hat, wirbt häufig mit blau-weißer Griechenland-Idylle. Solche Produkte kommen dann als ‚Hirtenkäse’, ‚Käse nach griechischer Art’ oder ‚Balkanart’ in den Handel.

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es in der Augustausgabe der VKI-Zeitschrift KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

Senf ohne Probleme

Gute Nachrichten für alle Liebhaber der gelben Würzpaste: 13 von 20 Produkten schneiden im Test „gut“ ab, kein Senf ist schlechter als „befriedigend“. Testsieger ist ein Senf aus einer historischen Mühle, der in der sensorischen Prüfung mit einer glatten Eins überzeugte. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Die Deutschen lieben Senf: 20 mittelscharfe Senfprodukte haben die Tester unter die Lupe genommen, darunter bekannte Marken, Handelsmarken und zwei Zubereitungen aus historischen Senfmühlen. Das Ergebnis ist erfreulich: Ein guter Senf ist bereits für 1,16 Euro pro Liter zu haben. Es kann sich aber durchaus lohnen, mehr Geld auszugeben: Die beiden traditionell hergestellten Produkte sind zwar mit über 20 Euro pro Liter die teuersten im Test, haben aber auch eine glatte Eins im wichtigsten Prüfpunkt, der sensorischen Beurteilung – sie sind besonders aromatisch und komplex. Am schlechtesten schnitt in dieser Disziplin eines von drei Bio-Produkten ab, der Senf schmeckt unausgewogen essigsäuerlich, leicht bitter und nur sehr leicht scharf.

Neben der sensorischen Beurteilung waren Schadstoffe, Verpackung sowie Deklaration weitere Prüfpunkte. Erfreulich: Nur zwei Produkte im Test fielen überhaupt bei der Schadstoffprüfung auf.

Der ausführliche Test Senf erscheint in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist bereits auch www.test.de/senf für 2 € abrufbar.

Test Schokoladeneis

7 von 20 Marken Schokoladeneis in Haushaltspackungen bekommen das Qualitätsurteil „Gut“, zwei davon schaffen sogar ein „Sehr gut“ in der sensorischen Beurteilung. Testsieger ist Häagen Dasz Classics Belgian Chocolate, das mit einem Preis von 11,10 Euro pro Liter teuerste Produkt im Test. Das günstigste „gute“ Schokoladeneis kommt vom Discounter und kostet nur 1,49 Euro pro Liter. Veröffentlicht ist der Test Schokoladeneis in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test.

Cremissimo Chocolat
Neben den „guten“ Produkten fanden die Tester auch weniger überzeugende. 10 der 20 geprüften Eismarken schneiden nur „befriedigend“ ab, zwei weitere „ausreichend“, weil sie etwa geschmacklich nicht überzeugen oder auf der Verpackung „mit Schokolade“ schreiben, aber keine enthalten ist.

Die Grandessa-Eiscreme Schokolade von Aldi Süd bekam kein Qualitätsurteil, weil die Tester nicht nachvollziehen konnten, wie und woraus das deklarierte „natürliche Schokoladenaroma mit anderen natürlichen Aromen“ hergestellt wurde. Im Labor lässt sich das nicht nachweisen und Aldi Süd machte dazu auf Nachfrage widersprüchliche Angaben. Für einen kräftigen Schokoladengeschmack ist Schokoladenaroma ohnehin nicht notwendig.

Auf kritische Keimgehalte stießen die Tester bei den Eisprodukten nicht. Unauffällig waren auch die Gehalte an Schadstoffen wie Kadmium aus Kakao oder Mineralöle. Es gibt große Unterschiede in punkto Kalorien. Während die Bioschokoladeneiscreme von Roggenkamps Organics mit 336 Kilokalorien für 100 Gramm zu Buche schlägt, sind es bei Botterbloom Schokoladeneis nur 179 Kilokalorien.

Der ausführliche Test Schokoladeneis erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test oder ist unter www.test.de/schokoladeneis abrufbar.

TK-Pizza Test: lecker aber ungesund

Pizza Salami:
Fünf Tiefkühlpizzen sind „sehr gut“ im Geschmack

Fünf von 27 Tiefkühl-Salami-Pizzen sind „sehr gut“ im Geschmack, insgesamt erhalten 19 das Qualitätsurteil „Gut“, darunter zwei Bio-Produkte. Bei der Verkostung fanden die Tester etliche Salami-Pizzen, die selbst hohen kulinarischen Ansprüchen genügen. Ihr Belag war besonders aromatisch, ihr Boden außen durchgängig knusprig und innen luftig-locker, auch der Rand. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der April-Ausgabe der Zeitschrift test.

27 Tiefkühl-Salami-Pizzen prüfte die Stiftung Warentest
Die besten Ergebnisse erzielten überwiegend klassische, teure Markenprodukte. Doch die Tester fanden auch zwei Ausreißer. Die Pizza Real/Tip enttäuschte wegen unzutreffender Zubereitungsempfehlung und des teils rohen und bitteren Gemüses und die Casa Romantica war mit zu viel Weißöl belastet. Das darf die Lebensmittelindustrie zwar für Maschinen und Geräte benutzen, doch es sollte nicht in die Lebensmittel gelangen und diese belasten. Die preiswerten Eigenmarken des Handels schneiden überwiegend „befriedigend“ ab. Das test-Qualitätsurteil „Befriedigend“ bekommt auch eine glutenfreie Salami-Pizza.

Selbst wenn viele Pizzen „gut“ im Geschmackstest abschneiden, sollten Verbraucher nicht ständig zuschlagen: Die meisten Produkte enthalten jede Menge Kalorien, Fett und Salz. Wer eine ganze Pizza isst, kommt beim Salz schnell auf die tolerierte Tageszufuhr von 6 Gramm. Bei Fett liefert eine Pizza fast die Hälfte der empfohlenen Tagesration und die tägliche Obergrenze an Energie schöpft sie durchschnittlich zu mehr als einem Drittel aus.

Der ausführliche Test Tiefkühl-Pizza erscheint in der April-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 27.03.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/pizza abrufbar.